
"Alain Finkielkraut muß weg !"
62 Personen aus der französischen Wissenschaft, der Kultur und dem öffentlichen Leben bezichtigen Alain Finkielkraut auf der salafistischen Web Site Oumma.com des Rassismus und der Anstachelung zum rassistischen Haß und fordern von David Kessler, dem Direktor von Radio France Culture, seine Sendung abzusetzen.
Sie erklären in fünf Sätzen, daß
- sie verblüfft seien über die Worte des Alain Finkielkraut in "Haaretz", bestätigt durch ihn in der französischen Presse nach scheinbaren Entschuldigungen,
- er den zerbrechlichsten Teil der französischen Jugend in ihrer Hautfarbe, ihrem Akzent, ihrer Religion und ihrer familiären Herkunft gebrandmarkt habe, was man Rassismus nenne,
- über Rassismus aber nicht zu diskutieren sei,
- die Aufhetzung zum Rassenhaß ein Delikt darstelle,
- Alain Finkielkraut, der offen rassistische Aussagen gemacht habe, in ihren Augen das Recht verloren habe, eine Sendung im öffentlichen Rundfunk zu haben.
"Wir fordern also Maßnahmen der Vertragsaufhebung zu ergreifen, die uns geboten erscheinen." Anschließend folgt eine der üblichen französischen Floskeln der Höflichkeit: "mit besten Grüßen" ... (1)
Aus dem zweiten Satz geht hervor, daß sie die Aussagen des Philosophen in der "Haaretz" entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben, sie nicht verstehen können oder wollen. Richtig ist, daß Alain Finkielkraut sich nicht entschuldigt, welche Mühe auch immer sich französische Journalisten, allen voran Jean-Pierre Elkabach geben mögen. Richtig ist weiterhin, daß man über Rassismus nicht diskutiert, und daß Aufhetzung zum Rassenhaß ein Delikt ist. 62 Personen - und sie sind nur die Spitze des Eisberges - wollen den Philosophen auf Grund von Behauptungen, die aus dem Interview nicht zu belegen sind, aus der Öffentlichkeit verbannen. Ich dokumentiere das Interview in hebräisch, deutsch, englisch und französisch. Hebräisch heißt es "Hem lo miskenim, hem moslemim", Sie sind nicht unglücklich, sie sind Muslime. Die englische Übersetzung des Interviewtextes sei sehr wortgetreu, sagt Menahem Macina, von der Union des Patrons et des Professionnels Juifs de France, so daß er sie seiner Übersetzung ins Französische zu Grunde legt. Sie erscheint am 23. November 2005. Kewil übersetzt das Interview am 1. und 2. Dezember ins Deutsche. Die deutsche Zeitung "Die Welt" zieht bereits am 10. Dezember 2005 nach mit einer Übersetzung, so daß sich auch deutsche Zeitungsleser schon fast einen Monat nach den Ereignissen ein Bild machen können über die Zustände, die ganz Frankreich bewegen. (2)
Einen ersten Triumph feiert die Oumma.com, am 8. Dezember 2005, mit der Bekanntgabe, daß der "rassistische Provokateur" Alain Finkielkraut verzichtet, am 15. Dezember 2005 an einem Kolloquium zur Laizität teilzunehmen: "FINKIELKRAUT VERZICHTET, SICH NACH LYON ZU BEGEBEN !" Zahlreiche Menschen der Gegend hätten den Regionalrat wissen lassen, daß sie "es nicht hinnehmen (sic!) würden, den finsteren Herrn ("ce sinistre sire") zu empfangen." Tatsachenwidrig lügt Oumma.com, daß der Regionalrat von Rhône-Alpes, Veranstalter der Konferenz, es für unangebracht halte, den "bevorzugten Propagandisten von Sarkozy nach seinen Haßreden kommen zu lassen". Die Organisatoren, die ungefähr 200 Emails mit Anschuldigungen und Beleidigungen gegen sein Kommen erhalten hätten, bedauerten die Absage des Schriftstellers, schreibt dagegen der Redakteur Xavier Ternisien, in "Le Monde", vom 9. Dezember 2005. (3)
Die Begeisterung, daß sich der jüdische Philosoph nicht in die Hochburg der salafistischen islamistischen Predigt begibt, dem Orte des Salafistenverlages "Tawhid", des Predigers Tariq Ramadan und des Imam von Vénissieux Abdelkader Bouziane fern bleibt, kennt auch bei Xavier Ternisien kaum Grenzen, und er würgt dem Philosophen noch eins rein, in dem er zitiert, daß die rechtsextreme Site france-echos.com einen entgegengesetzten Aufruf gebracht habe. So rückt er Alain Finkielkraut nicht nur in die Nähe der Rechtsextremen, sondern in ihre Mitte. Der Feind muß doch politisch und gesellschaftlich totzukriegen sein?!
Scheinbar einfühlsam setzt er nach und zitiert Alain Finkielkraut: "Ich gehe nicht dorthin, weil ich vollständig verzweifelt bin durch das, was mir widerfährt", sage er. Soviel Niedertracht kann der Autor eines Buches über die Muslimbrüder, der Freund des Tariq Ramadan, in zwei Absätzen in "Le Monde" unterbringen. (4)
Alain Finkielkraut kann man vorwerfen, daß er wohl immer noch nicht begriffen hat, daß jedes Wort, das er unter diese ausgemergelten Geier streut, gegen ihn verwendet wird. Behauptet er nicht im "Haaretz"-Interview, daß er seine Ansichten in Frankreich nicht äußern könne, daß es gar gefährlich sei? Daraus machen übrigens Journalisten der französischen Presse, er habe behauptet, es sei verboten, solche Ansichten in Frankreich zu äußern. Entsprechend fallen sie über diese angebliche Behauptung her und widerlegen sie. Der entfesselten Wut der Lohnschreiber der Gruppe Hachette Filipacchi Médias und ihrer Freunde, die sich vielleicht ebenfalls eine finanzielle Unterstützung des Konzern erschreiben möchten, kann keine Tatsache standhalten. Journalistische Ethik auf der Entscheidungsebene der Publikationen finde ich nur beim Mitbegründer und Direktor des "Nouvel Observateur" Jean Daniel, in seinem Kommentar "Eine Katze eine Katze nennen". (5)
Ansonsten gibt es einige Unterstützer des Alain Finkielkraut auf Blogs, beispielsweise auf "Stalker", der die beiden Journalisten Eduardo Mackenzie und Jean-Pierre Tailleur ausdrücklich erwähnt. "Stalker" berichtet darüber, daß die Kampagne gegen Alain Finkielkraut nicht mit dem Interview-Verschnitt des Sylvain Cypel anfängt, sondern schon früher, in der Sendung, vom 13. November 2005, des Serge Moati, auf France 5, "Ripostes", da dem Alain Finkielkraut, der ähnliche Ansichten äußert wie später in dem Interview mit Dror Mishani, eine geschlossene Phalanx von Diskutanten gegenüber steht, die alle die Aufrührer in den Vorstädten wortreich entschuldigen und als arme Opfer darstellen und denjenigen drohen, die es wie Alain Finkielkraut wagen, die Tatsachen zu sichten und sich über den ethnisch-religiösen Hintergrund der "städtischen Gewalt" zu fragen. (6)
Einer der Eingeladenen, der von France 5 als "zur Zeit Professor in Oxford" vorgestellt wird, (7) wo er doch schlicht Forschungsstipendiat ist, Tariq Ramadan, habe durch seine Angriffe auf den Philosophen einen Austausch der Ideen verhindert. Aber nicht nur er, sondern auch die übrigen Diskutanten. Im ersten dokumentierten Beitrag unter dem Namen von Djida Tazdaït ist eine Äußerung des islamistischen Predigers Tariq Ramadan dokumentiert, der dort die Anwendung von Gewalt legitimiert und die Taten der Aufrührer politisch, als Revolte rechtfertigt: "Il y a une légitimité à la violence, à la révolte". Er selbst sei aber gegen Gewalt. Diese beispielhafte Doppelzüngigkeit gibt unter den beteiligten Diskutanten zu nichts als einem Gemurmel Anlaß. Solche Äußerungen lassen niemanden darauf kommen, daß Alain Finkielkraut vielleicht recht haben könnnte damit, daß der Aufruhr ethnisch-religiöser Herkunft ist, und daß er gar legitimiert sein könnte durch die islamischen Prediger. (8)
Für die von einem "entsetzten" Alain Finkielkraut auf dem Podium zitierten Texte der bei den Jugendlichen der Vorstädte äußerst beliebten Rap-Songs hat Tariq Ramadan nur höhnisches Gelächter übrig. Kewil veröffentlicht Auszüge der Texte aus der Zürcher "Weltwoche". Ich wiederhole sie hier nicht, sie können im Link aufgerufen werden. Frankreich wird darin einer Nutte gleichgesetzt, mit der man nach Gutdünken verfährt. Aus den Texten geht zweierlei hervor: was diese Rapper und ihre begeisterten Anhänger in den Vorstädten von Mädchen und Frauen halten, und was von Frankreich. (9)
Beides entspricht der Ansicht des politischen Islam. Der verwendet nur keine unflätigen Ausdrücke, sondern verbrämt die Lehre religiös: die Frauen gelten im Islam allenfalls die Hälfte, haben ihrem Manne und den männlichen Familienmitgliedern zu gehorchen, Polygamie zu dulden, werden geschlagen und bei Untreue gesteinigt, und Frankreich ist ein Land, das man nicht achtet, in dem man wohnt und dessen Sozialleistungen voll ausschöpft. Ansonsten unterstehen die Muslime dem islamischen Recht. Auf den Tag seiner vollen Verwirklichung arbeiten Islamisten wie Tariq Ramadan und seine Freunde hin, allen voran die Konvertiten.
Ein weiterer Eingeladener ist der Historiker Jacques Julliard, Studiendirektor an der École des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS), der Hochschule für Sozialwissenschaften, abgeordneter Redaktionsdirektor des "Nouvel Observateur". Dort ist Edgar Morin emeritierter Direktor. Jacques Julliard vertritt seine Zeitschrift würdig.
Überhaupt entpuppt sich der "Nouvel Observateur" als wahrer Horst der Geier ("Knochenfresser - Knochenbrecher"), unter ihnen der Redaktionsdirektor Laurent Joffrin. (10)
Er ernennt Alain Finkielkraut zum "Néoréac", einem Verwandten der US-amerikanischen "Neo-cons". Ich zitiere noch einmal die vier Charakteristika, die Laurent Joffrin dieser Menschengruppe zuschreibt: (11)
- Für sie sind wir im Krieg, ein Krieg, der am 11. September 2001 erklärt wurde,
- in diesem Krieg gibt es eine fünfte Kolonne. Eine gewisse extreme Linke verbindet sich mit dem Islamismus und wird Träger einer neuen Judäophobie,
- es gibt schließlich in diesem Kampf "nützliche Idioten", selbstverständlich Menschen der Linken, die sich weigern, das Übel zu sehen, den Haß wahrzunehmen, zuzugeben, daß ein "dritter Totalitarismus" zurückkehre,
- diese "nützlichen Idioten" sind nur der Ausdruck eines größeren Syndroms: des Endes des Fortschritts und der Auflösung der Werte - republikanischer, westlicher, jüdisch-christlicher.
Da die Unterzeichner ihren Brief an den Direktor des Senders Radio France Culture auf der salafistischen Oumma.com veröffentlichen, wo Tariq Ramadan, Xavier Ternisien, Vincent Geisser und Mouloud Aounit ihre Beiträge gern veröffentlichen lassen, und da ich von keinem der 62 Unterzeichner annehme, daß er/sie die Oumma.com nicht kennt als Propaganda-Organ des politischen Islam, gehe ich die Liste der Unterzeichner durch und versuche herauszufinden, wer diese sind. Sofort fällt mir Michèle Sibony auf, die Übersetzerin des "Haaretz"-Interviews. Michèle Sibony ist Mitglied der Union Juive Française pour la Paix (UJFP), der jüdisch-französischen Vereinigung für den Frieden, mit Sitz in Marseille, einer linksradikalen einseitig palästinenserfreundlichen Vereinigung.
Weiterhin fällt mir Laurent Lévy auf, auch wenn er sich als "Essayist" einschreibt, weil er soeben ein Buch "Le spectre du communautarisme", das Gespenst des Kommunitarismus (eine besonders geistreiche Verballhornung des "umgehenden Gespenstes des Kommunismus"), im linken Verlag Éditions Amsterdam veröffentlicht hat. Der Verlag wirbt auch für das Weltsozialforum 2006 in Karachi. (12)
Der linksextreme Laurent Lévy ist oder war der Anwalt des den Kommunisten nahestehenden Mouvement contre le Racisme et pour l´Amitié entre les Peuples (MRAP), wobei sein Generalsekretär Mouloud Aounit unter "Rassismus" Islamophobie versteht und unter "Volk" hauptsächlich die Palästinenser. Laurent Lévy ist der Vater der beiden zum Islam konvertierten Schülerinnen Lila und Alma Lévy. Er betont der BBC gegenüber ausdrücklich, daß er zwar nach den Vichy-Regeln, nicht aber der Halacha nach Jude sei: "drei meiner Großeltern waren Juden, aber nicht der Teil, der zählt - die Mutter meiner Mutter." Da hat er nochmal Glück gehabt! Ein schönes Foto des Vaters mit seinen bekopftuchten Töchtern ist abgebildet. Drei Wochen später laufen beide in Ganzkörperverkleidung herum und halten die Gesetze der Scharia unbotmäßigen Frauen gegenüber für richtig: Schimpfen, Prügeln, Steinigen. (13)
Laurent Lévy wendet sich in einem Buch (daher "Essayist") gegen den "Kommunitarismus der Mehrheitsgesellschaft", die Republik ist für ihn ein "Mythos", den er kritisiert, ebenso lehnt er den "Universalismus" ab, wie ihn die Nachfolger von Voltaire und der Aufklärung verstehen. Er äußert sich zu seinem Buch in einer Video-Aufzeichnung auf Oumma.com. Es lohnt sich, diesen wirren Auftritt des linken Islamistenfreundes anzusehen und anzuhören. (14)
Laurent Lévy befindet sich mit seinen Ansichten in der Tradition des Gottfried Herder und alles dessen, was in Deutschland anschließend aus diesem Volksgeist, dem gesunden Volksempfinden, der "kollektiven Seele" wird: Biedermeier, "Gartenlaube", Spießertum, Nationalismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus, zwei Weltkriege, Holocaust. Über diesen "Volksgeist" schreibt Alain Finkielkraut schon 1987, da sind Lila und Alma noch gar nicht geboren, im ersten Kapitel seines Buches "La défaite de la pensée". (15)
Da hier nicht alle 62 Unterzeichner vorgestellt werden können - es bleiben immerhin noch 60 -, beschränke ich mich darauf, zwei weitere vorzustellen, von denen ich noch nie gehört oder gelesen habe (im Gegensatz beispielsweise zu Mgr Jacques Gaillot), die ich zufällig herausstelle, das Kriterium ist allein, ob ich ausreichend Informationen finde. Wenn meine Leser diese beiden nicht für repräsentativ halten, empfehle ich ihnen, die übrigen Unterzeichner selbst zu googeln: www.google.fr, pages francophones.
Jean Baumgarten
In einem autobiographischen Werk beschreibt er sich als Mitglied des Jugendverbandes der Trotzkisten. Jean Baumgarten ist oder war Forschungsdirektor am staatseigenen Centre National de Recherche Scientifique (CNRS). Er ist ein notorischer Gegner des Alain Finkielkraut. Mindestens einmal vorher fordert er Radio France Culture auf, mit den Sendungen des Alain Finkielkraut Schluß zu machen. Der kritisiert einen Artikel der Zeitung "Le Monde", die ihren Lesern mitteilt, daß die ganze Aktion des Abzugs aus Gaza seitens Israels dazu da sei, nun die Politik der Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern zu beenden.
"Man muß France Culture Druck machen und diese Art von Sendungen verbieten", meint Jean Baumgarten. Das Schlußwort seines Beitrages beginnt mit dem Satz: "Man muß Schluß machen mit diesem faschistischen, rassistischen, kolonialistischen Staat. Israel muß aufhören, wie ein ´jüdischer Staat´ zu funktionieren. Alle Bürger müssen gleich sein, das bedeutet das "Ende des Zionismus". Jean Baumgarten - dem Israel Shamir Freund im Geiste! (16)
Seine Ansichten zur Entsorgung des Staates Israel äußert er auf der Site Vigie Média Palestine. Auf deren Startseite finden die Internauten, am 29. November 2005, den vom Dichter Badia Benjelloun, Autor auf der Site Al-Oufok ("der Intifada gewidmet"), verfaßten Text eines Musterbriefes, zu schicken an einige Verantwortliche bei Radio France, Alain Finkielkraut seiner Funktionen zu entheben und ihm den Zugang zum Sender zu verbieten. (17)
Monique Crinon
Die Feministin (sic!) Monique Crinon wendet sich in einem Text gegen die seit zwei Jahren von den Anhängern des Verbotes des islamischen Kopftuches propagierte These, nach der Laizität und Feminismus Zwillingskonzepte seien, gewissermaßen synonym. (18)
Monique Crinon hält wie Laurent Lévy nichts vom Universalismus der Werte im Sinne Voltaires. Sie schreibt auf der Site des linken Centre d´études et d´initiatives de solidarité internationale (CEDETIM). Dort gibt es eine eigene Seite Palestine - Israel, wo der Dozent an der Universität Haifa Ilan Pappé zum Boykott Israels aufruft, israelische Gymnasiasten sich weigern, in der "israelischen Besatzungsarmee" zu dienen, und wo man einen Artikel zur Solidarität mit der Israelin Tali Fahima, der Freundin und Kumpanin des palästinensischen Terroristen Zakharia Zubeidi findet: "Tali Fahima wurde am 8. August 2004 verhaftet, und seit der Zeit sitzt sie ein, wird gefoltert und isoliert ...", und wo das CEDETIM dem größten Terroristen, den Palästina bzw. Ägypten je hervorgebracht hat, für sein Lebenswerk dankt: "Choukran, Abu Amar". (19)
Auch diese beiden zufällig herausgegriffenen Unterzeichner entsprechen wie Michèle Sibony und Laurent Lévy der Einschätzung, die die "Néoréacs" von ihnen geben: fünfte Kollonne, nützliche Idioten, die gemeinsam mit den Vertretern des politischen Islam daran arbeiten, die republikanischen, westlichen, jüdisch-christlichen Werte zugunsten beliebiger, von Dorf zu Dorf verschiedener Kulte und Riten aufzuheben.
Alain Finkielkraut schreibt es schon im ersten Beitrag seines Buches "La défaite de la pensée", auf der Seite 19: "Und, nach Herder spiegelt die Blindheit Voltaires die Arroganz seiner Nation wieder." Was zu Herders Zeiten Frankreich, das sind heutzutage die USA. Frankreich ist schon lange eingeherdert.
Mathematik: D/F (1789) = D+F/USA (2005)
11. Dezember 2005
Quellen
(1) Pour la suspension de l´émission de Finkielkraut sur France Culture, oumma.com, jeudi 8 décembre 2005
http://www.oumma.com/article.php3?id_article=1823
(2) Hem lo miskenim, hem moslemim (Interview in hebräisch)
http://www.haaretz.co.il/hasite/pages/ShArtPE.jhtml?itemNo=6 45738&contrassID=2&subContrassID=13&sbSubContrassID=0
Finkielkraut 1 und 2. Übersetzung Kewil, 1. und 2. Dezember 2005
http://www.myblog.de/kewil/art/2406021#comm
http://www.myblog.de/kewil/art/2408459#comm
Ein Pogrom gegen die Republik. Der Philosoph Alain Finkielkraut über die gewalttätigen Krawalle in Frankreichs Vorstädten. Von Dror Mishani und Aurelia Smotriez. Übersetzung aus dem Englischen von Jacob Gerson. Die Welt, 10. Dezember 2005
http://www.welt.de/data/2005/12/10/814875.html?s=1
What sort of Frenchmen are they? By Dror Mishani and Aurelia Smotriez. Bellaciao, November 25, 2005
http://bellaciao.org/en/article.php3?id_article=9314
Quel genre de Français est-ce là ? Interview d´A. Finkielkraut par Haaretz. Traduction de Menahem Macina, 23 novembre 2005 (Vollständige Übersetzung aus dem Englischen)
http://www.upjf.org/actualitees-upjf/article-10553-145-7-gen re-francais-est-interviec-finkielkraut-haaretz.html
(3) FINKIELKRAUT RENONCE À SE RENDRE À LYON ! Oumma.com, 8 décembre 2005
http://www.oumma.com/article.php3?id_article=1822
ASSEZ DE COMPLAISANCE À L´ÉGARD DU RACISTE FINKIELKRAUT : NON A LA CONFERENCE DE FINKIELKRAUT LE 15 DECEMBRE A LYON ! CAPJOPO EuroPalestine. Publié le 7-12-2005
http://www.europalestine.com/article.php3?id_article=1922
(4) Alain Finkielkraut renonce à se rendre à un colloque, par Xavier Ternisien, Le Monde, 9 décembre 2005
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0,36-719560,0.html
(5) Appeler un chat un chat, par Jean Daniel, cofondateur et directeur du Nouvel Observateur . Nouvel Observateur, 29 novembre 2005
http://permanent.nouvelobs.com/
(6) Alain Finkielkraut en chute libre ? Stalker, 10 décembre 2005
http://stalker.hautetfort.com/archive/2005/12/08/la-paille-d -alain-finkielkraut-et-la-poutre-des-laches.html
(7) Banlieues : miroir des peurs françaises ? Invités, France 5, 13 novembre 2005
http://www.france5.fr/ripostes/007564/11/130037.cfm
(8) Banlieues : miroir des peurs françaises ? Interventions des invités, France 5, 13 novembre 2005
http://www.france5.fr/ripostes/D00069/111/130042.cfm
(9) Französische Rap-Songs, Kewil, 3. Dezember 2005
http://www.myblog.de/kewil/art/2413618
(10) Gypaetus barbatus meridionalis. Markus Kappeler 1986/Groth AG 1986
http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/bartgeier2.html
(11) Les néoréacs -par laurent joffrin. Au-delà de « l´affaire Finkielkraut ». Quel soulagement de lire cette tribune de Laurent Joffrin après les dérapages d´Alain Finkielkraut ! Bref, un texte à ne pas manquer ! dans le NouvelObs du 29/11/05
http://www.re-so.net/article.php3?id_article=1868
(12) Laurent Lévy: Le spectre du communitarisme. Democritique. Éditions Amsterdam
http://images.amazon.com/images/P/2915547130.08._SCLZZZZZZZ_ .jpg
um outro mundo é possível
http://www.forumsocialmundial.org.br/index.php
(13) Jewish dad backs headscarf daughters, By Hugh Schofield, BBC News, 1 Ocober 2003
http://newsvote.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/3149588.stm
Ouest France en ligne, 21 octobre 2003
http://photos.ouestfrance-enligne.com/2003/10/21/N1GE05A_200 31020.jpg
(14) "Le mot communautarisme est employé pour stigmatiser", Oumma.com, 29 novembre 2005
http://www.oumma.com/article.php3?id_article=1802
(15) Alain Finkielkraut: La défaite de la pensée. folio essais 117. Éditions Gallimard 1987
(16) Jean Baumgarten. Éléments de biographie
http://www.editionsducerf.fr/html/fiche/ficheauteur.asp?n_au t=1509
De Jean Baumgarten le 09 octobre 2004 France Culture
http://www.vigie-media-palestine.org/7franceculture.html
(17) Vigie Média Palestine
http://www.vigie-media-palestine.org/
De Badia Benjelloun le 29 novembre 2005 à Radio France
http://www.vigie-media-palestine.org/1radiofrance.html
(18) Féminisme et laïcité : non aux amalgames de Monique Crinon, publié par e-torpedo, 5 décembre 2005. Source: Bellaciao
http://www.e-torpedo.net/article.php3?id_article=577
(19) Centre d´études et d´initiatives de solidarité internationale (CEDETIM)
http://www.reseau-ipam.org/rubrique.php3?id_rubrique=47/geno va/MF.html
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