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Die Eroberung des Westens durch den Islam

Die Partei der Republikaner hat, wie man von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erfĂ€hrt, eine landesweite Plakataktion gegen Moscheen gestartet. Auf der Site der Republikaner gibt´s ein Aktionsflugblatt zur Landtagswahl in Hessen: Wir lassen die Kirche im Dorf ... und die Moschee in Istanbul! Leider kann ich die pdf-Datei nicht aufrufen, aber das kleine Logo gibt einen Eindruck.

KirchenprĂ€sident Dr. Peter Steinacker kritisiert die Aktion als Beleidigung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Deutschlands, sie sei verfassungsfeindlich, sie schĂŒre Haß. Er ruft auf, die Freiheit, auch die Religionsfreiheit, zu verteidigen und dabei die Muslime einzubeziehen.

Eine Pressemitteilung der EKHN zum Thema findet sich auf deren Site. Warum der Text mitten im Satz aufhört, bleibt das Geheimnis der Kirche, aber man kann ahnen, daß es mit dieser Pressemitteilung ist wie im richtigen Leben mit dem Islam: der wesentliche Teil der Nachricht wird unterschlagen. Vielleicht steht im weggekĂŒrzten Text, warum die Aktion verfassungsfeindlich ist, und warum es einem KirchenprĂ€sidenten zukommt zu bestimmen, was verfassungsfeindlich ist. Das hat zwar selbst Otto Schily mit der NPD nicht geschafft, aber möglich ist heuer alles, die Evangelische Kirche vollzieht, wovon die IslamfunktionĂ€re noch trĂ€umen: die Einheit von Religion und Staat, von Kirche bzw. Moschee und Politik: la Cour constitutionnelle c´est Moi. (1)

Katholiken wie Protestanten auf dem Weg in den Islam

Aber nicht nur die Protestanten widmen sich der Islamisierung Deutschlands in tiefer Demut, auch ihre katholischen GlaubensbrĂŒder rasten und ruhen nicht, um endlich in den Dhimmi-Stand zu gelangen. Sie erliegen der LĂ€chel-Offensive des syrischen Großmuftis Scheich Ahmad Badreddin Hassoun, den sie als Vermittler darstellen zwischen den Welten, als Partner im christlich-muslimischen Dialog, diesmal mit dem Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke und dem protestantischen kurhessischen Landesbischof Martin Hein.

Zur Einstimmung, welche MĂ€rchen die Christen erwartet, erzĂ€hlt der Großmufti dem Rheinischen Merkur etwas ĂŒber den Koran. Auf die Vorhaltung von Stefan SĂ€emann, daß 52 Prozent der befragten Menschen ernsthafte Konflikte zwischen Christen und Muslimen sehen, gibt er die Antwort: Diese 52 Prozent haben den Koran nicht gelesen. Das heißt nichts anderes, als daß er die deutschen Nicht-Muslime fĂŒr dumm hĂ€lt oder, daß er vorgibt, sie fĂŒr dumm zu halten. Die 52 Prozent kommen zustande, weil ein großer Teil der Befragten die Konflikte auf Grund der LektĂŒre des Korans sieht und erlebt, und welche Erkenntnisse einem ĂŒber den Islam kommen sollen, wenn man eine Moschee besucht, behĂ€lt er fĂŒr sich. SelbstverstĂ€ndlich hinterfragt Stefan SĂ€emann, sonst Lokalreporter der Frankfurter Rundschau (GrĂŒne kĂ€mpfen fĂŒr Obstwiesen, 14 ParkplĂ€tze sind weg), nichts, was ihm der Vermittler weismacht, vermutlich, weil er ĂŒber den Islam nur vermutet, daß er grĂŒn ist wie die Obstwiesen von Langen Stadt, und daß er ´ne Spielstraße ist, die man wieder verschwinden lassen kann durch Dialog aller Beteiligten am Runden Tisch. (2)

Was ParkplĂ€tze angeht, die behandelt der Reporter auch in Offenbach: Keine Parkplatzprobleme. In dem Artikel geht´s um die Ahmadiyya-Gemeinde: Die Rodgauer Moschee wird die bundesweit zwanzigste der Ahmadiyya-Gemeinde. Mittelfristig will sie in Deutschland 100 Moscheen bauen. Da wird Stefan SĂ€emann noch viele Zeilen schinden können, und der Rheinische Merkur wird diesen Spezialisten fĂŒrs GrĂŒne wieder ein Interview fĂŒhren lassen, vielleicht aber wendet er sich dafĂŒr direkt an den Experten Hadayatullah HĂŒbsch. (3)

Im Koran geht´s ums Töten, 187mal q-t-l, der Stamm fĂŒrs Verb und seine Konjunktionen, 25mal im Imperativ: tötet! und zwar die UnglĂ€ubigen, die Juden und Christen, die Affen und Schweine, die Gemeindemitglieder der Rabbiner, Pfarrer, KirchenprĂ€sidenten, Weih- und Landesbischöfe. Die FunktionĂ€re der katholischen und evangelischen Kirche treffen sich zum Dialog mit denjenigen, die ihnen und ihren Gemeinden die Auslöschung ihres Glaubens, die Unterwerfung, wenn nicht ihre Ermordung androhen.

Die frohe Botschaft des kommenden Sieges der Muslime

Was islamische AutoritĂ€ten aus der Al-Azhar-UniversitĂ€t Kairo, der berĂŒhmtesten und respektiertesten sunnitischen höheren Lehranstalt der Welt, von den Juden halten, sagt uns in zwanzig Punkten, belegt durch Koran- und Hadithenstellen offen und ehrlich der Muslimbruder Scheich ÂŽAtiyyah Saqr, der frĂŒhere Vorsitzende des Al-Azhar Fatwa-Komitees; es ist nachzulesen in meinem Artikel Dhimmis oder der institutionalisierte Rassismus: demnĂ€chst auch bei uns! Seine AufzĂ€hlung sei nicht vollstĂ€ndig, die Juden hĂ€tten noch viel mehr verbrochen.

Der allmĂ€chtige Allah habe den Muslimen gesagt, daß er den Juden Menschen gesandt habe, die sie bis zum Tage der Auferstehung strafen sollten: "All das gibt uns frohe Botschaft des kommenden Sieges der Muslime ĂŒber sie, wenn Muslime dem starken Glauben anhĂ€ngen und Allah glauben und die modernen Mittel der Technologie annehmen." (4)

Das Töten im Namen des Islam verleumdet die Religion. Jeder Mensch ist selbst fĂŒr seine Taten verantwortlich und nicht die religiöse Gemeinschaft, der er angehört. Ich verurteile die Morde zutiefst. Der Koran befiehlt keine Tötung, keine Zerstörungen, keine Massenvernichtung. Attentate von Bali ĂŒber Bagdad bis New York haben mit Religion nichts zu tun, meint der syrische Großmufti. (5)

VoilĂ , so schnell können seine LĂŒgen widerlegt werden, aber er scheint auch hier wieder seine GesprĂ€chspartner fĂŒr dumm und ungebildet zu halten: (6)

Koran Sure 2 Die Kuh
190. Und kĂ€mpfet fĂŒr Allahs Sache gegen jene, die euch bekĂ€mpfen, doch ĂŒberschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen.
191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist Ă€rger als Totschlag. BekĂ€mpft sie aber nicht bei der Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen. Doch wenn sie euch angreifen, dann kĂ€mpft wider sie; das ist die Vergeltung fĂŒr die UnglĂ€ubigen.
216. Der Kampf ist euch befohlen, auch wenn er euch mißfĂ€llt; aber es ist wohl möglich, daß euch etwas mißfĂ€llt, was gut fĂŒr euch ist; und es ist wohl möglich, daß euch etwas gefĂ€llt, was fĂŒr euch ĂŒbel ist. Allah weiß, ihr aber wisset nicht.

Koran 4 Die Frauen
89. Sie wĂŒnschen, daß ihr unglĂ€ubig werdet, wie sie unglĂ€ubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer
91. Ihr werdet noch andere finden, die wĂŒnschen, in Frieden mit euch und in Frieden mit ihrem eigenen Volk zu sein. Sooft sie wieder zur Feindseligkeit verleitet werden, stĂŒrzen sie kopfĂŒber hinein. Wenn sie sich also nicht von euch fernhalten noch euch Frieden bieten noch ihre HĂ€nde zĂŒgeln, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet. Denn gegen diese haben Wir euch volle Gewalt gegeben.

Koran Sure 5 Der Tisch
33. Der Lohn derer, die Krieg fĂŒhren gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wĂ€re der, daß sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder daß ihnen HĂ€nde und FĂŒĂŸe abgeschlagen werden sollten fĂŒr den Ungehorsam oder daß sie aus dem Lande vertrieben wĂŒrden. Das wĂŒrde eine Schmach fĂŒr sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe.

Koran Sure 8 Die Verderblichkeit des Krieges
39. Und kÀmpfet wider sie, bis keine Verfolgung mehr ist und aller Glaube auf Allah gerichtet ist. Stehen sie jedoch ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.

Koran Sure 9 Die Reue
5. Und wenn die verbotenen Monate verfloßen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
29. KĂ€mpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den JĂŒngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklĂ€rt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien StĂŒcken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.
111. Allah hat von den GlĂ€ubigen ihr Leben und ihr Gut fĂŒr den Garten erkauft: sie kĂ€mpfen fĂŒr Allahs Sache, sie töten und fallen ...

Koran Sure 33 Die VerbĂŒndeten
61. Weit sind sie von der Gnade! Wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und hingerichtet werden.

Koran Sure 41 Fussilat
24. Wenn sie nun auszuhalten wagen, so ist doch das Feuer ihre Wohnstatt; und wenn sie um Gnade bitten, so wird ihnen keine Gnade erwiesen werden.

Koran Sure 47 Mohammed
4. Wenn ihr (in der Schlacht) auf die stoßet, die unglĂ€ubig sind, trefft (ihre) Nacken; und wenn ihr sie so ĂŒberwĂ€ltigt habt, dann schnĂŒret die Bande fest. Hernach dann entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Waffen niederlegt. Das ist so. Und hĂ€tte Allah es gewollt, Er hĂ€tte sie Selbst strafen können, aber Er wollte die einen von euch durch die andern prĂŒfen. (5)

Diese ebenfalls nicht vollstÀndige AufzÀhlung der heiligen Aufrufe zum Mord an Juden und Christen stammt von einer dem Islam wohlgesonnenen Site.

Auf dem Weg zur weltweiten fundamentalistischen islamischen Herrschaft

In dem Interview setzt sich der Großmufti von den MuslimbrĂŒdern ab. Daran tut er gut, in seinem Damaskus, mit dem Foto des FĂŒhrers Bashir al-Assad im RĂŒcken. Der Diktator könnte aus dem Rahmen springen und ihn per Stich von hinten ins Herz ins Jenseits befördern, Stichwort Hama: Hama liegt am Orontes und ist wegen seiner gewaltigen, laut knarrenden WasserrĂ€der bekannt. Mit Hilfe der RĂ€der wurden/werden höher gelegene Steppenbezirke bewĂ€ssert und in fruchtbares Ackerland verwandelt, meint die begeisterte Stefanie Möhrle ĂŒber die relativ stille Kleinstadt. Diese Äußerung wĂ€re bestimmt nach dem Geschmack des Großmuftis. (7)

Googelt man Hama, sind nur die herrlichsten TouristenschwĂ€rmereien und die dazu passenden Hotels im Angebot. Googelt man Hama Massaker, sieht´s schon anders aus: Muslime morden einander gegenseitig, SpezialkrĂ€fte des Alawiden Hafez al-Assad nehmen die Stadt, eine Hochburg der MuslimbrĂŒder, ab dem 2. Februar 1982 unter Beschuß. Auf der Strecke bleiben mehr als 30 000 Tote. Den MuslimbrĂŒdern wird laut Wikipedia "nachgesagt", sie wollten die Regierung stĂŒrzen und ein fundamentalistisches Regime errichten. (8)

Das ist keine Nachrede, ob ĂŒbel oder nicht, sondern das ist die Lehre der MuslimbrĂŒder, und nicht nur ihre, auch andere Fundamentalisten erheben Anspruch auf die politische Herrschaft, zunĂ€chst in den islamischen LĂ€ndern und dann darĂŒber hinaus, in Europa, den USA, in Lateinamerika und Asien, in Australien und in der Arktis, in der ganzen Welt.

Und jetzt komme ich auf die landesweite Plakataktion der Republikaner zurĂŒck. Anstatt von Verfassungsfeindlichkeit und Haß dieser rechtsextremen Gruppe zu lesen, hĂ€tte ich ein Wort des Klerus dazu erwartet, daß unsere bĂŒrgerlichen Parteien zu den PlĂ€nen des politischen Islams schweigen oder sie sogar fördern, daß man, von Einzelstimmen abgesehen, weder aus der CDU, der Christlich (sic!) Demokratischen (sic!) Union, noch der SPD, der Sozialdemokratischen (sic!) Partei Deutschlands, und der FDP, der Freien (sic!) Demokratischen (sic!) Partei, Informationen erhĂ€lt ĂŒber die AktivitĂ€ten der Vertreter des Islams zur Ersetzung der Demokratie durch die Scharia. Man liest und hört von den deutschen Medien nichts, was die Diskrepanz zwischen den MĂ€rchen und LĂŒgen solcher FunktionĂ€re wie Scheich Ahmad Badreddin Hassoun, Scheich Yusuf al-Qaradhawi oder Prof. Dr. Tariq Ramadan und ihrer politischen Freunde und derer seit Jahrzehnten bekannten AktivitĂ€ten aufzeigte. Stattdessen ĂŒben sich alle im Beschönigen und im Verschleiern. Die Kritik wird dubiosen Gruppen wie den Republikanern und pro-Köln ĂŒberlassen, so lange, bis auch sie vielleicht durch das eine oder andere Entgegenkommen der finanziell ĂŒppig ausgestatteten MuslimfunktionĂ€re es ratsam erscheinen lassen zu schweigen.

Bis dahin fĂŒllen rechtsextreme Parteien wie pro-Köln und die Republikaner das politische Vakuum, und das mediale wird durch Blogs ausgefĂŒllt, in deren BeitrĂ€gen und Kommentaren sich auch rechtsextreme AuslĂ€nderfeinde profilieren; die Republikaner können dort ihr Parteiprogramm eingeben, wenn andere Kommentatoren bitten, das zu löschen, geschieht nichts, und die Reps setzen noch nach. Kritiker, die auf Grund von Tatsachen den Islam ablehnen, haben kaum Foren, sich zu Ă€ußern. Auf meiner Web Site habe ich einiges an Informationen gebracht. DemnĂ€chst bin ich drei Wochen nicht am Dell, verreist in ein pretty little country, und da empfehle ich in der Zwischenzeit meine Archive; sie sind aufgelistet in den Weisheiten vom Schaf, liebe Freunde!

Die Eroberung des Westens. Das Geheimprojekt der Islamisten

Am 1. November 2005 erscheint im international bekannten französischen Verlag Éditions du Seuil ein Buch des Schweizer Journalisten der Zeitung Le Temps Sylvain Besson: La ConquĂȘte de l´occident. Le projet secret des islamistes. Die Eroberung des Westens. Das Geheimprojekt der Islamisten. Aufmerksam werde ich darauf, als ich bei Recherchen im FrontPage Magazine auf einen Artikel von Patrick Poole stoße: The Muslim Brotherhood "Project". Das "Projekt" der Muslimbruderschaft. Das Buch bestelle ich daraufhin sofort. (9)

Der Artikel ist vom 11. Mai 2006, und er stellt einen inzwischen 25 Jahre alten Text der MuslimbrĂŒder vor, vom 1. Dezember 1982, zur kulturellen, politischen und militĂ€rischen Invasion des Westens durch den Islam. Das 14-seitige Papier in arabischer Sprache wird zwei Monate nach dem 11. September 2001, am 7. November 2001, von Schweizer Polizisten bei einer Hausdurchsuchung in Campione, in der Villa von Youssef Nada, des Direktors der al-Taqwa Bank Lugano, gefunden. Sylvain Besson berichtet darĂŒber und dokumentiert den arabischen Text in einer französischen Übersetzung von Rawdha Cammoun (S. 193-205).

In Geheimdienstkreisen ist das Papier seit seinem Erscheinen, im Dezember 1982, nur einer Handvoll von Mitarbeitern bekannt unter dem Titel "The Project". Die Frage ist, warum es nicht sofort weltweit bekannt gemacht wird, sondern mehr als 20 Jahre in der Versenkung verschwindet.

Das Projekt formuliert die Grundlage einer Weltpolitik, deren Philosophie im Wesentlichen pragmatisch ist, es lĂ€ĂŸt den vor Ort tĂ€tigen islamischen Vereinigungen und Gruppen aller Art Freiraum zur Entfaltung und sieht eine Zusammenarbeit mit nichtislamischen gesellschaftlichen KrĂ€ften vor, die einige Ziele der MuslimbrĂŒder teilen. Hier ist der Ansatzpunkt zum VerstĂ€ndnis der Bestrebungen von IslamfunktionĂ€ren wie Scheich Ahmad Badreddin Hassoun oder Bekir Alboga, einen Dialog mit Politikern und Vertretern der christlichen Kirchen zu fĂŒhren. Es hat seitens der IslamfunktionĂ€re nichts damit zu tun, ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen in Deutschland zu organisieren, sondern damit, sich dieser Personen zu bedienen, den Islam als politische Kraft in unserer Gesellschaft zu verankern.

Das FrontPage Magazine veröffentlicht mit dem Artikel von Patrick Poole eine englische Übersetzung von Scott Burgess aus dem Französischen der 12-Punkte Strategie zur Errichtung einer islamischen Regierung in der Welt. Mit Datum vom 1. Dezember 2005, also sozusagen zum 23-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Projektes, stellt Scott Burgess auf seiner Site The Daily Ablution einen Permalink zu sĂ€mtlichem Material ein, das er bis dahin im Zusammenhang mit dem Projekt auf seiner Site veröffenlicht und verlinkt hat. (10)

Inzwischen gibt es auch eine undatierte deutsche Übersetzung The Muslim Brotherhood "Project", auf der Site Der Prophet des Islam des Arbeitskreises fĂŒr Religion und Menschenrechte. Die Site, eine der informativsten ĂŒber den Islam, veröffentlicht ihre Zugriffsstatistik, und man sieht, daß gestern 65 Leser den Weg dorthin gefunden haben. (11)

Die aktuelle Veröffentlichung des Arbeitskreises fĂŒr Religion und Menschenrechte dokumentiert die Unvereinbarkeit der Lehre des Islams mit der westlichen Demokratie und gibt die Äußerungen konsequenter Muslime ĂŒber die Islamkonferenz der Bundesregierung wieder, sie sei eine politische Falle. (12)

Im Winter 2005, also nach dem Erscheinen des Buches von Sylvain Besson, veröffentlicht das Middle East Quarterly einen Artikel von Lorenzo Vidino, des stellvertretenden Direktors des Investigative Project, einem Antiterror-Forschungsinstitut mit Sitz in Washington, D.C. (13)

Der Artikel nimmt nicht Bezug auf Sylvain Besson, woraus zu schließen ist, daß der Autor entweder das Buch nicht kennt oder es verschweigt. Es wĂ€re interessant zu erfahren, warum. Jedenfalls gibt dieses Nebeneinander einen Einblick in die Zusammenarbeit im Anti-Terrorkampf zwischen Europa und den USA. (14)

Das Projekt wird von den westlichen Medien seit seinen beiden Erscheinungsterminen, Dezember 1982 und November 2001, vollstĂ€ndig totgeschwiegen. Ich bin gerade dabei, das Buch von Sylvain Besson zu lesen und meine inzwischen, ich bin, was den Westen angeht, in einem Irrenhaus. WĂ€hrend Pamphlete wie das von Sherlock Mears&Dr. Waltsheimer umgehend ins Deutsche ĂŒbersetzt und verlegt werden, gibt es das Buch Sylvain Bessons nach zwei Jahren weder in englisch noch in deutsch, und selbst die französische Ausgabe ist auf Amazon.de nicht verfĂŒgbar und auf Amazon.com nur gebraucht zu haben. (15)

Warum geben sich europĂ€ische und amerikanische Intellektuelle dazu her, mit als solchen bekannten islamischen FunktionĂ€ren einen Dialog zu fĂŒhren oder sie sogar fĂŒr ihre AktivitĂ€ten zu loben, fragt Marty Peretz. Was kann der Grund dafĂŒr sein, fragt Paul Berman. Sie wollen auf der Seite der Sieger sein? Sie geben ihre intellektuelle Redlichkeit und moralische IntegritĂ€t auf zugunsten einer Karriere, einer LehrtĂ€tigkeit auf einem von arabischen Dollars subventionierten Lehrstuhl beispielsweise, wie im St Antony´s College der UniversitĂ€t Oxford, die sich mit VortrĂ€gen im Namen und zu Ehren König Ibn Sauds schmĂŒckt, des grĂ¶ĂŸten SchlĂ€chters seit Mohammed in Saudi-Arabien? Die letzte wird gehalten von Prinz Turki al-Faisal, einem seiner Enkel und jahrelangen UnterstĂŒtzer Osma bin Ladens. König Fahd ruft ihn deshalb am 31. August 2001 von seinem Posten als Chef des saudischen Geheimdienstes ab. (16)

Niemand im Westen hat ein Interesse daran, die Ziele und weltweiten AktivitÀten der Politideologie Islam bekannt zu machen. Warum?

Politiker aller bĂŒrgerlichen Parteien sowie katholische und protestantische Kleriker ignorieren die Verlautbarungen der IslamfunktionĂ€re ĂŒber ihre Absichten und die beinahe tĂ€glich zu registrierenden daraus folgenden Taten. Sie fragen nicht, warum Said Ramadan, der internationale Vertreter der MuslimbrĂŒder, sich den schiitischen Mollahs andient, warum Yussuf al-Qaradhawi seit 15 Jahren nicht mehr Muslimbruder ist, sondern sich lieber von den reichen Scheichs am Golf aushalten lĂ€ĂŸt, sie leugnen die finanziellen Beziehungen: Geld sprudelt aus Saudi-Arabien und den ScheichtĂŒmern, Geld aus dem Iran, und die MuslimbrĂŒder aus dem armen Ägypten werfen ihre Mitgliedschaft fort wie ´ne heiße Kartoffel. Sunna? Schia? Was soll´s, wenn´s um die Erhaltung der Macht geht. Niemand interpretiert es so, daß die Religion nebensĂ€chlich ist im politischen Machtkampf. Der Arzt Dr. Fatih Shiqaqi, GrĂŒnder und FĂŒhrer des PalĂ€stinensisch-islamischen Jihad, hat als erster von ihnen die eintrĂ€gliche Idee, sich dem Ayatollah Ruhollah (Seele Allahs) Khomeini anzudienen, schon 1979. (17)

Weder die Politiker der bĂŒrgerlichen Parteien noch die Vertreter der christlichen Kirchen befassen sich mit den Intentionen und Erfolgen des politischen Islam, sie treffen sich mit Großmuftis, Fernsehpredigern, europĂ€ischen und deutschen FĂŒhrern der MuslimbrĂŒder, und die Medien geben ihnen ein breites Forum, lassen diese FunktionĂ€re ihre LĂŒgen verbreiten:

Der Koran verbietet das Töten. Bekir Alboga, der Dialogbeauftragte der TĂŒrkisch-Islamischen Union, geht sogar noch weiter: "Es ist ausdrĂŒcklich verboten zu töten! Dies steht im Koran. Ich fĂŒhle mich dadurch in meiner religiösen IdentitĂ€t verletzt, wenn diese Menschen im Namen des Islam so etwas tun." (18)

Die Tatsachen dagegen stehen im Koran. (5)

Bei dieser Lage der Dinge wundert es noch jemanden, daß die Wahrung und Vertretung unserer demokratischen freiheitlichen Werte durch rechtsextreme Parteien geschieht, die von ihrer totalitĂ€ren Ideologie her auf Seiten der Muslime stehen wie weiland die Nazis auf Seiten des Muftis Haj Amin al-Husseini? Wer hĂ€tte je vernommen, daß rechtsextreme Parteien auslĂ€nderfreundlich sind? Sie gehen die gleichen ZweckbĂŒndnisse ein wie die Nazis mit den Arabern, ab Mitte der 30er Jahre. Jean-Marie Le Pen beispielsweise wollte zunĂ€chst, daß die muslimischen Frauen das Kopftuch in der Öffentlichkeit tragen, damit die französische Gesellschaft sĂ€he, wie weit es mit der Überfremdung schon gekommen wĂ€re. Er Ă€nderte dann seine Ansicht und hofierte die Muslime, um WĂ€hler zu gewinnen.

Die rechtsextremen Parteien haben in unserer europĂ€ischen Gesellschaft nicht mehr viel Spielraum, eigene konsequente haltbare Ideologien zu entwickeln. Sie und ihre Mitglieder und Sympathisanten sind schwach, und obendrein schlagen alle gutmeinenden Politiker, Kirchenvertreter und Medien auf sie ein, es kostet ja nichts, letztens zu sehen an der Kampagne gegen Eva Herman, deren brĂ€unliche Ansichten schon jahrelang bekannt und noch vor kurzem als unwichtig und nicht sanktionswĂŒrdig eingestuft sind.

Da die bĂŒrgerlichen Parteien, die Vertreter der christlichen Kirchen und die Medien sich aus strategischen, politischen, wirtschaftlichen und/oder finanziellen GrĂŒnden nun auf Mufti-Seite befinden, sich gemein machen mit KĂ€mpfern fĂŒr die Islamisierung Deutschlands, Europas und der Welt, von Tariq Ramadan bis Pierre Vogel, da sie nicht nur verhandeln mit Vertretern des fundamentalistischen Islams, sondern sie in die Parteien und Medien als Finanziers, Mitglieder und FunktionĂ€re aufnehmen - in die Kirchen mit Doppelmitgliedschaft bei Gott und Allah, das ist noch nicht möglich, kommt aber gewiß bald, da die gesellschaftliche Mitte und die Linken den Platz eingenommen haben, der zu frĂŒheren Zeiten den Rechtsextremen vorbehalten war, nĂ€mlich mit Vertretern der totalitĂ€ren Ideologie des Islam gemeinsame Sache zu machen, bleibt denen, um sich zu profilieren, nur das Feld, das die BĂŒrger und die Linken ihnen kampflos ĂŒberlassen.

Scheitern werden dabei die BĂŒrger, denen das demokratische System von Rechtsextremen, Linken und IslamfunktionĂ€ren teils gemeinsam teils in Konkurrenz zerstört wird, im Kampf der drei Totalitarismen Rechtsextremismus, Sozialismus/Kommunismus und Islam wird dieser dank seiner Unerbittlichkeit und Konsequenz sowie dank zahlreicher nichtmuslimischer Helfer als Sieger hervorgehen. Kein Wunder, daß sich der syrische Großmufti in die LĂ€chel-Offensive begibt; er hat allen Grund dazu, fröhlich zu sein.

20. Oktober 2007

Quellen

(1) KirchenprĂ€sident Steinacker kritisiert Plakate der Republikaner und wirbt fĂŒr offenen Dialog mit dem Islam. Von Stephan Krebs, Pressemitteilung Nr. 56 der EKHN, 16. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2zjexs

(2) Darmstadt. GrĂŒne kĂ€mpfen fĂŒr Obstwiesen. Langen Stadt will mehr Bauland ausweisen. Von Stefan SĂ€emann, FR-Online, 20. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2kndz5

14 ParkplĂ€tze sind weg. Dietzenbach Spielstraße soll wieder verschwinden. Von Stefan SĂ€emann, FR-Online, 17. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2tehwj

(3) Offenbach. Moscheebau beginnt. Rodgau Gebetshaus fĂŒr 190 GlĂ€ubige. Von Stefan SĂ€emann, FR-Online, 17. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2m5oaz

(4) Dhimmis oder der institutionalisierte Rassismus: demnÀchst auch bei uns!
19. Juli 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-07-19_01-54-16.html

(5) Dialog. Die LĂ€chel-Offensive. Das GesprĂ€ch mit dem syrischen Großmufti Scheich Ahmad Badreddine Hassoun fĂŒhrte Stefan SĂ€emann, Rheinischer Merkur Nr. 42, 18. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2nl9rv

(6) Der heilige Koran
http://mitglied.lycos.de/muslimmm/koran/derheiligekoran/inde x.htm

(7) Stefanie Möhrle - Über- und Unterwasserfotografie: Syrien
http://www.stefaniemoehrle.de/Syrien/Syrien102.htm

(8) Massaker von Hama. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Hama

(9) The Muslim Brotherhood "Project". By Patrick Poole. FrontPageMagazine,
May 11, 2006
http://tinyurl.com/2zw22e

(10) Project Permalink, The Daily Ablution, December 1, 2005
http://dailyablution.blogs.com/the_daily_ablution/2005/12/pr oject_permali.html

(11) Das Projekt der "Muslim Brotherhood". FĂŒr eine weltweite Strategie in islamischer Politik, 1. Dezember 1982. Der Prophet des Islam
http://www.derprophet.info/anhaenge/brotherhood-project.htm

Der Prophet des Islam. Arbeitskreis fĂŒr Religion und Menschenrechte
http://www.derprophet.info/

(12) Ist der Islam mit der sÀkularen, freiheitlichen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaftsordnung vereinbar? Der Prophet des Islam
http://tinyurl.com/2blh4q

(13) The Muslim Brotherhood´s Conquest of Europe. By Lorenzo Vidino,
The Middle East Quarterly, Winter 2005
http://www.meforum.org/article/687

Die Eroberung Europas durch die Muslim-Bruderschaft. Von Lorenzo Vidino. Übersetzung von Herbert Eiteneier, The Middle East Quarterly, Winter 2005
http://www.meforum.org/article/758

(14) The Investigative Project ion Terrorism
http://www.investigativeproject.org/

(15) Amazon.de: Ihre Suche nach "sylvain besson" ergab in der Kategorie
BĂŒcher keine Treffer.
http://tinyurl.com/2qjz4c

Amazon.com: Books. Sylvain Besson
http://tinyurl.com/32ce5d

(16) THE NEW REPUBLIC AGAINST THE LATEST FASHION: DIALOG WITH ISLAMIC FASCISTS. By Marty Peretz, The New Republic, October 17, 2007
http://www.tnr.com/blog/spine?pid=152246

WhoÂŽs afraid of Tariq Ramadan? By Paul Berman, The New Republic,
May 29, 2007
http://www.tnr.com/docprint.mhtml?i=20070604&s=berman060407

King Abdul Aziz Ibn Saud Annual Lecture 2007, St Antony´s College,
University of Oxford
http://www.sant.ox.ac.uk/mec/mecibnsaud.shtml

Saudi-Arabien, die "palÀstinensische Sache" und die Arab Bank. 9. November 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-11-09_21-16-10.html

(17) Der PalÀstinensische Islamische Djihad (PIJ). Eine Terrororganisation zur Zerstörung des Staates Israel. 18. MÀrz 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-18_20-12-11.html

(18) Keine Gewalt im Namen Allahs! ZDF.de, 3. August 2007
http://forumamfreitag.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,5582380, 00.html

Links zu Texten und Videos, die dem verirrten Klerus weiterhelfen könnten

About that Muslim Letter to the Pope. By Mona Charen, Townhall.com,
October 19, 2007
http://tinyurl.com/yu8olt

Ralph Giordano: Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem!
10. September 2007
http://eussner.net/artikel_2007-09-10_21-07-05.html

TĂŒrkischer Imam: Deutschland ist das islamischste Land, coxxxonX, YouTube, August 2007
http://youtube.com/watch?v=tyDkb1FH6E8

coxxxonX Channel
http://youtube.com/user/coxxxonX

Konvertiten als BrĂŒckenkopf der weltweiten Islamisierung. 29. November 2006
http://eussner.net/artikel_2006-11-29_02-25-26.html

Cairo Declaration of Human Rights Adopted and Issued at the Nineteenth Islamic Conference of Foreign Ministers in Cairo, on 5 August 1990
http://www.religlaw.org/interdocs/docs/cairohrislam1990.htm

Geschichte des Islams in Deutschland von 1731/1732 bis 1945
http://www.helmut-zenz.de/hzislam8.html



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