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Dank und W√ľnsche der Muslime zu Weihnachten und zum Neuen Jahr

Was der ehemaligen DDR ihre Jahresendfl√ľgelpuppen, das ist den europ√§ischen Medien die Jahresendberieselung mit Beitr√§gen zum Thema "Islam ist Frieden" und "Islam und Christentum haben so viel gemeinsam". Bach und Beethoven w√ľrden vor Neid erblassen ob der Variationen, zu denen die Medien f√§hig sind, die beiden Religionen einander nahezubringen. Dabei l√§uft es immer darauf hinaus, das Christentum dem Islam zu unterstellen und die Nichtmuslime zu belehren und schlie√ülich dem Islam zu unterwerfen; aber das merken die Medien in ihrem Eifer nicht. Sie meinen´s gut. Zwei Beispiele, aus dem Figaro und aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, m√∂gen es dokumentieren.

Zun√§chst Un message musulman de remerciement et de vŇďux de No√ęl et de Bonne Ann√©e. D√©cembre 2007. Eine muslimische Nachricht des Dankes und der W√ľnsche zu Weihnachten und zum Neuen Jahr.

Auf der Seite 7 des Figaro, vom 31. Dezember 2007, gibt es diese ganzseitige Dankbarkeitsbezeigung. Sie ist auf der Offiziellen Web Site "A Common Word" und auf zahlreichen Websites der Muslime als Muslim Message of Thanks and of Christmas Greetings in englisch, französisch, italienisch und arabisch aufzurufen. (1)

Wer die Überschrift in englisch bei Google eingibt, kommt inmitten aller Muslimdankbarkeiten zu der wunderbaren Satire Zawahiri Christmas Greeting, die den Stand der Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtgläubigen schon zur Weihnachtszeit 2006 ins Lächerliche zieht. Wohl dem, der noch lachen kann und nicht in Israel, New York, London, Madrid oder Beslan von den dankbaren Muslimen ermordet wurde. (2)

Eine ganzseitige Anzeige im Figaro ist ziemlich teuer. Ab 1. Januar 2008 kostet sie auf den ungeraden Seiten ab 105 000 Euro aufw√§rts, plus MWSt. Ob es beim Figaro einen Rabatt f√ľr taqiyyam√§√üige Muslim-PR gibt, ist mir nicht bekannt. (3)

Die Anzeige dient trotz Dankes√ľberschrift, trotz der Verwandlung von Allah in Gott und der lateinischen T√ľnche allein der Lobpreisung des Islams: Gott m√∂ge Mohammed und seine Familie segnen, wie er auch Abraham und seine Familie gesegnet hat. As-Salaamu Aleikum; der Friede sei mit Euch; Pax Vobiscum.

Jeder, der sich nur geringf√ľgig mit dem Islam befa√üt hat, wei√ü, da√ü Abraham trotz seiner Stellung in der j√ľdischen Bibel als muslimischer Prophet angesehen wird. Die Juden haben ihn demnach sozusagen geraubt. Das mag den Christen Frankreichs vielleicht noch nicht nahegehen, je nachdem, wie weit sie die Herkunft des Christentums aus dem Judentum und damit die Torah akzeptieren, das F√ľnfbuch, die f√ľnf B√ľcher Mose, aber die Ablehnung der christlichen Lehre durch den Islam gleich in der ersten Textzeile nach der bombastischen Begr√ľ√üung m√ľ√üte den Christen, Katholiken wie Protestanten, die Haare str√§uben; sie beginnt mit: Der Friede sei √ľber Jesus Christ, der (laut Sure 19:13) gesagt hat: (4)

"Und Friede war √ľber mir an dem Tage, als ich geboren wurde, und (Friede wird √ľber mir sein) an dem Tage, wenn ich sterben werde, und an dem Tage, wenn ich wieder zum Leben erweckt werde."

Jesus hat solches der christlichen Lehre nach niemals gesagt, im Gegenteil, im Lukasevangelium hei√üt es √ľber Jesus in Todes√§ngsten: (5)

  • 42 dicens: Pater, si vis, transfer calicem istum a me: verumtamen non mea voluntas, sed tua fiat.
  • 43 Apparuit autem illi angelus de c√¶lo, confortans eum. Et factus in agonia, prolixius orabat.

... sagend: Vater, wenn Du willst, la√ü diesen Kelch an mir vor√ľbergehen: doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe. Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn st√§rkte. Und als er in ringendem Kampf war, betete er heftiger.

Die angeblich so dankbaren Muslime betreiben mit der Anzeige da´wa, sie predigen den Islam, der den Kreuzestod Jesus´ und die Auferstehung Christi nicht anerkennt, der ausdr√ľcklich in Sure 5:17 und 5:72 verk√ľndet, da√ü Christus nicht der Messias ist. Sie f√ľhren Jesus selbst als Zeugen an. Sie wissen auch die Strafe, die solches f√ľr die Christen nach sich zieht, sie werden in der H√∂lle schmoren: (6)

Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: "Allah ist der Messias, der Sohn der Maria." Sprich: "Wer vermochte wohl etwas gegen Allah, wenn Er den Messias, den Sohn der Maria, seine Mutter und jene, die allesamt auf der Erde sind, vernichten will?"

Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: "Allah ist der Messias, der Sohn der Maria", während der Messias doch selbst gesagt hat: "O ihr Kinder Israels, betet zu Allah, meinem Herrn und eurem Herrn." Wer Allah Götter zur Seite stellt, dem hat Allah das Paradies verwehrt, und das Feuer wird seine Herberge sein. Und die Frevler sollen keine Helfer finden.

Diese Lehre predigen sie auch in der Anzeige: Wir bezeugen, da√ü: es keinen Gott gibt au√üer GOTT (hier bem√§chtigen sie sich erneut des Gottesbegriffes, um ihn Allah-konform zu verbiegen, sie liefern das Glaubensbekenntnis der Muslime: "Es gibt keinen Gott au√üer Allah"), da√ü Mohammed sein Diener und Verk√ľnder ist, und da√ü Jesus sein Diener und Verk√ľnder ist. Sein WORT, Maria eingegeben, ein GEIST, von IHM ausgehend ... (Sahih Bukhari Kitab Ahadith al-Anbiya, das verl√§√üliche Buch von Buchari √ľber die Hadithenworte des Propheten).

Wen die Stadt Buchara so alles hervorgebracht hat: den Muhammad ibn Isma´il ibn Ibrahim ibn al-Mughira al-Buchari al-Dschu´fi (810-870), einen Perser.

Um nicht vom Islam abzulenken, und die christlichen Leser nicht einen Augenblick an ihr eigenes Fest denken zu lassen, bringen die 138 Muslime in Erinnerung, da√ü Weihnachten mit dem Fest der Hadsch, der Pilgerfahrt zusammenf√§llt, mit der sie den Glauben des Propheten Abraham zelebrierten. Das wissen die meisten Christen bereits; denn die Presse ist voll von Nachrichten √ľber den Hadschi Mahmud Ahmadinejad. Die BBC zeigt ein sch√∂nes Foto des wei√ügewandeten Gl√§ubigen. (7)

Und schon vereinnahmen sie die Geschichte von Abraham und Isaak f√ľr Pal√§stinenserpropaganda; denn was anders ist gemeint, wenn es hei√üt, jedes menschliche Leben zu retten, besonders das der Kinder? Was hei√üt es, wenn alle aufgefordert werden, im kommenden Jahr die Heiligkeit und die W√ľrde des menschlichen Lebens zu respektieren? Diese "alle", das sind die Israelis, die sind gemeint. Die Aufforderung geht an die Juden, und die Christen werden gebeten, die Araber darin zu unterst√ľtzen, die Israelis zur R√§son zu bringen. Oder glaubt einer, es sind die Leben israelischer Kinder gemeint, die von den islamischen Lehrern als Schuldige gebrandmarkt werden, unter anderem vom Mitunterzeichner Prof. Dr. Allamah Muhammad Said Ramadan Bouti, Doyen des Departments f√ľr Religion, Universit√§t Damaskus: (8)

Dort wo "Religion" steht, m√ľ√üte es eigentlich hei√üten "Scharia", aber das w√§re doch ein allzu deutlicher Hinweis gewesen darauf, um wen es sich bei dem Unterzeichner handelt, um einen fundamentalistischen Muslim, der im Westen die Scharia einf√ľhren will, und der das in der Mosqu√©e Adda´wa, der Islamisierungsmoschee, zum Thema Der Westen und die Scharia so an die potentielle Konvertitin verkauft: Die Rolle der Scharia beim Schutz der Freiheiten. (9)

Auf der Seite 7 seiner nicht mehr im Internet aufzurufenden alten Web Site rechtfertigt der Scheich auf die Frage eines Muslims die Ermordung unbeteiligter israelischer Frauen und Kinder durch Bombardierung. Der Muslim fragt: Ich meine, sollten wir uns nicht eher darauf konzentrieren, die israelische Armee anzugreifen, anstatt Zivilisten zum Ziele zu nehmen, was niemals geschah in unserer langen ruhmreichen islamischen Geschichte?

Der Scheich antwortet: Pal√§stina ist ein besetztes Land. Es ist, wie Sie wissen, den Besitzern weggenommen worden. Es ist ungesetzlich von anderen als seinen Besitzern, dort zu siedeln oder sich darin aufzuhalten, ob sie Zivilisten sind oder Milit√§r. Im Falle, dass sie nicht weichen, haben die urspr√ľnglichen Eigent√ľmer das Recht, sie zu bek√§mpfen. W√ľrden Sie mir sagen, wenn ein Feind Ihr Haus besetzt und dann eine Familie kommt, darin zu wohnen, w√ľrden Sie es billigen, dass sie das tun, oder versuchen, sie gewaltsam zu entfernen? Die Antwort ergibt sich sowohl aus der tats√§chlichen Lage als auch aus der Logik und der Religion.

Wenn man auf den Link klickt, wird man auf die Site des Scheichs umgeleitet. (10)

Aber zur√ľck zu der Behauptung der Sure 5:72: " Wer Allah G√∂tter zur Seite stellt, dem hat Allah das Paradies verwehrt, und das Feuer wird seine Herberge sein.

Die Funktionäre Allahs ahnen nicht von ferne, was dem Christentum Trinität bedeutet, wie man aus Sure 5:116 ersieht:

Und wenn Allah sprechen wird: "O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesagt: ¬ĽNehmt mich und meine Mutter als zwei G√∂tter neben Allah?¬ę wird er antworten: "Gepriesen seiest Du. Nie k√∂nnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. H√§tte ich es gesagt, w√ľrdest Du es sicherlich wissen. Du wei√üt, was in meiner Seele ist, aber ich wei√ü nicht, was Du in Dir hegst. Du allein bist der Allwissende des Verborgenen.

Christen lernen im Kommunions- oder Konfirmandenunterricht, daß Gott keine Götter zur Seite gestellt werden; es handelt sich um einen Gott, von dem die Christen sagen, er habe sich als Mensch verkörpert. Der Heilige Geist ist der Geist Gottes, der Geist der Wahrheit, der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, der Geist Jesu. Der Pastor in der evangelischen Kirche betet zum Abschluß des Gottesdienstes das Kapitel 4:7 des Philipperbriefes von Paulus als letztes Wort: "Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu. Amen." (11)

Das kann ich heute noch auswendig. Amen.

Schade, da√ü es zu Mohammeds Zeiten noch nicht Wikipedia gegeben hat, den Volksbrockhaus f√ľr Eilige im Internet. Der Menschheit w√§re vielleicht manche Gewalt und Metzelei im Namen Allahs erspart geblieben, indem sich der Islam dem Christentum angeschlossen h√§tte, es sei denn, sie h√§tten sich, wie heute bei Christen und Muslimen zu beobachten, gegen die Juden zusammengeschlossen; dann h√§tte es keinen Frieden gebracht. (12)

Den nächsten Schlag versetzt der Koran den Christen mit der Behauptung, Sure 4:157, daß Jesus weder von den Juden noch von sonst jemandem getötet worden sei:

... und wegen ihrer Rede: "Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, get√∂tet", w√§hrend sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorget√§uscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel dar√ľber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewi√üheit get√∂tet.

Die Juden werden von den Muslimen nicht der Behauptung der Christen wegen geha√üt, sie h√§tten Jesus ermordet, sondern deshalb, weil sie nicht zum Islam konvertiert sind und die unhistorischen Erz√§hlungen des Mohammed verlacht haben. Die Juden sollen gem√§√ü dem Koran erkl√§rt haben, sie h√§tten Jesus get√∂tet, das aber unterstellen ihnen die Christen; die Juden haben das niemals behauptet. Die Juden werden an dieser Stelle des Korans als d√ľmmliche Menschen gezeichnet, denen man etwas vorgaukeln kann.

Die 138 Unterzeichner, sie f√ľllen in kleinster Schrift samt ihren Titeln 65 Zeilen, die etwas mehr als eine halbe Seite einnehmen, scheuen sich nicht, zu Weihnachten und zum Neuen Jahr vor den Christen in Dankbarkeit das M√§rchen von Maria und Jesus konrangem√§√ü auszubreiten, ohne jedoch mitzuteilen, da√ü ihre Maria nichts mit der den Katholiken heiligen Gottesmutter zu tun hat, sondern sie ist im Islam die Tochter ´Imrans, des biblischen Amram, die Schwester von Moses und Aaron. Der Familie des ´Imran widmet der Koran eine eigene Sure mit 200 Versen, und auf Maryam, die Tochter des ´Imran, kommen in Sure 19 immerhin 98 Verse, die den Christen die Konversion schmackhaft machen sollten. (13)

Schon im Koran ist angelegt, was sich bis heute durch die gesamte Geschichte der Muslime zieht: sie haben kein Verh√§ltnis zur Zeit, und nicht nur das, sondern sie sind dabei, uns ihre abstrusen Geschichten und Zeitvorstellungen aufzun√∂tigen, und wenn´s so weitergeht, aufzuzwingen. Nach j√ľdischer √úberlieferung wird Aharon im Jahre 1578 v.d.Z. und Moscheh im Jahre 1575 v.d.Z. geboren. Ihre Schwester Mirjam mu√ü ebenfalls um diese Zeit geboren sein. Im Jahre 610 d.Z. hat Mohammed mit der Sure 96 die erste Offenbarung.

Was sind f√ľr den Islam und seine Prediger schon eineinhalb Jahrtausende? Nichts, wie man bei Dan Diner nachlesen kann. (14)

Damals sagte die Frau ´Imrans: "Mein Herr, siehe, ich gelobe Dir, was in meinem Leibe ist, zu weihen; so nimm es von mir an; siehe, Du bist der Allh√∂rende, der Allwissende."/ Und als sie es geboren hatte, sagte sie: "Mein Herr, siehe, ich habe es als M√§dchen geboren." Und Allah wu√üte wohl, was sie geboren hatte; denn der Knabe ist nicht wie das M√§dchen. "Und ich habe sie Maria genannt, und siehe, ich m√∂chte, da√ü sie und ihre Nachkommen bei Dir Zuflucht nehmen vor dem gesteinigten Satan." (Sure 3:35-36)

Dann brachte sie ihn auf dem Arm zu den Ihren. Sie sagten: "O Maria, du hast etwas Unerhörtes getan./ O Schwester Aarons, dein Vater war kein Bösewicht, und deine Mutter war keine Hure." (19:27-28)

Es ist auffällig, wie oft der Begriff Hure in dem Zusammenhang im Koran genannt wird. Nett ist auch der Verweis an den Christengott, in Sure 19:35: Es geziemt Allah nicht, Sich einen Sohn zu nehmen. Gepriesen sei Er! Wenn Er etwas beschließt, so spricht Er nur: "Sei!" und es ist.

Hier ist die Bibelstelle √ľber die Geburt Mirjams, sie ist zu finden im Bemidbar, dem W√ľstenzug, im 4. Buch Mose, Numeri, Kapitel 26:59. In der Bibel von Zunz lautet die Stelle √§hnlich: (15)

Und Amrams Frau hie√ü Jochebed, eine Tochter Levis, die ihm geboren wurde in √Ągypten. Und sie gebar dem Amram Aaron und Mose und ihre Schwester Mirjam.

Und das Weib Amram´s hie√ü: Jochebed, die Tochter Lewi, die dem Lewi in Mizrajim geboren ward. Und sie gebar dem Amram Aharon und Moscheh, und Mirjam ihre Schwester. (Zunz, S. 148)

Die Einladung zum Islam, da´wa, wird in der Anzeige im Figaro offen ausgesprochen. Die Unterzeichner bedanken sich bei den christlichen Nachbarn f√ľr die sch√∂nen und angenehmen Antworten, die sie, die Muslime, seit ihrer Einladung zu einem Gemeinsamen Wort, basierend auf "der Liebe Gottes und der N√§chstenliebe" bekommen h√§tten. Antworten f√§nde man auf der entsprechenden Website. (1)

Der neugierige Leser findet dort das Follow-up zum Offenen Brief an den Papst: Nun, genau ein Jahr nach diesem Brief haben die Muslime ihre Nachricht ausgeweitet. In Ein gemeinsames Wort zwischen Uns und Ihnen vereinen sich 138 muslimische Lehrer, Kleriker und Intellektuelle zum ersten Mal seit der Zeit des Propheten einm√ľtig, um den gemeinsamen Boden zwischen Christentum und Islam zu erk√§ren.

Das wird aber auch Zeit; denn die Einigkeit von Sunniten und Schiiten bei der Bek√§mpfung der Juden in Israel besteht schon lange. Der schiitische Iran unterst√ľtzt die Hamas, die Zweigstelle der sunnitischen Muslimbruderschaft, und auch der Sunnit Osama Bin Laden verteilt gro√üz√ľgig Spenden an Sunniten und Schiiten, wenn´s der Wahrheitsfindung dient. Was vom seinerzeit von 38 Sunniten unterschriebenen Brief an den Papst zu halten ist, davon kann man einen Eindruck aus meinem Artikel Mustapha Ch√©rif bei Papst Benedikt XVI gewinnen. Er beginnt so: (16)

"Es ist nicht genug, da√ü Juden- und Israelhasser wie der syrische Scheich Mohammed Said Ramadan al-Bouti den die Christenheit belehrenden Offenen Brief der 38 f√ľhrenden muslimischen Lehrer und F√ľhrer an Papst Benedikt XVI unterzeichnen, und die Welt ob der Gro√üz√ľgigkeit dieser selbsternannten Weisen des Lobes voll ist, nein, nun schieben weitere Propagandisten der ´Religion des Friedens´ ihre Ratschl√§ge nach, wie der Papst dem politischen Islam noch besser dienen kann, wie die Islamisierung Europas und der Welt mit friedlichen Mitteln vorw√§rts zu treiben ist."

Damit sind die vereinten Muslime nunmehr einen großen Schritt vorwärts gekommen. Unter den 138 Sunniten und Schiiten findet man außer Scheich Muhammad Said Ramadan al-Bouti [21] Lehrende der Universitäten von Cambridge/UK [134], Al-Azhar [62], Salem [26], New York [5], Washington [10, 38], Hartford [26], von der Brandeis University, The only nonsectarian Jewish-sponsored college or university in the United States [73], mehrere Islamgelehrte aus Saudi-Arabien, den schon erwähnten muslimischen Intellektuellen H.E. Prof. Dr. Mustafa Cherif [25], American University of Cairo [104], Muftis und ihre Stellvertreter aus Azerbaijan, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Libanon, Pakistan, Rußland, Usbekistan, Ayatollahs aus dem Iran [27, 124], darunter der Regimekritiker Seyyed Hasan Shariatmadari [109], Vertreter von Muslimvereinigungen der USA und Europas. Reichlich Konvertiten unterzeichnen, wie Shaykh Dr. Abdal Hakim Murad Winter [134], bei dem in der Anzeige sein Familienname nicht erwähnt wird, womit er nicht als Konvertit zu erkennen ist, und der deutsche Botschafter a.D. Dr. Murad Wilfried Hofmann, Autor und muslimischer Intellektueller [51]. Die Zahlen in eckigen Klammern bedeuten die Nummern auf der Unterzeichnerliste. Mancher wird noch mehr Bekannte finden. (17)

Die Missionierungsarbeit Saudi-Arabiens in Bosnien habe ich w√§hrend einer Dienstreise im Jahr 1996 bemerken k√∂nnen. Sie investieren Millionen Petrodollar daf√ľr, von der Moschee und der kulturellen Begegnungsst√§tte bis zur finanziellen Unterst√ľtzung der Familien kopftuchtragender T√∂chter vormals nichtpraktizierender Muslime.

Auff√§llig ist, da√ü Gastprofessor Dr. Tariq Ramadan und Scheich Dr. Yusuf al-Qaradawi nicht unterzeichnen. Weiterhin f√§llt auf, da√ü die Unterschriften der Anzeige im Figaro nicht alphabetisch angeordnet sind, es somit sehr m√ľhselig ist, sie mit der Liste der Web Site abzugleichen. Das Studium der Liste lohnt sich.

Der Bericht √ľber die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung folgt demn√§chst; er wird von Otto Kallscheuers Exerzitien handeln. Der Artikel ist leider nicht online, googelt man aber kallscheuer maria und die muslime bekommt man die herrlichsten Ergebnisse. Damit kann man sich eine Weile aufhalten. (18)

1. Januar 2007

Quellen

(1) A Muslim Message of Thanks and of Christmas Greetings. The Official Website of A Common Word
http://www.acommonword.com/

Un message musulman de remerciement et de vŇďux de No√ęl et de Bonne Ann√©e. D√©cembre 2007
http://tinyurl.com/2duwoo

(2) Zawahiri Christmas Greeting. Posted by ScrappleFace, YouTube,
December 20, 2006
http://www.youtube.com/watch?v=T_S74ZDa2EA

(3) Tarifs au 1er janvier 2008. Tarifs brut (‚ā¨ HT)
http://www.publiprint.fr/uploads/support/Tarifs_FQ___2008.pd f

(4) Koran Sure 19. Maryam. ZMD
http://islam.de/1396.php

(5) Vulgate (Latin): Luke Chapter 22
http://www.sacred-texts.com/bib/vul/luk022.htm

Das Evangelium nach Lukas. Die Bibel
http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/22.html

(6) Koran Sure 5. Al-Ma´ida. ZMD
http://islam.de/1411.php

(7) In pictures: Muslim pilgrimage or Hajj, photo #6, BBC, December 18, 2007
http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_pictures/7149904.stm

(8) Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti - Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004. 5. Oktober 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-10-05_21-26-57.html

(9) Le r√īle de la Char√ģ´a dans la protection des libert√©s. Cheikh Mohamed Sa√Įd RAMADAN Al Bouti, professeur √† la facult√© de Chari´a, Universit√© de Damas. L´Occident et la Char√ģ´a. Mosqu√©e Adda´wa, Samedi 10 mai 2003
de 14h30 à 20h
http://www.mosqueeaddawa.org/viecult/p7.html_02.html

(10) Rechtfertigung der Ermordung j√ľdischer Frauen und Kinder sowie unbeteiligter Muslime: Dr. M. Sa¬īid Ramadan al-Bouti: Fatawa, Seite 7, 13. Frage
http://www.bouti.com/bouti_e_fatawa_p7.htm

(11) Der Brief des Paulus an die Philipper, Kapitel 4:7
http://www.bibel-online.net/buch/50.philipper/4.html

(12) Heiliger Geist. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Geist

(13) Koran Sure 3. Al-´Imran. ZMD
http://islam.de/1412.php

(14) Dan Diner. Versiegelte Zeit. √úber den Stillstand in der islamischen Welt.
List Taschenbuch, Februar 2007
http://tinyurl.com/38n5k2

(15) Das vierte Buch Mose (Numeri). Die Bibel
http://www.bibel-online.net/buch/04.4-mose/26.html

(16) Mustapha Chérif bei Papst Benedikt XVI. 18. November 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-11-18_00-54-52.html

(17) A Common Word. Signatories (in Alphabetical Order)
http://www.acommonword.com/index.php?lang=en&page=signatorie s

(18) Exerzitien. Maria und die Muslime. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30. Dezember 2007, Nr. 52 / Seite 17



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