
London - Europäische Union - G8 - Hamas - Hezbollah - Muslime
Der seit April 2004 im französischen IRIS für Fragen des Terrorismus, der Geheimdienste und der Wirtschaftsspionage zuständige Forschungsdirektor Guillaume Dasquié erklärt auf Radio France Musique heute morgen, am 8. Juli 2005, anläßlich der gestrigen Londoner Attentate, daß es nicht ausreiche, in den europäischen Staaten und den USA die polizeilichen und militärischen Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken, sondern daß es vor allem einer entschiedeneren Politik gegenüber denjenigen islamischen Staaten bedürfe, die Terroristen unterstützen, beherbergen, ausbilden und ihre weltweiten Terrorakte finanzieren. (1)
Guillaume Dasquié ist gemeinsam mit Jean-Charles Brisard im November 2001 Autor des Bestsellers "La Vérité interdite", Die verbotene Wahrheit. Die Autoren schildern darin, wie jahrelange Versuche des FBI, Osama bin Laden zu verhaften und al-Qaeda zu zerschlagen, bis zum 11. September 2001 durch die US-Regierung verhindert werden. (2)
Während die Regierung der USA - wenn auch oftmals umstrittene - politische und militärische Konsequenzen aus den Attentaten des 11. September 2001 zieht, gehen die Regierungen der Europäischen Union einen anderen Weg. Sie arbeiten mit den Terrororganisationen Hezbollah und Hamas zusammen und machen die Entscheidung zur Einstufung der Hamas als Terrororganisation rückgängig.
Die Hezbollah betreibt in Paris und Beirut Propaganda gegen Israel
Die Hezbollah kann ungeschoren höchstrangige Vertreter zu Propagandazwecken gegen Israel nach Paris entsenden. Am 6. Juni 2005 gibt Mollah Ali Daamouch, der Verantwortliche für Außenbeziehungen der Hezbollah, auf Einladung des Centre d´Accueil de la Presse Etrangère (CAPE) in Paris eine Pressekonferenz. "Die Hezbollah spielt eine zentrale Rolle im Libanon", schreibt das regierungseigene CAPE dazu. Die französische Regierung sorgt dafür, daß dies so bleibt.
Unwidersprochen referiert Ali Daamouch über den Widerstand der Hezbollah gegen den "israelischen Feind", er ehrt die "Märtyrer" und Frankreich, das "mit dem Libanon durch seine politischen Interessen und die Übereinstimmung der Ansichten" verbunden sei. Aufgrund der Politik Israels sei die Hezbollah als "strategische Kraft des Libanon" und Verteidigerin der Libanesen gezwungen, ihre Waffen gegen die "israelische Bedrohung" zu behalten. Israel versuche, die Hezbollah mit Hilfe der zionistischen Lobby und den weltweit bekannten medialen und finanziellen Mitteln auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen. (3)
Einen Tag vor den Londoner Anschlägen veröffentlicht Isabelle Dellerba, die Korrespondentin des Sprachrohrs der französischen Regierung "Libération", ein Interview mit dem Stellvertretenden Generalsekretär der Hezbollah Scheich Naïm Kassem. Nun sei es an der Zeit, die libanesische Politik zu beeinflussen, und die gegenwärtige Etappe fordere einen Schutz des Widerstandes. "Gegen Israel" vergißt die Korrespondentin hinzuzusetzen. Der Außenminister des Libanon könne gemeinsam von Amal und Hezbollah nominiert werden. Er werde nicht aus der Hezbollah stammen, aber seine Ansichten seien "in Phase mit der unsrigen". Der Widerstand sei ein legitimes libanesisches Recht, meint der Scheich. "Der UN-Sicherheitsrat, der zusammenkommt, um unsere Entwaffnung zu fordern, täte besser daran, sich zu versammeln, um die israelischen Offensiven gegen unser Land anzuhalten. Im Libanon gibt es keinen Terrorismus, da existiert ein Widerstand." Die Entwaffnung der Hezbollah sei nicht dessen, sondern die Priorität der Israelis. Mit dem neuen iranischen Präsidenten werde es gute Beziehungen geben: "Wir sehen den Iran als unseren Alliierten und Freund an."
Frankreich sei der Hezbollah näher als die USA, aber Frankreich habe einen Fehler gemacht, die Resolution des UN-Sicherheitsrates Nr. 1559 zu unterstützen. (4)
Selbstverständlich stellt die Korrespondentin der Libération keinerlei verfängliche Fragen oder gar Rückfragen an den Stellvertretenden Generalsekretär der Hezbollah Scheich Naïm Kassem. Willig nimmt sie seine Antworten entgegen. Sie funktioniert als eine Art Außenstelle der Hezbollah, als Untergebene der muslimischen Terrororganisation.
Die Regierung Frankreichs und ihre Medien tun sich besonders hervor, sie sind gewissermaßen Musterschüler im Dhimmitum, so daß die linke Zeitung Le Parisien heute auf der ersten Seite über die Londoner Bomben die gehässige Schlagzeile eines braven Schülers bringen kann: "Al-Qaida punit Londres", al-Qaida straft London, wobei "punir" im Sinne von gerechte Strafe, für eine böse Tat, gebraucht wird. Die jeweilige Titelseite des Parisien, ist täglich auf der Startseite abgebildet. Man kann davon ausgehen, daß sie dort nur am 8. Juli zu sehen ist. (5)
Die PA bekommt von der G8 drei Milliarden, und die Hamas baut demnächst Raketen in der Westbank
Derweil beschließen die Staatschefs auf dem G8-Gipfel in Gleneagles, Schottland, der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) drei Milliarden Dollar zu genehmigen, eine für Israel gefährliche Entscheidung für den Fall, daß es der Hamas gelingen sollte, Teil der palästinensischen Regierung zu werden. Die Palästinenser im Gazastreifen haben am Donnerstagmittag, also am Tag der Londoner Attentate, eine Qassam-Rakete auf Israel abgeschossen, berichtet die israelische Zeitung Ha´aretz, am 7. Juli 2005. "Die Rakete landete auf freiem Gelände zwischen dem Sapir College der Stadt Sderot und dem Kibbuz Gavim am Westrand der Negev-Wüste. Es gab keine Verletzten und keinen Sachschaden. Aus einem anderen Bericht geht hervor, dass offenbar eine zweite Rakete in der Nähe eines weiteren Kibbuz in der Region einschlug. Die Hamas will diese Raketen nun in der Westbank bauen." (6)
Es ist nicht ausgeschlossen, daß es der Hamas mit Hilfe der EU gelingen wird, gesellschaftsfähig zu werden und in die palästinensische Regierung Einzug zu halten. Abu Mazen jedenfalls unternimmt dazu große Anstrengungen, wobei er Unterstützung von Yoram Schweitzer, einem israelischen Forscher des Jaffee Centers for Strategic Studies, Tel Aviv University, erhält. Das berichtet Samuel Laster heute auf der "Jüdischen". Yoram Schweitzer fordert Verhandlungen mit der Hamas, weil die sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen (!), an die Tahadija, die Ruhepause, gehalten habe. Washington und Jerusalem nehmen zu diesen Anstrengungen des Abu Mazen gegenwärtig keine Stellung. (7)
"Israelization of Terror" oder: viele Kleinziele ergeben auch reichlich Ermordete
Man kann aber gewiß sein, daß die EU und da vor allem Frankreich, sich die Chance nicht entgehen lassen wird, ihre einseitig araberfreundliche Politik fortzusetzen. So fragt das Opinion Journal heute denn auch recht skeptisch, ob die Attentate von gestern den Westen vereinigen könnten gegen den "gemeinsamen Feind". Wie es aussieht, sind die islamischen Terrororganisationen kein "gemeinsamer Feind" des Westens; denn zu einer solchen Einschätzung hätte es des gestrigen Bombenanschlages in London nicht bedurft. Italien und Dänemark seien die nächsten, denen die Muslime mit Terror drohten, weil sie Truppen im Irak stationiert haben. Die Terroristen machten sich die Schwäche und Uneinigkeit der Europäer und die Debatten in den USA über den Termin eines Rückzuges der Truppen aus dem Irak zunutze. Jedes Anzeichen der Unsicherheit im westlichen Lager sei für die islamischen Terroristen eine Aufforderung zu neuem Terror. Zwar seien ihnen Aktionen wie 9/11 nicht mehr möglich, aber sie könnten jederzeit zu weichen Zielen wechseln. Mehrere Explosionen von Bomben, die schwer aufzuspüren sind, führen ebenfalls zu zahlreichen Toten und Verletzten. In London sind es inzwischen mehr als 50 Tote und 700 Verletzte.
Das Opinion Journal spricht von einer "Israelization of terror", einer Terrorart, die sich an die Taktik annähert, wie sie in Israel von den Terrororganisationen angewandt wird. Diese Taktik könne von muslimischen Gruppen überall angewendet werden. (8)
Ich schreibe hier ausdrücklich nicht von "Islamisten", sondern von "Muslimen". Wer sich darüber wundert oder empört, der gebe doch nur einmal bei den Google-Aktualitäten Kombinationen ein wie "london bombs muslims" oder "london explosions muslims condemning". Es gibt keine Angebote. "Anarcho Akbar" bekommt keine Kommentare auf seine Bitte, Gebete und Gedenken an die Londoner Bevölkerung zu schicken. (9)
Wenn Muslime kommentieren ...
"Ihsan" fordert auf seinem Blog unter dem Titel "Britische Muslime - unterschreibt nicht die Ansicht von kollektiver Scham und Schuld!" Er schreibt: "Unabhängig davon, wer die Täter sind, ist es die zivile Aufgabe der britischen Muslime, den Opfern auf jede ihnen mögliche Art zu helfen sowie die Angriffe auf unschuldige Pendler zu verurteilen." (10)
Er bekommt tatsächlich neun Antworten.
Der erste Kommentator meint, heute habe es schon zuviele Bitten um Verzeihung gegeben, nun hätten wir noch eine.
Indymedia UK gibt ein Statement ab, das so aufgebaut ist: in zwei Sätzen, in drei Zeilen, erklärt Indymedia seine Solidarität mit den Opfern und ihren Familien. Dann folgen zehn Zeilen zu sechs Sätzen, worin die Befürchtung geäußert wird, daß die "events" (!), Ereignisse, von den reaktionärsten britischen Medien und Politikern ausgenutzt würden für deren eigene egoistische Zwecke. Es folgen fünf Sätze, in denen die muslimische Gemeinde schon jetzt der möglichen Auswirkungen wegen bedauert wird, "wie wir es nach 9/11 in den USA gesehen haben". Alle Aktivisten der fortschrittlichen Politik möchten alles tun, dies zu verhindern. Jetzt sei die Zeit, Brücken zwischen allen Religionsgemeinschaften zu bauen, wie man es gesehen habe mit der Antikriegsbewegung. "Fühlt Euch nicht hilflos, sondern tut was!" Indymedia werde weiterhin allen denjenigen ein Forum bieten, die in den Mainstream Medien eine schwache oder keine Stimme hätten.
UmmAli, der nächste Kommentator, ein Vielschreiber bei "Ihsan", ist voll mit Indymedia einverstanden. Er ist so aufgeregt, daß er seinen Kommentar gleich doppelt sendet. Ihm kommt nicht ein einziges Wort der Anteilnahme in die Tasten, sondern er meint, keine andere Gruppe werde jemals aufgerufen, jedesmal, wenn irgend jemand ein schreckliches Verbrechen begehe, selbst wenn es in ihrem Namen und häufiger geschehe, kriecherisch um Verzeihung zu bitten. Diese Einstellung geht von unserer Schuld aus; sie stammt aus den rassistischsten und bevorzugten Meinungen der "white supremacy", weißer Überlegenheit, die bis heute die Welt plage.
Selbstverständlich gibt der Kommentator kein Beispiel einer anderen Gruppe, von deren Mitgliedern häufiger schreckliche Verbrechen in ihrem Namen begangen werden. Man wäre gespannt darauf.
Als nächstes folgt ein Zitat aus Fox News, wo sich Fox News´ Brian Kilmeade mit dem Wirtschaftsjournalisten Stuart Varney darüber unterhält, daß die Anschläge in London die G8-Staaten von den Themen der globalen Erderwärmung und der Hilfe für Afrika zum ihrer Meinung nach wichtigsten Thema, nämlich der Bekämpfung des Terrorismus zurückgebracht hätten. Die beiden Journalisten sind der Ansicht, daß dieses Thema hätte prioritär auf der Agenda stehen müssen. Brian Kilmeade meint:
"London terror attack near G8 summit ´works to ... Western world´s advantage, for people to experience something like this together´ ", der Terrorangriff in der Nähe des G8-Gipfels wirke zum Vorteil des Westens, da die Teilnehmer des Gipfels solches gemeinsam erlebten. Man kann diese Äußerung so oder so interpretieren. Der Kommentator bei "Ihsan" sieht den negativen Ton darin. Wenn man aber die Staatsmänner sieht, vor allem Jacques Chirac, wie sie bei der ersten Erklärung Tony Blairs äußerste Betroffenheit zeigen, dann weiß man, daß Brian Kilmeades Äußerung auch anders interpretiert werden könnte. (11)
Das Opinion Journal drückt sich ähnlich aus, wenn es schreibt, daß die Solidarität, die nach 9-11 existiert habe, sich mit dem Irakkrieg schnell verflüchtigt habe. Sie sei trotz der Wiederwahl von George W. Bush und Tony Blair nicht zurückgekehrt. Besonders Frankreich sei nicht bereit gewesen, die NATO eine größere Rolle im Irak spielen zu lassen. Die Anschläge von London möchten vielleicht zu einer neuen Entschlossenheit führen. (8)
Ein Jafar, der ebenfalls nicht das leiseste Mitgefühl mit den Londoner Opfern zeigt, meint lapidar:
"Kamal Nawash has already done a real convincing job apologizing for 9-11, Beslan, suicide bombings.... He should be in Gitmo instead of the majority of the inmates there." Kamal Nawash habe schon eine überzeugende Arbeit geleistet, sich für die 9-11 und Beslan-Attentate zu entschuldigen. Er sollte in Guantanamo einsitzen statt der jetzigen Insassen. (12)
Dann folgt endlich ein Kommentar, in dem darauf hingewiesen wird, daß sich die Muslime doch sonst auch immer als eine Ummah verstünden, wo jeder für jeden Verantwortung zu übernehmen und leuchtendes Beispiel zu sein habe. Jetzt möchten die Muslime bitte zu ihrer Verantwortung stehen und dreimal sagen: "The people who did this are sick psychopaths", die das taten sind kranke Psychopathen. Das weist UmmAli im nächsten Kommentar weit von sich. Er habe vielmehr jetzt noch um Verzeihung zu bitten für die Invasion der Amerikaner im Irak.
Muslime jonglieren mit den Gesetzen der Scharia und denen der bürgerlichen Demokratie
Es wird hier einmal mehr deutlich, daß sich die in westlichen Staaten wohnenden Muslime immer gerade jeweils das aus der Scharia und aus den Gesetzen der bürgerlichen Demokratien heraussuchen, was sie als die unschuldigen Opfer aussehen läßt. Im Falle der weltweiten Durchsetzung der Ummah gilt die Verantwortung aller für alle und alles. Im Falle des Terrors gilt das für die Befreiung ganz Palästinas von Israel sowie für den Widerstand im Irak und in Afghanistan. Die Rekrutierung von Kämpfern und Suizidbombern hat in allen muslimischen Staaten und unter den Muslimen der Kufar-Staaten zu geschehen. Die ganze Ummah ist aufgerufen, sich mit Kämpfern und finanziellen Mitteln zu beteiligen. Man lese das nach bei Scheich Ramadan al-Bouti. Wenn es aber gilt, Verantwortung für Anschläge wie die in New York, Beslan, Madrid und London zu übernehmen, dann gilt wiederum die westliche Vorstellung vom Gesetz, da haben die Muslime nichts mit den Terroranschlägen zu tun. (13)
Das bekräftigt der nächste Kommentator: "Salaam alaikum, Jakak Allah for these posts. We need to stand up for our innocence and stop taking the blame for the terrorists´ actions. May Allah ta´ala bless the people of the UK", Dank an Allah für diese Kommentare. Wir müssen für unsere Unschuld aufstehen und aufhören, uns Vorwürfe für die Aktionen der Terroristen zu machen. Diese Muslime, die Freitag für Freitag in ihren Moscheen die Hetzpredigten der Imame aufnehmen, die sich daran aufgeilen, Amerikaner, Briten, Juden eines Tages umzubringen, sie sind ganz unschuldig am islamischen Terror.
Scheich Omar Bakri Muhammad, "der heilige Mann", ist auch ein solcher Fall. Er predigt Terror, Aufwiegelung und Haß, und er beruft sich dabei auf die westliche Meinungsfreiheit. Das macht er von London aus, gibt dazu den Medien weltweit Interviews, und die britischen Muslime wissen von nichts? Robert Spencer postet folgendes, am 18. April 2004 (!):
"One ´very well organised´ group in London calling itself al Qaeda Europe ´has a great appeal for young Muslims´, he said. ´I know that they are ready to launch a big operation.´ London police said they were not prepared to discuss the claims, but the country´s most senior police officer, Sir John Stevens, has previously said that an attack on the capital was inevitable."
Eine sehr gut organisierte Gruppe in London nenne sich al-Qaida Europe. Sie übe eine große Anziehungskraft auf junge Muslime aus. Er wisse, daß diese Gruppe bereit sei, eine große Operation durchzuführen. Die Londoner Polizei gebe keine Einzelheiten preis, aber Großbritanniens oberster Polizeioffizier Sir John Stevens meine, daß ein Anschlag auf die Hauptstadt unvermeidlich sei. (14)
Es ist ähnlich wie bei den Deutschen in der Nazizeit. Jahrelang folgen sie begeistert den Hetzreden der Propagandisten, schauen in voller Zustimmung zu, wie Kommunisten, Sozialisten, Juden und Zigeuner aus der Gesellschaft bis zur Vernichtung ausgegrenzt werden - und dann haben sie mit allem nichts zu tun gehabt, stehen für ihre Unschuld auf und machen Schluß mit Vorwürfen an sich selbst für Aktionen der Hitler, Göring, Goebbels, Himmler, Eichmann ...
Was den Scheich Omar Bakri Muhammad angeht, so berichtet Jamie Dettmer, am 12. April 2004, über ihn im Zusammenhang damit, daß die EU die bedeutende Rolle junger Muslime bei antisemitischen und bei Terroranschlägen herunterspiele. Er berichtet ausführlich über die Machenschaften des in Wien ansässigen European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC), bei der Unterdrückung der Ergebnisse der Studie über Antisemitismus, von 2003. Auf dessen Web Site ist heute zu lesen: "At the EUMC, we are filled with horror over the savage and cowardly attacks in London that have claimed so many innocent lives".
Scheich Omar Bakri Muhammad predige, es sei Muslimen nicht gestattet, welche Untersuchungen auch immer über andere Muslime zu unterstützen. Das sei ein Akt der Apostasie. Dies gilt nicht nur für Studien des EUMC, sondern es gilt erst recht für die Mithilfe bei der Aufklärung von durch Muslime verübten Verbrechen; denn die Polizei wird nicht unterstützt, sondern ihre Aufklärungsarbeit wird so beantwortet, daß jede harte Maßnahme der Polizei, wenn es zur Untersuchung anderer Muslime kommt, einen gewalttätigen muslimischen Gegenschlag wahrscheinlich mache, ob es in Form von Terrorismus oder Antisemitismus sei. (15)
"Ihsan" schreibt gestern weiterhin: "An die Muslime von London - Erklärt Euch, oder seid verurteilt für Euer Schweigen." Die Muslime schweigen nicht, und Ihsan bekommt neben ein wenig Zuspruch auch diesen Kommentar: "This might be the work of the government themselves so they get through the legislation on ID and put this country under martial law, what then??" Das könnte das Werk der Regierung selbst sein, um auf diese Weise die Gesetze über Personalausweise durchzubekommen und das Land unter Kriegsrecht zu stellen, was dann?? (16)
Das sind die Sorgen, die sich britische Muslime machen. Die Opfer der Anschläge in den drei U-Bahnen und in dem Bus interessieren sie nicht. Die müssen sie auch nicht interessieren; denn in den Staaten der EU haben sie immer Fürsprecher. Das Statement von Indymedia UK könnte genausogut von den rot-grünen Gutmenschen in Deutschland stammen. Man hört Frau Marieluise Beck förmlich säuseln - vom Geschrei der französischen Linken der Anti-Sharon-Koalition gar nicht zu reden.
8. Juli 2005
Quellen
(1) Guillaume Dasquié. Institut de relations internationales et stratégiques IRIS
http://www.iris-france.org/pagefr.php3?fichier=fr/cv/cv&nom= dasquie
(2) Osama bin Laden - Die verbotene Wahrheit. Das Schicksal des FBI-Beamten John O´Neill, Gudrun Eussner, 21. November 2001
http://www.eussner.net/artikel_2004-07-14_20-10-37.html
(3) A Paris, le représentant du Hezbollah bafoue la liberté de la presse, par Ray Archeld pour Guysen. Primo-Europe.org, 6 juin 2005
http://www.primo-europe.org/docs.php?numdoc=Ed-254863928
Centre d´Accueil de la Presse Etrangère (CAPE) - Assemblée Générale
http://www.capefrance.com/fr/cape/assemblee/index.html
Mollah Ali Daamouch Gast des CAPE. Gudrun Eussner, 15. Juni 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-06-15_17-30-16.html
(4) Cheik Naïm Kassem, secrétaire général adjoint du parti chiite libanais qui pourrait entrer au gouvernement: "Le désarmement du Hezbollah n´est pas notre priorité". Par Isabelle DELLERBA. Beyrouth de notre correspondante. Libération, 6 juillet 2005
http://www.liberation.fr/page.php?Article=309253
(5) Attentats de Londres : Le Parisien dérape. Media-Ratings, 8 juillet 2005
http://www.m-r.fr/actualite.php?id=1130
Le Parisien, 8 juillet 2005
http://www.leparisien.fr/home/index.htm
(6) Will the Palestinian weapon of deterrence develop in the West Bank ? Intelligence and Terrorism Information Center (C.S.S.), June 28, 2005
http://www.intelligence.org.il/eng/sib/7_05/qassam_e.htm
"Wird in der Westbank die palästinensische Abschreckungswaffe entwickelt?" Newsletter der israelischen Botschaft Berlin. Die Jüdische, 5. Juli 2005
http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_ Kat=3&Param_RB=32&Param_Red=3604
(7) Samuel Laster: Eine islamistische Fata Morgana. Die Jüdische, 8. Juli 2005
http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_ Kat=3&Param_RB=18&Param_Red=3620
(8) 7/7/2005. Will yesterday´s savagery reunite the West against its common enemy? Opinion Journal, Friday, July 8, 2005
http://www.opinionjournal.com/editorial/feature.html?id=1100 06930
(9) London bombings. Anarcho Akbar, 7. Juli 2005
http://anarchomuslim.blogspot.com/2005/07/london-bombings.ht ml
(10) British Muslims - Don´t subscribe to the notions of collective shame and guilt! Ihsan, July 7, 2005
http://ihsan-net.blogspot.com/2005/07/british-muslims-dont-s ubscribe-to.html
(11) Fox News´ Brian Kilmeade: London terror attack near G8 summit "works to ... Western world´s advantage, for people to experience something like this together", Media Matters, July 7, 2005
http://mediamatters.org/items/200507070005
(12) We are so sorry for 9-11. By Kamal Nawash. Free Muslims Coalition, September 11, 2004
http://www.freemuslims.org/news/article.php?article=148
(13) Antisemitismus und Israelfeindschaft in Frankreich Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti: "Fatawa" und "Monthly Word". Gudrun Eussner, 29. Januar 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_10-57-28.html
(14) Muslim cleric says attack on London "inevitable", Jihad Watch, April 18, 2004
http://www.jihadwatch.org/archives/001611.php
(15) EU Shields Muslims in Anti-Jewish Violence. By Jamie Dettmer, Insight Magazine, April 12, 2004
http://www.insightmag.com/media/paper441/news/2004/04/27/Pol itics/Political.Notebookeu.Shields.Muslims.In.AntiJewish.Vio lence-656730.shtml
(16) To London Muslims - Speak Out Or Be Condemned For Your Silence, Ihsan, July 7, 2005
http://ihsan-net.blogspot.com/2005/07/to-london-muslims-spea k-out-or-be.html#label
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