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Die Alianza de (Civilizaciones) Terroristas in Aktion

Im September 2006 interpretiert Spanien die Alianza de civilizaciones, die Allianz der Zivilisationen, so, da√ü sich seine Soldaten der UNIFIL mit der Hezbollah zur Allianz der Terroristen verbr√ľdern. Es geht, wie das Foto auf Little Green Footballs zeigt, schneller als gedacht. Mahmud Ahmadinejad wei√ü, warum er nichts einzuwenden hat gegen die Stationierung spanischer Truppen im Rahmen der UNIFIL. Diese sowie die italienischen und die franz√∂sischen werden auf der Seite der Terroristen gegen Israel k√§mpfen, wenn es n√∂tig wird. Auch die Waffenlieferungen von Syrien nach dem Libanon √ľber die Landesgrenze werden diese falschen Freunde nicht verhindern, und sollte Israel sich einmischen in die von der UN-Resolution 1701 geforderte Entwaffnung der Hezbollah, st√ľnde seinen Soldaten das geschlossene Heer des Mittelmeeres gegen√ľber, der Traum von der Euro-Mediterranean Partnership, der Euro-mediterranen Partnerschaft, w√ľrde zur Freude der Staatslenker Jacques Chirac, Romano Prodi, Jos√© Luis Rodr√≠guez Zapatero und ihrer Gesch√§ftsfreunde wahr, wobei die deutsche Marine gern noch eine Weile vor der K√ľste d√ľmpeln d√ľrfte. (1)

Ein spanischer UN-Friedenssoldat sch√ľttelt die Hand eines libanesischen Hezbollah-Unterst√ľtzers, der ein gelbes T-Shirt tr√§gt und eine Hezbollah-Flagge tr√§gt, w√§hrend er im s√ľdlibanesischen Dorf Kfar Kila, am 21. September 2006, auf dem Weg zur Teilnahme an der gro√üen Siegesparade ist, die am Freitagnachmittag in Beirut stattfinden wird. Hunderte von Hezbollah-Unterst√ľtzern von √ľberall aus dem S√ľdlibanon begannen, zu Fu√ü nach Beirut zu marschieren, um die Entschlossenheit der Gruppe zu demonstrieren, die Waffen nicht niederzulegen. (AP Foto/Alvaro Barrientos)

Heute erntet Spanien den Dank f√ľr seinen unerm√ľdlichen Einsatz zur Islamisierung der Welt, f√ľr seine Bruderschaft mit den islamischen Terroristen, im S√ľden des Libanon, an der Grenze zu Israel: Sechs spanische Blauhelme sind bei einem Attentat im Libanon get√∂tet worden. Bislang hat sich niemand zu dem Terrorakt bekannt. Doch die spanische Regierung ist sich sicher: Hinter dem ersten Anschlag auf die Unifil-Mission √ľberhaupt steckt die pal√§stinensische Fatah al-Islam, wissen die Nachrichtenagenturen. (2)

Dann ist´s ja gut, dann kann die Zusammenarbeit der Spanier mit der Hezbollah getrost weitergehen. Wer wei√ü, ob nicht der Tag kommt, da die Terroristen der Gottespartei die moderaten Verhandlungspartner werden - oder sind sie´s gar schon?

Mit Frankreich f√§ngt´s an

Wer erinnert sich noch an die Zeit vor dem Irakkrieg, als Jacques Chirac seinem Freund Saddam Hussein zu verstehen gibt, daß nicht die gesamte "internationale Staatengemeinschaft" sich gegen ihn wende, sondern daß es noch andere, wohlgesonnenere Mächte gibt, Frankreich zum Beispiel, vertreten durch seine Politiker, allen voran Jacques Chirac, die an dem Nuklearprogramm und den Waffengeschäften mit dem Diktator verdienen, Jean-Pierre Chevènement, Roselyne Bachelot, Jean-Marie Le Pen und viele andere "menschliche Schutzschilde", die selbstverständlich alles abstreiten. Nicht einen Cent habe er bekommen, behauptet Jean-Pierre Chevènement vor laufender Kamera. Internationale und irakische Augenzeugen berichten anderes: der Diktator erkaufe das Wohlwollen der französischen Geschäftspartner und Politiker.

Der erste, Jacques Chirac, beschreibt den zweiten, Saddam Hussein, als einen pers√∂nlichen Freund, zeigte ihm ausf√ľhrlich einen franz√∂sischen Atomreaktor und lud ihn zum Wochenende zu sich nach Hause ein. Um diese Zeit herum war es, da√ü der Premierminister den Spitznamen Jacques Irak bekam.

Dieses und andere Zitate √ľber die Korruption franz√∂sischer Politiker, die auf Grund ihrer pers√∂nlichen Verstrickungen gar nicht anders k√∂nnen, als sich auf die Seite des Saddam Hussein zu schlagen, berichtet T. R. Halvorson in seinem Artikel √ľber die franz√∂sische Politik gegen die Entfernung Saddam Husseins aus dem Amt. Er berichtet auch von den Kosten dieser Politik f√ľr die franz√∂sische Gesellschaft. (3)

Antonia Rados hat in dem arte-Film Notre ami Saddam die eintr√§gliche Freundschaft der beiden Staatsm√§nner und ihrer Freunde dokumentiert, wie alles anf√§ngt 1974, nach der √Ėlkrise zwischen dem Vizepr√§sidenten und ab 1979 Pr√§sidenten des Irak und dem Premierminister, B√ľrgermeister von Paris und Staatspr√§sidenten Jacques Chirac, und wie es endet in 6 Milliarden Euro Schulden, die der Irak in Frankreich hat. Es ist eine m√∂gliche Erkl√§rung daf√ľr, da√ü der Diktator nicht au√üer Landes geht und so den Krieg abwendet, sondern in seinem Irrtum verharrt, Frankreich st√ľnde an seiner Seite und werde es schon richten. Nebenbei wird aus den Informationen des Filmes deutlich, warum bis zum letzten Tag niemandem klar ist, ob und wieviele Massenvernichtungswaffen sich im Irak befinden. Die Gesch√§fte mit Frankreich sind geheim, ebenso die Lagerst√§tten der Waffen.

Der Film zeigt, wie im Nukleargesch√§ft der Irak die Sowjetunion gegen Frankreich ausspielt und so die Preise dr√ľckt. Jedem ist klar, da√ü es sich nicht nur um ein friedliches Projekt handelt, sondern da√ü die Atombombe hergestellt werden soll, und dennoch liefern Frankreich und die Sowjetunion die Technologie. 60 Mirage des R√ľstungskonzerns Dassault werden vom Irak geordert. Dassault und EADS sind die besten Gesch√§ftspartner der irakischen Regierung bei der milit√§rischen Aufr√ľstung, das Giftgas stammt aus von Deutschen gebauten Fabriken, hergestellt mit deutscher Technologie. Antonia Rados bringt an der Stelle eine Aufnahme des Hauptquartiers der Degussa ins Bild. Es ist die Firma, deren Tochtergesellschaft Degesch im Zweiten Weltkrieg das Zyklon B zur Ermordung der Juden liefert. Saddam Hussein begeht mit dem Giftgas einen Genozid an 5000 Kurden von Halabja mit √ľber Italien gelieferten US-Kampfhubschraubern, die unter Begleitschutz franz√∂sischer Kampfbomber das Giftgas verbreiten. Der Film moralisiert nicht, er berichtet. Das ist einer postitiven Erw√§hnung wert, kennt man von arte doch inzwischen ganz andere "Dokumentationen".

Leider ist der Film auf französisch, aber auf der Site AMGOT-All My Good Old Teddies sind noch weitere spannende Videos, auch in englisch, zu sehen und zu hören. (4)

Be√§ngstigend sind die Parallelen der Lage vor dem Irakkrieg zu der im Nuklearstreit mit dem Iran, mit dem Unterschied, da√ü sich diesmal nicht nur die Regierungen Frankreichs und Deutschlands sowie die Linken Europas, sondern weiterer Staaten der EU sowie Ru√ülands und Chinas, von den f√ľr die Mollahs begeisterten Linken nicht zu reden, aktiv an der Besch√∂nigung der Lage beteiligen, woraus man schlie√üen kann, da√ü noch mehr Politiker und Gesch√§ftsleute von den Kontakten mit dem Iran profitieren als seinerzeit mit dem Irak, und da√ü die Kr√§fteverh√§ltnisse zwischen den USA und dem Rest der "internationalen Staatengemeinschaft" heute von letzteren weiter zu ihren Gunsten verschoben werden sollen, und zwar in eine qualitativ neue Dimension. Der Verlauf des Irakkrieges bis heute sowie der eben mit einem Waffenstillstand vorl√§ufig beendete Libanonkrieg geben ihnen nicht unrecht, wenn sie sich eine reelle Chance dabei ausrechnen.

AMGOT bringt einen weiteren Beitrag, Die Achse der gewesenen Hegemone Frankreich, Deutschland und Ru√üland. Es werden f√ľnf Alternativvorschl√§ge aufgelistet, an denen die Motive des Jacques Chirac und der Friedensfreunde f√ľr die Entwicklung des Irak deutlich w√ľrden. Keiner der Vorschl√§ge wird von Frankreich eingebracht. (5)

√Ąhnliche Vorschl√§ge f√ľr den Iran erwartet man von den Regierungen der EU, Ru√ülands und Chinas heute ebenso vergeblich, geschweige denn von Staaten wie Schweden, Spanien und Italien, die man weder als vergangene, gegenw√§rtige noch als zuk√ľnftige Hegemone einsch√§tzen kann. Stattdessen kochen die Regierungen jedes dieser Staaten ihr eigenes S√ľppchen, wobei sich die Regierungen der EU-Staaten in wilde Dialog-Aktivit√§ten st√ľrzen sowie in die Finanzierung des Wiederaufbaus des Libanon, dessen Zerst√∂rung auf das Konto der vom Iran ausgehaltenen Hezbollah geht.

Die deutsche Regierung √ľbernimmt im Jahre 2005 Hermes-B√ľrgschaften f√ľr iranische Warenlieferer in H√∂he von 4,1 Milliarde Euro und eine weitere Ankurbelung des Exports in das befreundete Land, was zu einer Verdopplung der deutschen Lieferungen zum Vergleichsjahr 2002 auf 4,4 Milliarden Euro f√ľhrt. Deutsche Institutionen der Wirtschaft wollen nun mit der unnachgiebigen iranischen Regierung verhandeln, weil sonst mehr als 10 000 deutsche Arbeitspl√§tze in Gefahr seien, europ√§ische Politiker aller Gr√∂√üen und Kragenweiten Reisen in den Iran, darunter Javier Solana und Felipe Gonz√°lez. (6)

Die Intrigen der EU-Staaten am Beispiel Spaniens

Die Verb√ľndeten und Freunde der spanischen Regierung sind heutzutage Kuba, Venezuela und Bolivien sowie der Iran, die Hezbollah und die Pal√§stinensische Autonomiebeh√∂rde. Sie findet es durchaus akzeptabel, da√ü der Iran Atomwaffen bekommt, was Felipe Gonz√°lez M√°rquez, der Sozialist und ehemalige Ministerpr√§sident, von 1982 bis 1996, und Generalsekret√§r des Partido Socialista Obrero Espa√Īol (PSOE), der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei, von 1974 bis 1997, auf einer angeblichen Privatreise in Teheran seinen Gespr√§chspartnern best√§tigt. Er weilt dort auf Einladung des iranischen Au√üenministers Manoucher Motakki, und sucht eine L√∂sung des Nuklearkonfliktes im Dialog. Felipe Gonz√°lez vermittelt auf Bitten von Teheran. Klarer kann man es nicht sagen, wie positiv die Ayatollahs die spanische Regierung beurteilen.

Eine ganze Woche weilt Felipe Gonz√°lez mit ausdr√ľcklichem Einverst√§ndnis des Ministerpr√§sidenten Jos√© Luis Rodr√≠guez Zapatero im Iran, vom 24. bis 31. August 2006. (7)

Dort begl√ľckw√ľnscht ihn Mahmud Ahmadinejad zum R√ľckzug der spanischen Kontingente aus dem Irak; das freue ihn sowie die irakische Bev√∂lkerung. Zur selben Zeit ist bekannt, da√ü Spanien zur Verst√§rkung der UNIFIL 1100 Soldaten in den Libanon schicken wird. Diese Entscheidung unterliegt keiner negativen Kritik seitens des Iran, woraus geschlossen werden kann, da√ü die Frontstellung der spanischen Soldaten den iranischen Mollahs angenehm ist: mit den Gewehrl√§ufen Richtung Israel positioniert, Aufstockung des Waffenarsenals der Hezbollah geduldet, friedlich gemeinsam Wasser und Telefone von UNIFIL und Hezbollah genutzt, Bunkerrestaurierung und Bau neuer Bunker √ľbersehen, eintr√§chtiges Flattern beider Fahnen im Winde S√ľdlibanons.

Italien, Frankreich und Spanien sind die vehementestens Gegner des milit√§rischen Vorgehens Israels gegen die Terroristen der Hezbollah. Sie werden Tausende von Soldaten, angereichert mit solchen aus muslimischen L√§ndern in die UNIFIL entsenden, ein Heer von Israelgegnern. Derweil d√ľmpelt die deutsche Kriegsmarine unentschieden vor der K√ľste, angeblich, um den Waffentransport f√ľr die Hezbollah auf dem Seeweg zu unterbinden. Die Waffen aber k√∂nnen jederzeit √ľber die ausdr√ľcklich nicht durch die UNIFIL zu √ľberwachende Grenze zwischen dem Libanon und Syrien ins Land kommen.

Inzwischen ist nicht einmal mehr sicher, ob die deutsche Kriegsmarine vor der K√ľste Libanons d√ľmpeln wird; denn solches wird f√ľr den Libanon von der Hezbollah entschieden, die von den Deutschen keine klare Positionierung gegen Israel erwartet und deshalb lieber die eindeutig araberh√∂rigen Staaten Frankreich, Italien und Spanien mit der Wahrung ihrer Interessen beauftragt. F√ľr die Hezbollah kommt es nicht in Frage, Schiffe von Deutschen durchsuchen zu lassen, ob sie vielleicht Waffen f√ľr die Terroristen ins Land bringen. Das verletze die Souver√§nit√§t des Libanon. Man kann davon ausgehen, da√ü die Hezbollah diese Entscheidung nur verk√ľndet. Bestimmt wird solche Politik vom Iran, der nicht einverstanden ist mit der Haltung Deutschlands in den Beratungen der st√§ndigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates plus Deutschland √ľber die Forderung zur Aussetzung der Urananreicherung.

Desto wohlgef√§lliger ist Spanien dem Iran. Felipe Gonz√°lez demonstriert vor der endg√ľltigen Stationierung der bis zu 15 000 UNIFIL-Truppen seine Sympathie f√ľr die iranische Regierung. Er h√∂rt sich geduldig eine der unz√§hligen Unterweisungen des Oberlehrers Mahmud Ahmadinejad an: Es w√§re besser, wenn die europ√§ischen Staaten unabh√§ngig w√§ren in ihren Entscheidungen und die Probleme mittels Verhandlung l√∂sten. Er gestatte nicht, da√ü das iranische Volk gehindert werde, die Gipfel des Fortschritts und der Ehre zu erobern.

Der iranische Pr√§sident ist sich seiner Sache gegen√ľber der EU und deren Vertretern so sicher, da√ü er sie vor aller √Ėffentlichkeit wie die Schulkinder belehrt, genauso wie er in aller Selbstverst√§ndlichkeit George W. Bush und Angela Merkel auffordert, zum Islam zu konvertieren, am besten gleich mit ihren jeweiligen Nationen.

Aber Felipe Gonz√°lez h√∂rt sich, bevor man ihm das Wort erteilt, noch ganz andere Worte des iranischen Pr√§sidenten an: die Wurzeln des Konfliktes im Nahen Osten l√§gen "in der Existenz des k√ľnstlichen zionistischen Regimes" (Israel). Die Bewohner des Nahen Ostens machten die Unterst√ľtzung dieses Regimes durch die USA und einige europ√§ische Staaten f√ľr die zionistischen Verbrechen verantwortlich. Ein Widerspruch, eine noch so schwache Kritik an diesen Worten ist nicht bekannt, im Gegenteil, Felipe Gonz√°lez antwortet mit der Anerkennung des Rechtes des Irans auf Nukleartechnologie, weil dieses Land "eine lebenswichtige und eine Schl√ľsselstellung" in der Region einnehme. Er zeige sich optimistisch, da√ü es L√∂sungen auf diplomatischem Wege gebe. (8)

Spanien auf dem Weg in den Islam

Wie den meisten Linken f√§llt auch Felipe Gonz√°lez der Schulterschlu√ü zu den fundamentalistischen Muslimen leicht. Die Unterordnung des einzelnen unter die Anordnungen der Partei, die Wahrheit der Volksgemeinschaft, islamisch Ummah, macht ihm keine gr√∂√üeren Schwierigkeiten. In seinem Fall ist diese Unterordnung der Weg zu Macht und Erfolg. Das hat er mit den Funktion√§ren des politischen Islam gemein, und so kann er an anderer Stelle einem Journalisten der Zeitung Vanguardia m√ľhelos erkl√§ren, da√ü man mit der Hamas verhandeln m√ľsse, was die Site Palestina en lucha, des K√§mpfenden Pal√§stinas, mit Freuden ver√∂ffentlicht. Es w√ľrden Ebenb√ľrtige auf "gleicher Augenh√∂he" antreten. (9)

Wir haben die Hinwendung zum Islam des Konvertiten und ehemaligen Funktion√§rs des Partido Comunista Francisco Mansur Abdussalam Escudero exemplarisch vorgestellt, der sich bereits 1978 dem Islam verschreibt, im Einklang mit dem Koran zwei (in Spanien, sic!) Ehefrauen hat, von denen die eine, Sabora Uribe, korangerecht in ihrer Ehe schwerstens mi√ühandelt, sp√§ter unter mysteri√∂sen Umst√§nden von einem jungen Mann im eigenen Haus ermordet und in einem Fatwa von Abdelbari Zamzami, einem integristischen marokkanischen Mufti, zur M√§rtyrerin stilisiert wird. Der Mufti verk√ľndet andernorts √∂ffentlich, da√ü er schon immer f√ľr die Ermordung der Juden gebetet habe. (10)

Die Philosophin und Literaturkritikerin Rosa Rodr√≠guez Magda schreibt dazu in ihrem neuesten Buch La Espa√Īa convertida al islam, da√ü es weitere zu treuen Muslimen konvertierte spanische orthodoxe Kommunisten und andere sozialistische Linke gebe sowie √ľber die Finanzierung des Mansur Escudero durch die arabischen √Ėlstaaten. Sie berichtet ebenfalls √ľber den unaufgekl√§rten Mord an der ersten seiner beiden Frauen.

Zu Beginn der 90er Jahre seien Mansur Escudero und seine Junta Isl√°mica die historischen Unterh√§ndler f√ľr die muslimischen Angelegenheiten beim spanischen Staat, bis die Spanische F√∂deration der islamischen religi√∂sen Einheiten FEERI, die mit reichem Geldsegen aus Marokko und Saudi-Arabien bedachten Vertreter der muslimischen Auswanderer, Verteidiger eines fundamentalistischen Islams, die Junta Isl√°mica des Mansur Escudero marginalisiert. Die Autorin berichtet von den Geschichtsf√§lschungen √ľber al-Andalus und von der Aufnahmebereitschaft einer gewissen Linken f√ľr den Islam, auf Grund derer Ablehnung der westlichen Werte insgesamt; eher verteidigten sie die Polygamie und die Einf√ľhrung weiterer Gesetze der Scharia. Die Autorin f√ľrchtet um die Zukunft Spaniens, wenn die Politik des Multi-kulti beibehalten werde. (11)

Es bleibt zu erg√§nzen, da√ü Mansur Escudero noch heute beste Kontakte zur sozialistischen Regierung Spaniens hat. Er setzt sich bei seinen ehemaligen Genossen f√ľr eine Erleichterung der Konversion zum Islam, der Freiheit des Religionswechsels (sic!) in Spanien, f√ľr den Islamunterricht in den Schulen sowie f√ľr die schrittweise Einf√ľhrung der Scharia in al-Andalus ein, in dem er sich f√ľr die Polygamie ausspricht. Zur Verbreitung solcher Lehren bekommt er Aufmerksamkeit bei der sozialistischen Zeitung El Pa√≠s, die ihn dazu ausgerechnet an der Plaza de Maimonides interviewt. (12)

Das Vorwort zu dem Buch von Rosa Rodr√≠guez Magda schreibt der Dichter, Essayist und √úbersetzer, spanisch/baskisch, Jon Juaristi. Er berichtet √ľber die engen Verbindungen zwischen der islamischen Sekte der Murabit√ļn und der Izquierda Abertzale, der baskischen Linken f√ľr die Freiheit und Demokratie in Euskal Herria, im Baskenland. Diese Verbindungen hat die jetzige Regierung immer abgestritten und den fr√ľheren Ministerpr√§sidenten Jos√© Maria Aznar der L√ľge geziehen. Es sollte keine Verbindung zwischen der ETA und den islamischen Terroristen des 11. M√§rz 2004 geben. √úber die Murabit√ļn kann man in meinem Artikel Das Waqf al-Andalus lesen. Dort erf√§hrt man √ľber den spanisch-baskischen radikalen Muslim Umar Ibrahim Vadillo und seine abstrusen Vorstellungen zur Einf√ľhrung des Golddinars. (13)

Konvertierte Mitglieder der ETA missionieren seit einigen Jahren in Lateinamerika unter den Chiapas-Indianern. Ganze D√∂rfer konvertieren zum Islam, weil den Indios vorgegaukelt wird, der Islam h√ľlfe den Armen. Leider k√∂nnen sie sich nicht informieren √ľber die Lage der Armen in den muslimischen Staaten, und so glauben sie, was ihnen die baskischen Missionare erz√§hlen. (14)

Ideologische und wirtschaftliche Verflechtungen Spaniens mit islamischen Staaten

Die ideologischen und wirtschaftlichen Verflechtungen der sozialistischen Regierung Spaniens mit den arabischen Staaten und dem Iran sind exemplarisch an der Fundaci√≥n Atman para el Di√°logo entre Civilizaciones, der Atman Stiftung f√ľr den Dialog zwischen Zivilisationen, einer der Sozialistischen Partei des Jos√© Luis Rodriguez Zapatero verbundenen Stiftung, zu studieren, in der die Oppositionspartei Partido Popular nicht vertreten ist. Die Fundaci√≥n Atman veranstaltet in Madrid, Ende Oktober 2005, eine hochrangige Konferenz zum Thema Alianza de civilizaciones, Allianz der Zivilisationen. Der Begriff ist vom ehemaligen iranischen Ministerpr√§sidenten Mohammad Khatami in Teheran gepr√§gt worden. Atman hei√üt im Sanskrit soviel wie Seele, Geist. (15)

Der Prediger, Philosoph und "Professor" Tariq Ramadan, dem die Einreise in die USA auf Grund seiner Kontakte zu islamischen terrorverd√§chtigen Fundamentalisten verwehrt ist, erh√§lt eine Einladung zur Konferenz, worauf der Botschafter Israels in Madrid Victor Harel eine Teilnahme an der Konferenz ablehnt. Mitbegr√ľnder und alleiniger Finanzier mit einer Million Euro sowie Pr√§sident der Stiftung, die gegen den Anstieg von Dogmatismus und Intoleranz k√§mpft, ist der iranische Gesch√§ftsmann Farshad Zandi, der in den Finanzskandal der Verm√∂gens- und Versicherungsagentur Gescartera verwickelte Hauptgesch√§ftsf√ľhrer der Gesellschaft Trade Petroleum.

Mitglieder der spanischen Regierung, der ehemalige Ministerpräsident Felipe González sowie der Theologe Leonardo Boff sind im Vorstand und im Beraterstab der Fundación Atman para el Diálogo entre Civilizaciones vertreten.

Der Theologe Leonardo Boff ist meinen Lesern kein Unbekannter. Er kommt von der brasilianischen Befreiungstheologie und befa√üt sich in den letzten Jahren mit einer neuen Spiritualit√§t. Er lehrt, da√ü der Mensch die spirituelle Dimension als objektive Dimension des Kosmos entdecken werde. Er hat viel mit dem Spiritualisten Tariq Ramadan gemein, unter anderem die Bewunderung f√ľr den zum Islam konvertierten ehemaligen Funktion√§r des Parti communiste fran√ßais (PCF) und Holocaust-Leugner Roger Garaudy; denn Leonardo Boff ist einer der drei lebenden Autoren des von Roger Garaudy im Juni 2000 im Verlag L¬īHarmattan ver√∂ffentlichten Buches mit dem Titel Le XXIe Si√®cle. Suicide plan√©taire ou r√©surrection? Das 21. Jahrhundert. Planetarer Selbstmord oder Wiedergenesung?

In diesem erlauchten Kreise redet au√üer dem spanischen Ministerpr√§sidenten Jos√© Luis Rodriguez Zapatero, dem Au√üenminister Miguel √Āngel Moratinos und dem t√ľrkischen Staatsminister f√ľr religi√∂se Angelegenheiten Mehmet Aydin "Professor" Tariq Ramadan, am 28. Oktober 2005.

Auch zwei geladene Gäste des Partido Popular (PP) verzichten daraufhin auf die Teilnahme an der Konferenz. Einer der beiden ist der Sprecher des Außenpolitischen Ausschusses der Nationalversammlung Gustavo de Arístegui, der auf seinem Blog eine treffende Einschätzung der Gefahr gibt, die von dem weltgewandten salafistischen Prediger ausgeht. (16)

Diesem Ersten Atman Treffen der internationalen Debatte sei ein voller Erfolg beschieden, liest man auf der Atman Web Site. Sie findet statt unter gro√üer Beachtung der Medien, ist doch Teresa Aranda, die Gattin des Gesch√§ftsf√ľhrenden Vorsitzenden Juan Luis Cebri√°n der Kommunikationsgesellschaft PRISA Stellvertretende Pr√§sidentin der Stiftung. Teresa Aranda streitet ab, da√ü der Botschafter Israels der Einladung des Tariq Ramadan wegen seine Teilnahme abgesagt habe. √úber die Absagen der beiden Politiker des PP sagt sie, wer sich selbst ausschlie√üe, der sei intolerant und schl√∂sse andere aus. (17)

Promotora de Informaciones, S.A (PRISA) ist der Medienkonzern in Spanien, der die Meinung bestimmt; die Gesellschaft hieße besser Promotores de Opinión. Kritiker der Islampolitik der spanischen Regierung haben keine Chance. Es lächelt uns aus allen Medien lieb das Baby Face José Luis Zapatero an, und der ehemalige Ministerpräsident Felipe González ist nun als dessen Emissär im Iran unterwegs. (18)

Alianza de civilizaciones ist in Spanien die Devise, vom K√∂nig Juan Carlos bis zum letzten Mitglied des PSOE. Unter dieser Devise wollen f√ľnf Millionen Marokkaner, die Nachkommen der von den spanischen K√∂nigen vor 500 Jahren vertriebenen Muslime Marokkos, die spanische Staatsb√ľrgerschaft. Darin unterst√ľtzt sie mit ganzer Kraft der Konvertit Mansur Escudero. Am 24. Juli diesen Jahres macht er dazu eine offizielle Eingabe bei der Verwaltung Andalusiens. Juan Carlos de la Cal schreibt in der Zeitung El Mundo:

Sie haben spanische Familiennamen, sprechen spanisch und verwahren den Schl√ľssel des Hauses, das sie in Granada zur√ľcklie√üen. F√ľnf Millionen Marrokaner, Nachkommen der von den Katholischen K√∂nigen vertriebenen Moriscos, Muslimen, verlangen die Anerkennung ihres Rechtes auf die spanische Staatsb√ľrgerschaft. Im Jahr der historischen Erinnerung (an den spanischen B√ľrgerkrieg) f√ľhlen sie sich exiliert durch einen anderen B√ľrgerkrieg.

Auf dem eingef√ľgten Foto im Artikel allerdings sieht man eine Frau mit dem arabischen Namen Hasna Daoud. Auch die interviewten M√§nner haben arabische Namen. Es ist wohl nicht so schnell ein Marokkaner mit spanischem Namen aufzutreiben. Einmal mehr werden in diesem Artikel die armen, in ihren Rechten verletzten Muslime bedauert. 300 000 von ihnen sind Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts vertrieben worden oder haben das Land verlassen. Es wird Zeit, da√ü ihren Ur-Ur-Ur...-Ur-Enkeln endlich recht geschieht. (19)

So betrachtet, sind die Forderungen der pal√§stinensischen Araber auf R√ľckkehrrecht umgehend umzusetzen. Die spanische Regierung unterst√ľtzt sie schon deshalb darin, weil Spaniens vor 500 Jahren verlorene f√ľnf Millionen Muslime endlich mit gr√∂√üerer Berechtigung heim ins Reich geholt werden k√∂nnten. Sie w√§hlen dann zum Dank bestimmt alle PSOE. Einige werden auch den Terroristenkader verst√§rken, aber damit mu√ü man leben. Deutschland beweist mit den zur√ľckgekehrten Deutsch-Libanesen, da√ü alles halb so schlimm ist, es geht ja nicht jede Bombe hoch.

K√∂nig Juan Carlos jedenfalls f√ľhlt mit diesen in Marokko zur√ľckgelassenen Nachkommen der Vertriebenen; eine Mauer des Unverst√§ndnisses sei zu verhindern, spricht er am 26. Mai im Parlament von Marokko. Er beschw√∂rt die gemeinsame Geschichte Spaniens und Marokkos. Die geringf√ľgigen Schritte in Richtung auf die Einhaltung der Menschenrechte in Marokko feiert er als gro√üe Tat des K√∂nigs Mohammed VI. Die Allianz der Zivilisationen ist auch das gro√üe Thema des spanischen Ministerpr√§sidenten Jos√© Luis Rodr√≠guez Zapatero, in letzter Zeit aller Welt vorgetragen auf der 59. Generalversammlung der UNO, im September 2004, und national auf dem Kongre√ü der Jungen Linken Spaniens, in Alicante, Ende Juli 2006. Dort l√§√üt sich der Dhimmi ein Pal√§stinensertuch umh√§ngen und f√ľhlt sich dabei sichtlich wohl. (20)

Spanische Blogger finden bereits am 18. Januar 2005, der K√∂nig mache sich l√§cherlich, und er m√∂ge den Spaniern erkl√§ren, was er mit seinen Worten √ľber die Alianza de civilizaciones meine, und wer ihm diese Albernheiten in die Reden geschrieben habe. (21)

Von alledem berichten die deutschen Auslandskorrespondenten selten bis gar nicht. Armes Spanien - und Europa bekommt davon nichts mit!

4./22. September 2006 - Update, vom 25. Juni 2007

Quellen

(1) Euro-Mediterranean Partnership/Barcelona Process
http://ec.europa.eu/comm/external_relations/euromed/index.ht m

(2) Jawdropper of the Hour. Little Green Footballs, September 21, 2006
http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=22681_Jawdropp er_of_the_Hour&only

Spanien macht Fatah al-Islam f√ľr Anschlag verantwortlich. phw/dpa/AFP, SpiegelOnline, 25. Juni 2007
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,490445,00.html

(3) Jacques Iraq aka Jacques Chirac: French Policy Against Ousting Saddam Hussein in 2003. By T. R. Halvorson, Sidney, Montana
http://www.lexnotes.com/misc/jacques_iraq.htm

(4) Notre ami Saddam. France and Iraq. Audio-video documents in RealVideo. L´amicale de l´Entente cordiale
http://www.amgot.org/hist/

(5) The axis of hegemon has-beens. RW. L´amicale de l´Entente cordiale
http://www.amgot.org/hist/axis.htm

(6) Deutschland √ľbernahm im vergangenen Jahr Hermes-B√ľrgschaften in H√∂he von 4.1 Milliarde Euro. irib, Teheran, 27. Juli 2006
http://www.irib.ir/worldservice/germanradio/nachricht.asp?id =5613&day=0

Iran-Krise durch Verhandlungen l√∂sen! DIHK sieht bei Sanktionen √ľber 10.000 deutsche Jobs in Gefahr. DIHK News, 1. September 2006
http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/meldungen/meldu ng009167.main.html

Geber sagen 700 Millionen Euro f√ľr Libanon zu. Netzeitung.de, 31. August 2006
http://www.netzeitung.de/spezial/nahost/436562.html

(7) Felipe González media ante el presidente iraní con el aval de Zapatero. Por Carmen del Riego. La Vanguardia, 1 de Septiembro de 2006
http://www.lavanguardia.es/gen/20060901/51281588469/noticias /felipe-gonzalez-media-ante-el-presidente-irani-con-el-aval- de-zapatero-iran-gonzalez-felipe-gonzalez-mahmud-ahmadineyad -naciones-unidas-union-europea.html

(8) Hezbollah doubtful over German role in UN force, dpa, EXPATIC, September 5, 2006
http://www.expatica.com/actual/article.asp?subchannel_id=26& story_id=32828

Ahmadinejad urges Europe to change policies on ME. IRNA, August 31, 2006
http://www.irna.ir/en/news/view/line-17/0608312625000457.htm

EL EX PRESIDENTE DICE QUE IR√ĀN TIENE DERECHO A LA TECNOLOG√ćA AT√ďMICA. Felipe Gonz√°lez y Mahmud Ahmadineyad, unidos por la crisis nuclear de Ir√°n. Libertad digital, 1 de Septiembre de 2006
http://www.libertaddigital.com/noticias/noticia_1276286860.h tml

(9) Felipe Gonz√°lez, a la gre√Īa con Miguel √Āngel Moratinos y el embajador de Israel. Xavier Batalla, La Vanguardia. WebIslam, 2 de Junio de 2006
http://www.webislam.com/?idn=5980
Rebellión. Palestina en lucha
http://www.rebelion.org/noticia.php?id=32435

(10) Fatua sobre la muerte de Sabora Uribe. Mufti, profesor Abdulbari al-Zamzami. Verde Islam no 10, 21 de noviembre de 1998
http://www.verdeislam.com/vi_10/fatua_VI10.htm

(11) Rodr√≠guez Magda, en "La Espa√Īa convertida al islam" (2/2): "El uso demag√≥gico de la tolerancia y el multiculturalismo es la oculta gangrena por la que se inoculan mensajes no asumibles". C√°mara de Comercio Espa√Īa - Estados Unidos/ the spain-U.S. chamber of Commerce, Nuevo Digital Internacional, 29 de Junio de 2006
http://www.nuevodigital.com/2006/06/29/rodriguez-magda2-en-l a-espana-convertid

¬ŅC√≥mo ser√≠a una Espa√Īa convertida al Islam? Por Carmelo L√≥pez-Arias, El semanal digital, 11 de junio de 2006
http://www.elsemanaldigital.com/arts/52164.asp?tt=

(12) Die Zeitung "El País" interviewt den Konvertiten Mansur Abdussalam Escudero. 19. Februar 2005
http://eussner.net/artikel_2005-02-19_03-53-35.html

(13) Izquierda Abertzale.Kaosenlared.Net
http://kaosenlared.net/noticia.php?id_noticia=14942

Das Waqf Al-Andalus. 19. Februar 2004, mit Ergänzungen vom 24. August 2005 und 1. Juni 2006
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-30-03.html

(14) EL CU√ĎADO EMIR DE LA MINISTRA. Islamizaci√≥n de Europa "EURABIA". 21 de Abril de 2006
http://alianzacivilizaciones.blogspot.com/2006/04/espaoles-m isioneros-de-al-2.html

(15) Fundaci√≥n Atman (espa√Īol y English)
http://www.fundacionatman.org/

(16) Una fundación vinculada al PSOE invita a un islamista radical que tiene vetada su entrada en EEUU y Francia, libertad digital, 23 de octubre de 2005
http://www.libertaddigital.com/php3/noticia.php3?cpn=1276263 698

Encuentro en Madrid para debatir sobre el "Di√°logo entre Culturas y Religiones", Europa Press, aulaintercultural, 28 de octubre de 2005
http://www.aulaintercultural.org/breve.php3?id_breve=548

(17) Prof. Dr. Tariq Ramadan - 12 Jahre im Dienste des europ√§ischen Islamismus. Abschnitt: Tariq Ramadan vermittelt den Islam √ľberall in Europa, siehe Anmerkungen 37 bis 41. 19. November 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-11-19_05-29-16.html

(18) Grupo PRISA
http://www.prisa.es/

PRISA. Wikipedia, la encyclopedia libre
http://es.wikipedia.org/wiki/PRISA

(19) Los hijos de Al Andalus. Juan Carlos de la Cal, Crónica. El supplemento de El Mundo No. 565, 27 de Agosto de 2006
http://www.elmundo.es/suplementos/cronica/2006/565/115662960 1.html

Los hijos de Al Andalus. Redacción Webislam y Juan Carlos de la Cal, El Mundo, 29 de Agosto de 2006
http://www.webislam.com/?idt=5621

(20) El Rey defiende en Marruecos la Alianza de Civilizaciones para evitar el "muro de la incomprensión". Libertad Digital, 26 de Mayo de 2006
http://www.libertaddigital.com:83/php3/noticia.php3?fecha_ed i_on=2005-01-18&num_edi_on=1453&cpn=1276241904&seccion=ESP_D

Zapatero propone a la ONU crear una alianza de civilizaciones entre occidente y el mundo √°rabe. elmundo.es, 22 de septiembre 2004
http://www.elmundo.es/elmundo/2004/09/22/internacional/10958 10596.html

Rote Fahnen auf dem Campus - Der Dhimmi José Luis Rodríguez Zapatero im Palästinenser-Look. 21. Juli 2006
http://www.eussner.net/fundsachen.html

(21) Ahora la poligamia. Bitácora. Libertad Digital, 18 de Enero de 2005 (www.google.es, caché: rey alianza desgobierno patochadas)
http://libertaddigital.es/bitacora/



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