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Konvertiten als Br√ľckenkopf der weltweiten Islamisierung

Vorrede aus gegebenem Anlaß

"Das zeigt einmal mehr, es kommt nicht auf die Staatsangehörigkeit an. Auch die Religion selbst ist nicht das Entscheidende, auch wenn es im Moment vor allem der Islam ist, von dem die Gefahr ausgeht. Die Religionen an sich sind erst einmal friedlich."

Solange der Bundesinnenminister Wolfgang Sch√§uble solche Besch√∂nigungen in die Welt setzt wie diese, kann aus einer effizienten Terroristenbek√§mpfung nichts werden. Die Politideologie Islam ist von Anbeginn an nicht friedlich. Ein Blick in den heute noch Wort f√ľr Wort f√ľr Muslime g√ľltigen Koran k√∂nnte unsere Politiker schlau machen, aber sie wollen in ihrer selbstverschuldeten Unwissenheit verharren, weil sie sonst t√§tig werden m√ľ√üten, und zwar in einer Weise, deren Folgen f√ľr sie selbst sie nicht absehen k√∂nnen. (1)

Recep Tayyib Erdogan: "Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam, und damit hat sich´s!" (2)

Der Sender 3sat und die Konvertiten

Der √∂ffentlich-rechtliche Fernsehsender 3sat wartet am 27. November 2006 mit einer haneb√ľchenen Sendung auf. ARD, ZDF, ORF und SF gemeinsam verantworten diese Indoktrination. Bezahlt von Zwangsgeb√ľhren der Fernsehzuschauer kommt eine der zahlreichen Propagandasendungen auf uns. Wir erinnern uns noch an den Moderator Ernst Grandits, der den Antisemiten und Israelhasser Israel Shamir zum Abzug der Israelis aus Gaza interviewt. Autorin ist diesmal das 3sat-Redaktionsmitglied Britta N√ľsse, die uns in eine weitere Groteske einf√ľhrt: Konvertiten sind demnach Br√ľckenbauer zwischen zwei Welten. (3)

Sie schreibt den Satz der aus der Gartenlaube stammen k√∂nnte: Auch Deutsche finden zunehmend ihren Platz in dieser Weltreligion, lernen sie kennen als friedfertige Religion, die sie in den Alltag integrieren. √úber die Konversion von Frauen, die Muslime heiraten, schreibt sie: Der h√§ufigste Grund f√ľr Deutsche, sich diesen Regeln zu unterwerfen, ist die Ehe mit einem muslimischen Partner. Der Islam dient als gemeinsame Basis. Dabei schreibt der Koran nicht einmal vor, dass Frauen christlichen oder j√ľdischen Glaubens zum Islam √ľbertreten m√ľssen. Es gibt ihr nicht Veranlassung, dar√ľber nachzudenken, warum es bei Juden genau umgekehrt ist, da√ü n√§mlich die Religion der Frau ma√ügebend ist. Es liegt an der Stellung der Frauen. Im Judentum wei√ü man, da√ü die Frauen die Erziehung der Kinder lenken. Ihre Religion pr√§gt die Entwicklung der Nachkommen. Im Islam wird der Frau das Recht abgesprochen, √ľber irgendetwas zu bestimmen. Da ist es ganz gleich, welcher Religion die Ehefrau anh√§ngt. Der Mann bestimmt, woraus die Muslime nirgends ein Geheimnis machen. F√ľr Britta N√ľsse stellt sich der Islam dar als Biedermeiererlebnis, losgel√∂st von Zeit und Raum!

Damit sie nicht aufwacht aus ihren Tr√§umereien, hat die Islamische Gemeinschaft in Deutschland die von mir im Artikel √ľber die Talkshow von Sabine Christiansen dokumentierten Anweisungen zur Rolle der Frauen taqiyya-m√§√üig gesch√∂nt. Wie es wirklich gemeint ist, kann man in meinem Artikel nachlesen: die Abs√§tze aus Frau im Islam im Wortlaut. (4)

Update: Diese Abs√§tze d√ľrfen jetzt nur noch angemeldete Besucher der Site lesen: Sie sind nicht berechtigt, diesen Bereich zu sehen. Sie m√ľssen sich anmelden. Wer´s nicht glaubt, der probiere es bitte selbst! Dies zum Thema mangelnde Transparenz der Gegengesellschaft. (5)

Unbeleckt vom geringsten Wissen √ľber den Islam √§u√üert Britta N√ľsse: Moslems, Christen und Juden beten zum gleichen Gott. Ganze Bibliotheken sowohl im Vatikan als auch in der Al-Azhar-Universit√§t sind gef√ľllt mit Werken, die √ľberzeugend klarmachen, da√ü Allah ungleich Gott. Wer nicht so weit fahren will oder kann, der lese Hans-Peter Raddatz: Von Gott zu Allah? Amazon hat´s noch am Lager. (6)

Empfehlenswert ist auch der ber√ľhmte Rabbi Moshe ben Maimon (1135-1204), bekannt unter dem griechischen Namen Maimonides, der den Unterschied herausarbeitet. Es ist dieser Unterschied, den Papst Benedikt XVI in seiner Regensburger Rede sehr bewu√üt betont. Die muslimischen W√ľrdentr√§ger und andere dubios ernannte Imame scheuen die Konfrontation mit den Tatsachen: (7)

Er (Manuel II Palaeologus) sagt: "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten".

Der Islam hat sich im Gegensatz zu Juden- und Christentum bis heute nicht von den Vorstellungen des fr√ľhen Mittelalters gel√∂st, die islamische Gottesvorstellung √∂ffnet der Willk√ľr T√ľr und Tor. Das wird ganz bewu√üt so belassen; denn das Neue, das Mohammed zu diesem Glauben f√ľgt, ist nichts als Gewalt und Terror denen gegen√ľber, die sich seinen machtpolitischen Bestrebungen nicht unterwerfen. Islam hei√üt Unterwerfung. Die Aufgabe aller Muslime ist es, die Welt zu unterwerfen, und es ist kein Gegenargument, da√ü die meisten Muslime wie wir alle in Frieden leben wollen. Die Zugeh√∂rigkeit zum Islam, aus dem auszutreten mit dem Tode bestraft wird, zwingt die Muslime, den machtpolitischen Bestrebungen ihrer F√ľhrer zu folgen, gleichg√ľltig, was die verlangen. Das tun zwar nur einige, aber da√ü nahezu alle Muslime das akzeptieren, sieht man daran, da√ü man von ihnen h√∂chstens erwarten kann, da√ü sie eine schweigende Mehrheit bilden, die es im Ungewissen l√§√üt, ob sie f√ľr oder gegen die Aktionen ihrer F√ľhrer ist. Wie sonst ist es zu erkl√§ren, da√ü zw√∂lf d√§nischer Mohammed-Karikaturen wegen aufgehetzte Muslime in islamischen Staaten und in Europa brandschatzen und morden, Botschaften anz√ľnden, und den Staaten, denen das angetan wird, nach internationalem Recht damit der Krieg erkl√§rt ist, ohne da√ü es bei den angeblich moderaten Muslimen ernsthafte Distanzierungen zur Folge h√§tte?

Britta N√ľsse schreibt von Konvertiten, die durch arabische L√§nder reisen, auf die Chance f√ľr tiefgreifende Ver√§nderungen, auf ein neues Leben hoffen, oder die einen Muslim heiraten und deshalb konvertieren - m√ľssen, obgleich es nicht vorgeschrieben ist. Sie zitiert den Konvertiten Burkhard Magin, dem der Islam mehr Wahrheit verhei√üt, und die Konvertitin Stefanie Hichri, die es vollends auf den Punkt bringt, was es mit dem Islam auf sich hat. Das Christentum hat sie nicht √ľberzeugt. Ihr fehlte vor allem eines, sagt sie: "Klarheit!" Treffender kann nicht geschildert werden, worum es den Konvertiten geht. Sie haben Bedarf an einfachen L√∂sungen komplizierter Fragen, sie wollen sich aller Zweifel √ľber Gott und die Welt entledigen und gesagt bekommen, wo es langgeht. Zu Zeiten der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins gibt diese Partei die Tageszeitung Die Wahrheit heraus. Ihr Leitspruch ist: "Willst du Klarheit, lies die Wahrheit!" was aufm√ľpfige Mitglieder gen Ende des Sozialismus mit dem Gegenbl√§ttchen Klarheit beantworten und titeln: "Willst du Wahrheit, lies die Klarheit!" Nur wenige merken, da√ü es sich dabei um ein Argumentieren im selben totalit√§ren System handelt; denn was sind Wahrheit und Klarheit? Wer definiert sie mit welchem Recht?

Das auf 3sat ver√∂ffentlichte Foto der konvertierten Muslima beim t√§glichen Gebet m√ľ√üte im Grunde schon reichen, allen denjenigen Zweiflern an ihrer j√ľdischen oder christlichen Religion oder am Atheismus vorzuf√ľhren, was der Islam aus Menschen macht, die an ihn glauben. Menschen, die ihre Pers√∂nlichkeit, falls sie je eine hatten, beim Imam abgeben, die sich unkenntlich machen, verschwinden aus ihrer Individualit√§t. Es ist kein Wunder, da√ü dieser Schritt Linken n√§her liegt als anderen, treten sie doch nur von einem totalit√§ren System ins n√§chste √ľber:

Roger Garaudy, ehemaliger KP-Funktion√§r und vor vielen Jahren zum Islam konvertierter Holocaustleugner, Francisco Abdussalam Escudero, ehemaliger KP-Funktion√§r, Bigamist (!), Vertreter der Polygamie in Spanien, Freund der herrschenden Sozialisten vom PSOE, Roberto Hamza ("der L√∂we") Piccardo, bester Freund des Campo Antiimperialista, aktiver K√§mpfer f√ľr die kommunistische Partei Refundazione comunista und Pr√§sidentenmacher des Romano Prodi, Nationalsekret√§r der von ihm mitgegr√ľndeten wahhabitischen Unione delle comunit√† islamiche in Italia (UCOII), der Vereinigung der Islamischen Gemeinden in Italien. "Wir werden die Mehrheit", sagt er der italienischen Muslimin Valentina Melis in einem Interview, und damit meint er nicht die Linken, sondern den Islam in Italien. Die Zusammenarbeit mit den Linken ist ihm ein notwendiges Mittel. (8)

Wie man diese n√ľtzlichen Idioten nach der Macht√ľbernahme entsorgt, wenn man sie nicht sofort ermordet, mag das Schicksal des Generalsekret√§rs der iranischen marxistisch-leninistischen Tudeh-Partei Noureddin Kianouri verdeutlichen: Folter, Qual, Dem√ľtigung, Zerst√∂rung der Pers√∂nlichkeit: (9)

Nach Monaten st√§ndiger w√ľstester Folterungen schleppte das Regime den gebrochenen und halb gel√§hmten K√∂rper des Genossen Kianouri vor die Fernsehkameras, damit er dort den Ansichten, die er 50 Jahre vertrat, abschw√∂rte, die historische Legitimit√§t der Tudeh-Partei des Iran "bestritte", und nicht ver√ľbte "Verbrechen" "gest√ľnde", womit er an Szenen des Prozesses und des Gest√§ndnisses von Galileo erinnerte.

Diese Fernsehbilder sind √ľbrigens etwa Mitte der 80er Jahre auch bei uns ausgestrahlt worden, von ARD und ZDF. Da ich den Iran besonders liebe, ist mir keines dieser Bilder aus der Erinnerung verschwunden, keines. Wie man als Linker mit dem Islam und seinen Funktion√§ren gemeinsame Sache machen kann, ist mir schon von daher unverst√§ndlich.

Unter den Frauen m√∂gen als Beispiel die Schwestern Lila und Alma L√©vy zeigen, was aus linken hoffnungsvollen Menschen werden kann. Auf dem Europ√§ischen Sozialforum in Paris, November 2003, treten sie mit Kopftuch auf und machen im Interview antisemitische Scherze, da√ü sie beim j√ľdischen Bankier mit ihrem Namen kreditw√ľrdiger w√§ren als mit einem nichtj√ľdischen, sie lassen sich vermarkten in einem Buch Des filles comme les autres, M√§dchen wie die anderen, aber die Zeitung Ouest France ver√∂ffentlicht schon am 21. Oktober 2003 ein Foto der beiden in Ganzk√∂rperverh√ľllung. Ihr Vater ist der linksradikale Laurent L√©vy, Anwalt des Mouvement contre le Racisme et pour l´Amiti√© entre les Peuples (MRAP), einer im Fahrwasser der Ideologie des Tariq Ramadan segelnden Bewegung gegen Rassismus und f√ľr V√∂lkerfreundschaft (sic!). (10)

Die genannten Konvertiten und viele andere zeichnet aus, da√ü sie heute Funktion√§re des Islams sind. Sie sind nicht Br√ľckenbauer zwischen zwei Welten, sondern Br√ľckenkopf der weltweiten Islamisierung. Bei ihnen ist es so wie bei allen Konvertiten, sie betreiben ihre neue Sache gr√ľndlich. Kovertiten totalit√§rer Systeme zeichnen sich meist dadurch aus, da√ü sie ohne jeden Entwicklungsproze√ü von einem f√ľr wahr und richtig gehaltenen System ins n√§chste wechseln, oftmals geht´s in k√ľrzester Zeit vom Katholizismus zum Marxismus und/oder von diesem zum Islam.

3sat holt sich mit Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr eine Fachfrau in die Sendung. Seit April 2006 ist sie Professorin f√ľr Kultursoziologie am Institut f√ľr Kulturwissenschaften der Universit√§t Leipzig.

F√ľr ihre Habilitationsschrift f√ľhrt Dr. Monika Wohlrab-Sahr, von der Freien Universit√§t Berlin, Interviews mit Islamkonvertiten. Sie habilitiert sich 1998 zum Arbeitsthema "Symbolische Transformation krisenhafter Erfahrung. √úber Form und Funktion von Konversionen zum Islam in Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika". Ihre Habilitationsschrift erscheint 1999 im Campus Verlag unter dem Titel "Konversion zum Islam in Deutschland und den USA". 1999 bis 2006 ist sie Professorin f√ľr Religions- und Kirchensoziologie an der Theologischen Fakult√§t der Universit√§t Leipzig. (11)

In einer kurzen sehr lesenswerten Zusammenfassung ihrer Forschungsergebnisse berichtet Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr √ľber die Beweggr√ľnde von Islamkonvertiten. Sie k√∂nnten ohne Abstriche √ľbertragen werden auf Menschen, die sich in der alten Bundesrepublik Deutschland entschlie√üen, in eine sozialistische oder kommunistische Partei einzutreten, was sehr zu denken gibt im Hinblick auf die Affinit√§t von heutigen Linken zum Islam:

Auf der Grundlage von 41 biographischen Interviews mit männlichen und weiblichen Konvertiten zeigt die Studie, dass die Hinwendung zum Islam bezogen ist auf individuelle und kollektive Probleme von Zugehörigkeit und Abgrenzung, von Anerkennung und Diskreditierung. Gerade mit Hilfe des Islam als "fremder" Religion, dem die Rolle eines Kontrastprinzips zukommt, können krisenhafte biographische Erfahrungen im eigenen gesellschaftlichen Kontext artikuliert und symbolisch transformiert werden.

Es wird deutlich, da√ü es sich bei der Konversion √§hnlich verh√§lt wie beim √úbertritt in eine Sekte, etwa zu den Scientologen. Der Islam wird als stabilisierend aufgefa√üt, als Religion der Disziplin. Eine weitere Attraktion ist die muslimische Gemeinschaft, womit wir bei der Volksgemeinschaft sind; das Pendant im Islam hei√üt Ummah. Besonders Linke sehen anscheinend in der Hinwendung zum Islam eine Art Vollendung ihres Kampfes f√ľr die Ver√§nderung der Gesellschaft. Intelligente Islamkonvertiten wie die ehemaligen Linken Roger Garaudy, Francisco Abdussalam Escudero oder Roberto Hamza Piccardo sehen bereits lange vor 1989 keinen Sinn mehr im Kampf f√ľr den Sozialismus, und so wenden sie sich anderen K√§mpfen zu. Ihr Vorteil dabei ist, da√ü ihr Feind, die b√ľrgerliche westliche Gesellschaft, und die totalit√§ren Methoden ihres Kampfes gleichbleiben; auch die Sch√§fchen, die sich ihnen anschlie√üen, werden genauso behandelt wie seinerzeit in der kommunistischen Partei oder den K-Gruppen. (12)

Die Islamkonvertiten werden selbst von ansonsten kritischen Menschen meist falsch eingesch√§tzt. Als Verr√§ter k√∂nnte man sie schon bezeichnen, an der Sache der Demokratie, der westlichen Werte, an unserem Grundgesetz. Sie sind aber mitnichten, und das gilt besonders f√ľr die Frauen, ungeschickte hilflose Menschen, sondern sie setzen durch die Klarheit, die √ľber sie gekommen ist, gro√üe Energien frei. Sie verzetteln sich nicht mehr in Zweifeln √ľber den Sinn des Lebens und der Welt, und wenn sie vorher bereits in ein totalit√§res System eingebunden waren, so nehmen sie aus diesem gutes R√ľstzeug f√ľrs neue System mit.

Es sind die Konvertiten, die im europ√§ischen Politsystem Islam leitende Positionen einnehmen. An der Spitze der Murabitun/Sufies herrschen Konvertiten, in Spanien wie in Deutschland, ein Blick in das Impressum der Islamischen Zeitung best√§tigt das. Am Tag der Offenen T√ľr, an unserem Nationalfeiertag, trifft ein Berliner Freund in einer Kreuzberger Moschee konvertierte Frauen, an der Hand der einen ein bekopftuchtes kleines M√§dchen, sie organisieren den Tagesablauf, lenken den Besucherstrom und bestimmen die Diskussion mit den Besuchern. An sie und ihre m√§nnlichen Konvertiten-Kollegen ist Tariq Ramadans Buch To be a European Muslim gerichtet, dessen Titel im Deutschen wahrscheinlich bewu√üt falsch √ľbersetzt ist mit Muslimsein in Europa, um die Zielgruppe erst beim n√§heren Hinsehen zu offenbaren. In Deutschland sind wir noch nicht soweit wie in England, bei uns ist noch mehr Taqiyya n√∂tig, die vom Islam geforderte Verstellung zur Erreichung des Zieles.

Die Position der Islamkonvertiten in der Islamisierung Europas kann ein Blick in die Literatur der Islamic Foundation, Markfield/Leicester verdeutlichen. Sie sind neben den beinharten arabischen Salafisten wie Hassan al-Banna, Sayyid Qutb und Tariq Ramadan in allen Sparten vertreten, und sogar die wegweisende Rede zum Thema Islam and the West, von Prinz Charles, aus dem Jahre 1993, gab es dort . Den Titel finde ich allerdings jetzt nicht wieder, aber daf√ľr einen sch√∂nen Artikel auf IslamOnline, der Site des Fernsehpredigers Yusuf al-Qaradhawi. Dort wird das Verst√§ndnis des Kronprinzen und Oberhauptes der Anglikanischen Kirche f√ľr den Islam und seine Kultur gepriesen. Charles bekommt auf Vorschlag des Oxford Centre for Islamic Studies (OCIS) der Universit√§t Oxford, am 24. Juni 2004, einen Preis von Sultan Hassanal Bolkiah aus Brunei f√ľr seine ernsthaften Anstrengungen zur F√∂rderung des Dialoges zwischen den islamischen und westlichen Zivilisationen. (13)

Was f√§hrt also in die Kommentatoren, die schreiben, Konvertiten h√§tten bei ihnen jede Form von Respekt verspielt, und wenn es sich um Frauen handele, dann w√ľrden sie fortan mit Verachtung gestraft? Die Konvertitinnen verdienen keine Verachtung, auch nicht die auf Grund von Heirat konvertierten. Sie verdienen genaueste Beachtung und Beobachtung. Ihre muslimischen Br√ľder arbeiten mit ihnen Hand in Hand. Sie legen ihre Dienstkleidung an wie andere die Uniform und dienen dem totalit√§ren System. Es ist f√ľr alle eintr√§glich. Schauen Sie sich das Foto auf 3sat noch einmal an, bitte. Ich behaupte, da√ü keine der abgebildeten Frauen ohne ihre Konversion jemals √∂ffentliche Aufmerksamkeit erlangt h√§tte. Jetzt hat jede von ihnen eine wichtige Funktion bei der Islamisierung ihrer Umwelt.

Ganz falsch liegt man, wenn man meint, die meisten Konvertiten seien hormongesteuert, der wirkliche Grund sei eine Freundin oder ein Freund. Es scheint mir vielmehr umgekehrt, der Freundeskreis wird gesucht nach den Bed√ľrfnissen, die der suchende Mensch hat. Fr√ľher w√§ren viele von ihnen in kommunistische Gruppen eingetreten, aber da gibt es keine Perspektive mehr. Die paar ewig Gestrigen, die noch nicht begriffen haben, da√ü die Politideologie Kommunismus langfristig keine Chance hat gegen den Kapitalismus, da√ü es nicht die Intrigen der Amerikaner sind, die das System zu Fall gebracht haben, sondern das nicht lebensf√§hige System selbst, diese Leute von gestern sterben aus. Man sieht es am Niedergang der kommunistischen Parteien. Selbst Kuba und Nordkorea machen demn√§chst schlapp.

Die aus der Vergeblichkeit des Kampfes im untergehenden System entstehende Angst veranla√üt die Intelligentesten, sich einen anderen Halt zu suchen. Da kommt der Islam wie gerufen. Viele Linke wagen den Schritt noch nicht, weil es im Islam keine dem Marxismus-Leninismus √§hnliche intellektuelle Verbr√§mung gibt. Daher ist es wichtig, den Islam als Religion darzustellen, als Religion des Friedens, obgleich er nichts ist als eine mit j√ľdisch-christlichen falsch verstandenen Versatzst√ľcken angereicherte Politideologie zur Erreichung und Ausdehnung der Herrschaft, die nackte Gewalt, wie sie im Buche steht, im Koran, und wie sie seit dem 7. Jahrhundert d.Z. von Marokko bis zu den Philippinen praktiziert wird.

Manche der Konvertiten, M√§nner wie Frauen, haben durch ihre Konversion teil an den Milliarden Petrodollar, die Saudi-Arabien, die Scheicht√ľmer und der Iran f√ľr die islamische Propagandaarbeit auf Kosten ihrer eigenen notleidenden Bev√∂lkerung verschleudern. Was w√§re die Alternative in Deutschland? Hartz IV und die bevormundende F√ľrsorge der Volkspartei der Mitte. Ein Roberto Hamza Piccardo h√§tte als einfacher Kommunist niemals die Position eines Pr√§sidentenmachers des Romano Prodi eingenommen und ein Francisco Abdussalam Escudero kein Forum zur Verbreitung seiner Ideologie bei der herrschenden sozialistischen Partei und in deren Zeitung El Pa√≠s. Lila und Alma L√©vy w√§ren zwei unbedeutende Sch√ľlerinnen geblieben, h√§tten sich in die trotzkistische Partei des Olivier Besancenot eingereiht, im Wahlkampf Plakate geklebt, w√§hrend die M√§nner am Wahlprogramm den letzten Schliff anzubringen gehabt h√§tten, dann w√§re ihr Abitur f√§llig gewesen, und all das ohne jede √∂ffentliche Aufmerksamkeit. Durch ihren mit den Salafisten paktierenden Vater aber kommen sie an die Knete. Studienpl√§tze und Stipendien sind ihnen sicher. Die letzte Nachricht, die wir von ihnen haben, stammt aus dem Februar 2004. Sie setzen sich daf√ľr ein, da√ü untreue Ehefrauen gesteinigt werden; denn das w√§re deren freie Entscheidung, und sie √§u√üern ihre Verachtung gegen√ľber Homosexuellen. (14)

Was also bringt eine Diskussion √ľber die Anzahl der Konvertiten? Jeder einzelne ist massiv, er/sie arbeitet als Multiplikator, der sich mit den zu bekehrenden Europ√§ern bestens auskennt. Die Islamisierung Europas, der USA, der Welt, steht und f√§llt mit den Konvertiten. Tariq Ramadan, Mustapha Ch√©rif und √§hnliche Prediger k√∂nnen zwischen ihnen und der islamischen Welt einen Br√ľckenschlag herstellen und den Islam mundgerecht verniedlichen und verf√§lschen.

Wer der Gesellschaft vorwirft, den Islam sch√∂nzureden, sollte das mit seinen Propagandisten erst recht nicht tun. Es ist mit ihnen √§hnlich wie mit den islamischen Terroristen. Das sind ebenfalls nur Promille, aber sie reichen aus, unser System bis ins Innerste anzugreifen. Zahlenspiele und arrogante Spr√ľche √ľber die nicht zurechnungsf√§higen Frauen f√ľhren vom Problem weg. Zum Islam bekehrte Frauen, die in die Islamisierung unserer Gesellschaft einsteigen, sind sehr gef√§hrlich. Die m√§nnlichen Konvertiten, oftmals aus Kreisen der extremen Linken, sind ihnen darin ebenb√ľrtig; sie funktionieren als Prediger und als Scharniere zu den Linksregierungen in Europa. Mit S√©gol√®ne Royal als zuk√ľnftiger Pr√§sidentin k√§men ungeahnte Bet√§tigungsfelder auf die franz√∂sischen Konvertiten zu.

29. November 2006

Update

Allm√§hlich rafft´s sogar der Mainstream in Gestalt des Spiegels! Frauen als M√§rtyrerinnen, ein neues Ph√§nomen. Gezeigt wird das ungesch√∂nte Foto aus dem original Bekennervideo der Hanadi Tayseer Jaradat, ber√ľhmt geworden durch die infame Verf√§lschung durch Dror Feiler als Schneewittchen, segelnd auf einem roten Wasserteich. Die beiden Fotos k√∂nnen in den spanischen Artikeln verglichen werden. Gezeigt wird dieselbe Frau. (15)

Professor Isabella Heuser, Klinik f√ľr Psychiatrie und Psychotherapie, spricht klare Worte, die man in den MSM leider bis jetzt vermi√üt hat, und das seit Jahren. Die Professorin weist darauf hin, da√ü Witwen in den islamischen Kulturen nichts mehr wert sind, ebenfalls nichts wert sind jedwede Frauen, die sich nicht in jungen Jahren unter das Ehejoch zwingen und zu Geb√§rmaschinen degradieren lassen, wie im Fall der Hanadi Tayseer Jaradat.

Dann kommt die Sprecherin auf die Rolle, die Konvertitinnen als potentielle Selbstmordattent√§terinnen spielen: Europ√§erinnen sind unauff√§lliger und viele von ihnen gelten als besonders radikal und empf√§nglich f√ľr islamische Propaganda. Man h√∂re und staune: f√ľr islamische Propaganda, nicht f√ľr islamistische. Diese von angeblichen Islamkennern wie Bassam Tibi, dem "Islamologen", erfundene Differenzierung hat zu nichts als Verschleierung gef√ľhrt, und der Spiegel l√ľftet den Schleier jetzt - zumindest in diesem Video. (16)

8. Februar 2008

Quellen

(1) Gotteskrieger made in Germany. Von Mariam Lau, WeltOnline,
6. September 2007
http://tinyurl.com/3x2e3o

Killer-Konvertiten. Von Peter M√ľhlbauer. Telepolis, 7. September 2007
http://tinyurl.com/2waten

(2) PM Erdogan: The Term "Moderate Islam" Is Ugly And Offensive; There Is No Moderate Islam; Islam Is Islam. Speaking at Kanal D TV´s Arena program, PM Erdogan commented on the term "moderate Islam", often used in the West to describe AKP and said, ´These descriptions are very ugly, it is offensive and an insult to our religion. There is no moderate or immoderate Islam. Islam is Islam and that´s it." Source: Milliyet, Turkey, August 21, 2007. Memri Turkish Media Blog
http://www.thememriblog.org/turkey/blog_personal/en/2595.htm

(3) Br√ľckenbauer zwischen zwei Welten. Immer mehr Deutsche konvertieren mittlerweile zum Islam. Von Britta N√ľsse, 3sat, 27. November 2006
http://tinyurl.com/2ccbdp

(4) Wen Sabine Christiansen in ihre Talkshow einlädt ... 20. Februar 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-02-20_17-43-15.html

(5) Frau im Islam. Von Eva El-Shabassy. Islamische Gemeinschaft in Deutschland, 6. Oktober 2006
http://tinyurl.com/23vfg8

(6) Von Gott zu Allah? Von Hans-Peter Raddatz. Herbig Verlag 2002
http://dynamic.herbig.net/autor/autordetail.php?id=247225

(7) Glaube, Vernunft und Universität. Erinnerungen und Reflexionen. ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI. Aula Magna der Universität Regensburg, Dienstag,
12. September 2006
http://tinyurl.com/ef6jh

(8) Romano Prodi und die araberfreundliche EU-Politik des "harten Kerns".
(nach Anmerkung 29) 12. April 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-04-12_22-23-09.html

"Diventeremo la maggioranza". Le prospettive dell´Islam secondo Hamza Roberto Piccardo, segretario generale dell´Ucooi. Valentina Melis. L´Italia di Allah
http://www.uniurb.it/giornalismo/lavori/melis/Valentina/inte rvista2.htm

(9) Death of Noureddin Kianouri. Statement of the CC of the Tudeh Party of Iran, November 6, 1999, The Guardian, November 17, 1999
http://www.cpa.org.au/garchve1/980iran.html

(10) Jewish dad backs headscarf daughters. By Hugh Shofield, BBC News,
October 1, 2003
http://newsvote.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/3149588.stm

Ouest France en ligne, 21 octobre 2003
http://photos.ouestfrance-enligne.com/2003/10/21/N1GE05A_200 31020.jpg

(11) Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr. Universit√§t Leipzig. Institut f√ľr Kulturwissenschaften
http://tinyurl.com/ypn4bb

(12) Konversion zum Islam in Deutschland und den USA. Campus Verlag,
Frankfurt 1999
http://tinyurl.com/ytme9w

(13) Islamic Foundation. Online Bookshop
http://www.islamic-foundation.com/

Prince Charles To Be Awarded For Bringing Islam, West Closer. By Ahmad Maher, IslamOnline, June 21, 2004
http://www.islamonline.net/English/News/2004-06/22/article03 .shtml

(14) Lila et Alma Lévy réclament le droit de se faire lapider ! ProChoixNews,
20 février 2004
http://www.prochoix.org/cgi/blog/2004/02/20/24-ira-alma-levy -lapidation

(15) La muerte viste de mujer. Razón: El odio Pasión: Matar. Gentiuno,
Publicado el 08.10.2003 00:00
http://www.gentiuno.com/articulo.asp?articulo=712

Hanadi Tayseer Jaradat, www.gentiuno.com
http://www.gentiuno.com/articulos/articulo712/imagenes/haifa a1.jpg

Santa Jaradat. Por Gustavo D. Perednik, Libertad Digital, 5 de septiembre de 2005
http://exteriores.libertaddigital.com/articulo.php/127623059 1

Die Wahrheit des Schneewittchens oder: der Terror gegen Israelis soll mit offizieller Unterst√ľtzung der PA weitergehen. 20. Januar 2004/24. August 2005
http://www.eussner.net/artikel_2004-04-23_22-02-28.html

(16) Frauen und Dschihad: Weibliche Selbstmordattentäter, SpiegelOnline Video,
6. Februar 2008
http://www.spiegel.de/video/video-26684.html

Siehe auch:

Konvertieren - sich profilieren - herrschen. 8. September 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-09-08_19-55-02.html



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