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Le cirque médiatique - Verhinderte Attentate und anderer Unsinn

Die britische Polizei entdeckt in der Nähe der Adressen, wo einige der Vorbereitung der Attentate auf die Transatlantikflüge Verdächtigte letzte Woche verhaftet wurden, im Wald von High Wycombe, Buckinghampshire, einen Koffer voll Material zur Herstellung von Bomben. Es fehlt nichts darin, um komplette Bomben herzustellen. Gezündet werden sollten die Bomben mit dem Strom von MP3 Playern. (*)

Ich bin gespannt, wann die ersten Ansichten veröffentlicht werden, daß die Polizei den Koffer selbst dorthin gestellt hat. Die linken Web Sites werden mich doch nicht im Stich lassen?

Fiktive Araber und virtuelle Skeptiker

Es wäre besser gewesen, ich hätte mir am 14. August 2006 einen Indépendant gekauft, aber mir sind die 80 Cent für dieses MSM zu schade, Fisch packt mir seit Jahren mein Fischhändler in seine eigenen Zeitungen ein, und so muß ich jetzt aus dem Gedächtnis berichten, was ich in meinem Frühstückscafé über den in England verhinderten Massenmord lese, das Komplott gegen den Luftverkehr, über den medienwirksamen Zirkus.

Es hat sich in London nichts ereignet, rien ne c´est produit. Keine Terrorplanung, nirgends. Ein Teil der britischen öffentlichen Meinung sei skeptisch. Erinnert wird an den seit drei Jahren in England lebenden Brasilianer Jean Charles de Menezes, den die Polizei am 22. Juli 2005, zwei Wochen nach dem U-Bahn-Anschlag, vom 7. Juli, mit einem Verdächtigten verwechselt und ihn aus nächster Nähe erschießt, sowie an die von Tony Blair behaupteten, aber nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen im Irak. 900 Personen hätten die USA im Zusammenhang mit dem Attentat vom 11. September 2001 verhaftet, von denen 500 bald wieder freigelassen und nur 23 verurteilt worden wären. (1)

Selbstverständlich denkt der Autor des namentlich nicht gezeichneten Berichtes nicht an die Mißstände in seinem eigenen Land, an die französische Justiz, die Verfahren jahrelang hinzieht, oder die muslimische Judenmörder für kurze Zeit in die Psychiatrie einweist, oder an die Tricks der französischen Regierung, parlamentarische Untersuchungen zu unterbinden, in dem juristische Verfahren eingeleitet und ad calendas graecas verschoben werden, wie im Fall des Didier Julia. Der wird, comme si de rien n´était, am 1. Februar 2006 mit seinen UMP-Parteifreunden zu einem Mittagessen bei Jacques Chirac eingeladen. Am 21. März 2006 erklärt das Pariser Berufungsgericht, daß es die Verfahren gegen Didier Julias Mitarbeiter Philippe Brett und Philippe Evanno im Fall der entführten französischen Journalisten nicht einstellen, sondern in Schwebe halten wird. Ich habe mehrfach über den Fall berichtet. Vom Hauptangeklagten Didier Julia ist keine Rede mehr. Das ist die Arbeit der Justiz in Frankreich, und da sind nicht 3098 Menschen durch Attentate, am 11. September 2001, ermordet worden wie in New York. (2)

Der Indépendant verläßt in seiner Berichterstattung über die vereitelten Attentate von London zügig das Hexagon und begibt sich in die Bloggerszene Englands. Das Blatt bedient sich dabei eines Mittels, das mir bereits bei Noam Chomsky unangenehm aufgefallen ist. Nicht er informiert und sagt seine Meinung, sondern er zitiert andere, beispielsweise einen fiktiven Araber, der gegen von Juden geführte Medien und von Juden dominierte Kultur in New York argumentiert. In bekannt antisemitischer Art läßt er diesen Araber unterstellen, daß Juden nicht ihr Leben führen und Karriere machen wollen wie andere, sondern daß sie es als Agenten der jüdischen Sache tun. Geschickt kann er sich bei Kritik aus der Affäre ziehen; denn nicht er hat solche Argumente gebracht, sondern er zitiert einen fiktiven Araber. Was Noam Chomsky selbst dazu denkt, das läßt er offen. (3)

L´Indépendant und die britischen Blogger und Leserbriefschreiber

So hält es auch der Indépendant, der sich auf britische Blogger und Leserbriefschreiber bezieht, die ebenso fiktiv und anonym sind wie Noam Chomskys Araber. Ein auf dem BBC Blog schreibender Kritiker des Vorgehens der britischen Polizei wird namentlich zitiert: John Byng. Die Zeitung erklärt ihren Lesern nicht, daß es sich um ein Pseudonym handelt, sondern es steht dort als Meinung einer namentlich bekannten Person. Die Ironie will es, daß der britische Admiral John Byng hingerichtet wird, da er sein Vaterland verrät, in dem er den französischen Feind in der Seeschlacht von Minorca entkommen läßt. Ist es Zufall, daß solche Figuren als Kronzeugen gegen die Maßnahmen der britischen Polizei und Regierung aufgefahren werden? (4)

Auch einen Kritiker namens Richard Horton, aus Purley, hat der Indépendant aufgespürt. Google bietet für richard horton purley 11 800 Links feil, wobei zu sehen ist, daß es sich auch hier wahrscheinlich um ein Pseudonym handelt.

Er ist einer von drei Kommentatoren, die sich am nächsten Tag äußern, am 11. August, wobei der erste sich ausdrücklich für die gute Arbeit der Sicherheitsdienste bedankt, aber fragt, ob nicht gerade dieses Chaos, das durch die rigorosen Kontrollen entstehe, von den Terroristen gewünscht sei. Er hofft, die Versicherungen und Fluggesellschaften möchten sich nicht vor Erstattungen drücken. Der nächste Kritiker dankt den Sicherheitsdiensten ebenfalls, daß sie das Komplott verhinderten. Er wundert sich über die verschärften Kontrollen. Er denke, seit 9/11 wären enorme Summen ausgegeben worden für die Sicherheit an Flughäfen, besonders das Handgepäck betreffend, was man nun vorübergehend gar nicht mehr mitnehmen dürfe. Das heiße nichts anderes, als das es schon vorher keine ausreichende Sicherheit gegeben habe, es sei denn, die Minister hätten derartig sensible Informationen, daß sie der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden könnten.

Eingedenk des bekannten britischen Humors könnte der ganze Beitrag eine einzige Ironie sein. Nun aber zu Richard Horton:

Mein Herr, die ganze unverhältnismäßige Antwort der Behörden auf einen befürchteten Anstieg bei der terroristischen Bedrohung beweist nur, daß Sie gewöhnlichen Leuten jede Menge Unannehmlichkeiten und Erniedrigungen zumuten können, solange das im Namen der Sicherheit geschieht, besonders, wenn es sich um Reisen handelt. Vermutlich wird der nächste Schritt sein, darauf zu bestehen, daß die Reisenden sich orangefarbene Overalls anziehen, undurchsichtige Schutzbrillen tragen und für die Dauer des Fluges an ihre Sitze angekettet werden. (5)

Das hat es dem Autor des Indépendant angetan, der Hinweis auf Guantánamo. Diese Anspielung zitiert die Zeitung. Der Anti-Amerikanismus kann einmal mehr ausgelebt werden. Es ist bemerkenswert, wie französische Journalisten bei welchen Themen auch immer, sofort bei Israelkritik und Anti-Amerikanismus landen.

Der Indépendant ist nicht die einzige Zeitung, die sich dem aufkommenden Skeptizismus der britischen Öffentlichkeit widmet; im Internet wird man ebenso fündig. Drei Tage nach dem alerte, Alarm über ein terroristisches Komplott gegen Transatlantikflüge habe die Polizei noch immer keine Einzelheiten mitgeteilt, und kein einziger Verdächtiger sei angeklagt worden. Auf ca. 450 aktuelle Angebote wird man verwiesen, wenn man attentats londres scepticisme bei www.google.fr, pages francophones eingibt. Marc Semo, von der Libération, kann bereits in der zweiten Zeile seines längeren Berichtes nicht an sich halten, erwähnt einen gewissen Skeptizismus und kommt sofort auf die 900 Verdächtigen von New York, von denen à peine, kaum, 23 verurteilt wurden.

23 Verdächtige des jetzt aufgedeckten Komplottes gegen den Luftverkehr sind in London in Haft, man kann sie 28 Tage einbehalten. Welcher Leser, der auch nur die geringste Beziehung zu Zahlen hat, finge jetzt nicht sofort an zu rechnen: von 900 bleiben 23, dann bleiben von 23 Verhafteten wieviele übrig? 0,588 verurteilte Terroristen! Rechnerisch verschwindet der Terror. Um zu verdeutlichen, daß er sich von dem ganzen Rummel distanziert, setzt Marc Semo in Anführungszeichen, was man keinesfalls für seine Formulierung halten soll: die britische Polizei sei überzeugt, "ein Massenverbrechen unvorstellbaren Ausmaßes" aufgedeckt zu haben. Nun, es wird andernorts von sechs bis zwölf Flugzeugen berichtet, die voller Passagiere Richtung USA abstürzen sollten. Auf Tausende von Toten käme man, aber dagegen hat der Indépendant bereits am 10. August ein Mittel, in dem er im Aufmacher drei Flugzeuge erwähnt, drei. So wird weiterer Terror weggerechnet. Im Radio France Musique wird direkt bei der ersten Bekanntgabe des geplanten Attentates, um 9 Uhr des 10. August, der Terrorismus weggeredet, die britische Polizei übertreibe maßlos, man denke an den versehentlich erschossenen Brasilianer. (6)

Indymedia Île-de-France und Bellaciao wissen Bescheid

Jetzt beginnt die Satire, und sie wird in diesem Artikel nimmer enden!

Was aber sind diese bescheidenen Andeutungen gegen die Äußerungen auf Indymedia Île-de-France: "Attentats déjoués" et autres fariboles, "Verhinderte Attentate" und anderer Unsinn, betitelt "tonton", das Onkelchen, auf Indy seine Wahrheiten. Da gibt es alles, was schon auf dem durchgeknallten Istanbul Blog der taz von Dilek Zaptcioglu ausgespuckt wird. Sie kommt dazu aus ihrer Dachkammer, in der sie an ihrem zweiten Buch werkelt. (7)

tonton spricht´s aus: Hysterie bei CNN, berechtigter Argwohn bei britischen Bloggern, nichts als unwahrscheinliche Behauptungen, die mehr Fragen aufwürfen über Scotland Yard und Tony Blair als über das "Komplott". Aber nun kommt endlich, was ich schon längst erwartet habe. Was man jedenfalls feststellt: Das komplette Verschwinden des israelischen Krieges aus den Nachrichtensendungen von CNN. (8)

tonton, warum hast du einen ganzen Tag benötigt, um uns das mitzuteilen? Wir wissen es im Grunde vom ersten Augenblick an: die Aktion von Scotland Yard ist nichts anderes als eine Hilfestellung des Tony Blair für die Israelis, um von deren Schandtaten im Libanon abzulenken. Zahlreiche Fotodokumente, besonders von Adnan Hajj, von Reuters, von AP und anderen willigen Hezbollah-Helfern, die unermüdlich neue ältlich-blaue Leichen von Kleinkindern in die Kamera halten, müssen aus den Gehirnen der Briten durch Sensationen gelöscht werden, die sie wieder auf sich beziehen, auf ihren eigenen verpfuschten Urlaub, auf die Versicherung die wahrscheinlich nicht zahlt, auf die Fluggesellschaft, die sich auf höhere Gewalt beruft oder auf sonst etwas.

tonton weiß, wie´s wirklich ist, deckt die Ungereimtheiten in der Geschichte des angeblichen Terrors auf. Warum verreist Tony Blair in den Urlaub, wenn eine unmittelbare Operation bevorsteht, und er der Schließung der Flughäfen wegen nicht zurückkehren kann?

tonton, recht hast du! Tony Blairs Urlaub steht ja einen Tag vorher erst fest, so daß es gar nicht auffallen würde, wenn er plötzlich nicht flöge. Die paar Leibwächter und sonstigen Sicherheitsmaßnahmen, die bläst Tony Blair einfach und geräuschlos ab, Jungens, ich bleibe zu Hause, meine Frau hat Mumps. Es fiele niemandem auf. tonton weiß auch, wann die Operation begonnen hat, und daß schon sofort nach Beginn die Verdächtigen verhaftet sind, es gibt kaum eine Einzelheit, die tonton nicht kennt, und auf die uns das Onkelchen nicht aufmerksam macht. Anfangs schreibt tonton zwar, daß die Überwachung dieser Verdächtigen schon seit mehr als einem Jahr andauere, aber jetzt beurteilt er alles nach dem Beginn der Operation. Woher soll Scotland Yard auch Namen von monatelang Observierten kennen - und dann auch noch pakistanische. tonton glaubt alles, was Innenminister John Reid sowie Regierungs- und Polizeisprecher der Öffentlichkeit erklären. Wenn die es doch sagen! Er kann nicht darauf kommen, daß diese Personen bewußt keine verifizierbaren Einzelheiten ausplaudern, weil die Untersuchungen andauern; das sagt ihm ja keiner. Daß tonton noch nie im Internet kursierende Gebrauchsanweisungen zur Herstellung von Bomben aus TATP gesehen hat, ist ihm nicht übelzunehmen, wer kann sich schon in allem schlau machen? Auch so kennt er sich über die "bombes liquides", die flüssigen Bomben, aus und spottet über sie in Anführungszeichen. (9)

Wie enttäuscht bin ich, daß das Collectif Bellaciao nur einen Beitrag vom Yeti bringt, Paranoia des Feiglings, womit Tony Blair gemeint ist, und im übrigen strikt bei Informationen über den armen Libanon, die eiserne Disziplin der Hezbollah, gerühmt von Robert Fisk, über Israel-Boykott, die Hegemonie der USA, Attacken von ATTAC-Führern gegen ATTAC-Wissenschaftler, über George Galloway auf Sky News und dem gesundeten Fidel Castro bleibt. Ich hoffe, ich habe nichts übersehen.

Der Artikel des Yeti und die Kommentare dazu ähneln inhaltlich dem Artikel des tonton, aber diesen Satz liest man nur bei dem Himalaya-Schneemenschen, und man kann ihm verzeihen; denn wo unter den Schneemassen sollte er sich informieren: Ah, die nach Blut des anderen Lagers dürstenden Bärtigen hätten unrecht, ihre Selbstmordattentäter zu opfern und sich das Bankkonto durcheinanderbringen zu lassen, um ausgeklügelte Operationen in die Wege zu leiten, um uns zu terrorisieren! Ein alter Koffer mit einem laut tickenden Wecker reicht völlig aus! Keine Terrorplanung, nirgends. (10)

Ich bin mit führenden britischen Muslimen, Mitgliedern des Unterhauses aus der Partei des Tony Blair, und 38 islamischen Organisationen, einschließlich dem Muslim Council of Britain und der Muslim Association of Britain entgegen Downing Street 10 einer Meinung; sie schreiben in einem Offenen Brief an Tony Blair, daß sich England den Terror selbst zuzuschreiben habe. Es sei die britische Außenpolitik, die das Land zum Ziel islamischen Terrors mache. Warum es seit 1400 Jahren islamischen Terror in Weltgegenden gibt, die sich keine bösartige Außenpolitik den Muslimen gegenüber zuschulden kommen lassen, muß ich nachlesen, vielleicht im al-Guardian. Erst einmal sehe ich es wie der von Bruno Schirra zitierte pakistanische Mullah, der sich der Meinung der britischen Muslime anschließt, es nur noch prägnanter ausdrückt, daß der Westen die Schuld an allem hat, die Muslime nur reagieren auf Diffamierungen, und ein Mohammed meint in guter Nachfolge seines Namenspatrons: Im Kampf gegen den Glauben ist uns unser Widerstand religiöse Pflicht. (11)

Ich glaube an die Religion des Friedens! Vive le "cirque médiatique" ! (12)

15. August 2006 - 18. August 2006

Quellen

(*) Suitcase full of bomb equipment found by police. By Stewart Tendler, Sean O´Neill and Zahid Hussain, TimesOnline, August 18, 2006
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2-2318431,00.html

(1) Complot aérien: une partie de l´opinion britannique sceptique, Indépendant, 14 août 2006, p. 19

Jean Charles de Menezes. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Charles_de_Menezes

(2) Affaire Julia. Wikipedia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Affaire_Julia

(3) Partners in Hate. Preface to the 1994 Edition, by Werner Cohn, Avukah Press Cambridge 1985/1995
http://www.wernercohn.com/Chomsky.html

(4) John Byng (1704 - 1757)
http://en.wikipedia.org/wiki/John_Byng

(5) Letters to the Editor. Thwarted air terror threat, The Times, August 11, 2006
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,59-2307578.html

(6) Un complot planifié au Royaume-Uni. Par Marc Semo, Libération, 14 août 2006
http://www.liberation.fr/actualite/monde/198539.FR.php

(7) Terror in London - etwas genauer. Von Dilek Zaptcioglu, Istanbul Blog, taz, 10. August 2006
http://taz.de/blogs/istanbulblog/2006/08/10/terror-in-london -etwas-genauer/

(8) "Attentats déjoués" et autres fariboles. Indymedia Île-de-France, August 11, 2006
http://paris.indymedia.org/article.php3?id_article=65728

(9) Triacetone Triperoxide (TATP). GlobalSecurity.org
http://www.globalsecurity.org/military/systems/munitions/tat p.htm

"Plume du Paon" - Akutes Sicherheitsproblem, von Bert Weingarten, Vorstand der PAN AMP AG
http://www.eussner.net/artikel_2006-08-10_17-50-02.html

(10) PARANOÏA DU PLEUTRE. Par le Yeti, Bellaciao,
http://bellaciao.org/fr/article.php3?id_article=32291
PARANOÏA DU PLEUTRE. Chronique du Yeti, 11 août 2006
http://www.yetiblog.org/index.php?2006/08/11/72-paranoia-du- pleutre

(11) Muslim leaders say foreign policy makes UK target. By Will Woodward and Stephen Bates, al-Guardian, August 12, 2006
http://www.guardian.co.uk/terrorism/story/0,,1843114,00.html

"Der heilige Zorn wird über euch kommen". Von Bruno Schirra. Welt.de, 14. August 2006
http://www.welt.de/data/2006/08/14/996724.html

(12) Religion of Peace. By Richard North, EU Referendum, August 9, 2006
http://eureferendum.blogspot.com/2006/08/religion-of-peace.h tml


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