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Der Fernsehsender Al-Manar TV, die französische Regierung und der CRIF - mit einer Ergänzung, vom 15. August 2005

Eine Rede des französischen Premierministers beim Dîner des CRIF

31. Januar 2004. Premierminister Jean-Pierre Raffarin, Ehrengast des Festabends des Conseil représentatif des institutions juives de France (CRIF), dem Repräsentativen Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs, erklärt vollmundig:

"Ich sage den Juden Frankreichs: Haben Sie keine Angst, lassen Sie sich nicht herausfordern von denen, die Sie von der nationalen Gemeinschaft trennen wollen. ... Sie können Frankreich vertrauen, weil Sie Frankreich sind, weil jeder von Ihnen einen Teil des gemeinsamen Gutes besitzt, das unser Land ist."

Eine ganze Web Site widmet der begeisterte CRIF der vor 800 geladenen Gästen ausgebreiteten Heuchelei des Premierministers. Seit 1985 organisert der CRIF einmal jährlich einen solchen Festabend, genannt "Dîner". Ehrengast ist jeweils der französische Premierminister. Fünf Botschafter muslimischer Staaten (Ägypten, Jordanien, Marrokko, Mauretanien und Tunesien) werden gesichtet. Anwesend sind in diesem Jahr 16 Minister und Vertreter aller politischen Parteien. Vor allem die Grünen lieben gut zu speisen und zu zechen. Sie erscheinen zum Dîner mit einer großen Delegation, angeführt von ihrem Sprecher, dem Stellvertretenden Bürgermeister von Paris und zukünftigen Maisausreißer Yves Contassot, Kumpel des Larzac-Bauern José Bové.

Die Grünen scheinen ihren Faux-pas vom letzten CRIF Dîner, am 25. Januar 2003, wiedergutmachen zu wollen, da ihr Nationalsekretär Gilles Lemaire demonstrativ den Festsaal verläßt, als der Präsident des CRIF Roger Cukierman mit den linksradikalen, oft antisemitischen und antizionistischen Globalisierungskritikern ins Gericht geht und besonders die Unterstützung des Jasser Arafat durch José Bové erwähnt, der den alternden Terroristen in Ramallah besucht und danach erklärt, der Antisemitismus in Frankreich wäre verursacht durch den Mossad. Roger Cukierman geht auf die guten Beziehungen der Linksradikalen zu den Islamisten ein - das Europäische Sozialforum wird ihn, im November 2003, voll bestätigen - und sagt: "Diese braun-grün-rote Allianz macht schaudern", wobei er mit "grün" auf die Farbe des Islams und der Islamisten anspielt. Das treibt den ehemaligen Maoisten Gilles Lemaire, der sich und seine Partei angegriffen fühlt, aus dem Festsaal. Die Islamisten-Web Site Oumma.com schildert das Ereignis in orientalischer Breite. Soweit also das CRIF-Dîner von 2003.

Im Januar 2004 kommt es zu keinem Eklat durch mißgelaunte Grüne. Den Herausforderungen wolle man mit Recht und Dialog begegnen, verspricht der Premierminister. Frieden, Sicherheit und Entwicklung wolle Frankreich im Nahen Osten unterstützen, den Terrorismus, der gerade zwei Tage zuvor wieder israelische Opfer fordert, verdamme Frankreich. Frankreich und Israel seien "deux pays amis", etwa: "zwei Freundesländer". Gut, dass er´s sagt, man kann es nämlich nicht erkennen, sind doch gerade Morddrohungen gegen den Präsidenten der Universität Paris IV ausgesprochen worden.

Im Laufe seiner langen schönen Rede kommt Jean-Pierre Raffarin auch auf antisemitische Filme zu sprechen, die mittels Satellit aus arabischen Staaten nach Frankreich ausgestrahlt werden. Namentlich erwähnt er dabei weder den Sender, den er hier ganz konkret meint, noch das "Feuilleton, dessen Inhalt gewalttätig und brutal antisemitisch" sei. Das Inszenieren von Haß sei zurückgekehrt. Dann ergeht er sich in allgemeinen Phrasen über die Ablehnung von Rassen- und religiösem Haß. Der Justizminister habe Klage erhoben und der Präsident von Eutelsat werde demnächst vom Conseil supérieur de l´audivisuel (CSA), dem Rundfunk- und Fernsehrat, angehört. "Die Verfolgung einer juristischen Person im Ausland hängt vom Vorhandensein internationaler Verträge zur juristischen Zusammenarbeit ab, deren Anwendung zu dieser Zeit nicht automatisch ist." Das die elektronische Kommunikation betreffende Gesetz, vom 30. September 1986, werde demnächst ergänzt, um den CSA in die Lage zu versetzen, gerichtlich vorgehen zu können gegen antisemitische Sendungen aus dem Ausland. Der Premierminister drückt das sehr schön verquast aus, die französische Sprache hält dazu wunderbare Floskeln bereit.

Diese Sprüche allein schon hätten den CRIF stutzig machen und ihn von seinen begeisterten Kommentaren abhalten können.

Al-Shatat (Diaspora) und der Hezbollah-Sender Al-Manar TV

Worum geht es konkret? Der letzte gröbere Fall handelt vom auf den "Protokollen der Weisen von Zion" basierenden Film Al-Shatat, der vom Fernsehsender der Hezbollah Al-Manar TV, einem der fünf größten Sender in der arabischen Region, im Ramadan 2003 gesendet und über Satellit auch nach Frankreich, nach Europa und in die Welt, bis hin nach Australien ausgestrahlt wird. Das Video kann jeder bei MEMRI, auf dessen Video-Seite, abspielen:

Al-Shatat (Diaspora), Episode Zwanzig. "Ein von einem Araber gespielter Rabbi befiehlt einem Mitglied der Synagoge, ihm zu helfen,

1. den Sohn seines christlichen Nachbarn zu rauben;
2. den Jungen zur Synagoge zu bringen;
3. ihm die Kehle durchzuschneiden;
4. des Jungen Blut in einen Bottich abzulassen;
5. das Blut zur Bereitung der Matze fĂĽr Pessach zu gebrauchen;
6. die Matze den Synagogenmitgliedern anzubieten.

In Episode Sechs des syrischen Films kommt eine Gruppe von Rabbis und anderen Juden in einem rumänischen Ghetto zusammen, um einen Mann zu foltern und zu ermorden, der für schuldig befunden wurde, eine nichtjüdische Frau geheiratet zu haben. Als der Mann in seiner Todesnot schreit, befiehlt der Oberrabbiner den Juden: ´Du hälst seine Nase zu, du öffnest seinen Mund mit Zangen, du gießest Blei in seinen Mund, du schneidest ihm die Ohren ab, du erstichst ihn mit einem Messer, bevor das Blei ihn umbringt. Das ist ein heiliges talmudisches Gericht. Wenn einer von euch seinen Auftrag nicht ausführt, werde ich ihn behandeln wie diesen Verbrecher.´ Die Männer folgen den Befehlen des Rabbi."

Frankreich steht der Hezbollah und ihrem Sender Al-Manar TV nicht etwa ablehnend gegenüber, sondern im Gegenteil, der französische Botschafter besucht gern den "spirituellen Führer" der Hezbollah und Bewunderer des Ayatollah Ruhollah Khomeini, Scheich Mohammed Hussein Fadlallah, "weil er ein libanesischer religiöser Führer ist", als wenn er nichts mit der Hezbollah zu tun hätte. Andere Diplomaten europäischer Länder folgen dem französischen Beispiel. Dieser Scheich läßt seine jungen Anhänger und Schüler in Trainingslagern des Chefs der iranischen Revolutionsgarden Javad Mansuri ausbilden. Im Juni 1982 gründet er als Reaktion auf die israelische Besatzung mit Hilfe des Iran die Hezbollah. 500 Schüler Fadlallahs kämpfen gemeinsam mit iranischen Pasdaran und schiitischen Amal-Milizen im selben Monat gegen das israelische Militär, das Beirut umstellt, um gegen die palästinensischen Terroristen des Jasser Arafat vorzugehen.

Der Fernsehsender Al-Arabiya TV Special zeigt, am 22. Juli 2005, wie die Scheichs Yussuf al-Qaradhawi und Mohammed Hussein Fadlallah die Suizidattentäter verherrlichen. Der französische Botschafter und seine Kollegen aus anderen europäischen Ländern scheinen einverstanden zu sein mit dieser Rede des Scheichs Mohammed Hussein Fadlallah, sonst würden sie ihn nicht mit ihrem Besuch beehren:

"Die Märtyreroperationen sind Teil der Kriegsbewegung, da der Kriegsfall sich vom Fall des Selbstmords unterscheidet. Selbstmord ist die Tötung seiner selbst aus persönlichen Gründen. Andererseits heißt es bei der Märtyreroperation, daß eine Person für eine größere Sache stirbt."

Al-Arabiya TV Special ergänzt aus einer der zahlreichen Haßreden des Generalsekretärs der Hezbollah Scheich Hassan Nasrallah:

"Diese Märtyreroperationen sind der kürzeste Weg zu Allah. Sie sind der erhabendste und großartigste Weg des Märtyrertums in unserer Generation. Die Märtyreroperation ist die Waffe, die Allah dieser Nation gab, und niemand kann sie uns wegnehmen. Sie können uns unsere Kanonen, Panzer und Flugzeuge nehmen, aber sie können nicht unseren Geist fortnehmen, der sich nach Allah sehnt und entschlossen ist, das Martyrium zu erreichen."

Es versteht sich, daĂź weder Scheich Mohammed Hussein Fadlallah noch Scheich Hassan Nasrallah fĂĽr ihre Person der "Sehnsucht nach Allah" folgen, sondern sie verbleiben gern in diesem irdischen Jammertal, das ihnen ein so erstklassiges Auskommen bietet. Der Iran zahlt gern, nach dem getĂĽrkten Wahlsieg des Mahmoud Ahmadinejad erst recht.

Die von Memri dokumentierten Äußerungen sind nur zwei aus den unzähligen vergleichbaren Hetz- und Haßreden der Hezbollahführer. Sie hindern den Präsidenten Frankreichs Jacques Chirac nicht daran, sich im Oktober 2002 mit Scheich Hassan Nasrallah anläßlich des Francophoniegipfels zu treffen. Er und sein "spiritueller" Führer Scheich Mohammed Hussein Fadlallah sind allzeit willkommene Gesprächspartner hochrangiger Repräsentanten und sogenannter Orientexperten der EU.

Am 23. Oktober 1983 ermorden palästinensische Selbstmordattentäter in Beirut 241 US-Sodaten in den Kasernen der Marine und 58 französische Fallschirmjäger in ihrer Kaserne. Zwei der Attentäter sind Schüler des Scheichs Mohammed Hussein Fadlallah. Sein Ruhm übersteigt seit der Zeit den aller bewaffneten schiitischen Kämpfer. Am 20. Dezember werden Yasser Arafat und 4000 seiner Kämpfer von der syrischen Armee aus Tripoli, im Nordlibanon, vertrieben. Französische Militärs retten ihn vor den Syrern und vor syrerfreundlichen palästinensischen Dissidenten.

Am 17. Februar 1992 setzt Scheich Mohammed Hussein Fadlallah Sayyed Hassan Nasrallah als neuen Führer der Hezbollah ein, nachdem der Generalsekretär Scheich Abbas Moussaoui von der israelischen Armee getötet wurde. Nach dem 11. September 2001 erklären die USA die Hezbollah zur terroristischen Vereinigung. Das hindert weder Frankreich noch Deutschland daran, mit dieser Organisation zusammenzuarbeiten.

Der Fernsehsender der Hezbollah ist Al-Manar TV, 24 Stunden lang, nicht nur eine Viertelstunde in französischer Sprache. Die "gereinigten" französischen Sendungen führten in die Irre, es gebe nicht nur sie, sondern auch die restlichen Stunden, in arabisch, die der Hetze gegen Israel, der "Besatzungseinheit", gewidmet sind. Tausendfach, berichtet Marwan Haddad, erklärten die Sprecher dort, dass mit Israel niemals Frieden geschlossen würde, sondern früher oder später, eher früher, werde Israel vernichtet.

Die arabischsprachigen Sendungen, allen voran die klassischen Unterhaltungssendungen, seien im Gegensatz zu den französischsprachigen, die für westliche Zuschauer bestimmt seien, die nackte Aufstachelung zu Haß und Terrorismus gegen Israel und die Juden. Marwan Haddad gibt Beispiele der Sendung "Le devoir", die Aufgabe, wo Städte oder Dörfer in "Palästina vor der zionistischen Besatzung", wohl gemerkt in ganz Palästina, Israel eingeschlossen, gerettet werden müssen, oder die wöchentliche Sendung "Hissad al-Intifada", die Ernte der Intifada, täglich im Morgenprogramm wiederholt: vor dem Hintergrund zerstörter palästinensischer Häuser und getöteter palästinensischer Kinder werden die Heldentaten des "Widerstandes"der vergangenen Woche und die "Verbrechen der Soldaten der Einheit", Israels, derselben Zeit aufgezählt. Weinende Frauen, in Tränen aufgelöste Alte, herzzerreißende Schreie, Zooms und Aufzeichnungen im Zeitlupentempo dramatisieren die Szenerie.

Sonntagabend gibt´s die Sendung "Irrhabyoun", die Terroristen, immer eröffnet mit Bildern ultra-orthodoxer israelischer Siedler, die feiern und sich amüsieren. Man wisse nicht, um welches Fest es sich handelt, aber Al-Manar wisse es: sie freuen sich über den Tod palästinensischer Kinder. Danach folgen regelmäßig die anderen "Terroristen": Ariel Sharon, seine Regierungsmitglieder, die Soldaten der israelischen Armee Tsahal, junge Israelis in einer Disko oder am Strand von Tel Aviv, jüdische Kinder, die aus der Schule kommen, usw. Zwischen den Szenen würden als Kontrast Bombardierungen palästinensischer Flüchtlingslager in der Westbank oder im Libanon gezeigt, und eine Grabesstimme sage: "Alles Terroristen, sie sind alle Terroristen!"

Die TV-Werbung werde ebenfalls einbezogen. Für Publikationen der Hezbollah, wie "Fragen des Glaubenskrieges", "Der Iran in der israelischen Presse", "Die Zionisten von heute" werde geworben, untermalt mit Musik-Clips des "Komitees zur Unterstützung des islamischen Widerstandes", das dazu auffordere, "das verfluchte Israel zu zerstören". Es würden Briefe der Homizidattentäter, der "Märtyrer", an ihre Eltern verlesen, die sie vor ihrem Kampf gegen die "Einheit", d.h. gegen Israel und für die Sache Allahs, geschrieben haben.

Der Sender lasse die Indoktrination der Kinder nicht aus, in den Sendungen während der Mittagspause, da die Eltern schlafen. Da kennten Kinder zwischen 10 und 12 Jahren den Koran auswendig, was sie in mehreren Aufgaben beweisen müßten, einschließlich der Verse der dritten Sure, in der die Juden verunglimpft und die Muslime aufgefordert werden, sie hinter jedem Stein und Felsen aufzuspüren.

Die Musik-Clips dienen der Judenhetze, berichtet Marwan Haddad. Im Hintergrund werfen kleine Kinder Steine in Richtung israelischer Soldaten, und andere Kinder singen derweil: "Jerusalem gehört uns, uns, den Arabern, und das verfluchte Zion wird ausgerottet!" Fotos der Intifada werden eingespielt, die Kinder tanzen dazu. Sie sind am Strand und tragen die Fahnen sämtlicher arabischer Staaten. Da dringt eine israelische Fahne ein. Eine Schaufel Sand wird auf sie geworfen, die wirft sie auf den Sand. Dann noch weitere Schaufeln Sandes, und die israelische Fahne verschwindet allmählich. Die Kinder wiederholen: "Jerusalem gehört uns, uns, den Arabern, und das verfluchte Zion wird ausgerottet!"

Die französische Regierung, Hassan Nasrallah und der Sender Al-Manar TV

Jean-Pierre Raffarin behauptet in seiner Festrede beim CRIF-Dîner, dass es schwierig sei, solche Hetze aus dem Ausland juristisch zu verfolgen. Das ist eine Ausrede. Die Beziehungen zwischen Frankreich und dem Libanon, dort speziell zur schiitischen Terrororganisation Hezbollah sind bestens. Jacques Chirac trifft auf dem Francophoniegipfel in Beirut, Oktober 2002, den Generalsekretär der Hezbollah Sayyed Hassan Nasrallah, dessen antisemitische, anti-israelische und anti-amerikanische Aktivitäten weltweit bekannt sind. So erklärt er beispielsweise, im November 2004, in einer Rede vor Gefolgsleuten zum Thema "Die Iraker haben ein Recht, Widerstand zu leisten":

"Untersucht jene genau, die allein auf Zivilpersonen zielen. Untersucht sorgfältig. In aller Aufrichtigkeit sage ich zu ihnen: nach einer gewissen Zeit werdet ihr entdecken, dass einige dieser Gruppen durch die CIA gelenkt sind, die American Central Intelligence Agency. Einige dieser Gruppen werden durch den Mossad gelenkt, und in aller Aufrichtigkeit sage ich Euch, einige dieser Gruppen werden vom irakischen Geheimdienst gelenkt, der vom (irakischen PM) Ayad Allawi kontrolliert wird."

Solche Ansichten sind der französischen Regierung nicht verborgen. Sayyed Hassan Nasrallah und die von ihm geführte Hezbollah äußern sich niemals anders. Beim Appell treten die Kämpfer der Hezbollah mit zum Hitlergruß erhobenem Arm an, zahlreiche Fotos im Internet belegen dies. Ein Beispiel sei das Foto aus der Online-Ausgabe des Londoner Daily Telegraph, vom 12. November 2003.

Der Conseil supérieur de l´audivisuel (CSA) soll dagegen also vorgehen? Mitnichten. Ein Freund eben dieser Hezbollah, Mitglied des libanesischen CSA, Hassan Hamadé, ist Ende August 2004 Ehrengast eines in der Villa Copernic, dem Sitz der libanesischen Botschaft, gegebenen Essens der libanesischen Botschafterin in Paris Sylvie Fadlallah. Thema des Arbeitsessens ist die Unterstützung des Senders Al-Manar TV. Die wird in einer konzertierten Aktion der arabischen Staaten betrieben, der Ständige Vertreter der Arabischen Liga in Paris Nassif Hitti ist dabei, der Anwalt von Al-Manar TV Denis Garreau, er ist Anwalt beim Staatsrat und beim Berufungsgericht, Nidal Hamadé, mit besten Beziehungen zu Rechtsextremen und Linksradikalen in Frankreich, von einem obskuren Verein "Observatoire français des droits de l´homme" und Vorsitzender des "Komitees zur Unterstützung des Senders Al-Manar TV", der inzwischen, am Montag, den 1. November 2004, an einem Herzanfall verstorbene Libanese Ghassan Abdel Khalek, Präsident des Clubs der arabischen Presse, und Abir Taha-Audi, Erste Sekretärin der libanesischen Botschaft.

Anwalt Denis Garreau meint, die Ausstrahlung von Al-Shatat sei unglücklich. Das solle nicht daran hindern, dass Al-Manar TV weiter nach Europa sendet. Das Centre d´Acceuil de la Presse Etrangère à Paris (CAPE) nimmt harsch und sehr polemisch gegen Versuche Stellung, den Sender aus Frankreich zu verbannen. Es veranstaltet, am 17. September 2004, eigens eine Konferenz zu dem Thema. Dort wird bedauert, dass westliche Medien den arabischen Satellitensendern unterstellten, sie seien eine Tribüne für Extremisten, dem sei aber nicht so, sondern Sender wie Al-Jazeera, Al-Arabiya und Al-Manar gerieten wegen ihrer ständig wachsenden Zuschauerzahl unter Druck ihrer Regierungen. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich darüber vor Lachen ausschütten.

Al-Manar TV hat in Frankreich einflußreiche Freunde, bis hin zur Regierung und zum Präsidenten Jacques Chirac. Der hat oft mit den Regierenden des Libanon zu tun. Es scheint ihn nicht zu stören, dass der libanesische Informationsminister Eli Al-Firizli dem libanesischen Fernsehsender NBN TV, am 17. November 2004, über die Homizidattentate ("martyrdom") u.a. sagt:

"Neulich gab es eine Behauptung, dass Martyrium ein Akt des Extremismus sei. Warum? Es ist Kunst! Es ist Licht, weil im Lichte des großen Ungleichgewichts in der Region und in der Welt, und im Lichte von Israels Überlegenheit über die arabischen Regime und über die ganze Nation das Konzept des Martyriums erschien, um ein strategisches Gleichgewicht herzustellen. Ein Flugzeug hebt ab und tötet 100 Menschen. Dann sagt jemand, der an seinen Gott und die zukünftige (jenseitige) Welt glaubt: "Diese Operation ist Euch gewidmet!" Das ist unabhängig vom Ziel - ob Zivilisten oder Soldaten getroffen werden sollten, ist eine andere Frage. Ich spreche von der Operation selbst. Hundert Menschen sind getötet, und das Gleichgewicht ist hergestellt. Aber dann kommen sie und erfinden die Geschichte, "nein, dieses Martyrium ist ein verbotener Akt des Extremismus". Bei Gott, gemäß meiner Religion und meines Glaubens ist Martyrium für den Glauben und für meine Werte gerechtfertigt, und es ist kein Extremismus."

Das Abkommen mit der Lebanese Communication Group SAL und die Francophonie

Unter anderem mit solchen Regierungsvertretern, 56 Staats- und Regierungschefs francophoner Staaten, wird Jacques Chirac, am 26. und 27. November 2004, in Ouagadougou, Burkina Faso, den X. Gipfel der Francophonie feiern. Eine Konferenz der Minister der francophonen Staaten wird dem vorausgehen. Auch die Union der francophonen Presse, ein Forum francophoner Schriftsteller und der Bürgermeister von Paris und seine Kollegen lassen dort die Francophonie hochleben, vom 23. bis 25. November. Andere francophone Gruppen, Jung und Alt, schließen sich an. Und das ist das Credo der Francophonie, man soll es nicht für möglich halten:

"Die Demokratie, die Menschenrechte, die Unterschiedlichkeit der Kulturen und der Zivilisationen, die Vielsprachigkeit ... die Freiheit des Schaffens und der Erneuerung, die Unterstützung des Rechtsstaates, die Lösung von Konflikten, ein auf die Umwelt Rücksicht nehmendes Wachstum, multilaterale Zusammenarbeit, der Kampf gegen die Armut und die großen in bestimmten Gebieten auftretenden Krankheiten ..."

Das wird mit der Hezbollah und ihrem Generalsekretär Sayyed Hassan Nasrallah gefeiert, im Oktober 2002, und das wird jetzt in Afrika weiter gefeiert. Mit Laurent Gbagbo oder mit den Rebellen der Elfenbeinküste? Mit dem ägyptischen Holocaustleugner und Fast-Träger der Großen Medaille der Francophonie der Académie française Mohammed Salmawy? Er könnte direkt vom Salon du Livre in Montréal nach Ouagadougou weiterrreisen. Kommt der Hezbollah-Chef eingeflogen? Wird Al-Manar TV live senden?

Der CSA unterzeichnet ein Abkommen mit der libanesischen Gesellschaft "Lebanese Communication Group SAL" (Name der Gruppe in englisch!), zur weiteren Sendeerlaubnis für Al-Manar TV in Europa. Das tut der Rat, am 16. November 2004, auf Antrag dieser Gesellschaft, vom 21. September 2004. Einige Sendungen von Al-Manar TV, wie "Terroristen" und "Fackel auf der Route von Jerusalem", sowie einige Clips seien nicht kompatibel mit den Bestimmungen des CSA, weil sie gewalttätige Aktionen gegen die Zivilbevölkerung enthielten, sie würden Haß schüren oder Gewalt aus religiösen Gründen oder der Nationalität, und sie stünden unter dem Verdacht, die öffentliche Ordnung zu stören, in dem sie Reibungen oder Antagonismen zwischen den in Europa lebenden Gemeinschaften hervorriefen, schreibt der Präsident des CSA Dominique Baudis an die sicherlich darob beeindruckten Libanesen. Die Gesellschaft wird höflich gebeten, Al-Manar TV darauf hinzuweisen, das demnächst zu unterlassen, nicht mehr gegen französische Gesetze zu verstoßen, und die Gesellschaft möge bitte die beiden Exemplare des Vertrages unterschrieben zurückschicken. Das tut sie, am 19. November 2004. Nun können Jacques Chirac und seine politischen Kollegen getrost die Francophonie feiern.

Reaktionen auf das Abkommen betreffend Al-Manar TV

Googelt man auf deutschsprachigen Seiten "Al Manar TV" und klickt auf "News", so findet man zum Abkommen einen Beitrag des oesterreichischen "Standard", vom 20. November 2004. Das ist alles. Niemanden sonst interessiert das ĂĽberhaupt. Da werden sich Wahhabiten wie Dr. Nadeem Elyas aber freuen.

Der Repräsentative Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs CRIF ist böse. Das hat er nun von seiner Begeisterung über das gelungene Dîner mit Premierminister Jean-Pierre Raffarin. Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung!

In 2,5 Millionen Haushalten arabischstämmiger Muslime kann der Sender aus dem Libanon per Satellit empfangen werden. Jean-Pierre Raffarin verspricht in seiner Rede entgegen der Ansicht des CRIF nicht, den Sender in Frankreich zu verbieten, im Gegenteil, er nennt ihn nicht einmal namentlich. Einen großen Teil seiner Rede bezieht er auf Israel und erhärtet damit das allgemeine Urteil, die Juden Frankreichs und Israel, das wäre ein und dasselbe. Als er zum Problem Al-Manar TV kommt, redet er eben nicht, wie der CRIF jetzt zitiert, von "den zum Anschauen unerträglichen Bildern des Al-Manar ...", sondern er sagt: "Ich habe es für meine Pflicht gehalten, mit mehreren meiner Minister, besonders den hier anwesenden Jean-François Copé, Nicole Guedj, Jean-Louis Borloo, für unsere Pflicht, uns die Zeit zu nehmen, diese Bilder anzusehen, sie waren für unseren Anblick unerträglich, im Herzen brennend, den Verstand revoltierend. Das Inszenieren von Haß ist zurückgekehrt." Dann erwähnt er noch den Präsidenten des Eutelsat. Das ist alles. Die Rede ist auf der Web Site des französischen Generalkonsulats New York zu lesen.

Nun beklagt der CRIF, dass der CSA von dem festen Entschluß, Al-Manar TV zu verbieten, zu einem Abkommen umgekehrt sei. Im Februar 2004 habe der CSA ein Abkommen mit einem kurdischen Sender gekündigt, der Beziehungen zu einer Terroristengruppe hat, obgleich eine kurdische Gefahr in Frankreich sehr marginal sei. Nun sei der Kampf gegen den Antisemitismus auf dem Spiel. Man könne einen Jugendlichen zu einem Jahr Gefängnis verurteilen, der in Douaumont ein jüdisches Denkmal beschmiert, und gleichzeitig sein offizielles Einverständnis mit einem antisemitischen Fernsehkanal erklären.

So ist es; denn der Antisemitismus interessiert weder die französische Regierung, noch die Mehrheit der Franzosen. Was zählt, sind die guten Verbindungen Frankreichs zu den arabischen Staaten. Da würde ein Verbot von Al-Manar TV nur hinderlich sein.

Proche-Orient.info berichtet, am 19. November 2004, dass Roger Cukierman meine, es habe politischen Druck der Hezbollah auf Frankreich gegeben. Frankreich zerreiße sich förmlich für die hassenden und gewalttätigen Terroristen. So ist es. Im August 2004 ein Treffen in der libanesischen Botschaft, Kontakte der libanesischen Regierung zur Botschaft Frankreichs in Beirut, eine Konferenz über die Freiheit Al-Manar TVs zu senden im Centre d´Acceuil de la Presse Etrangère (CAPE). Das Versprechen des Senders, sich konform zu den französischen Gesetzen zu verhalten, sei etwa so zu bewerten wie das eines Pornosenders, der verspreche, keine Pornographie mehr zu bringen. Im CSA gebe es einen einzigen arabophonen Mitarbeiter. Der könne keinen Sender überwachen, der 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr sendet.
Jan-Yves Camus veröffentlicht auf Proche-Orient.info, am 16. November 2004, einen Artikel über die guten Beziehungen des Senders Al-Manar TV in Paris. Der Anwalt Denis Garreau betreibe eine Verteidigung "soft", man solle zugeben, dass das antisemitische Feuilleton untragbar und unglücklich sei. Dem Sender sei eine Parteilichkeit allerdings nicht vorzuwerfen, da der Libanon sich im Krieg mit Israel befinde, es könne sich nicht um Rechtfertigung von Terror handeln. Der Anwalt weist auch darauf hin, dass es die offizielle Position der Diplomatie Frankreichs sei, dass die Hezbollah eine anerkannte politische Partei sei, da sie durch Abgeordnete im libanesischen Parlament vertreten sei. Dem ist, was die französische Politik betrifft, wirklich nichts hinzuzufügen.

Das Netzwerk der Hezbollah in Frankreich mobilisiert den harten Kern der Unterstützer der Terrororganisation und gibt ein Pressekommuniqué heraus, in dem "gewisse sektiererische Kreise" angeklagt werden, die Medien angriffen, die "sich der Verbreitung einer objektiven Information über den Widerstand des arabischen Volkes schuldig machen, und die das Pech haben, den Besatzern und den zionistischen Kreisen zu mißfallen." Das Kommuniqué ist unterschrieben von einigen dubiosen arabischen und arabisch-christlichen Vereinigungen.

Nidal Hamadé, vom "Observatoire français des Droits de l´Homme" organisiert am 17. März 2004 in Paris gemeinsam mit Vertretern des rechtsextremen Schiller-Instituts eine Konferenz über Menschenrechte in der arabischen Welt, unter ihnen bekannte "Rot-braune" und Linksradikale. Mit von der Partie ist der Libanese, Präsident der Commission des Droits de l´Homme in der libanesischen Nationalversammlung, der griechisch-orthodoxe Anwalt Marwan Fares von der Sozial-nationalen syrischen Partei, einer christlichen Bewegung, die einen wahnsinnigen Antisemitismus zur Schau stelle, schreibt Jean-Yves Camus. Weitere Einzelheiten über den Unterstützerkreis für Al-Manar TV sind in seinem Artikel nachzulesen.

Cécilia Gabizon, von der Zeitung "Le Figaro", berichtet am 19. November 2004 ebenfalls von dem Abkommen. Al-Manar TV habe alle Auflagen des CSA akzeptiert. Nun dürfe er nach ganz Europa senden. Er wolle auch nicht mehr zu Haß, Gewalt oder Diskriminierung auf Grund von Rasse, Geschlecht, Religion oder Nationalität aufrufen. Es scheinen sich von den Sendungen wieder einmal nur Juden beleidigt zu fühlen. Nichtjuden stören die Hetzsendungen nicht, im Gegenteil, französische und arabischstämmige Verteidiger des Al-Manar TV finden sich zusammen, halten Konferenzen ab und verfassen Pressekommuniqués. Al-Manar TV darf nicht nur weiterhin senden, sondern der Sender kann auch von Kabelfirmen empfohlen werden, so dass er seine Zuschauerzahl noch vergrößern kann. CSA-Sprecher erklären, sie hätten Al-Manar TV gezwungen, praktisch ihr gesamtes Programm zu ändern, und es sei nicht sicher, ob das vom Sender akzeptiert würde. Ein anderer CSA-Mitarbeiter schätzt den Sender als kompromißbereit ein; denn "sie haben eine langfristige Strategie, die auf die Muslime in Europa zielt."
Auch Cécilia Gabizon berichtet vom Druck, den libanesische Diplomaten und andere Vertreter arabischer Staaten ausgeübt hätten, dass der Sender weiter nach Europa ausstrahlen darf. Das werde im CSA abgestritten. Der CSA widerspricht auch der Vermutung, dass die französische Regierung Druck ausgeübt und Verhaltensmaßregeln gegeben habe. Unter vorgehaltener Hand gebe man aber zu, dass man die wichtigen diplomatischen Beziehungen mit dem Libanon nicht außer acht gelassen habe, einem "Freundes- und francophonen Land, wo die Hezbollah eine politische Partei mit Abgeordneten im Parlament ist". Auch das Schicksal der noch immer nicht befreiten beiden französischen Geiseln im Irak habe eine Rolle gespielt.

Hinten runter fallen die Juden Frankreichs. Marc Knobel vom CRIF kann es sich nicht vorstellen, dass "Al-Manar auf die Berichte der Hezbollah verzichten kann, die den Terrorismus verherrlicht und einen andauernden HaĂź auf die Juden verkĂĽndet."

Der CSA habe sich in der Angelegenheit an den Staatsrat gewandt. Dort ist der Anwalt von Al-Manar TV Denis Garreau bestens bekannt, er ist dort als Anwalt tätig.

Von "Le Monde" erfahren wir außer der Proteste des CRIF noch, dass Al-Manar 1991 gegründet und in Beirut stationiert ist, seit 2000 über Satellit sendet, und zwar über den saudischen Arabsat. Al-Manar TV sei Mitglied der Union des organismes radiodiffusés et télévisés arabes, der Vereinigung der arabischen Radio- und Fernsehanstalten.

Der CRIF sieht sicherlich schon mit Freude dem nächsten Dîner mit Jean-Pierre Raffarin entgegen, sollte der denn im nächsten Januar noch Premierminister sein. Da können wieder Reden geschwungen werden, gemeinsam gegen den Antisemitismus in Frankreich vorzugehen, und vielleicht lädt der CRIF ja sogar Vertreter von Al-Manar TV zum Dîner ein? Dann könnte dieser in den Libanon senden, welche Macht die Juden haben, als Gastgeber mehrere Minister und sonstige hochrangige Persönlichkeiten des französischen Lebens zu empfangen. Eine Fortsetzung von Al-Shatat könnte gedreht werden darüber, wie die Juden sich Frankreichs bemächtigen. Man bräuchte nur Originalaufnahmen zu nehmen und müßte nicht einmal Schauspieler verpflichten wie bei Al-Shatat I.

Passende musikalische Untermalung hat der Sender Al-Manar TV jetzt schon bereit: "Tod Israel!" Der eingängige arabische Gesang könnte eingeblendet und der gestikulierende Scheich Sayyed Hassan Nasrallah und sein Terroristenchor untergemischt werden. Der Clip und vier weitere stehen ebenfalls zur Auswahl für Al-Shatat II. Sie sind betitelt: "Alkodos Lana", Jerusalem ist unser!, "Fakhr al-Intissar", Der Stolz und der Sieg, "Ya Kods Innana Kadimoun", Jerusalem, wir kommen!, "Ma Hamouna an namout", Es bedeutet uns wenig zu sterben.

Die Texte und die Links zu den Clips findet man im Artikel von Marwan Haddad, Proche-Orient.info, vom 20. November 2004. Die Sendungen von Al-Manar TV werden mit dem Vertrag zwischen dem CSA und der "Lebanese Communication Group SAL" zukünftig in ganz Europa ausgestrahlt. Der Präsident des Senders Al-Manar TV Mohammed Haïdar ist zur Vertragsunterzeichnung eigens von Beirut nach Paris gekommen. Diese Clips sowie andere in der Art bilden die Umrahmung bei der Verlesung des Kommuniqués zur Unterzeichnung des Vertrages, berichtet Marwan Haddad. Die Direktion des Senders bezeichnet die Entscheidung des CSA als "positiv":

"Die am Freitag erzielte Ăśbereinkunft zwischen Al-Manar und dem CSA hat die Beziehungen zwischen den beiden Parteien regularisiert und die Versuche Israels und der zionistischen Lobby zum Scheitern verurteilt, diesen arabischen Sender daran zu hindern in Frankreich und im ganzen Europa auszustrahlen."

Inzwischen schlagen sich die Journalisten von Proche-Orient-Info gemeinsam mit deren Chefredakteurin Élisabeth Schemla und mit dem Sprecher des Parti Socialiste (PS), einem der neun Mitglieder des CSA Julien Dray tapfer, in einer Sendung des LCI, vom 24. November, den Hetzsender Al-Manar TV von französischem Boden zu verbannen. Sie entlarven die Verbindungen der Direktion Nordafrika-Naher Osten des Außenministeriums (ANMO), einer "Art arabischen Staates inmitten der französischen Diplomatie" - der Leiter der Direktion, ein ehemaliger enger Mitarbeiter des französischen Staatspräsidenten, wird in den nächsten Tagen Botschafter Frankreichs im Libanon. "In dieser Affäre ist Jacques Chirac voll verantwortlich. Die Untersuchung reicht bis hin zu ihm. Er ist zumindest durch seine Berater informiert worden und hat gewähren lassen, oder er hat bewußt sein Einverständnis erteilt", schreibt Élisabeth Schemla.

Hier die Übersetzung eines der fünf Gesänge, aus dem Clip "Almout le Israel":

Almout le Israel (Tod Israel!)

Scheich Hassan Nasrallah:
"Unsere Entscheidung ist unumstößlich, so auch unsere Zugehörigkeit zum Widerstand, zu seinen Waffen, zu seiner Munition, zum Blut der Glaubenskrieger. Tod Israel!"

Die Menge:
"Tod Israel!"
"Tod Israel, ein Ende diesem eitrigen AbszeĂź, Tod Israel!
Dank der Kämpfer sowohl der Ayyache als auch der Ezzeddine,
kämpfen wir gegen die Besatzer bis zum Sieg.

Ausgehend vom glorreichen Boden von Jerusalem
kreuzen wir die Klinge mit dem Besatzer,
und wir werden Zion in den Griff bekommen.
Tod Israel, ein Ende diesem eitrigen AbszeĂź, Tod Israel!"

Scheich Hassan Nasrallah:
"Niemand hat das Recht, auch nur ein Sandkorn der Erde Palästinas fortzugeben, und niemand hat das Recht, etwas aufzugeben, und sei es auch nur ein Buchstabe vom Namen Palästinas."

Die Menge:
"Dank der Kämpfer sowohl der Ayyache als auch der Ezzeddine,
kämpfen wir gegen die Besatzer bis zum Sieg.
Der Besatzer ist immer ein LĂĽgner,
aber der Sieg wird unser sein, das ist unser EntschluĂź.
Wir werden den UnterdrĂĽcker in den Griff bekommen.
Tod Israel, ein Ende diesem eitrigen AbszeĂź, Tod Israel!"

Scheich Hassan Nasrallah:
"Israel ist das absolute Böse, eine angreifende, unterdrückende, besetzende, terroristische Einheit, ein Krebsgeschwür, ohne das geringste Recht und die geringste Legitimität, und es wird die niemals haben."

Die Menge:
"Zu den Waffen gegen den Feind, der uns kolonisiert hat.
Der Tod ist ehrenhaft im Angesicht des Feindes,
der Uniformen und Kleidung der Kolonisatoren trägt.
Vom revoltierenden Boden Jerusalem aus greift der Besatzer an.
Tod Israel, ein Ende diesem eitrigen AbszeĂź, Tod Israel!"

(Ayyache, benannt nach dem "Märtyrer" Yahya Ayyache, und Ezzeddine, nach Kataëb Ezzeddine Al-Qassam, sind palästinensische Terrorzellen)

21./25. November 2004

Ergänzung, vom 15. August 2005, im zweiten Abschnitt: Al-Shatat (Diaspora) und der Hezbollah-Sender Al-Manar TV

Gefunden auf dem Blog von Kewil "Fakten und Fiktionen": Palästina-Lobgeheul zum Gaza-Abzug, 15. August 2005
http://www.myblog.de/kewil/art/1818064

Al-Arabiya TV (Dubai): Special on the Culture of martyrdom and Suicide Bombers. Clip # 807, July 22, 2005
http://www.memritv.org

Excerpts from a show about the culture of martyrdom. Al-Arabiya TV Special, July 22, 2005
http://www.memritv.org/Transcript.asp?P1=807

Quellen des Artikels, vom 21./25. November 2004 (Links aktualisiert, am 15. August 2005)

Le 19e dîner du CRIF, 31 janvier 2004
http://www.crif.org/index.php?dossier=34&menu=5

19e dîner du Conseil Représentatif des Institutions juives de France (CRIF). Allocution du Premierministre, M. Jean-Pierre Raffarin, Paris, 31 janvier 2004
http://www.consulfrance-newyork.org/

Aussagen des französischen Innenministers und des Premiers, vom Januar 2004, über fortgesetzte antisemitische Attacken und Hetze, 1. Februar 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-05-25_19-01-44.html

Quand le président du CRIF met à nouveau en cause les musulmans Par la rédaction. Oumma.com, lundi 27 janvier 2003
http://oumma.com/article.php3?id_article=543

Notre Correspondant Ă  Beyrouth regarde Al-Manar en continu: La ChaĂ®ne du Hezbollah en français trompe son monde. En arabe, c´est 24h/24 une folie anti-juive. Par Marwan Haddad, Proche-Orient.info, 9 juillet 2004 (Artikel z.Zt. nicht online)
http://www.proche-orient.info

A Vicious, Anti-Semitic Film Produced by Syria, not Mel Gibson. By Joel C. Rosenberg. National Review, February 25, 2004
http://www.nationalreview.com/comment/rosenberg200402250838. asp

Al-Shatat (The Diaspora). Streaming Videos. MEMRI (fĂĽnftes Video)
http://www.memritv.org/video/

Hizballah Leader Hassan Nasrallah: The Iraqis Have a Right to Carry Out Resistance. MEMRI Clip No. 353, November 12, 2004
http://www.memritv.org/Transcript.asp?P1=353

Middle East Profiles: Hizbollah, by Vincent Casey, news.telegraph, 12/11/2003
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/campaig ns/middle_east/midwhopalhizb.xml

Mohammed Hussein Fadlallah. Fondateur et guide spirituel du Hezbollah. Le portrait. Proche-Orient.info (Artikel z.Zt. nicht online)
http://www.proche-orient.info

Échos de Paris. Libanvision. Semaines du 28 Août au 10 Septembre 2004
http://www.libanvision.com/echos-libanais.htm

Les chaînes satellitaires arabes entre l´enclume des médias occidentaux et le marteau des régimes du Moyen-Orient en guerre - Conférence de presse de divers représentants de chaînes satellitaires et d´ONG. CAPE, Mercredi 22 septembre 2004 à 17h00
http://www.capefrance.org/fr/conferences/2004/9/459.html

Lebanese Information Minister: Martyrdom is "Art" and Creates a "Strategic Balance". MEMRI Clip No. 368, November 17, 2004
http://www.memritv.org/Transcript.asp?P1=368

X. Sommet de la Francophonie. Ouagadougou 2004
http://www.sommet-francophonie.org/ouaga2004/

A Beyrouth, l´Irak et Israël éclipsent la francophonie. Le Monde Avec AFP et Reuters. ReveilTunisien.org, Revue de presse n°258, samedi 19 octobre 2002, par Ahmed Fouednejm
http://www.reveiltunisien.org/article.php3?id_article=187

Sommet de la francophonie à Beyrouth. TOUNG V. N. Professores de francès, Nov. 02
http://www.frances.profes.net/archivo2.asp?id_contenido=3469 5

Bertrand Delanoë se rend au Burkina Faso à l´occasion de la rencontre internationale des maires francophones, Paris 19 novembre 2004
http://fr.groups.yahoo.com/group/presseafricaine/message/205 1

Le français "new-look". Jeune Afrique. L´intelligent OIF, 7 novembre 2004
http://www.lintelligent.com/

La 27e édition du Salon du livre de Montréal s´ouvrira le 18 novembre. Presse Canadienne. Montréal, le mardi 26 octobre 2004
http://www.cyberpresse.ca/archives/

Décision: Al Manar : le CSA signe la convention. 19 novembre 2004. Assemblée plénière du 16 novembre 2004
http://www.csa.fr/sitesearch/consult5/index.php

Le CSA conventionne la chaîne Al-Manar, Le NouvelObs.com, 20 novembre 2004
http://archquo.nouvelobs.com/cgi/articles?ad=culture/2004112 0.OBS1992.html&host=http://permanent.nouvelobs.com/

Hisbollah-TV kann nach Pariser Zustimmung in ganz Europa ausstrahlen. derStandard.at, 20. November 2004
http://derstandard.at/?url=/?id=1865205

Déclaration du président du CRIF, Roger Cukierman à la suite de la conférence de presse sur le conventionnement de la chaîne de télévision Al-Manar. CRIF Communiqués, 19-11-2004
http://www.crif.org/index02.php?id=3854&type=communique&menu %20=2&PHPSESSID=5fd061b6bef3c5752d1789e0a1731894

Après la décision du CSA de donner son feu vert à Al-Manar. Déclaration de Roger Cukierman : "Nous savons qu´il y a eu des pressions politiques du Hezbollah sur la France". Par Par Alexandre Sulzer, Proche-Orient.info, 19 novembre 2004 (Artikel z.Zt. nicht online)
http://www.proche-orient.info

Le CSA français se prononcera le 30 novembre sur le sort d´Al-Manar. La chaîne satellitaire du Hezbollah libanais pourra-t-elle continuer à émettre en France ? Elle bénéficie à Paris même d´un puissant cercle d´influence. Par Jean-Yves Camus, Proche-Orient.info, 16 novembre 2004 (Artikel z.Zt. nicht online)
http://www.proche-orient.info

Le CSA autorise la diffusion d´al-Manar. Par Cécilia Gabizon, Le Figaro, 19 novembre 2004
http://www.lefigaro.fr/

Le CSA autorise Al-Manar, chaîne du Hezbollah, à émettre en Europe. LE MONDE avec AFP, 20 novembre 2004
http://www.lemonde.fr

Al-Manar : l´enquête remonte jusqu´à Chirac et passe notamment par la direction Afrique du Nord-Moyen-Orient du Quai d´Orsay, Par Élisabeth Schemla, Proche-Orient-Info, 24 novembre 2004 (Artikel z.Zt. nicht online)
http://www.proche-orient.info

L´accord donné à Eutelsat par le CSA engage l´Europe à accepter la diffusion des programmes de al-Manar. Par Marwan Haddad, Proche-Orient.info, 20 novembre 2004 (Artikel z.Zt. nicht online)
http://www.proche-orient.info

Mothers of Hizbullah "Martyrs": We Are Very Happy And Want to Sacrifice More Children. "Martyr´s Day" On Hizbullah TV Al-Manar TV (Lebanon) November 11, 2004. MEMRI Clip No. 371 - Transcript
http://www.memritv.org/Transcript.asp?P1=371



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