Homepage von Gudrun Eussner
Gudrun Eussner
Links
Homepage von Gudrun Eussner
Artikel

EuropÀer positionieren sich gegen Israel

Jacques Myard ruft zur militÀrischen Aktion gegen Israel auf

Nicht nur die Lieblingsseite der französischen antisemitischen und anti-israelischen Linken Bellaciao, sondern ganz Frankreich, angefĂŒhrt von seinem PrĂ€sidenten Jacques Chirac und sekundiert von den Regierungsmitgliedern Dominique Galouzeau de Villepin und Philippe Douste-Blazy dokumentieren tĂ€glich ihre volle UnterstĂŒtzung fĂŒr den Libanon und seine unschuldige Bevölkerung, die nichts dazu kann, daß die vom Iran und Syrien unterstĂŒtzte und finanzierte Hezbollah vom SĂŒden des Landes und vom SĂŒden Beiruts aus ihren Kampf gegen Israel, die Juden und fĂŒr die Ausweitung des schiitischen Islam und der Macht des Iran in der Region fĂŒhrt. "FĂŒr einen bedingungslosen Waffenstillstand!" wiederholt sich der französische Außenminister. Solche SprĂŒche mögen seiner NaivitĂ€t in außenpolitischen Angelegenheiten geschuldet sein, nicht naiv ist es jedoch von Jacques Chirac, einen solchen Partei-Apparatschik zum Außenminister zu machen, sondern das hat Methode. (1)

Die Editrix schickt mir einen zweisprachigen Link, um mich mit einer zusĂ€tzlichen Information ĂŒber die einseitige Parteinahme Frankreichs gegen Israel zu versorgen. Als wenn ich davon nicht genug hĂ€tte! (2)

Der zweisprachige Beitrag des Dissident Frogman zieht einem die Schuhe aus, so man denn bei der Hitze noch welche anhat. Jacques Myard, ein UMP-Abgeordneter der Nationalversammlung, Mitglied der Partei des Jacques Chirac und Mitglied des Außenpolitischen Ausschusses der Nationalversammlung, fordert die Regierung Frankreichs auf, militĂ€rische Mittel gegen das Vorgehen Israels im Libanon einzusetzen: Le gouvernement français doit prendre toutes les mesures y compris militaires, The French government must take every measure, including militarily, Die französische Regierung muß alle Maßnahmen ergreifen, einschließlich militĂ€rische. Solche Forderungen liest man nicht einmal bei Bellaciao, vielleicht, weil sie gar nicht darauf kommen, daß es fĂŒr derartige Ansinnen eine Anlaufstelle auf Regierungsseite gibt. Aber es gibt sie, und man kann davon ausgehen, daß Jacques Myard nicht der einzige ist, der auf diese Weise den lange verlorenen Glanz der Grande Nation in der Region aufpolieren möchte. Die Abenteuer in der ElfenbeinkĂŒste reichen offensichtlich noch nicht aus. (3)

Der Abgeordnete fordert außerdem eine internationale Truppe, die daranzugehen hĂ€tte, die Milizen gemĂ€ĂŸ Resolution des UN-Sicherheitsrates Nr. 1559, vom 2. September 2004, zu entwaffnen. Sie allein könne die Region stabilisieren. Wenn er damit eine der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) Ă€hnliche Truppe meint, so kann man ihm empfehlen, die Erfahrungen mit diesen korrupten Truppen, die sich als menschliche Schutzschilde fĂŒr die Hezbollah zur VerfĂŒgung stellen und sich fĂŒr gutes Geld an EntfĂŒhrungen israelischer Soldaten beteiligen, auf dem Blog The Volokh Conspiracy nachzulesen; denn englisch und deutsch spricht Jacques Myard fließend. (4)

Empfehlenswert ist aber auch die Web Site von UNIFIL, und dort die Presseverlautbarungen, die sich vor allem um UNIFIL selbst und deren Lage drehen. Die UNIFIL bedauert, daß israelisches MilitĂ€r sie behindert, sich zu bewegen und Hilfe zu leisten. Sie könne aber nicht die Rolle der libanesischen Behörden ersetzen, gibt sie zu bedenken. UNIFIL kommt von beiden Seiten unter Beschuß, von der Hezbollah und von IDF. (5)

Krieg im Libanon - hat Israel den Verstand verloren? Jacques Myard insistiert darauf, daß Frankreich handeln mĂŒsse: es könne sich nicht zufrieden geben damit, seine Alliierten zu ĂŒberzeugen, von denen man la pusillanimitĂ©, die KleinmĂŒtigkeit in diesem Konflikt kenne. Das Wort kommt vom lateinischen pusillus, winzig, schwach, kleinlich, und es gibt den Blick frei auf die Traumwelten, in denen sich französische Politiker heutzutage aufhalten. (6)

Da ich annehme, daß es den Abgeordneten interessiert, was der Dissident Frogman von seinen VorstĂ¶ĂŸen hĂ€lt, schicke ich ihm diese mit freundlichen GrĂŒĂŸen. Der rĂŒhrige Mann ist ensetzt darĂŒber, daß er fĂŒr einen halluzinierenden Antisemiten gehalten wird, antwortet umgehend und schickt mir einen AFP-Bericht, der am 22. Juli in Le Monde veröffentlicht wird, mit der Bemerkung: Ist das auch ein halluzinierender Antisemit? Es handelt sich um eine EinschĂ€tzung des Staatsministers im britischen Außenministerium Kim Howells. Er ist verantwortlich fĂŒr den Nahen Osten, Afghanistan und SĂŒdasien, Anti-Drogen-Kampf, Nicht-Weiterverbreitung von Atomwaffen, Anti-Terror-Kampf, fĂŒr die Vereinten Nationen und ihre Reform. Dieser Mann mit dem bunten Gemischtwarenladen kritisiert die Strategie Israels Journalisten in Beirut gegenĂŒber mit den Goldenen Worten: Wenn sie die Hezbollah verfolgen, mĂŒssen sie auf die Hezbollah zielen, nicht auf die Gesamtheit der libanesischen Nation. Bis dahin kritisiert die britische Regierung Israel nicht, sondern fordert es nur zur ZurĂŒckhaltung auf, einen sofortigen Waffenstillstand fordert sie nicht. Wir hoffen, es wird keinen Einmarsch israelischer Truppen ins Land geben, erklĂ€rt der Staatsminister. Und dann meint er noch, viel wirksamer als militĂ€rische Maßnahmen Israels gegen die Hezbollah, um sie zu zerstören, sei der politische Weg, einen prosperierenden Libanon zu schaffen. (7)

Es versteht sich, daß dieser Staatsminister kein einziges Wort ĂŒber die Angriffe der Hezbollah auf Israel verliert, keines ĂŒber die Tötung israelischer Soldaten und die Verschleppung zweier seiner Soldaten vom Territorium Israels aus in den Libanon. Auf die Frage des Jacques Myard, ob ich Kim Howells auch fĂŒr einen halluzinierenden Antisemiten halte, kann ich nur mit Ja antworten, es sei denn, man schĂŒfe einen entsprechenden Begriff, der einen Menschen charakterisiert, der die Welt ohne Juden und ohne Israelis beschreibt. In dem Interview ist nur im Zusammenhang mit dem Libanon von Menschen die Rede: viele Tote, Tötung vieler Leute, Israel bleibt abstrakt. (8)

Meine EinschĂ€tzung dieses Mannes kommentiert Jacques Myard: Alors lĂ  c´est la meilleure de la journĂ©e
 cordialement malgrĂ© tout. Also, das ist das Beste vom Tage ... Trotzdem herzlichst.

Sabine Christiansen fragt: Wie weit darf Israel gehen?

Am frĂŒhen Sonntagmorgen konfrontiert Kewil seine Leser mit Fotos von sieben Hezbollah-freundlichen Demonstrationen von arabisch-stĂ€mmigen Einwohnern von Chicago, Sydney, Stockholm, London, MontrĂ©al, Genf und Paris sowie einer rotbeflaggten linken Friedensdemonstration von Israelis in Tel Aviv. (9)

So auf den Sonntag eingestimmt, kann man sich an der letzten Etappe der Tour de France freuen und sich vornehmen, nichts zu tun bei der Hitze.

Was wir in den deutschen Mainstream Medien und in den Verlautbarungen deutscher Politiker finden, das stellt sich auch in britischen, französischen, italienischen dar: geht es im Nahen Osten um menschliche Regungen, um Sorgen, Nöte, Ängste, um Leib und Leben von Menschen, die bedroht und getötet werden, dann beziehen sich die Kommentare nahezu immer auf die Araber, die Libanesen, die PalĂ€stinenser, die armen Opfer; geht es um Kriegsziele, um Strategie, um Taktik, dann ist von Israel die Rede: Wie weit darf Israel gehen?

Die GĂ€ste:
- Shimon Peres (stellv. MinisterprÀsident Israel und FriedensnobelpreistrÀger/wird zugeschaltet)
- Heidemarie Wieczorek-Zeul (Bundesministerin fĂŒr Entwicklung)
- Tommy Lapid (ehem. Justizminister Israel)
- Mohammed Nazzal (Generaldirektion PalÀstinas in Deutschland)
- Manfred Lahnstein (Deutsch-Israelische Gesellschaft)
- Ulrich Kienzle (Publizist und Nahost-Kenner)

- Andrée Sfeir-Semler (Galeristin in Beirut/Libanon)
- Ellen Ihrig (Mitarbeiterin der UniversitÀt Haifa/Israel)

Yosef (Tommy) Lapid, der ehemalige israelische Justizminister und heutige PrĂ€sident der GedenkstĂ€tte Yad Vashem, fragt die Moderatorin, wieso nicht gefragt wird: Wie weit darf die Hezbollah, die Hamas, wie weit dĂŒrfen der Iran und Syrien gehen? Diese berechtigte Frage wird nicht beantwortet, es geht wie immer um Israel. Hoch anzurechnen ist Sabine Christiansen und der ARD, daß in dieser Sendung einmal vier bekannte Israelfreunde auftreten, darunter sogar, in der Gestalt von Manfred Lahnstein, ein Nicht-Jude, allerdings Ehemann einer JĂŒdin. Von der Bundesministerin fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sagt mindestens einer, sie sei Freundin der Juden - sie selbst. Ihre Äußerungen ĂŒber die Völkerrechtswidrigkeit der militĂ€rischen Maßnahmen Israels zur Schaffung wenigstens einiger Sicherheit fĂŒr die BĂŒrger sprechen deutlich eine andere Sprache. Es kann nicht an der Parteilinie liegen, wie man an der VerhandlungsfĂŒhrung des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier sieht.

Es habe keinen Zweck aufzurechnen, meint sie, was nichts anderes heißt, als daß sie die Terroraktionen der palĂ€stinensischen Gruppen und der Hezbollah den staatlichen Maßnahmen Israels gleichstellt. Dann tut sie einen weiteren Ausspruch, den man sich einrahmen sollte: Immer wenn Frieden sichtbar wird, haben Gruppen den torpediert. In der gesamten Geschichte Israels, von der UN-Resolution Nr. 181, vom 29. November 1947, bis heute haben immer und in allen FĂ€llen die Araber die Friedenschancen zunichte gemacht. Das ist einfach eine Tatsache, die sich aus dem Islam und seiner rigiden Durchsetzung im Nahen Osten ergibt. Israel liegt auf angeblich fĂŒr alle Zeiten islamischem Boden, es ist ein Waqf. Jeder Muslim ist nicht nur verpflichtet, den Islam weltweit zu etablieren, sondern vor allem erst einmal ehemals islamische Gebiete zurĂŒckzuerobern. Das kleine Israel, so groß wie mein Department PyrĂ©nĂ©es-Orientales, liegt im Zentrum der Islamischen Welt, und da stört es. Wenn es noch eines Beweises bedĂŒrfte, daß der Islam keine Religion, sondern ein religiös verbrĂ€mtes Herrschaftsinstrument ist, hier wĂ€re er erbracht.

Mohammed Nazzal, von der Generaldirektion "PalĂ€stinas" in Deutschland, behauptet unwidersprochen, es habe 50 Jahre gebraucht, bis Israel jetzt erstmalig Raketen auf den Kopf bekĂ€me, also seit 1956 erstmalig. Diese dreiste LĂŒge bleibt im Raume stehen. Er fordert, den Iran und Syrien aus der Betrachtung herauszuhalten. Er suggeriert, daß es sich um einen Konflikt zwischen Israel und dem Libanon handele. Auch damit erntet er keinen Widerspruch. Er vertritt die Linie der iranischen Finanziers der Terrorgruppen im Libanon und in den palĂ€stinensischen Gebieten, die behaupten, sie unterstĂŒtzten die Terrorgruppen nur moralisch. Im Iran erklĂ€rt Mahmud Ahmadinejad, Israel habe mit seinem Vorgehen gegen die Hezbollah im Libanon den Knopf zu seiner eigenen Zerstörung gedrĂŒckt. Genauer Ă€ußert er sich nicht, aber er meint, islamische Staaten und andere wĂŒrden Israel und seine HauptunterstĂŒtzer, geleitet von den USA, isolieren. Am 22. Juli erklĂ€rt der Chef des Hauptkommandos der iranischen Armee Generalmajor Sayyed Hassan Firuzabadi, der Iran werde sich niemals an den KĂ€mpfen im Nahen Osten beteiligen. Dies kolportiert Mohammed Nazzal mit seinen Worten. (10)

Manfred Lahnstein schlĂ€gt sich wacker, er besteht darauf, Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten, einen Waffenstillstand zu fordern, sei völlig daneben; die Hezbollah wolle keinen Waffenstillstand, kontert er die Ministerin. Um noch einen Juden zu Worte kommen zu lassen, der die israelischen MilitĂ€raktionen zur Sicherung des Lebensrechtes seiner Bevölkerung, Juden und Araber, nicht akzeptiert, wird Daniel Barenboim zugeschaltet, der Freund des Edward Said. Der von obskuren linksradikalen Web Sites und dem Fernsehsender ARTE gern zitierte israelische Stardirigent ist selbstverstĂ€ndlich nicht einverstanden mit dem Vorgehen der israelischen Armee. Das will etwas heißen; denn heuer ist sogar Moshe Zimmermann kein verlĂ€ĂŸlicher GesprĂ€chspartner deutscher Journalisten mehr, sondern schlĂ€gt sich auf die Seite seiner geschundenen Landsleute.

Der Publizist Ulrich Kienzle, der viele Jahre im Libanon gelebt hat, scheint wenigstens kein Israelfeind zu sein, obgleich viele Blogger, deren Ansichten ich sonst schÀtze, das anders sehen. Im Laufe der Diskussion kritisiert er die Politik Israels, dessen Abschreckung die Araber nicht mehr ernst nÀhmen. (11)

Diese Beobachtung ist zutreffend. So sieht es auch Daniel Pipes und zieht die Konsequenzen bis heute. (12)

Die Aufweichung beginnt 1993, da Israel Konzessionen an die Araber macht, die PalĂ€stinensische Autonomiebehörde gegrĂŒndet und Yasser Arafat gestattet wird, politisches Kapital gegen Israel aus diesen Konzessionen zu schlagen. Man kann sagen, daß ab 1993 auf Grund der Friedenssehnsucht der Israelis nicht mehr konsequent darauf geachtet wird, daß politische Kompromisse und Konzessionen im Weltbild der Araber nicht vorkommen, daß sie als SchwĂ€che interpretiert werden. Vergessen wird der Auftrag an die Muslime zur Zerstörung Israels, vergessen wird der Phased Plan, vom 9. Juni 1974, und vieles mehr. Ein Höhepunkt der FehleinschĂ€tzungen mit den bekannten Folgen der Intifada II sind die VorschlĂ€ge fĂŒr einen Friedensvertrag von Camp David, vom 11. bis 24. Juli 2000, da Israel den Arabern 97 Prozent von Gaza und der Westbank fĂŒr ihren Staat anbietet. Das ist das Jahr, in dem Israel am 24. Mai den Libanon vollstĂ€ndig rĂ€umt. (13)

Keiner der Diskussionsteilnehmer spricht in klaren Worten aus, was jetzt im Nahen Osten auf dem Spiel steht: entweder siegt die Hezbollah gegen Israel, was dessen Existenz in Frage stellt, und es siegt damit der Iran gegen den Westen und seine demokratischen Werte, oder es gelingt, die Hegemonialbestrebungen des mittelalterlichen Mollahstaates zu konterkarieren und der Region eine Chance zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung jenseits des Schleiers einzurĂ€umen. Diese Entscheidung steht an, und sie wird nur zugunsten des Westens entschieden, wenn die USA und die Staaten der EU an der Seite Israels stehen. Was Frankreich angeht, muß man an dessen UnterstĂŒtzung zweifeln. Politiker der Regierungspartei Ă€ußern freimĂŒtig, daß ein militĂ€risches Vorgehen gegen Israel angesagt sei. (14)

24. Juli 2006 - mit Link-ErgÀnzungen in Quelle Nr. 5, 26. Juli 2006

Quellen

(1)Collectif Bellaciao
http://bellaciao.org/fr/

(2) Editrix´ Office
http://www.editrixoffice.com/

(3) Jacques Myard
http://www.assemblee-nationale.fr/12/tribun/fiches_id/2257.a sp

Jacques Myard
http://www.jacques-myard.org/

(4) Biographie de Jacques Myard
http://www.jacques-myard.org/Pages/biographie.html

(5) United Nations Interim Force in Lebanon
http://www.un.org/Depts/dpko/missions/unifil/

United Nations an Accomplice in Hezbollah Kidnapping. By David Kopel, The Volokh Conspiracy, July 21, 2006
http://volokh.com/posts/1153523571.shtml

UN soldiers reportedly helped Hizbullah kidnap Israelis. By Reuven Koret, Israel Indider, July 15, 2001
http://www.israelinsider.com/channels/diplomacy/articles/dip _0061.htm

Wie weiter mit den Uno-Truppen in Libanon? rte. New York, 25. Juli
Die UNIFIL - machtlose Beobachter, jbi. NZZOnline, 26. Juli 2006
http://www.nzz.ch/2006/07/26/al/articleEBY26.html

(6) Guerre au Liban – IsraĂ«l a-t-il perdu la raison ? CommuniquĂ©s de presse, 18 juillet 2006
http://www.jacques-myard.org/Pages/actualite.php3

France must act: war on Israel! La France doit agir : guerre contre Israël! Dissident Frogman. Time to take Sides, July 18, 2006
http://www.thedissidentfrogman.com/dacha/

(7) Kim Howells. Foreign&Commonwealth Office
http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?pagename=OpenMarket/Xcel erate/ShowPage&c=Page&cid=1035796320965

(8) Un secrĂ©taire d´Etat britannique critique la stratĂ©gie d´IsraĂ«l. AFP, Le Monde, 22 juillet 2006
http://www.lemonde.fr/web/depeches/0,14-0,39-27729319@7-37,0 .html

(9) 22. Juli 2006. Kewil, Fakten&Fiktionen, 22. Juli 2006
http://myblog.de/kewil/art/4045393/

(10) Israeli warplanes kill 3 fleeing Lebanese. By Sam F. Ghattas, Associated Press Writer, Yahoo! News, July 23, 2006
http://news.yahoo.com/s/ap/20060723/ap_on_re_mi_ea/lebanon_i srael_351

(11) Wie weit darf Israel gehen? Sabine Christiansen, ARD, 23. Juli 2006
http://www2.sabinechristiansen.de/index.php?id=100

(12) Israel´s Unnecessary War. New York Sun, July 18, 2006
http://www.danielpipes.org/article/3763

(13) The Israeli Camp David II Proposals for Final Settlement, July 2000. Mideast Web
http://www.mideastweb.org/campdavid2.htm

(14) God´s army has plans to run the whole Middle East. By Amir Taheri, The Sunday Times, July 23, 2006
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2092-2281184_1,00.ht ml



Hoch zum Seitenanfang Diese Seite drucken