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Clearstream: der klare Strom spĂŒlt Jacques Chirac und Dominique de Villepin hinweg

Frage von Franz-Olivier Giesbert, des Redaktionsdirektors der Zeitschrift Le Point, Dominique de Villepin betreffend, ĂŒber den er nur noch in der dritten Person spricht: " Kann er mit Sicherheit sagen, daß er weder dem Autor dieser Zeilen noch anderen Mitte Juli 2004, zu einer Zeit, da die FĂ€lschung allgemein bekannt war, sagte: Sarkozy, der ist am Ende. Wenn die Zeitungen ihre Arbeit machen, ĂŒberlebt er diese AffĂ€re nicht."

Clearstream ist die fĂŒhrende internationale Clearing- und Settlement-Organisation mit einem umfassenden Angebot fĂŒr Anleihen und Aktien im inlĂ€ndischen und im Crossborder-GeschĂ€ft. So definiert der Börsenverlag die Finanzinstitution. Clearstream ist ein integraler Teil der Deutschen Börse. (1)

Bei der in Frankfurt und Luxemburg ansĂ€ssigen Organisation, die Wertpapiere im Werte von 9 Billionen Euro verwaltet, unterhielten die Politiker Nicolas Sarkozy, seinerzeit Wirtschafts- und Finanzminister, Dominique Strauss-Kahn, PS-Abgeordneter der Nationalversammlung, Alain Madelin, UMP-Abgeordneter der Nationalversammlung, und Jean-Pierre ChevĂšnement, EhrenprĂ€sident des Mouvement RĂ©publicain et Citoyen (MRC), sowie Geheimdienstmitarbeiter und FĂŒhrungskrĂ€fte der französischen RĂŒstungs- und Raumfahrtindustrie illegale Konten in Höhe von vielen Millionen Dollar, Nicolas Sarkozy unter zwei verschiedenen Namen, lautet die Beschuldigung eines anonymen Briefschreibers aus dem Dunstkreis der Chiraquie. Aus dem GeschĂ€ftsleben sind zwei Namen der vom Briefschreiber beigefĂŒgten Namensliste mit ca. 30 Namen besonders interessant: der ChevĂšnementist Alain Gomez, ehemaliger PrĂ€sident und Generaldirektor des LagardĂšre- Konkurrenten, unter anderem im WaffengeschĂ€ft mit Taiwan, in den Jahren 2001 und 2002, Thomson-CSF/Thales und der VizeprĂ€sident des Luftfahrtriesen Airbus Philippe Delmas, Rivale von Jean-Louis Gergorin innerhalb von EADS. (2)

Jean-Louis Gergorin ist der Vertraute und Freund des damaligen Außenministers Dominique de Villepin. Er ist seit 1984 enger Mitarbeiter des Jean-Luc LagardĂšre und in dieser Eigenschaft mitverantwortlich fĂŒr den Aufstieg von dessen Raumfahrtgruppe Matra. Im April 2004 macht Dominique de Villepin ihn in seinem BĂŒro zum Offizier des Ordre national du MĂ©rite. (3)

Jean-Louis Gergorin ist seit dem Jahr 2000 geschĂ€ftsfĂŒhrender VizeprĂ€sident fĂŒr strategische Koordination und Mitglied des Exekutivrates des Konzerns EADS, in dem die Familie LagardĂšre ĂŒber ihre Aktiengesellschaft DĂ©sirade GroßaktionĂ€r ist. Sie und die staatliche französische Gesellschaft SociĂ©tĂ© de Gestion de Participations AĂ©ronautiques (SOGEPA), in die der französische Staat im Jahr 1980 auch sein Aktienpaket der Dassault Aviation einbringt, besitzen zu gleichen Teilen insgesamt 30,19 Prozent der Aktien von EADS, Europas grĂ¶ĂŸtem und weltweit zweitgrĂ¶ĂŸtem Aeronautik-Konzern. Noch im April 2006 erklĂ€rt Wirtschafts- und Finanzminister Thierry Breton, daß sich der Staat nicht von seinem Besitz an EADS trennen werde. Jean-Louis Gergorin ist auch Mitglied des Exekutiv-Komitees des Londoner International Institute for Strategic Studies, was ihm zusĂ€tzlich einen guten Überblick ĂŒber den weltweiten Bedarf an Waffen- und Raumfahrtsystemen bietet. Was die Staatsbeteiligung fĂŒr die Erteilung von AuftrĂ€gen im Rahmen des Verteidigungshaushaltes und fĂŒr VerkĂ€ufe von Waffensystemen bedeutet, liegt auf der Hand. Eine faire Konkurrenz zu anderen in- und auslĂ€ndischen Anbietern ist nicht gegeben. Interessant ist, daß offensichtlich der EU-Wettbewerbskommissar nichts dagegen einzuwenden hat. (4)

Eben dieser Jean-Louis Gergorin betraut Philippe Rondot, einen als ehrlich und aufrecht bezeichneten General, die ehemalige "SĂ€ule" des französischen Geheimdienstes, im November 2003 mit der Untersuchung der dubiosen Clearstream-Konten. Die Listen dazu bekommt Jean-Louis Gergorin von Imad Lahoud, einem Freund des Jacques Chirac. Imad Lahoud ist der Schwiegersohn von François Heilbronner, des ehemaligen stellvertretenden Kabinettsdirektors des Premierministers Jacques Chirac. Imad Lahoud wird von Jean-Louis Gergorin bei EADS angestellt. Er bekommt die Namenslisten von Denis Robert, einem Autor, der zwei EnthĂŒllungsbĂŒcher ĂŒber Clearstream geschrieben hat. Der Autor weiß angeblich nichts davon, daß Imad Lahoud fĂŒr Geheimdienste arbeitet und die Listen zu Untersuchungen ĂŒber Terrorfinanzierungen benutzt. FĂŒhrungsoffizier des Imad Lahoud ist General Philippe Rondot.

Der vermerkt am 9. Januar 2004 als Zusammenfassung eines GesprĂ€chs zwischen ihm und Dominique de Villepin: Enjeu politique : N. Sarkozy. Fixation sur N. Sarkozy (ref. conflit J. Chirac/N.Sarkozy), politischer Einsatz im Spiel: N. Sarkozy. Fixierung auf N. Sarkozy (bez. Konflikt J. Chirac/N. Sarkozy), sowie RĂŽle des amĂ©ricains -> (soutiens apportĂ© Ă  Nicolas Sarkozy), Rolle der Amerikaner -> (Nicolas Sarkozy entgegengebrachte UnterstĂŒtzung), und les liens Sarkozy-Dassault (cf. Le Figaro), die Beziehungen Sarkozy-Dassault (siehe die Zeitung Le Figaro).

Der zukĂŒnftige Premierminister habe ihn auf Grund von Instruktionen des StaatsprĂ€sidenten gebeten, ĂŒber die Anforderungen des Verteidigungsministeriums hinaus die Piste der zitierten Politiker zu verfolgen. Der Zeitung Le Monde liegen entsprechende Aussagen des Generals vor, der wie Dominique de Villepin das alles inzwischen bestreitet. (5)

Die französischen Medien bezeichnen die Geschichte von LĂŒgen, Halbwahrheiten und SchlĂ€gen unterhalb der GĂŒrtellinie als rocambolesque, als unglaublich. Es wird auch behauptet, daß Jean-Luc LagardĂšre ermordet wurde. Wikipedia weiß zu berichten, daß eine Woche vor seinem Tode, am 14. MĂ€rz 2003, Sohn Arnaud LagardĂšre noch im Kreise des Modeschöpfers Claude Ungaro und Marie-Laure de Villepin, der Gattin des Außenministers, diniert. Die Welt ist klein, das gesellschaftliche Leben aufregend.

Die Clearstream-AffĂ€re habe sogar Eingang in die RegierungspalĂ€ste gefunden, schreibt L´Express, im Dezember 2004. Inzwischen sieht es so aus, daß sie von diesen PalĂ€sten ausgegangen ist. LibĂ©ration veröffentlicht dazu, am 2. Mai 2006, eine Chronologie: Die Exekutive seit zwei Jahren in die AffĂ€re verstrickt. (6)

Google.fr - page francophones: Angebote zur AffÀre Clearstream und die darin angeblich verwickelten Politiker

Clearstream - Nicolas Sarkozy 124 000
Clearstream - Dominique Strauss-Kahn 21 100
Clearstream - Alain Madelin 679
Clearstream - Jean-Pierre ChevĂšnement 863

Derjenige, der französisch lesen kann, hat genug zu tun, sich einen Eindruck von den Ausmaßen der Korruption zu machen, die unter dem StaatsprĂ€sidenten Jacques Chirac in Frankreich blĂŒht. Dieser Politiker, der durch seine politique arabisante die Interessen Frankreichs zugunsten einer kleinen Clique von Profiteuren verscherbelt, spricht sich auf dem Höhepunkt der Clearstream AffĂ€re fĂŒr die weitere FinanzunterstĂŒtzung an die PalĂ€stinenser auch unter der radikalislamischen Hamas-Regierung aus und dokumentiert damit wie Romano Prodi sein Einvernehmen mit der Terrorgruppe und ihren VernichtungsaktivitĂ€ten gegen Israel. Ein von der Weltbank gefĂŒhrter Treuhandfonds solle die Beamten unter Umgehung der Hamas-Kontrolle direkt bezahlen. Dieser groteske Vorschlag unterstellt, daß die palĂ€stinensischen "Beamten" nichts mit der Hamas und dem Terror zu tun haben. Jacques Chirac zieht seine letzten Register, um der arabischen Welt zu zeigen, daß er nicht einverstanden ist mit einer Änderung der Arabienpolitik, wie sie unter seinen möglichen Nachfolgern Nicolas Sarkozy oder Dominique Strauss-Kahn (PS) zu befĂŒrchten ist. (7)

Die ĂŒber sechs Wochen wĂ€hrende stillschweigende Duldung der Demonstrationen der Jugendlichen Frankreichs gegen den Contrat PremiĂšre Embauche (CPE) deutet darauf hin, daß Jacques Chirac, der die Chancen seines Dauphins Dominique de Villepin dahinschwinden sieht, der UMP so weit schaden will, daß die inzwischen in den Umfragen vor Dominique Strauss-Kahn fĂŒhrende PS-Politikerin SĂ©golĂšne Royal im zweiten Durchgang die PrĂ€sidentschaft gegen Nicolas Sarkozy gewinnt. Diese RechtsanwĂ€ltin, Tochter eines französischen Artillerie-Offiziers, Schwester eines Leutnants des Geheimdienstes DGSE und LebensgefĂ€hrtin des Ersten SekretĂ€rs des PS François Hollande, hat weder mit französischer Außenpolitik noch mit Wirtschafts- und Finanzpolitik je zu tun gehabt, sie ist ehemalige Ministerin fĂŒr Soziales, fĂŒr Umwelt, Erziehung und Familie. Die Chiraquie rechnet sich anscheinend aus, sie in ihre Arabienpolitik einzubinden. Das könnte sie mit DSK nicht, der inzwischen von den "Tenören" des PS schon aus Neid und Konkurrenz weiter abgehalftert wird, obgleich er der einzige aus dem FĂŒhrungskreis des PS ist, der Frankreich aus dem Sumpf der Chiraquie fĂŒhren und das Land modernisieren und reformieren könnte. (8)

Damit kommen wir der Antwort auf die Frage, warum ausgerechnet die vier genannten Politiker zum Abschuß durch die französische Regierung und ihre Medien ausersehen sind, schon sehr nahe. Einer, nĂ€mlich Jean-Pierre ChevĂšnement, ist dem StaatsprĂ€sidenten seiner eigenwilligen persönlichen Kontakte zur RĂŒstungsindustrie und zum irakischen Widerstand wegen lĂ€stig, die anderen drei sind ausgewiesene Atlantiker, die den derzeitigen Kurs der französischen Außenpolitik als fĂŒr Frankreich schĂ€dlich ablehnen. AuffĂ€llig ist, daß sich das Interesse der Medien nur noch auf Nicolas Sarkozy beschrĂ€nkt. Die Google.fr-Angebote zeigen es deutlich. Den französischen Medien liegt nichts daran, die ZusammenhĂ€nge zwischen den zu Unrecht Beschuldigten herzustellen, sondern sie konzentrieren sich auf die PrĂ€sidentschaftsambitionen des "petit Nicolas". So kann eine Berichterstattung ĂŒber die inhaltliche Konfrontation zwischen den Arabienpolitikern, die auch das gesamte Außenministerium, das Quai d´Orsay, fest im Griff haben, und den Atlantikern, die Schluß machen wollen mit der Verteufelung der USA, Schluß mit dem Anti-Amerikanismus und der einseitigen Parteinahme fĂŒr die PalĂ€stinenser gegen Israel, ausgeblendet werden. Die französische und europĂ€ische Außen- und Verteidigungspolitik sĂ€hen anders aus, wenn Jacques Chirac endlich aus dem Amte schiede und Dominique de Villepin und sonst einer aus der Chiraquie nicht sein Nachfolger wĂŒrde.

Eine derartige neue Politik brĂ€chte durch die Umstrukturierung der französischen und europĂ€ischen Verteidigung innerhalb des westlichen BĂŒndnisses andere PrioritĂ€ten fĂŒr die Beschaffung und den Verkauf von militĂ€rischen GĂŒtern. Das ist es, was die Mitarbeiter von EADS umtreibt und sie dahin bringt, gefĂ€lschte und manipulierte Namenslisten in Umlauf zu setzen. Nicolas Sarkozy, Dominique Strauss-Kahn und Alain Madelin sollen ausgeschaltet werden aus den MachtkĂ€mpfen und die Franzosen sich weiterhin im Frankreich der AmĂ©lie Poulain fĂŒhlen, wie es der UMP-Abgeordnete und von Jacques Chirac verabschiedete Berater Pierre Lellouche in seinem Buch ĂŒber die Illusions gauloises, die gallischen Illusionen, so trefflich beschreibt. Am Sozialsystem Ă  la française, das nicht zu finanzieren ist, samt den ungefĂ€hr 2 Billionen Euro Staatsschulden soll nicht gerĂŒttelt werden. Politiker und Medien können und wollen sich nicht trennen von der fĂŒr sie persönlich eintrĂ€glichen Illusion der Grande Nation. Was interessiert es sie, daß immer mehr Menschen in diesem quasi-monarchistischen System verarmen?

Sie haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen!

Die Zahlen aus der offiziellen Statistik des IMF sagen nicht nur fĂŒr Deutschland, sondern auch fĂŒr Frankreich einiges aus. Beide LĂ€nder haben das niedrigste Wachstum und die nach Spanien höchste Steuerbelastung fĂŒr Unternehmen weltweit. Frankreichs Arbeitslosenquote liegt bei 9,6 Prozent. Deutschland und Frankreich liegen bei der Steuererhebung auf Energie unter 28 LĂ€ndern auf dem vierten und sechsten Platz. Man kann es im IMF-Bericht auf den Seiten 2, 16 und 60 und bei mimusvitae.de nachlesen. Gleichzeitig lauten zwei Titel des IMF-Berichtes: United States and Canada: Robust Growth Set to Continue (Seite 16) und Emerging Asia: Strong Growth Expected to Continue (Seite 34). (9)

Die Verleumdungskampagne gegen Nicolas Sarkozy, Dominique Strauss-Kahn und Alain Madelin wird initiiert, um diese unliebsamen Politiker aus dem Rennen zu werfen. Alain Madelin trifft man ebenso wie den Sarkozisten Pierre Lellouche bei Dialogen der New Atlantic Initiative (NAI) des American Enterprise Institute (AEI). Dort sieht man auch Volker RĂŒhe, Otto Graf Lambsdorff, Friedbert PflĂŒger und andere Deutsche. Alain Madelin erklĂ€rt sich im Januar 2003 fĂŒr den Eintritt Frankreichs in den Irakkrieg: FĂŒr Frankreich ist es an der Zeit zu wĂ€hlen, schreibt er im Wall Street Journal. Da muß man ihn doch mit Dreck bewerfen.

Dominique Strauss-Kahn fragt einen Monat vor dem Kongreß des PS: Verteufeln einige nicht den Liberalismus? Es gebe einen politischen Liberalismus, der Teil des Erbes der Sozialisten sei. Europa trage dem Willen zur Regulierung des Marktes nicht Rechnung. Man habe den Euro eingefĂŒhrt, aber kein Instrument zur Koordinierung der europĂ€ischen Wirtschaftspolitiken auf der Ebene der Haushalte und der Steuern geschaffen. Er ĂŒbt Kritik an den verkrusteten Institutionen in Frankreich. Dominique Strauss-Kahn sieht die Globalisierung und die Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs als Ausgangspunkt notwendiger PolitikverĂ€nderungen. Den Franzosen die Augen zu öffnen, das kommt fĂŒr die Chiraquie nicht in Frage. Sie hat sich seit Jahrzehnten in ihrer privilegierten Rolle eingerichtet. Also muß auch DSK mit Dreck beworfen werden. (10)

In dem "Watergate Ă  la française", wie DSK die AffĂ€re treffend bezeichnet, gehen inzwischen einige unter, auch wenn General Philippe Rondot seine frĂŒheren Äußerungen gegenĂŒber dem Figaro widerruft und erklĂ€rt, Dominique de Villepin hĂ€tte ihn niemals beauftragt, sich Nicolas Sarkozy zum Ziel der Untersuchung zu nehmen. Es scheint von der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit des Generals nicht viel ĂŒbrig zu bleiben bei dem Gerangel. Er bleibt aber dabei, daß er sich gewundert habe, Jean-Louis Gergorin im BĂŒro des Außenministers Dominique de Villepin anzutreffen. Außer DSK und Alain Madelin seien auf der ihm von Imad Lahoud ĂŒberreichten Liste noch vermerkt der Senator Charles Pasqua, seinerzeit Europa-Abgeordneter, und Jean-Charles Marchiani, gestrauchelter ex-Geheimdienstmitarbeiter, PrĂ€fekt und dann ebenfalls ins Europaparlament abgeschoben. Da sie keine politischen Gegner der Chiraquie sind, werden sie von den Medien kaum noch erwĂ€hnt. (11)

Die beschuldigten Politiker sowie Clearstream ziehen nun vor Gericht, um die Angelegenheit zu klĂ€ren. Nicolas Sarkozy hat am 31. Januar 2006 Klage eingereicht, aber bis heute nichts davon vernommen. Da erinnert man sich an den Fall des Didier Julia, den man mittels gerichtlicher Untersuchungen aus dem Verkehr zieht - ad calendas graecas, ohne ihm die Gelegenheit zu geben, sich vor einem parlamentarischen Untersuchungssusschuß zu rehabilitieren. Inzwischen gibt´s schon einen Film ĂŒber die beiden heldenhaften Geiseln Christian Chesnot und Georges Malbrunot. Im Film wird Didier Julia lĂ€cherlich gemacht, die erzĂ€hlerische Konstruktion des Filmes habe den Verhandlungsverlauf vermitteln können sowie Theaterauftritte, wie das plötzliche Auftauchen des unvergessenen Didier Julia, der sich noch heute der Verdienste seiner Interventionen brĂŒste. (12)

Die im klaren Strom des Clearstream wirbelnde heile Welt der AmĂ©lie Poulain (13), hier blĂŒht sie noch einmal auf zur Doku-Fiktion ...

3. Mai 2006 - Mit einer ErgĂ€nzung in Quelle Nr. 5: Zusammenfassung der Zeugenaussage des Generals Philippe Rondot, vor den Untersuchungsrichtern Jean-Marie d´Huy und Henri Pons, am 28. MĂ€rz 2006

Quellen

(1) Clearstream. Deutsche Börse Group
http://www.clearstream.com/swing/dispatch/en/swing/swing_nav igation

Clearstream. Börsenverlag
http://www.boersenverlag.de/wissen/lexikon.php3?start=c&id=2 085

(2) Alain Gomez
http://boom2000.free.fr/Al.htm

(3) Jean-Louis Gergorin. Wikipedia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Jean-Louis_Gergorin

(4) Jean-Louis Gergorin. The International Institute for Strategic Studies
http://www.iiss.org/index.asp?pgid=1357

(5) Affaire Clearstream : le témoignage qui contredit Dominique de Villepin. Par Gérard Davet et Hervé Gattegno, Le Monde, 28 avril 2006
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0@2-3224,36-766417@51- 757039,0.html

Verbatim La déposition du général Rondot. Terminé, lecture faite, le témoin persiste et signe, le 28 mars 2006. Le Monde, 4 mai 2006
http://medias.lemonde.fr/mmpub/edt/doc/20060503/767926_rondo t-verbatim.pdf
http://www.lemonde.fr/

(6) Selon « L´Express », on a identifiĂ© l´informaticien qui aurait trafiquĂ© le listing de Clearstream, Dec 14, 2004. Investigateur.info
http://www.investigateur.info/news/articles/article_2004_12_ 14_clear.html

Clearstream. Le pouvoir exĂ©cutif empĂȘtrĂ© dans l´affaire depuis deux ans. LibĂ©ration, 2 mai 2006
http://www.liberation.fr/page.php?Article=378914

(7) Chirac: Finanzhilfe an PalĂ€stinenser muss weitergehen. Französischer StaatsprĂ€sident schlĂ€gt Weltbank-Treuhandfonds fĂŒr PalĂ€stinenser vor - Abbas in Paris. De Standard.at, 28. April 2006
http://derstandard.at/?url=/?id=2428679

(8) SĂ©golĂšne Royal. Wikipedia
http://fr.wikipedia.org/wiki/S%C3%A9gol%C3%A8ne_Royal

Dominique Strauss-Kahn. Wikipedia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Dominique_Strauss-Kahn

(9) Economic Prospects and Policy Issues. International Monetary Fund (IMF) 2006
http://imf.org/external/pubs/ft/weo/2006/01/pdf/c1.pdf

Deutschland ist Weltmeister! EDI, Sic transit gloria mundi. Kommentare zum Untergang des Abendlandes, 21. April 2006
http://www.mimusvitae.de/april_06.html#2006_04_21c

(10) Strategic Dialogues. American Enterprise Institute (AEI)
http://www.aei.org/research/nai/events/projectID.11,pageID.3 40/default.asp

Strauss-Kahn : "Rénover le modÚle français". Socialisme&démocratie, 24 octobre 2005
http://www.socialisme-et-democratie.net/article.php3?id_arti cle=130

(11) Clearstream: Villepin dans l´oeil du cyclone, Chirac interpellĂ©. boursier.com, 1 mai 2006
http://www.boursier.com/vals/all/clearstream-villepin-dans-l -oeil-du-cyclone-chirac-interpelle-feed-11921.htm

Clearstream : le général Rondot parle. Par Stéphane Denis, Le Figaro, 2 mai 2006
http://www.lefigaro.fr/france/20060502.FIG000000114_general_ philippe_rondot_jamais_villepin_ne_m_a_demande_de_m_interess er_aux_politiques.html

(12) Clearstream : les politiques dans la procédure. E.D., Le Figaro, 21 avril 2006
http://www.lefigaro.fr/france/20060421.FIG000000106_clearstr eam_les_politiques_dans_la_procedure.html

Affaire Clearstream: le dossier s´oriente vers Matignon. Luxembourg Tageblatt, 1 mai 2006
http://www.tageblatt.lu/edition/article.asp?ArticleId=48765

Docu-fiction. Récit de la détention en Irak de Chesnot et Malbrunot. Libération, 24 avril 2006
http://www.liberation.fr/page.php?Article=377003

Der Fall Didier Julia weitet sich zum politischen Skandal aus, 29. Dezember 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-12-29_18-50-46.html

(13) Die fabelhafte Welt der Amélie, ein Film von Jean-Pierre Jeunet
http://www.die-fabelhafte-welt-der-amelie.de/



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