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Israel Shamir und andere antisemitische Blumen aus Galiläa - Stand: 17. September 2005

Der Wiener Verlag Promedia des Hannes Hofbauer bleibt seinem anti-amerikanischen und anti-israelischen Kurs treu und ver√∂ffentlicht nach "Ami go home", von Wilhelm Langthaler/Werner Pirker, wie versprochen, nunmehr die "Blumen aus Galil√§a" des russisch-israelisch-schwedischen antisemitischen Autors Israel Shamir alias J√∂ran Jermas. Die Ank√ľndigung des Verlages kolportiert alle L√ľgen und Halbwahrheiten des Israel Shamir √ľber seine fr√ľheren √úbersetzer- und Journalistent√§tigkeiten, seine Nationalit√§t und seinen Wohnort, angeblich wohnt er in Jaffa. Stattdessen ist J√∂ran Jermas seit 2001 schwedischer Staatsb√ľrger. (1)

Israel Shamir: "L¬īAutre visage d¬īIsrael"

In Frankreich erscheint das revisionistische Buch bereits im Oktober 2003 unter dem prosaischen Titel "L¬īAutre visage d¬īIsrael", das andere Gesicht Israels. Nach Protesten wird das Buch zur√ľckgezogen. Der Skandal ist, da√ü es √ľberhaupt erst erscheinen kann, aber in √Ėsterreich sieht man darin ja ebenfalls kein Problem noch gar einen Skandal. Die Ver√∂ffentlichung in Frankreich ist dem Gutachten der Mitarbeiterin und Freundin des verurteilten Holocaustleugners Roger Garaudy Maria Poumier zu danken, der Spanischdozentin an der Universit√§t Paris 8, dem Sammelbecken von Antisemiten und Globalisierungsgegnern. Dort lehren Bernard Cassen und Jacques Nikonoff, Ehrenpr√§sident bzw. Pr√§sident der ATTAC. Maria Poumier ist gern gesehene Referentin in Kuba, wo sie das von ihr √ľbersetzte einzige Werk des kubanischen Nationalhelden Jos√© Mart√≠ "Lucia Jerez" vorstellt. In den 50er Jahren hat sie in Kuba gelebt. Bei Google.fr findet man den Artikel unter "ma race", meine Rasse. √úber Maria Poumier und ihre Kollegen an der Universit√§t Paris 8 ist bereits in meinem Artikel √ľber den Verlag L´Harmattan die Rede. man trifft sie dort, im Fr√ľhjahr 2002, beim "Printemps des Po√®tes", wo sich Sch√∂ngeister, Antisemiten und Pal√§stinenserfreunde die Hand reichen. Seit zwanzig Jahren werden im Verlag L´Harmattan Schriften von Holocaustleugnern, Judenhassern und Israelfeinden verlegt und vertrieben. (2)

Maria Poumier ist die Freundin der Anw√§ltin und Ehefrau des Terroristen Carlos Isabelle Coutant-Peyre. Sie bringt das Buch von Israel Shamir in seine endg√ľltige Fassung. Bei ihr kann man es erwerben, seit es offiziell aus dem Verkehr gezogen ist, bis es im Jahre 2004 vom Verlag Al-Qalam neu aufgelegt wird. Die √úbersetzung des Buches stammt von Marcel Charbonnier, der sich auch auf den Web Sites des Holocaustleugners Serge Thion sowie des Nationalrevolution√§rs Christian Bouchet √§u√üert, des Mitbegr√ľnders, im Juni 1998 und, bis 21. April 2002, Generalsekret√§rs der aus der Fusion von "Nouvelle R√©sistance" und "Groupe Union D√©fense (GUD)" hervorgegangenen Gruppe Unit√© Radicale, als deren Mitglied Maxime Brunerie am 14. Juli 2002 ein Attentat auf den franz√∂sischen Pr√§sidenten ver√ľbt. Der angeblich linke Marcel Charbonnier ist eine Art Chef√ľbersetzer des Israel Shamir. (3)

Der Holocaustleugner Serge Thion begl√ľckw√ľnscht Marcel Charbonnier zu seinem unerm√ľdlichen mutigen Kampf zur "Dekolonialisierung von ganz Pal√§stina", also zur Vernichtung des Staates Israel. Eine Zusammenarbeit von Serge Thion, Marcel Charbonnier und Maria Poumier besteht auch mit dem rechtsextremen Verschw√∂rungstheoretiker Emmanuel Ratier. (4)

Der britische Lord Ahmed habe Israel Shamir in das Haus of Lords eingeladen, um dort seine revolution√§ren Ideen vorzutragen, und nun vermute man, da√ü der noble Muslim kein guter Engl√§nder sei. Maria Poumier sorgt sich um das Leben des Israel Shamir, denn die Anti-Defamation League habe √ľber ihn einen Fatwa gesprochen. Der sei schlimmer als der Fatwa gegen Salman Rushdie. (5)

Israel Shamir tritt gemeinsam mit Ginette Skandrani, einer vor kurzem endlich aus der Partei "Les Verts", Die Gr√ľnen, ausgeschlossenen Holocaustleugnerin in Marseille auf. (6)

Das Buch "L¬īAutre visage d¬īIsrael" ist nach wie vor zum Preis von 19 Euro √ľber Alapage.com und bei der FNAC erh√§ltlich. Bei Amazon.fr ist der Hit gerade vergriffen. Man wird aufgefordert, regelm√§√üig nachzusehen, ob sich etwas daran ge√§ndert hat. Israel Shamir stellt in dem Buch mehrere seiner zwischen Februar 2001 und November 2002 ver√∂ffentlichten Artikel und Vortr√§ge zusammen, gehalten auch in den Universit√§ten der USA. Die Unterst√ľtzung der Juden der USA f√ľr Israel und der "Krieg" der israelischen Regierungen gegen die Pal√§stinenser werden denunziert. Er fordert nicht zwei, sondern einen pal√§stinensischen Staat.

Auf dem Einbanddeckel der franz√∂sischen Ausgabe liest man, die Zweite Intifada sei mehr als ein lokaler Konflikt, sie sei vielmehr ein zentraler Teil eines Kampfes der Ideen, eine Vision der Welt. So sieht es auch der Terrorist Carlos, so sehen es die wahhabitischen Islamisten, der Pal√§stinensische Islamische Djihad (PIJ), so sehen es die Moslembr√ľder. Die Hamas als pal√§stinensischer Zweig der Moslembr√ľder ist gemeinsam mit dem PIJ dabei, diese Vision in Israel in die Tat umzusetzen. Tariq Ramadan und seine Anh√§nger f√ľhren diesen Kampf der Ideen mit nichtmilit√§rischen Mitteln, u.a. mit dem Kopftuch.

"Die Opfer von gestern, k√∂nnen sie die Schl√§chter von heute werden? Gibt es nicht seitens des Zionismus einen Willen zur Hegemonie, gleichg√ľltig der Preis, der zu ihrer Erreichung zu zahlen ist? ... Boshafte Rabbiner kehren dem Gesetz den R√ľcken zu, um ihre Tr√§ume der Weltherrschaft zu befriedigen. ...

In seinen, des Israel Shamir Artikeln wird Pal√§stina wahrgenommen wie ein verkleinertes Modell der Welt. Die agierenden Kr√§fte wollen die Eliminierung der Bev√∂lkerung, die Zerst√∂rung seiner Kirchen und Moscheen, die Verw√ľstung seiner nat√ľrlichen Ressourcen mit der nachdr√ľcklichen und blinden Unterst√ľtzung der USA. Aber dagegen leisten materielle und spirituelle, neue und alte Kr√§fte Widerstand, und sie machen, da√ü sich die besten M√§nner und Frauen in der Schlacht f√ľr Pal√§stina engagieren."

Israel Shamir in der √úbersetzung von Marcel Charbonnier wird auf zahlreichen pal√§stinensischen und arabischen Web Sites ver√∂ffentlicht. Marcel Charbonnier √ľbersetzt Artikel wie "Il est minuit moins cinq docteur Sharon", es ist f√ľnf Minuten vor zw√∂lf, Doktor Sharon, ver√∂ffentlicht auf Al-Oufok, der elektronischen Publikation der "demokratischen arabischen Bewegung", und vielen anderen. (7)

Marcel Charbonnier und sein Mitstreiter Pierre-Alexandre Orsoni, beide bekannt als "propal√§stinensische Linke", ver√∂ffentlichen bereits am 20. M√§rz 2003 in einem √ľber E-mail an mehr als 6 800 Adressaten verschickten Rundbrief der Association m√©dicale franco-palestinienne de Marseille (AMFP) einen von Marcel Charbonnier √ľbersetzten Artikel des Israel Shamir "Les oreilles de Midas", die Ohren des Midas. Darin behauptet Israel Shamir, das "organisierte Judentum" w√§re verantwortlich f√ľr den Irakkrieg, wie es auch f√ľr den Zweiten Weltkrieg verantwortlich w√§re. (8)

Als "B√ľcherholocaust" bezeichnet der Liebhaber antisemitischer und israelfeindlicher Kleinodien, der Z√ľrcher Rudolf Br√§ndli die Entscheidung des Verlegers Denis Bourgeois, das Machwerk vom Markt zu nehmen: "Der franz√∂sische Verlag Balland zieht Shamirs Buch ¬īL¬īautre visage d¬īIsra√ęl¬ī vom Markt zur√ľck und verbrennt die Auflage, auf Druck der zionistischen Inquisition - die zionistisch-rassistische Bevormundung der ¬īfreien Welt¬ī geht weiter." Bei Rudolf Br√§ndli ist auch die englische Version des Buches "Flowers of Galilee" verlinkt. (9)

Der Verlag Promedia veröffentlicht "Die Blumen aus Galiläa"

Das vor zwei Jahren in Frankreich edierte Buch kommt jetzt auf deutsch unter dem Titel "Die Blumen aus Galil√§a" heraus. Schon das Zitat zu Beginn der Verlagsank√ľndigung der "j√ľdischen Geschichte" √ľber das stumme Kind, da√ü mit 10 Jahren pl√∂tzlich seinen Mund auftut: "Die Suppe ist zu salzig!" gibt einen Einstieg in das, was zu erwarten ist. Das Kind habe ge√§u√üert, bislang sei alles in Ordnung gewesen, also h√§tte es nichts zu sagen gegeben. So erkl√§re Israel Shamir "sein pl√∂tzliches Auftauchen in den politischen Medien Westeuropas" im Jahre 2001. Vorher sei er den russischen Lesern schon bekannt gewesen. Der Autor Jermas-Shamir findet also die nah√∂stliche Situation bis 2001 in Ordnung? Woher der pl√∂tzliche Sinneswandel und der Wunsch, sich der westlichen Welt mitzuteilen? 1969 kommt der Autor nach Israel. Zu der Zeit bereits sind in Politik, Wissenschaft und Medien unz√§hlige Kritiker Israels und seiner Politik unterwegs. Die Erste Intifada dauert von 1987 bis 1993, die Zweite Intifada tobt seit Ende September 2000. Dazu also gibt´s von einem heute derartig dezidierten Kritiker Israels nichts zu sagen? J√∂ran Jermas hat seine Erleuchtung erst 2001, oder ist bis dahin seine Aufgabe eine andere? (10)

Israel Shamir gilt jedenfalls selbst bei Pal√§stinensern und beinharten europ√§ischen Pal√§stinenserfreunden als ein nicht allein gegen Israel gerichteter Antisemit. Seine Opposition gegen Israel sei nichts anderes als eine Wiederauflage der klassischen Elemente der europ√§ischen antisemitischen Tradition. Vielleicht kennen diejenigen, die Israel Shamir und seine √Ąu√üerungen so beurteilen, seine Beschreibung von Pal√§stinensern? Die UNESCO entbl√∂det sich nicht, ihn vom 18. bis 19. Juni 2001 zu einer Konferenz "The Search for Peace in the Middle East" als Referenten einzuladen. Er beschreibt die Repr√§sentanten der Pal√§stinenser so: "Die Pal√§stinensische Autonomiebeh√∂rde war vertreten durch diesen beredten Teddyb√§r, den rundgesichtigen Nabil Shaat und den geistreichen und ehrw√ľrdigen √§lteren Botschafter Nasser al Kidwa. Nabil Shaat belieferte die Journalisten mit einer sehr ben√∂tigten √úberschrift, als er sagte, da√ü sie in Taba beinahe Frieden geschlossen h√§tten. Meine √úberschrift w√§re ´A miss is as good as a mile´ ...", etwa: fast gewonnen ist auch verloren. (11)

Der Stellvertretende Chefredakteur des einseitig pal√§stinenserfreundlichen "Monde diplomatique" Dominique Vidal erkl√§rt gegen√ľber der islamischen Web Site SaphirNet.Info: "So verbreiten gewisse Leute √ľber das Internet offen antisemitische Texte, wie die des russisch-israelischen j√ľdischen Intellektuellen Israel Shamir: diejenigen, die das tun, k√∂nnen nur allgemeine Mi√übilligung hervorrufen und den Kampf f√ľr das Recht auf Selbstbestimmung des pal√§stinensischen Volkes diskreditieren, auf das sie sich berufen ... Gewisse Leute richten ihre Aktionen gegen den Zionismus daran aus, da√ü sie ihn f√§lschlich dem Nazismus gleichsetzen. Ich denke, sie haben nicht recht. Unser Kampf f√ľr den Frieden im Nahen Osten ist ein politischer Kampf und keine ideologische Streiterei." (12)

Ali Abunimah, ein in den USA geborener und in Europa aufgewachsener palästinensisch-stämmiger Medienkritiker, und der Kommunikationsdirektor des American-Arab Anti-Discrimination Committee (ADC) Hussein Ibish schreiben, am 16. April 2001, daß die Kritik des Israel Shamir an Israel weit hineinreiche in den Antisemitismus. In einer "Osterbotschaft" wiederhole er die widerlichsten Beschreibungen von Juden als "Christusmörder":

"Jesus lehrte, deinen N√§chsten zu lieben wie dich selbst, selbst wenn er ein traditioneller Feind der Juden ist, ein Samariter. Darum wurde er von den j√ľdischen Suprematisten seiner Zeit geha√üt. Er sagte: ihr k√∂nnt nicht Gott und dem Mammon, dem Gott der Gier, gleichzeitig dienen, ihr m√ľ√üt w√§hlen. .... Sie verurteilten ihn zum Tode, das Imperium folgte und f√ľhrte die Exekution aus, um Frieden zu halten mit diesen au√üerordentlich wichtigen M√§chten. ... Die j√ľdischen suprematistischen M√§chte und die Anbeter der Gier taten sich noch einmal zusammen, um Christus zu kreuzigen. Die USA, dieses Neue Rom, reicht erneut die Hand und ist bereit, die Exekution durchzuf√ľhren. Nun ist es an uns zu entscheiden." Die Pal√§stinenser seien der Christus von heute, wenn wir dazu heute schwiegen, m√ľsse man uns Christusm√∂rder nennen.

Diese Art von Rhetorik bringe die Pal√§stinenser nicht weiter, meinen Ali Abunimah und Hussein Ibish, gleichg√ľltig, woher das komme. Israel Shamir diskreditiere die Sache der Pal√§stinenser.

In einem Vortrag in der Tufts University habe Israel Shamir erkl√§rt, die Israelis repr√§sentierten eine Virus-Form von menschlichem Wesen, weil sie √ľberall leben k√∂nnten, berichte "The Tufts Daily", am 10. April 2001, "die Juden als Parasiten", eine Form des politischen und rassistischen Antisemitismus, der schon einmal in die Judenvernichtung gef√ľhrt habe. Die Pal√§stinenser beschreibe er als aufrechte v√∂lkische Menschen.

Am 30. M√§rz 2001 ver√∂ffentlicht die Jerusalem Post einen Bericht √ľber einen Vortrag, den Israel Shamir vor einer haupts√§chlich j√ľdischen Zuh√∂rerschaft gehalten habe: "Juden existieren nur, um das Blut pal√§stinensischer Kinder in ihre Matze zu tr√§ufeln," gem√§√ü "The Jewish student - a minnow among sharks".

"Viele Leute haben die Beiträge von Israel Shamir in gutem Glauben willkommen geheißen, aber wir meinen, daß sie nicht genug Aufmerksamkeit dem widmen, was er sagt." (13)

"Br√ľckenschlag in Wien", von Karl Pfeifer, und die Erwiderung des Verlegers Hannes Hofbauer

Von Hannes Hofbauer sollte man nicht annehmen, da√ü ihm diese antisemitischen und rassistischen Ausf√§lle des Israel Shamir unbekannt sind, so da√ü man getrost davon ausgehen kann, da√ü er mit den Ansichten des Israel Shamir √ľbereinstimmt. Diese Ansicht erh√§rtet sich, wenn man den anl√§√ülich der Ver√∂ffentlichung des Buches "Blumen aus Galil√§a" verfa√üten kritischen Artikel von Karl Pfeifer "Br√ľckenschlag in Wien" und die Erwiderung, vom 26. Juli 2005, "Betrifft: Blumen aus Galil√§a von Israel Shamir/Antisemitismus" von Hannes Hofbauer liest. Er bezeichnet die belegten Vorw√ľrfe im Artikel von Karl Pfeifer als "ausgestreutes Ger√ľcht". Es gehe in dem Buch nicht um Juden oder um die j√ľdische Religion. Die Angriffe gegen Israel Shamir seien ungerechtfertigt. Die beiden Artikel sind hier verlinkt, so da√ü sich der Leser selbst ein Bild machen kann. (14)

Es ist verst√§ndlich, da√ü der Verleger den Artikel "Br√ľckenschlag in Wien" nicht verlinkt, sondern nur den von Ludwig Watzal, den er ohne jede Ironie so empfiehlt: "Wer sich kurz aus seri√∂ser Hand informieren m√∂chte, der kann auf die eben erschienene Besprechung des Titels in der Wochenzeitung "Freitag" zur√ľckgreifen." Selbstverst√§ndlich ver√∂ffentlicht Israel Shamir diese lobhudelnde Rezension, in der Ludwig Watzal dem Israel Shamir moralisch-ethische Gr√ľnde zur Verweigerung des "nationalen Konsenses" bescheinigt. Ludwig Watzal meint: "Das brutale Vorgehen des israelischen Milit√§rs gegen die Al-Aqsa-Intifada der Pal√§stinenser bewirkte in ihm 2001 einen Sinneswandel." Dadurch, und da√ü er zum Christentum konvertiert sei, habe er gro√üe Schwierigkeiten bekommen: "Hinzu kam, dass er dem Beirat von "Deir Yassin Remembered" angeh√∂rt, einer Organisation, die das Massaker j√ľdischer Terrororganisation (sic!) an den Bewohnern des Dorfes Deir Yassin vor dem Vergessen bewahren will." (15)

Bei dem Thema kommt man auf die n√§chsten antisemitischen und anti-israelischen Freunde des Israel Shamir, auf Gilad Atzmon, f√ľr den die Anzahl der durch die Nazis ermordeten Juden v√∂llig unwichtig ist, der Holocaust sei wie andere historische Schilderungen ein dynamischer Proze√ü von Realisierung und Interpretation, und auf Paul Eisen, den Kodirektor von "Deir Yassin Remembered". Paul Eisen h√§lt Ernst Z√ľndel, den Autor von "Did Six Million Really Die?" und den Ko-Autor von "The Hitler We Loved an Why" f√ľr einen liebenswerten Mann, der Menschen und die Geschichte verstehe. √úber die Vernichtung der Juden meint er, da√ü niemand uns in Auschwitz oder sonstwo auch nur ein einziges dieser "chemischen Schlachth√§user" zeigen k√∂nne. (16)

In der Vereinigung "Deir Yassin Remembered" sitzt der zum orthodoxen Christentum konvertierte Israel Shamir neben der schon immer christlichen Hanan Ashrawi, dem "Neuen Historiker" Ilan Papp√©, neben Paul Findley, Mordechai Vanunu und anderen im Aufsichtsrat. Der ehemalige US-Kongre√üabgeordnete Paul Findley ist der Autor des Bestsellers "Who dares to speak?", das die angebliche Kontrolle der "j√ľdischen Lobby" √ľber den Regierungsapparat der USA behandelt. ZOG, Zionist Occupied Government, nennen Israel Shamir und andere Rechtsextreme und neuerdings auch Linksradikale das. Niemanden au√üer das Anfang April 2005 des Israel Shamir wegen aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedene Mitglied Jeff Halper st√∂rt es, mit Israel Shamir zusammenzuarbeiten; sie sind alle gleich. (17)

"Die meisten Pal√§stinenser heute haben wahrscheinlich mehr hebr√§isches Blut im kleinen Finger als die meisten westlichen Juden im ganzen K√∂rper", meint Paul Eisen. Diese und √§hnliche Spr√ľche zum "endlosen Konflikt" sind mit sch√∂nen Fotos versehen, u.a. mit dem unvermeidlichen pal√§stinensischen kleinen Jungen, der einen Stein gegen einen riesigen israelischen Panzer wirft: "David und Goliath". (18)

An dieser Stelle soll kurz Israel Shamirs neuestes Werk erw√§hnt werden, es ist 61 Seiten lang und hei√üt "Pard√®s", das Paradies. "Pard√®s" ist eine Art H√∂hepunkt des antisemitischen, rassistischen bigotten Deliriums des Israel Shamir. Auf der franz√∂sischen Web Site des Israel Shamir liest man √ľber eine neugegr√ľndete Vereinigung zur Verteidigung der Gedankenfreiheit und der Meinungs√§u√üerung, "Entre la Plume et l´Enclume", Zwischen Feder und Ambo√ü. Diese verschicke das nicht im Handel erh√§ltliche Werk. Man k√∂nne es per Email anfordern. Die englische Version kann man f√ľr $12.99 kaufen. (19)

Auf seiner Site k√ľndigt er "Pard√®s" so an: "Ein Jude wei√ü oder versteht selten, was die Juden von sich selbst und der verwunderten Menschheit wollen. Dieses fehlende Verst√§ndnis f√ľhrt bei vielen guten M√§nnern und Frauen dazu, der politischen Gruppe, genannt ´die Juden´, ihre Unterst√ľtzung (oder Gegnerschaft) zu erkl√§ren." (20)

√úber seine Arbeit an "Pard√®s" berichtet er auf der Site des Holocaustleugners Theodore O´Keefe "The Truth Seeker". Sein Ziel sei es, zu verstehen und zu erkl√§ren, was "die Juden" wollen. "Der Begriff ´Die Juden´, wie er in diesem Artikel gebraucht wird, soll eine geistige Person h√∂heren Ranges unterscheiden in Bezug auf einzelne Juden, in gleicher Weise wie die Katholische Kirche bezogen ist auf einen individuellen Katholiken, oder ein Bienenstock auf eine Biene." Er wolle den einzelnen Juden dazu verhelfen, entscheiden zu k√∂nnen, ob sie Juden sein wollten oder nicht.

Theodore O´Keefe ist bis Mitte 1995 leitender Mitarbeiter des revisionistischen "Institute for Historical Review". 1996 ver√∂ffentlicht er das Buch "The Liberation of the Camps: Facts versus Lies". Im selben Jahr wird eine deutsche √úbersetzung dieser Publikation von der Bundespr√ľfstelle f√ľr jugendgef√§hrdende Schriften indiziert. (21)

2002 unterzeichnet Theodore O´Keefe zusammen mit vielen international bekannten Holocaust-Leugnern und Rechtsextremisten eine Petition an die kanadische Regierung zur Freilassung des inhaftierten Holocaustleugners Ernst Z√ľndel. (22)

Israel Shamir bezieht sich in seinem letzten Buch "Pard√®s" auf Rechtsextreme, auf Alt- und Neo-Nazis, auf Otto Weininger, der das Judentum abgelegt h√§tte, "f√ľr Otto Weiniger war das Judentum weder eine Rasse, noch ein Volk, noch ein anerkannter Glaube, sondern eine Geisteshaltung ....Um das Judentum zu besiegen, muss ein Jude zuerst sich selbst verstehen und gegen sich selbst k√§mpfen. Nur ein fester Vorsatz verbunden mit Selbstrespekt kann einen Juden vom Judentum befreien. ...", er erinnert an den bayerischen Poeten Dietrich Eckart, den "v√§terlichen Freund" Adolf Hitlers. Er "kombinierte die anti-j√ľdische Linie mit anti-kapitalistischen Gedanken. Er glaubte, dass das j√ľdische Element in allen V√∂lkern und Nationen existiert; es muss √ľberwunden, kann aber nie v√∂llig ausgel√∂scht werden. Seiner Meinung nach verhalten sich Juden und Arier zueinander wie Ying und Yang und etwas ´Judentum´ (Egoismus) braucht jede Nation, um zu √ľberleben. Er hatte grossen Respekt f√ľr Juden, die zu Christus fanden. Hitler widmete ihm den zweiten Band von Mein Kampf", schreibt Israel Shamir.

Mitglieder der Anti-Defamation League (ADL) sind f√ľr ihn "Biester", wozu der Duden erkl√§rt, Biest sei ein umgangssprachliches Schimpfwort f√ľr "Tier". Andernorts sind die Juden f√ľr ihn Bienen. Sie h√§tten ein Bienenstockverhalten, das sie selbst nicht verst√ľnden. Der zionistische Staat erscheine einem nur wie eine Demokratie, "um irrezuf√ľhren und anzuziehen".

Israel Shamir bezieht sich ausdr√ľcklich positiv auf David Duke, Horst Mahler, Pat Buchanan, Justin Raimondo, der ihm √ľbrigens noch nicht antisemitisch genug ist. Dann kommt die Geschichte von drei Dieben, die sich gegenseitig betr√ľgen. Der Gewinn aus dem Bankraub geht letztlich an einen Spekulanten: die Geschichte der Entstehung amerikanischer Verm√∂gen k√∂nne damit verdeutlicht werden: "Die Welt ist aufgeteilt in Menschen, die zu einer bestimmten Gruppe dazugeh√∂ren oder nicht. Die Ursache ist auch gleichzeitig die Folge: Sie sind reich, weil Sie Jude sind, Sie sind Jude, weil Sie reich sind ...", meint er in Abwandlung eines Spruches von Frantz Fanon. Ein Robert Rockaway schreibt ein entschuldigendes Buch √ľber j√ľdische Gangster, von denen 50 Prozent Juden gewesen seien. "Die heutige Spitze der amerikanischen Juden sind zu einem Grossteil die S√∂hne j√ľdischer Gangster, Killer, Schmuggler und Betr√ľger." Dann bezieht er sich auf den rechtsextremen Rassisten William Pierce. Dessen Einstellung mache aber seine Forschungsergebnisse √ľber "j√ľdische Betr√ľger" nicht wertlos.

Auf den weiteren Seiten geht es Schlag auf Schlag. Israel Shamir l√§√üt nichts aus. Christen seien bekannt daf√ľr, da√ü sie den "Mammon" ablehnen, sie w√ľrden traditionell gelehrt, sich f√ľr Reichtum zu sch√§men. Bei Juden bemerke man, da√ü sie sich st√§ndig f√ľr j√ľdisches Verhalten entschuldigen usw. usw. Da m√ľ√üte also einmal Woody Allen mit dem Baseballschl√§ger dazwischen gehen, um die Ha√ütiraden des Israel Shamir zu beenden.

Ich weigere mich, die 61 Seiten dieses Werkes "Pardès" auszudrucken und warte lieber, bis Hannes Hofbauer es im Promedia Verlag herausgibt. Dann bestelle ich bei ihm persönlich ein Exemplar und rezensiere es angemessen. Versprochen!

7. August 2005

Nachtrag, vom 19. August 2005

Am 18. August begibt sich der Kulturzeit-Moderator des Senders 3sat Ernst A. Grandits ins Gespr√§ch mit diesem russisch-schwedisch-israelischen Antisemiten, das hei√üt, er l√§√üt ihn ausf√ľhrlich, ohne die leiseste kritische R√ľckfrage seine antisemitische, anti-israelische Propaganda vortragen. Auf der Titelseite der "J√ľdischen" wird der Link zum Video ver√∂ffentlicht: "Hass im Internet: Kulturzeit von 3sat bietet antisemitischem ´Israelkritiker´ Israel Shamir ein Podium". Da k√∂nnen diejenigen, denen dieses Interview entgangen ist, Israel Shamir per Video eine Weile sehen. Au√üer mir m√∂gen sich weitere Zuschauer beschwert haben; nun ist das Video im Internet nicht mehr aufzufinden. Wer´s nicht glaubt, google "Ernst Grandits - Israel Shamir". Es erscheint die 3sat-Titelseite von heute, und das Video, das in der Web-TV-Archivliste unter "Israel Shamir: R√§umung des Gaza-Streifens" aufgef√ľhrt ist, wurde entfernt. Es √§ndert nichts an der Tatsache, da√ü die preisgekr√∂nte Sendung "Kulturzeit" des Senders 3sat sich zum Sprachrohr von Antisemiten und Israelhassern gemacht hat.

Nachtrag, vom 17. September 2005

Am 6. September soll vor dem Zivilgericht in Nanterre, demselben √ľbrigens, vor dem Edgar Morin seines antisemitischen Artikels in der "Le Monde" wegen, am 12. Mai 2004, in erster Instanz freigesprochen wird, die Klage der Ligue Internationale contre le Racisme et l´Antis√©mitisme (LICRA), der internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus, gegen den Verlag Al Qalam verhandelt werden. Dieser √ľbernimmt es, das antisemitische Werk des Isra√ęl Shamir "L¬īAutre visage d¬īIsrael" zu verlegen, nachdem die √Čditions Balland es vom Markt nehmen, so da√ü Kenner es zun√§chst nur noch bei Maria Poumier, der Freundin und Mitarbeiterin des Holocaustleugners Roger Garaudy, erwerben k√∂nnen, quasi "unterm Ladentisch".

Die LICRA fordert 50 000 Euro Schadensersatz und den R√ľckzug des Buches vom Markt.

Eine Petition samt Spendenaufruf zugunsten des angeblich zu unrecht verfolgten Verlages Al Qalam und seines Autors Isra√ęl Shamir, der selbst der ansonsten fast immer kritiklos propal√§stinensischen Zeitung "Le Monde diplomatique" zuviel ist, wird von des Autors eigener sowie einer von ihm inspirierten Web Site "Entre la plume et l´enclume", zwischen Feder und Ambo√ü, sowie von islamistischen, linksradikalen und rechtsextremen Web Sites in Frankreich ver√∂ffentlicht. (*)

Es bedarf mehrerer Tage, bevor man erf√§hrt, was aus dem Verfahren geworden ist. Am 15. September 2005 ver√∂ffentlicht die Schweizer Coordination Intercommunautaire Contre l´Antis√©mitisme et la Diffamation (CICAD), die innergemeinschaftliche Koordination gegen Antisemitismus und Diffamierung, einen Bericht, aus dem hervorgeht, da√ü mit der Verk√ľndung des Urteils am 2. November 2005 zu rechnen sei. (**)

Affaire à suivre ...

Quellen

(*) Halte au massacre des √©diteurs. The Writings of Isra√ęl Shamir / Entre la plume et l´enclume
http://www.israelshamir.net/French/AlQalam.fr.htm
http://www.geocities.com/plumenclume/textes/petition.pdf

Stop Targeting Publishers! The Writings of Isra√ęl Shamir
http://www.israelshamir.net/Reviews/Review13.htm

(**) Compte-rendu du proc√®s intent√© aux Editions Al Qalam, par la LICRA. Coordination Intercommunautaire Contre l´Antis√©mitisme et la Diffamation (CICAD), jeudi 15 septembre 2005
http://www.cicad.ch/E0610E957ABE44648C8F8D42C009D7EE_B2752D6 CC9C247D0B05055D6B47E2BE0.htm

(1) Israeli Writer is Swedish anti-Semite. By Tor Bach, Sven Johansen and Lise Apfelblum, Searchlight Magazine, Mai 2004
http://www.searchlightmagazine.com/index.php?link=template&s tory=6

(2) "Lucia Jerez" , le seul roman de Jos√© Marti, enfin disponible en fran√ßais. Entretien avec sa traductrice et pr√©sentatrice de l´ouvrage, Maria Poumier
http://www.radiohc.cu/marti/frances/Marti-Lucia.htm

Woher der Wind weht ... √úber Auschwitzleugner, Judenhasser und Israelfeinde beim Verlag L¬īHarmattan und an der Universit√§t Paris 8, St Denis. 6. November 2002. Darin der Abschnitt: Verbreitung von Schriften der Holocaust-Leugner, Judenhasser und Israelfeinde durch den Verlag L¬īHarmattan
http://www.eussner.net/artikel_2004-05-25_19-33-56.html

(3) Unité Radicale. Dossier Extrême Droit Radicale (mit Link zum Front National des Jean-Marie Le Pen und zum Mouvement National Républicain des Bruno Maigret)
http://francepolitique.free.fr/PUR1.htm

Antisemitismus und Israelfeindschaft in Frankreich, 25. April 2004
Darin der Abschnitt: Israel Shamir: "L¬īAutre visage d¬īIsrael"
http://www.eussner.net/artikel_2004-04-25_00-27-51.html

(4) Faits et Documents, la lettre d´informations confidentielles d´Emmanuel Ratier
http://www.faits-et-documents.com/

(5) Les médiateurs. Par Maria POUMIER. The writings of Israel Shamir
http://www.israelshamir.net/French/Mediators.htm

Les médiateurs. Par Maria POUMIER. www.Quibla.net, 24 avril 2005
http://quibla.net/protocoles/protocoles101.htm

(6) Israel Shamir, l´antisioniste qui venait du froid. Arche no 551-552, janvier-f√©vrier 2004
http://www.col.fr/arche/551-552/art3.htm

(7) Il est minuit moins cinq docteur Sharon, par Israel Shamir. Al-Oufok, Publication √©lectronique du Mouvement d√©mocratique arabe, dedi√©e √† l¬īintifada
http://www.aloufok.net/article.php3?id_article=670

(8) "Notre ami Isra√ęl Shamir", par Henri Pasternak. L¬īArche, n¬į 543, mai 2003
http://www.phdn.org/antisem/antision/notreami.html

(9) 451 ¬įF ‚Äď Inquisizionisten bewirken Buchverbrennung in Frankreich: Holocaust der freien Meinung AusShamir Letter, 30Oct03.
http://www.etrend.ch/fundgrube/win_fundgrube/is_031031_buech erholocaust.htm

(10) Israel Shamir. Blumen aus Galiläa. Schriften gegen die Zerstörung des Heiligen Landes
http://www.mediashop.at/022polit/202shamir.htm

(11) Up to a Point. By Israel Shamir. Media Monitors Network, July 20, 2001
http://shamir.mediamonitors.net/july202001.html

(12) Non la France n´est pas l´objet d´une flamb√©e antis√©mite ! Entretien avec Dominique Vidal, SaphirNet.Info, samedi 12 Avril 2003
http://www.saphirnet.info/article_563.html

(13) SERIOUS CONCERNS ABOUT ISRAEL SHAMIR. From Ali Abunimah & Hussein Ibish (acting solely in his private capacity). www.abunimah.org, April 16, 2001
http://www.abunimah.org/features/010416shamir.html

Ali Abunimah. Palestine: Information with Provenance
http://student.cs.ucc.ie/cs1064/jabowen/IPSC/php/authors.php ?auid=206

Hussein Ibish. Hussein Ibish is the Communications Director for the American-Arab Anti-Discrimination Committee (ADC), the nation´s largest Arab-American membership organization
http://www.adc.org/ibish.htm

(14) Karl Pfeifer: Br√ľckenschlag in Wien. Dokumentationsarchiv des √∂sterreichischen Widerstandes
http://www.doew.at/frames.php?/aktuell/aktion/pfeifer2.html

*Betrifft: Blumen aus Galiläa von Israel Shamir/ Antisemitismus*, Hannes Hofbauer, Promedia Verlag, Kominform.at, 26. Juli 2005
http://www.kominform.at/article.php?story=2005072618271038

(15) Ludwig Watzal: Die echten und die falschen Juden. FREITAG Nr. 22, vom 3. Juni 2005
http://www.freitag.de/2005/22/05221501.php

Ludwig Watzal. FREITAG/Web Site von Israel Shamir
http://www.israelshamir.net/German/German18.htm

(16) The Open Society and its Enemies - The Story of Auschwitz, by Gilad Atzmon, 2004
http://www.gilad.co.uk/html%20files/Auschwitz.html

The Holocaust Wars. By Paul Eisen, December 2004
http://www.israelshamir.net/Contributors/Contributor13.htm

Weitere Artikel von Israelhassern und Negationisten, darunter von Gilad Atzmon, auf der Site von Israel Shamir
http://www.israelshamir.net/

How did the far Left manage to slip into bed with the Jew-hating Right? By David Aaronovitch. TimesOnline, June 28, 2005
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,22369-1671715,00.htm l

(17) Veteran Congressman Paul Findley Exposes Israel¬īs Lobby. 22-Year veteran of the House dares to speak out‚ÄĒagain‚ÄĒin video interview, by Mark Farrell
http://www.nationalvanguard.org/printer.php?id=3873

Jeff Halper resigns from Board of Deir Yassin Remembered. Sue Blackwell´s Pages, April 10, 2005
http://www.sue.be/pal/Halper_DYR.html

(18) Palestine - Israel, l´interminable conflit. Certains mythes ont la vie dure
http://membres.lycos.fr/wotraceafg/conflit_pal_isr_3.htm

Deir Yassin Remembered. Board of Advisors
http://www.deiryassin.org/board.html

(19) Israel Shamir: Pardes. Eine Studie der Kabbala (deutsch)
http://www.israelshamir.net/shamirImages/Shamir/PardesGerman .pdf

Israel Shamir: Pardes (Arabic)
http://www.israelshamir.net/Arabic/pardes_Arab.pdf

Israel Shamir: Pardes (English)
http://www.booksurge.com/product.php3?bookID=GPUB02699-00001

Les √©crits d´Israel Shamir. "Entre la Plume et l´Enclume", Association culturelle nouvellement cr√©√©e, se donne pour but de d√©fendre la libert√© de r√©flexion et d´expression. Elle offre √† ses adh√©rents un exemplaire du nouveau livre d´Israel Adam Shamir, "PARDES, Une Etude de la Kabbale", 158 p. Contact : kussek@hotmail.fr (Note: ouvrage non disponible dans le commerce)
http://www.israelshamir.net/French/French.htm

(20) Israel Shamir. Working toward Peace through Information and Education
http://www.israelshamir.net/

(21) The Liberation of the Camps. By Theodore O´Keefe
http://www.thetruthseeker.co.uk/article.asp?ID=55

(22) Theodore O´Keefe. Lexikon. Informationsdienst gegen Rechstextremismus
http://lexikon.idgr.de/o/o_k/okeefe-ted/okeefe-ted.php

Ernst Z√ľndel. Lexikon. Informationsdienst gegen Rechstextremismus
http://lexikon.idgr.de/z/z_u/zuendel-ernst/zuendel-ernst.php



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