
Mohammeds Geburtstag im Dar al-Islam Bochum. Teil 2
Die Übergabe der Christuskirche durch den Evangelischen Kirchenkreis Bochum an sieben DiTiB-Moscheen, auf daß diese darin, am 9. April 2006, den Geburtstag ihres Religionsstifters Mohammed feiern können, wird vom Öffentlichkeitreferenten des Kirchenkreises Gert Hofmann als Testfall der Religionsfreiheit gewürdigt, wobei er allein die Religionsfreiheit der Christen meint. Von einer Religionsfreiheit der Muslime oder von einer freundschaftlichen Annäherung dieser an das Christentum hat weltweit noch nie jemand gehört oder gelesen, im Gegenteil, Christen sind für Muslime Schweine und Affen. Auf den Austritt aus dem Islam steht die Todesstrafe, wovon die Leser westlicher Presse sehr wohl wissen. Der letzte Fall dieser Art ereignet sich in Afghanistan. Einen Testfall der Religionsfreiheit für Muslime gibt es entgegen der Ansicht des Öffentlichkeitreferenten nicht, der meint ein solcher Testfall stelle sich jeder Religion. (1)
Ohne Datum, gewissermaßen ewig gültig, verbreitet er seine Unkenntnis über die Regeln und Gebote des Islam sowie seine Ansicht über die Rolle seiner Kirche bei der Übergabe ihrer Kultstätten in die Hände der von der Kaderschwester Ayla Schmelzer angeführten Muslime der DiTiB-Moscheen. Er erklärt diese Übergabe zum Testfall für die Glaubwürdigkeit der Christen. Der Test ist bestanden. Die Christen sind unglaubwürdig. Für ihren Glauben setzen sie sich nicht ein, aber wen wundert es? Schon im Dritten Reich führt die große Mehrheit von ihnen vor, was beim geringsten Druck von ihrer Standhaftigkeit gegenüber totalitären Forderungen übrig bleibt: nichts.
Dieser Pfarrer hält es für das Recht der Muslime, ihre Religion in einer evangelisch-lutherischen Kirche zu leben. Zu diesen Rechten gehört, die eigene Religion in aller Öffentlichkeit zu leben und sich der öffentlichen Kritik zu stellen. Zu diesen Rechten gehört, den Dialog zwischen den Religionen in aller Öffentlichkeit zu führen und ihn der öffentlichen Kritik zu unterziehen.
Der Kritik müssen sie sich allerdings nirgends stellen, wie man am Verlauf des Palmsonntag sieht; oder meint der Pfarrer, die Christen hätten sich zu Beginn der Karwoche der Kritik der Muslime zu stellen? Wenn ja: warum? Wo ist denn am Tag der roten Rosen für den Propheten der Dialog zwischen den Religionen in aller Öffentlichkeit, wie ihn der Pfarrer für notwendig erklärt? Warum ist ein Dialog zwischen Religionen (!) überhaupt nötig? Warum stellt der Pfarrer seinen christlichen Glauben zur Disposition? Die Muslime sind sicherlich erstaunt und verwundert über soviel Bereitschaft zum Dhimmitum. Ihre Vorfahren hatten es da viel schwerer. Sie rannten keine offenen Kirchentüren ein wie ihre Urenkel in Bochum. (2)
Der Pfarrer hat nichts begriffen, oder wann hätte er in der 1000 Schritte entfernten Merkez-Moschee, Merkez = Zentrum, Mittelpunkt, eine ähnliche Feier abhalten können? Er versucht, uns weiszumachen, Christen, die gegen eine freiwillige Übergabe ihrer Kultstätten eintreten, blieben mit Angst im Nacken unter Gleichgesinnten, sie hätten Vorurteile gegen ihre muslimischen Nachbarn, sie dächten an "Scheiterhaufen". Es ist wirklich wahr und keine Satire!
Der spanische Konvertit und Dekan der Islamischen Gemeinschaft in Spanien Hadj Sidi Karim Viudes al Mursi, aus Granada, der Hochburg der Murabitun-Sekte, klärt uns in einem Interview mit der Islamischen Zeitung darüber auf, was ein Waqf ist. (3)
Wenn eine Person (in diesem Fall die juristische Person der Evangelische Kirchenkreis Bochum), mit der Absicht, Allahs Wohlgefallen zu finden, sein bewegliches oder unbewegliches Eigentum in der Absicht widmet, den Menschen religiöse, wohltätige oder soziale Dienstleistungen zu erbringen, dann hat er einen Waqf geschaffen. Keine weitere Verpflichtung ist darüberhinaus erforderlich, und es ist nur dieser persönliche Sinn für Verantwortung im Hinblick auf Menschlichkeit, ein Gefühl des Dienstes für andere, die diese Tat unterstreicht - es ist keine Verpflichtung. Mit anderen Worten rührt es von einer freiwilligen Tat eines Individuums zu Gunsten der allgemeinen Gesellschaft (damit ist in jedem Falle die muslimische Gemeinde, die Ummah, und nicht etwa die Gesamtgesellschaft gemeint!) her, eine Tat, die sich auf solche Werte wie Freundlichkeit, Anteilnahme, Mitgefühl gründet, die Freude , in der Lage zu sein, anderen zu helfen, indem man sich um ihre materiellen und geistigen Bedürfnisse kümmert.
Die Tücke des Waqf liegt darin, daß die Übergabe nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Das wird die Kirche in Bochum bald merken. Die nächste muslimische Veranstaltung auf dieser Insel des Islam nach dem Testfall wird ganz selbstverständlich und im Einvernehmen aller stattfinden; denn der Testfall sagt ja bereits, daß seitens der evangelischen Christen weitere Versuche dieses einseitigen Dialoges geplant sind. Das vom Islam eroberte Gebiet verbleibt in seinem Besitz. Es gibt keine leihweise überlassenen Gebiete. Der Tag wird kommen, da die christliche Gemeinde ihre Kirche zu günstigsten Preisen an die Muslime verkauft, damit sie dort eine Moschee einrichten können. Der katholische Probst Josef Bittern macht es gerade vor, in dem er eine katholische Kirche verfallen läßt, die ebenfalls für die durch saudische Petrodollar zahlungskräftigen Muslime interessant sein könnte. Ein Wettstreit zwischen Katholiken und Protestanten ist abzusehen, wer als erster seine Positionen zugunsten der Muslime aufgibt, wer seine Kirche am günstigsten verscherbelt.
Was das im ersten Artikel über die Machenschaften in der Christuskirche erstellte Video Mohammed´s "birthday Party" in a German "christian" church betrifft, so wurde es vom Betreiber der Site des "Verstoßes gegen Nutzerregeln" wegen entfernt. Der Karikaturenstreit zeigt seine Wirkung. (4)
Der Tag wird kommen, da nicht nur eine Kirche und ein Video, sondern unser gesamtes demokratisches System entfernt ist. Islamfunktionäre, deutsche Politiker, Medien und Kirchen arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam darauf hin.
Quellen
(1) Testfall der Religionsfreiheit. Von Pfarrer Gerd Hofmann, Öffentlichkeitsreferat. Evangelischer Kirchenkreis Bochum
http://www.evkirchebochum.de/online/home_1813.php
(2) Mohammeds Geburtstag im Dar al-Islam Bochum, 10. Mai 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-05-10_00-42-57.html
(3) Was ist ein Waqf? Interview mit Dr. Sidi Karim Viudes, Granada. Enfal Islam Page
http://www.enfal.de/waqf.htm
Rules regarding Waqf
http://www.al-islam.org/laws/waqf.html
(4) Mohammed´s "birthday Party" in a German "christian" church. Video und Idee by CA. YourTube. Broadcast Yourself, May 9, 2006 This video has been removed due to terms of use violation.
http://www.youtube.com/watch?v=X4T4BG5uFrI
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