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Arabische Terroristen: ja! - Ariel Sharon: nein!

Wie bekannt, ist Ariel Sharon seit dem 16. Juli 2004, da er die französischen Juden auffordert, des Antisemitismus wegen Frankreich zu verlassen und sich in Israel anzusiedeln, nicht mehr willkommen in Frankreich, solange er diese Worte nicht erklĂ€rt habe. Das ist die deutliche Antwort des Jacques Chirac. Die SĂŒddeutsche Zeitung wĂŒrdigt sie mit der berĂŒchtigten Kritik des bösen Juden, der das zerschlagene französische CafĂ© verlĂ€ĂŸt und nicht weiß, warum man ihn nicht mag.

Die arabische Welt wird es dem PrÀsidenten danken. Er wird noch mehr in ihrer Gunst steigen, als dies jetzt schon der Fall ist.

Jacques Chirac - beliebtester westlicher Staatsmann

Das US-Meinungsforschungsinstitut Zogby International befragt im Auftrag des Anwar Sadat Chair for Peace and Development at the University of Maryland, des Lehrstuhls fĂŒr Frieden und Entwicklung der UniversitĂ€t Maryland, im Mai 2004 einen reprĂ€sentativen Querschnitt der Bevölkerung Marokkos, des Libanon, Jordaniens, Saudi-Arabiens und der Vereinigten arabischen Emirate ĂŒber die beliebtesten politischen und StaatsfĂŒhrer außerhalb ihres eigenen Landes. Dabei werden vom Institut keine Namensvorgaben gemacht.

Jacques Chirac ist trotz Gesetz gegen das Kopftuch der beliebteste fĂŒhrende Politiker, gefolgt vom bereits 1970 verstorbenen FĂŒhrer des arabischen Nationalismus, dem Ă€gyptischen PrĂ€sidenten Gamal Abdel Nasser, der Krieg gegen Israel fĂŒhrte, und vom GeneralsekretĂ€r der 1982 mit iranischer Hilfe gegrĂŒndeten schiitischen libanesischen Hisbollah (Partei Allahs) Sajjed Hassan Nasrallah. Den vierten Platz teilen sich Saddam Hussein und Osama bin Laden. Den ersten Platz verdankt Jacques Chirac seiner hĂ€ufigen Nennung in Marokko und im Libanon. In den ĂŒbrigen Staaten ist er der drittbeliebteste fĂŒhrende Politiker. Saddam Hussein ist in dem zu mehr als 60 Prozent von PalĂ€stinensern bewohnten Jordanien der beliebteste Politiker. In allen arabischen Staaten sind diejenigen Politiker am beliebtesten, die am konsequentesten gegen die USA auftreten. Deshalb sei Osama bin Laden so beliebt, und nicht unbedingt, weil seine Verehrer einen islamistischen Staat wĂŒnschten, meint Hala Kotb, die Internationale Marketing Direktorin bei Zogby International gegenĂŒber Proche-Orient.info. Deshalb auch ist Jacques Chirac als einziger westlicher Politiker auf dem Siegertreppchen vertreten. Marginale Nennungen anderer westlicher Politiker und RevolutionĂ€re sind Fidel Castro und Che Guevara, alle ĂŒbrigen sind Araber.

Der PrÀsident Frankreichs, ob nun auf dem ersten oder dem dritten Platz, befindet sich in guter Gesellschaft. Frankreich arbeitet seit Jahrzehnten an diesem Image, das beginnt nicht erst mit Jacques Chirac.

WĂ€hrend Ariel Sharon zur Freude der PalĂ€stinenser in Frankreich nicht willkommen ist, sind es die FĂŒhrer arabischer Terroristenorganisationen allezeit. Das beginnt schon nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Großmufti Hadj Amin al-Husseini, der 1945 von Deutschland in die Schweiz flĂŒchtet, die ihn, obgleich Jugoslawien ihn auf der Kriegsverbrecherliste fĂŒhrt, an Frankreich ausliefert, das diesen verbrecherischen Nazikollaborateur und Judenfeind nicht etwa ausliefert, sondern ihn auf Grund seiner Interessen in den arabischen Staaten nach Ägypten ausreisen lĂ€ĂŸt.

Mit dieser Aktion sind MaßstĂ€be gesetzt. Die Sympathie Frankreichs mit den arabischen Terroristen besteht bis in die Gegenwart fort.

François Mitterrand und die Frauen

Von 1981 bis 1995 ist François Mitterrand PrĂ€sident Frankreichs. In dieser Eigenschaft verschafft er ihm genehmen Damen hohe Positionen. WĂ€hrend seiner ersten Amtszeit handelt es sich um Georgina Dufoix, die er zur Zeit des Premierministers Laurent Fabius (1984-1986) zur Sozialministerin macht. Sie ist gleichzeitig Regierungssprecherin. L´IncompĂ©tence Ă  Visage Humain, Inkompetenz mit menschlichem Antlitz, urteilt ein Kritiker. Nichts sonst als die unverbrĂŒchliche Freundschaft mit dem PrĂ€sidenten zeichne sie aus. Der Sozialministerin Georgina Dufoix sind zwei große Skandale geschuldet, einmal der des 1986 in ihren AmtsrĂ€umen medienwirksam vorgestellten Immunmittels Ciclosporine, das von französischen Forschern verfrĂŒht an drei Menschen erprobt wird, die daran sterben, und dann der viel grĂ¶ĂŸere Skandal der HIV-verseuchten Blutkonserven. FĂŒr die abschließende WĂŒrdigung dieses Skandals braucht die französische Justiz seit der ersten Anzeige, 1988, fĂŒnfzehn Jahre, um das Verfahren gegen dreißig Angeklagte in der ersten Instanz, am 4. Juli 2002, und in der Berufungsverhandlung, 18. Juni 2003, einzustellen. 130 Akten, zahlreiche Dokumente drei Zivilprozesse, 1992, 1993 und 1999, sowie mĂŒndliche Anhörungen verdienen es nicht, geprĂŒft zu werden. Die Opfer dieses Skandals gehen in die Tausende, der Toten sind es Hunderte. Es werden, obgleich der HIV-Virus bereits entdeckt ist, aus wirtschaftlichen GrĂŒnden HIV-verseuchte Blutkonserven verwendet. Der nationale Markt wird gegen die Konkurrenz aus den USA abgeschottet

Die zustĂ€ndigen Mitglieder der Regierung werden bis auf einen, StaatssekretĂ€r Edmond HervĂ©, schon 1999 freigesprochen. Der fragt sich nun, warum ausgerechnet er verurteilt wird. Georgina Dufoix tut den berĂŒhmten Spruch: Oui, je me sens responsable, mais nullement coupable, Ja, ich fĂŒhle mich verantwortlich, aber keinesfalls schuldig. 1988 wird sie religiös und Mitglied der Born again Christians, die an Armageddon glauben, an das letzte Gefecht zwischen den KrĂ€ften des Guten und des Bösen: Der einzige wirkliche Wendepunkt in meinem Leben war der, als ich die Konversion hin zu Jesus Christus erfuhr, sagt sie 1994 in einem Video-Interview, das eine Schweizer Pfingstgemeinde veröffentlicht.

Nun wird Georgina Dufoix nach den Skandalen nicht etwa in der Versenkung verschwinden, sondern sie erhĂ€lt 1989 bis 1992 den Posten der PrĂ€sidentin des vom Staat subventionierten Croix-Rouge française, des Französischen Roten Kreuzes, mit 15 000 Angestellten und 60 000 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Ihre Mißwirtschaft dort hinterlĂ€ĂŸt in der Pariser Sektion Schulden in Höhe von 200 Millionen Franc (ca. 30,4 Millionen Euro). Dieser neue Skandal wird spĂ€ter von ihrem Nachfolger niedergeschlagen.

Premierministerin von François Mitterrands Gnaden ist zu der Zeit dieses Skandals Edith Cresson, von Mai 1991 bis April 1992. Sie ist Nachfolgerin des von François Mitterrand abgelösten Michel Rocard. Zum ersten Mal in der Geschichte Frankreichs ist eine Frau Premierministerin, auch sie auf Grund von persönlichen Beziehungen, was emanziperten Frauen kein Anlaß zur Freude sein kann. Sie steht Georgina Dufoix, die weiterhin Regierungsberaterin bleibt, an Inkompetenz in nichts nach. Inkompetenz ist aber mitnichten Grund fĂŒr den Abgang der Georgina Dufoix, sondern ein weiterer Skandal: die Aufnahme des George Habash, des Terroristenchefs der 1968 von ihm und Wadi Haddad gegrĂŒndeten marxistisch-leninistischen Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP), zur medizinischen Behandlung in Frankreich, im Februar 1992.

Kurze Rekapitulation einiger AktivitÀten der PFLP bis zum Jahre 1992

  • Am 23. Juli 1968 entfĂŒhren drei Terroristen der PFLP ihr erstes Flugzeug, eine Boeing der israelischen El Al, die statt von Rom nach Tel Aviv zu fliegen, nach Algerien umgeleitet wird.
  • PFLP Terroristen lassen Flugzeuge wĂ€hrend des Take-offs explodieren.
  • Am 29. August 1969 entfĂŒhren Leila Khaled und Salim Essawi von der PFLP die Maschine des Fluges TWA 707 Rom - Tel Aviv und landen in Damaskus, wo die Passagiere bis auf zwei Israelis freigelassen werden. Diese werden spĂ€ter gegen 13 in israelischen GefĂ€ngnissen inhaftierte Syrer ausgetauscht. Die EntfĂŒhrer werden unter Hausarrest gestellt und können einige Wochen spĂ€ter unbehelligt aus Syrien ausreisen.
  • Am 6. September 1970 beauftragt George Habash seine Terroristen, vier Flugzeuge simultan zu entfĂŒhren. Leila Khaled und Patrick Arguello entfĂŒhren eine El Al Maschine, die von Amsterdam nach New York fliegen soll. Die EntfĂŒhrung mißlingt, da zwei weitere Terroristen es nicht schaffen, ins Flugzeug zu kommen. Das Flugzeug landet in London Heathrow, Patrick Arguello wird erschossen. Leila Khaled wird in London inhaftiert.
  • Nach 28 Tagen Haft entscheidet Premierminister Edward Heath, Leila Khaled gegen Geiseln auszutauschen. Sie wird angeklagt, aber nicht dem Gericht vorgefĂŒhrt. (Obgleich sie jederzeit in England angeklagt und verurteilt werden kann, reist sie im Mai 2002 zehn Tage unbehelligt durch England, wo sie u.a. vor Studenten der School for Oriental and African Studies Terrortaktiken lehrt und erklĂ€rt: Es gibt keine Suizidbomber, das sind FreiheitskĂ€mpfer.)
  • Weitere Flugzeuge werden entfĂŒhrt und zerstört, eines davon wird nach Kairo umgeleitet, weil es zu groß fĂŒr die von den PalĂ€stinensern beflogene frĂŒhere britische Piste Dawson´s Field im nordjordanischen Zarka ist. Ein anderes landet erfolgreich, und die Piste wird daraufhin von der PFLP in Revolution Airstrip umbenannt.
  • Schwarzer September 1970. Die palĂ€stinensischen Terroristen werden von König Husseins Armee aus dem Lande vertrieben. Der Terrorist Ilich Ramirez-Sanchez, alias Carlos der Schakal, ist unter ihnen. Er geht fĂŒr die PFLP nach London.
  • 1971 begeht der in Paris stationierte PFLP Terrorist Mohamed Boudia (er wird am 28. Juni 1973 von einem israelischen Kommando in Paris beseitigt) mehrere geglĂŒckte und nicht geglĂŒckte Attentate in Rotterdam, Jerusalem, Triest, auf die dortige Ölraffinerie, wobei ein Schaden von 2,5 Milliarden Dollar entsteht, und im Schloß Schonau/Oesterreich, dem Durchgangslager fĂŒr russische Juden auf ihrem Weg nach Israel.
  • Im Februar 1972 wird eine Lufthansa Maschine entfĂŒhrt. Die Passagiere, unter ihnen ein Mitglied der Kennedy-Familie kommen frei, nachdem Deutschland 5 Millionen Dollar Lösegeld bezahlt.
  • Im Mai 1972 ermorden PFLP Terroristen gemeinsam mit der Japanischen Roten Armee 23 Passagiere auf Israels internationalem Flughafen Lod. 76 Menschen werden verwundet.
  • Am 30. Dezember 1973 versucht Carlos, den einflußreichen jĂŒdischen GeschĂ€ftsmann Joseph Sieff, den PrĂ€sidenten von Marks and Spencer, in dessen Londoner Haus zu ermorden. Er ĂŒberlebt schwerverletzt.
  • Im September 1974 wirft Carlos, inzwischen als zweiter Mann unter Michel Moukharbal in Paris, eine Handgranate in das Pariser CafĂ© Les deux magots und tötet damit zwei Menschen und verwundet 34.
  • 1976 entfĂŒhren Terroristen der PFLP gemeinsam mit der Baader-Meinhof-Bande einen Air France Flug nach Tel Aviv und zwingen ihn zur Landung in Entebbe/Uganda. Ein israelisches Kommando stĂŒrmt die Maschine und befreit die Geiseln.
  • 1981 entfĂŒhren und bedrohen PFLP Terroristen vier US-amerikanische Journalisten (zwei von der New York Times, je einen von der Washington Post und der Newsweek) in Beirut.
  • Ab Januar 1982 organisiert Carlos weitere Attentate in Frankreich.
  • Im Oktober 1989 werden 12 Terroristen der PFLP in Amman verhaftet, da sie ein Attentat auf Israel planen.
  • Am 8. MĂ€rz 1990 fordert George Habash die PalĂ€stinenser auf, gegen einen Friedensschluß mit Israel zu mobilisieren.
  • Im September 1991 versucht Carlos, der aus Syrien ausgewiesen wird, mit seiner Familie im Libanon unterzukommen. Das wird dort abgelehnt.
  • Im Oktober schafft er es mit syrischer Hilfe, illegal nach Jordanien einzureisen. Dort wird ihm gestattet, fĂŒr zwei Jahre zu bleiben. Er nimmt sich eine zweite Ehefrau, die 23-jĂ€hrige Jordanierin Abdel Salam Adhman Jarrar Lana. Seine ĂŒbrige Familie reist aus Jordanien aus.

Die Bombenattentate von 1985 und 1986 und der Aufenthalt von Georg Habash in Paris, Januar/Februar 1992

George Habash, Jahrgang 1925, gebĂŒrtiger orthodoxer Christ und wie mancher palĂ€stinensische Terrorist von Beruf Kinderarzt, lebt ab 1982 in Damaskus, Im Januar 1992 erleidet er mehrere SchlaganfĂ€lle. Er wird zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus Henri Dunant nach Paris geflogen, wo er am nĂ€chsten Tag unter Polizeiaufsicht gestellt wird. Er soll eines Waffenverstecks wegen befragt werden, das 1986 im Wald von Fontainebleau gefunden wird. Die Franzosen scheinen seinen Aufenthalt dazu benutzen zu wollen, ihn ĂŒber ungeklĂ€rte Ereignisse im Zusammenhang mit den Bombenattentaten von 1985 und 1986 zu befragen.

13 Tote und mehr als 300 Verletzte fordern diese Kaufhaus-, RER- und Metro-Attentate. Selbst die Poststelle des Pariser Rathauses wird nicht verschont. Die AttentÀter erklÀren, zur Gruppe Comité de solidarité avec les prisonniers politiques arabes et du Proche-Orient (CSPPA), Komitee zur SolidaritÀt mit den arabischen und nahöstlichen politischen Gefangenen, oder zu den Partisans du droit et de la liberté, den AnhÀngern des Rechts und der Freiheit, zu gehören.

Die Politiker Frankreichs um François Mitterrand und seinen Premierminister Laurent Fabius sind trotz der Beschuldigungen gegen die Gruppe des in Frankreich inhaftierten Abu Nidal und gegen die Familie des Terroristen Georges Ibrahim Abdallah nicht sonderlich entschlossen, sich auf eine arabische Terroristenspur zu begeben, sondern sie denken ĂŒber un acte commis par un dĂ©sĂ©quilibrĂ©, die Tat eines verrĂŒckten EinzeltĂ€ters nach, oder im Fall der betroffenen Pariser Buchhandlung Gibert ĂŒber Rache von Angestellten. Selbst die der Familie Abdallah zugeschriebenen Attentate werden zunĂ€chst als Privatsache behandelt. Bald aber können die schiitischen Verbindungen nach Iran, Tunesien, dem Libanon und Kuwait nicht mehr unbeachtet gelassen werden. UnverschĂ€mte Forderungen der Terrororganisation Hisbollah verhindern einen Gefangenenaustausch. Die Attentate hören nicht auf. Ab MĂ€rz 1986 macht die neue konservative Regierung weitere ZugestĂ€ndnisse und glaubt, daß der Iran dafĂŒr dankbar sein wird. Algerien und Syrien werden gebeten, beruhigend auf die Terroristen einzuwirken. Die Antwort: noch schlimmere Attentate.

Insgesamt sind es von Dezember 1985 bis September 1986 fĂŒnfzehn Bombenattentate. Letztlich wird klar, daß eine Gruppe um den tunesischstĂ€mmigen, 1958 in Paris geborenen Ali Fouad Saleh verantwortlich ist. Sie verpaßt im Auftrag des Iran Frankreich die SchlĂ€ge als Strafe fĂŒr dessen Zusammenarbeit mit dem Irak, im Rahmen des Irak-Irankrieges.

Verteidigt werden einige der Terroristen vom berĂŒhmten Anwalt MaĂźtre Jacques VergĂšs.

In französischen politischen Kreisen herrscht Aufregung darĂŒber, daß der FĂŒhrer einer bekannten und berĂŒchtigten Terrororganisation nach Frankreich einreisen darf. Die Premierministerin Edith Cresson und einige weitere verantwortliche Mitglieder der Regierung werden ihrer Posten enthoben. Trotz der von ihm ĂŒber 24 Jahre gelenkten terroristischen AktivitĂ€ten der PFLP behauptet die französische Regierung, es liege gegen George Habash nichts vor, was eine Verhaftung rechtfertige, seine Polizeiaufsicht wird am 1. Februar 1992 beendet und er darf unbehelligt nach Tunis ausfliegen.

Zur Erinnerung: Das strategische Ziel der von George Habash und Wadi Haddad (er stirbt am 28. Mai 1978 an Krebs oder an Gift) gegrĂŒndeten PFLP ist bei ihrer GrĂŒndung 1968, im Februar 1992 und bis heute die Zerstörung Israels mit allen Mitteln. Daraus macht George Habash nie ein Hehl, sondern er bekrĂ€ftigt das, wo er geht und steht. 1974 trennt sich die PFLP deshalb von der PLO, die ihr nicht radikal genug ist in der Verfolgung dieses Zieles. Das und die entsprechenden Verbrechen der PFLP zur Durchsetzung ihres Zieles sind der französischen Regierung bekannt.

WĂ€hrend sich Israel bemĂŒht, die den Staat bedrohenden Terrororganisationen zu zerschlagen oder zumindest zu dezimieren, was im Februar 1992 durch die Liquidierung des FĂŒhrers der schiitischen Hisbollah Scheich Abbas Musawi geschieht, lĂ€ĂŸt es sich die französische Politik angelegen sein, die FĂŒhrer eben dieser Banden zu vereinnahmen, um so ihre Interessen in der Region durchzusetzen. Das hat sich bis heute nicht geĂ€ndert, wie man beispielsweise an der Einladung des Hisbollah-FĂŒhrers durch Jacques Chirac zum Gipfel der Francophonie, Ende Oktober 2002, sehen kann. Der FĂŒhrer der sozialen Bewegung muslimischer Inspiration Hisbollah Sajjed Hassan Nasrallah ist ein Partner Frankreichs, George Habash ein Informant. Die Verbrechen, die diese Terroristen anleiten oder selbst begehen, zĂ€hlen nicht. Sie sind in Frankreich willkommen. Ariel Sharon ist es nicht.

7. August 2004 - geÀndert am 8. November 2004: Wadi Haddad starb nicht bei einem Autounfall, sondern an Krebs oder Gift.

Quellen

Anwar Sadat Chair for Peace and Development: Arab Attitudes towards Political and Social Issues, Foreign Policy and the Media. Latest Op-Ed and Media. Most Admired World Leaders (outside of own country)
http://www.bsos.umd.edu/sadat/

29 juillet 2004 / 10 h 55. DEUX PASSIONANTS SONDAGES RÉALISÉS PAR L´INSTITUT AMÉRICAIN ZOGBY - PREMIÈRE PARTIE. Nasser et Chirac sont parmi les personnalitĂ©s les plus populaires dans les pays arabes Par Alexandre Sulzer
http://www.proche-orient.info/xjournal_pol_der_heure.php3?id _article=27459

Gamal Abdel Nasser
http://www.geocities.com/CapitolHill/Lobby/5270/

François Mitterrand (1916 - 1996)
http://www.elysee.fr/elysee/biofm.htm

Laurent Fabius (né 1946), Assemblée Nationale
http://www.assemblee-nat.fr/histoire/7jq.asp

L´IncompĂ©tence Ă  Visage Humain - novembre 1991, par Christian Lehmann
http://christianlehmann.free.fr/humeur48.htm

Georgina Dufoix et la ciclosporine. Le scandale. "Science et Vie" n° 820, janvier 1986
http://mapage.noos.fr/jpmarquet1/jpm/dossiers/dufoix.htm

La justice clÎt le dossier du sang contaminé. Radio France, mercredi 18 juin 2003
http://www.radiofrance.fr/reportage/repmul/?rid=1506

Impunité. Sang contaminé: le crash judiciaire, par Michel de Pracontal
Nouvel Obervateur, Semaine du jeudi 26 juin 2003
http://www.nouvelobs.com/articles/p2016/a203678.html

The three ministers accused in French AIDS scandal. Reuters North America Mon, Feb 8, 1999

http://www.mad-cow.org/99feb_mid_news.html

Humanitaire : les bonnes affaires caritatives. Une croix-rouge sous un képi bleu
Mis à jour le :15 novembre 2003. Auteur : Hartal. CQFD N°006. Mensuel de critique sociale
http://www.cequilfautdetruire.org/article.php3?id_article=66

Edith Cresson Premier ministre mai 1991 - avril 1992
http://www.archives.premier-ministre.gouv.fr/juppe_version1/ HIST/BCRESSON.HTM

France´s Ugly Case Over Tainted Blood Goes to Trial High-ranking officials accused of allowing AIDS to spread The San Francisco Chronicle - Tuesday, February 9, 1999
Frank Viviano, Chronicle Staff Writer
http://www.aegis.com/news/sc/1999/SC990203.html

Air Disaster.com. Solutions for safer skies
http://www.airdisaster.com/features/hijack/hijack.shtml

Fury over hijacker´s visit to Britain, by Jessica Berry. The Daily Telegraph, 27 May 2002
http://www.portal.telegraph.co.uk

Carlos the Jackal. Trail of Terror. By Patrick Bellamy. Crime Library
http://www.crimelibrary.com/terrorists_spies/terrorists/jack al/1.html?sect=22

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http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Terrorism/pflppl at.html

The New Leader of the PFLP speaks (Mai 10, 2000)
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Terrorism/pflp1. html

Habash, George, by Yasha. What Israelly going on?, 24 April 2004
Aus: Yasha Manuel Harari and Karin J. England, An Historical Encyclopedia Of The Arab-Israeli Conflict, Bernard Reich, ed., (Westport, CT: Greenwood Press, 1996), pp. 199-201
http://www.isreally.com/modules.php?name=News&file=article&s id=38

Les attentats de 1986 en France : un cas de violence transnationale et ses implications (Partie 1) Didier Bigo. cultures&conflits. Hiver 1991
http://www.conflits.org/article.php3?id_article=33

Chronologie 1992. Medias News
http://www.mediasnews.com/chrono/chrono1992.php

Francophonie. Entretien avec le Hezbollah. réseau voltaire.net, 18 novembre 2002
http://www.reseauvoltaire.net/article8732.html

Krebs (Google www: Wadi Haddad cancer)

The Arrest of Mohammed Rashid - Another Point for the Americans. The 15 May faction, Yoram Schweitzer, ICT Research Fellow, International Policy Institute for Counter-Terrorism, June 7, 1998
http://www.ict.org.il/articles/articledet.cfm?articleid=35

Popular Front for the Liberation of Palestine. Palestinian Organisations. Arab gateway
http://www.al-bab.com/arab/countries/palestine/orgs2.htm#PFL P

Gift (Google www: Wadi Haddad poisoned)

Carlos the Jackal. Trail of Terror. Chapter 13: Terrorist For Hire. By Patrick Bellamy. Crime Library
http://www.crimelibrary.com/terrorists_spies/terrorists/jack al/1.html

Fading Arafat fights to keep hold of $1billion war chest, by Uzi Mahnaimi, Ramallah and Matthew Campbell, Paris.
The Sunday Times - World, October 31, 2004, page 3
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2089-1337592_1,00.ht ml



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