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Offener Brief an die Nachrichtenhändler vom BKA: Ich finde den Superterroristen!

Sehr geehrte Damen und Herren vom BKA,

ich bin diejenige, die Sie neulich in Frankreich gesucht haben, um meine Adresse zu verifizieren. Zwei nette französische Polizisten waren hier mit einem Fax aus Ihren Amtsstuben. Mit einem clin d´œil zeigte sich mir, daß es etwas mit meiner Web Site zu tun haben mußte. Als geklärt war, daß ich wirklich und legal hier wohne, fragten sie bescheiden, warum man mich denn wohl suchen könnte. Ich antwortete, daß ich gegen das Vordringen des Antisemitismus und gegen die Islamisierung Deutschlands anschriebe. Da erbleichten beide und meinten: "C´est dangereux, Madame, c´est très dangereux!" Schnell verließen sie den Hausflur und brachten sich in ihrem blankgeputzten Auto in Sicherheit. Es war eines der wenigen, die nicht im heißen Herbst 2005 bei den Novemberkrawallen der muslimischen Jugendlichen verbrannt worden waren: Burn car, burn! in Abwandlung des Spruches vom brennenden Kaufhaus.

Die Freunde und Helfer ließen mich zurück mit meiner Angst und trüben Gedanken, was ich denn wohl verbrochen haben könnte. Ich war sehr beunruhigt, da man mir nicht sagte, laut Aussage der Beamten nicht sagen durfte, worum es überhaupt ging, auch den Blick aufs Fax hätten sie mir verwehren müssen. Angst und Schrecken darf das BKA bis in die hinterste Ecke Frankreichs, 40 Kilometer vor der spanischen Grenze, verbreiten. Glaube keiner, die Okkupation wäre beendet!

Abgesehen von einem kleinen, freundlicherweise von der Staatsanwaltschaft meines westfälischen Heimatlandes eingestellten Ermittlungsverfahrens nach § 353d gegen mich, der Veröffentlichung der Klorollen-Anklageschrift wegen - sie hatte hohen satirischen Wert, so daß mir eine juristische Prüfung, ob man solches überhaupt darf, vor Begeisterung gar nicht in den Sinn gekommen war, bin ich als Beklagte seit fast vierzig Jahren mit der Justiz nicht in Berührung gekommen. (1)

Das letzte Mal wurde ich im Juli 1967 in Berlin von einer Wohnungsnachbarin krimineller Handlungen wegen angezeigt, lange her also, und da hatte ich am 14. Juli, es war nicht etwa ein Sonntag, sondern ein Freitag, nachmittags gegen 16 Uhr, den Sender France Inter aufgedreht bei meiner kleinen Privatfeier zum Sturm auf die Pastille: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und so, na, Sie wissen schon! Das war Grund genug für die ältere Dame (pbuh), den Charlottenburger Polizeiapparat in Bewegung zu setzen. Da wir Studenten damals die "Schweine und Affen" vor der Zeit waren, wir hießen in der Springerpresse auch "Neandertaler" und wurden von Karikaturisten mit Keulen abgebildet, da wir auf Sit-ins, Go-ins, Teach-ins und Run-ins randalierten und die Bürger um die Siesta brachten und sie zur Unterstützung von King Kong vom Balkon herunter baten, wurde eine frustrierte verknitterte Greisin ermutigt, dem lauten Keulenschwingen ein Ende zu bereiten. Schriftlich wurde ich aufs Revier bestellt, ebenfalls ohne daß mir in der Vorladung mitgeteilt wurde, worum es ging. Bedenken Sie bitte, nicht ich, sondern Benno Ohnesorg hatte den Kriminalbeamten Karl-Heinz Kurras mit dem Messer erstochen, wie die ersten Polizeiberichte aus dem Polizeifunk meldeten. Da ich nur fünf Minuten vom Tatort wohnte, war doch jedes Mißtrauen mir gegenüber voll gerechtfertigt, auch wenn sich der Verlauf des kleinen Unfalls, in der Krummen Straße, am 14. Juli 1967 schon als ein wenig anders herumgesprochen hatte. Ein Foto des Genossen Jürgen Hentschel sollte als Dokument in die Zeitgeschichte eingehen. (2)

Aber ich schweife ab!

Bei der Feststellung meines Wohnortes ging es darum, daß mich ein staatstragendes Mitglied der deutschen Gesellschaft schwerer Vergehen wegen dingfest gemacht sehen wollte, und Sie sind umgehend tätig geworden. (3)

Was ich sagen will, sehr geehrte Damen und Herren Beamten vom BKA, ich weiß jetzt, welche Vergehen Ihnen eine Verfolgung wert sind, und ich will Ihnen helfen, einen Blogger zu entlarven, der sich anmaßt, Ihnen Tips zu geben, wie Sie die Vierte Gewalt in Gestalt des Nachrichtenmagazins Spiegel in peinliche Situationen bringen. Jedem ist klar, daß die Journalisten des Spiegel diejenigen schützen, die im Dienste Allahs Deutschland und Österreich abhalten wollen, weiter vom Wege abzukommen. Ich halte mich für ausreichend sensibilisiert, Ihnen beim Aufspüren von Beweismaterial für derartig schwere Fälle zur Seite zu stehen. Die Gimfpimpfe haben niemanden beleidigt, im Gegenteil, sie sind Diener Allahs: "Und Allah gehört die Ehre und Seinem Gesandten und den Gläubigen. Jedoch die Heuchler wissen es nicht." (Al-Munafiqun 8 ). Auf ihrer Web Site haben sie, um auf die ständigen Bedrohungen durch die Kuffar aufmerksam zu machen, als Warnung die Kalaschnikow präsentiert. Personenschutz vom BKA für die Gimfpimpfe ist zu teuer, deshalb sagen sie sich: hilf dir selbst, dann hilft dir Allah! (4)

Who do you trust to protect you? Ihnen traue ich, Ihnen! Retten Sie mich vor Bloggern, die harmlose Mitglieder einer befreundeten Glaubensgemeinschaft denunzieren. Heute zittert Deutschland vor dem Studenten mit der Kopfwindel, schreibt einer von ihnen, aber wissen Sie, daß der Blogger Sie lächerlich machen will? Ihre Einschätzung, daß es sich um ehrenwerte Menschen handelt, quittiert der mit Hohn&Spott: Viele islamistische Gruppen folgen dem Ehrenkodex, vor einem Anschlag zu warnen, erklären Sie und beweisen damit, daß Sie sich in den Regeln des Islams auskennen. Der Blogger spricht den Gimfen die Ehre ab.

Ich danke Ihnen, daß Sie der Bundesregierung kontinuierlich Einschätzungen zur Gefahrensituation (geben). Unter anderem mit dieser Grundlage werden sicherheitspolitische Entscheidungen getroffen. Wenn´s so ist, kann ich hoffen, daß der ehrabschneidende Blogger bald seine zwei Polizisten im Haus findet, die sich vergewissern, ob er dort wohnt, wo er wohnt. Das müßte in Deutschland einfacher gehen als in Südfrankreich und von Ihnen noch soeben zu bewerkstelligen sein. (5)

Ich bin bereit, Ihnen zu helfen; denn Sie brauchen Hilfe, allein ist es nicht zu schaffen. Amtsersuchen in Fällen wie meinem, um deutsche bloggende Straftäter zu verfolgen, die sich in Winkel anderer europäischer Länder verkriechen, führen dazu, daß Sie nicht alle und alles verfolgen können, es sei denn, Sie machten ganz viele Überstunden. Ich will das jetzt wieder gutmachen, Ihnen die Zeit zurückgeben, die ich Sie gekostet habe. Ich will Ihnen helfen, den Blogger zu finden, der den Gimfpimpf und den Incha´llah Shaheed beleidigt. Hier ist mein erster Tip, er heißt "gw" und betreibt die Web Site OutcutTV. (6)

He is a Kufr assisting America! Mit meiner Hilfe gelingt es Ihnen bestimmt, ihn ausfindig zu machen, der von Ihnen verlangt, mit der Verhaftung von Journalisten und Durchsuchung der Redaktionsräume der Speerspitze des investigativen Journalismus einen zweiten Spiegel-Skandal zu produzieren. Diese traumatische Handlung von vor 45 Jahren steckt doch heute noch jedem in den Knochen. (7)

Nehmen Sie meine Hilfe bitte an! Übers Honorar reden wir später!

15. März 2007

Prompte Antwort des BKA, vom 15. März, 20:13 Uhr

- Dies ist eine automatische Eingangsbestätigung ! -

Vielen Dank für Ihre E-Mail an das Bundeskriminalamt. Grundsätzlich beantworten wir alle Anfragen und Hinweise persönlich. Sie erhalten von uns zu gegebener Zeit Nachricht. Leider ist aufgrund der Vielzahl der hier eingehenden Nachrichten eine zeitnahe Beantwortung nicht in jedem Fall möglich. Von Rückfragen zum Bearbeitungsstand bitten wir abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Öffentlichkeitsarbeit

Die Behörde BKA verbittet sich, daß Bürger sich an sie um Auskunft wenden, was aus ihrer Anfrage geworden ist. Es ist wie in Franz Kafkas Schloß.

Erklärungsversuch, vom 7. April 2007

Ich ahne, warum das BKA keine Zeit hat, auf Rückfragen von Bürgern einzugehen, die sich mit Hinweisen und Anfragen an seine Beamten (sic!) wenden. Sie haben keine Zeit; denn sie sind auf dem Nachrichtenmarkt zur Aufbesserung ihrer bescheidenen Gehälter. So jedenfalls sieht es die ARD-Sendung Panorama, vom 5. April 2007, und so berichtet es die FAZ vom selben Tage. Geheime Terrorakten werden meistbietend angeboten, und die Kompetenz der Beamten ist hoch; denn sie können, obgleich seit 2002 ermittelt wird, nicht ausfindig gemacht werden.

Jetzt erklärt sich auch, warum sie sich die Zeit nehmen müssen, hinter mir herzuforschen. Internationale Erfolgsergebnisse müssen her, Verdächtige werden europaweit aufgespürt, Amtshilfe der französischen Polizei macht´s möglich.

Schauen Sie sich das Video auf der Site von Panorama an - solange es dort noch vorhanden und nicht meistbietend von jemandem erstanden worden ist. (8)

Tote Briefkästen

(1) Anklageschrift des Amtsgerichtes Lüdinghausen entfernt! 29. November 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-11-29_15-39-48.html

Der Prophet im Rheinland oder: Sharia in Westfalen. 25. Februar 2006
http://www.eussner.net/fundsachen_2006-02-21_14-48-31.html

(2) Jürgen Hentschel. der Fotograf der Wahrheit. Bilder aus Kreuzberg 1967 - 1988
http://www.berliner-lindenblatt.de/content/view/211/228/

(3) Mohammeds Geburtstag im Dar al-Islam Bochum. 10. Mai 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-05-10_00-42-57.html

(4) GIMF globale islamische medien-front
http://gimf1.wordpress.com/

Eine Nachricht an die Regierungen von Deutschland und Österreich.
GIMF globale islamische medien-front
http://gimf1.wordpress.com/2007/03/10/eine-nachricht-an-die- regierungen-von-deutschland-und-osterreich/

(5) BKA warnt vor hoher Terrorgefahr in Deutschland, europolitan Politik,
15. März 2007
http://www.europolitan.de/cms/?s=ep_tagesmeldungen&mtid=6046 &tid=2&

(6) Deutschland sucht den Superterroristen. gw, OutcutTV, 15. März 2007
http://www.outcut.tv/2007/03/deutschland_sucht_den_superter. php

(7) "Durfte Brandt knien?" Von Jörg Smotlacha, langeleine.de, 8. Januar 2007
http://www.langeleine.de/?p=1876

(8) Affäre im Bundeskriminalamt. Geheime Terror-Akten für 4000 Euro. FAZ.net, 5. April 2007
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc ~E4C0F2430184047389D5018DEF19525F7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Geheime Akten und Spitzelei - der Skandal beim Focus. ARD Panorama. Sendung vom 5. April 2007. Mit Video!
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/t_cid-3882690_.h tml

Presseerklärung: Neuer Presseskandal um "Focus". RC, Panorama, 4. April 2007
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/t_cid-3876462_.h tml


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