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Vorstadt-Intifada - "Allah Houakbar !"

Aus gegebenem Anlaß noch einmal die Geschehnisse vom Herbst 2005, und wie es heute aussieht:

Zum Unfallhergang wurde jetzt bekanntgegeben, dass die Jugendlichen dem Streifenwagen die Vorfahrt genommen hatten und die Polizisten keine Chance hatten, "die heranrasenden Jugendlichen" zu sehen, schreibt Beate Klein auf PI. (1)

"Heute wollen sie das Rathaus anz√ľnden," sagt er und zeigt zum Ort, das habe er jedenfalls geh√∂rt. Er hat einen Garagenplatz f√ľr sein Auto, sonst, glaubt er, w√§re es vielleicht schon angez√ľndet. "Sie nutzen jeden Vorwand f√ľr Krawall." Was passiert sei, sei ihnen v√∂llig egal. Gepl√ľndert h√§tten sie auch. Dr√ľben beim Juwelier. Dann sagt er das Wort, mit dem sich Nicolas Sarkozy vor zwei Jahren in den Vorst√§dten von Paris viele Feinde aber auch viele Freunde gemacht hat. "Racaille". Gesindel, Gesocks, Pack, schreibt Lutz Meier aus Paris. (2)

Die Bezeichnung racaille stammt nicht von Nicolas Sarkozy, sondern von einer Frau, die bei dessen Besuch in der Vorstadt Argenteuil ruft: "D√©barrassez-nous de cette racaille !" Entledigen Sie uns dieses Abschaums. Nicolas Sarkozy antwortet mit dem herrlich elegant formulierten und von mir leider nicht in aller Sch√∂nheit zu √ľbersetzenden Satz: "Madame, la racaille du quartier, on va vous en d√©barrasser". Madam, dieses Abschaums des Quartiers, man wird sie dessen entledigen. Die Medien zitieren nur die Antwort des Ministers, sie h√ľten sich, den Ausspruch der Frau zu zitieren, genauso, wie sie nicht √ľber den Inhalt seiner Unterredung mit den Jugendlichen berichten. So erwecken sie den Eindruck, da√ü Nicolas Sarkozy alle Bewohner der Vorst√§dte stigmatisiert. (3)

Kommentar, vom 5. November 2005

Wenn den franz√∂sischen Bauern etwas nicht pa√üt an der nationalen oder europ√§ischen Agrarpolitik, fahren sie mit Wagen und Traktoren auf und kippen ganze Ladungen von Tomaten, √Ąpfeln und Aprikosen vor die Eingangst√ľren der Rath√§user oder blockieren die Zufahrtswege von und nach Spanien. Wenn es den franz√∂sischen Winzern nicht gef√§llt, da√ü weltweit exzellenter Wein zu sehr viel geringeren Preisen angeboten wird als von ihnen, dann entleeren sie auch mal einige Tanks des k√∂stlichen Nasses auf die Stra√üen. Wenn einige Linksradikale meinen, sie m√ľ√üten Frankreich und die Welt vor genver√§ndertem Mais bewahren, versuchen sie sich als Kaperer eines Schiffes, das in Lorient gerade im Begriff ist, solchen Mais anzuliefern, oder sie gehen am helllichten Tage in Gruppen auf die Versuchsfelder der Agrarfirmen und rei√üen unter den begeisterten Blicken franz√∂sischer Journalisten und tatenloser Begriffstutzigkeit franz√∂sischer Polizisten ein, zwei Felder der Versuchspflanzen aus.

Dar√ľber wird in den franz√∂sischen Medien liebe- und verst√§ndnisvoll berichtet, der Asterix-Verschnitt Jos√© Bov√©, selbsternannter Bauer des Larzac (seine Eltern waren angesehene Agrarwissenschaftler), wird fotografiert und interviewt, Polizisten berichten √ľber die Teilnahme einiger Prominenter, Prozesse werden gegen sie angestrengt von der franz√∂sischen Justiz, aber wenn der Bauer des Larzac meint, er h√§tte anderer Aufgaben wegen keine Lust, zum Termin zu kommen, schaffen es seine Anw√§lte, den Gerichtstermin zu verschieben - bis nach dem Sommer, und ob er dann im September 2005 stattfindet, ist nicht sicher. Gewi√ü aber ist, da√ü der Sommer wieder genutzt wird, weitere Felder zu vernichten, was dazu f√ľhrt, da√ü die betroffenen Firmen ihre Versuche in die mittel- und osteurop√§ischen L√§nder verlegen, und die franz√∂sischen Jungforscher eine Green Card beantragen und in die USA abwandern. Jos√© Bov√© wird derweil von den Linken aus PCF und LCR als potentieller Pr√§sidentschaftskandidat 2007 gehandelt.

Einer der Prominenten ist der Abgeordnete der Gr√ľnen in der Nationalversammlung No√ęl Mam√®re, der sich gemeinsam mit den "faucheurs volontaires", den freiwilligen Maisausrei√üern, √ľber die Felder hermacht und sich somit nach dem Motto "L´√Čtat c´est moi" in aller Willk√ľr und Souver√§nit√§t √ľber die franz√∂sischen Gesetze hinwegsetzt; denn selbstverst√§ndlich ist der Anbau des genver√§nderten Mais legal.

Wie k√∂nnte es anders sein, st√ľrzt sich der Sp√§trevoluzzer, der in diesem Jahr 57 Jahre alt wird, in den politischen Kampf, der nun in Frankreich anl√§√ülich der in den Vorst√§dten ausgebrochenen Gewaltt√§tigkeiten zwischen der Rechten, der Linken und innerhalb dieser Formationen ausbricht. Bei √Ąu√üerung vollsten Verst√§ndnisses f√ľr die jugendlichen Gewaltt√§ter regnet die Kritik auf den Innenminister, der an seiner Stragie f√ľr 2007 festhalte, wie die regierungsnahe "Lib√©ration" heute titelt und berichtet, da√ü auch No√ęl Mam√®re neben der Vorsitzenden des kommunistischen PCF Marie-Georges Buffet, dem Mitglied des Nouveau Parti Socialiste Arnaud de Montebourg und anderen Linken den R√ľcktritt des Innenministers fordert. Warum?

Die Berichterstattung √ľber die Krawalle in den Vorst√§dten

Nicolas Sarkozy benennt die Randalierer in den Vorst√§dten, von den franz√∂sischen Medien verst√§ndnisvoll als "les jeunes", die Jugendlichen, verniedlicht, als das, was sie sind: "la racaille", der Abschaum. Die Medien verf√§lschen - sie k√∂nnen wohl inzwischen nichts anderes mehr - diese Aussage, als wenn der Minister alle Jugendlichen der Vorst√§dte so bezeichnet h√§tte. Die Emp√∂rung richtet sich nicht etwa gegen die gezielten und gelenkten Krawalle und ihre Urheber, sondern gegen diejenigen, die versuchen, dagegen anzugehen. Es wird nirgends erw√§hnt, was jedoch √ľberall bekannt ist: die jetzigen Krawalle sind das Ergebnis einer seit vierzig Jahren verfehlten Politik aller, die seit der Zeit regierten, wobei ein besonderes Ausma√ü an Vers√§umnissen den Pr√§sidenten der letzten zwanzig Jahre Fran√ßois Mitterand und Jacques Chirac angelastet werden mu√ü. Letzterer schl√§gt vor, "Ruhe und W√ľrde" zu wahren. Unglaublich, aber wahr!

"Le Monde" nennt in vornehmer Zur√ľckhaltung ausl√§ndische Bl√§tter, die das Vorgehen von Nicolas Sarkozy kritisiert h√§tten, so sagen sie, was sie zum Machtkampf in der UMP beitragen wollen, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Selbst hat die Zeitung offensichtlich nicht viel zum Thema Krawalle in den Vorst√§dten von Paris und anderswo beizutragen. Wer allerdings die deutschen Zeitungen sichtet, der findet nichts von Kritik an der Vorgehensweise des Ministers, sondern es wird gro√üe Besorgnis ausgedr√ľckt und die Bef√ľrchtung, da√ü bei uns eben solche Gewaltt√§tigkeiten ausbrechen k√∂nnten. So geschehen heute, in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Zwei ausl√§ndische Zeitungen, der "Corriere Della Sera" und der "Daily Telegraph" √§u√üern neben ausf√ľhrlicher Beschreibung der Sachlage auch Kritik am Innenminister. Diese drei Zeilen des ganzseitigen Artikels bestimmen die √úberschrift. Volont√§re lernen in der ersten Woche, da√ü in der √úberschrift zu stehen hat, was im Artikel behandelt wird.

W√§hrend es also angebracht w√§re, da√ü die franz√∂sischen Medien sich an die Analyse der Vorf√§lle begeben, schlagen sie auf den Innenminister ein, und wer sich informieren will, bedarf ausl√§ndischer Berichterstattung. Derweil entschuldigt Dominique Wolton, ein Forschungsdirektor des staatlichen CNRS die franz√∂sischen Journalisten, sie k√∂nnten bei der Geschwindigkeit der Ereignisse keine Distanz wahren und recherchieren. Sie scheinen aber ausreichend Zeit zu haben, Fakten zu verf√§lschen und "mitleidenden" Menschen ein Forum zu gew√§hren, um ausf√ľhrlich den Fall einer an einer Kultst√§tte explodierten Tr√§nengasbombe zu beklagen, die selbstverst√§ndlich mutwillig von franz√∂sischen Polizisten geworfen sein mu√ü. So geschehen in der gestrigen Sendung des Daniel Mermet "L√†-bas, si j´y suis".

"Allah Houakbar !"

Bis heute liest man in keinem Artikel franz√∂sischer Zeitungen, was jedoch St√©phane Juffa, von der israelischen Metula News Agency, schreibt: Die Randalierer ziehen durch die Vorst√§dte mit dem Ruf "Allah Houakbar !" Es sind eben nicht allein wildgewordene Jugendliche, die ihrem Frust Luft machen, sondern es handelt sich um gelenkte Aktionen, die man als Vorstadt-Intifada bezeichnen k√∂nnte. So betont St√©phane Juffa die √Ąhnlichkeit zu den Krawallen in Israel und den besetzten Gebieten. Von denen berichten die franz√∂sischen Medien allerdings genauso, wie sie es jetzt mit den Gewaltt√§tigkeiten vor ihrer Haust√ľr tun, sie verniedlichen und wiegeln ab. Es werden auch nicht die Verursacher und T√§ter genannt, sondern die Berichterstattung geschieht im Passiv. √úber ein Selbstmordattentat in Israel schreibt AFP beispielsweise nicht: "Ein Selbstmordattent√§ter hat sich in einem Bus umgebracht und dabei 18 Menschen mit sich gerissen", sondern "ein Selbstmordattentat hat 18 Menschen in einem Bus get√∂tet". Nun schreiben die franz√∂sischen Medien analog: "Neue Gewaltt√§tigkeiten haben stattgefunden und 400 Autos wurden angez√ľndet", von "Jugendlichen". Ein einziger franz√∂sischer Journalist, Ivan Rioufol, schreibt im "Figaro" √ľber die √Ąhnlichkeit der Aufst√§nde in den Vorst√§dten von Paris mit denen der Pal√§stinenser. Es handelt sich um die Anf√§nge einer Intifada, und die Diskriminierung, unter der die Jugendlichen der Vorst√§dte leiden, sind nur die halbe Wahrheit. Die andere H√§lfte ist die Weigerung weiter Kreise der muslimischen Immigranten, sich in die franz√∂sische Gesellschaft zu integrieren, wobei man wieder auf den von der franz√∂sischen Regierung niedergehaltenen Obin-Bericht kommt. Auf 37 Seiten wird dort ausgef√ľhrt, was sich in den Schulen Frankreichs an Verweigerung der Muslime abspielt. Die befragten Schuldirektoren und Lehrer berichten von ganzen Bezirken, die von Islamisten und den sie kontrollierenden Organisationen dominiert seien. Wenn in einigen Schulen noch Inseln der Laizit√§t bewahrt w√ľrden, so sei das der Achtsamkeit und Durchsetzungskraft der Schulleiter gedankt. Es wird aber auch von vielen Lehrern berichtet, die sich dieser islamischen Invasion nicht mehr entgegenstellen (k√∂nnen).

Die Obin-Kommission entdeckt bei ihren Erhebungen, da√ü oftmals j√ľdische Sch√ľler gezwungenerma√üen die Schule wechseln, sich auf andere √∂ffentliche oder auf j√ľdische Schulen begeben, weil sie permanenter antisemitischer Aggression durch muslimische Sch√ľler ausgesetzt sind. In den Schulen werde f√ľr den Islam missioniert und von den Muslimen der Nahostkonflikt thematisiert. Die Muslime stellen Forderungen auf, die Schuleinrichtungen ihren religi√∂sen Vorgaben entsprechend zu gestalten. Dem kommen viele Schulen nach, so da√ü die Entwicklung zu Parallel- und Gegengesellschaften nicht etwa verurteilt, sondern institutionalisiert wird. Einzelheiten sind im Obin-Bericht nachzulesen.

Nachdem die letzte Nacht wieder gr√∂√üere Krawalle in mehreren Vorst√§dten von Paris sowie in Lille, Toulouse und Rouen gesehen hat - die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet von mehr als 750 angez√ľndeten Autos, einem ausgebrannten Kindergarten und mehreren zerst√∂rten Lagerh√§usern, wobei als j√ľngster ein Zehnj√§hriger mit einer Brandflasche in der Hand erwischt wird, berichtet auch mein Lokalblatt "L´Ind√©pendant" z√∂gerlich und auf Seite 13 √ľber die eine oder andere Beobachtung.

Die T√§ter h√§tten ihre Strategie ge√§ndert, womit die Zeitung indirekt eingesteht, da√ü sie eine Strategie haben. Ein organisiertes Netzwerk sei mit Hilfe von Mobilfunk und Internet am Werk. Es h√§tte aber "keine Beziehungen zu Islamisten", was gleich in der √úberschrift deutlich gemacht wird, damit die Leser nicht etwa auf die "falsche F√§hrte" gelockt werden. Polizeikreise behaupteten, eine Orchestrierung der Aktionen sei nicht festzustellen. Dem widerspricht der Gewerkschafter der Polizeigewerkschaft Synergie, der Polizeioffizier Bruno Beschizza, der eindeutig radikale Islamisten erw√§hnt, die bei den Sicherheitsdiensten bekannt seien. Sie h√§tten die Jugendlichen trainiert und manipuliert. Mitarbeiter des Innen- und des Justizministeriums h√§tten diese Bemerkung nicht kommentieren wollen. Bei den Aktionen w√ľrden √ľberall Jugendliche im Salafistenaufzug gesichtet, sie seien angeblich dort, um die Randalierer zu beschwichtigen.

Wer erinnert sich da nicht an Tariq Ramadan, den "Bruder Tariq", der vor laufenden Kameras den friedlichen Islam in Europa verk√ľndet und bei einer Predigt in einer halbfertigen Moschee, am Rande des Europ√§ischen Sozialforums, November 2003, die Frauen auffordert das Kopftuch zu tragen und die M√§nner verpflichtet, "Da´wa" zu betreiben?

Will man sich also informieren √ľber die Zust√§nde in Frankreich, so liest man besser ausl√§ndische Zeitungen.

Paris brennt

Angefangen hat es so: am 27. Oktober laufen drei muslimische Jugendliche fort, als sie sehen, da√ü von Polizisten eine Ausweiskontrolle durchgef√ľhrt wird. Erst sp√§ter wird bekannt, da√ü einer der Jugendlichen wegen R√§uberei gesucht wird. Zwei der drei kommen in einem Trafoh√§uschen, in das sie sich fl√ľchten, durch Stromst√∂√üe zu Tode. Man mu√ü dabei wissen, da√ü die Mauern des Geb√§udes drei Meter hoch und mit Stacheldraht gesichert sind. W√§hrend sich nun die franz√∂sischen Journalisten damit aufhalten, ob die drei verfolgt wurden oder nicht - im ersteren Falle weisen sie der Polizei die Schuld am Tod der 15- und 17-j√§hrigen Jugendlichen zu -, sagt der √ľberlebende Junge aus, da√ü sie nicht verfolgt worden seien. Aus der Berichterstattung jedenfalls geht eindeutig hervor, da√ü der Polizei das Recht abgesprochen wird, Kriminelle zu verfolgen. So versuchen sich die franz√∂sischen Journalisten auf einem Nebenschauplatz. Viele Zeilen k√∂nnen geschunden werden, ohne das geringste an Fakten zu vermitteln.

Es empfiehlt sich also, ausländische Berichterstatter heranzuziehen. Stéphane Juffa, von der israelischen Agentur Mena, wurde bereits zitiert.

Der ausgezeichnete Kenner des politischen Islams und seiner weltweiten Herrschaftsanspr√ľche Robert Spencer berichtet im FrontPageMagazine von gestern, √ľber das brennende Paris: "Paris Burning": brennende Autos, verw√ľstetes Eigentum, Molotow-Cocktails und Steinw√ľrfe sowie 23 in Clichy-sous-Bois verletzte Polizisten. In den n√§chsten Tagen habe es mehr Zerst√∂rung gegeben. Eine Tr√§nengasbombe trifft eine Moschee. Dazu habe Nicolas Sarkozy mehrdeutig ge√§u√üert: "Ich stehe dem Imam der Moschee von Clichy selbstverst√§ndlich zur Verf√ľgung, um ihm alle Einzelheiten daf√ľr zu geben, da√ü er verstehen kann, wie und warum eine Tr√§nengasbombe in diese Moschee geworfen wurde."

Robert Spencer nimmt sich die Erkl√§rungsversuche von AP, Reuters und DPA vor: wirtschaftliche Ungerechtigkeit, Rassismus, mangelnde Anerkennung, Gegensatz der gro√üen St√§dte und der armen Vororte, Frustration √ľber unzureichenden Wohnraum, hohe Arbeitslosigkeit, Kriminalit√§t und Armut. Das f√ľhre zu dem unzutreffenden Eindruck, da√ü die franz√∂sischen Regierungen nichts getan h√§tten im Bereich Gesundheit und Sozialhilfe. Es erkl√§re vor allem nicht, warum sich arme Katholiken und andere Arme den Krawallen nicht angeschlossen haben.

Alle Berichte h√§tten entweder gar nicht oder nur andeutungsweise davon gesprochen, da√ü es sich bei den Krawallt√§tern um Muslime handelt. So entstehe der Eindruck, da√ü es sich um wirtschaftliche und um Rassenprobleme handele, die Krawalle h√§tten besonders die Bezirke getroffen, wo Nord- und Schwarzafrikaner wohnten, die sich aus der franz√∂sischen Gesellschaft ausgeschlossen f√ľhlten, schreibt Reuters, und AP erg√§nzt, da√ü die f√ľnf Millionen Muslime sich nicht als gleichberechtigte B√ľrger f√ľhlen k√∂nnten, sondern ihre in Frankreich geborenen Kinder w√ľrden von der Polizei verfolgt, bek√§men keine Arbeit, keine Wohnungen, keine Chancen.

Frankreich hat nun aber gerade das Gegenteil getan. Eine Anzahl von Vereinbarungen zwischen der Europ√§ischen Union und der Arabischen Liga seien verabschiedet worden mit der Ma√ügabe, da√ü die arabischen Immigranten nicht gezwungen w√ľrden, sich "den Gebr√§uchen des Gastlandes" anzupassen, sondern im Gegenteil, auf dem Euro-Arabischen Dialog-Symposium, in Hamburg 1983, sei die Empfehlung ausgesprochen worden, da√ü die eingesessenen Europ√§er "sich mehr vertraut machen sollten mit dem kulturellen Hintergrund der Einwanderer", und Medien in der Sprache der Immigranten sollten auf den Markt gebracht werden.

Was Deutschland anbetrifft, so ist vieles davon umgesetzt worden. Sprachkurse deutscher Beamter zum besseren Verst√§ndnis ihrer t√ľrkischen Klientel, unz√§hlige Konferenzen und Seminare zum besseren Verst√§ndnis der Einwanderer unter Beteiligung der christlichen Kirchen und deutscher Regierungsstellen sowie von der T√ľrkei gegr√ľndete und finanzierte Zeitungen f√ľhren dazu, die Integration der Immigranten im Sinne der Arabischen Liga und arabischer und t√ľrkischer Islamistenkreise zu verhindern. Die deutschen Steuerzahler finanzieren Enklaven im eigenen Land. Sie f√∂rdern die Fortsetzung der mittelalterlichen islamischen Gebr√§uche der Ehrenmorde, der Verschleierung und Diskriminierung der Frauen und die schleichende Einf√ľhrung der Scharia. Die Wissenschaftlerin Bat Ye´or nennt die betroffene Region dann auch treffend "Eurabia".

Die EU habe die Vorgaben √ľber Jahrzehnte implementiert, schreibt Robert Spencer. In allen L√§ndern der alten EU sind somit arabische und t√ľrkische Enklaven entstanden, in denen die Immigranten g√§nzlich unassimiliert leben. Die v√∂llige Unkenntnis der Europ√§er √ľber Ziel und Inhalt des islamischen Glaubenskrieges "Djihad" habe dazu gef√ľhrt, da√ü diese Lehre bis vor kurzem unkontrolliert in diese Enklaven Einzug halten konnte. Die Mi√üachtung der westlichen Kultur durch die in Europa geborenen Muslime sei dabei nur konsequent.

Eine in Belgien und den Niederlanden operierende Arab European League (AEL) tritt ein f√ľr eine multikulturelle Gesellschaft als soziales und politisches Modell, in dem verschiedene Kulturen mit gleichen gesetzlichen Rechten zusammenleben. Diese Liga lehnt eine Assimilierung und Integration von Muslimen in die europ√§ische Gesellschaft strikt ab. Ihr Gr√ľnder Dyab Abou Jahjah erkl√§rt: "Assimilierung ist kulturelle Vergewaltigung." Europ√§ische Muslime h√§tten ein Recht, die Ideologie des Glaubenskrieges und der Scharia nach Europa zu bringen. Die letzte bemerkenswerte √Ąu√üerung dieser Liga ist, da√ü sie sich voll hinter die √Ąu√üerungen des iranischen Pr√§sidenten √ľber die Notwendigkeit stellt, Israel von der Landkarte auszul√∂schen.

Robert Spencer erw√§hnt weitere Beispiele dieser Art islamistischer Gesellschaften und Vereinigungen in Europa, wie das Centre Islamique de Gen√®ve der Gebr√ľder Hani und Tariq Ramadan. Bei diesem europ√§ischen Einverst√§ndnis mit den islamischen Enklaven ist die Entwicklung bis hin zur Ermordung von Theo Van Gogh einfach nachzuvollziehen. Nach dem allen nicht mehr nachzuvollziehen ist es, wenn in Deutschland √ľber die "Mubahala" des Yavuz √Ėzoguz, vom Muslim-Markt, zur Bestrafung eines islamkritischen Islamwissenschaftlers vom Bundeskriminalamt im Schnellgutachten erkl√§rt wird, es handele sich nicht um Mordrohungen.

Die französischen Zeitungen begreifen nichts

Der jetzt von den linksliberalen franz√∂sischen Journalisten gescholtene und von linken Politikern zum R√ľcktritt aufgeforderte Innenminister berichtet der "Le Monde", da√ü im Schnitt 24 Autos pro Nacht in Frankreich abgefackelt werden, und da√ü 9000 Polizeiautos seit Anfang des Jahres 2005 mit Steinen demoliert wurden. Am 19. Oktober verk√ľndet Nicolas Sarkozy seine Absicht, die Statviertel zu s√§ubern, und eine Woche sp√§ter bewerfen ihn muslimische Demonstranten in Argenteuil mit Steinen und Flaschen. Die Muslime wollen in den Stadtteilen unter sich bleiben, im rechtsfreien Raum eine eigene Gesellschaftsordnung pflegen, ihre Banden befehligen, ihren Drogenhandel f√ľhren und ihre Frauen und M√§dchen unterdr√ľcken. Polizei k√∂nnen sie dabei nicht gebrauchen. Wenn die in ihre Dom√§ne eintritt, "provoziert" sie.

Die jetzigen Krawalle werden von Menschen aufgef√ľhrt, die sich noch nie als Franzosen gef√ľhlt haben. Davor verschl√∂ssen die franz√∂sischen Politiker bis heute die Augen, meint Robert Spencer. Die Unterdr√ľckung des seit dem Juni 2004 vorliegenden Obin-Berichtes ist daf√ľr nur ein Anzeichen. Robert Spencer bef√ľrchtet, da√ü die Franzosen wie die Holl√§nder die Probleme nicht angehen, sondern den Muslimen noch gr√∂√üere Zugest√§ndnisse machen werden. In Holland kann das Buch "De weg van de Moslim" weiter verkauft werden. Darin wird dazu aufgerufen, Homosexuelle kopf√ľber von hohen Geb√§uden zu werfen. Die Amsterdamer Kommunalverwaltung will nichts dagegen unternehmen, das Buch falle unter die Meinungsfreiheit.

Die franz√∂sischen Politiker zeigten bis zum achten Tag der Krawalle kein Anzeichen, da√ü sie verst√ľnden, worum es bei dem Zusammensto√ü geht. Leider wird diese pessimistische Einsch√§tzung best√§tigt durch das, was man in den franz√∂sischen Zeitungen auch heute wieder liest. Hier zwei Schlagzeilen der "Lib√©ration", vom 5. November 2005. In den Beitr√§gen wird das Problem des politischen Islam nicht erw√§hnt:

  • "Sarkozy mu√ü sich entschuldigen oder demissionieren." F√ľr die Jugendlichen der Vororte ist der "Mangel an Respekt" des Ministers die Ursache f√ľr die Unruhen
  • Sarkozys Image bricht √ľberall ein

Der Gipfel der Heuchelei ist dabei, Nicolas Sarkozy als S√ľndenbock aufzubauen und ihn zugunsten des Jacques Chirac und seiner politischen Klientel zum Abschu√ü freizugeben. Mit dem Sch√∂ngeist Dominique Galouzeau de Villepin als Pr√§sident wird sich die Lage in Frankreich nur weiter verschlimmern. Wenn das gew√ľnscht ist, sollte man gleich den "Bauernf√ľhrer" Jos√© Bov√© zum Pr√§sidenten Frankreichs k√ľren. Das k√§me der "Lib√©ration" sicherlich entgegen.

Von den B√ľrgermeistern und Gemeindevertretern der acht in der "Plaine Commune" zusammengeschlossenen und jetzt von den Krawallen betroffenen Pariser Vororten kann man wahrscheinlich √ľber den Einflu√ü des politischen Islam in ihren Gemeinden nicht viel Kenntnis erwarten. Diejenigen, die sich so vehement einsetzen f√ľr die arabischst√§mmige Bev√∂lkerung halten es f√ľr richtig, unter 58 Gemeindevertretern drei (!) arabischst√§mmige in ihren Reihen zu dulden. Von den B√ľrgermeistern geh√∂ren sechs dem PCF, einer den Gr√ľnen und einer der UDF/UMP an. Im Kommuniqu√© einer heutigen Sitzung zur Vorbereitung eines Treffens mit Jacques Chirac fordern sie die Absetzung von Nicolas Sarkozy und wie √ľblich mehr Geld f√ľr ihre Programme, um die Jugendlichen einzubinden. Das Wort Islam f√§llt kein einziges Mal.

Ein Editorial der "Le Monde", vom 5. November, vermittelt die absolute Ignoranz dieser Zeitung dar√ľber, worum es geht. Ein uraltes Wort des Fran√ßois Mitterand von vor 15 Jahren wird zitiert. Dieser absolutistische Herrscher hat w√§hrend seiner Amtszeit allerdings nicht f√ľr die Integration der Immigranten gesorgt, genauso wenig wie sein Nachfolger Jacques Chirac. So klingt das Pr√§sidentenwort von 1990 hohl und zynisch, in dem er tr√§nenreich das Schicksal des in einem seelenlosen Bezirk geborenen, in einem h√§√ülichen Geb√§ude wohnenden, von anderen H√§√ülichkeiten, von grauen Mauern in grauer Landschaft f√ľr ein graues Leben vorgesehenen Jugendlichen beklagt, der umgeben sei von einer Gesellschaft, die es vorziehe, den Blick abzuwenden und nur einzuschreiten, wenn man sich emp√∂ren und verbieten kann.

Wer den Schaden hat, braucht f√ľr den Spott nicht zu sorgen, sagt man dazu in Deutschland. Mit einem solchen Zitat beweist die Zeitung, da√ü sie nichts gelernt hat von der Niederlage der Stadt Paris in ihrer Bewerbung f√ľr die Olympischen Spiele 2012. Die Blicke werden immer nur r√ľckw√§rts gerichtet. Die Journalisten dreschen Phrasen, sie schinden Zeilen.

Heute zeigt die "Le Monde" immerhin erste Ans√§tze der Vernunft. Sie erw√§hnt die Rolle des Islam am Rande: "Der Fonds zur Unterst√ľtzung der Integration und zum Kampf gegen die Diskriminierung (Fasild) wurde beschr√§nkt auf den Empfang der Neuank√∂mmlinge, wo er doch zahlreiche regionale Aktionen unterst√ľtzte. Das Ergebnis: die islamischen Organisationen sind in die Bresche gesprungen. "Man erlebt ein unmi√üverst√§ndliches Vordringen kultureller Vereinigungen," analysiert ein Abgeordneter, der anonym bleiben m√∂chte. "Sie sind nicht islamistisch, treiben aber Mission. Vor allem aber richten sie sich ein als Vermittler der √∂ffentlichen Macht bei sozialen Problemen." Hierbei f√§llt zweierlei auf, erstens da√ü der Abgeordnete offensichtlich nicht wagt, √∂ffentlich aufzutreten, und da√ü er zweitens zu wissen vorgibt, da√ü es sich bei den Vereinigungen nicht um islamistische handelt.

Es versteht sich, da√ü die "Humanit√©" in einem sieben Seiten langen Artikel mit zahlreichen Interviews nicht ein einziges Mal auf die Rolle des politischen Islam bei den Krawallen kommt. Das Wort Islam kommt nicht vor. Die Journalisten fahren alles auf, was sie an kommunistischen und sozialistischen B√ľrgermeistern, Stellvertretenden B√ľrgermeistern und sonstigen Funktion√§ren aufzuweisen haben. Keiner von ihnen ist problembewu√üt. Selbstverst√§ndlich schieben sie dem Innenminister die Misere in die Schuhe.

Lediglich "Le Figaro" scheint den Islam f√ľr bemerkenswert bei den Krawallen zu halten, in welcher Form auch immer. Die Zeitung befa√üt sich in in zwei Beitr√§gen von neun mit dem Islam im Zusammenhang mit den Ereignissen. So ist die Behinderte, die bei den Ausschreitungen beinahe verbrannt w√§re, von einem Mohamed gerettet worden, der nichts mit den Krawallen zu tun hatte. Die Tr√§nengasbombe in der Moschee von Clichy-sous-bois sei keine islamistische Provokation gewesen, die Islamisten seien vielmehr daran interessiert, da√ü wieder Ruhe einz√∂ge, damit sie ihre Missionierung besser vorantreiben k√∂nnten. Im Bezirk Seine-Saint-Denis, wo die Islamisten gut verankert seien, h√§tte es keine Krawalle gegeben!

Informationen und Einschätzungen von den Foren der Zeitungen

Die Zeitung "Le Parisien" läßt uns nur lesen, wenn man sie abonniert hat. Dennoch ist das Forum sehr interssant, auf dem sich Franzosen klar zum Thema Manipulation durch Islamisten äußern. Ein/e "Kisait" schreibt:

"Wenn wir die islamischen Verantwortlichen sagen h√∂ren (den Verantwortlichen der Moschee von √Čpinay): die franz√∂sische Regierung mu√ü uns gegen√ľber ihre Entschuldigung ausdr√ľcken, und unausgesprochen, dann tritt die Ruhe wieder ein, halten wir ein ... Wenn die einzelnen ihre Molotow-Cocktails mit dem Schrei Allah Akbar werfen ... und wenn gewisse Intellektuelle, Soziologen, Politiker von rechts und von links sagen, die Jugendlichen zerst√∂ren, weil sie Elend ertragen m√ľssen: halten wir ein, unser Gesicht zu "verschleiern". Ihr spielt das Spiel der Extremisten aller Art! Vergessen Sie nicht, meine Herren, da√ü die wirkliche Misere von Leuten ertragen wird (Wei√üe, Schwarze, Nordafrikaner), die t√§glich mit diesen Gewaltt√§tigkeiten leben, die arbeiten und daf√ľr k√§mpfen, um da herauszukommen und ihre Hautfarbe oder Herkunft vergessen zu machen ..."

Darauf antwortet ein "maxwell":

"Ja, das ist wahr, und wie mich das schockiert hat, heute morgen in einer Sendung von France2 eine Gruppe von Personen zu sehen, die Allah ist groß (in arabisch) schrie und mit geballter Faust auf die Polizisten des CRS zulief."

Und "sosko":

"Zu sagen, die Jugendlichen sind organisiert, das ist die Wahrheit. Ich habe an dem Aufruhr von Mirail teilgenommen, wo ich wohnte, und ich kann euch sagen, da√ü die Gruppen der "racailles", des Abschaums, gut strukturiert waren, mit Wachen auf den D√§chern und Mobilfunk, um die Ankunft der Polizisten und Feuerwehrleute zu melden ... Die Ausstattung des perfekten Aufr√ľhrers mit Maske, Schleuder, Baseball-Schl√§ger, sogar mit Schrotflinte .. das hat lange gedauert, da√ü die Polizei auf sich hat schie√üen lassen m√ľssen, ohne da√ü es irgend jemanden, angefangen bei den Medien, geniert h√§tte, die diesen Leuten oftmals das Wort erteilen und sich damit br√ľsten. ... Die Manipulation ist sehr wahrscheinlich, wenn man der Ausbreitung der Fundamentalisten in unseren Vorst√§dten zusieht, und wenn man ihre Rede kennt, dann fragt man sich zurecht, welches ihre Verantwortung bei dem Verhalten ist. ..."

Das Forum des "Parisien" ist voll von solchen Einschätzungen, die größtenteils von Jugendlichen zu kommen scheinen. Welten trennen diese Worte von den blind-taub-stummen Artikeln der "Le Monde", den Fehleinschätzungen der "Humanité" und den Hetzartikeln der "Libération".

Ich empfehle: Wer einen Beleg daf√ľr ben√∂tigt, da√ü diese desolate Situation schon seit Jahren in allen Einzelheiten bekannt ist, der lese Theodore Dalrymples Erlebnisse, vom Herbst 2002, bei den "Barbaren vor den Toren von Paris". Wer sich √ľber die Ereignisse in den Vorst√§dten informieren will, der lese ausl√§ndische Zeitungen und die Foren franz√∂sischer Bl√§tter.

5./11. November 2005 - Update: 27. November 2007

Quellen

(1) "Trauernde" verw√ľsten Pariser Vororte. Von Beate Klein, Politically Incorrect, 27. November 2007
http://www.pi-news.net/2007/11/trauernde-verwuesten-pariser- vororte/

(2) Villiers-le-Bel. Eine stille Nacht im B√ľrgerkrieg. Von Lutz Meier, Blog Quatre-Septembre, Financial Times Deutschland, 27. November 2007
http://tinyurl.com/2yfhu4

(3) De la d√©sinformation au sujet de deux mots. Par Yves Desgr√©es du Lo√Ľ. AgoraVox, 17 avril 2007
http://www.agoravox.fr/article.php3?id_article=22391

Quellen zum Kommentar, vom 5. November 2005

Täter Staat, von Henryk M. Broder. Die Weltwoche, Ausgabe 45/05
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=12473&CategoryID=66

The Barbarians at the Gates of Paris. By Theodore Dalrymple. CITY Journal, Autumn 2002
http://www.city-journal.org/html/12_4_the_barbarians.html

Biographie de No√ęl Mam√®re
http://noelmamere.org/article.php3?id_article=63

"Les médias ont tendance à retenir le vocabulaire le plus dur", par Dominique Wolton, directeur de recherche au CNRS. Propos recueillis par Baptiste Legrand. NouvelObs.com, 3 novembre 2005
http://permanent.nouvelobs.com/societe/20051103.OBS4133.html

L´image de Sarkozy craque de partout, par Antoine Guiral, Lib√©ration, 5 novembre 2005
http://www.liberation.fr/page.php?Article=336249

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Communiqués 2005. [6 novembre 2005] Violences urbaines
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La presse √©trang√®re critique l´attitude de Nicolas Sarkozy. Le Monde, 4 novembre 2005
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Rechtsfreie Räume. Von Jochen Hehn. Die Welt, 4. November 2005
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Krawalle in Pariser Vorst√§dten. Hunderte Autos und Busse angez√ľndet. Der Spiegel, 4. November 2005
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Jugendkrawalle. Bislang schwerste Unruhen in Pariser Vorstädten. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. November 2005
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Les signes et manifestations d¬īappartenance religieuse dans les √©tablissements scolaires. Rapport pr√©sent√© par Jean-Pierre Obin. Minist√®re de l¬ī√©ducation nationale, de l¬īenseignement sup√©rieur et de la recherche, Inspection g√©n√©rale de l¬ī√©ducation nationale Groupe Etablissements et de vie scolaire, juin 2004
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Rapports. Les rapports depuis 1998. Minist√®re de l¬ī√©ducation nationale, de l¬īenseignement sup√©rieur et de la recherche
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Banlieue : mèche ou étincelle ? Par Stéphane Juffa. Metula News Agency, 4 novembre 2005
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Arab-European League defends Iranian president´s remarks on Israel. The Muslim News, 29-10-2005
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Edito. Modestie et ambition. Le Monde, 5 novembre 2005
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La réduction des aides exaspère les maires de banlieue, par Bertrand Bissuel, Michel Delberghe et Béatrice Jérome, Le Monde, 6 novembre 2005
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0@2-706693,36-706879@5 1-704172,0.html

Ils t√©moignent et ils proposent. Propos recueillis par Vincent Defait, Maud Dugrand et Jacqueline Sellem. L´Humanit√©, 4 novembre 2005
http://www.humanite.presse.fr/journal/2005-11-04/2005-11-04- 817309

L´islam ne joue pas un r√īle d√©terminant dans la propagation des troubles. Par C.G. (C√©cilia Gabizon), Le Figaro, 5 novembre 2005
http://www.lefigaro.fr/societe/20051105.FIG0002.html

Le Parisien
http://www.leparisien.com/home/index.htm



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