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Fast Food Nation - MALBOUFFE - Anti-Amerikanismus pur

Die Deutschen müssen noch bis Ende Februar 2007 warten, die Franzosen aber haben schon jetzt nach Michael Moores Bowling for Columbine, über die Gewalt in den USA, und den Film gegen George Bush Fahrenheit 9/11 , Goldene Palme beim Festival de Cannes 2004, einen neuen leider nicht preisgekrönten Strohhalm, an dem sich ihr Anti-Amerikanismus hochranken kann, das Symbol der amerikanischen Gegenkultur, den Film Fast Food Nation, von Richard Linklater, nach dem Bestseller von Eric Schlosser, aus dem Jahr 2001. Schließlich liegt ihr eigener Film Le monde selon Bush über den dümmsten Präsidenten aller Zeiten, von William Karel und Eric Laurent, schon zwei Jahre zurück, und sein Makel ist außer seiner Mittelmäßigkeit, daß er nicht von US-Amerikanern gedreht wurde, sondern von Franzosen, wenn auch einer von ihnen wenigstens Jude ist. (1)

Die Deutschen müssen noch warten, bis der Film endlich die Ansichten des ausschließlich Bio-Produkte verarbeitenden Fernsehkochs Vincent Kling untermalt, daß Ablehnung der Gentechnik in der Landwirtschaft Ehrensache ist, ein Dienst am Volke, an der Volksgesundheit, bis dem Unsinn nachgebetet werden kann, daß es heutzutage eine natürliche Ordnung gebe, ein Lebensgleichgewicht, das nicht zerstört werden dürfe. Koch, bleib bei deinem Löffel, kann man dem Mann nur zurufen. (2)

Französisch heißt der neue Film MALBOUFFE, mit großen Buchstaben: die Junkfood-Esserei. Die Welt, die Sie beschreiben, die ungesunde Ernährung, die monströsen Profite, die totale Entfremdung, die Ausplünderung (la prédation) - ist das nicht eine Metapher für Amerika? fragt der Nouvel Observateur den Autor. Ja, sicherlich. Das ist viel weitreichender als der Nahrungsmittelhandel, das ist eine Art des Funktionierens, die unsere gesamte Gesellschaft befällt, antwortet Eric Schlosser. Diese Formulierung läßt der Nouvel Observateur unhinterfragt, dem Interviewer fallen keine Parallelen zu Europa und zu Frankreich ein: was ist unsere gesamte Gesellschaft? Für Franzosen ist es klar, daß allein die amerikanische Gesellschaft gemeint ist, genauer gesagt, die US-amerikanische. Es können den Franzosen gar nicht genug amerikanische Filmstars sein, die mitwirken dabei, die USA abzutakeln, diese mickrige Mickey-Gesellschaft. (3)

Um den deutschsprachigen Lesern einen Eindruck zu geben, was in französisch mit prédateur und prédation gemeint ist, biete ich die Web Site zum Thema: Du neuf chez les prédateurs, Neues von den üblen blutsaugenden Beutejägern. Schauen Sie doch mal rein, bitte. Dort gibt´s die Definition des Beutejägers, die Frage, ob er notwendig ist, ob der Jäger jede Beute gebrauchen kann, Antwort: ja, können die Beutejäger ihre Beute zum Aussterben bringen, Antwort nein, in einem ausgeglichenen Naturhaushalt nicht, außer die Menschen mischen sich ein ... Aha, es sind Beutejäger in der Natur gemeint, Raubtiere. So also sieht Eric Schlosser sich, umgeben von Beutejägern - es sei denn, der Nouvel Observateur hätte das Interview im französischen Sinne übersetzt und verfälscht. (4)

Filmstarts.de schüttet ein wenig Wermut in den Wein, was die Denunzierung der USA betrifft; denn halb fiktiv richten sich Linklater und Schlosser dabei pünktlich zum frischen Gammelfleischskandal gegen die Machenschaften der massenhaft produzierenden Lebensmittelindustrie. Welch ein Glück, daß die Franzosen das nicht lesen, aber auch dann wären sie nicht abzubringen von ihrer Überlegenheit, wenn auch nicht militärstrategisch in der Welt, so doch wenigstens im Bereich der angeblichen Hygiene in allen ihren Restaurant und Schnellimbissen. Wer jemals französische Restaurantküchen von innen gesehen hat, lacht sich schlapp, und damit meine ich nicht nur die Küche von Jo Goldenberg mit ihren Modderkarpfen. (5)

Die Site LesEchos.fr, le web de l´économie, ist so aufgeregt über den neuen Strohhalm, daß sie die Mitwirkenden durcheinanderbringt. Don Henderson ist Marketingchef bei Mickey´s, aber gleichzeitig ist er im Zeitalter der Geschlechtsumwandlung auch Studentin mit dem Vornamen Don. Man kann schließlich nicht alle Sprachen beherrschen, erst recht nicht englisch. Don, was weiß denn Les Echos, diese Site der französischen Wirtschaft, ob das ein Mädchen- oder Jungenname ist. Entsprechend sieht die Wirtschaft Frankreichs aus. (6)

Auf der Jagd nach bakteriell verseuchten tiefgefrorenen Steaks in Kalifornien, schreibt Les Echos, seien Don Henderson, eine Studentin, die sich ihr Studium bei Mickey´s Fast Food Restaurants verdient, und zwei undercover arbeitende Angestellte in den Schlachthäusern unterwegs, um den Feinden des guten Essens das Handwerk zu legen. Allein durch die Namensgebung der Restaurantkette wird die Disney World gleich mit erledigt, was der aufrechten Aktivistengruppe der Faucheurs volontaires, der Maisausreißer, um den Asterix-Verschnitt José Bové eine Genugtuung, wenn nicht mehr, bereiten dürfte, gewinnen sie doch eine Bestätigung ihres kriminellen Treibens durch US-Amerikaner, die es selbst sagen: Die Studentin jobbt neben der Schule bei Mickey´s. Als auch sie mehr von den zwielichtigen Machenschaften der Kette erfährt, kündigt sie und wird Mitglied einer Aktivistengruppe motiviert von ihrem links angehauchten Onkel Pete. Yeah! (7)

Filmstarts.de läßt nicht locker: Diese einzelnen Erzählstränge sind bestenfalls lose miteinander verbunden, ohne dass diese Verbindung einen besonderem Zweck diente. Vielmehr wird hiermit eine gewisse Erwartungshaltung aufgebaut, die jedoch, wie die Geschichten einiger Figuren, sinnfrei ins Leere läuft. Die Begeisterung der Franzosen für diese Sinnfreiheit bleibt ungetrübt, je sinnfreier desto geeigneter für französische Propaganda gegen die USA. Schauen wir, was die staatstragende Zeitung des Sylvain Cypel Le Monde zum Kinostart zu schreiben hat: Vom Schlachthaus bis zum Ladentisch, der Schrecken des Hamburgers. (8)

Da geht´s gleich in die vollen. Bruce Willis und Avril Lavigne, zwei Darsteller, dürfen beim Festival de Cannes 2006, im Mai 2006, zur Präsentation eines Filmes von Dreamworks nicht auf die Bühne, obgleich sie daran mitgewirkt haben. Der Film wird unter anderem gesponsort von der Fast Food-Kette Wendy´s. Der Filmkritiker der Le Monde Thomas Sotinel meint, diese brutale Handlung sei die beste Kritik, die Fast Food Nation sich wünschen könnte. Der Musikliebhaber der Zeit des Nirwana ist nicht nur Le Monde-Redakteur, seit 1989, sondern im Jahr 2001 auch Jury-Mitglied in Cannes, es ist mit ihm so ähnlich wie bei uns mit Jan Ullrich und Hagen Boßdorf: Objektivität pur. (9)

Er fährt große Geschütze auf, in dem er den weltberühmten Schriftsteller Upton Sinclair zu diesem nicht einmal in Cannes preiswürdigen Film in Beziehung setzt. Haben Sie, geehrter Leser, nicht auch schon mindestens einmal irgendwo in einer Landschaft die Ruhe gepriesen? Dann freuen Sie sich auf den Tag, da man Sie in einem Atemzug mit Johann Wolfgang von Goethe nennt, der auf dem Gipfel des Kickelhahns, im Jahre 1780, meint: Über allen Gipfeln ist Ruh´ ...

Fast Food Nation, meint der Filmkritiker, sei interessant. Die einzelnen Fragmente seien manchmal sogar gelungen; am Maßstab des künstlerischen Gelingens allein könne man aber den Erfolg des Filmes nicht messen, sondern an seinen politischen Folgen, schließlich habe La Jungle, The Jungle, in den USA zur Gründung der Food and Drug Administration geführt, womit wir wieder bei Upton Sinclair angelangt sind. Der hat vor 100 Jahren sein berühmtes Werk geschrieben, die Kritik des Kapitalismus am Beispiel der Fleischverarbeitungsindustrie, der Stahlwerke, des organisierten Verbrechens. Für ihn ist der Sozialismus der einzige Weg zum Fortschritt. Solche Nachricht der Le Monde kommt bei allen linken Lesern gut an, vor allem, wenn der Filmkritiker meint, dieses drittklassige Elaborat sollte für den zehn Tage vorher gewählten 109. Kongreß der USA zur Handlungsanleitung werden. Wer es bislang nicht weiß, der sieht´s spätestens jetzt, welche Weiten zwischen der Realität der Welt und der Wahrnehmung der französischen Medien liegen. (10)

Der Redakteur der Le Monde Jacques Mandelbaum, seltener Fall eines nicht kritiklos palästienserfreundlichen und US-feindlichen Juden in diesem Blatt, besucht den Film bei seiner Aufführung in Cannes und meint, das sei ein mißlungenes Pamphlet, das im Winde des palmengekrönten Filmes von Michael Moore Fahrenheit 9/11 segele. Man bleibe mit allen Erwartungen an einen gekonnten Schlag gegen die amerikanische Nahrungsmittelindustrie als Audruck für ein unmenschliches System der Rentabilität und des Profits zurück. Nicht jeder kann eben den Anti-Amerikanismus so gekonnt und gewinnbringend vermitteln wie Michael Moore. Ich finde noch dazu nirgends eine Antwort auf die Frage, wer diesen Film finanziert, wer es ermöglicht, daß er in Frankreich schon im November in die Kinosäle kommt, während Deutschland auf die Propaganda noch bis Februar 2007 warten muß. (11)

Fast Food Nation präsentiert vom Collectif anti-OGM 66, im Kino Rive Gauche

Jetzt fängt der Siegeszug der Fast Food Nation richtig an; der Film kommt am 22. November 2006 in die Kinosäle, sogar hier bei uns in Perpignan, im Roussillon genannten Nord-Katalonien. (12)

Nicht nur in Paris gibt es ein Rive Gauche, sondern auch bei uns, am linken Ufer des Flüßchens Basse. Dort findet am 21. November auf Einladung des Collectif anti-OGM 66 eine Voraufführung statt. Das Kollektiv ist eine Zweigstelle der Bewegung gegen genetisch veränderte Nahrungsmittel. Seine Kampfgruppen sind die Faucheurs volontaires, die freiwilligen Schnitter, die sich seit einigen Jahren unter der Führung ihres Helden und Kandidaten für die Kandidatur zur Präsidentschaft 2007 (sic!) José Bové im rechtsfreien Raum Frankreichs ungehindert betätigen. Sie glauben das mit der Kandidatur nicht? Ich auch nicht, aber die Wirklichkeit überholt einmal mehr die Satire. Das macht das Leben in Frankreich so bunt und lustig. (13)

Die Aufmerksamkeit des Collectif anti-OGM gilt den Nahrungsmittelkonzernen, die in Frankreich Versuchsfelder unterhalten. Sie zerstören beispielsweise im August 2004 in wenigen Minuten ein Feld von ungefähr 1200 Quadratmetern der französischen Firma Biogemma, einer Tochter von Limagrain, Euralis, RAGT, Sofiprotéol und Unigrains. Biogemma will mit ihrer Arbeit den Vorsprung aufholen, den die USA auf dem Gebiet haben; denn eines ist klar: die USA beliefern schon jetzt die halbe Welt mit ihren genveränderten Mais- und Sojasorten. Auf dem Feld werden Maissorten getestet, bei denen die Zugabe von Stickstoffdünger und die Bewässerung reduziert werden könnten - beides wohl durchaus im Sinne der Öko-Bewegung.

Ein zweites völlig zerstörtes Versuchsfeld gehört der US-amerikanischen weltweit tätigen Firma Monsanto, mit Sitz in St Louis/USA. Ungefähr 3000 Quadratmeter Mais werden im Beisein des Stellvertretenden Bürgermeisters von Paris, des Grünen Yves Contassot, mit bloßen Händen ausgerissen. Alle Akteure handeln offen, keiner ist vermummt. Eine Hundertschaft der Polizei CRS verhindert nichts, ein Hubschrauber überfliegt die Szene und filmt und fotografiert für zukünftige juristische Verfahren. Personalien der Täter werden aufgenommen. (14)

Die Ausreißer sind global tätig, sie fragen nicht nach dem Herkunftsland. Eigentlich müßten sie Arracheurs volontaires globalisés heißen, freiwillige globalisierte Ausreißer, was nicht so schön klingt wie Faucheurs volontaires. Die jungen, auf dem Gebiet der genetisch veränderten Nahrungsmittel forschenden Wissenschaftler beantragen in Scharen Green Cards für die USA, wie jetzt übrigens auch einige Ingenieure des Konzerns EADS. Die Zerstörung der europäischen Wissenschaft und Technik schreitet stetig fort.

Die anti-OGM sind bestens organisiert, die Kommunikation wird professionell betrieben, die Finanzierung darf man erraten. Umweltbewegte Studenten werden es kaum sein; denn die Aktionen der Faucheurs volontaires sind oftmals kostenintensiv, beispielsweise, wenn´s mit Hilfe des Greenpeace-Schiffes Esperanza unter der Leitung des als Matrose verkleideten José Bové ans Entern von getreidebeladenen Schiffen geht, wie im Januar 2005 mit dem Golden Lion geschehen. (15)

Ich empfehle meinen Lesern die Lektüre des Geblöks vom Schaf zu diesen Vorfällen. Ich habe mich nicht in der Lage gesehen, darüber seriöse Artikel zu schreiben, handelt es sich doch um bis heute in Frankreich aufgeführte Grotesken, die zum Gaudi feixender Zuschauer und Leser jeden Sommer zur Blütezeit des Mais theatralisch in Szene gesetzt werden. Ein Ende ist nicht abzusehen.

Joint International GMO Opposition Day (JIGMOD)

Am 8. April 2006 findet weltweit, in 56 Ländern, veranstaltet von 965 Organisationen, darunter auch sieben deutschen, ein Joint International GMO Opposition Day, Journée Internationale d´Opposition Collective aux OGM (JIGMOD), statt. (16)

Die französischen anti-OGM Kollektive sind an Zahl vorn, ist doch der Kampf gegen die genetisch veränderten Nahrungsmittel in Frankreich Ehrensache. Am Tag zuvor hat Rufus H. Yerxa, der Stellvertreter des Generaldirektors der WTO und frühere juristische Berater für europäische Fragen des Konzerns Monsanto, den freien Import genetisch veränderter Nahrungsmittel nach Europa entschieden. Wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen, wird den französischen Betrieben im Zuge der in Frage gestellten überproportional an Frankreich gehenden EU-Agrarsubventionen ein solcher Import auch nur übrigbleiben. Der Zerstörung ihrer eigenen Forschungen durch die Faucheurs volontaires wegen ist ihre Produktion um Jahre zurückgeworfen. Man fragt sich, wem José Bové mit seinen Aktivitäten dient, und wer ihn dafür finanziert; vielleicht eine schnuckelige kleine US-amerikanische Bauerngewerkschaft? (17)

Die Veranstaltung im 2. Bezirk von Paris mag als Beispiel dienen zur Verdeutlichung, was abläuft.

Herzlich begrüßt wird der Anti-OGM-Tag durch den jungen Bürgermeister der Grünen Jacques Boutault. Der Bezirk stellt kostenlos die Räume des Rathauses und den Außenhof, er stellt Sachmittel wie Zelte und ein Festzelt, Lautsprecheranlagen, Gemeindebedienstete, seine Druckerei und seinen Pressedienst. Wir werden auch den an das Rathaus angrenzenden Platz, Place des Petits Pères, nutzen können, um unsere Stände dort aufzubauen, freut sich das Collectif anti-OGM Paris Île-de-France.

Die Unterstützerliste des JIGMOD ist lang, zur Gruppe gehören neben Nicht-Regierungsorganisationen wie ATTAC, Greenpeace, Confédération paysanne, des José Bové, und den Faucheurs volontaires auch der Parti Communiste Français (PCF), die kommunistische Partei Frankreichs, die trotzkistische Ligue Communiste Révolutionnaire (LCR) des Olivier Besancenot, Briefträgers des Alain Krivine, der Mouvement des Jeunes Socialistes und Les Verts, die Grünen. Auf der Liste der AlterCampagne wird die Jugendorganisation des Parti Socialiste (PS) nicht aufgeführt; denn mit der haben es die Globalisierungsgegner nicht sonderlich. (18)

Das Collectif anti-OGM ist einseitig parteipolitisch festgelegt, mehrheitlich links vom PS, mit einigen PS-Einsprengseln, die aber nicht weiter erwähnt werden, um die Kämpfer für die gute Sache nicht allzusehr zu verschrecken.

Das Collectif anti-OGM 66 meint in einer Email an seine Freunde, vom 13. November 2006, im Internet zu finden bei Exponews, der Film MALBOUFFE werfe ein Licht auf die Beziehungen zwischen der immer mehr anwachsenden Vorherrschaft der Fast-Food-Industrie, und den bemerkenswerten Veränderungen, die bis in die Mitte der amerikanischen Gesellschaft durch sie hervorgerufen würden. Er zeige, wie diese Industrie ihren Einfluß auf die Politik ausübe, um ihre Profite auf Kosten der Gesundheit der Bürger und der Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten zu vergrößern. (19)

Ja, es ist ein Kreuz mit dem amerikanischen Kapitalismus: La vérité sera dure à avaler, Die Wahrheit wird schwer zu schlucken sein, warnt das Kollektiv die Besucher. Zum Glück kennt Europa solches nicht, in unseren Breiten und Längen geht es nicht so wild zu. Der Kapitalismus bleibt außen vor, zumindest vor den Türen des Kinos Rive Gauche, wo das Collectif anti-OGM 66 gemeinsam mit der Confédération paysanne, der Bauern"gewerkschaft", nach Ende der Voraufführung des Filmes MALBOUFFE mit den Besuchern diskutiert, und die Profis der biologischen Landwirtschaft für die Sympathisanten der Maisausreißer und des guten Essens einen Aperitiv und Bio-Häppchen offerieren. (20)

Fragen, die in linken Kreisen einmal vorrangig waren, werden dabei nicht gestellt: Wie sich arme Leute sechs verschiedene Bio-Tomatensorten, das frischgepreßte Olivenöl, das im traditionellen Ofen gebackene Brot, die jungen, mittelreifen und trockenen Ziegenkäse direkt von der Farm, den süßen, halbtrockenen und trockenen Wein vom Bio-Winzer, wie sie sich die Gänse- und Entenstopfleber vom Bio-Bauern leisten können. Was interessiert das die Kader von PCF, Les Verts, LCR, vom Mouvement des Jeunes Socialistes, wenn man sich in den Kampf gegen die USA und ihren Raubtierkapitalismus einreihen kann?

Quellen

(1) Le Monde selon Bush - ein Film für französische Heuchler. 7. November 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-07-11_18-09-29.html

(2) Internet-Initiative. Vincent Klink gegen Gentechnik. SWR.de, 22. November 2006
http://www.swr.de/ratgeber/essen/klink-gegen-gentechnik/-/id =1768/nid=1768/did=1753118/1sfxe2p/index.html

(3) "Dur à avaler!" NouvelObs.com, 21 novembre 2006 (nur noch gegen Bezahlung zu schlucken)
http://artsetspectacles.nouvelobs.com/parutions/p2193/a2193_ 104.html

(4) Du neuf chez les prédateurs. Buveurs de sang. Malfaisants. Nuisibles !!!
http://membres.lycos.fr/predation/

(5) Fast Food Nation (Episoden-Drama), Start: 22. Februar 2007. Von Andreas Becker. Filmstarts.de
http://www.filmstarts.de/kritiken/Fast%20Food%20Nation.html

(6) Fast Food Nation de Richard Linklater. E.H. LesEchos.fr, 23 novembre 2006
http://www.lesechos.fr/info/rew_loisirs/4502428.htm

(7) Zu José Bové bitte auf www.google.de, deutsche Seiten eussner - josé bové googeln. Es gibt vieles zum Thema.

(8) Critique. "Fast Food Nation" : de l´abattoir au comptoir, l´horreur du hamburger. Par Thomas Sotinel. Le Monde, 21 novembre 2006
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0@2-3476,36-836894@51- 829487,0.html

(9) Thomas Sotinel. Biographie. Premières Prises. Cinémas. Le Blog de Thomas Sotinel
http://sotinel.blog.lemonde.fr/a-propos/

(10) The Jungle. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Jungle

(11) SÉLECTION OFFICIELLE - EN COMPÉTITION. "Fast Food Nation" : un pamphlet manqué. Par Jacques Mandelbaum, Le Monde, 20 mai 2006
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0@2-766360,36-774126,0 .html

(12) FAST FOOD NATION BY RICHARD LINKLATER - Cannes Film Festival, 22/11/2006
http://www.festival-cannes.fr/index.php?langue=6002

(13) José Bové. Candidats officiels. Présidentielles 2007
http://www.presidentielles-2007.net/bove.php

(14) Freiwillige Schnitter und "Phinéas" in Frankreich im Einsatz. 17. August 2006
http://www.eussner.net/schaf_2004-08-17_17-24-18.html

(15) Der Asterix-Verschnitt José Bové und die Sojakuchen. 28. Januar 2005
http://www.eussner.net/schaf_2005-01-28_00-32-46.html

(16) Joint International GMO Opposition Day. AlterCampagne, 8 April 2006
http://altercampagne.free.fr/

Journée mondiale contre les OGM : 8 avril 2006. Inf´OGM, 22 mars 2006
http://www.infogm.org/article.php3?id_article=2527

(17) Rufus H. Yerxa. Biographical Note. WTO DG Designate Dr Supachai Panitchpakdi selects deputies. WTO NEWS, Press/309, 16 August 2002
http://www.wto.org/english/news_e/pres02_e/pr309_e.htm

Rufus H. Yerxa. Notice biographique. Le prochain Directeur général de l´OMC, M. Supachai Panitchpakdi, choisit ses adjoints. OMC Nouvelles, Press 309, 16 août 2002
http://www.wto.org/French/news_f/pres02_f/pr309_f.htm

Jacques Boutault, maire du 2e Arrondissement de Paris. Paris.LesVerts.fr, 19 septembre 2003
http://paris.lesverts.fr/article.php3?id_article=743

(18) Agir pour l´Environnement, les Alternatifs, les Amis de la Terre, Attac, Cap 21, la Confédération Paysanne, Culture Biodynamique, Europe Bio, les Faucheurs Volontaires, la Fédération Nationale des Agriculteurs Bio, la Fondation Science Citoyenne, les Amis de la Confédération Paysanne, la France en Action, France Nature Environnement, Greenpeace, la LCR, MDRGF (le Mouvement pour le Droit et le Respect des Générations Futures), Minga, Nature & Progrès, OGM-Danger, le PCF, les Verts…

Mouvement des Jeunes Socialistes
http://www.mjsfrance.org/

Programme de la JIGMOD à Paris, 7-8 avril 2006
http://altercampagne.free.fr/pages/Programme-Paris.pdf

Collectif anti-OGM Paris Île-de-France. Programme & Reportages
http://altercampagne.free.fr/pages/Programme_JIGMOD.htm#Prog _Paris

(19) Soirée MALBOUFFE. "Fast food nation" en avant-première. Exponews, 21 novembre 2006
http://robsu.free.fr/

(20) Organisation professionnelle de la BIO
http://www.biosegur.com/organisa.htm


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