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Zerstörung von Kirchen und Klöstern. KFOR und NATO im Kosovo

Update. Zur vollen Zufriedenheit der USA und einiger Staaten der EU, darunter Deutschland und Frankreich: Kosovo erklĂ€rt sich fĂŒr unabhĂ€ngig. Es ist vollbracht! (*)

Im folgenden einige GrĂŒnde

"Zahlen aus den Schluchten des Balkans sind mit Vorsicht zu genießen. Manche sprechen - den Kosovo-Krieg eingeschlossen - von mehreren Hundert zerstörten Kirchen und Klöstern. Über hundert sind es sicher. Nicht daß dies im Westen interessieren wĂŒrde. Deutsche Christen sorgen sich mehr um das Wohlergehen der Muslime...", meint Kewil auf seinem Blog Fakten&Fiktionen. Er verlinkt dort Seiten, deren Anblick traurig macht. (1)

Seit 1998/99 fĂŒhren albanische Muslime eine systematische Kampagne zur Vernichtung des europĂ€ischen Kulturerbes, und zwar der orthodoxen Kirchen und Klöster im Kosovo. Sie legen sie in Schutt und Asche. Die Zerstörung findet unter den Augen der NATO-Truppen und unter Billigung der UNO statt. Von Protesten der ĂŒber die Zerstörung der Buddha-Statuen im FrĂŒhjahr 2001 ĂŒber alle Maßen erregten Politiker ist nichts zu hören und zu lesen. Das New Yorker Museum, das die Buddha-Statuen aus Afghanistan abtransportieren und in Sicherheit bringen wollte, spendet nicht einen Dollar, um die KulturschĂ€tze des Balkans zu retten. Die UNESCO schickt keinen Sonderbotschafter nach Pristina, um dringende Verhandlungen mit der Kosovo Liberation Army (KLA) zu fĂŒhren, wie sie das im Falle Afghanistans tut. Ein Sonderbotschafter wird zu den Taliban entsandt - mit dem bekannten Ergebnis.

Der Verlust europĂ€ischen Kulturgutes scheint von sehr viel geringerer Bedeutung zu sein, schreibe ich im MĂ€rz 2001, ein halbes Jahr vor dem 11. September 2001 und zwei Jahre vor dem Irakkrieg. Informationen, die ich bereits ab FrĂŒhjahr 2001 verarbeitet habe, sowie neuere Nachrichten mögen erklĂ€ren helfen, warum den muslimischen Terroristen im Kosovo kein Einhalt geboten wird in ihrer Zerstörung dieser jahrhundertealten Kirchen und Klöster, warum Christen, Juden und Zigeuner aus dem Lande vertrieben werden, und warum sich Christen mehr um das Wohl von Muslimen sorgen als um ihre Glaubensgenossen und ihre christliche Kultur. Die angefĂŒgten Quellen sind auf dem Stand von heute.

Kosovo als US-StĂŒtzpunkt auf dem Balkan

Da es sich bei den Verantwortlichen der NATO-VerbĂŒndeten nicht um Kunstbanausen handelt, denen als Privatpersonen solche Zerstörungen gleichgĂŒltig wĂ€ren, mĂŒssen andere GrĂŒnde vorliegen, daß den sengenden, bombenden und brennenden Muslimen nicht Einhalt geboten wird.

Die USA verhandeln im FrĂŒhjahr 2001 im Kosovo ĂŒber eine permanente Etablierung ihres Hauptlagers, KFOR Camp Bondsteel. Das Camp trĂ€gt seinen Namen nach einem braven US-Offizier des Vietnamkrieges. Es handelt sich um ein 955 acres = 3 864 747,88301 Quadratmeter bzw. 3, 864 748 Quadratkilometer großes GrundstĂŒck in der NĂ€he von Urosevac, ca. 25 km sĂŒdlich von Pristina, sowie um den mit britischer Technologie ausgestatteten Radar-StĂŒtzpunkt des jugoslawischen MilitĂ€rs auf dem Kopaonik Berg, einem schon zur Zeit der Verhandlungen in sehr gutem Zustand befindlichen MilitĂ€rflughafen nahe Sjenica, und weitere GebĂ€ude auf der Pester Hochebene. Der Flughafen soll fĂŒr Start und Landung schwerer amerikanischer und anderer NATO-Transportmaschinen ausgebaut werden. (2)

Auch die EU-Kommission ist einverstanden mit dem Projekt. Es gibt PlĂ€ne fĂŒhrender US-amerikanischer und europĂ€ischer Ölkonzerne, eine Pipeline zu bauen, die Öl vom Kaspischen Meer durch Bulgarien, SĂŒdserbien, das Kosovo, Mazedonien und Albanien nach Westeuropa pumpen soll. Die USA denken beim StĂŒtzpunkt Camp Bondsteel auch daran, ihre Truppen aus Deutschland abzuziehen und sie dort zu stationieren. Der zunĂ€chst vorgesehene StĂŒtzpunkt Tuzla, in Bosnien, wird verworfen.

Camp Bondsteel soll die "Mutter aller Camps" werden. Alles fĂ€ngt an, als die "drei Musketiere" Ray Galas, Dee Martin und Abigail Wyman ihre Operationen am 11. MĂ€rz 1999 beginnen, also noch vor dem Bombardement. Am 23. MĂ€rz 1999, einen Tag vor Beginn der Bombardierungen, erhalten sie eine passende Schnellausbildung in Deutschland. Am 19. April werden sie in Tirana/Albanien als Mitglieder der Task Force Hawk eingesetzt. Albanien spielt wie das Kosovo eine strategische Rolle in der Aufteilung des Balkans. Einen Tag nach dem Ende der Bombardements landen die "drei Musketiere" auf dem GelĂ€nde des heutigen Camp Bondsteel. Sie bauen dort als Pioniere die ersten Zelte. AllmĂ€hlich sei den ĂŒbrigen NATO-Mitgliedern klargeworden, daß die USA sich aufs Bleiben einrichteten, schreibt die "Washington Post", am 5. Oktober 1999. Die TrĂ€ume der KLA von einem unabhĂ€ngigen Großalbanien sind damit ausgetrĂ€umt.

Verhandlungen, das GelĂ€nde bei Urosevac zu pachten, gestalten sich zunĂ€chst schwierig, da durch die NATO-Bombardierungen viele Eigentumstitel verloren gegangen sind. Die USA wĂŒnschen, daß die UN-Interimsregierung baldmöglichst die Eigentumstitel wiederherstellt, damit das Territorium reibungslos an die USA ĂŒbergeben werden kann. Im FrĂŒhjahr 2001 gibt es nur eine zeitlich befristete Vereinbarung unter dem militĂ€risch-technischen Abkommen zwischen den Vereinten Nationen und Jugoslawien. Die USA wollen ihren StĂŒtzpunkt, der Zentrum und logistische Basis fĂŒr den US-verwalteten Sektor der Provinz ist und zu der Zeit 4 800 MilitĂ€rs beherbergt, fĂŒr 99 Jahre pachten.Von Camp Bondsteel aus können nur Hubschrauber starten und landen, es soll aber zum Außenposten der USA fĂŒr Operationen im Nahen Osten ausgebaut werden und Landebahnen fĂŒr Kriegsflugzeuge bis hin zu B-52 Bombern erhalten. Bereits im Februar 2001 ist Außenminister Colin Powell zu einer unbefristeten Aufenthaltsdauer im Kosovo entschlossen. Er erklĂ€rt, daß es weder fĂŒr Bosnien noch fĂŒr das Kosovo ein konkretes Datum fĂŒr den Abzug der US-Truppen gibt.

Das Camp wird fĂŒr 32 Millionen Dollar gebaut von der Firma Kellogg, Brown & Root, einer Tochter des Halliburton-Konzerns. Der Unterhalt kostet jedes Jahr mehrere Millionen Dollar. Den Halliburton-Konzerns leitet bis Ende des Jahres 2000 US-VizeprĂ€sident Dick Cheney; er ist ihm bis heute engstens verbunden. Camp Bondsteel ist fĂŒr Halliburton eine Goldgrube. Von 1995 bis 2000 zahlt die US-Regierung an Kellogg, Brown & Root 2,2 Milliarden US-Dollar fĂŒr logistische UnterstĂŒtzung im Kosovo, was der teuerste Vertrag der US-Geschichte ist. Die Kosten fĂŒr Kellogg, Brown & Root machen fast ein Sechstel der auf dem Balkan fĂŒr Operationen ausgegebenen Gesamtkosten aus. Ein schönes Foto des fertiggestellten Camps sieht man auf Hannah´s Blog. (3)

Die Firma macht heute im Irak, oftmals ohne jede Konkurrenz, UmsĂ€tze in Milliardenhöhe und entsprechende Riesengewinne, die aus den ÖlverkĂ€ufen des Irak finanziert werden. So geschehen kĂŒrzlich mit einem 1,4 Milliarden Dollar-Vertrag. Die Oil for Food Korruption von Politikern wie George Galloway nimmt sich daneben aus wie ein FlohmarktgeschĂ€ft. (4)

Zusammenarbeit der Serben mit den NATO-Staaten

Was die Zusammenarbeit der Serben mit den USA und der EU angeht, so steht dazu nach dem Abtransport, am 28. Juni 2001, des widerspenstigen Slobodan Milosevic ins Internationale Tribunal in Den Haag derjenige, der ihn ausgeliefert hat, der "deutsche" MinisterprĂ€sident Zoran Djindjic bereit. Er ist ein skupelloser Opportunist. In Deutschland studiert er bei JĂŒrgen Habermas, er promoviert in Konstanz. In Serbien wird er zu Zeiten des Jugoslawienkrieges und danach auch der "sich selbst hassende Serbe" genannt. Nun will er die Belohnung, die mehr als dĂŒrftig ausfĂ€llt. Eine Geberkonferenz vom 29. Juni 2001 bringt Peanuts. Zoran Djindjic spricht von einer Farce. Nachdem zunĂ€chst Hilfsgelder in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar zum Wideraufbau von Jugoslawien von den USA und der EU in Aussicht gestellt werden, wird der Betrag reduziert. FĂŒr den August 2001 wird eine erste Tranche von 300 Millionen Euro an Hilfe versprochen, wovon 225 Millionen zur Bezahlung von Altschulden einbehalten werden. Sie stammen zum Teil noch aus der Zeit des Josip Broz Tito, den die westlichen Staaten seinerzeit mit Millionen Dollar und Deutschmark an Hilfsgeldern nur so ĂŒberschĂŒtten.

Zoran Djindjic ĂŒberschĂ€tzt sich grenzenlos. Den Slobodan Milosevic hat man im Haag, wo er heute noch nahezu unbemerkt von den Medien als Angeklagter einsitzt, und nun benötigt man seine Dienste nicht mehr. FĂŒr was sollten die NATO-Staaten bezahlen? Sie mĂŒssen jetzt erst einmal die Kosten fĂŒr den 78-Tage-Krieg einfahren. Zoran Djindjic versinkt in Korruption und GaunergeschĂ€ften. Er wird am 12. MĂ€rz 2003 in Belgrad von einem Mitglied einer paramilitĂ€rischen serbischen Einheit entsorgt. (5)

Die meisten deutschen Christen wissen die hier in einem kurzen Abriß aufgefĂŒhrten Einzelheiten nicht, und wenn, dann wollen sie das alles nicht wissen; es brĂ€che ihr Kartenhaus der christlich-muslimischen BrĂŒderlichkeit zusammen, das ganze letztlich antisemitisch begrĂŒndete Konstrukt. Außerdem handelt es sich im Kosovo um griechisch-orthodoxe Christen. Man erinnere sich daran, wie die römisch-katholischen Christen bereits im Mittelalter, anstatt ihren orthodoxen Glaubensgenossen im byzantinischen Reich gegen den Andrang der Osmanen beizustehen, ĂŒber Konstantinopel und sein Umland herfallen und es ausplĂŒndern. Das Projekt der USA im Kosovo kann nur durchgezogen werden, wenn dort jeder serbisch-christliche Einfluß zerstört wird. Christlich-orthodoxe Serben lassen sich dort keine auf 100 Jahre angelegte Besatzung gefallen. Orthodoxe Christen haben obendrein enge Beziehungen zu Rußland. Diese Beziehungen mĂŒssen im Kosovo ebenfalls zerstört werden. Deshalb finden die Brandschatzungen im stillschweigenden Einvernehmen mit den NATO-Truppen statt. "Tod den Serben!" dĂŒrfen die Kosovo-Albaner an die zerstörten Mauern der Kirchen schreiben. Die barbarischen Akte der Zerstörung durch albanische muslimische Extremisten geschehen in Anwesenheit der UNO-Truppen und der KFOR "Friedens"-Truppen, zu "Friedens"-Zeiten. Ein letztes großes Pogrom der Muslime gegen die Christen und ihre Kirchen und Klöster findet am 17. und 18. MĂ€rz 2004 statt. Die Serben nennen es "Kristallnacht". (6)

Eines ist sicher: die albanischen Muslime machen den USA und ihren VerbĂŒndeten im Kosovo keine Scherereien. Ihre FĂŒhrer werden bestochen und ihr politisches System ist so kaputt wie das in den anderen islamischen LĂ€ndern. Jetzt regiert dort als MinisterprĂ€sident der 45-jĂ€hrige bekannte Terrorist und Kriegsverbrecher Agim Ceku, Oberbefehlshaber des Kosovo-Schutzkorps, von der Deutschen Welle als ehemaliger Rebellenkommandeur verniedlicht. (7) Der Wiener "Standard" nennt ihn angemessen UCK-Kommandant. Agim Ceku leitet in Kroatien im August 1995 die berĂŒchtigte viertĂ€gige "Operation Storm", in der Kroatien mittels grauenvoller Kriegsverbrechen von seiner gesamten serbischen Bevölkerung ethnisch gesĂ€ubert wird.

Der britische Außenminister Jack Straw und seine westlichen Kollegen möchten wie Agim Ceku und im Gegensatz zur serbischen Regierung lieber heute als morgen das Kosovo, das seit 1999 faktische Protektorat der Vereinten Nationen, von Serbien abtrennen; denn nur so können islamische ZustĂ€nde dort erhalten bleiben. Nach der jahrelangen Vertreibung und Ermordung der Nicht-Muslime aus der sĂŒdserbischen Provinz und nach der Zerstörung nahezu sĂ€mtlicher Zeugen und Zeugnisse der christlichen Kultur kann Agim Ceku zurecht sagen, daß das kosovarische Volk die UnabhĂ€ngigkeit von Serbien wĂŒnsche.

Die serbische Regierung versucht bis zuletzt die Wahl Agim Cekus zu verhindern. Gegen ihn liegt aus Serbien ein Haftbefehl vor. Das aber stört die Briten und Franzosen schon beim Kriegsverbrecher Hadj Amin al-Husseini nicht. Gegen ihn stellt Serbien ebenfalls einen Haftbefehl aus, aber es ist nicht im Interesse der WestmĂ€chte, daß der Großmufti ausgeliefert wird.

Am 17. MĂ€rz 2006 wird erneut ĂŒber den zukĂŒnftigen Status des Kosovo unter UN-Schirmherrschaft verhandelt. Agim Ceku will ein unabhĂ€ngiges Kosovo, eine andere Lösung komme fĂŒr ihn nicht in Frage. Er wolle aber auch die Rechte der serbischen Minderheit sicherstellen, schreibt der "Standard". (8)

Nun dĂŒrfen alle gespannt auf den Tag warten, da die westlichen Staaten die Folgen der Islamisierung und der Anarchie im Kosovo nicht mehr in den Griff bekommen. Die Zerstörung von Kirchen und Klöstern brauchen sie dort jedenfalls kaum noch zu bewachen, die sind eh schon zerstört, von Synagogen nicht zu reden.

11. MĂ€rz 2006

Quellen

(*) Kosovo erklĂ€rt sich fĂŒr unabhĂ€ngig. Von ffr/wal/dpa/Reuters/AP/AFP, SpiegelOnline, 17. Februar 2008
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,535810,00.html

(1) Kosovo-Muslime zerstörten ĂŒber 100 Kirchen und Klöster. KEWIL, Fakten&Fiktionen, 10. MĂ€rz 2006
http://myblog.de/kewil/art/3066876

(2) Camp Bondsteel. GlobalSecurity.org
http://www.globalsecurity.org/military/facility/camp-bondste el.htm

1 acre = 4046.856422 square meters. Area conversions
http://www.metric-conversions.org/area/square-meter-conversi on.htm

In Kosovo entsteht eines der grössten US-MilitÀrcamps. Zeit-Fragen Nr. 82b vom 30.7. 2001
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_82b/T02.HTM

(3) Camp Bondsteel. Hannah´s Blog, November 25, 2005
http://hannah.smith-family.com/archive/000959.html

(4) US should ´seek resolution´ with Iraq over Kellogg, Brown and Root contract – IAMB. UN Newws Center, 28 December 2005
http://www0.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=17056&Cr=Iraq& Cr1=oil

(5) Zoran Djindjic. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Zoran_Djindjic

(6) Serbian Orthodox Church. POGROM ON KOSOVO AND METOHIA - KRISTALLNACHT ON 17-18 MARCH 2004
http://www.spc.org.yu/Vesti-2004/pogrom.html

Albania: Muslims torch Churches, hate Christ. By J. Grant Swank, Jr., CAGE, March 9, 2006
http://www.acage.org/articles/?id=0157

(7) General Ceku fĂŒr Amt des Kosovo-Regierungschefs nominiert. Fabian Schmidt, Deutsche Welle, 2. MĂ€rz 2006
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1921622,00.html

(8) FrĂŒherer UCK-Kommandant neuer Regierungschef, APA/AP, DerStandard.at, 10. MĂ€rz 2006
http://derstandard.at/?url=/?id=2373779

Zu Jugoslawien siehe auch bei Jared Israel: The Emperor´s New Clothes. Yugoslavia Page
http://emperors-clothes.com/yugo.htm



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