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Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft

Wenn man etwas ├╝ber wirklich wichtige Ereignisse erfahren will, dann liest man besser nicht die Online-Auftritte der Mainstream Medien und deren bloggendes apokalyptisches und herzzerrei├čendes Personal, sondern man surft bei seinen Blogger-Freunden. Nicht nur, da├č sie im Gegensatz zur deutschen Weltpresse exzellentes Deutsch und Englisch schreiben, ihre Beitr├Ąge informativ sind und flott geschrieben, sie speisen auch immer wieder neue Links ein von Sites, die sonst im weltweiten Web f├╝r manchen verschollen geblieben w├Ąren. Koslowski informiert die Editrix, und sie stellt die in den USA bekannte Site www.yourish.com vor. Dort schreibt Meryl Yourish ├╝ber Israel, das Judentum, den Feminismus und andere kulturelle Themen. Great New Blog! (1)

Koran in der Hand und Amerika im Herzen

Am Freitag, den 5. Januar 2007, zur Candlelight Zeit, informiert sie ├╝ber den Schwur des muslimischen Kongre├čabgeordneten der Demokraten Keith Ellison auf den Koran, und da staunt man nicht schlecht; denn die milden T├Âne der angeblichen Botschaft des Konvertiten Keith Ellison ├╝ber die Unterschiede, vor denen man keine Angst haben m├╝sse, sind noch nicht verdaut. Die von den deutschen Mainstream Medien zitierten Nachrichtenagenturen AP und KNA geben sich, als wenn sie in den geheimsten und feinsten Gehirnwindungen des Konvertiten einen Nistplatz h├Ątten. Der Leser von Welt kann sich getrost zur├╝cklehnen; denn er wird beruhigt, da├č an den paranoiden ├äu├čerungen des Radiomoderators Dennis Prager und des Republikanischen Abgeordneten von Virginia Virgil Goode gar nichts ist. Den Koran in der Hand und Amerika im Herzen passen f├╝r ihn nicht zusammen, wei├č HNA, die Kasseler Zeitung f├╝r Nordhessen und S├╝dniedersachen ├╝ber Virgil Goode, und Dennis Prager meine, eine solche Tat untergrabe die amerikanische Zivilisation. So wahr ihr Allah (pbuh) helfe, Ines Pohl kriegt sich vor Ergriffenheit ├╝ber die Koran-Zeremonie kaum ein: Dem Keith Ellison wurde ein wertvolles Exemplar aus dem Jahre 1764 gereicht, das der damalige Pr├Ąsident Thomas Jefferson 1815 f├╝r die Kongressbibliothek anschaffen lie├č. (2)

Die Elogen der Nachrichtenagenturen ├╝ber den friedlichen Einzug des Islam in Gestalt des gutm├╝tigen Dicken (siehe Foto) in den US-Kongre├č samt Seitenhieben auf konservative Medienkommentatoren und einige Republikaner, darunter Virgil Goode, der aus Virginia stammt wie der dritte US-Pr├Ąsident Thomas Jefferson (1743 - 1826), liest man aber besser gleich in der Welt: (3)

Das Beispiel des fr├╝heren Pr├Ąsidenten zeige, "dass wir in unserem Land von Anfang an Menschen mit Visionen hatten", sagte Ellison. "Sie waren tolerant in Religionsfragen und glaubten, dass man Wissen und Weisheit aus vielen Quellen gewinnen kann - auch aus dem Koran." Ein Vision├Ąr wie Jefferson habe keine Angst vor einem anderen Glaubenssystem gehabt, so Ellison weiter. "Dies zeigt, dass religi├Âse Toleranz zu den Grundlagen unseres Landes geh├Ârt."

Mark Dimunation, der Leiter der Rare Book and Special Collections Division, der Sammlung seltener B├╝cher der Kongre├čbibliothek, und wohnhaft im Wahlbezirk des Keith Ellison, schafft den Koran auf Wunsch des Abgeordneten zur Vereidigung herbei, und sein Sprecher Rick Jauert erkl├Ąrt: Keith is paying respect not only to the founding fathers´ belief in religious freedom but the Constitution itself, Keith zollt damit nicht nur der Grund├╝berzeugung der Gr├╝ndungsv├Ąter der USA Respekt, die auf der Religionsfreiheit bestanden, sondern auch der US-Verfassung selbst. (4)

Blogger entlarven Geschichtsklitterung

Vor solcher Geschichtsklitterung bliebe man ba├č erstaunt und ratlos zur├╝ck, wenn man nicht die Bloggerwelt h├Ątte, die Rinnsteinpresse, die einem aus dem Max-Liebermann-Syndrom heraushilft: Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen m├Âchte!

Keith Ellison beschw├Ârt n├Ąmlich mit seinem Schwurh├Ąndchen auf dem Jefferson-Koran, da├č er dazu beitragen wird, unbotm├Ą├čige Nichtgl├Ąubige zu t├Âten, wo er sie trifft, da├č er sie zur Konversion aufruft, und wenn sie dem nicht folgen, sie im Namen Allahs umbringen werde, da├č er den Islam und dessen Scharia als oberstes Gesetz anerkennt, einschlie├člich der k├Ârperlichen Z├╝chtigung der Frauen, und nicht diese komische US-Verfassung, wo einzelnen die M├Âglichkeit des Strebens nach Gl├╝ck zugesichert wird. Mehr bedeutet sein Schwur nicht. Wer nun sagt, das alles wolle doch aber der brave Muslim Keith Ellison nicht, dessen Familie laut Nachrichtenagenturen seit 1741 in den USA lebt, der erkl├Ąre mir bitte, warum er dann auf solches schw├Ârt. (5)

Meryl Yourish hat als Terjaq eine andere Variante, sie injiziert uns als Gegengift Anne Liebermans Ansichten zum Schwure, und da ist Schlu├č mit Schlafen: Boker tov! Guten Morgen! (6)

Anne Lieberman trifft´s, wenn sie voraussagt, da├č niemand in den Dhimmedia sich fragen werde, wieso Thomas Jefferson einen Koran besessen hat. Die apodiktischen, islamkonformen ├äu├čerungen von Keith Ellison werden nicht hinterfragt. Thomas Jefferson, Mann mit Visionen, tolerant in Religionsfragen, Wissen und Weisheit aus vielen Quellen, auch aus dem Koran, das ist es, was die gehirnverkleisterten Journalisten gern h├Âren und verk├╝nden, das will das schl├Ąfrige Publikum in seiner gro├čen Mehrheit erz├Ąhlt bekommen. Nix mit boker tov!

Die Blogger aber begn├╝gen sich nicht mit dieser Propaganda und gehen auf die Suche nach den Gr├╝nden f├╝r den Besitz des Korans. Thomas Jefferson soll so vorausschauend gewesen sein, political correctness 200 Jahre vor der Zeit praktiziert zu haben? Die neugierige Anne Lieberman findet einen Artikel von Joshua E. London zum Thema, aus der National Review, vom 16. Dezember 2005: America´s Earliest Terrorists, Amerikas fr├╝heste Terroristen. Lehren aus Amerikas erstem Krieg gegen islamischen Terror. (7)

Amerika ist eingetreten in den Kampf eine sehr geraume Zeit, nachdem der Feind zu den Waffen rief, schreibt Joshua E. London ├╝ber eine milit├Ąrische Lage, die 200 Jahre zur├╝ckliegt: Schlecht geplant, schwach ausgef├╝hrt, gehen die amerikanischen Anstrengungen m├╝hsam und zu hohen Kosten voran und m├╝nden in einen ├╝bereilt verhandelten Frieden und einen ebenso ├╝bereilt ausgerufenen Sieg.

Zu der Zeit ist Thomas Jefferson Pr├Ąsident der USA, und die Terroristen sind die Barbary pirates, die Berber-Piraten. Das Gebiet umfa├čt in etwa die heutigen Staaten Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen, die L├Ąnder westlich ├ägyptens, den Maghreb, das Land der untergehenden Sonne, von gharb=Westen. (8)

Der Maghreb ist Ausgangsbasis und R├╝ckzugsgebiet der muslimischen Piraten des Mittelmeeres und Teilen des Atlantik, lange vorbei sind die Zeiten, da das Mittelmeer le lac catalan genannt wird, der katalanische See. Amerikas Verteidigung gegen den Terror der muslimischen Piraten beginnt unmittelbar nach der Unabh├Ąngigkeitserkl├Ąrung der 13 Staaten der USA, 1776. Er dauert bis ungef├Ąhr 1815 an.

Thomas Jefferson und John Adams, Botschafter in Frankreich und England, verhandeln 1786 mit Sidi Haji Abdul Rahman Adja, Botschafter Tripolitaniens in London, um einen Friedensvertrag auszuhandeln und die jungen USA vor der Bedrohung durch die Berber-Piraterie zu sch├╝tzen. Auf die Frage, warum seine Regierung so feindselig sei gegen├╝ber den USA, die ihr nichts getan h├Ątten, antwortet der Botschafter laut Bericht von Thomas Jefferson und John Adams an den Kongre├č, da├č dies auf den Gesetzen ihres Propheten gegr├╝ndet sei, da├č es in ihrem Koran st├╝nde, da├č alle Nationen, die nicht ihre Herrschaft anerkannt h├Ątten, S├╝nder seien, da├č es ihr Recht und ihre Pflicht sei, Krieg gegen sie zu f├╝hren, wo immer man sie finde, und zu Sklaven alle zu machen, die sie gefangen nehmen k├Ânnten, und da├č jeder Muslim, der im Kampf fiele, sicher sei, ins Paradies einzugehen.

Die Berber erkl├Ąren ihre Piraten auch dann noch zu Glaubenskriegern, als deren R├Ąubereien, das Kapern der Schiffe, allein der Bereicherung der Paschas dienen. So ist es bis heute, eine Trennung zwischen Religion einerseits und Politik, Macht- und Herrschaftsstreben ist nicht zu erkennen. Mit dem Glaubenskrieg wird jedes Verbrechen gerechtfertigt. Von den Barbaren der Zeit des Thomas Jefferson und der jungen Vereinigten Staaten bis heute herrschen diese Regeln unver├Ąndert fort. In den Anf├Ąngen der USA gibt es keinen Kolonialismus, keinen US-Imperialismus, kein Erd├Âl, keinen Staat Israel, und dennoch gelten die gleichen Gesetze des Islam wie heute.

Interessant sind die Kommentare zum Schwur des Keith Ellison bei Meryl Yourish. Ein Blogger, der sich Shahed Amanullah nennt, Zeuge der Gnade Allahs, informiert ├╝ber Einzelheiten des Korankaufs:

Zur Information ├╝ber den Islam habe Thomas Jefferson 1765 einen Koran in der englischen ├ťbersetzung von George Sale (1697 - 1736) erworben und ihn im Rahmen seiner Studien zur vergleichenden Rechtswissenschaft herangezogen. George Sale distanziere sich in seinem Kommentar von der islamischen Lehre. In dem Exemplar, auf das Keith Ellison schw├Ârt, schreibe er, der Prophet Mohammed sei ein criminal, ein Verbrecher, der eine falsche Religion aufzwinge, aber "the praises due to his real virtues ought not to be denied him", das Lob seiner Vorz├╝ge d├╝rfe ihm nicht vorenthalten werden. Der Islam habe keine bessere oder schlechtere Vorgeschichte als Juden- und Christentum. Von seiner Geschichte haben George Sale und Thomas Jefferson demnach am eigenen Leibe noch nicht viel erlebt.

Trotz der in den USA herrschenden Meinung ├╝ber den Islam - sie stimme mit der von George Sale ├╝berein, lobe Thomas Jefferson in seiner Autobiographie im Zusammenhang mit seiner Unterst├╝tzung, im Jahre 1786, des Virginia´s Statute for Establishing Religious Freedom ausdr├╝cklich, da├č der Schutz der Religionen Juden und Nichtjuden, Christen und Mohammedaner (Mahometans), Hindus und Ungl├Ąubige einschlie├če, schreibt Shahed Amanullah. (9)

Schon der Begriff Mohammedaner, der eine freiwillige Entscheidung f├╝r die Religion Islam impliziert, einen Zustand und nicht das Muslimsein, zeigt die Unkenntnis dieser Politideologie. Auch bei Johann Wolfgang von Goethe handelt es sich um Mohammedaner, die Anh├Ąnger des Mahomet, und nicht etwa um dem Islam Unterworfene, Muslime.

Sp├Ątestens anl├Ą├člich der Erkl├Ąrungen des Botschafters Sidi Haji Abdul Rahman Adja und der folgenden Kriegsz├╝ge derer von Karamanli m├╝├čte es Thomas Jefferson aufgegangen sein, da├č es sich beim Islam nicht um eine sch├╝tzenswerte Religion, sondern um eine den Wertvorstellungen der USA entgegenstehende Ideologie zur Durchsetzung von Herrschaft handelt. Eine solche Erkenntnis aber w├Ąre wohl zuviel verlangt, reichen doch die Erkl├Ąrungen und Aktivit├Ąten der Muslime zur weltweiten Durchsetzung des Islam bis heute nicht hin, sein zerst├Ârerisches Potential zu erkennen und zu benennen, sondern im Gegenteil, die Verbreitung des Islam wird von Politikern, den Kirchen und den Medien nach besten Kr├Ąften gef├Ârdert.

Das Geschlecht der Karamanli, Herrscher ├╝ber Tripolitanien, Cyrenaika und Fezzan

Die Osmanen erobern das Gebiet im 16. Jahrhundert und bilden die drei Wilajets, Regierungsbezirke, Tripolitanien, Cyrenaika und Fezzan, das heutige Gebiet von Libyen. (10)

1529 erkennen die seit ihrer Flucht aus Spanien, nach der Reconquista, 1492, im Mittelmeer von den K├╝stenst├Ądten Nordafrikas aus als Korsaren, als Piraten und Freibeuter, aktiven Muslime und Morisken, den osmanischen Sultan Suleyman den Pr├Ąchtigen als Oberherren an und erhalten von ihm milit├Ąrische Unterst├╝tzung f├╝r ihren Terror, der gleichzeitig dazu dient, da├č spanische Versuche zur Eroberung Nordafrikas verhindert werden. Mit dem Niedergang der Wirtschaft in den Maghrebl├Ąndern und der Vorherrschaft der christlichen Staaten im Mittelmeer entwickelt sich die Piraterie zu einer geregelten Einkommensquelle Algiers, Tunis und Tripolis, ihrer Zentren. (11)

Zur Zeit des Thomas Jefferson herrscht in Tripolitanien, von 1711 bis 1835, das Geschlecht der Karamanli praktisch autonom. Dessen Gr├╝nder ist der Janitschare Pascha Ahmed Karamanli. (12)

Mit den Botschaftern der USA verhandelt Sidi Haji Abdul Rahman Adja im Auftrag seines Herrschers Hamet Pascha, im Jahre 1786, ├╝ber einen Friedensvertrag zur Sicherung der Seewege. Die Dynastie lebt von Piraterie und vom Handel mit Negersklaven aus Schwarzafrika, sie verdient also auch an den Vorfahren des Keith Ellison. In Frankreich ist es heutzutage nicht ratsam, solches zu ver├Âffentlichen; denn die political correctness will es, da├č muslimische Berber und Araber nichts mit dem Sklavenhandel zu tun haben, sondern die Juden werden bezichtigt, ihn dominiert zu haben. Wer franz├Âsisch liest, verfolge die Diskussion um den besten franz├Âsischen Kenner der Geschichte der Sklaven Olivier P├ętr├ę-Grenouilleau, den Verfasser der Dokumentation Les traites n├ęgri├Ęres. Essai d´histoire globale, Der Handel mit Schwarzen. Historischer ├ťberblick.

Man meint, ├Ąhnliches in letzter Zeit erlebt, geh├Ârt, gelesen zu haben, was ├╝ber den Krieg der Karamanli gegen die USA berichtet wird: Yusuf Pascha, der bekannteste der Karamanli fordert trotz bestehender Vertr├Ąge Tribut in H├Âhe von $225 000 von Thomas Jefferson. Der ist inzwischen der dritte Pr├Ąsident der USA. F├╝r die Karamanli ist das eine von ihrer Religion abgesegnete Forderung an die Herrscher des dar al-harb. Es ist im Rahmen der Kapit├╝lasyonlar, der Fremdenprivilegien zu verstehen. Der Islam sieht es nicht vor, da├č ein muslimischer Herrscher gesicherte Vertr├Ąge auf gleicher Ebene schlie├čt, sondern der Partner "kapituliert". Kapit├╝lasyonlar, Fremdenprivilegien, nennen die osmanischen Muslime die Vertr├Ąge mit den nicht gleichberechtigten Partnern aus dem dar al-harb, dem Haus des Krieges, dem als unterlegen angesehenen Machtbereich der kuffar, der Ungl├Ąubigen. Europ├Ąer kapitulieren vor den Muslimen schon seit Hunderten von Jahren. (13)

Yusuf Pascha, ein Mitglied des osmanischen Reiches, sieht sein Recht genauso. Bis heute verstehen die islamischen Herrscher sich als denen der Nichtgl├Ąubigen ├╝berlegen. Eigentlich m├╝├čte die ganze Welt, bis sie endg├╝ltig islamisch ist, Tribut an die Herrscher des dar al-islam zahlen. Die EU hat das schon verinnerlicht, oder wie sind die Zahlungen an die pal├Ąstinensischen Araber anders zu verstehen?

Thomas Jefferson aber vertraut in die Kraft der US-Marine und verweigert die Zahlung des Wegegeldes zum Schutz seiner Handelsflotte. Da erkl├Ąrt Yusuf Pascha 1801 den USA inoffiziell den Krieg, in dem er den Fahnenmast vor dem US-Konsulat knicken l├Ą├čt. Die Karamanli f├╝hren gegen die USA einen Seekrieg, von 1801 bis 1805, sp├Ąter noch einmal gemeinsam mit Tunis und Algers, 1815. Zur Zeit der Kriege mit den USA herrscht Yusuf Pascha Karamanli.

Im Zusammenhang mit diesen Kriegen ist die Geschichte der US-Fregatte Philadelphia interessant, die von den Muslimen gekapert, und sp├Ąter im Hafen von Tripolis in einem Husarenstreich von einem Kommando der US Marines in Brand gesteckt und versenkt wird. Dieser Einsatz ist eingegangen in die Hymne der US Navy. Nachzulesen in den Informationen f├╝r die Bundeswehr: (14)

From the Halls of Montezuma
to the Shores of Tripoli,
We fight our country´s battles
On the land as on the sea.
First to fight for right and freedom,
And to keep our honor clean,
We are proud to claim the title
of United States Marine ...

Der Konvertit Keith Ellison schw├Ârt also am 4. Januar 2007 auf den Koran, den Thomas Jefferson erworben hat, um sich sachkundig zu machen ├╝ber eine Religion, eine Politideologie, die Menschen wie Keith Ellison als verhandelbar wie Vieh ansieht, die gegen die Prinzipien der Verfassung der USA ank├Ąmpft, und die das westliche System zugunsten eines islamischen Reiches zerst├Âren will. Wie die muslimischen Araber mit Menschen wie Keith Ellison umgehen, das habe ich in dem Artikel Odaliske mit einem Sklaven geschildert. (15)

Mainstream Medien wie die Welt erz├Ąhlen dazu M├Ąrchen. Welche Weisheiten, wie Keith Ellison sie versteht, aus dem Koran gewonnen werden k├Ânnten, erkl├Ąrt die Welt nicht, sondern kritiklos wiederholt sie den Schmarren von der Toleranz in Religionsfragen und von Thomas Jefferson als Vision├Ąr. Der Pr├Ąsident hat wohl tats├Ąchlich keine Angst vor dem Islam gehabt, sondern er hat sich das Buch beschafft, um verstehen zu k├Ânnen, wie auf dem Islam aufbauende Herrschaft funktioniert.

Jefferson war der Hauptautor der amerikanischen Unabh├Ąngigkeitserkl├Ąrung, informiert uns die Welt. Er sammelte B├╝cher zu vielen Themen und in vielen Sprachen. Das Koranexemplar geh├Ârt zu einem Teil der Sammlung, den Jefferson 1815 verkauft hatte. Da wird er, endlich kl├╝ger geworden, seinen B├╝cherschrank ausgemistet haben, weil der Vertrag mit den tripolitanischen Karamanli schon 10 Jahre geschlossen, der letzte trotzdem von ihnen begonne Krieg gewonnen ist, Napol├ęon sich inzwischen der Gegend annimmt, die Piraterie so gut wie beendet ist, und er keine Veranlassung sieht, den kostbaren Platz im Schrank mit einem Koran zu verstellen. Der kommt zur Dokumentation der ersten Kriege der USA gegen muslimische Terroristen in die Kongre├čbibliothek.

7. Januar 2007

Update

Mohamed Akram fordert, am 19. Mai 1991 den Shura Rat der Muslimbr├╝der auf: Die Muslimbruderschaft "mu├č begreifen, da├č ihre Arbeit in Amerika eine Art von Gro├čem Jihad zur Ausl├Âschung und Zerst├Ârung der westlichen Zivilisation von innen heraus und zur ´Sabotage´ ihres elenden Hauses durch ihre eigene und durch die Hand der Gl├Ąubigen ist, so da├č sie beseitigt ist, und Gottes Religion zum Sieg ├╝ber alle anderen Religionen gef├╝hrt wird." (16)

Was hat das mit dem Kongre├čabgeordneten Ellison zu tun? Alles. Die Muslim American Society bezahlte f├╝r seine Pilgerfahrt. Und was ist die Muslim American Society? Die Muslimbruderschaft, schreibt Robert Spencer. (17)

Zur Erinnerung: die Hamas ist eine Zweigstelle der Muslimbruderschaft. Ihre Pl├Ąne zur kulturellen, politischen und milit├Ąrischen Invasion des Westens durch den Islam legt die Muslimbruderschaft nieder in einem Text vom 1. Dezember 1982. Das 14-seitige Papier in arabischer Sprache wird zwei Monate nach dem 11. September 2001, am 7. November 2001, von Schweizer Polizisten bei einer Hausdurchsuchung in Campione, in der Villa von Youssef Nada, des Direktors der al-Taqwa Bank Lugano, gefunden. Sylvain Besson berichtet dar├╝ber in seinem Buch La Conqu├¬te de l┬┤occident. Le projet secret des islamistes. Die Eroberung des Westens. Das Geheimprojekt der Islamisten. Dort dokumentiert er den arabischen Text in einer franz├Âsischen ├ťbersetzung von Rawdha Cammoun (S. 193-205). Ich habe dar├╝ber mit weiterf├╝hrenden Links berichtet im Artikel Das "Projekt" der Muslimbruderschaft. (18)

20. Dezember 2008

Quellen

(1) Great New Blog and a Very Strange Story. The Editrix, January 6, 2007
http://editrixblog.blogspot.com/2007/01/great-new-blog-and-v ery-strange-story.html

(2) So wahr mir Allah helfe. Von Ines Pohl. HNA: Politik-Zeitung, Zeitung in Kassel f├╝r Nordhessen und S├╝dniedersachsen. 5. Januar 2007
http://hna.de/politikstart/00_20070105200307_So_wahr_mir_All ah_helfe.html

(3) USA. Erster muslimischer Kongressabgeordneter legt Eid auf Jeffersons Koran ab. WELT.de/ap/KNA, 4. Januar 2006
http://www.welt.de/data/2007/01/04/1165494.html

(4) Rick Jauert, Quotes of the Day, Time, January 3, 2007
http://www.time.com/time/quotes/0,26174,1573708,00.html

(5) Keith Ellison schw├Ârt auf den Koran - und keinen interessierts! Von Jens, Politically Incorrect, 28. Dezember 2006
http://www.politicallyincorrect.de/2006/12/keith_ellison_fot o_hat_bekannt.html

(6) On Jefferson´s koran and Keith Ellison, Meryl Yourish, January 5, 2007
http://www.yourish.com/2007/01/05/2557

(7) Ellison, The Koran & Our Founding Fathers. Anne Lieberman, Boker tov, Boulder! January 4, 2007
http://bokertov.typepad.com/btb/2007/01/ellison_the_kor.html

(8) America´s Earliest Terrorists. Lessons from America´s first war against Islamic terror. By Joshua E. London, National Review, December 16, 2005
http://www.nationalreview.com/comment/london200512160955.asp

(9) The Founding Fathers And Islam. By Shahed Amanullah, Alt.Islam, January 3, 2007
http://www.altmuslim.com/perm.php?id=P1849_0_24_0

The Koran (Al-Qur´an). Translated by George Sale. Project Gutenberg
http://www.gutenberg.org/etext/7440

(10) Libya. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Libya

(11) Korsar. Beschreibung in Library
http://korsaren.know-library.net/

Kanuni Sultan Suleyman (1495 - 1566). Ottoman Web Site
http://www.osmanli700.gen.tr/padisahlar/10index.html
http://www.osmanli700.gen.tr/english/sultans/10index.html

(12) Karamanli Dynasty
http://en.wikipedia.org/wiki/Karamanli_dynasty

(13) Warum wir lustlos kapitulieren. Abschnitt: Kapit├╝lasyonlar.
13. September 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-09-13_01-24-08.html

Kapit├╝lasyonlar. Osmanli Web Sites
http://www.osmanli700.gen.tr/padisahlar/10kapitulasyonlar.ht ml

kapit├╝lasyon = Fremdenprivileg. T├╝rk├že - almanca s├Âzl├╝k
http://www.almancasozluk.gen.tr/index.php?lang=de&word=kapit %C3%BClasyon

(14) Die Piraten von Tripolis. Erster Krieg der USA gegen einen orientalischen Despoten. Von Henning Sietz. Information f├╝r die Truppe. Bundeswehr
http://www.ifdt.de/0201/Artikel/Sietz.htm

Marines´ Hymn. United States Marine Corps. History Division
http://hqinet001.hqmc.usmc.mil/HD/Historical/Customes_Tradit ions/Marines_Hymn.htm

(15) Odaliske mit einem Sklaven - $13.20. 11. M├Ąrz 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-03-11_13-24-18.html

(16) An Explanatory Memorandum on the General Strategic Goal for the
Brotherhood in North America. By Mohamed Akram, May 19, 1991.
The Investigative Project on Terrorism
http://www.investigativeproject.org/document/id/20

(17) Muslim Congressman´s Hajj paid for by Muslim Brotherhood front group.
By Robert Spencer, Jihad Watch, December 19, 2008
http://www.jihadwatch.org/archives/024003.php

Infiltration: Muslim Ellison Haj Trip Financed by the Jihad. By Pamela Geller,
Atlas Shrugs, December 19, 2008
http://tinyurl.com/54m2uw

(18) Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, vom 1. Dezember 1982.
21. M├Ąrz 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-03-21_19-25-15.html

Erg├Ąnzungen:

Keith Ellison und der Koran. Von Michael Kreutz, Transatlantic Forum,
8. Januar 2007
http://blog.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/ 1322/keith-ellison-koran/

ahdnameh = Vertrag, ├ťbereinkommen. Warum ├╝bersetzen es die T├╝rken mit Kapit├╝lasyonlar, Kapitulieren, geben dem Vertrag also eine ungleichgewichtige Bedeutung? Gleichberechtigung mit dem dar ul-harb, das ist nichts f├╝r die t├╝rkischen Sultane. Erst recht nicht, wenn sie gar keine Niederlage erleiden, wie z.B. im Vertrag mit Fran├žois I, 1529. Kapitulieren, das ist f├╝r die Vertragspartner des dar ul-harb. Gibt es eine Niederlage, darf der osmanische Geschichtsschreiber das nicht berichten. Um der Wahrheit dennoch die Ehre zu geben, greift er auf Hilfskonstruktionen zur├╝ck, und die Niederlage wird zum Sieg erkl├Ąrt, wobei die aufgez├Ąhlten Fakten das Gegenteil mitteilen, die Niederlage: Dieser Sieg geschah im Jahre der Hedschra ... Zitiert in:

Dieser Sieg geschah im Jahre der Hedschra 1422 - Durch ihre exzessive Kriegspolitik entmachten die USA sich selbst. Ein Artikel vom 6. Januar 2002
http://www.eussner.net/artikel_2004-10-29_12-26-49.html


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