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Antisemitismus und Israelfeindschaft in Frankreich und Europa

Nahostpolitik

Die Politik der EU und Frankreichs gegen√ľber den Pal√§stinensern und Israel soll zun√§chst unter wirtschaftlichen und strategischen Aspekten betrachtet werden. Wie die USA haben die Staaten der heutigen EU seit Jahrzehnten Interessen in der Region. Gro√übritannien und Frankreich sind dabei bedingt durch den Verlauf des Ersten Weltkrieges in einer privilegierten Lage. Sie schlie√üen 1916 das Sykes-Picot Abkommen ab zur Aufteilung des osmanischen Reiches und dabei auch Pal√§stinas. Von 1926 ist der Vertrag von Mossul, da Gro√übritannien (52,5 Prozent), die USA und Frankreich (je 23,75 Prozent) die Iraq Petrol Company untereinander aufteilen.

Seit Lawrence von Arabiens Zeiten werden die Ereignisse in der Region haupts√§chlich bestimmt durch die Interessen dieser Akteure. Die Auswirkungen erstrecken sich bis heute hinein in die innenpolitischen Verh√§ltnisse der westlichen Staaten. Vorhandene antisemitische Vorurteile und arabisch-propal√§stinensische Sympathien einerseits sowie pro-israelische Neigungen andererseits werden propagandistisch in den Dienst der Durchsetzung dieser Interessen gestellt. Dabei kommt hinzu, da√ü die Interessen innerhalb der Gesellschaften der USA und der EU nicht homogen sind. Wer also meint, die USA seien eindeutig auf Seiten Israels, der lese nur einmal den Washington Report on Middle East Affairs (WRMEA), wo sich die Lobbyisten der arabischen Sache tummeln. Sie behaupten, die amerikanische √Ėffentlichkeit mit ausgewogenen und akkuraten Informationen √ľber die Beziehungen der USA zu den Staaten des Nahen Ostens zu versorgen. Dazu lassen sie auf ihrer Web Site, oben links, eine sich st√§ndig erh√∂hende Zahl mitlaufen. Sie soll die Steuerdollars anzeigen, die von den USA seit 1948 in jeder Sekunde f√ľr Israel ausgegeben werden. Sie kommen dabei auf √ľber 90 Milliarden Dollar. In Deutschland bezeichnet man solches als "Milchm√§dchenrechnung". (1)

Den Interessen der USA und der EU im Nahen Osten ist es geschuldet, daß der Nahostkonflikt nicht beendet wird. Wie eine Studie des American Center for Democracy im Oktober 2002 berichtet, finanzieren die US-Regierung und ihre Institutionen gemeinsam mit der EU, den Vereinten Nationen, mit den arabischen Staaten, reichen Palästinensern und sogenannten Wohltätigkeitsvereinen in Ost und West den korrupten Yassir Arafat, die Palästinensische Autonomiebehörde, die PLO sowie die United Nations Relief and Work Agency (UNWRA), die Hamas und indirekt weitere Terrororganisationen mit Hunderten von Millionen Dollar, wobei allerdings die EU und die arabischen Staaten weit vorn liegen. (2)

Die Finanzstr√∂me werden von den Gebern bewu√üt nur unzureichend kontrolliert. Jeder im √∂ffentlichen Dienst T√§tige kann best√§tigen, da√ü, wenn gewollt, eine totale Kontrolle √ľber vergebene Gelder ausge√ľbt wird.

Der Ha√ü der Pal√§stinenser und der Araber auf Israel und die Juden in aller Welt wird hierdurch gesch√ľrt. Die meisten Pal√§stinenser haben f√ľr sich keine Geschichte, sie sind moslemische Araber, die bis 1948 gemeinsam mit den Juden in Pal√§stina wohnen. Der Ha√ü auf Israel und die Juden schwei√üt sie zusammen, gibt ihnen eine aus Zerst√∂rung und Negation gewonnene Identit√§t. Daran arbeitet, von 1920 bis 1936 mit britischer Hilfe, von 1936 bis 1945 mit deutscher und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder mit britischer Hilfe, der Gro√ümufti Hadj Amin al-Husseini, der trotz √ľppiger finanzieller und milit√§rischer Unterst√ľtzung au√üer Terrorismus gegen die Juden nichts zustande bringt. Selbst nach dem Teilungsbeschlu√ü der UN, vom 29. November 1947, k√∂nnen f√ľr die Verteidigung der "pal√§stinensischen Sache", zur Verhinderung der Gr√ľndung des Staates Israel, nur 3000 in Pal√§stina ans√§ssige Araber gewonnen werden. Yasser Arafat beerbt den Mufti und seine Aufgaben. Keiner Regierung der genannten Unterst√ľtzerstaaten steht es zu, sich √ľber die jeweilig anderen aufzuregen. Am Erhalt dieses Hasses und dem daraus folgenden Status quo zwischen Israel und den im Ha√ü geeinten Pal√§stinensern ist jeder dieser Staaten auf seine Weise interessiert.

Auf Grund ihrer wirtschaftlichen und strategischen Interessen haben die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten, allen voran Frankreich, seit 1988 die Illusion aufrechterhalten, die Hamas best√ľnde aus einem f√∂rderungsw√ľrdigen Wohlt√§tigkeitszweig, der Schulen, Kinderg√§rten, die Universit√§t in Gaza und Krankh√§user unterst√ľtzt und einem davon getrennten milit√§rischen Zweig, der bewaffnete Operationen und die Selbstmordattentate zu verantworten habe.

Ein Blick in die am 18. August 1988 ver√∂ffentlichte Charta der Hamas gen√ľgt, um diese Illusion zu widerlegen: (3)

Schon im Vorspann bekommt man einen Eindruck, was die Hamas ist: " ´Israel wird aufsteigen und aufrecht bleiben, bis der Islam es vernichtet, so wie er seine Vorg√§nger vernichtete.´ Der Imam und M√§rtyrer Hassan al-Banna. M√∂ge Allah seiner Seele gn√§dig sein."

Der Begr√ľnder der Moslembruderschaft in √Ągypten, der Terrorist und "M√§rtyrer" Hassan al-Banna ist der Gro√üvater des vom EU-Pr√§sidenten Romano Prodi, vom ehemaligen franz√∂sischen Innenminister Nicolas Sarkozy sowie von den franz√∂sischen Linksradikalen um die ATTAC gleicherma√üen, wenn auch aus unterschiedlichen Absichten, hofierten Islamisten Tariq Ramadan, der seinen Gro√üvater noch heute sehr verehrt. Tariq Ramadan, den westliche Geheimdienste f√ľr den Leiter des europ√§ischen Zweiges der Moslembruderschaft halten, ist Experte mehrerer Kommissionen der EU, er unterh√§lt ausgezeichnete Kontakte sowohl zu den Regierenden in fast allen arabischen Staaten als auch zu deren fundamentalistischen islamischen Vereinigungen und ihren europ√§ischen Dependancen, wie dem vom ehemaligen franz√∂sischen Innenminister Nicolas Sarkozy ins Leben gerufenen Conseil fran√ßais du Culte musulman (CFCM), wo die integristische Union des Organisations Islamiques de France (UOIF) zuungunsten moderater islamischer Gruppen und Vereinigungen die politische Richtung bestimmt. (4)

"Bruder Tariq", wie er noch im November 2003 auf dem Europ√§ischen Sozialforum genannt wird, als er Tausende begeisterter Globalisierungsgegner, Barttr√§ger und Kopftuchtr√§gerinnen mitrei√üt, dieser Bruder wird den Franzosen nun von den Amerikanern "entf√ľhrt". Sie bitten ihn, nachdem er im Januar 2004 auf Einladung des US- und des britischen Au√üenministeriums auf dem Arab Western Summit of Skills in Berlin einen Einf√ľhrungsvortrag halten durfte, ab September 2004 in ihr Land, an die Universit√§t "Notre Dame", in South Bend. (5)

Die Vorst√§dte mit ihrer "presse de banlieue", der abf√§llig von ihm so bezeichneten Vorstadtpresse, l√§√üt er samt den marginalisierten arabischst√§mmigen Vorstadtkindern, den "Br√ľdern und Schwestern", hinter sich. (6)

Die Hamas, die sich selbst als pal√§stinensischen Zweig der Moslembruderschaft versteht (Artikel 2), verk√ľndet schon in den ersten S√§tzen der Charta ihr erkl√§rtes Ziel, die Vernichtung Israels. Verhandlungen kommen f√ľr die Hamas nicht in Frage. (Artikel 13)

Nur Bruchteile der j√§hrlichen mehreren zehn Millionen Dollar gehen unter der √úberschrift "Soziale Solidarit√§t" an die Massen in den Fl√ľchtlingslagern und an die genannten sozialen Institutionen (Artikel 21), in denen im √ľbrigen den jungen Menschen und der ganzen "pal√§stinensischen Nation" der Kampf gegen den Feind, die Juden, "ins Herz gepflanzt" werden soll. (Artikel 15)

Die europ√§ischen Regierungen kennen die Charta der Hamas. Es kann niemandem entgangen sein, da√ü dort wieder zur√ľckgegriffen wird auf die zaristische F√§lschung, die "Protokolle der Weisen von Zion". (Artikel 32)

All das wissen auch die Pal√§stinenser- und Hamas-Freunde unter den europ√§ischen Linken, die sowohl Hamas als Hezbollah zu prim√§r sozialen Bewegungen erkl√§ren und damit ihr Einverst√§ndnis mit der europ√§ischen Regierungspolitik beweisen. Das wei√ü beispielsweise die international agierende Antiimperialistische Koordination (AIK), die auch mit arabischen Negationisten gemeinsame Sache macht. Sie singt bis heute das Loblied der Hamas. Im September 2003 fordert sie Solidarit√§t mit Hamas und die sofortige Aufhebung der Schwarzen Liste der EU. Diese Linken fordern einen binationalen Staat Pal√§stina, sie wollen die Zerschlagung des Staates Israel. Dabei verk√ľnden sie ernsthaft und gegen jede Erfahrung, ein solcher Staat werde demokratisch sein und die Rechte der j√ľdischen Minderheit wahren. Es f√§llt ihnen auch nicht auf, da√ü sie dabei eh nichts zu sagen h√§tten (zum Gl√ľck!), sie verk√ľnden es einfach. (7)

In Frankreich findet die AIK beste B√ľndnispartner, und zwar nicht nur unter ihresgleichen, sondern von "seri√∂sen" Pers√∂nlichkeiten, die inzwischen meinen, die Gr√ľndung Israels sei ein Irrtum, man m√ľsse zur√ľckkehren zu der Zeit zwischen 1920 und 1930, als ein Staat mit j√ľdischer Minderheit geschaffen werden soll. Jetzt geht es nicht mehr darum, die Politik der Rechten Israels in den besetzten Gebieten zu kritisieren, die Gewaltt√§tigkeit der Siedler und die Liquidierung pal√§stinensischer Milit√§rf√ľhrer anzuprangern, sondern es geht um die Aberkennung des Exitenzrechtes Israels. Deshalb sind die franz√∂sischen Intellektuellen fasziniert von den israelischen "neuen Historikern" wie Ilan Papp√© und anderen antizionistischen Linken, wie Michel Warshawski. Er tritt bei der LCR als Referent auf und wird zum Europ√§ischen Sozialforum, 12.-15. November 2003, eingeladen. Sie vertreten nur eine winzige Minderheit Israels, aber sie finden in antisemitischen und anti-israelischen Kreisen begeisterte Aufnahme. Niemand von diesen Linken interessiert sich, andere israelische Ansichten √ľberhaupt nur anzuh√∂ren. So dienen sie objektiv ihrer Regierung, die das √§hnlich sieht.

Die EU weigert sich, die Hamas und den Pal√§stinensischen Islamischen Djihad (PIJ) insgesamt zu terroristischen Vereinigungen zu erkl√§ren. (8) Dies geht vor allem auf den Einspruch der franz√∂sischen Regierung zur√ľck. Das am 19. August 2003 von der Hamas in Jerusalem ver√ľbte Attentat (22 Tote) verurteilt die EU als "von illegalen Gruppen durchgef√ľhrten Akt". Weder die Hamas noch der PIJ werden genannt, obgleich sie sich gemeinsam zu dem Attentat bekennen. Der au√üenpolitische Berater des franz√∂sischen Pr√§sidenten Maurice Gourdault-Montagne erkl√§rt dem israelischen Botschafter Nissim Zvili drei Tage nach dem verheerenden Attentat, am 22. August 2003, da√ü nichts beweise, da√ü Hamas und PIJ terroristische Gruppen seien, und da√ü somit die franz√∂sische Regierung nicht beabsichtige, sie zu √§chten. (9)

Bei dieser Haltung der franz√∂sischen Politik wundert es nicht, da√ü weder im Titel noch in der Begr√ľndung des am 7. November 2002 in die Nationalversammlung eingebrachten Gesetzentwurfs zum "Gesetz Lellouche", benannt nach seinem Hauptinitiator Pierre Lellouche, zur Eind√§mmung des Antisemitismus und des Rassismus der Begriff Antisemitismus vorkommt, sondern da√ü das Gesetz auf eine Versch√§rfung der Strafen f√ľr rassistische Gewalttaten abstellt. Die beispielhaft genannten Gewalttaten, die Ermordung eines jungen Mannes marrokanischer Herkunft und Angriffe gegen Sch√ľler einer j√ľdischen Privatschule geschehen "allein auf Grund ihrer Konfession", hei√üt es in der f√ľr beide F√§lle nicht zutreffenden Begr√ľndung.

Das Gesetz sieht allgemein eine Versch√§rfung der Strafen f√ľr rassistische Delikte vor. Es soll die Effizienz der Strafverfolgung verbessern. Astronomische Strafen, bis zu drei√üig Jahren Haft, und die Herabsetzung des Alters f√ľr sofortige Strafm√ľndigkeit auf 15 Jahre sind die Ma√ünahmen, die von der franz√∂sischen Politik f√ľr angemessen gehalten werden, das Problem zu l√∂sen. Ein wichtiges Argument f√ľr das Gesetz ist, da√ü die Gewalttaten dem Ansehen Frankreichs im Ausland schaden. (10)

Die Erkl√§rung des Pressesprechers des Au√üenministeriums √ľber eine Unterredung, vom 16. Dezember 2003, des Staatssekret√§rs im Au√üenministerium Renaud Muselier mit einer Delegation der j√ľdischen Organisation B´nai B´rith, die sich seit 160 Jahren dem Kampf gegen den Antisemitismus verschreibt, und die seit 70 Jahren auch in Frankreich t√§tig ist, kommt in ihren f√ľnf S√§tzen nicht ohne den Hinweis auch auf den Kampf gegen Rassismus aus. Es ist der franz√∂sischen Politik offensichtlich nicht m√∂glich, den Antisemitismus als etwas Eigenst√§ndiges, als ein f√ľr sich relevantes Problem zu begreifen. (11)

Da verwundert es nicht, da√ü zu einem gemeinsam mit der UNESCO f√ľr den 17. bis 19. Januar 2004 organisierten hochkar√§tigen Kolloquium √ľber "Le choc des civilisations", den Schock der Zivilisationen der "Association Euro-M√©diterran√©e Science, D√©veloppement & Paix" der islamistische Fundamentalist Hani Ramadan, der offen die Steinigung von Ehebrecherinnen und die Verdammung der Homosexualit√§t sowie die durchg√§ngige Anwendung der Scharia propagierende Bruder des Tariq Ramadan, eingeladen wird. Dies wird auf Einspruch des franz√∂sischen Pr√§didenten dann doch kurzfristig r√ľckg√§ngig gemacht.

Pr√§sident der Association ist Albert Mallet, seinerzeit Kabinettsmitglied f√ľr "√∂ffentliche und juristische Freiheiten" und Beauftragter f√ľr die Wahrung der Menschenrechte beim ehemaligen Innenminister Jean-Pierre Chev√®nement, Mitglied in dessen nationalistischem Club "R√©publique moderne" und Wahlkampforganisator des "Che" 2002. Die ausgezeichneten Beziehungen des "Che" zu den arabischen Staaten, insbesondere zum Irak, sind hinreichend bekannt.

Schirmherren der Association sind u.a. der Präsident und der Außenminister Frankreichs, die UNESCO und EU-Präsident Romano Prodi. Partner der Association ist der Fernsehsender TF1-LCI. (12)

Die Bewahrung der Menschenrechte liegt bei Albert Mallet in guten H√§nden, wie man sieht. Das Eintreten gegen den Antisemitismus scheint weniger der Auftrag zu sein als die Verbreitung des politischen Islamismus. Dies geschieht wahrscheinlich weniger aus Sympathie f√ľr die Scharia als zur Wahrung der franz√∂sischen Interessen im Nahen Osten. Was ist das kleine Israel gegen die arabischen Staaten und ihre Reicht√ľmer? Der franz√∂sische Botschafter in London Daniel Bernard dr√ľckt das im Dezember 2001 auf einer Party entsprechend aus: "that shitty little country Israel", wobei shitty = beschissen, Schei√ü- bedeutet. Selbstverst√§ndlich will er die Aussage nicht als antisemitisch und israelfeindlich aufgefa√üt wissen, und auch die notorisch israelfeindliche BBC setzt "antisemitisch" in Anf√ľhrungszeichen. (13) Das verwundert nicht, vertritt die BBC die britischen Gesch√§ftsinteressen in den arabischen Staaten seit Jahren so gut und so einseitig, da√ü Israel die Beziehungen zu diesem Sender und dessen Journalisten abbricht.

Nicht nur Frankreich, sondern die EU insgesamt k√ľmmern sich aus den genannten Gr√ľnden wenig um die systematische Zur√ľckdr√§ngung des Antisemitismus. Sie subsummieren ihn unter die Kategorie "Rassismus", mit dem er schon lange kaum noch etwas gemein hat. Die EU interessiert sich vornehmlich f√ľr den Kampf gegen die "Islamophobie", diese dem in Wien ans√§ssigen, 1998 gegr√ľndeten European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) in aller Ausf√ľhrlichkeit √ľbertragene Aufgabe. Nach dem 11. September 2001 vergibt die EU Kommission drei Auftr√§ge f√ľr Studien zu dem Thema.

Die Ergebnisse der von der EU nach mehrmaliger Aufforderung z√∂gerlich in Auftrag gegebenen Studie √ľber Antisemitismus in Europa werden von der EU monatelang unter Verschlu√ü gehalten und nur nach l√§ngeren Protesten aus j√ľdischen und US-amerikanischen Kreisen ver√∂ffentlicht. (14)

Fadenscheinige Gr√ľnde, die Studie zur√ľckzuhalten, werden vorgeschoben, der Begriff "Antisemitismus" sei nicht pr√§zise gebraucht, die Ergebnisse, da√ü heutzutage die antisemitischen Ausschreitungen nicht so sehr von klassischen Skinheads, sondern haupts√§chlich von arabischst√§mmigen Immigranten und von propal√§stinensischen Protestlern aus der linken Szene begangen werden, h√§tten negative Auswirkungen auf die Integration der Immigranten. Der Grund zur Unterdr√ľckung der Studie ist vielmehr politisch, da√ü die Ver√∂ffentlichung der Ergebnisse die Interessen der EU im Nahen Osten in Mitleidenschaft ziehen w√ľrde. Von den amerikanischen Juden vielleicht einmal abgesehen, meine ich, da√ü die USA aus ihren Interessen heraus auf die Ver√∂ffentlichung der Studie dr√§ngen. Ihnen n√ľtzt sie.

Ein mit j√ľdischen Organisationen zur Bek√§mpfung des Antisemitismus von Romano Prodi f√ľr Ende Januar 2004 geplantes gemeinsames Seminar sagt er ab, weil er sich durch einen Artikel in der Financial Times, vom 5. Januar 2004, der Pr√§sidenten des J√ľdischen Weltkongresses (WJC) Edgar Bronfman und des Europ√§ischen J√ľdischen Kongresses (EJC) Cobi Benatoff beleidigt f√ľhlt. Beide Pr√§sidenten werfen der EU die durch einseitige Fragestellungen diskreditierte Umfrage vor, in der 59 Prozent der befragten Europ√§er aus 15 Staaten Israel als die gr√∂√üte Gefahr f√ľr den Weltfrieden ansehen, unter ihnen 65 Prozent der Deutschen (!), 55 Prozent der Franzosen, 60 Prozent der Briten. In der Umfrage kommen die Pal√§stinenser nicht vor, angeblich, weil nur Staaten aufgelistet sind. Andererseits wird kein Mitgliedsstaat der EU erw√§hnt. Die EU selbst, ihrerseits ebenfalls kein Staat, wird von durchschnittlich nur 8 Prozent der Befragten, unter ihnen 4 Prozent der Deutschen, 6 Prozent der Franzosen, 18 Prozent der Briten, f√ľr den am meisten den Weltfrieden gef√§hrdenden "Staat" gehalten. (15)

Diese EU, die nicht einmal in der Lage ist, sich eine gemeinsame Verfassung zu geben, gibt in der Befragung vor, ein Staat zu sein! (16)

Weiters beschuldigen Edgar Bronfman und Cobi Benatoff die EU Kommission, die erw√§hnte Antisemitismusstudie der darin enthaltenen Ergebnisse wegen zu unterdr√ľcken. Interessant ist, da√ü Romano Prodi annimmt, er strafe die Juden mit der Absage des Seminars. Kampf gegen Antisemitismus h√§lt er wie viele Europ√§er f√ľr eine Sache der Juden.

Soweit zu Antisemitismus und Israelfeindschaft, wie sie von den Regierungen durch deren wirtschaftliche und strategische Interessen bedingt sind. Man versteht, warum Israel die Schuld an den Problemen des Nahen Ostens gegeben werden mu√ü. Es g√§be sonst keine Rechtfertigung mehr f√ľr die finanzielle Unterst√ľtzung der Pal√§stinenser, was den Gesch√§ften und den strategischen Ambitionen schaden w√ľrde. Da die EU auf Kosten der USA ihren Einflu√ü im Nahen Osten vergr√∂√üern will, zahlt sie auch mehr daf√ľr.

Fragen mu√ü man sich, warum die europ√§ische Linke sich mehrheitlich diesen Interessen anschlie√üt und an der ungeeigneten Stelle gegen den "amerikanischen Imperialismus" und den "Nazismus Israels" k√§mpft. Als ob es in Europa nichts zu erk√§mpfen g√§be, die eigenen Rechte gegen die europ√§ischen Unternehmer und R√ľstungskonzerne beispielsweise. Die European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) ist der zweitgr√∂√üte R√ľstungskonzern der Welt. Gegen den und seinen Hauptaktion√§r Lagard√®re k√§mpft ATTAC nicht, sondern der verlegt √ľber seine Mediengruppe Hachette Livre die Pamphlete der ATTAC in deren Hausverlag "Mille et une Nuits". (17)

Es ist schon immer ein Zeichen von Unredlichkeit, auf ferne Schlachtfelder auszuweichen, meistens, ohne jemals einen Schritt dorthin zu tun. Da k√∂nnte man doch besser gleich in den Action Film "Der letzte Samurai" gehen, es w√ľrde der Gesellschaft weniger schaden.

Fragen mu√ü man sich weiterhin, warum die Linken der ATTAC hinterher laufen, wo zumindest in Frankreich die F√ľhrungspositionen von Regierungsbeamten und von der Regierung nahestehenden halboffiziellen Mitarbeitern eingenommen werden. Der ATTAC ist der Eintritt ("l´entrisme") der die Juden und Israel hassenden Islamisten um Tariq Ramadan in die politische Szene geschuldet. Der ATTAC-Pr√§sident Jacques Nikonoff, ein ehemaliges F√ľhrungsmitglied der franz√∂sischen kommunistischen Partei und heutiger "Nichtmarxist", setzt sich vehement f√ľr Tariq Ramadan ein, glaubt er doch, er k√∂nnte diesen f√ľr seine Zwecke benutzen. Die Kritik an einem Anfang Oktober 2003 erscheinenden antisemitischen Artikel des "Islamiste chic" wird von Jacques Nikonoff als gegen die Bewegung der Globalisierungskritiker zur√ľckgewiesen. Diese seien weder antisemitisch noch islamistisch. Man wolle der Bewegung mit den Anw√ľrfen nur schaden. (18)

Durch den franz√∂sischen Innenminister wird Tariq Ramadan weiter aufgewertet, der sich dann, gewisserma√üen aus Dankbarkeit f√ľr diese franz√∂sische Unterst√ľtzung, in Berlin als Er√∂ffnungsredner des Arab-Western Summit of Skills verdingt. Dort verteilen, am 17. und 18. Januar 2004, hochkar√§tige Politiker und Gesch√§ftsleute, Deutsche, US-Amerikaner, Briten und Tschechen, die Vertreter des "neuen Europa", unter Beteiligung der Pal√§stinenser und anderer Araber den Kuchen unter sich. Frankreich ist davon ausgeschlossen. (5)

Von jungen arabischstämmigen Moslems ausgehender Antisemitismus

Das Ergebnis dieser verfehlten Politik ist u.a. der Anstieg antisemitischer Aggressionen gegen die Juden in Frankreich seit Beginn der Zweiten Intifada, September 2000. Die H√§ufigkeit derartiger Akte ist drei- bis viermal st√§rker als solche gegen die moslemische Gemeinschaft, die ihrerseits zehnmal gr√∂√üer ist als die j√ľdische. Juden werden t√§tlich angegriffen und erhalten Beleidigungs- und Drohschreiben, Synagogen und j√ľdische Friedh√∂fe werden gesch√§ndet, j√ľdische Schulen in Brand gesteckt. J√ľdische Institutionen erhalten schriftliche und verbale Drohungen. Eine Telefonleitung wird geschaltet, damit sich bedrohte Juden melden k√∂nnen. Die meisten Angriffe kommen von arabischst√§mmigen Immigranten. Im Gegensatz dazu gibt es keinen Angriff von Juden gegen Moslems in Frankreich, wor√ľber die Medien nicht berichten, sondern stattdessen einen verlogenen Vergleich zwischen Antisemitismus und Islamophobie konstruieren. (19)

Der Conseil Repr√©sentatif des Institutions juives de France (CRIF) dokumentiert seit einiger Zeit die ihm bekanntgegebenen Ausschreitungen. Auf der Web Site des CRIF kann man auch die Ergebnisse der vom EUMC zun√§chst nicht ver√∂ffentlichten Antisemitismus-Studie aufrufen. Frankreich ist wie andere europ√§ische Staaten unr√ľhmlich vertreten. (20)

Exemplarisch seien die Ergebnisse der Rubrik "verbale Agressionen, Beleidigungen und indirekte Drohungen" zitiert:

"Anl√§√ülich einer vom Parti des Musulmans de France im 19. Arrondissement von Paris, am 18. Mai 2002, organisierten Demonstration wurden feindselige Slogans gegen Juden skandiert, ohne da√ü die Organisatoren sich bem√ľht h√§tten einzuschreiten.

W√§hrend einer am 26. Mai 2002 von Gruppen wie der franz√∂sischen Kommunistischen Partei, den Gr√ľnen, der Revolution√§ren Kommunistischen Liga ("Ligue Communiste R√©volutionnaire") und anderen, wie dem MRAP ("Mouvement contre le racisme et pour l´amiti√© entre les peuples" - Bewegung gegen den Rassismus und f√ľr Freundschaft zwischen den V√∂lkern) und der Liga f√ľr Menschenrechte organisierten Demonstration gegen den Besuch George W. Bushs in Frankreich riefen ungef√§hr 30 Teenager antij√ľdische und pro-Bin Laden Slogans. Die Organisatoren verwiesen sie aus der Demonstration. Aktivisten ethnischer Minderheiten waren dann gezwungen einzuschreiten, um einige Jugendliche daran zu hindern, ein junges Paar anzugreifen, von dem sie meinten, es w√§re j√ľdisch.

Die antisemitische Atmosphäre fand auch Ausdruck in verbalen Angriffen in Schulen und Universitäten."

Weitere Abschnitte dokumentieren tätliche Angriffe sowie Antisemitismus in Graffitis, in Medien und im Internet.

In einem solchen Klima geschieht es, da√ü ein elfj√§hriger j√ľdischer Sch√ľler eines vornehmen Pariser Lyzeums √ľber mehrere Wochen stumm unter den verbalen und k√∂rperlichen Aggressionen zweier maghrebinisch-st√§mmiger Sch√ľler leidet und zu Hause von Selbstmord spricht, ohne da√ü die Eltern sich sein Verhalten erkl√§ren k√∂nnen. Er sagt nichts, weil er Angst vor weiterer Isolierung und vor der Rache der Sch√ľler hat. Einer ehemaligen Lehrerin vertraut er sich endlich an, aber es dauert zwei Monate, bis die Verantwortlichen der Schule etwas unternehmen. Sie erkl√§ren den Vorfall zu einem Konfessionsstreit, untersuchen ihn zwei Monatel lang ausf√ľhrlich, um die Schuld ausgewogen zwischen den T√§tern und dem Opfer zu verteilen. Derweil mu√ü sich das Opfer von den Mitsch√ľlern als L√ľgner beschimpfen lassen.

Nicht etwa die Aggressoren, sondern der Junge wird in eine andere Klasse versetzt. Die Aggressoren verstehen die ganze Aufregung nicht, denn ein solches Verhalten wie das ihre sei in anderen Schulen gang und gäbe. Die Eltern der maghrebinischen Jungen spielen alles als Streich von dummen Jungen herunter, "affaire des gosses". Nun warten alle darauf, daß die beiden Übeltäter eine milde Strafe bekommen, damit sie sich nicht als Opfer darstellen können, berichtet die "Libération", im Dezember 2003 und im Januar 2004. (21)

Von jungen Moslems ausgehende antij√ľdische Ausschreitungen werden schon deshalb oft heruntergespielt, weil man ihnen ihre Solidarit√§t mit den Pal√§stinensern zugute h√§lt und sie sich, es versteht sich, an den Juden als Unterst√ľtzer Israels schadlos halten. In dem man mit den Aggressoren h√§lt, bekundet man seine Sympathie mit der pal√§stinensischen Sache. Man duldet die antisemitische Ausschreitung von Moslems auch, weil man nicht als Rassist gelten will.

Zur√ľck zur Partei "Musulmans de France" (PMF) des Mohamed Ennacer Latr√®che. Sie hat ihren Sitz in Stra√üburg, einer der Hochburgen des Front National. Im ersten Wahlgang zu den Pr√§sidentschaftswahlen 2002 erh√§lt der FN dort ca. 25 Prozent der Stimmen. Der PMF ist derart islamistisch, da√ü selbst Tariq Ramadan sich aus taktischen Gr√ľnden davon distanziert und sich weit weg begibt, nach Berlin, als Mohamed Ennacer Latr√®che und seine Partei die Demonstration gegen das geplante Gesetz gegen das Kopftuch in Schulen und √∂ffentlichen √Ąmtern veranstalten. Die islamistische Union des Organisations Islamiques de France (UOIF) schlie√üt sich dem Aufruf des PMF an. Tausende demonstrieren am 17. Januar 2004 in Paris, 20 000 in ganz Frankreich, gegen dieses Gesetz.

Während der Demonstration erklärt Mohamed Ennacer Latrèche: "der Zionimus ist eine ideologie der Apartheid, wir bekämpfen ihn, wie wir den Nazismus bekämpfen." AFP berichtet am 22.1.2004, daß der französische Generalstaatsanwalt ein Verfahren eröffne, und daß von vielen Seiten auch das Verbot dieser islamistischen Partei gefordert werde.

Mouvement contre le racisme et pour l´amiti√© entre les peuples (MRAP) und andere Sympathisanten der Islamisten

Der MRAP und die L.D.H. distanzieren sich ebenfalls vom Demonstrationsaufruf und versammeln sich gemeinsam mit den Anh√§ngern und Sch√ľlern des Tariq Ramadan, den Vereinigungen Jeunes musulmans de France, Etudiants musulmans de France, Collectif des musulmans de France und Participation et spiritualit√© musulmanes zu einer Veranstaltung in La Plaine Saint-Denis, einem Vorort von Paris, um dort gegen das Gesetz aufzutreten, schreibt die "Lib√©ration". (22)

Zwischen dem MRAP und seinem Pr√§sidenten Mouloud Aounit, der Ligue Communiste R√©volutionnaire (LCR) des Olivier Besancenot, der Liga f√ľr Menschenrechte (L.D.H.) des Michel Morineau, dem Sprachrohr der ATTAC "Le Monde diplomatique" (Diplo) des Bernard Cassen und seines Chefredakteurs Alain Gresh sowie den franz√∂sischen Islamisten aller Schattierungen bestehen herzliche Beziehungen, das mag Bernard Cassen nach dem Europ√§ischen Sozialforum (ESF) getrost abstreiten. Ihnen ist zu verdanken, da√ü Tariq Ramadan zum ESF, November 2003, eingeladen, und da√ü er trotz seiner antisemitischen Ausf√§lle nicht wieder ausgeladen wird. Entsprechend wird der Antisemitismus auf dem ESF vollst√§ndig ausgeblendet, an keiner Stelle werden die pal√§stinensischen Selbstmordattent√§ter verurteilt, berichtet ein ESF-Teilnehmer des Informationszentrums 3. Welt (iz3w). Der Antisemitismus sei in der Abschlu√üerkl√§rung nirgends erw√§hnt worden, nicht mal im Absatz √ľber den Kampf gegen die Rechtsextremen, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. (23)

Stattdessen werden Mitarbeiter der Aktion 3. Welt Saar beim Verteilen eines Flugblatts f√ľr das Existenzrecht Israels t√§tlich angegriffen, einer von ihnen erh√§lt Platzverweis und es wird ihm die Akkreditierung aberkannt.

Wenn man bedenkt, da√ü der MRAP 1946 hervorgeht aus dem zur Zeit der R√©sistance von mehr als 50 j√ľdischen Organisationen gegr√ľndeten Mouvement national contre le racisme (MNCR), von denen einige 1948 bei der Gr√ľndung des Staates Israel mitwirken, und wenn man weiter bedenkt, da√ü der MRAP bis 1977 Mouvement contre le racisme, l´antis√©mitisme et pour la paix hei√üt, dann umbenannt wird, weil dieser Verein es nicht mehr f√ľr n√∂tig befindet, sich mit dem Kampf gegen den Antisemitismus zu befassen, gewinnt man in etwa einen Eindruck, womit man es heute beim MRAP zu tun hat. Arno Klarsfeld h√§lt den MRAP f√ľr eine antisemitische Vereinigung. √úber diese Einsch√§tzung mag sich die Humanit√©, im Juli 2001, noch so aufregen. (24)

Der MRAP beklagt, gewaltt√§tige Angriffe auf Moslems und ihre Moscheen, Benachteiligung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche w√ľrden von der franz√∂sischen Gesellschaft stillschweigend geduldet oder sogar unterst√ľtzt. Sie w√ľrden nicht ausreichend ge√§chtet und bestraft. Am 20. September 2003 wird dazu vom MRAP in Saal 6217 der franz√∂sischen Nationalversammlung ein Kolloqium zur Erweckung der √∂ffentlichen Meinung f√ľr Polizei, Justiz, Bildung und Wissenschaft abgehalten. Zum Thema Islamophobie und Antisemitismus werden die R√ľckwirkungen des israelisch-pal√§stinensischen Konflikts behandelt. Referent ist der Chefredakteur des Diplo Alain Gresh. Verwiesen wird in der Agenda auf Publikationen des Alain Gresh √ľber die "Wahrheiten" des Konfliktes, auf seine gemeinsame Publikation mit dem Islamisten Tariq Ramadan sowie auf einen beim Br√ľsseler Verlag Complexe im Jahr 2000 unter der Leitung des Alain Gresh und des Studiendirektors am Institut de Relations Internationales et Strat√©giques (Iris), dem Institut f√ľr internationale und strategische Beziehungen, Didier Billion ver√∂ffentlichten Sammelband mit dem Titel "Actualit√© de l´Etat Palestinien", Aktualit√§t des pal√§stinensischen Staates. (25)

Das 1990 gegr√ľndete staatliche Iris versteht sich als eines der Hauptforschungszentren Frankreichs auf den Gebieten Internationale und strategische Beziehungen. Ehrenpr√§sident des Iris ist der EU-Kommissar f√ľr Handel Pascal Lamy. Politiker von UMP, UDF, PS und Gr√ľnen, Schriftsteller sowie als Vertreter der R√ľstungsinsdustrie der Pr√§sident f√ľr Entwicklung von DCN, Produzent von Kriegsschiffen f√ľr die europ√§ische Verteidung, der Gesch√§ftsf√ľhrende Vizepr√§sident f√ľr strategische Koordination und der Vizepr√§sident f√ľr politische Angelegenheiten, Frankreich, des europ√§ischen R√ľstungskonzerns EADS sind Aufsichtsratsmitglieder. (26)

Die zum 1. Januar 2004 erfolgte Dekoration des Mouloud Aounit mit dem Orden der "L√©gion d´honneur" und die Unterschrift des franz√∂sischen Pr√§sidenten unter das Begleitschreiben geben einen Eindruck, wie Frankreich sich den Kampf gegen den Antisemitismus vorstellt: gar nicht.

Alain Gresh erkl√§rt, man m√ľsse Tariq Ramadan unterst√ľtzen, sonst bek√§me man die Salafiden. Die √Ąu√üerung ist wirklich komisch, denn Tariq Ramadan vertritt wie sein Bruder Hani, nur geschickter als dieser, genau diese saudi-arabische polit-islamistische Richtung der Salafiden, auch Wahhabismus genannt, wie schon sein Gro√üvater Hassan al-Banna und sein Vater Said Ramadan. F√ľr eine weitere Verfestigung der antisemitischen und anti-israelischen Einstellung in Frankreich ist mit diesem Personal gesorgt.

Medien

Was die Medien angeht, so seien hier kurz einige Veröffentlichungen genannt, die sich im antisemitischen israel-feindlichen Spektrum gut ausnehmen:

Das in 28 Sprachen √ľbersetzte, in mehr als 50 L√§ndern erh√§ltliche Verschw√∂rungsbuch √ľber den 11. September 2001 des Thierry Meyssan "L´effroyable imposture", erschienen bei den Editions Carnot, in deutscher √úbersetzung "Der inszenierte Terrorismus", in Deutschland herausgegeben vom Verlag Editio De Facto des Rechtsextremen Pierre Krebs, vom Thule-Seminar. (27)

Thierry Meyssan ist Nationalsekret√§r des Parti radical de gauche (PRG), der radikalen Partei der Linken ("100 Jahre im Dienst der Republik"), dort seit 1995 zust√§ndig f√ľr die Beziehungen zur internationalen Zivilgesellschaft. Er ist von 1995 bis 1999 Stellvertretender Koordinator des Nationalkommittees zur Wachsamkeit gegen√ľber der extremen Rechten, und er ist Journalist und Schriftsteller, dessen "Buch der Untersuchung √ľber die gr√∂√üte Manipulation der Geschichte" sich mit dem Attentat vom 11. September auf das Pentagon befa√üt. Er behauptet, die Amerikaner h√§tten alles selbst inszeniert.

Thierry Meyssan wei√ü Bescheid, und er macht damit viel Geld. In den arabischen Scheicht√ľmern und in Saudi-Arabien wird er herumgereicht. So dient er der franz√∂sischen Republik und ihren Interessen in den arabischen Staaten. Er ist auch noch Pr√§sident des R√©seau Voltaire "f√ľr die Freiheit des Ausdrucks". Dort berichtet er, am 18.11.2002, von seiner Unterredung mit f√ľhrenden Vertretern der Terrororganisation Hezbollah (Partei Allahs), "einer sozialen Bewegung islamischer Inspiration, h√§ufig verglichen der Befreiungstheologie in Lateinamerika", die nach der Invasion des Libanon durch Israel zu einer bewaffneten Organisation geworden sei, "engagiert in Aktionen des bewaffneten Widerstandes im Angesicht des US-Imperiums und der Kolonisierung der besetzten pal√§stinensischen Territorien ..." (28)

Sinnigerweise h√§lt auch der franz√∂sische Pr√§sident Jacques Chirac die Hezbollah f√ľr eine prim√§r soziale Einrichtung und legitime Gespr√§chspartnerin. Er l√§dt deren Generalsekret√§r Ende Oktober 2002 zum Gipfel der Frankophonie ein, berichtet Thierry Meyssan im November auf seinem "R√©seau Voltaire". Die deutsche Friedrich-Ebert-Stiftung im Bunde mit dem √∂sterreichischen Au√üenministerium zieht nach und f√ľhrt vom 17. bis 19. Februar 2004 mit dem der Terrororganistion nahestehenden Consultative Center for Studies and Documentation (CSSD) in Beirut eine Konferenz "The Islamic World and Europe. From Dialogue towards Understanding" durch. Neben dem unvermeidlichen Tariq Ramadan nehmen daran Wissenschaftler wie Azzam al-Tamimi vom britischen Muslim Council, Dozent des Markfield Institute of Higher Education der Islamic Foundation, und andere Ideologen des islamischen Glaubenskrieges teil. Sie alle eint Antiamerikanismus, Globalisierungskritik sowie die √úberzeugung √ľber die Notwendigkeit der Beendigung des "zionistischen Projektes", die Zerst√∂rung Israels. (29)

"R√©seau Voltaire" ver√∂ffentlicht ausf√ľhrlich ein Interview mit der Verteidigerin des zum Islam konvertierten Terroristen, in der Pariser Sant√© einsitzenden Ilitch Ramirez Sanchez, alias Carlos, der Anw√§ltin Isabelle Coutant-Peyre, Mitarbeiterin des glamour√∂sen Anwaltes und Verteidigers des Tariq Aziz und des Saddam Hussein, Jacques Verg√®s. Sie hat den 1997 zu lebenslanger Haft verurteilten Carlos im Gef√§ngnis geheiratet und will sich mit ihm nach seiner Haftentlassung in Venezuela niederlassen. Sie h√§lt Carlos f√ľr einen freundlichen Menschen und f√ľr unschuldig, alle Anschuldigungen seien manipuliert, Carlos sei ein Politiker, der sein Leben einem politischen Prinzip gewidmet h√§tte, einer revolution√§ren Vision. Terror h√§lt sie in bestimmten F√§llen f√ľr gerechtfertigt, die materialistische Ausbeutung sei ebenfalls Terror. In dem Interview stellt sie die Staatsgewalt in Frage, in Frankreich herrsche Staatsterror und Verrat.

Derartige Konfessionen einer Anwältin liest man, im April 2002, auf dem "Réseau Voltaire" des linksrepublikanischen Thierry Meyssan. (30)

Der zum Islam konvertierte Carlos schreibt im Gef√§ngnis ein Buch mit dem Titel "L´Islam r√©volutionnaire", der revolution√§re Islam. Text und Gespr√§che werden aufgezeichnet und vorgestellt von Jean-Michel Vernochet, der im Jahre 2002 auch einen Film √ľber Afghanistan dreht. Das Buch kommt im Juni 2003 bei den Editions du Rocher heraus. Es gibt Kapitel √ľber die Scharia, den Islam, Unterwerfung unter den g√∂ttlichen Willen, den politischen, islamistischen, revolution√§ren Islam, vom Glaubenskrieg zum heiligen Krieg, Terror und L√ľge und √ľber den Dritten Weltkrieg.

Carlos fordert in dem Buch alle Revolution√§re, einschlie√ülich der linken, auf, Osama bin-Laden als F√ľhrer anzuerkennen, um so Afghanistan und den Irak in einen Friedhof f√ľr den amerikanischen Imperialismus zu verwandeln. Die USA m√ľ√üten durch konzertierten st√§ndigen Terror zerst√∂rt werden. Carlos lernt dieses, auf Israel bezogen, in den 70er Jahren bei der People´s Front for the Liberation of Palestine (PFLP) des George Habash. Er beginnt seine Terrorkarriere, ermordet 1975 franz√∂sische Polizisten und leitet im selben Jahr die Entf√ľhrung der OPEC Minister in Wien.

Das Buch gibt einen Einblick, wie arabische Staaten, √Ągypten, Algerien, der Irak, Libyen und Syrien routinem√§√üig Terror als Staatspolitik benutzen. Es zeigt auch die Verbindung zwischen radikalem Atheismus und fundamentalistischer Religion auf. Die √úberg√§nge zwischen beiden sind flie√üend. Unter beiden Flaggen kann die Zerst√∂rung des Imperialismus und der USA als seinem Hauptvertreter betrieben werden. Carlos sieht, da√ü nur der revolution√§re Islam die zur Zerst√∂rung des Imperialismus notwendige Quantit√§t an Terroristen und M√§rtyrern hervorbringen kann. Er fordert alle islamistischen Gruppen auf, Allianzen mit radikalen, auch linksradikalen Gruppen einzugehen. Dazu m√ľsse der Islam reformiert werden, die Pflichten der Moslems wie Beten, Fasten und Pilgerschaft nach Mekka seien nicht so vordringlich wichtig wie der Krieg gegen die USA. Es sei f√ľr alle Moslems n√∂tig, sich einen Bart wachsen zu lassen, und f√ľr alle Frauen, den Schleier oder das Kopftuch zu tragen. Beides k√∂nne als Terrormittel benutzt werden, den Amerikanern zu zeigen, da√ü der Feind mitten unter ihnen weile.

Der Terrorismus sei durch seine psychische Wirkung, da√ü er n√§mlich die Moral des Gegners zerst√∂re und ihn von gr√∂√üeren Aktionen abhalte, die sauberste und effizienteste Form der Kriegf√ľhrung. Carlos widmet sich der Aufhetzung der Moslems gegen die USA, ein Regimewechsel in den diktatorischen arabischen Staaten interessiert ihn nicht. (31)

Man kann an all dem sehen, da√ü der Kampf gegen die Juden und Israel nur eine Etappe im Glaubenskrieg ist. So sehen es auch die Hamas und die anderen Moslembr√ľder weltweit. Der Koran, Suren und Hadithe schreiben ihnen die Islamisierung der Welt vor. Israel und die USA werden dabei als die h√§rtesten Hindernisse wahrgenommen.

Isabelle Coutant-Peyre, die Carlos f√ľr einen unschuldigen Menschen h√§lt, der unter falschen Anschuldigungen inhaftiert sei, gibt gemeinsam mit Maria Poumier, der Mitarbeiterin des Negationisten und schon seit langem zum Islam konvertierten Roger Garaudy dessen Revue "√Ä Contre-Nuit" heraus.

"Islam Can Replace ´Collapsing´ U.S. Empire", der Islam k√∂nnte ein Ersatz f√ľr die Neue Weltordnung sein, meint Roger Garaudy, im August 2003, gegen√ľber Islamonline.net. Der Zusammenbruch der einzigen Supermacht der Welt k√∂nnte beschleunigt werden durch arabisch-islamische Beharrlichkeit gemeinsam mit der Formierung einer islamisch-christlichen Allianz. "Ich trage Jesus noch immer im Herzen, wenn ich auch zum Islam konvertiert bin", meint dieser Leugner des Holocaust und der Gaskammern. Den Begr√ľnder der Theologie der Selbstmordattentate Scheich Youssef al-Qaradawi und den Verherrlicher des Glaubenskrieges gegen die Juden zur Vernichtung Israels Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti h√§lt er f√ľr Vertreter des verantwortungsvollen und ausgewogenen Islam. (32)

Dieser Feind Israels ist 74 Jahre alt und lehrt an der Universit√§t Damaskus islamisches Recht. Er ist hervorgegangen aus den Moslembr√ľdern Syriens, und heute ist er einer der spirituellen Mentoren der franz√∂sischen Islamisten.

Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti h√§lt alle Moslems f√ľr aufgerufen, das ganze Pal√§stina in den Grenzen von vor 1948 mittels Glaubenskrieg von Israel und den Juden zu befreien. Auf seine Web Site stellt er diese Frage eines Gl√§ubigen: "Ist ein Nichtpal√§stinenser verpflichtet, aus einem fremden Land zu kommen, um gegen die Juden in Pal√§stina, die unsere moslemischen Br√ľder im Heiligen Land abschlachten, den Glaubenskrieg (isteshhad fee sabiliah) zu f√ľhren?" und antwortet: "Nicht allein die Pal√§stinenser sind verpflichtet, den Glaubenskrieg zu f√ľhren, was solange zu geschehen hat, bis Pal√§stina von den Aggressoren und Besatzern befreit ist, sondern alle Moslems sind verpflichtet, ihn zu f√ľhren, weil Pal√§stina ein Land des Islam ist, das alle Moslems h√ľten und vor Angriffen sch√ľtzen m√ľssen." (33)

Die islamistische Web Site Oumma.com k√ľndigt an, da√ü dieser Friedensfreund am 6. und 20. M√§rz sowie am 3. und 17. April 2004 im Kulturzentrum der gr√∂√üten Pariser Moschee Adda´wa (Aufruf) v√∂llig legal und unbehelligt √ľber Laizit√§t und Religion, W√ľrde der Frauen, den Koran, den Propheten und Gott referieren wird. (34) Dort ist Larbi Kechat Rektor, bislang bekannt als ein moderater Moslem, der sich noch vor wenigen Jahren f√ľr das friedliche Zusammenleben aller im laizistischen Raum einsetzt. Frankreich sei gleichzeitig christlich, islamisch, j√ľdisch und laizistisch. Nun l√§dt er den gegen "die j√ľdischen Kreuzz√ľgler" anpredigenden Scheich ein, der den 11. September 2001 f√ľr ein zionistisches Komplott zur Verhinderung der Ausbreitung des Islam h√§lt, und der die Gl√§ubigen mittels "Nachrichten eines gedem√ľtigten Sklaven an den Gro√üen Gott" aufhetzt. Die Juden h√§tten dem Islam "das Hemd des Terrors" √ľbergezogen, ihn zum Verbrechen erkl√§rt und in den Medien die Todesstrafe √ľber ihn ausgesprochen. Diese Todesstrafe sei der Hintergrund der nach und nach erfolgenden Ermordung Unschuldiger im Land Pal√§stina. (35)

Interessant sind auch die Ereignisse und Diskussionen um das am 2. Oktober 2003 erschienene antisemitische revisionistische Buch des notorischen Antisemiten und Israelhassers Israel Shamir "L´Autre visage d´Israel", das andere Gesicht Israels, trotz Widerspruchs des Mitherausgebers Franck Spengler, √Čditions Blanche, zur√ľckgezogen vom Verleger Denis Bourgeois, √Čditions Balland. Der Skandal ist, da√ü es √ľberhaupt erst erscheinen kann. Das verdankt sich der Mitarbeiterin des Roger Garaudy Maria Poumier, der Freundin der Carlos-Anw√§ltin Isabelle Coutant-Peyre, die weiter oben schon erw√§hnt sind. Die englische √úbersetzung des Buches stammt von Christian Bouchet, dem Gr√ľnder der Neo-Nazi Gruppe Unit√© Radicale, dessen Mitglied am 14. Juli 2002 ein Attentat auf den franz√∂sischen Pr√§sidenten aus√ľbt.

Israel Shamir wird auf den w√ľstesten Negationistenseiten ver√∂ffentlicht, beispielsweise bei Serge Thion. Dort listet Israel Shamir, am 25. November 2003, von den Juden in den letzten 200 Jahren angeblich begangene Verbrechen auf und klagt sie an, 1946 Massaker an deutschen Kriegsgefangenen begangen zu haben. Auch seien sie an der Ermordung John F. Kennedy´s beteiligt gewesen.

Die Humanit√© und ihre Kolumnistin R√©gine Deforges, Mutter des Mitverlegers Franck Spengler, was sie in ihrer Kolumne nicht erw√§hnt, sehen den Skandal im R√ľckzug des Buches, die Verleger w√§ren bedr√§ngt und gen√∂tigt worden (von Juden selbstverst√§ndlich). Die Kolumne "L´√©claircie", Lichtblick, Silberstreifen, erscheint am 5. November 2003. Nach Protesten nimmt die Humanit√© die Kolumne kommentarlos von ihrer Web Site. (36)

Ein weiterer Fall ist "Je devais aussi tuer" von Nima Zamar, in Deutschland zur Ver√∂ffentlichung f√ľr den 16. Januar 2004 vorgesehen, zieht es Alexander Fest, seinerzeit beim Kindler-Verlag, auf Grund massiver F√§lschungsvorw√ľrfe kurz vorher zur√ľck. Das hindert den franz√∂sischen Verlag Albin Michel nicht daran, das Buch mit den Verleumdungen √ľber den israelischen Geheimdienst Mossad weiter zu verbreiten. In Frankreich verkauft sich das Buch wie warme Semmeln. (37)

Anmerkungen

(1) About the Washington Report on Middle East Affairs
http://www.wrmea.com/aboutwrmea/index.htm

(2) Zahlen f√ľr 2001, ohne UNWRA: USA $114 Millionen, EU 250 Millionen Euro, arabische Staaten $400 Millionen.
Vorgesehen f√ľr UNWRA, 2002: $521,7 Millionen, davon $110 Millionen durch die USA, die bislang insgesamt ein Drittel des Budgets der UNWRA finanziert haben. Diese und weitere Zahlen: Where Does the Money Go? A Study of the Palestinian Authority. Dr. Rachel Ehrenfeld. American Center for Democracy (www.public-integrity.org), October 2002
http://www.hasbara.us/pdf/Arafat_money%5B1%5D.pdf

(3) The Avalon Project at Yale Law School. Hamas Covenant 1988 http://elsinore.cis.yale.edu/lawweb/avalon/mideast/hamas.htm

(4) Tariq Ramadan, Experte diverser Br√ľsseler Kommissionen, der Ligue Fran√ßaise de l´Enseignement u.a.
http://www.europarl.eu.int/hearings/20030617/afet/cv_tra.pdf
http://www.laligue.org/laligue/rubriques/ligue/projet/ca.htm

(5) Arab Western Summit of Skills. Professionals, Policies and Projects in the Arab World, Berlin, Germany, January 17-18, 2004
http://www.awsummit.org/agenda.htm

(6) Tariq Ramadan bei Eddie Freddie: super Taqiya, von Gudrun Eussner, 16. Februar 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-17_23-28-23.html

(7) Solidarität mit Hamas! Sofortige Aufhebung der Schwarzen Liste der EU!,
Antiimperialistische Koordination, Archiv: September 2003, 13.9. 2003
http://www.antiimperialista.com/de/

(8) EU refuses to place Hamas on terror list. SPECIAL TO WORLD TRIBUNE.COM
Thursday, August 28, 2003
http://216.26.163.62/2003/eu_hamas_08_28.html

(9) "Il n´est pas prouv√© que le Hamas est une organisation terroriste". Communaut√© online, 26 ao√Ľt 2003
http://www.col.fr/breve-91.html

(10) PROPOSITION DE LOI visant √† aggraver les peines punissant les infractions √† caract√®re raciste et √† renforcer l´efficacit√© de la proc√©dure p√©nale. PR√ČSENT√ČE par MM. Pierre LELLOUCHE et Jacques BARROT. EXPOS√Č DES MOTIFS
http://www.assemblee-nat.fr/12/propositions/pion0350.asp

(11) Lutte contre l´antis√©mitisme: entretien entre M. Renaud Muselier et une d√©l√©gation du B´na√Į B´rith. D√©claration du porte-parole du Quai d´Orsay (Paris, le 17 d√©cembre 2003)
http://www.france.diplomatie.fr/actu/article.asp?ART=39411

(12) Faux pas √† l´UNESCO
http://www.crif.org/index02.php?type=revue_de_presse&id=2252 &menu=4

(13) ´Anti-semitic´ French envoy under fire, BBC, 20.12.2001
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/1721172.stm

(14) Exclusif: Le rapport non publi√© sur l´antis√©mitisme en Europe. (Exklusiv: Der nicht ver√∂ffentlichte Bericht √ľber den Antisemitismus in Europa). Conseil R√©presentatif des Institutions juives de France (CRIF)
http://www.crif.org/index.php?menu=5&dossier=33

(15) FLASH EB no 151 "Iraq and Peace in the World" (08/10/2003 - 16/10/003) - Report p. 78
http://europa.eu.int/comm/external_relations/iraq/doc/fl151_ iraq_full_report.pdf
Bei Google bitte eingeben: Eurobarometer - Iraq - Peace - World

(16) EU-Verfassung - worum wird gestritten? Tagesschau.de, 13.12.2003
http://www.mdr.de/eu/wandel/973946.html

(17) Lagardère. Le Groupe
http://www.lagardere.com/groupe/eads.shtml

(18) Lorsqu´un journaliste du Nouvel observateur d√©range le landerneau altermondialiste‚Ķ Conseil R√©presentatif des Institutions juives de France (CRIF), 20.10.2003
http://www.crif.org/impr.php?id=1723&type=Commentaires

(19) Dossiers. Antisemitisme
http://www.crif.org

(20) Exclusif: Le rapport non publi√© sur l´antis√©mitisme en Europe. France. 1.12.2003
http://www.crif.org/index.php?menu=5&dossier=33&id_doss=2010

(21) Coups et blessure antisémites au lycée Montaigne, par Michael Hajdenberg. Libération, 13 décembre 2003
http://www.liberation.com/page.php?Article=164941

Aucune agression raciste ne doit √©chapper √† la loi, quel qu´en soit l´auteur. Pervers alibi communautaire, par Daniel Sibony, Lib√©ration, vendredi 2 janvier 2004
http://www.liberation.com/page.php?Article=168667

(22) Les organisations antiloi entre deux maux. La√Įcs ou musulmans, beaucoup veulent exprimer leur opposition mais pas aux c√īt√©s du PMF. Par Catherine COROLLER et Olivier BERTRAND et Hayd√©e SABERAN. Lib√©ration, samedi 17 janvier 2004
http://www.liberation.com/page.php?Article=171864

(23) "Free Palestine, boycott Israel" - Das Europ√§ische Sozialforum in Paris war auf einem Auge blind, von Steffen Sch√ľlein, Mitarbeiter im iz3w (www.iz3w.org)
http://www.socialforum-berlin.org/print.php?sid=55

(24) Offiziell wird der MRAP am 22. Mai 1949 w√§hrend einer Versammlung im Cirque d´Hiver, im Winterzirkus, unter der Pr√§sidentschaft von Marc Chagall inauguriert.

Une banalisation de l´antis√©mitisme ? in l´Humanit√© - lundi 9 juillet 2001. Tribune Libre
http://perso.wanadoo.fr/mrap_siege/mouloudetpierre_def.htm

(25) 18 septembre 2003. Colloque : "Du racisme anti-arabe √† l´islamophobie"
Rendre ill√©gitime la banalisation de l´islamophobie

http://www.mrap.asso.fr/article.php3?id_article=541

(26) Institut de Relations Internationales et Stratégiques (Iris)
http://www.iris-france.org/pagefr.php3?fichier=fr/pages/accu eil

(27) Krebs, Pierre. Lexikon Rechtsextremismus. Informationsdienst gegen Rechtsextremismus
http://lexikon.idgr.de/k/k_r/krebs-pierre/krebs-pierre.php

(28) L´effroyable imposture. Biographie de Thierry Meyssan
http://www.effroyable-imposture.net/biographie-fr.php

Der PRG ist eine linksrepublikanische Splitterpartei in Frankreich. Sie stellt zu den Pr√§sidentschaftswahlen 2002 eine Kandidatin auf, Christiane Taubira, Vizepr√§sidentin des PRG und Deputierte von Guayana. Sie schreibt am 19. Juni 2003 einen Brief an den franz√∂sischen Innenminister Nicolas Sarkozy und setzt sich ein f√ľr die inhaftierten Anh√§nger der Maryam Radjavi, der Anf√ľhrerin der Terrororganisation MKO und selbsternannten Pr√§sidentin des Iran .

(28) Entretien avec le Hezbollah. Réseau Voltaire, 18.11.2002
http://www.reseauvoltaire.net/article8732.html

(29) Verst√§ndnisvolles Europa, von Thomas von der Osten-Sacken und Thomas Uwer. "die j√ľdische" 08.02.2004
http://www.juedische.at/TCgi/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat= 3&Param_RB=10&Param_Red=1653

(30) Isabelle Coutant-Peyre abogada del venezolano Ilich Sánchez Ramírez más conocido como "Carlos" o "El Chacal" por Sandro Cruz . Réseau Voltaire, abril des 2002
http://www.redvoltaire.net/imprimer130.html

(31) L´islam r√©volutionnaire. Auteurs: Ilich Ramirez Sanchez "Carlos". Texte et propos recueillis, rassembl√©s et pr√©sent√©s par Jean-Michel Vernochet. Editions du Rocher 26 juin 2003

(32) Islam Can Replace ´Collapsing´ U.S. Empire: Garaudy, by Hadi Yahmid, Islamonline, 7.8.2004
http://www.islamonline.net/English/News/2003-08/07/article01 .shtml

(33) Mohamed Said Ramadan al-Bouti. Fatawa
http://www.bouti.com/bouti_e_fatawa.htm

(34) Veranstaltungen Nr. 989 bis 992 mit Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti
http://oumma.com/agenda/detail.php?NumEvenement=989/990/991/ 992

(35) Monthly Word - April 2003. A Message From A Humiliated Slave To The Grand Lord
http://www.bouti.com/bouti_e_monthly34.htm

(36) Antisémitisme: la Bicyclette bleue déraille. Par Didier Daeninckx. Amnistia.net, 28 novembre 2003
http://www.amnistia.net/siteabon/news/articles/negdoss/shami r/shamir.htm

(37) "Ich mu√üte auch t√∂ten". Buch zur√ľckgezogen. n-tv.deCNN.de
http://www.n-tv.de/5202771.html

Super-Spionin oder L√ľgen-Baroness? Der Kindler-Verlag riskiert seinen Ruf mit einem fragw√ľrdigen Mossad-Enth√ľllungsbuch (Autor: Henning Biedermann)
http://www.br-online.de/kultur-szene/capricci/report/thema04 0104_4.html

23. Januar 2004
√Ąnderungen: 12. April 2004



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