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Mustapha Chérif bei Papst Benedikt XVI

Es ist nicht genug, da√ü Juden- und Israelhasser wie der syrische Scheich Mohammed Said Ramadan al-Bouti den die Christenheit belehrenden Offenen Brief der 38 f√ľhrenden muslimischen Lehrer und F√ľhrer an Papst Benedikt XVI unterzeichnen, und die Welt ob der Gro√üz√ľgigkeit dieser selbsternannten Weisen des Lobes voll ist, nein, nun schieben weitere Propagandisten der "Religion des Friedens" ihre Ratschl√§ge nach, wie der Papst dem politischen Islam noch besser dienen kann, wie die Islamisierung Europas und der Welt mit friedlichen Mitteln vorw√§rts zu treiben ist. (1)

Einer von ihnen ist der 50-j√§hrige algerische muslimische Intellektuelle Mustapha Ch√©rif. Ihn zeichnet aus, da√ü er vom franz√∂sischen Islamwissenschaftler und Berberforscher Jacques Berque (1910-1995), Bewunderer der chinesischen Kulturrevolution und Verteidiger der Einparteienherrschaft in Entwicklungsl√§ndern, im Coll√®ge de France ausgebildet worden ist. Was kann herauskommen bei einem solchen Lehrer, der mit dem militanten Anti-Zionisten Maxime Rodinson (Israel - koloniale Tatsache?, Les Temps modernes, 1967) 1968 die Forschungs- und Aktionsgruppe f√ľr Pal√§stina gr√ľndet, die sich zur Aufgabe macht, Israels Rolle als kolonialer Staat nachzuweisen?

Was kann erwartet werden von einem solchen Ratgeber wie Mustapha Ch√©rif, der Botschafter Algeriens in √Ągypten war und Minister f√ľr Hochschulwesen seines Landes? Er will dem Papst einen Weg zeigen, in dem er ihm im Mai 2006, ohne Illusionen, sein Buch L´Islam et la tol√©rance schickt, der es sich nicht vorstellen kann, da√ü der Papst ihn gar einl√§dt, mit ihm zu diskutieren? Seine √úberraschung ist gro√ü, und das ist ihm abzunehmen, denn im Vergleichsfall w√§re umgekehrt eine solche Einladung nicht ausgesprochen worden. Wohin auch h√§tte man den Pontifex Maximus einladen sollen? In die Hagia Sophia? In eine der zahlreichen zu Moscheen oder St√§llen umfunktionierten byzantinischen Kirchen Syriens? Das l√§uft bei Muslimen nicht so wie bei Christen, die ihre Kirchen den Muslimen √ľbereignen, damit sie dort den Geburtstag ihres Propheten feiern k√∂nnen. Die √úberraschung des Mustapha Ch√©rif allein dr√ľckt schon aus, da√ü er nichts vom Christentum versteht, gar nichts. (2)

Der schon lange f√ľr seine Unterst√ľtzung des Salafisten Tariq Ramadan und der fundamentalistischen Union des Organisations Islamiques de France (UOIF) bekannte Redakteur der Le Monde Henri Tincq w√ľrdigt das Treffen des Papstes mit Mustapha Ch√©rif in bew√§hrter Art: der Muslim doziert ex cathedra, er belehrt den Papst, damit dieser, so Henri Tincq, sich bei seiner T√ľrkeireise nicht noch einmal einen Faux pas leistet wie den, am 12. September 2006, in Regensburg: (3)

Er (Manuel II Palaeologus) sagt: "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten".

Nicht noch einmal soll es der Papst wagen, vor einem Kreis geladener G√§ste in ein Zitat von 1391 verbr√§mte Tatsachen auszusprechen, die den Muslimen in ihrem Siegeszug Schaden zuf√ľgen, dem einen oder anderen Christenmenschen, der bedingungslos den Dialog mit den Muslimen fordert und f√ľhrt, die Augen zu √∂ffnen, welcher gef√§hrlichen Chim√§re er nachl√§uft. So sieht es auch Henri Tincq, der 1998 begeistert in einer Rezension des Buches Aux sources du renouveau musulman, An den Quellen der muslimischen Erneuerung, des Chefredakteurs des Monde diplomatique Alain Gresh und des Hassan al-Banna Enkels Tariq Ramadan, den jungen muslimischen Intellektuellen, Freund des Priesters Christian Delorme und des Michel Lelong, als Prediger der Re-Islamisierung der Jugendlichen ("les jeunes") muslimischer Herkunft begr√ľ√üt. Solche √Ąu√üerungen des Nachfolgers der ersten Sahaba finden uneingeschr√§nkte Bewunderung des Henri Tincq: (4)

Die Persönlichkeit von Imam Hasan al-Banna: Licht spendender Glaube, eine tiefe Spiritualität, persönliche Disziplin, freundlich und sanft im Umgang mit seinen Mitmenschen. Ustadh Umar al-Tilmisani schrieb das und sagte es wieder und wieder, so wie ich ähnliche Geschichten von meinem Vater, Dr. Said Ramadan, seinem Schwiegersohn, und meiner Mutter, Wafa al-Banna, seiner ältesten Tochter gehört hatte.

Das Geheimnis von Imam Hasan al-Banna war die Qualität seines Glaubens und die Intensität seiner Beziehung zu Gott. ... Er lebte wie die ersten Sahaba, dem Pfad des Propheten folgend ...

Da der Link zum Zitat in meinem Artikel √ľber Michel Lelong, Xavier Ternisien und Henri Tincq sich ge√§ndert hat, gebe ich die Fundstelle von der Site des Tariq Ramadan wieder. Da postet er die gesammelte salafistische Ehrfurcht noch einmal, nachdem er sich trotz Taqiyya nicht in die USA einschleichen kann. (5)

Dummheit und Arroganz paaren sich bei Henri Tincq, der sich nicht entbl√∂det, seinen Artikel so zu √ľberschreiben: Vor seiner Reise in die T√ľrkei ber√§t sich der Papst √ľber den Islam. Wenn es nicht so traurig w√§re, k√∂nnte man sich aussch√ľtten vor Lachen! Josef Ratzinger wei√ü schon mehr √ľber den Islam, als dessen Apologeten lieb ist, da liegt Mustapha Ch√©rif noch in den Windeln. Der nach Rom reisende, laut eigener Ausage Vertreter der schweigenden Mehrheit der Muslime ver√∂ffentlicht den f√ľr ihn peinlichen Le Monde-Artikel auf seiner Site: Ich habe dem Papst gesagt ... Er hat den Papst erinnert, da√ü ... die Anwendung von Gewalt ist nur gestattet im Falle eines Angriffs und unter strikten Bedingungen. Henri Tincq verschweigt, was ihm mit Sicherheit bekannt ist, da√ü n√§mlich die selbsternannten muslimischen F√ľhrer bestimmen, wann der Islam angegriffen ist, und welches die strikten Bedingungen der Gewaltanwendung sind, oder hat er, um nur zwei Beispiele zu nennen, die von muslimischen Imamen gelenkten Krawalle um die d√§nischen Mohammed-Karikaturen und die Reaktionen auf die Papstrede von Regensburg verschlafen? (6)

√úber die Audienz des Mustapha Ch√©rif beim Papst berichtet bereits einen Tag vor der Le Monde die r√∂mische Nachrichtenagentur Zenit, die sich so darstellt: ZENIT ist eine internationale Nachrichtenagentur. Unser Ziel und unsere Berufung ist es, einem weltweiten Publikum objektive und professionelle Berichterstattung √ľber Ereignisse und Ver√∂ffentlichungen der Katholischen Kirche und sie aktuell betreffende Themen zur Verf√ľgung zu stellen, wobei wir uns dabei insbesondere an die Medien wenden.

Daher also bezieht Henri Tincq seine Weisheiten und f√§rbt sie im Sinne der Le Monde und der Arabienpolitik Frankreichs islamgr√ľn ein. (7)

Mustapha Ch√©rif, Mitbegr√ľnder des GAIC

ZENIT berichtet, was Henri Tincq f√ľr unwensentlich h√§lt, es seinen Lesern mitzuteilen: Mustapha Ch√©rif ist einer der Gr√ľnder in Frankreich des Groupe d´Amiti√© Islamo-Chr√©tienne (GAIC), der Gruppe der islamisch-christlichen Freundschaft, die seit ihrer Gr√ľndung 1992 institutionalisiert einen einseitigen islamisch-christlichen Dialog pflegt, in dem Muslime und Christen sich bei konsequenter Ablehnung der Juden und Israels f√ľr die islamische und die Sache der Araber einsetzen. (8)

F√ľr diejenigen, die franz√∂sisch lesen, ist die Rubrik Israel-Pal√§stina empfehlenswert. In wenigen Artikeln gibt es alles, was an "Analysen" und Ratschl√§gen f√ľr einen gerechten dauerhaften Frieden in der Region n√∂tig ist: Ma√ünahmen zur Abschaffung Israels. Ein f√ľr den 10. November 2006 angek√ľndigtes islamisch-christliches Treffen wird so eingef√ľhrt: (9)

Pal√§stina (sic!) ist abgeriegelt, belagert, isoliert, Gaza ist bombardiert. Die Minister und Abgeordneten sind entf√ľhrt (enlev√©s) und, wie seit vielen Jahren, die verantwortlichen Politiker ermordet (assassin√©s).

Nach einem ersten blutigen Halbjahr 2006 kann jeder feststellen, da√ü die Logik des Krieges nichts gebracht hat. Die israelischen Soldaten sind wie die Tausenden von pal√§stinensischen und libanesischen noch immer Gefangene. Die Rechtm√§√üigkeit (la l√©gitimit√©) Israels hat f√ľr die V√∂lker der Region abgenommen, w√§hrend sich diese ersch√∂pft in dem schweren Konflikt gegenw√§rtiger und zuk√ľnftiger Gefahren im Nahen und Mittleren Osten und √ľberall in der Welt.

Der Artikel √ľber die pal√§stinensischen Fl√ľchtlinge und das R√ľckkehrrecht ist ebenfalls aufschlu√üreich. Berichtet wird √ľber eine Debatte zum Thema zwischen einem weiblichen Fl√ľchtling und zwei Israelis. Stutzt man dar√ľber, da√ü zwei Israelis einer Pal√§stinenserin gegen√ľbertreten sollen, um √ľber das R√ľckkehrrecht zu diskutieren, so legt sich die Verwunderung rasch; denn es kommen Israelis zu Worte, die einer Meinung sind mit der im Lager Shatila geborenen Leila El Ali, Direktorin der libanesischen Organisation Najdeh, einer NRO, die im Libanon mit den Pal√§stinensern in den dort sorgf√§ltig konservierten elenden Fl√ľchtlingslagern zusammenarbeitet. (10)

Die beiden Israelis sind Eitan Bronstein und David Chemla, seit Jahren im Dienste f√ľr die Abschaffung des Staates Israel bzw. der Schaffung zweier pal√§stinensischer Staaten durch die R√ľckkehr nicht nur der 1948 aus Israel vertriebenen oder geflohenen Araber, sondern auch s√§mtlicher ihrer Nachkommen. Eitan Bronstein, den Gr√ľnder der Vereinigung Zochrot, und Freund des Teddy Katz, des Erfinders des Massakers von Tantura, habe ich in meinem Artikel √ľber Flucht und Vertreibung der Pal√§stinenser portr√§tiert. Beide pilgern mit arabischen Fl√ľchtlingen und ihren Nachkommen regelm√§√üig an Orte in Israel, wo ihre Vorfahren und sie fr√ľher wohnten. Da lernen Fl√ľchtlinge der dritten Generation ihre vermeintlichen Anspr√ľche und den Ha√ü gegen die Juden und Israel aufrecht zu erhalten. (11)

Das ist ganz im Sinne von Qantara, der "Br√ľcke", einem Portal der Bundeszentrale f√ľr politische Bildung, der Deutschen Welle, des Goethe-Instituts und des Instituts f√ľr Auslandsbeziehungen. Das Ausw√§rtige Amt finanziert Qantara, das sich als Br√ľckenschlag zu den Interessen der Araber zu verstehen scheint, und wo sich der feste Autor der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Joseph Croitoru im Sinne von Eitan und seinen Kameraden √§u√üert: (12)

Der Lehrer und Friedensp√§dagoge Bronstein und seine Mitstreiter haben bereits jetzt den Zorn der rechtsgerichteten israelischen √Ėffentlichkeit auf sich gezogen. Bewusst provokativ pr√§sentiert sich Zochrot auf seiner Internetseite:

Das Logo des Vereins enth√§lt ein Schl√ľsselloch ‚Äď eine Anspielung auf jenen Schl√ľssel, der f√ľr die Pal√§stinenser zugleich Symbol f√ľr Exil und R√ľckkehr ist. Die damals Vertriebenen nahmen ihre Hausschl√ľssel mit, denn sie rechneten mit ihrer baldigen Heimkehr.

Allein dieses Logo, das Zustimmung zum R√ľckkehrrecht der Pal√§stinenser nach Israel ausdr√ľckt, war Grund genug zum Angriff: Als "Kollaborateure der pal√§stinensischen Terrororganisation Hamas" wurden die Vereinsmitglieder von einem Kommentator der rechtsgerichteten israelischen Zeitung "Maariv" verunglimpft. Solche Attacken verm√∂gen aber nicht, Eitan Bronstein und seine Kameraden einzusch√ľchtern.

David Chemlas franz√∂sische Vereinigung La Paix Maintenant, wird vom GAIC als Zweig der israelischen Bewegung Shalom Arshav vorgestellt. Auf ihrer Site erkl√§rt sie es als ihre Aufgabe, diese Bewegung zu f√∂rdern und zu unterst√ľtzen. Auch die einschl√§gig ausgew√§hlten Artikel dieser Vereinigung sind sehr lesenswert: (13)

  • Die Israelis beweinen die pal√§stinensischen Opfer von Beit Hanoun
  • Das, was wir nicht sagen durften w√§hrend des R√ľckzuges (aus Gaza)
  • Amir Peretz "Mann des Friedens"

Wer solche Freunde in Deutschland und in Frankreich hat, der benötigt keine arabischen Feinde mehr: Haust du den Juden eine rein, muß es zitiert von Juden sein ... (14)

Unter dem Zeichen des Kampfes gegen den religiösen Haß

Unter dem "Zeichen der Hoffnung" sieht Mustapha Chérif das Treffen mit dem Papst, vom 11. November 2006. Er ermahnt Benedikt XVI:

W√ľrden Sie sich bitte daran erinnern, da√ü der Islam eine hohe Spiritualit√§t darstellt, einen authentischen Weg Gottes, wie es die Gl√§ubigen und ihre Zivilisation seit 15 Jahrhunderten bezeugen. Diese offenbarte und universelle dem Christen- und dem Judentum nahe Religion, ist der dritte monotheistische Zweig, die letzte Etappe des Heils.

Ich wei√ü nicht, was der Papst bei der Erinnerung an die islamische Zivilisation der letzten 1500 Jahre assoziiert, ich denke auf Grund meiner Kenntnisse des Islams nicht mehr wie in meiner Studienzeit an den Maidan-e Schah in Isphahan, die Blaue Moschee in Istanbul und den Dichter Jalal al-din Rumi, sondern an Mord, Raub, Versklavung, Unterdr√ľckung der Frauen und der Homosexuellen, die Steinigung, Zwangsumsiedelung von ganzen Bev√∂lkerungen nach Anatolien, Zwangsrekrutierung in die Janitscharentruppen, an die Arroganz der Fremdenprivilegien, die Brutalit√§t der Herrschaftssicherung, beispielsweise die Ermordung aller (!) m√§nnlichen Nachkommen des jeweils verstorbenen Sultans zur Sicherung der Macht des Erstgeborenen, an die Machtsicherung des Mohammed im 7. Jahrhundert und an die des wahhabitischen Ibn Saud in Saudi-Arabien sowie die des Ayatollah Ruhollah Khomeini im Iran.

Bei religi√∂sem und bei Rassenha√ü f√§llt Mustapha Ch√©rif der Antisemitismus ein, aber dieser Ha√ü bezieht sich besonders auf die Muslime. Mu√ü man froh sein, da√ü der vor allem in Europa grassierende Antisemitismus √ľberhaupt erw√§hnt wird? Der Islam respektiere das Christentum, meint der Islamologe, aber es findet sich in unserer Zeit, in den letzten Jahrzehnten, leider kein Beispiel daf√ľr. Ich habe ihm einige Worte √ľber den Islam gesagt. Er hat mir mit Wohlwollen zugeh√∂rt. Eine weise Entscheidung, diesem Dozenten nicht zu widersprechen; denn nun folgen M√§rchen √ľber den friedlichen Islam, √ľber Glaubensfreiheit, derjenige der glaubt, glaubt, und derjenige, der nicht glaubt, glaubt nicht, √ľber G√ľte, Ablehnung von Gewalt, archaischen Islam, Intoleranz, Instrumentalisierung der Religion. Der Koran richte sich an die Vernunft und an das Herz. Man mu√ü starke Nerven haben, sich diese Heuchelei anzutun.

Es folgen drei Vorschläge des Papstgastes: (15)

  • Durchf√ľhrung eines Kolloquiums zum Thema Kampf gegen religi√∂sen Ha√ü,
  • Sensibilisierung der internationalen Staatengemeinschaft √ľber den verurteilenswerten Charakter der Beleidigungen und Angriffe auf die heiligen Symbole der Religionen, vergleichbar den Prinzipien bez√ľglich Rassismus und Antisemitismus, in der Respektierung des Rechts betreffend Meinungsfreiheit und Kritik,
  • Unterst√ľtzung und Vervielf√§ltigung von Gruppen und Netzwerken der Freundschaft, des Dialogs und der islamisch-christlichen Forschung weltweit.

Sollen etwa weitere Gruppen wie der GAIC gegr√ľndet werden, wo sich die Feindschaft gegen die Juden und gegen Israel austoben kann? Sollen der Blasphemie-Paragraph wieder eingef√ľhrt, die in Frankreich seit 1905 verankerte Laizit√§t, die Trennung von Religion und Staat, aufgehoben und die franz√∂sische Republik abgeschafft werden?

Michel Lelong, Freund des Mustapha Chérif

Mitbegr√ľnder des Groupe d´Amiti√© Islamo-Chr√©tienne (GAIC), der Gruppe der islamisch-christlichen Freundschaft, ist der bereits erw√§hnte Michel Lelong, le P√®re blanc, der Wei√üe Vater. Er ist der erste Pr√§sident des GAIC. (16)

Dieser Freund der Muslime ist auch Freund und F√ľrsprecher des ehemaligen Funktion√§rs des Parti communiste fran√ßais (PCF) und Holocaustleugners Roger Garaudy. Der ist seit Jahrzehnten unerm√ľdlich t√§tig f√ľr die pal√§stinensisch-arabische Sache und gegen Israel. Seine Mitstreiter sind unter anderem der P√®re blanc Michel Lelong und die Zeitung Le Monde. Am 17. Juni 1982 bekommen Roger Garaudy und er gegen Bezahlung vom Direktor der Zeitung Jacques Fauvet eine ganze Seite, um gemeinsam mit Pastor √Čtienne Matthiot √ľber die Massaker im Libanon und die Bedeutung der Aggressionen Israels zu schreiben. Die drei Autoren wollten zeigen, da√ü es kein einmaliger Ausrutscher war, sondern die innere Logik des politischen Zionismus, auf den der Staat Israel aufgebaut ist, auf Rassismus und unendlichen Expansionsdrang.

1996 schreibt Michel Lelong einen Unterst√ľtzerbrief f√ľr Roger Garaudy, f√ľr den der Holocaust ein von den Juden erfundener Mythos zur Rechtfertigung der Existenz Israels ist: Ich best√§tige, da√ü es tats√§chlich ungerecht ist, ihn des Antisemitismus zu bezichtigen, und ich fordere, da√ü er sich an der notwendigen Debatte √ľber die gro√üen spirituellen Fragen unserer Zeit beteiligt. Michel Lelong findet die Sendungen des Hezbollah-Senders Al Manar wertvoll (des programmes de valeur), und er ist ein gro√üer Bewunderer des Tariq Ramadan.

√úber die Zust√§nde in Darfur wei√ü der P√®re blanc: Entgegen dem, was gewisse Leute sagen und schreiben, ist der Sudan ein gastliches Land (un pays accueillant) ... Die menschlichen Beziehungen dort sind aufrichtig und vertrauensvoll; die interreligi√∂sen Beziehungen sind br√ľderlich; die Freiheit der Religionsaus√ľbung besteht f√ľr alle. (17)

Michel Lelong, unterst√ľtzt den Negationisten Roger Garaudy vorbehaltlos. Im Juni 2000 ver√∂ffentlicht auf dessen Anregung der Verlag L¬īHarmattan ein Buch mit dem Titel Le XXIe Si√®cle. Suicide plan√©taire ou r√©surrection? Das 21. Jahrhundert. Planetarer Selbstmord oder Wiedergenesung? Dort ist Michel Lelong neben Roger Garaudy, Leonardo Boff und anderen Ko-Autor. Leonardo Boff treffen wir jetzt bei der Islamisierung Spaniens wieder, im Beraterstab der Fundaci√≥n Atman para el Di√°logo entre Civilizaciones des iranischen Empresario Farshad Zandi, des Gr√ľnders und alleinigen Finanziers der Stiftung. Tariq Ramadan h√§lt dort Vortr√§ge und kn√ľpft Kontakte zur Islamisierung Spaniens. (18)

√úber den 1938 in Brasilien geborenen Leonardo Boff wei√ü die Fundaci√≥n Atman, da√ü er mit der Bescheidenheit des Franziskaners im Jahre 1985 durch den damaligen Kardinal Josef Ratzinger die Verdammung zum Schweigen erhalten habe. Tats√§chlich wird ihm nach Vorladungen und Gespr√§chen ein Bu√üschweigen auferlegt, das bedeutet, da√ü er w√§hrend der Zeit nichts ver√∂ffentlichen darf. Sein erstes Buch von den 72 von ihm ver√∂ffentlichten sei von seinem zuk√ľnftigen Inquisitor (su futuro inquisidor) finanziert worden. Heute interviewt ihn der ehemalige Senator des Partido Socialista Obrero Espa√Īol (PSOE) und Periodista, Journalist, Juan Gonz√°lez Bedoya, den meine Leser schon aus einem wohlwollenden Interview mit dem Konvertiten und Bef√ľrworter der Polygamie Francisco Abdussalam Escudero kennen. (19)

Aber zur√ľck zu Michel Lelong. Am 25. November 1999 ver√∂ffentlicht er ein Buch La v√©rit√© rend libre: le juda√Įsme, l¬īislam et nous, die Wahrheit macht frei (Anspielung auf Arbeit macht frei?), im rechtsextremen Verlag Fran√ßois-Xavier de Guibert. Der Fran√ßais d¬īabord, La Lettre de Jean-Marie Le Pen, Der Franzose zuerst, Informationsblatt des Jean-Marie Le Pen, w√ľrdigt das Buch ausf√ľhrlich als interessante Ver√∂ffentlichung, die ohne jedes Ressentiment gegen den Front National sei.

Michel Lelong ist Gr√ľndungsmitglied der Amiti√©s Franco-Irakiennes, der Franz√∂sisch-irakischen Freundschaftsgesellschaft zwischen den V√∂lkern von Frankreich und dem Irak, von 1985. Weitere erlauchte Mitbegr√ľnder sind der Lehrer des Mustapha Ch√©rif Professor Jacques Berque sowie Jean-Pierre Chev√®nement, der als Verteidigungsminister zur√ľcktritt, als Frankreich, im Januar 1991, in den Irakkrieg eintritt. Er ist zu der Zeit Pr√§sident der Freundschaftsgesellschaft und ver√∂ffentlicht einen Artikel: Saddam Hussein ist ein stolzer Mann mit seltenen Qualit√§ten, weiterhin der franz√∂sische Botschafter in Bagdad sowie Abgeordnete, Schriftsteller und Journalisten. (20)

Michel Lelong ist ein Freund des verstorbenen Papstes Johannes Paul II, dessen Hinwendung zum Islam bis hin zum K√ľssen des Korans er mit gro√üer Genugtuung beobachtet und in einem Buch Jean Paul II et l´Islam dokumentiert. Auch dieses Buch erscheint im rechtsextremen Verlag Fran√ßois-Xavier de Guibert. Nun ist er besorgt, da√ü dessen Nachfolger sich in eine ihm nicht genehme Richtung bewegt, obgleich er nach Amtsantritt mehrfach erkl√§rt habe, die Beziehungen zwischen der Kirche und dem Islam seien eine der gro√üen Tatsachen des 21. Jahrhunderts. Diese √Ąu√üerung allerdings ist immer richtig, ganz gleich wie man zu den Versuchen der Islamisierung der Welt stehen mag. (21)

Der P√®re blanc meint, der jetzige Papst habe keine Gelegenheit gehabt, die arabische Welt und die islamische Zivilisation vor Amstantritt kennenzulernen, und da√ü er sich mehr auf die "katholische Identit√§t" beziehe. Das hindere aber nicht daran, da√ü der Papst einen tiefen Respekt vor dem Islam entwickeln k√∂nnte, man m√ľsse ihm dabei helfen. Dazu bed√ľrfe es der Information √ľber die internationale politische Lage, besonders im Nahen Osten, im Heiligen Land, in Jerusalem, und andererseits der theologischen Dimension, das hei√üt, des Studiums der Unterschiede der Doktrin und der ethischen und spirituellen Konvergenz, die zwischen der Aussage des Korans und des Neuen Testamentes herrschten. Diese Konvergenz setzt der katholische (!) Pater Michel Lelong als gegeben voraus. Das Zitat des Manuel Palaeologus h√§lt er f√ľr ein ungl√ľckliches Ereignis. Die Verwerfungen zwischen Kirche und Islam beruhen f√ľr ihn auf einem Mi√üverst√§ndnis. Auf die Idee, da√ü der Papst zu seiner Meinung gerade wegen seiner Kenntnis des Islam gekommen sein k√∂nnte, verf√§llt der P√®re blanc nicht. (22)

Mustapha Ch√©rif pflichtet ihm bei: Offenheit und gegenseitiger Respekt seien gefragt. Welche Zukunft und welche Form mu√ü der islamisch-christliche Dialog annehmen? Die Proteste gegen seine Ausf√ľhrungen √ľber den Islam, die Vernunft und die Gewalt, h√§tten den Papst dazu gebracht, √ľber eine fruchtbare Beziehung nachzudenken. So sagt Mustapha Ch√©rif es selbst, da√ü man nur laut und gewaltsam protestieren mu√ü, um die Richtung der √úberzeugungen zu bestimmen. Jetzt verlangt er den Einstieg beider Seiten, der Kirche und des Islam, auf h√∂chster Ebene in den Dialog. Wir brauchen einander, was nichts anderes hei√üt als: der Islam bedarf der Kirche zu seiner Verbreitung in der Welt. (23)

Am 20. Mai 2006 ist das Team Michel Lelong/Mustapha Ch√©rif zu Gast im Institut Europ√©en des Sciences Humaines (IESH), in Ch√Ęteau Chinon. Sie halten im Rahmen der Frankreich-weiten Portes ouvertes, des Tages der Offenen T√ľr, eine Konferenz ab zum Thema Vivre ensemble, Zusammen Leben. (24)

Das IESH ist ein privates Institut des Hochschulunterrichts in den Spezialgebieten der islamischen Theologie, der Scharia, der arabischen Sprache und des Koranlernens, zur Ausbildung von Imamen und Erziehern. Das Institut wird gef√ľhrt von der den Muslimbr√ľdern nahestehenden fundamentalistischen Union des Organisations Islamiques de France (UOIF), der franz√∂sischen Zweigstelle der Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE), der Organisations Islamiques d´Europe (UOIE). (25)

Zur Finanzierung wei√ü die Site des IESH: Des fonds furent rassembl√©s, Gelder wurden gesammelt. Sie kommen bis zum Jahr 2000 aus den Golfstaaten. Seit M√§rz 1998 gibt es ein gleiches Institut in Highmead, bei Llanybydder, West Wales, England. Es wird als Wohlfahrtsinstitution gef√ľhrt, das sich ebenfalls aus nicht weiter spezifizierten Spenden finanziert. We provide strictly segregated accommodation, hei√üt es √ľber die Unterkunft. W√§hrend der Indoktrination sind Frauen und M√§nner getrennt, beim Lernen und auch beim Essen, wie die Fotos auf der Site zeigen. (26)

Seit dem Jahr 2001 gibt es auch ein IESH in St Denis, im Norden von Paris. Dort wird eine neue Generation von Muslimen herangezogen. St Denis ist ein Zentrum der islamischen Agitation. In St Denis unterh√§lt die Association pour la promotion des auteurs musulmans (APAM), die Vereinigung zur F√∂rderung muslimischer Autoren, ein B√ľro mit einem/r 3/4-teilzeitbesch√§ftigten Sekret√§r/in. Die islamische Prediger wie Tariq Ramadan und Mustapha Ch√©rif einladenden islamischen Gruppen haben Teile der Eintrittgelder, die sich auf 3 bis 5 Euro belaufen, an die Vereinigung abzuf√ľhren. So verdienen die f√ľr die Islamisierung Europas t√§tigen Handlungsreisenden ihr Zubrot. (27)

Die wenig √ľberzeugenden Ergebnisse der Erziehung sind beim Europ√§ischen Sozialforum, November 2003, sowie bei den Herbstkrawallen in den Vorst√§dten Frankreichs zu besichtigen. Einige Krawallmacher st√ľrzen sich mit dem Rufe Allahu Akhbar ins Get√ľmmel.

Bei www.Google.fr gibt es 767 Angebote f√ľr Michel Lelong - Mustapha Ch√©rif. Man kann also das Bild √ľber die enge Zusammenarbeit der beiden M√§nner weiter verfeinern. Das Buch Islam √† l´√©preuve du temps, Islam in der Pr√ľfung durch die Zeit, des Mustapha Ch√©rif wird im Salafistenverlag Tawhid ver√∂ffentlicht. Dort beschreibt man ihn als offenen Mann und √ľberzeugt von der fortschrittlichen Natur des Islam. (28)

Liberty Vox Forum fragt: Mustapha Ch√©rif : Islamologue islamiste ? Islamistischer Islamologe? Ein herrlicher Blog mit ernsten und heiteren Beitr√§gen zu dieser Person, und √ľber die neuen Denker des Islams der Aufkl√§rung! (29)

Ein Ausbund an Taqiyya sind die Ideen, die Mustapha Ch√©rif auf der Konferenz anl√§√ülich des zehnten Jahrestages des Barcelona-Prozesses Euro-Med Allianz der Zivilisationen im Mittelmeerraum, in Granada, am 10. Dezember 2005, vorstellt und auf seinem Blog ver√∂ffentlicht: Die Zivilisationen angesichts der Unordnung der Welt. Dort behauptet er, da√ü nichts bez√ľglich des Islams und seiner Geschichte der Einf√ľhrung der Demokratie, der S√§kularisierung und der Freiheit als Grundlage der Existenz entgegenst√ľnde, ganz im Gegenteil. Er will ein neues "Andalusien" um das Mittelmeer herum wiederfinden, das sei das Ideal des Islam, und es sei keine Utopie, sondern eine Herausforderung der Zukunft. Geschickt macht er sich die Unkenntnis vieler Menschen in den westlichen (noch) nicht muslimischen L√§ndern zunutze, die den M√§rchen √ľber das bis 1492 tolerante Andalusien glauben. Ich kann dazu nur sagen, wenn Mustapha Ch√©rif Andalusien wieder einf√ľhren und gar auf ganz Europa ausdehnen will, dann sollten sich alle Europ√§er vor ihm in acht nehmen; denn in Spanien ist schon im 11. Jahrhundert die Gegend judenfrei, die Juden vertrieben oder ermordet. Das sogenannte Goldene Zeitalter w√§hrt ungef√§hr 250 Jahre, ab der Eroberung Spaniens, das zu der Zeit mehr als 300 Jahre christlich ist, und der Herrschaft der Omayyaden, 756 bis 1031. Alles andere sind Propagandal√ľgen des politischen Islam. (30)

Mustapha Ch√©rif ist in seinen √Ąu√üerungen dem Tariq Ramadan sehr √§hnlich. Beide wollen den Islam auf friedlichem Wege in Europa und der Welt ausbreiten. Dazu biedert er sich √ľberall an, wo gegen Israel und die Juden mit scheinbaren Sachargumenten vorgegangen wird, er zitiert Jacques Derrida, den "Neuen Historiker" Ilan Papp√© und wendet sich gegen die bellezistische Politik und die auf der Grundlage des zionistischen Extremismus gef√ľhrten Agressionen der israelischen Regierung, nachzulesen unter Lettre aux intellectuels occidentaux , Brief an die Intellektuellen des Westens, auf dem Liberty Vox Forum, Datum vom 31. Juli 2006:

Drei israelische Soldaten auf libanesischem Territorium gefangen, und das ist ein Vorwand, da√ü sich ein Sturzregen von Feuer √ľber einem ganzen Land ergie√üt. Soviele L√ľgen in einem Satz! Die Soldaten werden, einer von Pal√§stinensern, zwei von der Hezbollah, von israelischem (!) Territorium entf√ľhrt. Das bestreiten nicht einmal die Terroristen. Das Feuer ergie√üt sich auch nicht √ľber ein ganzes Land, sondern gezielt √ľber Stellungen der Hezbollah, die sich inmitten der libanesischen Bev√∂lkerung verschanzt. Dabei kommt es zu tragischen T√∂tungen von Zivilisten, die sich entgegen der Aufforderung des israelischen Milit√§rs nicht von den Stellungen der Hezbollah entfernen, die sich wahrscheinlich nicht entfernen d√ľrfen, sondern von der Hezbollah zum Bleiben gezwungen werden.

Mustapha Chérif kommt den Interessen Frankreichs in der Region sehr gelegen. Darum wird er als Gastprofessor ans Collège de France eingeladen. Nun macht er Politik mit seiner Einladung beim Papst. Weit wird er nicht damit kommen.

Mustapha Chérif in der französischen Provinzpresse

Die Befangenheit der franz√∂sischen Politik und Medien in ihrer Zusammenarbeit mit dem fundamentalistischen Islam gegen die Juden und gegen Israel f√ľhrt zu einem ausf√ľhrlichen Interview der Lokalredakteurin des Midi Libre und des Ind√©pendant Zo√© Cadiot mit dem Philosophen und Islamologen Mustapha Ch√©rif, dem ersten muslimischen Papstbesucher, der die T√ľrkeireise des Papstes analysiert (sic!). Dabei l√§√üt er nichts aus. Die h√∂fliche Hinwendung des Papstes Richtung Mihrab nennt er cette divine pri√®re dans la mosqu√©e d´Istanbul, dieses g√∂ttliche Gebet in der Moschee von Istanbul, ce geste magnifique, diese gro√üartige Geste, und er interpretiert sie selbstverst√§ndlich als Einverst√§ndnis mit den behaupteten Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam. Der Papst wisse: l´occident a √©t√© jud√©o-islamo-chr√©tien et gr√®co-arabe, der Westen ist j√ľdisch-islamisch-christlich und griechisch-arabisch gewesen. Die Ausschreitungen nach der Papstrede von Regensburg erw√§hnt er als protestations pacifiques et l√©gitimes apr√®s Ratisbonne, als friedliche und berechtigte Proteste nach Regensburg. Die Papst√§u√üerungen seien aus Unkenntnis des Islams entstanden. (31)

Das Interview der Zo√© Cadiot schafft es nicht in die Google-Angebote, und so bleiben der francophonen Welt die erneuten L√ľgen und Heucheleien des Mustapha Ch√©rif erspart.

18. November 2006 - Ergänzungen, 3. Dezember 2006

Quellen

(1) Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti - Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004. 5. Oktober 2004

  • Selbstmordattent√§ter sind M√§rtyrer. Ausdr√ľckliche Aufforderung zu Attentaten
  • Rechtfertigung der Ermordung j√ľdischer Frauen und Kinder sowie unbeteiligter Muslime
  • Der Glaubenskrieg in allen seinen Formen ist Pflicht
  • Selbstmordattentate sind der Gipfel der M√§rtyrerarbeit
  • Befreiung ganz Pal√§stinas von den Juden ist die Pflicht aller Muslime

http://www.eussner.net/artikel_2004-10-05_21-26-57.html

Open Letter to Pope Benedict XVI by 38 Leading Muslim Scholars and Leaders. Islamica Magazine
http://www.islamicamagazine.com/online-analysis/open-letter- to-his-holiness-pope-benedict-xvi.html

(2) Gilles Kepel, wertvoller Wissenschaftler des welschen Staates. 25. Oktober 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-10-25_22-22-10.html

(3) Glaube, Vernunft und Universität. Erinnerungen und Reflexionen. ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI. Aula Magna der Universität Regensburg, Dienstag, 12. September 2006
http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006 /september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060912_university-rege nsburg_ge.html

(4) "Le Monde", le Père blanc Michel Lelong, Al-Manar TV und andere Judenfeinde. 13./14. Dezember 2004. Darin: Le Père blanc Michel Lelong, Xavier Ternisien und Henri Tincq
http://www.eussner.net/artikel_2004-12-13_19-50-56.html

Des terroristes ou des saints? Par Henri Tincq, Le Monde, 11 septembre 1998. alapage.com
http://www.alapage.com/mx/?tp=F&type=1&l_isbn=2227363142&don nee_appel=GOOGL

(5) In the Middle of The Night (Foreword). By Tariq Ramadan, February 2001- February 2, 2005
http://www.tariqramadan.com/article.php3?id_article=0203&lan g=en

(6) Avant son voyage den Turquie, le pape consulte sur l´islam. Par Henri Tincq, Le Monde, 14 novembre 2006
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0,36-834240,0.html

Avant son voyage den Turquie, le pape consulte sur l´islam. Par Henri Tincq, Le Monde, 14 novembre 2006
http://www.mustaphacherif.com/2006/11/14/

(7) ZENIT Nachrichtenagentur
http://www.zenit.org/german/archiv/zenit-german.html

(8) Groupe d´Amiti√© Islamo-Chr√©tienne
http://www.legaic.org/

(9) Rencontre-Débat: Des croyants pour la paix au Proche-Orient. Par Myriam Bouregba, GAIC, 10 octobre 2006
http://www.legaic.org/article.php3?id_article=57

Isra√ęl - Palestine
http://www.legaic.org/rubrique.php3?id_rubrique=9

(10) La question des réfugiés palestiniens et du droit au retour. Débat entre une réfugiée palestinienne et deux israéliens. 24 mai 2006
http://www.legaic.org/article.php3?id_article=45

Association Najdeh
http://almashriq.hiof.no/lebanon/300/360/362/najdeh/

(11) Die terroristische Organisation Hamas - ein tödlicher Kult. 18. März 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-18_20-07-55.html

"Eitan Bronstein, Zochrot". Subject: Zocrot in Isdud (Ashdod), 15 August 2003 [Website report; Tour to Majdal, Saturday 20 September 2003]
http://groups.yahoo.com/group/Encounter-EMEM/message/8028

(12) Israelis erinnern an Schicksal der Palästinenser. Von Joseph Croitoru. Qantara 2004
http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-216 /_p-1/i.html

(13) La Paix Maintenant, 18 mai 2003
http://www.lapaixmaintenant.org/article421

(14) Der Jude ist an allem schuld
http://www.henryk-broder.de/fremde_federn/eussner.html

(15) Sous le signe de la lutte contre la haine religieuse. Rencontre historique. Par Mustapha Cherif, 16 novembre 2006
http://www.mustaphacherif.com/2006/11/16/ma-rencontre-avec-l e-saint-pere-sous-le-signe-de-l%e2%80%99esperance/#more-104

Un universitaire musulman rend compte de son entretien avec Beno√ģt XVI. "Sous le signe de l´esp√©rance". Par Mustapha Cherif. ZENIT, Agence d´information - Le monde vu de Rome. 13 novembre 2006
http://www.zenit.org/french/visualizza.phtml?sid=98155

(16) Islam. Une femme pour le dialogue. D´apres B. G., La Croix, France, 29 fevrier 1996
http://ospiti.peacelink.it/anb-bia/week_96/0960229

Les Missionaires d´Afrique. Site des P√®res blancs de France
http://peres-blancs.cef.fr/

(17) Mon curé chez les barbus. Fiametta Venner. Le Blog de Prochoix/ Charlie Hebdo, 30 mars 2005
http://www.prochoix.org/cgi/blog/2005/03/30/276-mon-cure-che z-les-barbus

"Le Monde", le Père blanc Michel Lelong, Al-Manar TV und andere Judenfeinde. 13./14. Dezember 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-12-13_19-50-56.html

(18) Europa und die Alianza de (Civilizaciones) Terroristas. Darin: Ideologische und wirtschaftliche Verflechtungen Spaniens mit islamischen Staaten. 4./22. September 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-09-04_02-01-08.html

Fundación Atman
http://www.fundacionatman.org/

(19) Entrevista. Leonardo Boff. Juan G. Bedoya, El País. Fundación Atman, 28 de avril de 2006
http://www.fundacionatman.org/actualidad/noticia_280406_es.h tm

Die Zeitung "El País" interviewt den Konvertiten Mansur Abdussalam Escudero. 19. Februar 2005
http://eussner.net/artikel_2005-02-19_03-53-35.html

(20) Les "Amitiés Franco-Irakiennes". Historique
http://amiraq.free.fr/historique/story_01.html

(21) Cinquante cinq ans de rencontre. P√®re Michel Lelong : Jean-Paul II et l´Islam. Voix d´Afrique no 60, 2003
http://peres-blancs.cef.fr/michellelong.htm

(22) Il faut aider le pape ! Par Michel Lelong. R√©actions sur les propos du pape Beno√ģt XVI. GAIC, 16 novembre 2006
http://www.legaic.org/imprimer.php3?id_article=60

(23) Il nous faut nous tourner vers l´avenir. Par Mustapha Cherif. R√©actions sur les propos du pape Beno√ģt XVI. GAIC, 16 novembre 2006
http://www.legaic.org/imprimer.php3?id_article=60

(24) Programme des Journ√©es Portes Ouvertes IESH Ch√Ęteau-Chinon, 20 mai 2006
http://www.iesh.org/index.php?option=com_content&task=view&i d=22&Itemid=73&lang=fr

(25) The Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE)
http://www.eu-islam.com/

(26) Institut Européen des Sciences Humaines (IESH) Paris
http://www.ieshdeparis.com/historique_iesh.htm

(27) Tariq Ramadan, Hani Ramadan. Par Denis Touret
http://www.denistouret.net/textes/Ramadan.html

(28) Islam √† l´√©preuve du temps. Par Mustapha Ch√©rif. √Čditions Tawhid
http://www.islam-france.com/livre.asp?onglet=3&article=231

(29) Liberty Vox Forum: Islamologue islamiste ? Dès 29 avril 2006
http://www.libertyvox.com/phpBB/viewtopic.php?t=887&sid=096a 372ac8859d0f0e1a34a6e4a7819b

(30) Les civilisations face au desordre mondial. Par Mustapha Chérif. Conférence à Grenade (Espagne) du 9-10 décembre 2005. Mustapha Chérif Blogspot
http://mustapha-cherif.blogspot.com/2005/11/confrence-grenad e-espagne-du-9-10_10.html

(31) Analyse du voyage. Mustapha Ch√©rif. Recueilli par Zo√© Cadiot, L´Ind√©pendant, 2 d√©cembre 2006, page 15



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