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Georges Malbrunot unterwegs als Figaro Frankreichs

Dieser Artikel ist die Fortsetzung desjenigen vom 27. Februar 2007: Frankreichs Spagat zwischen Saudi-Arabien und dem Iran: vier tote Franzosen. (1)

Auf einer ganzen Seite schnippeln sich die Journalisten des Figaro die Frisörhändchen wund, allen voran Georges Malbrunot, immer noch Geisel im Politkerker des Jacques Chirac und seiner Clique, von wo er den Lesern ein für allemal klarmacht, daß das Attentat gegen die männlichen Mitglieder dreier französischer Familien nicht gegen Franzosen, sondern gegen den Westen gerichtet ist. Argumente haben sie keine, aber Vermutungen, die ihrer Ansicht nach fast als Tatsachen durchgehen könnten: Wenn auch die Umstände des Todes von vier Franzosen in Saudi-Arabien unklar bleiben, restent floues, scheint die These einer rein antifranzösischen Operation auszuscheiden, schreibt der Frisör, wobei im Frisörhandwerk flou = weiche fließende Linie bedeutet. Der Frisörmeister Georges Malbrunot zückt alle Scheren und Kämme, er ist sein Geld wert. In einer von den saudischen Ermittlern nicht bestätigten Version des Tatherganges habe einer der Verbrecher angeblich nach der Nationalität der Opfer gefragt, aber sein Komplize habe noch vor der Antwort das Feuer auf die vier Männer eröffnet. Das ist diesem Grand Reporter Beweis genug, daß die Verbrecher von der Nationaliät ihrer Opfer keine Kenntnis haben.

Georges Malbrunot bringt im folgenden Informationen, die seine These von der allgemeinen antiwestlichen Stoßrichtung des Attentates widerlegen: die Attentäter planen ihre Tat, sie verdecken ihre Gesichter unter der keffieh, dem von den Linken so geliebten Palästinensertuch, einem in Arabien, wenn auch nicht zur Maskierung, gängigen Kopfputz, wahrscheinlich verfolgen sie den Konvoi der Franzosen; aber sofort wird die Bemerkung nachgeschoben über die antiwestlichen Gefühle der Jugendlichen der Gegend. Zwei oder drei islamistische Sympathisanten, die mit al-Qaida nur übers Internet oder terroristische Literatur verbunden zu sein bräuchten, könnten ganz allein entscheiden, westliche Ziele anzugreifen. Das Zitat von Pascal Ménoret, eines in Riadh sich aufhaltenden französischen Mitarbeiters des Ramsès-Projektes Europa in der Welt des Institut français des relations internationales (ifri) und ehemaligen Mitarbeiters der Botschaft Frankreichs in Riadh, bürstet die Tatsachen zusätzlich in die gewünschte Richtung: "Das ist ein neues Beispiel einer Privatisierung des heiligen Krieges gegen den Westen". (2)

Der Hofschreiber der Herrscher Pascal Ménoret

Pascal Ménoret, Jahrgang 1976, ist der Autor des im Verlag La Découverte im Jahre 2003 erschienenen Buches L´Enigme saoudienne. Les Saoudiens et le monde, 1744-2003, Das saudische Rätsel. Die Saudis und die Welt, 1744-2003. In diesem Verlag erscheint im Jahre 2002 ein Buch über den vom glamourösen Anwalt Jacques Vergès geführten und verlorenen Prozeß des Jeanson-Ringes. Juristische Niederlage, politischer Sieg. Der Generaldirektor der Éditions La Découverte wendet sich am 9. Oktober 2002 in einem eindringlichen Artikel gegen den Einzug amerikanischer Verhältnisse ins Verlagswesen, es lebe die exception culturelle française, die französische kulturelle Ausnahme, die in allen Kulturbereichen, des Verlags- und Musikwesens, der Museen und der Filmproduktion in die Pleite führt. Die Welt, die Bücher, CDs, Museen, die Filme sind pas une marchandise, keine Ware, gar gekauft vom Geld US-amerikanischer Pension Funds, welcher Horror! (3)

Die Werke des Pascal Ménoret, beginnend mit seinem Buch über die Saudis, gefolgt von sechs Artikeln, davon zwei den Wahhabismus als religiöse Reformbewegung verherrlichtenden, werden in hervorragender Position präsentiert bei der salafistischen Oumma.com. Entgegen aller seit dem Beginn der brutalen Machteroberung des späteren Königs Saud registrierten Verbrechen, des Massenmordes an Hunderttausenden von Arabern, ist der Wahhabismus des saudischen Herrscherhauses gemäß Pascal Ménoret nicht rückständig, er hat nichts mit politischem Terror zu tun, ist kein obskures Nest der neuen Weltunordnung. (4)

Als Motto seines Artikels über die Gemeindewahlen in Saudi-Arabien, Anfang 2005, wählt er den Ausspruch von Fahd, einem 22-jährigen saudischen Angestellten: "Ein Islamist (islami), das ist einer, der nicht zufrieden ist mit der Gesellschaft so, wie sie ist, der will, daß die Gesellschaft besser ist. [...] In einigen Fällen beispielsweise ist das einer, der den Amerikanern neinsagen können will." (5)

Den Beitrag vom 15. September 2005 Contraintes extérieures et réformes sans changement, Äußere Hindernisse und Reformen ohne Änderung, zur Ausgabe des Ramsès 2006 stellt Pascal Ménoret auf seinen Blog. Er beklagt darin den Irakkrieg, der zur "De-Wahhabisierung" der Politik Saudi-Arabiens beigetragen habe, sowie die amerikanische und israelische Gewalt im Nahen Osten, die zur Stärkung Osma bin Ladens und seiner Reden gegen Saudi-Arabien beigetragen hätten. (6)

Bei der Lektüre der Ausführungen des Pascal Ménoret kommt man darüber ins Grübeln, ob er nicht vielleicht in einer anderen Welt lebt. Was ist noch gleich mit Prinz Turki Al-Faisal bin Abdul-Aziz? Wann enthebt ihn König Fahd seines Postens als Geheimdienstchef, seiner zu engen Zusammenarbeit mit Osma bin Laden wegen? Es ist am 31. August 2001. (7)

Pascal Ménoret belehrt über das saudische Gesellschaftssystem auch die Studenten des ägyptischen Centre d`Études et de Documentation Économique, Juridique et Sociale (CEDEJ). (8)

In einem Artikel vom Herbst 2006 zitiert er einverständig Isam al-Aryan, einen Führer der ägyptischen Muslimbrüder, daß der Rückgang der Demokratie, le recul de la démocratie, in der arabischen Welt nicht der lokalen Kultur oder dem Islam, sondern dem Verhalten verschiedener arabischer Regierungs- und offizieller Eliten sowie der Eliten aus Wissenschaft und Wirtschaft geschuldet sei. Da fragt der staunende Leser den Pascal Ménoret, wann es in den arabischen Staaten jemals Demokratie gegeben hat. (9)

Dieser Pascal Ménoret, ein Sprachrohr der wahhabitischen Saudis in Riadh, ein Verbindungsmann Frankreichs zu deren Herrschern, ist der Gewährsmann des Georges Malbrunot.

Der reformistische Islamist Abdelaziz al Qasim

Diesen Scheich zitiert Georges Malbrunot bereits in seinem Artikel, vom 27. Februar 2007, ohne die geringste Erklärung zu geben, was denn wohl ein islamiste réformiste sein könnte. Vom Tunesier Hichem Karoui erfährt der Leser auf den Seiten 209 bis 211 seines Buches Où va l´Arabie saoudite ? erschienen im berüchtigten antisemitischen und israelfeindlichen Verlag L´Harmattan, dem Verlag des Holocaustleugners Roger Garaudy, daß es in Saudi-Arabien zahlreiche politische Strömungen gebe, moderate islamistische Sunniten, liberale Sunniten (ehemalige arabische Nationalisten oder Kommunisten, oder auch Anhänger einer Modernisierung nach westlichem Vorbild), und Schiiten, islamistisch oder nicht, verkehren miteinander in dieser absolut beispiellosen natürlichen Versammlung im saudischen Königreich. Man findet islamistische Denker wie Abdallah al Hamid oder Muhammad Mahfûz (letzterer Schiit), und den Scheich Abdelaziz al Qasim. (10)

Wenn das doch nur dem armen jungen Soldaten bekannt wäre, der Folter und 13 Jahre Haft von dieser absolut beispiellosen natürlichen Versammlung im saudischen Königreich für einen dummen Spruch "Beim Schwanze des Propheten" erhält. Vielleicht könnte er sich bei seiner Verteidigung darauf beziehen. (11)

Das Innenministerium des Prinzen Nayef Ibn Abd al-Aziz

Ein weiterer Gewährsmann des Georges Malbrunot ist der Sprecher des saudischen Innenministeriums Generalmajor Mansour al-Turki, der den Hair Cutter hinweist auf die immer jünger werdenden, durch die Besetzung des Irak und des palästinensischen Territoriums sowie der örtlichen Ungerechtigkeit oder des Verkaufs westlicher Waffen an saudische Führer aufgebrachten Aktivisten (sic!). Die Formulierung Besetzung des palästinensischen Territoriums läßt keinen Zweifel, daß damit ganz Rest-Palästina, einschließlich Israel gemeint ist, was aber dem Georges Malbrunot keine Probleme bereitet und keinen Erklärungsbedarf liefert. Diese "Aktivisten" hätten eine neue Strategie des Angriffs auf Einzelpersonen und der Entführungen entwickelt. Einige wären bereit, zur Tat zu schreiten, meint Mansour al-Turki, der im Bereich von Sicherheitsfragen, besonders der erfolgreichen Kampagne gegen zur al-Qaida gehörende Terroristen, Verbindungsmann der saudischen Regierung zu den Journalisten ist. Was wird man von einem solchen Sprecher hören? Etwa, daß das saudische Königshaus in das Attentat verwickelt sein könnte, um den Franzosen eine Warnung zu erteilen, ihre Iranpolitik betreffend? (12)

Könnte man von ihm vielleicht erfahren, daß nicht nur die Terroristen der al-Qaida, sondern die saudischen Herrscher zur Zurückdrängung des iranischen schiitischen Einflusses den sunnitischen Terror, genannt Widerstand, im Irak unterstützen, oder die Familien palästinensischer Selbstmordattentäter finanziell belohnen? Könnte man von ihm ein solches Eingeständnis erwarten? Wohl kaum. Was ist von dem Hinweis des Generalmajors zu halten, daß der Unterschied zwischen einem gläubigen Wahhabiten und einem Partisanen des bewaffneten Kampfes oftmals nicht auszumachen sei? Wir müssen sehr vorsichtig sein mit der Religion heißt was?

Die Äußerungen des Generalmajors Mansour al-Turki über das Attentat gegen die Franzosen sind nicht viel wert, genauer gesagt, so wenig wie die des Pascal Ménoret. (13)

Mansour al-Turki gibt dem Georges Malbrunot noch zu bedenken, daß bei der Verhaftung eines Mannes, der zum Glaubenskrieg in den Irak ziehen will, dieser Mann antworte, daß dies seine Pflicht als Muslim sei, loszuziehen, um gegen den Besatzer arabischen Landes zu kämpfen. Diese Bemerkung veranlaßt den Georges Malbrunot nicht zu einem Kommentar. Wie sieht Mansour al-Turki diese Aussage? Was bedeutet Besatzer arabischen Landes? Setzt er darauf, daß die Leser damit die Westbank meinen und den Irak? Er weiß doch aber, daß damit alles Land gemeint ist, daß jemals in islamischer Hand war, Spanien, Sizilien, der Balkan und nicht zuletzt Südfrankreich.

Georges Malbrunot zitiert das für die Terrorbekämpfung im Königreich zuständige einflußreiche Mitglied der al-Sudairi Seven, Innenminister Prinz Nayef Ibn Abd al-Aziz, der privat anerkenne, daß die saudische Regierung sich 10 000 möglichen Attentätern und einer Million Sympathisanten gegenübersehe, die ihnen helfen würden. Um jeden Preis müßte verhindert werden, daß von dieser Million weitere Personen zum harten Kern der Attentäter überlaufen. Was heißt das, der Prinz erkennt solches privat an? Signalisiert Georges Malbrunot damit seine Nähe zum Königshaus, das ihn in private Überlegungen einbezieht? Der US-amerikanische Sender PBS informiert über den Prinzen Nayef: (14)

Geboren im Jahre 1933, ist Prinz Nayef der saudische Innenminister und einer der einflußreichen Sudairi Seven. Er war verantwortlich für die Untersuchungen des Terrorangriffs auf die Khobar Kasernen 1996, und er war nicht bereit zur Zusammenarbeit mit FBI Direktor Louis Freeh, als dieser zu Ermittlungen nach Saudi-Arabien kam. Wie sein Bruder Salman kontrolliert Prinz Nayef islamische Wohlfahrtseinrichtungen, die mit Terrorismus in Verbindung gebracht werden, wie das Saudi Committee for the Support of Al Quds Intifada, das den Familien der palästinenischen Selbstmordattentäter Geld spendete.

Welchen Wert haben private Äußerungen eines solchen Terrorunterstützers? Keinen. Welchen Wert haben die Informationen des Georges Malbrunot über das Attentat an den französischen Familien, in der arabischen Wüste? Keinen. (15)

Das gilt ebenso für die anderen Informationen auf der Seite des Figaro, vielleicht abgesehen davon, daß man erfährt, daß 1300 bis 1500 Franzosen in Saudi-Arabien leben und typisch westliche Kleidung nicht getragen werden sollte, wie Baseball-Kappen amerikanischer Marken, und daß man inzwischen begriffen habe, daß die Franzosen in Saudi-Arabien nicht weniger gefährdet sind als die Amerikaner. Da muß sich die französische Politik aber jetzt mächtig ins Zeug legen, um ihre Reputation wieder herzustellen. Schneider Electric ist schon dabei, die Situation schönzureden: Diese Personen waren seit zwei Jahren in Saudi-Arabien. Sie haben sich am falschen Ort zur falschen Zeit befunden. Die Untersuchung wird uns das beweisen. Eine solche Verkennung der Lage wird den 500 von Schneider Electric in Saudi-Arabien beschäftigten Personen verschiedener Nationalitäten, darunter einigen Franzosen, wenig hilfreich sein. Auf der Web Site der Firma findet sich auch jetzt kein einziges Wort über ihre in Saudi-Arabien ermordeten Mitarbeiter. Die Kunden und interessierten Leser freuen sich weiterhin über den Instrumentenkasten der Aluminiumsteckdosen OptiLine: den versenkbaren "Pilz". (16)

Bleiben Sie stark!

28. Februar 2007

Update, 2. März 2007

Gegen den terroristischen Anschlag irgendeiner allein al-Qaida verpflichteten Gruppe spricht, daß bis heute niemand Verantwortung für den Mord, vom 26. Februar 2007, an den vier Franzosen in der Wüste übernimmt, was für die Allah-Krieger sonst doch deren ganzen Stolz ausmacht. Im Figaro liest man nichts davon, wohl aber im Midi Libre. Der sonst allzu geschwätzig seine arabischen Gewährsleute ins Feld führende Georges Malbrunot beschränkt sich auf eine Kurzmeldung, auf der Seite 2 des Figaro: Saudi-Arabien. Eine Voruntersuchung der Polizei ist gestern von der Pariser Staatsanwaltschaft des Angriffes eröffnet worden, der am Montag vier Franzosen im Westen Saudi-Arabiens das Leben gekostet hat.

Die Trotzkisten des Alain Krivine bezeichnen es treffend: das Gejammer der französischen Regierung über das Attentat und seine vier Opfer mahnt und erinnert uns, daß Frankreich nicht im geringsten abwesend ist vom Konflikt, der den Nahen Osten zerreißt, und es zeigt den Widerspruch zwischen der existentiellen Abhängigkeit des saudischen Herrscherhauses von den USA und seiner Neigung zum wahhabitischen Fundamentalismus, der sich schon seit Jahrzehnten in der Unterstützung für al- Qaida des Osma bin Laden äußert. So werden vom einen Teil der Herrscher Terrorzellen ausgehoben und im letzten Jahr 136 Personen verhaftet, und vom anderen der Wiederaufbau und die Reorganisierung des Terrornetzwerkes finanziert. (17)

Nach wie vor bleibt die Frage offen, warum eine islamische Terrorgruppe nur die männlichen Mitglieder ermordet, obgleich für al-Qaida immer die kuffar insgesamt das Ziel der Anschläge sind, in den USA, in Israel wie im Irak. Es fragt sich darüber hinaus, ob der Anschlag etwas mit der Nähe der Gruppe zur King Faisal Air Base in Tabuk zu tun hat, oder ob die Familien nur als Touristen angegriffen werden, die sich für die alte Eisenbahn interessieren. Vielleicht will Jacques Chirac ja in Augenschein nehmen, wieviel an F-15S Bombern und weiterem Kriegsmaterial dort, ca. 150 km entfernt von Israels Grenze, noch herumsteht? Daran könnte er sehen, wie es mit der Zusammenarbeit Saudi-Arabiens mit den USA wirklich bestellt ist, und seine Unterstützung der nuklearen Aufrüstung des Iran entsprechend anpassen. Ich vergesse nicht, daß wir 100-prozentige Feindschaft mit Israel haben, verlautbart Verteidigungsminister Prinz Sultan Ibn Abd al-Aziz, Kronprinz und Vater des Prinzen Bandar, zur Zeit des Irakkrieges den Amerikanern gegenüber. (18)

Affaire à suivre ...

Quellen

(1) Frankreichs Spagat zwischen Saudi-Arabien und dem Iran: vier tote Franzosen. 27. Februar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-02-27_21-37-42.html

(2) Un début de règne crépusculaire. Par Pascal Ménoret. ifri. Présentation de Ramsès 2007. L´Europe dans le monde. Éditions Dunod, 14 septembre 2006. Contraintes extérieures et réformes sans changement. Par Pascal Ménoret. ifri. Ramsès 2006, 15 septembre 2005
http://www.ifri.org/frontDispatcher/ifri/publications/ramses

(3) Le procès du Réseau Jeanson. Défaite juridique, victoire politique. Préfacé et présenté, par Marcel Péju. La Découverte 2002. Rezension: Sébastien Laurent, mis en ligne le 18/04/2002
http://www.parutions.com/pages/1-4-7-2799.html

Le scénario VUP-Hachette et l´écosystème du livre, par François Gèze, La Découverte Actualité, 9 octobre 2002
http://www.editionsladecouverte.fr/asp/actualites/communique 2.asp?communique_id=6

(4) Pascal Ménoret. L´Islam en toute liberté. Oumma.com
http://oumma.com/spip.php?auteur799

(5) Le cheikh, l´électeur et le SMS (partie 1/2). Logiques électorales et mobilisation islamique en Arabie Saoudite. Par Pascal Ménoret. Oumma.com, 20 janvier 2006
http://oumma.com/spip.php?article1870

(6) L´Arabie saoudite 2004-2005. Contraintes extérieures et réformes sans changement. Par Pascal Ménoret. Ramsès 2006. Ethnographie politique de
l´Arabie Saoudite
http://pascal-menoret.over-blog.com/article-5452161.html

(7) Saudi-Arabien: Eurofighter und Caesar Kanonen auf 6x6 Renault Trucks.
7. Februar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-02-07_01-49-40.html

(8) Séminaires. Pascal Ménoret : L´invention et les usages de la spécificité (khususiya) saoudienne. Agenda : archives 2005-2006. Centre d`Études et de Documentation Économique, Juridique et Sociale (CEDEJ)
http://www.cedej.org.eg/article.php3?id_article=728&artsuite =0#sommaire_1

(9) Élites régnantes et élites cadettes dans le monde arabe - Partie I. 2.1. Des élites violentes. Par Pascal Ménoret. Ethnographie politique de l´Arabie Saoudite, Automn 2006
http://pascal-menoret.over-blog.com/article-5453104.html

(10) Où va l´Arabie saoudite ? Par Hichem Kaoui. Éditions L´Harmattan, juin 2006
http://www.editions-harmattan.fr/index.asp?navig=catalogue&o bj=livre&no=21678

Hichem Karoui Home Page
http://www.hichemkaroui.com/

Auteur : Roger Garaudy.Éditions L´Harmattan
http://www.editions-harmattan.fr/index.asp?navig=auteurs&obj =artiste&no=2186

(11) Beim Schwanze des Propheten. Fundsachen. 18. September 2006
http://www.eussner.net/fundsachen_2006-09-18_19-55-05.html

(12) Mansour Al-Turki Promoted as Lt. General. By Hassan Adawi, Arab News,
May 5, 2005
http://www.arabnews.com/?page=1§ion=0&article=63217&d=5& m=5&y=2005

(13) Saudi Network Backs Iraq Insurgency. By Donna Abu-Nasr, AP. Fox News,
February 28, 2005
http://www.foxnews.com/story/0,2933,148635,00.html

(14) The House of Saud. Frontline, August 1, 2005
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/saud/tree/

(15) L´Arabie saoudite face à l´éclatement du djihad. Par Georges Malbrunot.
Le Figaro, 28 février 2007, page 4
http://www.lefigaro.fr/international/20070228.FIG000000196_l _arabie_saoudite_face_a_l_eclatement_du_djihad.html

Les entreprises françaises vigilantes. Par Jean-François Arnaud (avec le service Économie). Le Figaro, 28 février 2007, Page 4

Limitation des déplacements chez Schneider Electric. Par E.B., Le Figaro,
28 février 2007, page 4

(16) Dernières actualités. Boîtier de prises OptiLine alu : le " champignon " escamotable. Schneider Electric, 27 février 2007
http://www.schneider-electric.fr/boitier-de-prises-optiline- alu-le-champignon-escamotable-M151-R153-A664.html

(17) Après l´attentat en Arabie Saoudite. Le site de la LCR, 2 mars 2007
http://www.lcr-rouge.org/article.php3?id_article=5449

(18) King Faisal Airbase. Global Security
http://www.globalsecurity.org/military/world/gulf/tabuk.htm

Tabuk. Saudi - US Relations Information Service
http://www.saudi-us-relations.org/maps/images/Tabuk.jpg

Promoting Saudi Civil Society: What Role for the United States? By Simon Henderson, The Washington Institute, March 13, 2003
http://www.washingtoninstitute.org/templateC05.php?CID=1602


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