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Romano Prodi und die araberfreundliche EU-Politik des "harten Kerns"

AnlĂ€ĂŸlich der Parlamentswahlen in Italien befassen sich die europĂ€ischen Medien mit den Spitzenkandidaten. FĂŒr das ZDF ist Romano Prodi im Gegensatz zu Silvio Berlusconi, dem Machtmenschen, der sanfte Professor. Er setze auf Argumente statt auf Show. Professor wird er auch in Italien genannt. Professor fĂŒr Industriewirtschaft und Industriepolitik ist er an der UniversitĂ€t von Bologna, von 1971 bis zu seinem Amtsantritt als PrĂ€sident der EU-Kommission, 1999. Man attestiert ihm Ernsthaftigkeit und SeriositĂ€t, aber er sei auch langweilig und zögerlich.

Diese EinschĂ€tzung trifft nicht auf alle seine TĂ€tigkeitsbereiche zu. Seine erfolgreiche Arbeit in der Regierung des Bettino Craxi bei der Privatisierung von maroden Staatsbetrieben macht ihn nicht gerade zum natĂŒrlichen Partner der Linken und Linksradikalen, noch dazu, da es beim Verkauf des staatlichen Lebensmittelkonzerns SME zu einigen Ungereimtheiten kommt. Romano Prodi soll das Unternehmen unter Wert verkauft und Silvio Berlusconi, der einen alternativen Kaufvorschlag unterbreitet, im juristischen Streit darum Richter bestochen haben. Es sei aber alles mit rechten Dingen zugegangen. Conclusione : tutto regolare. Die beiden Politiker sind schon seit vielen Jahren Gegner auf mehreren Parketts. Die undurchsichtige AffĂ€re um SME erregt auch zwanzig Jahre spĂ€ter, in diesem Wahlkampf, einige GemĂŒter, die italienische Bevölkerung allerdings weniger. Der offizielle Lebenslauf des Romano Prodi auf der Web Sites der EU vermerkt: (1)

Von 1978 bis MĂ€rz 1979 Minister fĂŒr Industrie. Von November 1982 bis Oktober 1989 Vorstandsvorsitzender des Instituto per la Ricostruzione Industriale (IRI), Institut fĂŒr den Wiederaufbau der Industrie, der seinerzeit grĂ¶ĂŸten Holdinggesellschaft Italiens. Unter Romano Prodis FĂŒhrung wurde das IRI grĂŒndlich saniert, umstrukturiert und auf die Privatisierung der Tochterunternehmen vorbereitet.

Im Mai 1983 wurde Romano Prodi erneut die Leitung des IRI ĂŒbertragen, die er zur erfolgreichen Privatisierung namhafter Tochtergesellschaften wie Credito Italiano und Banca Commerciale Italiana nutzte. (2)

Vorgeworfen wird ihm seine Koalition mit den Kommunisten; sein Mitte-LinksbĂŒndnis mit elf Parteien erwecke in Italien Zweifel, erfĂ€hrt man aus einem Video, vom 7. April 2006, auf der Site des ZDF. Aus dem lĂ€ngeren Begleitartikel ist interessant, was das ZDF ĂŒber die Zeit des Romano Prodi in BrĂŒssel kurz und knapp zu sagen hat: (3)

Seine Regierung (in Italien) konnte sich dennoch nur bis Oktober 1997 halten, dann entzogen die Kommunisten Prodi wegen dessen Sparpolitik ihre UnterstĂŒtzung. Anschließend ging er nach BrĂŒssel (ab MĂ€rz 1999) und gestaltete dort in seiner fĂŒnfjĂ€hrigen Amtszeit als PrĂ€sident der EU-Kommission die Euro-EinfĂŒhrung sowie Osterweiterung mit. Mit hohen Erwartungen gestartet, blieb seine Zeit dort aber eher glanzlos.

Glanzvoll zu nennen ist diese Zeit vor allem fĂŒr die weiter fortschreitende Islamisierung der EU, fĂŒr die Distanzierung der EuropĂ€er von den USA und Israel und die Verwandlung Europas in Eurabia. Dank Romano Prodi ist Europa dem Wunschbild der arabischen Staaten und ihrer Vertretungen, der Arabischen Liga und der Organization of the Islamic Conference (OIC), der Eingemeindung der Region in den Herrschaftsbereich der arabischen Staaten, ein gutes StĂŒck nĂ€her gerĂŒckt. Dazu paßt ausgezeichnet sein BĂŒndnis mit den Kommunisten und anderen Linken in Italien und in Europa.

Romano Prodi im Dutzend in Bat Ye´ors Buch Eurabia

In zwölf Textstellen verweist Bat Ye´or in ihrem Buch Eurabia. The Euro-Arab Axis auf den PrĂ€sidenten der EU-Kommission Romano Prodi.

1. Die EU-Kommission des Romano Prodi gibt eine Umfrage in Auftrag ĂŒber die Bedrohung des Weltfriedens, der dank nicht reprĂ€sentativer Auswahl der Befragten sowie geschickter Fragestellung von den EuropĂ€ern als am meisten durch Israel bedroht angesehen wird. Die Ergebnisse der Umfrage werden von der EU-Kommission im November 2003 veröffentlicht.

59 Prozent der befragten EuropĂ€er aus 15 Staaten sehen demnach Israel als die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr den Weltfrieden an, unter ihnen 65 Prozent der Deutschen (!), 55 Prozent der Franzosen, 60 Prozent der Briten. In der Umfrage kommen die PalĂ€stinenser nicht vor, angeblich, weil nur Staaten aufgelistet sind. Andererseits wird kein Mitgliedsstaat der EU erwĂ€hnt. Die EU selbst, ihrerseits ebenfalls kein Staat, wird von durchschnittlich nur 8 Prozent der Befragten, unter ihnen 4 Prozent der Deutschen, 6 Prozent der Franzosen, 18 Prozent der Briten, fĂŒr den am meisten den Weltfrieden gefĂ€hrdenden "Staat" gehalten. Dabei ist die EU gar kein Staat.

Rabbi Marvin Hier, der GrĂŒnder und Leiter des Simon Wiesenthal Center, Los Angeles, ist entsetzt ĂŒber eine offenbar andauernde Voreingenommenheit in Europa gegenĂŒber Israel. Die Ergebnisse zeigten, daß in Europa Rassismus und Antisemitismus tief verwurzelt seien, jetzt stĂ€rker als jemals nach dem Zweiten Weltkrieg. (4)

In die Diskussion greifen auch die PrĂ€sidenten des JĂŒdischen Weltkongresses (WJC) Edgar Bronfman und des EuropĂ€ischen JĂŒdischen Kongresses (EJC) Cobi Benatoff ein mit einem Artikel in der Financial Times, vom 5. Januar 2004, der so beginnt: UntĂ€tigkeit kann ebenso eine Form des Antisemitismus sein wie direkte Schritte gegen Juden. Die EuropĂ€ische Kommission hat beides zu verantworten. Beide PrĂ€sidenten werfen in dem Artikel der EU die durch einseitige Fragestellungen diskreditierte Umfrage vor. Daraufhin ist Romano Prodi beleidigt und sagt ein mit jĂŒdischen Organisationen zur BekĂ€mpfung des Antisemitismus fĂŒr Ende Januar 2004 geplantes gemeinsames Seminar ab. Es ist ihm ein willkommener Anlaß, sich einer lĂ€stigen Pflicht zu entziehen. Mit Juden kann er sowieso nicht so gut wie mit Arabern. (5)

2. Auf Vorschlag eines österreichischen Vertreters im European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC), Anfang 2002, wird endlich das GegenstĂŒck zu drei Untersuchungen ĂŒber Islamfeindlichkeit, eine Untersuchung ĂŒber den Stand des Antisemitismus in Europa, ohne große Begeisterung des PrĂ€sidenten der EU-Kommission und der Board-Mitglieder des EUMC in Auftrag gegeben. Das Zentrum fĂŒr Antisemitismusforschung der Technischen UniversitĂ€t Berlin soll den Bericht erstellen.

Heraus kommt bei der Untersuchung, daß die antisemitischen und anti-israelischen Aktionen vor allem von arabischen Muslimen und von pro-palĂ€stinensischen Linken sowie von Rechtsextremen durchgefĂŒhrt werden. Das fĂŒhrt dazu, daß der Bericht von der EU-Kommission zurĂŒckgehalten wird. Vier Mitglieder des US-ReprĂ€sentantenhauses fordern, im Juli 2003, von Romano Prodi und Javier Solana die Veröffentlichung des Berichtes. Beide erklĂ€ren, letzterer in einem Brief, vom 12. August 2003, daß der Bericht unzulĂ€nglich und nicht reprĂ€sentativ sei. Romano Prodi ergĂ€nzt, anstatt die Situation in Europa anzuerkennen, daß es das Problem des Antisemitismus auch in den USA gebe. Romano Prodi und Robert Wexler, Abgeordneter der Demokratischen Partei, aus Florida, fĂŒhren einen Briefwechsel, in dem der PrĂ€sident der EU-Kommission die Bedeutung der Unterscheidung zwischen legitimer politischer Meinung und der Kritik der Politik der Regierung Israels einerseits und Antisemitismus andererseits betont. Die EuropĂ€ische Union wird weder Antisemitismus dulden, noch wird sie irgendeine Anspielung dulden, daß ihre Politik gegenĂŒber dem Nahen Osten von Antisemitismus gesteuert ist. Dazu meint Bat Ye´or: Es sieht so aus, als wenn das AnzĂŒnden von Synagogen, physische Angriffe und das Schlagen von SchĂŒlern durch Araber fĂŒr Prodi legitime politische Kritik der israelischen Politik sind. (6)

Die Entscheidung der EU-Kommission zur ZurĂŒckhaltung des Berichts verwundert nicht, hĂ€lt sie es doch wie die globalisierungskritische Bewegung ATTAC fĂŒr richtig, gemeinsame Sache zu machen mit dem Enkel des GrĂŒnders der Terrorvereinigung der MuslimbrĂŒder, dem islamischen Fundamentalisten Dr. Tariq Ramadan. Dieser gehört als Experte mehreren Kommissionen der EU an, und er ist Mitglied der Gruppe der Weisen fĂŒr den Dialog der Völker und Kulturen bei der EU, unter Vorsitz von Romano Prodi. Dort wird er, der alle zwei Wochen eine Doppelstunde zum Thema EinfĂŒhrung in den Islam abhĂ€lt aber nicht einmal als Mitarbeiter im Vorlesungsverzeichnis gefĂŒhrt wird, mit den wĂ€rmsten Worten als jemand vorgestellt, der in Fribourg Islamologie lehre - und Philosophie au CollĂšge de GenĂšve ist ebenfalls mißverstĂ€ndlich; denn Tariq Ramadan lehrt an einem Gymnasium als Studiendirektor. (7)

Romano Prodi und Javier Solana sind im Dienste des Euro-arabischen Dialogs zur Verbesserung der strategischen Position der EU gegenĂŒber den USA, da können sie mit Antisemitismus nichts anfangen. Die Folgen ihrer Verblendung treffen die EuropĂ€er, allen voran Frankreich, wie man inzwischen sieht. Vorstadt-Intifada, spektakulĂ€re Morde an Juden, Diskreditierung Frankreichs als Wirtschaftsstandort, das ist nun erreicht, und Italien wird dank des Sieges von Romano Prodi und seiner elf mitstreitenden Linksparteien jetzt folgen. (8)

Wie lange wird die EU diesem Ausverkauf standhalten? Die jungen Wissenschaftler der EU stehen Schlange fĂŒr die Green Card, nur wer aus gesundheitlichen oder gefĂŒhlsduseligen GrĂŒnden nicht weg kann, bleibt in diesem verrottenden alten Kontinent.

3. Der Ökonom Romano Prodi ist in der EU fĂŒr alles zustĂ€ndig, auch und gerade fĂŒr die Kultur, die ebenfalls zum Dialog ansteht. In der EU gibt es keinen Bereich, der nicht durch Dialog zerredet wird. Sieger bleiben dabei bislang die Araber, sie diktieren den EuropĂ€ern die Bedingungen, obgleich die EU-Kommission das anders wahrnimmt. Eine Folge davon ist, daß Romano Prodi nicht etwa die amerikanischen und auslĂ€ndischen Opfer der von der EU als events, Ereignisse, entpolitisierten und banalisierten Attentate, vom 11. September 2001, bedauert, sondern er beklagt die angeblich seit der Zeit gegenĂŒber den Muslimen praktizierte verschĂ€rfte Diskriminierung. Das UnglĂŒck der USA nutzt die EU, ihre strategische Stellung im Nahen Osten weiter auszubauen. Die Zusammenarbeit mit den arabischen Staaten wird dazu weiter intensiviert.

Auf die fĂŒr Mai 2004 bevorstehende EU-Erweiterung um die mitteleuropĂ€ischen Staaten reagiert die EU mit weiterer StĂ€rkung der euro-mediterranen Partnerschaft. Wir dĂŒrften den SĂŒden nicht vergessen, meint Romano Prodi. Im Gegenteil, das Mittelmeer mĂŒsse im Mittelpunkt stehen, nicht, in dem eine rigide unilaterale Vorstellung herrsche, sondern in dem wir uns auf eine gewisse Idee des gemeinsamen Eigentums grĂŒnden, verkĂŒndet er auf einer Konferenz des Centre d´Ă©tude et de recherche sur le monde arabe contemporain (CERMAC), des Studien- und Forschungszemtrums der arabischen Welt, der UniversitĂ€t Leuwen, am 26. November 2002. (9)

Das ist auch die Politik Frankreichs, das bis heute nicht anerkennt, daß seine Randlage in Europa eine derartige Politik strategisch nicht trĂ€gt. Romano Prodi ist auch Frankreichs Sprachrohr. Schon deshalb ist er bei den Linken Frankreichs besonders beliebt: Prodi !!! und Schluß mit dem Ultra-Liberalismus! dem nĂ©o-ultra-libĂ©ralisme, liest man auf Bellaciao. Es ist den Linken unverstĂ€ndlich, wieso die HĂ€lfte der Italiener BERLU, Silvio Berlusconi wĂ€hlt. Berlu, tu ne passeras pas ! Du kommst nicht durch! Jetzt beginne eine Zeit der Entgiftung. Nach Spanien und Italien stehe nun Frankreich an: exit AZNAR , BERLUSCONI , et bientot SARKOSY (sic!). In den allgemeinen Begeisterungstaumel mischen sich, was die EinschĂ€tzung des Romano Prodi und seiner Partei angeht, einige wenige realistische Stimmen. (10)

Es stört weder die Politiker der EU noch die Linken, daß die weiteren Konzessionen an die arabischen Staaten zur Verbreitung des politischen Islam in Europa fĂŒhren. Die SchwĂ€chung der Machtposition der USA ist wichtiger. Diejenigen, die auf internationalem Parkett wortreich eintreten gegen die Hegemonialmacht USA, fĂŒr die Schaffung einer friedlichen multipolaren Welt, lassen keine Gelegenheit ungenutzt, mit allen Mitteln konkurrierenden Machtzentren politisch und wirtschaftlich zu schaden, sei es den USA, sei es China.

4. Die EU wird nicht mĂŒde, einseitig die Interessen der PalĂ€stinenser zu vertreten. Dazu stellt sie die Verbrechen der palĂ€stinensischen Terrorgruppen als Widerstandskampf dar. Der SchlĂŒssel zur StabilitĂ€t im Nahen Osten seien die PalĂ€stinenser. Die von den arabischen Staaten offen vertretenen Ziele des politischen Islam werden dabei nicht als dieser Religion innewohnend wahrgenommen, sondern als verursacht durch die Politik Israels gegenĂŒber den PalĂ€stinensern. Die Politiker der EU, allen voran Jacques Chirac, Dominique de Villepin, Javier Solana und Romano Prodi, machen der Welt wider besseres Wissen weis, daß eine Ächtung Israels etwas an den Zielen des weltweiten Glaubenskrieges in Afrika, Asien und Europa Ă€ndern wĂŒrde. (11)

Das 192 Tote und 2000 Verletzte fordernde Attentat in Madrid, am 11. MÀrz 2004, nennt Romano Prodi in FehleinschÀtzung der Ziele des politischen Islam und seiner Terrorgruppen heftig und sinnlos. Er interpretiert dieses Massaker wie alle, die den Islam beschönigen, in dem sie bei den kriminellen Taten von Muslimen gegen Juden, Israelis, Christen die politische Komponente leugnen. In Frankreich werden muslimische Mörder von Juden ob ihrer sinnlosen Tat bevorzugt in psychiatrische Kliniken eingeliefert und daraus bald wieder entlassen. (12)

5. Am 30. MĂ€rz 2003 besucht Romano Prodi Algerien und am folgenden Tag Tunesien. Dort bekrĂ€ftigt er erneut die enge Zusammenarbeit mit den arabischen Staaten als eine erweiterte europĂ€ische Nachbarschaftsinitiative, wobei die Nachbarschaft fĂŒr Romano Prodi von Rußland bis zum Mittelmeer reicht. Es stört ihn dabei nicht, daß alle nordafrikanischen LĂ€nder unter Diktaturen leben, und daß in Algerien ein BĂŒrgerkrieg 150 000 Tote gefordert hat, daß in diesem Krieg manchmal ganze Dörfer und ihre Bewohner ausgerottet, auch EuropĂ€er ermordet werden, und in beiden LĂ€ndern der islamische Fanatismus ein Terrorinstrument geworden ist. Im Gegenteil, er lobt die BemĂŒhungen zur Demokratisierung und zur Einleitung von Wirtschaftsreformen.

FĂŒr seine gute Zusammenarbeit zur Vertretung der tunesischen Interessen in Europa erhĂ€lt Romano Prodi am 31. MĂ€rz 2003 die EhrendoktorwĂŒrde der UniversitĂ€t Tunis. (13)

6. Am 16. und 17. Februar 2003 droht Jacques Chirac auf einem Europagipfel in BrĂŒssel, den Beitritt der mitteleuropĂ€ischen Staaten zur EU zu blockieren wegen derer transatlantischer Neigung. Am 17. Februar 2003 spricht er in Bezug auf diejenigen mitteleuropĂ€ischen Staaten, die sich im Irakkrieg auf die Seite der USA stellen, die abfĂ€lligen Worte: Ces gens-lĂ  ne sont pas trĂšs bien Ă©levĂ©s, ils ont perdu une bonne occasion de se taire. Diese Leute da sind nicht sehr gut erzogen, sie haben eine gĂŒnstige Gelegenheit verpaßt, den Mund zu halten. Die Beziehungen Frankreichs zu dem verbrecherischen Regime Saddam Husseins sind bestimmt durch hohe Kreditschulden, die der Irak in Frankreich hat, sowie durch Iraks fĂŒhrende Rolle in der Politik der arabischen Staaten gegen die USA.

Am 13. Oktober 2003 hĂ€lt Romano Prodi in der berĂŒhmten Bibliotheca Alexandrina eine Eröffnungsrede zu einer Konferenz des Euro-Mediterranean Partnership Program Tempus MEDA, mit dem Titel: Sharing Stability and Prosperity. Er glaube nicht an einen clash of civilisations, sagt er, das sei ein Mythos, den die europĂ€ische Bevölkerung ablehne: Wir EuropĂ€er wollen Frieden und Dialog. Die EuropĂ€er seien gegen die Errichtung von Mauern und Raketenabwehrsystemen, was ĂŒbersetzt heißt: gegen Israel (Mauer) und die USA, die im MĂ€rz ihr geplantes mehrere Milliarden Dollar schweres Raketenabwehrsystem vorstellen: US Missile shield Won´t Work, meint dazu auch die progressive Gemeinschaft der Common Dreams. (14)

Er erzĂ€hlt etwas von Proximity Policy, einer Politik der NĂ€he: Wir haben gelernt, daß Sicherheit nicht mit höheren Mauern oder tödlicheren Waffen kommt (nochmal ein Schlag gegen Israel und die USA), sondern mit stĂ€rkeren, stabileren auf Frieden und Wohlstand beruhenden Beziehungen. SelbstverstĂ€ndlich tritt er keinen Beweis an fĂŒr diesen Unsinn - wie denn auch?

Die EU ist also fĂŒr anhaltende StabilitĂ€t und Sicherheit, fĂŒr soft security, fĂŒr sanfte Sicherheit, fĂŒr Handel, Austausch und Dialog. Romano Prodi betont die Gleichberechtigung der europĂ€ischen mit den arabischen Partnern: equal footing, was man bei uns im heutigen Jargon als auf gleicher Augenhöhe ĂŒbersetzen wĂŒrde, von dem aber niemand hier wie da weiß, was damit gemeint ist. Verstehen und Zusammenarbeit fĂŒhrt gemĂ€ĂŸ Romano Prodi zu Sicherheit. Die will er erreichen durch freien Handel, freie Zirkulation von GĂŒtern und Kapital, fĂŒr Dienstleistungen und Menschen. Diese Politik werde die Menschenrechte und individuellen Freiheiten sowie die Rechtssicherheit stĂ€rken. Er schmeichelt den Gastgebern der Konferenz, dieser Diktatur, die die Christen des Landes verfolgt und ihre Medien Haß gegen die USA und Israel senden und schreiben lĂ€ĂŸt: We are willing to help, insistiert er, wir sind bereit zu helfen; denn es steht die Ratifizierung des fĂŒr die Wirtschaft der EU lukrativen Association Agreements zwischen der EU und Ägypten an. Die Verhandlungen dazu sind bereits am 26. Januar 2001 beendet. Aber gut Ding will Weile haben. (15)

Zwar erklĂ€rt er sich mehrfach gegen Eurozentrismus, klĂ€rt aber nicht, ob auch Arabozentrismus ausgeschlossen sein soll. Eine hochrangige Beratergruppe zum Dialog zwischen Völkern und Kulturen auf der Grundlage von Respekt fĂŒreinander wird eingerichtet. Wie Völker und Kulturen als Gruppen miteinander reden können, dafĂŒr bleibt Romano Prodi die ErklĂ€rung schuldig. Welche Völker, wer von ihnen, welche Kulturen, wie wird Kultur definiert? Es ist alles nur Geschwafel. Dann verspricht er eine Stiftung, die Euro-Mediterranean Foundation fĂŒr interkulturellen Dialog. Noch eine Stiftung! Die Steuerzahler finanzieren das, ohne daß man sie fragt.

FĂŒr die EU-Erweiterung entschuldigt sich Romano Prodi. Die euro-arabische Politik wird die arabischen Staaten fĂŒr die Osterweiterung der EU entschĂ€digen, sie werden den neuen Mitgliedern gleichgestellt, und die neuen Mitglieder könnten ebenfalls Muslime in grĂ¶ĂŸerer Anzahl bei sich aufnehmen. Das EinverstĂ€ndnis der neuen MitgliedslĂ€nder fĂŒr solche Angebote liegt nicht vor. Andererseits planen neun der 15 alten EU-Mitglieder restriktiven Zugang der mitteleuropĂ€ischen BĂŒrger zur Arbeit in der "alten" EU, um Versprechungen den arabischen Staaten gegenĂŒber einzuhalten. Daraus entsteht die berĂŒhmte Geschichte von dem polnischen Klempner. Die Polen machen gute Miene zum bösen Spiel, sie amĂŒsieren sich darĂŒber und antworten mit einer genialen Werbung: Je reste en Pologne. Venez nombreux ! Ich bleibe in Polen, kommt zuhauf! (16)

Die Rede Romano Prodis ist gegen die USA und Israel gerichtet. Faszinierend daran ist der demĂŒtige Ton, der angeschlagen wird: seht her, wir EuropĂ€er sind wirklich ganz anders als die Amerikaner und Israelis, wir sind liebe Menschen. Man sollte den Text der Rede in diesen dunklen Tagen von Gewalt und Terror, ins Arabische ĂŒbersetzt, den islamischen Terrorgruppen zur Erheiterung vorlegen. Selten hĂ€tten sie so gelacht! Vielleicht hat diesen Witz ja schon jemand gemacht von den anwesenden Vertretern Saudi-Arabiens oder Syriens, die seit Jahren eben diese Gewalt und diesen Terror ihrer Proxis finanzieren, die Familien der SuizidattentĂ€ter ĂŒber die Arab Bank entlohnen und die Hezbollah, die Hamas und den PalĂ€stinensisch-islamischen Djihad mit den notwendigen Mitteln ausstatten, die Juden umzubringen. (17)

Mare nostrum, unser Meer, ĂŒberschreibt die Ă€gyptische Regierungszeitung Al-Ahram ihren Bericht ĂŒber die Konferenz. Romano Prodi gebraucht den lateinischen Begriff, mit dem die Römer ihr Meer bezeichnen. Um den Arabern zu gefallen, und um ihnen noch mehr zu schmeicheln, schenkt er ihnen symbolisch dieses Meer, es mĂŒsse allen Völkern gehören, die an seinen Ufern wohnen. Es gehört aber sowieso mindestens zur HĂ€lfte den Muslimen, und die andere HĂ€lfte wollen sie auch noch haben.

Diese Geste des Romano Prodi ist typisch fĂŒr das ganze EU-Projekt des Euro-arabischen Dialogs: es wird alles verschenkt, die griechisch-römische, jĂŒdisch-christliche Kultur, die man hat, und die strategisch-politische und militĂ€rische Macht, die man nicht hat. (18)

Im Oktober 2003 gibt die hochrangige Beratergruppe der EU-Kommission einen im Auftrag von Romano Prodi erstellten Bericht Dialogue Between Peoples and Cultures in the Euro-Mediterranean Area heraus. Einer der Berichterstatter ist Tariq Ramadan, der bei Romano Prodi immer gut im GeschĂ€ft ist. Das Titelblatt des Berichtes zeigt den mediterranen Raum in einer merkwĂŒrdigen Anordnung: SĂŒden ist oben und Norden unten. Es entspricht der Lehre des Islams, der ĂŒber die anderen Religionen und Weltgegenden herrschen soll. Die Menschen und der Elefant allerdings stehen kopf, was die Vermutung nahelegt, daß der Betrachter das Bild drehen sollte. Dann befindet sich auch die Beschriftung an ihrem Platz, rechts unten. Norden wĂ€re oben und SĂŒden unten. Die Mitglieder der Beratergruppe aber ordnen das Bild so an, wie sie die Welt gern hĂ€tten. Es verwundert nicht, daß dabei Menschen und Elefant kopfstehen.

Die arabischen Karthographen des Mittelalters zeichnen das Meer aus der Perspektive der Segelschiffe: wenn man das Bild dreht wie einer, der das Meer umsegelt, stehen Menschen, Elefant und GebĂ€ude immer aufrecht. Der Euro-arabische Dialog aber fĂŒhrt dazu, daß die islamische Welt ĂŒber der europĂ€ischen steht, was zwar den GebĂ€uden, nicht aber den Menschen und dem Elefanten gut bekommt. (19)

Die Stiftung ist inzwischen eingerichtet, sie arbeitet unter dem Namen Anna-Lindh Foundation und ehrt damit die am 10. September 2003 ermordete schwedische Außenministerin, die KĂ€mpferin fĂŒr die Benachteiligten dieser Welt, die zu Lebzeiten nicht rastet noch ruht, fĂŒr die PalĂ€stinenser und gegen Israel zu arbeiten. Kein Hehl mache sie aus ihrem Abscheu vor der Politik des Ariel Sharon in Israel. Dieser sei ein "Wahnsinniger", mit dem man keinen Dialog fĂŒhren könne. Daß die USA vor Israels Politik kuschen, konnte Anna Lindh nicht verstehen. Daß sie dies tun, wird als selbstverstĂ€ndlich vorausgesetzt. Anna Lindh tritt ein fĂŒr den Boykott Israels und fĂŒr eine andere Politik Yasser Arafat gegenĂŒber als die der USA. Im selben Zeitraum wurden mit Anna Lindh drei schwedische Spitzenpolitiker ermordet, die alle eines gemeinsam hatten: sie traten offen dem Zionismus entgegen. Da braucht man nicht mehr auszusprechen, was so nahe liegt: Israel hat die Ermordung von Anna Lindh zu verantworten, der Mossad. Der Name der Stiftung ist der EU Programm. Die Institution ist eine Propagandamaschine gegen die USA und Israel. (20)

7. Die EU betrachtet die arabischen Staaten als ihren Hinterhof, wenn diese auch jene mit grĂ¶ĂŸerem Recht als ihren Hinterhof wahrnehmen. Die EU will vermeiden, daß die USA durch Vermittlung der neuen EU-Mitgliedsstaaten Zugang zu der Region bekommen. Das mediterrane Projekt des Jacques Chirac, der es bereits 1996 in Kairo verkĂŒndet, und seines Freundes Romano Prodi ist durch die UnterstĂŒtzung der neuen Mitgliedsstaaten fĂŒr die USA und den Krieg im Irak gefĂ€hrdet. Deshalb sind sie und Javier Solana entsetzt ĂŒber die im FrĂŒhjahr 2004 erneut betonte atlantische Orientierung dieser Staaten. (21)

8. Die EU grĂŒnde Stiftungen, Komitees und Subkomitees fĂŒr Dialog wie Krebsmetastasen, meint Bat Ye´or. Damit parallel gehe das Herunterspielen der terroristischen Bedrohung. Meßbare Ergebnisse im Bereich Demokratisierung und Verbesserung der Rechte der arabischen Bevölkerung hat der Euro-arabische Dialog nicht. Derweil werden, bezahlt von den europĂ€ischen Steuerzahlern, eine Mediterranean Parliamentary Assembly sowie der EuropĂ€ischen Investmentbank (EIB) unterstellte Finanzierungsinstitutionen gegrĂŒndet. Entsprechend blĂ€ht sich das Budget der EU-Kommission immer mehr auf. Am 10. Februar 2004 fordert die EU-Kommission einen Anstieg des Haushaltes in Höhe von 38 Milliarden Euro, oder 32 Prozent ĂŒber sieben Jahre. Romano Prodi erklĂ€rt die Notwendigkeit der gestiegenen Kosten fĂŒr Forschung, Entwicklung, internationale Hilfe und des interkulturellen Dialoges wegen. Letzterer beschĂ€ftigt auch einen Konferenzzirkus, immer an schönen Touristenorten. Die europĂ€ischen Steuerzahler finanzieren unzĂ€hlige kulturelle Projekte und Vereinigungen, in denen die Kultur des Hasses gegen die USA und Israel gepflegt und die Eingemeindung Europas in die Ummah betrieben werden. Die Zusammenarbeit mit der EU hindert die arabischen Staaten nicht daran, die Protokolle der Weisen von Zion weiter zu veröffentlichten und die von Syrien produzierte 29-teilige Fernsehserie Al-Shatat (Diaspora) ĂŒber angebliche rituelle Verbrechen der Juden von Damaskus vom Hezbollah-Sender Al-Manar senden zu lassen. In Ägypten wird 2002 fĂŒr die arabische Welt die mehrteilige Fernsehserie A Rider without a Horse produziert. Der Plot grĂŒndet ebenfalls teilweise auf den sogenannten Protokollen der Weisen von Zion. Die EU sieht sich trotz aller Dialoge nicht veranlaßt, die arabischen Staaten zu ersuchen, diese Serien aus dem Programm ihrer staatlichen Sender zu entfernen, was jĂŒdische Gruppen, Israel, die USA und andere LĂ€nder und Organisationen ab dem Erscheinen der Serien fordern. (22)

9. Bedingt durch die in den arabischen Staaten herrschende Politik des Djihad und der europĂ€ischen Feindseligkeit gegenĂŒber den USA und Israel kann die euro-arabische Partnerschaft zwar bedingten Frieden aber keine endgĂŒltige Freiheit von islamistischen djihadistischen Absichten bringen. Spanien erkennt Israel erst 1984 diplomatisch an und gibt zahlreiche pro-palĂ€stinensische und araberfreundliche ErklĂ€rungen ab. Es Ă€ndert nichts daran, daß Spanien wie Portugal, Griechenland, Sizilien und einige ost-europĂ€ische ehemalig islamische Gebiete sich in der gleichen Kategorie wie Israel befinden. Sie alle sind LĂ€nder unter dem Schwert. Jeder Muslim ist aufgefordert, dafĂŒr zu kĂ€mpfen, daß diese Gebiete wieder der Ummah zugefĂŒhrt werden. (23)

Nach den Zugbombardierungen von Madrid, 11. MĂ€rz 2004, fĂ€hrt Luis Rodriguez Zapatero eine Beschwichtigungspolitik gegenĂŒber islamischen Terrorgruppen. Damit schließt er sich der eurabischen Dhimmi-Politik von Romano Prodi und Javier Solana an. Diese Politik fĂŒhrt zu Niederlagen. Bereits am 2. April 2004 wird eine weitere Bombe auf der Strecke Madrid-Sevilla gefunden. Sie ist den vom 11. MĂ€rz in der Art gleich. Niemand der verantwortlichen EU-Politiker sieht jedoch diese zweite Bombe als Beweis dafĂŒr an, daß die Attentate weder mit dem Irakkrieg noch mit dem palĂ€stinensisch-israelischen Konflikt zu tun haben, im Gegenteil, man kann sich wundern, daß keine Verschwörungstheorien auftauchen.

Ende MĂ€rz erklĂ€rt Romano Prodi in einem Brief an den Corriere della Sera den Krieg im Irak fĂŒr ungerechtfertigt und illigitim, er plĂ€diert fĂŒr eine von den Vereinten Nationen geleitete humanitĂ€re Operation, an der auch und besonders Truppen aus islamischen Staaten beteiligt werden sollten. Die Erfahrungen mit derartigen UNO-EinsĂ€tzen scheinen an Romano Prodi vorbeigegangen zu sein: Srebrenica, Ruanda ...

Seine Äußerungen vom MĂ€rz 2004 haben vor allem wahltaktische GrĂŒnde; denn seiner Koalition wird UnglaubwĂŒrdigkeit in ihrer Opposition gegen die PrĂ€senz von italienischen Truppen im Irak vorgeworfen. Soeben haben in Spanien die Sozialisten mit dem Versprechen des Abzuges ihrer Truppen die Wahlen gewonnen. FĂŒr Italien stehen im Juni 2004 die Wahlen zum Europaparlament sowie Kommunalwahlen an. (24)

Bei einem Wahlsieg seiner Mitte-Links-Koalition werde er die im Irak stationierte 2600 Mann starke italienische Truppe abziehen, so bald wie möglich, prĂ€zisiert er jetzt, vor den April-Wahlen 2006. Silvio Berlusconi sieht den RĂŒckzug fĂŒr Ende 2006 vor. Das italienische Kontingent hat zu Kriegsbeginn fĂŒr die USA vor allem symbolischen Wert fĂŒr die Legitimierung des Einsatzes. Die derzeitige Lage im Irak benötigt keine Symbolik mehr. (25)

10. Die Zusammenarbeit von Romano Prodi mit dem salafistischen Prediger Tariq Ramadan im Dialog zwischen Völkern und Kulturen habe ich bereits erwĂ€hnt. Dem PrĂ€sidenten der EU-Kommission macht es nichts aus, daß er durch eine solche Beziehung die Sicherheit der moderaten Muslime gefĂ€hrdet, die sich in unsere Gesellschaft integriert haben. Tariq Ramadan arbeitet daran, Europa zu islamisieren, in dem er aus muslimischen Immigranten in Europa europĂ€ische Muslime macht und mittels Missionierung, da´wa, europĂ€ische Konvertiten gewinnt. Er setzt alles daran, daß die Muslime sich nicht in unsere Gesellschaft integrieren, sondern sie sollen das dar ul-islam, das Haus des Islam, in Europa errichten. Dazu erfindet er von anderen islamischen Fundamentalisten abgelehnte unislamische Konstrukte wie dar ul-da´wa. Dies kann man auf seiner Web Site in englisch und französisch nachlesen. Es ist nicht anzunehmen, daß Romano Prodi die Politik des Tariq Ramadan nicht kennt. Er setzt ihr nichts entgegen oder akzeptiert sie gar. (26)

11. Die euro-mediterrane Anna Lindh Foundation soll sich laut Romano Prodi der Aufgabe widmen, in den nĂ€chsten 50 Jahren die europĂ€ischen und arabischen Mittelmeeranrainerstaaten in ihrem tĂ€glichen Leben einander anzugleichen. Da die EU keine kulturellen und gesellschaftlichen Änderungen in die arabischen Staaten bringen kann, wird der Stiftung wertvolle Aufgabe, Vorurteile abzubauen, nur in der EU fĂŒr die arabisch-muslimischen Immigranten zu verwirklichen sein, wĂ€hrend die landeseigene arabische Fremdenfeindlichkeit nicht angesprochen werden wird. (27)

Der Islamisierung Europas ist damit TĂŒr und Tor geöffnet. Von wechselseitigen VerĂ€nderungen kann keine Rede sein. Die inzwischen tĂ€glich in den Medien berichteten Forderungen der islamisch-fundamentalistischen Vereinigungen nach scharia-konformen Maßnahmen sowie die Angriffe von radikalisierten Muslimen bei uns und in den arabischen LĂ€ndern auf Christen, die Attentate auf Juden in Israel und in Europa zeigen, daß die Araber nicht im geringsten daran denken, sich auf unsere Kultur einzulassen. Die Anna Lindh Foundation soll Interessen, Werte und politische Ziele der EU und der arabischen Staaten zusammenbringen, sie soll ungleiche Beziehungen zwischen Staaten, zwischen Bevölkerungen, zwischen MĂ€nnern und Frauen und zwischen Individuen bekĂ€mpfen. Die ErwĂ€hnung der Individuen geschieht zum Schluß der AufzĂ€hlung. Die EU hat unter der PrĂ€sidentschaft von Romano Prodi das arabische Prinzip der Ummah angenommen bzw. sich des alten Prinzips der Volksgemeinschaft erinnert; die westliche Kultur jedoch baut auf den Grundrechten des Individuums auf: Artikel 1, Satz 1: Die WĂŒrde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schĂŒtzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (28)

12. Inzwischen wird die Politik der arabischen Staaten gegenĂŒber dem Westen, wie sie auf den zahlreichen Konferenzen seit der Lahore Islamic Conference, 1974, beschlossen worden ist, in Europa von willfĂ€hrigen Politikern, Intellektuellen, Medien und Vertretern christlicher Kirchen umgesetzt. Einer der Architekten dieser Politik ist Tariq Ramadan, der in der Schweiz geborene Enkel des GrĂŒnders der Muslimbruderschaft Hassan al-Banna und Sohn des Salafisten Said Ramadan. Er hĂ€tte beinahe die Möglichkeit erhalten, in den USA den von der hochrangigen Beratergruppe der EU-Kommission erfundenen Dialog zwischen Völkern und Kulturen zugunsten des politischen Islam fortzusetzen. Tariq Ramadan ist, benannt von Romano Prodi, Mitglied dieser Beratergruppe. Die europĂ€ischen Steuerzahler finanzieren die Islamisierung Europas. Die US-Regierung verweigert ihm im letzten Augenblick das Visum, und der Prediger bleibt uns erhalten. (29)

Einer seiner Schweizer AnhĂ€nger, der ihn persönlich kennt, hadert mit mir, daß ich es nicht annehmen könne, daß uns ein ĂŒberzeugter Muslim entgegentritt. Mit ihm trĂ€ten uns eine Lebenseinstellung und ein Glaube gegenĂŒber, die sich nicht mit unseren deckten. Diese Tatsache könne ich einfach nicht annehmen. Das ist unzutreffend; denn es ist so, daß ich diese Tatsache nicht annehmen will. Von ihm und seinesgleichen geht nicht nur ein geistiger, sondern auch ein politischer Kolonialismus aus und zwar ein militanter, gespeist aus dem vermeintlichen Besitz der ewigen Wahrheit. Die europĂ€ischen Dialogpartner der Araber sowie die europĂ€ischen Linken sind diesem Kolonialismus bereits erlegen, von den Rechtsextremen nicht zu reden. Wie die Afrikaner zu Livingstone´s Zeiten handeln sie sich einige Glasperlen ein.

Romano Prodi und sein LinksbĂŒndnis gewinnen die Wahlen

Eine solche Perle ist das Wahlergebnis des Romano Prodi, dessen LinksbĂŒndnis nicht etwa dank der darob stolzen Auslandsitaliener, sondern dank der Stimmen der Muslime die Parlamentswahlen gewinnt. Dessen ist der Konvertit Roberto Hamza Piccardo ĂŒberzeugt. Er ist NationalsekretĂ€r der l´Unione delle comunitĂ  islamiche in Italia (UCOII), der Vereinigung der Islamischen Gemeinden in Italien, Italiens grĂ¶ĂŸter muslimischer Gruppe. Bislang hĂ€tten die Muslime nie eine Wahlempfehlung erhalten, aber jetzt sei alles anders: Außer unserer Empfehlung, fĂŒr die kommunistische Partei Refundazione comunista des Oliviero Diliberto zu stimmen, war ein wichtiger Aspekt die Anwesenheit von mehreren (muslimischen) Kandidaten in den Parteien des LinksbĂŒndnisses. Das Fehlen von muslimischen Kandidaten im BĂŒndnis von Silvio Berlusconi sei der SchlĂŒssel zu dessen Wahlniederlage. Der Verwaltungsrat der UCOII stellt sich hinter die Herausgabe der Wahlempfehlung. Sie sei eine persönliche Meinung ihres NationalsekretĂ€rs. (30)

Wer ist dieser Roberto Hamza Piccardo? Mehrere Artikel auf der Site des Scheichs Abdul Hadi Palazzi geben Auskunft. (31)

In einem von ihnen berichtet der Stellvertretende Direktor des Corriere della Sera Magdi Allam ĂŒber die Rolle der neo-nazistischen Gruppe al-Awda Italia und die der UCOII des ex-Autonomen, einer Gruppe der extremen Linken, Roberto Hamza Piccardo bei der widerlichen Propaganda gegen Amerikaner und Juden: eine rot-grĂŒn-braune Allianz. Seine Mitstreiter sind unter anderem Miguel Martinez und Susanne Scheidt, jener von der extremen Rechten, diese von der extremen Linken. Zu beiden finden sich in meinem Archiv Artikel, die auch Kontakte zu den bei uns bekannteren Wilhelm Langthaler und Werner Pirker feststellen. (32)

Roberto Hamza Piccardo, der NationalsekretĂ€r der wahhabitischen UCOII, sei der Sprecher der Hamas fĂŒr Italien, schreibt Magdi Allam. Im Jahr 2002 unterschreibt er auf der italienischen Site von Al-Jazeera ein Dokument der MuslimbrĂŒder zur Verherrlichung des Suizid-Terrorismus: die MĂ€rtyreroperationen der PalĂ€stinenser dienten der Befreiung der besetzten Territorien und dem Kampf gegen UnterdrĂŒckung. Sie seien die höchste Form des Glaubenskrieges, der Tod sei ein heroischer Akt und die höchste Form des Martyriums eines Menschen, der seine Seele Gott opfere, um sein Vaterland, seine Ehre und den Islam zu verteidigen. Darin könnte man die PalĂ€stinenser nicht allein lassen, der Glaubenskrieg sei eine göttliche Verpflichtung fĂŒr die italienischen Muslime und fĂŒr die ganze Ummah. Es handele sich um einen wahren und sauberen Fatwa gegen die zionistische, rassistische, kolonialistische Einheit, den Roberto Hamza Piccardo im Namen der UCOII unterzeichnet habe. Der Fatwa richte sich ohne Unterschied gegen alle Israelis, weil alle UnterdrĂŒcker der Welt die WĂŒrde verletzten und deshalb als Kombattanten anzusehen seien. Die UCOII sei wichtig in der weltweiten Strategie der Integristen, die sich zusammenfĂ€nden mit KrĂ€ften der extremen Linken und der extremen Rechten in Italien. (33)

Wenn man auf der italienischen Seite des Campo Antiimperialista Piccardo eingibt, erhĂ€lt man 76 Angebote ĂŒber den Freund des Romano Prodi, der dem wahhabitischen Konvertiten Hamza Roberto Piccardo seinen Wahlsieg zu verdanken hat. Dreißig Jahre Zusammenarbeit der Araber mit den EuropĂ€ern im Euro-Arab Dialogue haben sich ausgezahlt. DemnĂ€chst werden ihre Interessen in Italien noch besser vertreten als bislang schon, und was die deutschen und französischen Politiker angeht: Berlin weint Berlusconi keine TrĂ€ne nach, und Angela Merkel freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit Romano Prodi. Das haben diese EuropĂ€er mit den Regierungen der arabischen Staaten und den Islamisten in aller Welt gemein.

Frankreichs PrĂ€sident Jacques Chirac schickte bereits seine GlĂŒckwĂŒnsche an Prodi. Er sei ĂŒberzeugt, dass Frankreich und Italien nun ihre "Zusammenarbeit im Dienste des europĂ€ischen Projekts verstĂ€rken" wĂŒrden, sagte Chirac in einem Telefonat dem ElysĂ©epalast zufolge.

Dessen kann man sicher sein, allerdings nur bis zu den nÀchsten PrÀsidentenwahlen, im April 2007. (34)

12. April 2006 - ErgÀnzungen, 14. und 17. April 2006

Zwei ErgÀnzungen

1. Ein kleines Schmankerl, das nach allem, was ĂŒber Romano Prodi bekannt ist, nicht der Komik entbehrte, wenn es nicht so traurig wĂ€re, entdeckt im Wiener Standard: Prodi wird außerdem die pro-israelische Haltung Berlusconis durch die traditionell NEUTRALERE POSITION ITALIENS IM NAHOST-KONFLIKT ersetzen. (*)

2. Der designierte MinisterprĂ€sident Romano Prodi ist noch nicht im Amte, da verkĂŒndet er den EuropĂ€ern schon, wo´s demnĂ€chst langgeht mit der EU. WĂ€hrend der potentielle Kandidat der PrĂ€sidentschaftswahlen 2007 in Frankreich Nicolas Sarkozy sich eine Entwicklung der EU um die LĂ€nder Deutschland-England-Frankreich-Italien-Polen vorstellt, um somit Schwerpunkte der Integration des alten und neuen Europas zu bilden, sieht der harte Kern Europas fĂŒr Romano Prodi anders aus: Deutschland-Frankreich-Italien-Spanien.

Er sieht vor, daß Großbritannien, die Niederlande und die Neumitglieder Mitteleuropas außen vor gelassen werden. Er will eine Allianz mit denjenigen europĂ€ischen Staaten, die am entschlossensten eine gemeinsame europĂ€ische Politik vorantreiben.

Wir brauchen eine starke Beziehung nicht nur zu Frankreich, sondern auch zum Europa der Sechs, LĂ€ndern wie Belgien und Luxemburg, aber nicht mit den Niederlanden, verkĂŒndet er gegenĂŒber der Sunday Times, die entsprechend titelt: Prodi Plan, Britannien draußen in der EU KĂ€lte stehen zu lassen. Es ist ihm bei seinen demagogischen Reden nicht wichtig, daß eine Trennung Belgiens und der Niederlande auf Grund derer engen Verflechtung gar nicht möglich sein wird. Weder die deutsche noch die österreichische Berichterstattung ĂŒber Romano Prodis der Sunday Times gegenĂŒber geĂ€ußerte Absichten erwĂ€hnt den geplanten Ausschluß der Niederlande. Die Tagesschau und der Kurier mögen als Beispiele fĂŒr diese Reduzierung der Information dienen.

Wie eine Trennung von Großbritannien im Bereich der militĂ€rischen Zusammenarbeit bei Romano Prodis hartem Kern möglich sein könnte, kann er dem Journalisten der Sunday Times nicht erklĂ€ren, da wird er vorsichtiger: he took a more cautious line.

Über Großbritannien sagt er: Großbritannien hat entschieden, kein Referendum ĂŒber Europa durchzufĂŒhren, und es hat somit die europĂ€ische Position nicht gutgeheißen. Allem Anschein nach ist es einer Politik treu, die unabhĂ€ngiger von der EU ist. Das ist im Angesicht des Reinfalls in Frankreich, vom 29. Mai 2005, realitĂ€tsfern, wenn nicht Hohn und Spott. Die Briten haben auf Grund dieses vernichtenden Ergebnisses von einem Referendum abgesehen.

Die niederlĂ€ndische Presse bemerkt, daß Großbritannien kein Referendum durchfĂŒhrte, daß aber sowohl Frankreich als auch die Niederlande die EuropĂ€ische Verfassung per Referendum ablehnten. Das hindere Romano Prodi nicht, Frankreich zu dem stets kleiner werdenden harten Kern zu zĂ€hlen, die Niederlande jedoch nicht. Der StaatssekretĂ€r fĂŒr EuropĂ€ische Fragen Atzo NicolaĂŻ erklĂ€rt am 17. April 2006 im niederlĂ€ndischen Rundfunk: Prodi realisiert offensichtlich nicht, daß das Problem mit den Grundwerten (der EU) nicht allein bei Frankreich und den Niederlanden liegt.

Romano Prodi programmiert den Konflikt in der EU vor. Er will durch Ausgrenzung unliebsamer EU-Mitglieder regieren. Der Grund ist offensichtlich. Er beabsichtigt, alle diejenigen auszuschließen, die sich nicht vollstĂ€ndig der Politik des Euro-Arab Dialog, sprich der engen Zusammenarbeit mit den arabischen Staaten in Gegnerschaft zu den USA und Israel verschreiben. Eine solche Politik bekommt er mit den araber- und palĂ€stinenserfreundlichen elf Parteien des LinksbĂŒndnisses bestimmt auf die Reihe. Die Integration der mitteleuropĂ€ischen EU-Mitglieder ist nicht das Anliegen des designierten MinisterprĂ€sidenten. Von dort aber wird ihm bald ein Strich durch die Rechnung gemacht werden.

(*) Prodis Programm. APA, Der Standard.at, Politik, 14. April 2006
http://derstandard.at/?url=/?id=2413213

(**) Prodi, avocat du noyau dur et de la constitution, Midi Libre, 17 avril 2006
http://www.midilibre.com/actuv2/article.php?num=1145206983

Prodi plan to leave Britain out in EU cold, by John Follain, Sunday Times, April 16, 2006
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2089-2136355.html

Prodi fĂŒr Bildung von EU-Kerngruppe. APA,TAN, Kurier.at, 16. April 2006
http://kurier.at/ausland/1340531.php

Prodi-Vorschlag zur EU. Gruppe von Kernstaaten soll Reformen voranbringen
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5438006 _REF1_NAV_BAB,00.html

Prodi wil EU-kerngroep zonder Nederland. De Telegraaf, 17. April 2006
http://www.telegraaf.nl/buitenland/38014141/Prodi_wil_EU-ker ngroep_zonder_Nederland.html

Quellen

(1) SME - tutte le sentenze. Una vicenda giĂ  esaminata dalla magistratura dalla A sino alla Z. Conclusione : tutto regolare.
http://europa.eu.int/comm/archives/commission_1999_2004/prod i/president/sme_it.htm

(2) PrÀsident Romano Prodi. Archiv der EuropÀischen Kommission
http://europa.eu.int/comm/archives/commission_1999_2004/prod i/president/cv_de.htm

(3) Der sanfte Professor, ZDF mit Material von dpa und AFP, 9. April 2006
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,3921648,00.html

(4) Bat Ye´or: Eurabia. The Euro-Arab Axis, Madison. Teaneck Fairleigh Dickinson University Press 2005, S. 124

(5) FLASH EB no 151 "Iraq and Peace in the World" (08/10/2003 - 16/10/003) - Report published November 2003, p. 78
http://europa.eu.int/comm/external_relations/iraq/doc/fl151_ iraq_full_report.pdf
Bei Google bitte eingeben: Eurobarometer - Iraq - Peace - World

Antisemitismus und Israelfeindschaft in Frankreich und Europa, 23. Januar 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-04-10_13-34-18.html

(6) Bat Ye´or: Eurabia, S. 127 f.

Das European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) unterdrĂŒckt einen Bericht ĂŒber Antisemitismus in Europa (Stand: 30. November 2003)
http://www.eussner.net/artikel_2004-05-25_19-18-55.html

(7) Tariq Ramadan. europaparlament
http://www.europarl.eu.int/hearings/20030617/afet/cv_tra.pdf

Prof. Dr. Tariq Ramadan - 12 Jahre im Dienste des europÀischen Islamismus, 19. November 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-11-19_05-29-16.html

(8) E.U. Accused of Burying Report on Antisemitism Pointing to Muslim Role. Politics Trumped Truth, Scholar Charges, by Marc Perelman, Forward, November 28, 2003
http://www.forward.com/issues/2003/03.11.28/news1.html

(9) Bat Ye´or: Eurabia, S. 141

(10) La gauche italienne remporte les élections, Bellaciao/Libération, 10 avril 2006
http://bellaciao.org/fr/article.php3?id_article=26100
http://www.liberation.fr/page.php?Article=373930

(11) Bat Ye´or: Eurabia, S. 185

(12) 11 March 2004 train bombings. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/11_March_2004_Madrid_attacks

(13) Bat Ye´or: Eurabia, S. 201

Le Président Romano Prodi à Alger. EU External Relations, Brussels, 28 March 2003
http://europa.eu.int/comm/external_relations/algeria/intro/i p03_454.htm

(14) US Missile shield Won´t Work. By Jim Wolf, Common Dreams News Center, March 13, 2004
http://www.commondreams.org/headlines04/0513-02.htm

(15) EU-Egypt relations: initialling of new Association Agreement. IP/01/123 - EU External Relations, Brussels, 26 January 2001
http://europa.eu.int/comm/external_relations/egypt/ip_01_123 .htm

Association Agreement. The European Commission´s Delegation to Egypt
http://www.eu-delegation.org.eg/en/EU-Egypt_Trade_issues/Ass ociation_Agreement_1.asp

(16) Le plombier Polonais reste chez lui. Venez nombreux ! Par Methieu Gandou. Hexali, 21 juin 2005
http://archives.hexali.fr/index.php/2005/06/21/le-plombier-p olonais-reste-chez-lui-venez-nombreux

(17) Romano Prodi, President of the European Commission: Sharing Stability and Prosperity. Speech delivered at the MEDA Regional Conference. Bibliotheca Alexandrina, Alexandria, 13 October 2003
http://europa.eu.int/comm/external_relations/euromed/publica tion/euromed_report66_en.pdf

(18) Mare nostrum, by Gamal Nkrumah. Al-Ahram Weekly, 16-22 October 2003
http://weekly.ahram.org.eg/2003/660/eg4.htm

Bat Ye´or: Eurabia, S. 230-233

(19) Dialogue Between Peoples and Cultures in the Euro-Mediterranean Area. High level Advisory Group to the EU, Brussels, October 2003
http://www.euromedalex.org/En/Files/rapport_complet_en.pdf

(20) Anna Lindh Euro-Mediterranean Foundation for the Dialogue between Cultures. Euromed
http://www.euromedalex.org/En/AboutUs.htm

Warum starb Anna Lindh wirklich?
http://www.zeitenschrift.com/magazin/40-annalindh.ihtml

(21) Bat Ye´or: Eurabia, S. 235

(22) A Rider without a Horse. IMDb
http://www.imdb.com/title/tt0389677/

Al-Shatat: The Syrian-Produced Ramadan 2003 TV Special. Memri Special Dispatch, December 12, 2003
http://www.memri.org/bin/articles.cgi?Area=sd&ID=SP62703

(23) Das Waqf Al-Andalus, 19. Februar 2004 - mit einer ErgÀnzung vom 24. August 2005
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-30-03.html

(24) Italy´s left will recall Iraq troops: Prodi, Reuters, Dawn, March 28, 2004
http://www.dawn.com/2004/03/28/int2.htm

(25) Prodi Says He Would Pull Troops From Iraq. By Alessandra Rizzo. The Washington Post, April 3, 2006
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/04 /03/AR2006040301148.html

Bat Ye´or: Eurabia, S. 251

(26)Tariq Ramadan
http://www.tariqramadan.com/rubrique.php3?id_rubrique=5

Bat Ye´or: Eurabia, S. 253

(27) Bat Ye´or: Eurabia, S. 261

(28) Grundgesetz fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Datenschutz und Recht. Datenschutz Berlin
http://www.datenschutz-berlin.de/recht/de/gg/

(29) Bat Ye´or: Eurabia, S. 266

(30) Italy Elections: Prodi Won Thanks to Muslim Vote, Islamic group Says. Ham/aki, adnkronosinternational, April 11, 2006
http://www.adnki.com/index_2Level_English.php?cat=Politics&l oid=8.0.285916221&par=0

ELEZIONI 2006: l´Unione delle comunitĂ  islamiche in Italia difende l´imperiese Hamza Piccardo, Radio Amicizia, 10 aprile 2006
http://www.radioamicizia.it/articolo_politica.asp?id_art=104 99

(31) Istituto Culturale della ComunitĂ  Islamica Italiana
http://www.amislam.com/italian.htm

Parla Abdul Hadi Palazzi dell´Assemblea Musulmana d´Italia: "Attenti ai falsi profeti del Corano", di Dimitri Buffa, GiovedĂŹ 16 giugno 2005
http://www.amislam.com/padania10.htm

(32) Mit Faschisten gegen die USA. Miguel Martinez und seine antiimperialistischen Freunde, 8. MĂ€rz 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-03-08_02-32-43.html

Miguel Martinez hat nichts mit Rechtsextremen zu tun, sagt er im Leserbrief, vom 9. MĂ€rz 2005. Brief und weitere Informationen ĂŒber die rot-braune Zusammenarbeit der AIK anbei
http://www.eussner.net/artikel_2005-03-10_05-27-31.html

(33) Proclami in Italia degli amici di Yassin, di Magdi Allam, Corriere della Sera, 23 marzo 2004
http://www.amislam.com/scheidt.htm

(34) Campo Antiimperialista - Bitte Piccardo eingeben!
http://www.antiimperialista.org/index.php

(35) Berlin weint Berlusconi keine TrÀne nach. Von Von Björn Hengst und Severin Weiland, Der Spiegel, 12. April 2006
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,411119,00.h tml



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