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"Die Nachkommen der Christusmörder kontrollieren die Welt", meint Hugo Chávez

Der Präsident der Republik Venezuela Comandante, Führer, Hugo Rafael Chávez Frías hält, am 24. Dezember 2005, im Rehabilitierungszentrum El Manantial de los Sueños, der Quell der Träume, vor den dort betreuten Obdachlosen, Alkoholikern, Deprimierten und Drogenabhängigen, "Personen mit einem Traum, mit Hoffnung und Geduld, mit Furcht, Mißtrauen und einer tiefen Einsamkeit", eine Weihnachtsansprache. Das beliebte Lied Sólo el Amor, Allein die Liebe, gibt den Worten des Präsidenten den angemessenen Rahmen. Das Zentrum sei einst eine Ruine gewesen, Atenea, die Fassade der Stiftung Súmate, die von verschiedenen internationalen Stellen Geld bezogen habe, unter anderem von der CIA. Jetzt vermittle das Projekt den betreuten Menschen, wie sie es selbst sagten, den Eindruck, nützliche Glieder der Gesellschaft zu sein: "Danke für diese freundschaftlich gereichte Hand, Präsident!"

FĂĽhrer befiehl, wir folgen!

¡Commandante Chávez! ¡Ordene! ¡Ordene sobre este Manantial! Que luchará junto al pueblo y sobre todo hasta al final. ¡Unidos venceremos!

Commandante Chávez! Befiehl! Befiehl über dieses Manantial! Auf daß es gemeinsam mit dem Volk und vor allem bis zum Ende kämpfe. Vereint werden wir siegen!

Arlet Fabiola González, die Direktorin des Zentrums: "Guten Tag, mein angebeteter Führer Chávez, ich liebe Sie sehr."

"Fabiola, wir sind aus dem Haus der Träume, wir lieben dich!" rufen die Heimbewohner. "Hier handeln wir nach dem Slogan unseres OberbĂĽrgermeisters ´Alle Macht dem Volke!´ " erklärt Señor Hektor, der Projektkoordinator. "Guten Tag, mein geliebter Präsident. Wie geht es dir? Mein bolivarischer GruĂź an dich!" Señor Pipo beginnt so seine Geschichte, die ihn ins Manantial gebracht hat: "Ich war verhaltensgestört, und auĂźer den Verhaltensstörungen habe ich Drogen genommen, habe meine Familie verloren ..."

Präsident Chávez: "Wie heißt du, Bruder? - Comandante, ich heiße Ronald ..." Señora Leida Rengifo: "Ich liebe Sie sehr, Präsident." Präsident Chávez: "Wir lieben dich sehr, ich liebe dich auch sehr. Du bist Krankenschwester?" Zwischendrin streikt das Mikrofon. "Ich fühle mich sehr stolz, hier zu arbeiten, ich liebe sie (die Insassen des Heimes) sehr und möchte für immer hier arbeiten." Applaus. Präsident Chávez: "Danke, Leida, vielen Dank. Möge Gott es dir lohnen, und frohe Weihnachten." Applaus.

Es folgen viele populistische Phrasen des Führers: "Jesus ist die Gerechtigkeit, Jesus ist Nomade, weil er viele Dinge tat, und er ist aus vielen Gründen Nomade des Kreuzes"; er zitiert ein Buch über Christus von Giovanni Papini, eines Atheisten der als gläubiger Christ endete, trällert ein Liedchen und schaut dem Tanz Sebucán kurz zu. Von diesem Orte des Manantial aus sende er, Hugo Chávez, seine Weihnachtsbotschaft an alle Männer, Frauen und Kinder seines, unseres Vaterlandes, "von hier aus, wo die Liebe in aller Intensität lebt, die Liebe, genauer: das Mandat Christi ...", der heuer lebendiger sei als jemals: "Christus muß in uns leben" - und so weiter und so weiter. Er verspricht dem Zentrum einen Internetanschluß. Dann singt er ein Revolutionsliedchen. Applaus. Glücklich und stolz sei er, im Manantial de los Sueños zu sein: "Ich nannte mich Rebell und erreichte Christus, den Wahrhaftigen, Christus, den Wahrhaftigen, und ich zweifle nicht, daß es so ist ... Christus war und ist einer der größten Revolutionäre der Geschichte und der erste Sozialist unserer Zeit, der erste Sozialist, und darum kreuzigten sie ihn." Applaus.

Präsident Chávez: "Wie Papini sagte, wie Papini diesen wunderbaren Satz sagte: "Der Menschensohn, der verschlungen werden mußte von den Bestien, die sich Menschen nannten, die aber nicht sehr wie Menschen handelten." Giovanni Papini ist in den 30er Jahren Anhänger des Duce Benito Mussolini, und er entwickelt die Vision einer jüdischen Weltverschwörung. 1935 wird der Journalist, Kritiker, Novelist und Dichter Professor an der Universität von Bologna.

Christus Rebell, Revolutionär, Sozialist, Mensch - und die Bibel kennt Hugo Chávez auch nicht; denn es ist nicht einfacher, daß ein Kamel durch EIN Nadelöhr gehe, sondern durch DAS "Nadelöhr", ein niedriges Stadttor in Jerusalem. "Laßt uns einander lieben", meint er dann noch als Zugabe und grüßt besonders zärtlich die ihn begleitenden Regierungsmitglieder, Gouverneure, Bürgermeister. Das Leben in den Armenvierteln müsse besser, die Politik der Revolution konsolidiert und die Revolution vorangetrieben werden. Applaus.

Hugo Chávez beläßt es aber nicht bei diesem seit fünfzig Jahren verstorbenen fundamentalistischen antisemitischen Katholiken, sondern in der Gegenwart berät ihn bis zu dessen Tode im Jahre 2003 der Argentinier Norberto Ceresole, Schüler des Holocaustleugners Robert Faurisson zu den Themen seines Werkes Führer, Armee, Volk, ein postdemokratisches Modell für Venezuela. Norberto Ceresole bezeichnet sich als den Entdecker des Hugo Chávez. Noch heute zitiert der Präsident und Comandante Hugo Chávez frecuentemente, häufig, dessen Werke. Norman Finkelstein und seine Holocaustindustrie gehören in diesen Dunstkreis wie die Moskauer Dissertation des jetzigen Präsidenten der Palästinenser Abu Mazen über die geheime Beziehung zwischen dem Nazismus und der zionistischen Bewegung sowie dessen Leugnung des Holocaust. Der Gründungsmythos Israels des Roger Garaudy wird dem Comandante von Norberto Ceresole ebenfalls nahegebracht.

Der Soziologe und Politologe Norberto Ceresole ist Experte für Geopolitik. Er nimmt an der Revolución Peruana del Gral teil. Später ist er Mitglied der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Während zwanzig Jahren entwickelt er beste Kontakte in Havana. Er hat ausgezeichnete Beziehungen zu zahlreichen Regierungen der arabischen und islamischen Staaten. In Venezuela arbeitet er mit Comandante Hugo Chavez Frías zusammen.

Norberto Ceresole schreibt 1999 über die jüdische Frage und den Staat Israel. Er sei kein Antisemit, aber die Juden Venezuelas und Israel hätten einen speziellen und bedeutenden Einfluß auf die in Venezuela herrschende Krise. Der Spiegel berichtet darüber im Heft Nr. 39, vom 27. September 1999.

Die "Nachkommen der Christusmörder"

Hugo Chávez weiß also genau, wer Christus kreuzigte, und wer die politischen und die Wirtschaftskrisen verursacht: die Juden.

Fabiola und Leida hätten es schon gesagt: eines schönen Tages stünden die Jugendlichen auf von hier und fragten ihre Eltern: warum? "Ich habe das auch gefragt, warum es kein Geld gab. Sie sagten, sicherlich nicht in der Regierung von Miranda und nicht in der von Caracas. Es gab kein Geld. Und wo war denn das Geld? Das Geld in Venezuela konzentrierte sich ... so wie auch weltweit, weil das ein Weltphänomen ist. Wissen Sie das? Ich habe heute morgen die Lektüre des letzten Berichtes der Vereinten Nationen über die Lage der Welt beendet, und der ist dahingehend alarmierend, daß ich sage, daß wir heute mehr als in den letzten 2005 Jahren Jesus Christus brauchen, weil die Welt, die Welt jeden Tag mehr dem Ende zu geht, jeden Tag, der Reichtum der Welt, weil Gott, die Natur weise sind, die Welt hat genug Wasser, daß wir alle Wasser finden könnten, die Welt hat genug Reichtümer, genug Land, um Nahrungsmittel für die gesamte Weltbevölkerung zu produzieren, die Welt besitzt genug Steine und Mineralien zum Bauen, damit es niemanden ohne Unterkunft gebe.

Dann äußert Hugo Chávez, daß die Nachkommen derjenigen, die Christus ermordet hätten, sich die Reichtümer der Welt aneigneten. Eine Minderheit habe Besitz ergriffen vom Gold der Welt, vom Silber, den Mineralien, vom Wasser, vom besten Land, vom Erdöl. Sie hätten diese Reichtümer in wenigen Händen konzentriert. Mit den "Nachkommen der Christusmörder" sind die Juden gemeint, was jeder der den Präsidenten liebenden und ihm applaudierenden Zuhörer der Rede versteht.

El mundo tiene para todos, pues, pero resulta que unas minorías, los descendientes de los mismos que crucificaron a Cristo, los descendientes de los mismos que echaron a Bolívar de aqui y también lo crucificaron a su manera en Santa Marta, allá en Colombia.

Die Welt hat genug fĂĽr alle, aber letztlich nur fĂĽr einige Minderheiten, die Nachkommen derselben, die Christus gekreuzigt haben, dieselben, die BolĂ­var von hier vertrieben und ihn auch auf ihre Art in Santa Marta kreuzigten, da in Kolumbien.

El Libertador SimĂłn BolĂ­var und die Caudillos

In Santa Marta "kreuzigen" die "Nachkommen der Christusmörder" den Simón Bolívar. Die Juden sind offenbar überall. Eine sehr schön gestaltete touristische Web Site aus Venezuela belehrt uns, daß der in einer Monographie schlicht als Diktator bezeichnete Libertador Simón Bolívar, als er außerhalb von Venezuela weilt, den Intrigen machtgieriger abtrünniger Heerführer zum Opfer fällt, die ihn hindern, Venezuela zu regieren. Am 17. Dezember 1830 stirbt er in der Stadt Santa Marta:

Mientras estuvo fuera de Venezuela, BolĂ­var es vĂ­ctima de las rivalidades entre los caudillos que empezaban a gobernar a Venezuela y se va a Colombia, en donde muere el 17 de diciembre de 1830, en la ciudad de Santa Marta.

Sind seine Rivalen "Nachkommen der Christusmörder"?

Der für Venezuela wichtigste dieser Caudillos ist José Antonio Páez, el catire, der Hellhäutige, nach dem Tod von Simón Bolívar, seit 1831, erster Präsident des unabhängigen Venezuela. Seine Eltern sind allerdings keine "Nachkommen der Christusmörder". Sie heißen Juan Victorio Páez y María Violante Herrera, was nicht auf jüdische Herkunft schließen läßt. Das aber stört den Hugo Rafael Chávez Frías nicht. Fakten haben Antisemiten noch nie von Verleumdungen abgehalten.

Hugo Rafael Chávez Frías, Held der Linken

Fakten haben auch linke Verehrer des venezolanischen Präsidenten noch nie beeindruckt. So pilgern sie denn, vom 24. bis 29. Januar 2006, zum Sechsten Weltsozialforum und Zweiten Sozialforum der Amerikas nach Caracas, wo die ATTAC und ihre Freunde aus aller Welt zum Schulterschluß mit dem Antisemiten Hugo Chávez antreten werden. Einige von ihnen behaupten, die Foren trügen nicht zur revolutionären Entwicklung bei, sondern der Comandante mache diesen Aufwand, um ein Forum für seine anstehende Wiederwahl zu schaffen sowie die sozialen Kämpfe unabhängiger Gruppen im Land zu verhindern. Rafael Uzcátegui, der nationale Koordinator der venezolanischen Organisation Patria Para Todos (PPT), Vaterland für alle, beklagt sich ausführlich darüber auf Indymedia Argentina. Es ist irgendwie rührend, wie solcher Art Linke in ihren Illusionen verharren, was sie von einem Emporkömmling wie Hugo Chávez erwarten, und welche Konsequenzen sie aus der notwendigerweise folgenden Enttäuschung ziehen.

So könne, schreibt Rafael Uzcátegui, der ehemalige Botschafter der USA in Caracas John Maisto erklären, Hugo Chávez müsse man nach dem beurteilen, was er tut und nicht danach, was er rede. Recht hat der Herr Botschafter. Die USA importieren 60 Prozent des in Venezuela geförderten Erdöls, das Barrel für mehr als 60 Dollar: "Während die Länder ihre Rolle beibehalten, die ihnen die ökonomische Globalisierung zuweist, können sie auf lokaler Ebene eine Politik betreiben, die sie (die USA) am meisten provoziert." Genau das sei der Fall in Venezuela, und zwar in allen dynamischen Wirtschaftsbereichen, nicht nur bei Erdöl und Energie, sondern auch im Bank-, Finanz- und Kommunikationswesen. In diesem Rahmen würden die beiden Sozialforen stattfinden. Die örtlichen sozialen Bewegungen spielten dabei keine Rolle mehr, sie seien demobilisiert. Die Rolle der ATTAC erkennen auch die lateinamerikanischen Mitstreiter allmählich.

Sie werden scharenweise auftreten, besonders die Führungsriege der ATTAC France, Bernard Cassen, Ignacio Ramonet, José Bové, wenn er nicht endlich seine Haftstrafen absitzt. Letzterer sieht den Grund für den Anstieg des Antisemitismus in Frankreich im Mossad. Er wird sich gut mit dem Antisemiten Hugo Chávez verstehen. Derweil mobilisieren enttäuschte Globalisierungsgegner für ein alternatives Weltsozialforum. Der Anti-Globalisierungstourismus blüht und gedeiht. Menschen, die in nationalen und internationalen Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind, bezeichnen das schon seit mehr als dreißig Jahren als Entwicklungsländertourismus. Ich zähle jetzt nur einmal die Veranstaltungsorte auf, die der Direktoriumspräsident und Publikationsdirektor des Diplo Ignacio Ramonet, Freund des Fidel Catro, in einem einzigen Caracas-Artikel erwähnt: Bamako/Mali, Caracas/Venezuela, Seattle/USA, Davos/Schweiz, Porto Allegre/Brasilien - Paris 2003 versteht sich von allein.

In Bamako soll zur Feier des 50-jährigen Jubiläums der Bandung-Konferenz der "Internationalismus der Völker" beschworen werden. In Seattle habe man versucht, die Offensive der liberalen Globalisierung anzuhalten. In Davos werde Ende Januar jeden Jahres gegen die "neuen Herrscher der Welt" demonstriert, in Porto Allegre findet 2001 das erste Weltsozialforum statt, unter dem vom Diplo vorgegebenen Motto: "Eine andere Welt ist möglich". Der Embryo einer Versammlung der gesamten Menschheit seien diese Veranstaltungen, "mit einem bekräftigten strategischen Ziel: der liberalen Globalisierung, die im Begriff ist die Gesellschaften auszuhebeln, die zerbrechlichsten Wirtschaften zu ruinieren und die Umwelt zu zerstören, eine Niederlage zu bereiten." Mit diesen Parolen, hinter denen sich mühselig der Versuch einschlägiger französischer Politik- und Wirtschaftskreise verbirgt, ihre hoffnungslose Rückständigkeit gegenüber den USA in Vorteile zu verwandeln, mit diesen folgenlosen Debatten werden politisch linke Kreise gebunden und vom schöpferischen Nachdenken darüber abgehalten, ob die alten Politikmuster von vor dem Berliner Mauerfall noch zu etwas taugen. Derweil machen der Diplo und der mit der ATTAC assoziierte Verlag Mille et une nuits aus dem Hause des Rüstungs- und Medienkonzerns des Arnaud Lagardère gute Umsätze, und die Debatten gehen in Bamako und Caracas weiter. In Caracas treffe das Forum zum ersten Mal die "bolivarische Revolution und die Gesamtheit der Reformen, die der Präsident Hugo Chávez durchführt." Der Wahlsieg des Evo Morales in Bolivien, vom 18. Dezember 2005, dient dabei als zusätzliches Stimulanz.

Für "bolivarische Revolution", für Nationalismus und "Internationalismus der Völker", gegen die Liberalisierung der Wirtschaft, das heißt immer auch gegen die USA, gegen Israel und gegen die Juden; es heißt gegen die Entfaltung der Individuen, gegen die Demokratie, für Zwangsgemeinschaften, für Volksgemeinschaft, für Ummah. Diese erfolglose Politik kostet weltweit Freiheit und Menschenleben. Linke stört das nicht. Sie sammeln sich noch in diesem Monat beim Antisemiten Hugo Rafael Chávez Frías, der meint, die "Nachkommen der Christusmörder kontrollieren die Welt." Man muß davon ausgehen, daß die linken Unterstützer der "bolivarischen Revolution" das ebenso sehen.

4. Januar 2006 - erweitert um Informationen ĂĽber Giovanni Papini und Norberto Ceresole, am 5. und 6. Januar 2006

Quellen

Giovanni Papini (1881 - 1956). books and writers
http://www.kirjasto.sci.fi/papini.htm

Palestina: Abu Mazen y la "memoria histórica". La clave. Holocaustomanía. José J. Rayo, Cadiz Rebelde. Rebellión, 3 de junio del 2003
http://www.rebelion.org/palestina/030603rayo.htm

Norberto Ceresole (1943 - 2003)
http://ifcpjuanperon.tripod.com.ar/institutoperon/id42.html

Caudillo, ejército, pueblo. La Venezuela del presidente Chávez, por Norberto Ceresole. analitica.com, Caracas, enero-febrero de 1999
http://www.analitica.com/bitblioteca/ceresole/caudillo.asp

SimĂłn de BolĂ­var. Historia. Tu Portal TurĂ­stico de Venezuela
http://www.venezuelatuya.com/biografias/bolivar.htm

MonografĂ­a SimĂłn BolĂ­var. MonografĂ­as.com
http://www.monografias.com/trabajos5/simon/simon.shtml

La Cosiata
http://www.efemeridesvenezolanas.com/html/cosiata.htm

Hugo Rafael Chávez Frías, Presidente Constitucional de la Republica Bolivariana de Venezuela. Visita al Centro de Desarrollo Endógeno Integral Humano "Manantial de los Sueños" Municipio Acevedo - Estado Miranda, Sábado, 24 de diciembre de 2005 (Das Zitat ist auf der Seite 18)
http://www.gobiernoenlinea.gob.ve/docMgr/sharedfiles/Chavez_ visita_Centro_Manantial_de_los_suenos24122005.pdf

Venezuelan President Chavez: "The descendants of the Christ-killers" control the world. Tom Gross, Mideast Dispatch Archive. Mideast Media Analysis, January 2, 2006
http://www.tomgrossmedia.com/mideastdispatches/archives/0006 25.html

FSM Caracas: mortaja para los movimientos sociales venezolanos. Rafael Uzcátegui. Por Foro Social Alternativo - Wednesday, Dec. 21, 2005 at 5:14 PM
http://argentina.indymedia.org/news/2005/12/360311.php

Patria Para Todos (PPT)
http://www.ppt.org.ve/170105.php

Convocation au Forum Social Alternatif en Janvier 2006 Ă  Caracas
http://paris.indymedia.org/article.php3?id_article=47008&id_ mot=13

Caracas, par Ignacio Ramonet, Le Monde diplomatique, janvier 2006
http://www.monde-diplomatique.fr/2006/01/RAMONET/13074



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