
Frankreichs Spagat zwischen Saudi-Arabien und dem Iran: vier tote Franzosen
Während im Präsidentschaftswahlkampf 2007 die Scharmützel zwischen Nicolas Sarkozy, Ségolène Royal und dem Dritten Mann François Bayrou Millionen Franzosen bei Laune halten, führt Jacques Chirac seine Politik gegenüber Saudi-Arabien und dem Iran, letztere angeblich ohne Absprache mit dem Quai d´Orsay und dem Parti Socialiste, von seiner eigenen Partei UMP nicht zu reden, mit allen Mitteln weiter. Die Leser des Figaro finden Berichte dazu groß aufgemacht auf der Titelseite: Beunruhigung nach dem anti-französischen Attentat in Arabien, daneben die Fotos von Ségolène Royal, François Bayrou und Nicolas Sarkozy, überschrieben Bayrou unter Feuer von Sarkozy und Royal, und darunter, versehen mit einem kleinen Foto des ehemaligen französischen Außenministers unter François Mitterand: Die merkwürdige Mission des Roland Dumas in Teheran. Damit sind zwei Drittel der Titelseite ausgefüllt. Unter L´essentiel, Wesentliches, findet man zwischen dem Führer der Herbst- und Wintermode und dem schwunghaften Anstieg des Elfenbeinhandels einen Hinweis auf die Seite 11 der Zeitung: Starker Anstieg der antisemitischen Taten im Jahr 2006. Die Internet-Ausgabe des Figaro distanziert sich von dieser Tatsache; dort lautet die Überschrift: Anstieg antisemitischer Gewalt, gemäß dem CRIF, dem Conseil Réprésentatif des Institutions juives de France. (1)
Die Informationen über den Iran und Saudi-Arabien werden ausführlich auf den Seiten 2 und 3 ausgebreitet.
Ich erwähne deshalb nur kurz, was die Zeitung des Serge Dassault, ehemals Serge Bloch (!), unter der Feder von Anne-Charlotte de Langhe zum Antisemitismus zu vermelden hat: Nach der Hoffnung der jüdischen Gemeinde im Jahre 2005, daß ihre Lage sich zukünftig bessern möge, habe sie sich im Folgejahr verschlimmert. Der Untertitel lautet verfälschend: Rassismus, berichtet wird aber von einer Studie über Antisemitismus des Service de protection de la communauté juive (SPCJ), des Schutzdienstes für die jüdische Gemeinde. (2)
Deren Studie beruht auf Tatsachen, die vom Figaro zu Ansichten des CRIF reduziert werden. So belügt der Figaro seine Leser. Aus dem Bericht geht hervor, daß der Antisemitismus nach der Greueltat der "Gang des barbares" gegen den jungen Juden Ilan Halimi nicht nachläßt, sondern sich verstärkt. Um den Blick vollends vom Antisemitismus auf den Rassismus zu lenken, wird Mouloud Aounit zitiert, der Präsident des MRAP und notorische Freund der islamischen Fundamentalisten, der wie der CRIF den Anstieg rassistischer krimineller Taten beklage. Dabei vervollständigt der CRIF seine Präsentation der Studie des SPCJ nur mit dem Hinweis, daß die Gewalt gegen Personen in Frankreich insgesamt zugenommen habe. (3)
Die Internet-Ausgabe des Figaro relativiert die Informationen weiter, in dem mildernde Interpretationen des Innenministeriums hinzugefügt werden, so daß seit dem Jahre 2002 nunmehr eine Verringerung der Straftaten zu vermelden ist, von 936 im Jahre 2002 auf 541 im Jahre 2006. Wie das bei einem Anstieg um 45 Prozent der physischen Angriffe auf Juden möglich ist, bleibt das kleine Geheimnis des Nicolas Sarkozy. Wer französisch liest, sollte sich in den nächsten Stunden hin und wieder auf die Site des Figaro begeben, um eventuelle weitere Beschönigungen festzustellen. Der Phantasie französischer Medien sind keine Grenzen gesetzt. (4)
Roland Dumas in Teheran
Nun aber zu den wichtigen Ereignissen des Tages, zum korrupten Roland Dumas und seiner Mission: Für wen arbeitet Roland Dumas? fragt Le Figaro. Der steckt seinerzeit, wie man sich erinneren möge, bis zum Hals in der Affäre der Fregatten von Taiwan und der Affäre Elf. Bei Wikipédia findet man Kurzinformationen dieser Bestechnungsskandale, in deren Zentrum sich Roland Dumas bewegt. (5)
Die Aktivitäten des Roland Dumas sollten auf dem Hintergrund der Äußerungen des Jacques Chirac, vom 29. und 30. Januar 2007, in dem Interview für die Zeitungen Nouvel Observateur, New York Times und SpiegelOnline beurteilt werden. Da plaudert er aus, was er über die nukleare Aufrüstung des Iran und Ägyptens, finanziert von Saudi-Arabien, meint. (6)
Im Interview deutet er nur an, was jetzt offenbar wird: nicht nur hat Frankreich nichts einzuwenden gegen die atomare Aufrüstung des Iran, sondern es wird sich aktiv daran beteiligen. Zur selben Zeit tagen Vertreter der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Chinas, Rußlands und Deutschlands in London, um die Verschärfung von Sanktionen gegen den Iran vorzubereiten. Rußland äußert wiederholt Bedenken gegenüber der von den USA in Erwägung gezogenen Politik gegen den Iran und sein Nuklearprogramm, da gibt es nie einen Zweifel, aber die Doppelzüngigkeit Frankreichs, die entfaltet sich jetzt so recht. Der Bericht über die diskrete Mission des Roland Dumas erfährt auf der Site des Figaro ein Update, vom 27. Februar 2007, 8:17 Uhr. Man kann davon ausgehen, daß es sich um Verfeinerungen der Lügen handelt. (7)
Vom 23. bis 26. Februar 2007, hält sich Roland Dumas, ein guter Kooperationspartner und Freund der iranischen Mollahs aus seiner Zeit als Außenminister Frankreichs in Teheran auf. Die iranischen Medien sprechen vom "envoyé spécial français", vom französischen Sondergesandten, das französische Außenministerium von einer privaten Geschäftsreise. Selbstverständlich werde der Reisende die Ergebnisse seiner Besprechungen in dieser heißen Zeit mit den iranischen Regierungsvertretern nach Rückkehr dem Staatspräsidenten Jacques Chirac mitteilen. Die Einladung an Roland Dumas ergeht von Ali Akhbar Velayati, dem außenpolitischen Berater und engen Freund des Führers der iranischen Schiiten Ayatollah Ali Khamenei, Chefs des Ministerpräsidenten Mahmud Ahmadinejad. Roland Dumas kennt Ali Akhbar Velayati aus der Zeit des Streits wegen Eurodif, des European Gaseous Diffusion Uranium Enrichment Consortiums, einer französischen Urananreicherungsanlage, an der 1975 der Iran den Aktienanteil Schwedens übernimmt. Um in den Besitz von 10 Prozent an Eurodif zu gelangen und dem Iran das Recht auf den Kauf von 10 Prozent des angereicherten Urans zu sichern, gibt der Schah des Iran im Jahre 1975 zum Bau der Anlagen von Eurodif 1 Milliarde Dollar und im Jahr 1977 noch einmal 180 Millionen Dollar Kredit an Frankreich. Nach der islamischen Revolution von 1979 stoppt der Iran die Zahlung des Kredites und fordert die Rückzahlung der bereits überwiesenen Summe. 1981 geht die Anlage in Betrieb, und der Iran fordert seinen Anteil aus dem Vertrag. Frankreich weigert sich, und in den folgenden zehn Jahren überziehen die iranischen Mollahs das Land mit mehreren Attentaten und Geiselnahmen. Hunderte von Franzosen lassen ihr Leben, bevor Frankreich und der Iran diesen Streitfall regeln, schreibt Wikipédia.
Roland Dumas ist nach einer kurzen Unterbrechung der Verhandlungen, am 7. August 1991, verursacht durch die Ermordung des ehemaligen iranischen Premierministers Shapour Bakhtiar durch ein Killerkommando des Ayatollahs Ruhollah Khomeini in einem Vorort von Paris, gemeinsam mit Ali Akhbar Velayati für die Regelung des Streites verantwortlich. Das steckt hinter der unscheinbaren Bemerkung im Artikel des Figaro: J´ai réglé avec lui le contentieux Eurodif et l´affaire des otages au Liban. Es verwundert nicht, daß zur Einstimmung auf die Verhandlungen und in Erinnerung an alte Zeiten des Einverständnisses durch die "Gnade" des Ali Khamenei der französische Unternehmer Stéphane Lherbier, in den Emiraten Besitzer einer kleinen Bootsverleih-Firma für Hochseeangler, freigelassen wird. Gemeinsam mit seinem deutschen Klienten Donald Klein wird er am 29. November 2005 in zwischen den Emiraten und dem Iran strittigen Gewässern von den Iranern verhaftet und zu 18 Monaten Haft verurteilt. Ähnliche Fälle solcher Mißverständnisse werden vom Iran sonst gütlich geregelt. Mit der hohen Strafe für die beiden Europäer beabsichtigt der Iran Erpressungen der Regierungen Frankreichs und Deutschlands. Während der Deutsche weiter inhaftiert bleibt, geht Frankreich auf die Erpressungen ein, und obgleich der Iran heute keine Anteile mehr an Eurodif besitzt, hält Frankreich den Verwaltungsratssitz bis heute für den Iran frei. Die Zugeständnisse der deutschen Regierung werden nicht mehr lange auf sich warten lassen, und dann kann´s mit der Fertigung der Atombombe im Iran unter tatkräftiger Hilfe Frankreichs und Deutschlands weitergehen. (8)
Frankreich wird mittels Eurodif die französisch-iranische Zusammenarbeit in der Urananreicherung im Reaktor von Darakhoin, in der Nähe von Ahwaz, unter der Leitung eines europäischen Konsortiums wieder aufnehmen. Nach altbewährter Art bedient sich die französische Regierung der Europäer und der EU zur Durchsetzung ihrer nationalen Interessen. Für ein Element des Gleichgewichts in der Region hält Roland Dumas die nukleare Bewaffnung des Iran, und er macht auch die Stoßrichtung des Projektes klar, Israel: Es ist die Wiederherstellung des Gleichgewichts, und wer Gleichgewicht sagt, sagt Frieden. Wenn umgekehrt in einer Region der Welt ein übermäßig bewaffnetes Land die Atombombe besitzt, ist es dieses Land, dessen Gesetz bestimmt.
Das ist in Anbetracht der geopolitischen Lage in der Region reiner Zynismus, den die Parteigenossin Ségolène Royal anscheinend nicht teilt; sie hat wohl noch Skrupel, der von der iranischen Regierung mehrfach geäußerten Absicht zur atomaren Vernichtung Israels und der Juden der Region so einfach zuzustimmen. Meine iranischen Unterhändler verfolgen mit Aufmerksamkeit und manchmal mit Unverständnis die französische Haltung. Sie haben mich über die Äußerungen Ségolène Royals befragt, ergänzt Roland Dumas vorwurfsvoll.
Ermordung von vier Franzosen in Saudi-Arabien
Auf der dritten Seite berichtet der Figaro ausführlich über das Attentat auf eine am Wegesrand picknickende französische Touristengruppe von drei Familien, bestehend aus vier Männern, drei Frauen und zwei Kindern, die sich auf dem Rückweg aus der Stadt der Nabatäer Mada´in Saleh, vorislamisch Hegra, auf der Strecke zwischen Medina und Tabuk befinden. Mada´in Saleh ist voll mit Monumenten der vorislamischen Zeit. Muslimen gilt sie als verfluchte Stadt; es wird ihnen abgeraten, sie zu besuchen. Zumindest einige der Gruppenmitglieder sind Muslime. (9)
Drei Männer sind sofort tot, ein vierter stirbt am nächsten Tag im Krankenhaus von Medina. Zwei der drei Toten sind in Riadh wohnende Angestellte der französischen Firma Schneider Electric, der dritte ist ein Lehrer der französischen Schule in Riadh. Der vierte Tote, Moubarak, ist der Sohn eines der Schneider-Mitarbeiter, seine Mutter ist Marokkanerin. Die Frauen und Kinder bleiben unverletzt. Es handelt sich um das erste Attentat auf Ausländer seit September 2004, da wird ein Mitarbeiter des französischen Elektronikkonzerns Thales in Djedda ermordet. Auf der Startseite listet Schneider Electric Aktualitäten, Actualités auf. Der Konzern hält es nicht für angebracht, auf das Attentat gegen zwei seiner in Saudi-Arabien tätigen Mitarbeiter hinzuweisen. Mit Datum vom 27. Februar lernen die Leser über den Boîtier de prises OptiLine alu : le " champignon " escamotable, den Instrumentenkasten der Aluminiumsteckdosen OptiLine: den versenkbaren "Pilz". (10)
Niemand übernimmt die Verantwortung für das Attentat, aber es wird in den französischen Medien übereinstimmend der al-Qaida zugeschrieben. Dieses Verbrechen kann man allerdings auch auf dem Hintergrund des Widerspruchs der oben ausgeführten Aktivitäten Frankreichs im Iran zu den Verträgen zur Beschaffung von Eurofightern und von Caesar Kanonen durch die saudische Königsfamilie betrachten; das erweitert den Kreis der möglichen Attentäter über die Terrororganisation al-Qaida hinaus auf Geheimdienstkreise Saudi-Arabiens, die Frankreich einen Denkzettel verpassen könnten. (11)
Die verfehlte Großmachtpolitik Frankreichs im Nahen Osten verwickelt sich in Widersprüche, für die französische Bürger mit dem Leben bezahlen. Der Figaro veröffentlicht zwei Beispiele davon auf seinen Seiten 2 und 3, ohne auch nur im geringsten Zusammenhänge zu erwähnen. Aus den Andeutungen des Außenministeriums geht aber einiges hervor, so beispielsweise, daß es sich nicht um Terrorismus, sondern um einen bewaffneten Anschlag gehandelt habe. Dafür spricht, daß ausschließlich die Männer der Gruppe das Ziel sind. (12)
Georges Malbrunot lenkt die Aufmerksamkeit auf die antiwestlichen Gefühle, die besonders im Nordwesten Saudi-Arabiens herrschten. Zwischen Mai 2003 und September 2004 wären Attentate dort verübt worden. Der djihadistische Antrieb wird hervorgehoben. Die Frage bleibt offen, warum gerade Franzosen das Ziel der Attentate sind. Der französische Außenminister Philippe Douste-Blazy findet das Attentat "schrecklich" und Jacques Chirac ist konsterniert; er verurteilt den "schändlichen Anschlag". Dieses Attentat habe nicht direkt zu tun mit den am 7. Februar erfolgten Drohungen des örtlichen Zweiges der al-Qaida Sawt al-Jihad, Stimme des Glaubenskrieges, weiß Georges Malbrunot. Diese richteten sich nämlich gegen die Basen der Kreuzzügler auf der Halbinsel, sprich auf die USA. Al-Qaida habe außerdem gedroht, sich gegen die Erdölförderanlagen des Landes zu wenden, wie die Terrororganisation das bereits im Februar 2006 erfolglos in Abqaiq, an der Ostküste des Landes, versucht habe. (13)
Zur Verschleierung der Zusammenhänge schreibt Georges Malbrunot unter seinen großen Bericht über das Attentat noch einen über die anti-westliche Rhetorik von al-Qaida im Irak. Das weist eindeutig gegen die USA; denn Frankreich hat mit dem Irakkrieg nichts zu tun. Die USA sind damit letztlich schuld an dem Attentat auf die Franzosen. Den Aktivitäten der USA im Irak sei es zuzuschreiben, daß die Drohungen der al-Qaida zunähmen. Beim Ausheben einer al-Qaida-Zelle und der Verhaftung von 136 Terroristen in Saudi-Arabien, im Februar 2006, seien auch zwanzig Ausländer, darunter zwei Belgier festgenommen worden. Sie wollten theoretisch an saudischen Universitäten studieren. Vielleicht muß man sie sich so ähnlich vorstellen wie Reda Seyam, den Glaubenskrieger von Berlin, der am 26. Februar in der ARD in einer Dokumentation porträtiert wird. (14)
Georges Malbrunot betont, daß Saudi-Arabien ein Alliierter Washingtons im Nahen Osten ist, es habe modernstes Überwachungsgerät aus den USA erhalten, aber die Terroristen hätten sich daraufhin in den Irak zurückgezogen, um dort ihr Netzwerk wieder aufzubauen. Mehrere Tausend saudische Glaubenskrieger seien dorthin gezogen, um gegen die Amerikaner oder die "schiitischen Häretiker" zu kämpfen. Die saudischen Herrscher befürchteten, daß diese Krieger nach Saudi-Arabien zurückkämen. Daß es sich darum handeln könnte, konkret die Franzosen und nicht einfach westliche Anwesenheit zu bekämpfen, vermittelt Georges Malbrunot seinen Lesern nicht einmal als ferne Möglichkeit. Stattdessen ist auch im Rest des Zweispalters nur die Rede von anti-westlicher Rhetorik, amerikanischen Instrukteuren, mit denen einige Bärtige der saudischen Armee nichts zu tun haben wollten, und zum Schluß setzt er noch einmal eins drauf und kommt auf die Ungerechtigkeit im Irak zu sprechen, gleich hinter der Grenze, die von den amerikanischen "Besatzern" verantwortete Tötung unschuldiger Menschen, die anti-westliche Gefühle hervorriefe. (15)
So lenkt der Journalist ab von Frankreich als Ziel, auf daß die Vernebelung der französischen Machenschaften weitergehe - dabei braucht man nur den Figaro vom 27. Februar 2007 aufzuschlagen und die Berichte über den Iran und Saudi-Arabien gegeneinander zu halten, dann springen einem die Zusammenhänge in die Augen.
27. Februar 2007
Quellen
(1) Nette hausse des violences antisémites en 2006. Rassisme. Par Anne-Charlotte de Langhe. Le Figaro, 27 février 2007, page 11
(2) Rapport du SPCJ sur les actes antisémites en France pour l´année 2006. Lettre d´introduction au rapport du Président Eric de Rothschild. Guysen Israel News, 26 février 2007
http://www.guysen.com/articles.php?sid=5579
SPCJ. Service de protection de la communauté juive. Rapport sur l´Antisémitisme en France 2006. 19 pages. Guysen. Israel News
http://www.guysen.com/pdf/spcj1.pdf
(3) Ilan Halimi. Die Jungle World berichtet aus Paris. 2. März 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-03-02_23-44-26.html
(4) Hausse des violences antisémites selon le Crif. Par Anne-Charlotte de Langhe et Jean Leclerc. Le Figaro, 27 février 2007
http://www.lefigaro.fr/france/20070227.FIG000000017_hausse_d es_violences_antisemites_selon_le_crif.html
(5) Roland Dumas. Wikipédia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Roland_Dumas
Affaire des frégates de Taïwan. Wikipédia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Affaire_des_fr%C3%A9gates_de_Ta %C3%AFwan
Affaire Elf. Wikipédia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Affaire_Elf
(6) Jacques Chirac ist nicht Ségolène Royal oder: Wohin würde der Iran diese Bombe schicken? 2. Februar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-02-02_22-41-42.html
(7) Roland Dumas en mission discrète à Téhéran. Par Thierry Oberlé. Le Figaro, 27 février 2007, page 2
http://www.lefigaro.fr/international/20070227.FIG000000128_r oland_dumas_en_mission_discrete_a_teheran.html
(8) Eurodif. Wikidépia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Eurodif
Dr. Shapour Bakhtiar
http://impact.users.netlink.co.uk/namir/dbakhtiar.htm
(9) Adventures in Madain Saleh. By Dave Bunyard, November 1997
http://www.baynardscastle.com/adventures/medsaleh.html
Nabatäer. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Nabat%C3%A4er
(10) Schneider Electric
http://www.schneider-electric.fr/
Dernières actualités. Boîtier de prises OptiLine alu : le " champignon " escamotable. Schneider Electric, 27 février 2007
http://www.schneider-electric.fr/boitier-de-prises-optiline- alu-le-champignon-escamotable-M151-R153-A664.html
(11) Saudi-Arabien: Eurofighter und Caesar Kanonen auf 6x6 Renault Trucks. 7. Februar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-02-07_01-49-40.html
(12) Trois Français tués dans un attentat en Arabie saoudite. Par Georges Malbrunot. Le Figaro, 27 février 2007, page 3
Trois Français abattus en Arabie Saoudite. AFP. Le Figaro, 26 février 2007
http://www.lefigaro.fr/international/20070226.WWW000000491_t rois_francais_abattus_en_arabie_saoudite.html
(13) Inquiétude après l´attentat antifrançais en Arabie. Par Georges Malbrunot. Le Figaro, 27 février 2007
http://www.lefigaro.fr/international/20070227.FIG000000157_t rois_francais_tues_dans_un_attentat_en_arabie_saoudite.html
(14) Der Gotteskrieger und seine Frau (WDR). DasErste.de, 26. Februar 2007
http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,6vse5xraghyd8gnv~cm.asp
(15) La rhétorique anti-occidentale séduit. La branche saoudienne d´al-Qaida joue sur la guerre en Irak pour s´attirer des sympathisants. Par G. M. ( Georges Malbrunot). Le Figaro, 27 février 2007, page 3
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