
Arabische Terroristen: ja! - Ariel Sharon: nein!
Wie bekannt, ist Ariel Sharon seit dem 16. Juli 2004, da er die französischen Juden auffordert, des Antisemitismus wegen Frankreich zu verlassen und sich in Israel anzusiedeln, nicht mehr willkommen in Frankreich, solange er diese Worte nicht erklärt habe. Das ist die deutliche Antwort des Jacques Chirac. Die Süddeutsche Zeitung würdigt sie mit der berüchtigten Kritik des bösen Juden, der das zerschlagene französische Café verläßt und nicht weiß, warum man ihn nicht mag.
Die arabische Welt wird es dem Präsidenten danken. Er wird noch mehr in ihrer Gunst steigen, als dies jetzt schon der Fall ist.
Jacques Chirac - beliebtester westlicher Staatsmann
Das US-Meinungsforschungsinstitut Zogby International befragt im Auftrag des Anwar Sadat Chair for Peace and Development at the University of Maryland, des Lehrstuhls für Frieden und Entwicklung der Universität Maryland, im Mai 2004 einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung Marokkos, des Libanon, Jordaniens, Saudi-Arabiens und der Vereinigten arabischen Emirate über die beliebtesten politischen und Staatsführer außerhalb ihres eigenen Landes. Dabei werden vom Institut keine Namensvorgaben gemacht.
Jacques Chirac ist trotz Gesetz gegen das Kopftuch der beliebteste führende Politiker, gefolgt vom bereits 1970 verstorbenen Führer des arabischen Nationalismus, dem ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser, der Krieg gegen Israel führte, und vom Generalsekretär der 1982 mit iranischer Hilfe gegründeten schiitischen libanesischen Hisbollah (Partei Allahs) Sajjed Hassan Nasrallah. Den vierten Platz teilen sich Saddam Hussein und Osama bin Laden. Den ersten Platz verdankt Jacques Chirac seiner häufigen Nennung in Marokko und im Libanon. In den übrigen Staaten ist er der drittbeliebteste führende Politiker. Saddam Hussein ist in dem zu mehr als 60 Prozent von Palästinensern bewohnten Jordanien der beliebteste Politiker. In allen arabischen Staaten sind diejenigen Politiker am beliebtesten, die am konsequentesten gegen die USA auftreten. Deshalb sei Osama bin Laden so beliebt, und nicht unbedingt, weil seine Verehrer einen islamistischen Staat wünschten, meint Hala Kotb, die Internationale Marketing Direktorin bei Zogby International gegenüber Proche-Orient.info. Deshalb auch ist Jacques Chirac als einziger westlicher Politiker auf dem Siegertreppchen vertreten. Marginale Nennungen anderer westlicher Politiker und Revolutionäre sind Fidel Castro und Che Guevara, alle übrigen sind Araber.
Der Präsident Frankreichs, ob nun auf dem ersten oder dem dritten Platz, befindet sich in guter Gesellschaft. Frankreich arbeitet seit Jahrzehnten an diesem Image, das beginnt nicht erst mit Jacques Chirac.
Während Ariel Sharon zur Freude der Palästinenser in Frankreich nicht willkommen ist, sind es die Führer arabischer Terroristenorganisationen allezeit. Das beginnt schon nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Großmufti Hadj Amin al-Husseini, der 1945 von Deutschland in die Schweiz flüchtet, die ihn, obgleich Jugoslawien ihn auf der Kriegsverbrecherliste führt, an Frankreich ausliefert, das diesen verbrecherischen Nazikollaborateur und Judenfeind nicht etwa ausliefert, sondern ihn auf Grund seiner Interessen in den arabischen Staaten nach Ägypten ausreisen läßt.
Mit dieser Aktion sind Maßstäbe gesetzt. Die Sympathie Frankreichs mit den arabischen Terroristen besteht bis in die Gegenwart fort.
François Mitterrand und die Frauen
Von 1981 bis 1995 ist François Mitterrand Präsident Frankreichs. In dieser Eigenschaft verschafft er ihm genehmen Damen hohe Positionen. Während seiner ersten Amtszeit handelt es sich um Georgina Dufoix, die er zur Zeit des Premierministers Laurent Fabius (1984-1986) zur Sozialministerin macht. Sie ist gleichzeitig Regierungssprecherin. L´Incompétence à Visage Humain, Inkompetenz mit menschlichem Antlitz, urteilt ein Kritiker. Nichts sonst als die unverbrüchliche Freundschaft mit dem Präsidenten zeichne sie aus. Der Sozialministerin Georgina Dufoix sind zwei große Skandale geschuldet, einmal der des 1986 in ihren Amtsräumen medienwirksam vorgestellten Immunmittels Ciclosporine, das von französischen Forschern verfrüht an drei Menschen erprobt wird, die daran sterben, und dann der viel größere Skandal der HIV-verseuchten Blutkonserven. Für die abschließende Würdigung dieses Skandals braucht die französische Justiz seit der ersten Anzeige, 1988, fünfzehn Jahre, um das Verfahren gegen dreißig Angeklagte in der ersten Instanz, am 4. Juli 2002, und in der Berufungsverhandlung, 18. Juni 2003, einzustellen. 130 Akten, zahlreiche Dokumente drei Zivilprozesse, 1992, 1993 und 1999, sowie mündliche Anhörungen verdienen es nicht, geprüft zu werden. Die Opfer dieses Skandals gehen in die Tausende, der Toten sind es Hunderte. Es werden, obgleich der HIV-Virus bereits entdeckt ist, aus wirtschaftlichen Gründen HIV-verseuchte Blutkonserven verwendet. Der nationale Markt wird gegen die Konkurrenz aus den USA abgeschottet
Die zuständigen Mitglieder der Regierung werden bis auf einen, Staatssekretär Edmond Hervé, schon 1999 freigesprochen. Der fragt sich nun, warum ausgerechnet er verurteilt wird. Georgina Dufoix tut den berühmten Spruch: Oui, je me sens responsable, mais nullement coupable, Ja, ich fühle mich verantwortlich, aber keinesfalls schuldig. 1988 wird sie religiös und Mitglied der Born again Christians, die an Armageddon glauben, an das letzte Gefecht zwischen den Kräften des Guten und des Bösen: Der einzige wirkliche Wendepunkt in meinem Leben war der, als ich die Konversion hin zu Jesus Christus erfuhr, sagt sie 1994 in einem Video-Interview, das eine Schweizer Pfingstgemeinde veröffentlicht.
Nun wird Georgina Dufoix nach den Skandalen nicht etwa in der Versenkung verschwinden, sondern sie erhält 1989 bis 1992 den Posten der Präsidentin des vom Staat subventionierten Croix-Rouge française, des Französischen Roten Kreuzes, mit 15 000 Angestellten und 60 000 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Ihre Mißwirtschaft dort hinterläßt in der Pariser Sektion Schulden in Höhe von 200 Millionen Franc (ca. 30,4 Millionen Euro). Dieser neue Skandal wird später von ihrem Nachfolger niedergeschlagen.
Premierministerin von François Mitterrands Gnaden ist zu der Zeit dieses Skandals Edith Cresson, von Mai 1991 bis April 1992. Sie ist Nachfolgerin des von François Mitterrand abgelösten Michel Rocard. Zum ersten Mal in der Geschichte Frankreichs ist eine Frau Premierministerin, auch sie auf Grund von persönlichen Beziehungen, was emanziperten Frauen kein Anlaß zur Freude sein kann. Sie steht Georgina Dufoix, die weiterhin Regierungsberaterin bleibt, an Inkompetenz in nichts nach. Inkompetenz ist aber mitnichten Grund für den Abgang der Georgina Dufoix, sondern ein weiterer Skandal: die Aufnahme des George Habash, des Terroristenchefs der 1968 von ihm und Wadi Haddad gegründeten marxistisch-leninistischen Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP), zur medizinischen Behandlung in Frankreich, im Februar 1992.
Kurze Rekapitulation einiger Aktivitäten der PFLP bis zum Jahre 1992
- Am 23. Juli 1968 entführen drei Terroristen der PFLP ihr erstes Flugzeug, eine Boeing der israelischen El Al, die statt von Rom nach Tel Aviv zu fliegen, nach Algerien umgeleitet wird.
- PFLP Terroristen lassen Flugzeuge während des Take-offs explodieren.
- Am 29. August 1969 entführen Leila Khaled und Salim Essawi von der PFLP die Maschine des Fluges TWA 707 Rom - Tel Aviv und landen in Damaskus, wo die Passagiere bis auf zwei Israelis freigelassen werden. Diese werden später gegen 13 in israelischen Gefängnissen inhaftierte Syrer ausgetauscht. Die Entführer werden unter Hausarrest gestellt und können einige Wochen später unbehelligt aus Syrien ausreisen.
- Am 6. September 1970 beauftragt George Habash seine Terroristen, vier Flugzeuge simultan zu entführen. Leila Khaled und Patrick Arguello entführen eine El Al Maschine, die von Amsterdam nach New York fliegen soll. Die Entführung mißlingt, da zwei weitere Terroristen es nicht schaffen, ins Flugzeug zu kommen. Das Flugzeug landet in London Heathrow, Patrick Arguello wird erschossen. Leila Khaled wird in London inhaftiert.
- Nach 28 Tagen Haft entscheidet Premierminister Edward Heath, Leila Khaled gegen Geiseln auszutauschen. Sie wird angeklagt, aber nicht dem Gericht vorgeführt. (Obgleich sie jederzeit in England angeklagt und verurteilt werden kann, reist sie im Mai 2002 zehn Tage unbehelligt durch England, wo sie u.a. vor Studenten der School for Oriental and African Studies Terrortaktiken lehrt und erklärt: Es gibt keine Suizidbomber, das sind Freiheitskämpfer.)
- Weitere Flugzeuge werden entführt und zerstört, eines davon wird nach Kairo umgeleitet, weil es zu groß für die von den Palästinensern beflogene frühere britische Piste Dawson´s Field im nordjordanischen Zarka ist. Ein anderes landet erfolgreich, und die Piste wird daraufhin von der PFLP in Revolution Airstrip umbenannt.
- Schwarzer September 1970. Die palästinensischen Terroristen werden von König Husseins Armee aus dem Lande vertrieben. Der Terrorist Ilich Ramirez-Sanchez, alias Carlos der Schakal, ist unter ihnen. Er geht für die PFLP nach London.
- 1971 begeht der in Paris stationierte PFLP Terrorist Mohamed Boudia (er wird am 28. Juni 1973 von einem israelischen Kommando in Paris beseitigt) mehrere geglückte und nicht geglückte Attentate in Rotterdam, Jerusalem, Triest, auf die dortige Ölraffinerie, wobei ein Schaden von 2,5 Milliarden Dollar entsteht, und im Schloß Schonau/Oesterreich, dem Durchgangslager für russische Juden auf ihrem Weg nach Israel.
- Im Februar 1972 wird eine Lufthansa Maschine entführt. Die Passagiere, unter ihnen ein Mitglied der Kennedy-Familie kommen frei, nachdem Deutschland 5 Millionen Dollar Lösegeld bezahlt.
- Im Mai 1972 ermorden PFLP Terroristen gemeinsam mit der Japanischen Roten Armee 23 Passagiere auf Israels internationalem Flughafen Lod. 76 Menschen werden verwundet.
- Am 30. Dezember 1973 versucht Carlos, den einflußreichen jüdischen Geschäftsmann Joseph Sieff, den Präsidenten von Marks and Spencer, in dessen Londoner Haus zu ermorden. Er überlebt schwerverletzt.
- Im September 1974 wirft Carlos, inzwischen als zweiter Mann unter Michel Moukharbal in Paris, eine Handgranate in das Pariser Café Les deux magots und tötet damit zwei Menschen und verwundet 34.
- 1976 entführen Terroristen der PFLP gemeinsam mit der Baader-Meinhof-Bande einen Air France Flug nach Tel Aviv und zwingen ihn zur Landung in Entebbe/Uganda. Ein israelisches Kommando stürmt die Maschine und befreit die Geiseln.
- 1981 entführen und bedrohen PFLP Terroristen vier US-amerikanische Journalisten (zwei von der New York Times, je einen von der Washington Post und der Newsweek) in Beirut.
- Ab Januar 1982 organisiert Carlos weitere Attentate in Frankreich.
- Im Oktober 1989 werden 12 Terroristen der PFLP in Amman verhaftet, da sie ein Attentat auf Israel planen.
- Am 8. März 1990 fordert George Habash die Palästinenser auf, gegen einen Friedensschluß mit Israel zu mobilisieren.
- Im September 1991 versucht Carlos, der aus Syrien ausgewiesen wird, mit seiner Familie im Libanon unterzukommen. Das wird dort abgelehnt.
- Im Oktober schafft er es mit syrischer Hilfe, illegal nach Jordanien einzureisen. Dort wird ihm gestattet, für zwei Jahre zu bleiben. Er nimmt sich eine zweite Ehefrau, die 23-jährige Jordanierin Abdel Salam Adhman Jarrar Lana. Seine übrige Familie reist aus Jordanien aus.
Die Bombenattentate von 1985 und 1986 und der Aufenthalt von Georg Habash in Paris, Januar/Februar 1992
George Habash, Jahrgang 1925, gebürtiger orthodoxer Christ und wie mancher palästinensische Terrorist von Beruf Kinderarzt, lebt ab 1982 in Damaskus, Im Januar 1992 erleidet er mehrere Schlaganfälle. Er wird zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus Henri Dunant nach Paris geflogen, wo er am nächsten Tag unter Polizeiaufsicht gestellt wird. Er soll eines Waffenverstecks wegen befragt werden, das 1986 im Wald von Fontainebleau gefunden wird. Die Franzosen scheinen seinen Aufenthalt dazu benutzen zu wollen, ihn über ungeklärte Ereignisse im Zusammenhang mit den Bombenattentaten von 1985 und 1986 zu befragen.
13 Tote und mehr als 300 Verletzte fordern diese Kaufhaus-, RER- und Metro-Attentate. Selbst die Poststelle des Pariser Rathauses wird nicht verschont. Die Attentäter erklären, zur Gruppe Comité de solidarité avec les prisonniers politiques arabes et du Proche-Orient (CSPPA), Komitee zur Solidarität mit den arabischen und nahöstlichen politischen Gefangenen, oder zu den Partisans du droit et de la liberté, den Anhängern des Rechts und der Freiheit, zu gehören.
Die Politiker Frankreichs um François Mitterrand und seinen Premierminister Laurent Fabius sind trotz der Beschuldigungen gegen die Gruppe des in Frankreich inhaftierten Abu Nidal und gegen die Familie des Terroristen Georges Ibrahim Abdallah nicht sonderlich entschlossen, sich auf eine arabische Terroristenspur zu begeben, sondern sie denken über un acte commis par un déséquilibré, die Tat eines verrückten Einzeltäters nach, oder im Fall der betroffenen Pariser Buchhandlung Gibert über Rache von Angestellten. Selbst die der Familie Abdallah zugeschriebenen Attentate werden zunächst als Privatsache behandelt. Bald aber können die schiitischen Verbindungen nach Iran, Tunesien, dem Libanon und Kuwait nicht mehr unbeachtet gelassen werden. Unverschämte Forderungen der Terrororganisation Hisbollah verhindern einen Gefangenenaustausch. Die Attentate hören nicht auf. Ab März 1986 macht die neue konservative Regierung weitere Zugeständnisse und glaubt, daß der Iran dafür dankbar sein wird. Algerien und Syrien werden gebeten, beruhigend auf die Terroristen einzuwirken. Die Antwort: noch schlimmere Attentate.
Insgesamt sind es von Dezember 1985 bis September 1986 fünfzehn Bombenattentate. Letztlich wird klar, daß eine Gruppe um den tunesischstämmigen, 1958 in Paris geborenen Ali Fouad Saleh verantwortlich ist. Sie verpaßt im Auftrag des Iran Frankreich die Schläge als Strafe für dessen Zusammenarbeit mit dem Irak, im Rahmen des Irak-Irankrieges.
Verteidigt werden einige der Terroristen vom berühmten Anwalt Maître Jacques Vergès.
In französischen politischen Kreisen herrscht Aufregung darüber, daß der Führer einer bekannten und berüchtigten Terrororganisation nach Frankreich einreisen darf. Die Premierministerin Edith Cresson und einige weitere verantwortliche Mitglieder der Regierung werden ihrer Posten enthoben. Trotz der von ihm über 24 Jahre gelenkten terroristischen Aktivitäten der PFLP behauptet die französische Regierung, es liege gegen George Habash nichts vor, was eine Verhaftung rechtfertige, seine Polizeiaufsicht wird am 1. Februar 1992 beendet und er darf unbehelligt nach Tunis ausfliegen.
Zur Erinnerung: Das strategische Ziel der von George Habash und Wadi Haddad (er stirbt am 28. Mai 1978 an Krebs oder an Gift) gegründeten PFLP ist bei ihrer Gründung 1968, im Februar 1992 und bis heute die Zerstörung Israels mit allen Mitteln. Daraus macht George Habash nie ein Hehl, sondern er bekräftigt das, wo er geht und steht. 1974 trennt sich die PFLP deshalb von der PLO, die ihr nicht radikal genug ist in der Verfolgung dieses Zieles. Das und die entsprechenden Verbrechen der PFLP zur Durchsetzung ihres Zieles sind der französischen Regierung bekannt.
Während sich Israel bemüht, die den Staat bedrohenden Terrororganisationen zu zerschlagen oder zumindest zu dezimieren, was im Februar 1992 durch die Liquidierung des Führers der schiitischen Hisbollah Scheich Abbas Musawi geschieht, läßt es sich die französische Politik angelegen sein, die Führer eben dieser Banden zu vereinnahmen, um so ihre Interessen in der Region durchzusetzen. Das hat sich bis heute nicht geändert, wie man beispielsweise an der Einladung des Hisbollah-Führers durch Jacques Chirac zum Gipfel der Francophonie, Ende Oktober 2002, sehen kann. Der Führer der sozialen Bewegung muslimischer Inspiration Hisbollah Sajjed Hassan Nasrallah ist ein Partner Frankreichs, George Habash ein Informant. Die Verbrechen, die diese Terroristen anleiten oder selbst begehen, zählen nicht. Sie sind in Frankreich willkommen. Ariel Sharon ist es nicht.
7. August 2004 - geändert am 8. November 2004: Wadi Haddad starb nicht bei einem Autounfall, sondern an Krebs oder Gift.
Quellen
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29 juillet 2004 / 10 h 55. DEUX PASSIONANTS SONDAGES RÉALISÉS PAR L´INSTITUT AMÉRICAIN ZOGBY - PREMIÈRE PARTIE. Nasser et Chirac sont parmi les personnalités les plus populaires dans les pays arabes Par Alexandre Sulzer
http://www.proche-orient.info/xjournal_pol_der_heure.php3?id _article=27459
Gamal Abdel Nasser
http://www.geocities.com/CapitolHill/Lobby/5270/
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http://www.elysee.fr/elysee/biofm.htm
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http://www.assemblee-nat.fr/histoire/7jq.asp
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http://mapage.noos.fr/jpmarquet1/jpm/dossiers/dufoix.htm
La justice clôt le dossier du sang contaminé. Radio France, mercredi 18 juin 2003
http://www.radiofrance.fr/reportage/repmul/?rid=1506
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http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2089-1337592_1,00.ht ml
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