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Israel einer AnfÀngerin [16]: Sabbat in Tel Aviv

Heute ist Samstag, und da werde ich mich in das FeiertagsgetĂŒmmel stĂŒrzen. ZunĂ€chst wird ordentlich gefrĂŒhstĂŒckt, es soll mindestens so reichhaltig sein wie das Sabbat-FrĂŒhstĂŒck der Vorwoche auf meiner Terrasse in Maalot, mit Blick auf den Montfort-See, bei RĂ©gine und Paul; der besinnlich mit Lesen und Vorbereitung des Treffens mit dem BĂŒrgermeister verbrachte Vormittag ist in Israel einer AnfĂ€ngerin [9] geschildert. (1)

In Tel Aviv lĂ€uft das anders. Gegen 9 Uhr begebe ich mich auf die Terrasse des CafĂ©s X-Ray, in der Bograshov. Ein Ehepaar meines Alters sitzt dort mit seinem Hund, frĂŒhstĂŒckt und trinkt dazu Wasser mit viel Minze, jedenfalls sieht es so aus. Ich frage. Als Antwort bekomme ich, es sei nana. Ja, sage ich doch! Das ist die arabische und persische Bezeichnung fĂŒr Minze: na´na oder nana. HebrĂ€isch heißt es nana, mit dem Quetschlaut ayin, wie im Arabischen und in Farsi. Kaum zu Ende diskutiert, steht ein großes Glas des GetrĂ€nks vor mir, das Ehepaar lĂ€dt mich ein. Nana schmeckt gut und ist erfrischend. Bei den sommerlichen Temperaturen und meinen deplazierten zu warmen Herbstklamotten ist nana sehr angebracht. (2)

Mir fĂ€llt auf, daß die Frau Crocs Cayman Model Celery trĂ€gt, in der Farbe passend zu ihrem Outfit. Mein Wunsch wird stĂ€rker: ich muß auch Crocs haben. Alles, was man schon immer ĂŒber den Konsumterror weiß, wird wahr. (3)

ZunĂ€chst aber bestelle ich wieder Shakshouka, dazu gehört im X-Ray eine Portion Salat aus Gurken, Tomaten und Zwiebeln mit einer KrĂ€utersoße. Ich habe Shakshouka bereits in Israel einer AnfĂ€ngerin [4] vorgestellt. Das Rezept dieses Favoriten der sephardischen KĂŒche hat es bis auf die offizielle Site des israelischen Außenministeriums geschafft. (4)

Endlich kann ich auch den fĂŒr Deutsche meist unertrĂ€glichen dĂŒnnen Kaffee trinken, der mir in Amerika so gut schmeckt, im X-Ray, dessen Besitzer aus Nordafrika stammen, heißt er entsprechend cafĂ© amĂ©ricain. Auch hier ist die Bedienung wieder freundlichst und kommunikativ: mit einem LĂ€cheln wird man hebrĂ€isch, englisch oder französisch gefragt, ob´s recht ist, ob´s recht war; wenn der Gast einverstanden ist, wird ein SchwĂ€tzchen gehalten, es findet sich immer eine Sprache, in der man sich verstĂ€ndigen kann. Nur im Supermarkt von Maalot treffe ich eine entsetzliche russische Alte, die im nĂ€chsten Leben als Teufels Großmutter auftreten wird. Sie ist die einzige Ausnahme.

Nach dem FrĂŒhstĂŒck begebe ich mich auf Erkundung der Stadt, quer durch Straßen und Gassen. Mir fĂ€llt wieder auf, wie sauber es ist, keinem Hundekot ist im Slalom auszuweichen, obgleich reichlich Leute mit Hunden unterwegs sind; die leeren Plastikflaschen stapeln sich in Gittercontainern, Papier liegt nicht herum. An der Ben Yehuda Nr. 116 stoße ich auf einen Buchladen, der Landsberger heißt. Ich denke an Artur Landsberger: Berlin ohne Juden, das Buch von 1925 mit dem illusionĂ€ren Happy End: Die Geschichte geht nicht so aus wie in der Wirklichkeit, sondern das Ausland stellt sich geschlossen gegen Deutschland und boykottiert die deutsche Wirtschaft. Protest bricht aus, die Maßnahmen mĂŒssen zurĂŒckgenommen werden. Artur Landsberger veröffentlicht diese Satire auf die Nazis im selben Jahr, in dem Adolf Hitlers Mein Kampf erscheint. Die Handlung allerdings wirkt durch ihre spĂ€tere RealitĂ€t geradezu gespenstisch, steht im Klappentext.

Artur Landsberger, aus der Bamberger Str. 57 in Berlin, von der Literaturkritik als unbedeutender Trivialautor abgetan, erlebt nur noch die AnfĂ€nge davon, was in Europa aus seiner Satire wird. Als am 10. Mai 1933 die Scheiterhaufen lodern, verbrennen auch seine BĂŒcher. Schlimmer jedoch ist die Bedrohung an Leib und Leben: Der herzkranke Landsberger ist einer der ersten auf den SĂ€uberungslisten. Am 4. Oktober 1933 schluckt er an seinem Schreibtisch sechzehn Veronaltabletten. (5)

Artur Landsbereger schreibt in dem Buch: (6)

Äußerst rechter und Ă€ußerst linker FlĂŒgel werden sich auf dem Wege Antikapitalismus begegnen und sich auf die Parole einigen "Nieder mit den Juden!"

Die MentalitĂ€t des deutschen Volkes (jedes Volk hat seine eigene, und nur durch die Verschiedenheit ihrer MentalitĂ€t unterscheiden sich die Völker voneinander) ist ausdrĂŒckbar in zwei Worten, die lauten: vult decipi. Es will getĂ€uscht sein, es will die Wahrheit, sofern sie unangenehm ist, nicht wissen und lieber mit der LĂŒge untergehen als mit dem Bekenntnis, daß es sich geirrt hat, weiterleben. Diese sehr simple Wahrheit kleidet es euphemistisch in die Worte: es will nicht seine Ideale opfern.

Der Kapitalismus ist das Schlagwort der Kommunisten, die "Juden" das sinnfĂ€lligere und daher zugkrĂ€ftigere Schlagwort der Rechten. ... Kapitalismus ist ein Schlagwort, mit dem man Leidenschaften anfachen, die Juden die Opfer, an denen entfachte Leidenschaft sich austoben kann. Sie sind nun einmal die PrĂŒgeljungen der Weltgeschichte und werden es bleiben, sofern sie nicht, dieser Rolle ĂŒberdrĂŒssig, sich eines Tages auf sich selbst besinnen und sich zu einer Volksgemeinschaft zusammenschließen.

Ein Volk wie das deutsche wird immer ein Spielball in der Hand eines gewandten Hazardeurs sein, der seine MentalitĂ€t geschickt zu nutzen weiß ...

Aber auch mit der GrĂŒndung des jĂŒdischen Staates endet der Haß nicht, wie man bis heute sehen kann, ĂŒbertragen wird er auf die Volksgemeinschaft Israel.

Nun stehe ich vor der Buchhandlung Landsberger. Sie ist eine der ersten in Tel Aviv, gegrĂŒndet 1930, als die Großeltern des heutigen Besitzers aus Deutschland emigrieren. Der Laden dient in jenen Tagen als deutsches Kulturzentrum. Heute verkauft Landsberger hauptsĂ€chlich neue und antiquarische englisch- und hebrĂ€ischsprachige Literatur im Fachgebiet Philosophie. (7)

In der Auslage befindet sich ein hebrĂ€isches Buch, dessen Titel ich nicht verstehe, wohl aber eine Karikatur auf dem Umschlag. Man sieht eine blonde Frau, die von einem Mann begrĂŒĂŸt wird. Darunter steht in gotischer Fraktur: "Am Bahnhof erwartete mich ein Mann. Er zog seinen Hut und war sehr freundlich zu mir. Aber ich merkte gleich, daß es ein Jude war ..." Im Hintergrund sieht man eine Bahnhofsszene: Ankunft der ZĂŒge aus Richtung NĂŒrnberg, Wien. Der Karikaturist nennt sich Fifilo. Im Internet findet sich nichts zum Karikaturisten, zum Namen weiß die Passauer UniversitĂ€t, er komme aus dem Mittellateinischen; es handele sich um eine Lautverschiebung aus SĂŒddeutschland: Der Passauer Bischof Vivilo wird auch Fifilo oder gar Phiphilo geschrieben. Vivilo ist der erste Bischof in Passau, 731/7 - 746/7. Man sieht, der Zeichner kennt sich in der Geschichte seines Landes und mit dessen Antisemiten gut aus. Ich beschließe, an einem Tag, an dem geöffnet ist, den Besitzer zum Titel des Buches zu befragen. Schließlich bleiben mir noch zwei ganze Tage! (8)

Einige HÀuser neben der Buchhandlung Landsberger, in der Ben Yehuda Nr. 120, befindet sich in einem der zahlreichen Bauhaus-Ensembles von Tel Aviv das Café-Restaurant Libra. Dort kehre ich ein und trinke erst einmal einen Espresso. (9)

Ich mache mich auf den Weg zum Nahal Yarkon, dem Yarkon-Fluß, und zum Hafen Namal Tel Aviv. Unterwegs ĂŒberholen mich Autokolonnen mit Familien und Freunden, die ebenfalls dorthin wollen. In den Straßen sehe ich einige schwarzgewandete MĂ€nner, die ancheinend mit ihren Familien aus der Synagoge kommen. MerkwĂŒrdig ist, wie sie gehen: sie staksen, watscheln, stolzieren erhobenen Hauptes geruhsam und ganz ohne Eile ihrem Heim zu, ihrer Rolle als Familienoberhaupt wohl bewußt. Je nĂ€her ich dem Nahal Yarkon komme, desto mehr Menschen treffe ich, junge und alte, die lachen und scherzen. Dann bin ich am Ufer, und wie staune ich: wenn ich ĂŒber den Fluß blicke, meine ich, in Berlin zu sein, irgendwo an einem Hafenbecken der Spree.

Der etwa 27 Kilometer lange Nahal Yarkon hat seinen Namen vom hebrĂ€ischen Wort yarĂŽkk, grĂŒn, der Fluß mĂŒndet im Norden Tel Avivs ins Mittelmeer. Dort befindet sich die Reading Power Station, an der Shefech Hayarkon, der MĂŒndung des Flusses. Ich gehe bis zur Wokop-BrĂŒcke vor, dann aber will ich endlich zum alten stillgelegten Hafen, dem ersten jĂŒdischen Hafen in PalĂ€stina, mit seinen LĂ€den, Galerien, Clubs, CafĂ©s und Restaurants; ich will einkaufen und speisen.

Am Hafen ist halb Tel Aviv unterwegs, in Paar- sowie in Gruppen- und GroßfamilienstĂ€rke. Die HĂ€lfte von ihnen tragen Crocs in allen Farben. Ich suche den Laden Le´ela, wo der Stammgast der Sushi-Bar seine Geschenke gekauft hat. Le´ela liegt in einer Ladenpassage und ist wirklich voller bizarrer Waren, die alle in Israel hergestellt sind. Es gibt T-Shirts mit dem Aufdruck in hebrĂ€isch Dank sei dem Herrn, der mich als Frau geschaffen hat, als Antwort auf den tĂ€glichen Gebetsseufzer der MĂ€nner, die sich bei Demselben dafĂŒr bedanken, daß sie keine Frau sind, und anderen SprĂŒchen in hebrĂ€isch und jiddisch. Leider kann ich sie nicht lesen, sondern nur nebenbei mitkriegen, daß sich Juden in englisch darĂŒber amĂŒsieren.

FĂŒr meine Nachbarn, die meine Pflanzen gießen, kaufe ich ein kleines quadratisches Holzbrett, in das ein Frauengesicht geritzt ist. An Stelle der Nase, von der Wurzel bis oberhalb der Lippe, ist eine dĂŒnne Kette hin&her zu schieben: das Spiel mit Nasen heißt die Erfindung. Man kann dicke und lange, krumme und gerade Nasen zaubern. Der VerkĂ€ufer packt mir das Teil als Geschenk ein, und ich kaufe noch einen kleinen Dreidel. Das brauche nicht als Geschenk eingepackt zu werden, sage ich zu ihm, das sei fĂŒr mich. Da nimmt er ein durchsichtiges weißes GazesĂ€ckchen mit zwei seidig schimmernden feinen Schlaufen, packt den Dreidel hinein und lĂ€chelt lieb: Bitte sehr!

Es gibt auch einen Laden mit bunten Crocs, sie kosten wie in der Stadt 199 Schekel. In den Restaurants am Hafen ist kein Platz frei, lange Schlangen von Wartenden stehen vor den besten. Ich werfe einen Blick auf das GebĂ€ude von Max Brenner: A chocolate love story. Max Brenner, ob geschlossen oder geöffnet, ich weiß, daß Sie exzellente Schokolade verkaufen, aber leider mag ich keine. Es tut mir schon in Perpignan tĂ€glich leid, wenn ich beim Confiseur um die Ecke mein Croissant kaufe. All die wundervollen Pralinen, Kuchen, Schokoladen, bei deren Anblick Menschen angeblich schon ausgeflippt sein sollen - mir bedeuten sie nichts. (10)

Ehe ich lange und wahrscheinlich vergeblich nach einem Platz in einem der Hafenrestaurants suche, begebe ich mich zurĂŒck zum Libra und esse dort auf der Terrasse zu Mittag. Das Restaurant kann sich mit jedem guten französischen Restaurant messen. Dann begebe ich mich zurĂŒck zur Bograshov und mache Halt in der Bar Tverya, Tiberias. Dort lese ich weiter in Joan Peters: From Time Immemorial. Ich verlinke hier noch einmal die kritische Rezension von Daniel Pipes. Weitere Informationen findet man darin. (11)

Kaum scheinen drei Sterne am Himmel, fahren die Busse wieder, und die Stadt wacht aus ihrer Sabbat-Ruhe auf. Ich speise gepflegtest im Restaurant Olive, die GĂ€ste sind von ĂŒberall her, außer vom Nordpol, schĂ€tze ich mal. An einem Tisch auf der Terrasse arbeiten GĂ€ste an ihren Lab Tops. Ich mache mir Gedanken ĂŒber die Entstehung Israels: Einer geht durch die Welt und bittet die LĂ€nder, etwas von ihrem Typischen abzugeben, von Menschen und GebrĂ€uchen, von Speisen und Sprachen; es sei da am Mittelmeer ein kleines Gebiet zu besiedeln und zu gestalten. Aus allen LĂ€ndern strömt es so zusammen, und das ist Israel heute.

Morgen kaufe ich Crocs ...

13. Januar 2008

Quellen

(1) Montfort Lake. MaÂŽalot Tarshiha. Israel Land Administration
http://tinyurl.com/348glp

(2) Peppermint (Mentha Piprita L.) Synonyms. Gernot Katzer´s Spice Pages
http://tinyurl.com/2e3gma

(3) Crocs Cayman Model Coral. Taylor Shoes, Kansas City
http://www.taylorshoes.com/cayman.htm

(4) Shakshouka (Eggs in Tomato Sauce). Israel Ministry of Foreign Affairs,
January 5, 1999
http://tinyurl.com/3567ug

(5) Vom Dandy zum Haderer. Artur Landsberger (1876 - 1933) Vergessene Autoren. Von Till Barth, Kritische Ausgabe 1/2005
http://www.kritische-ausgabe.de/hefte/rausch/barth.pdf

(6) Artur Landsberger: Berlin ohne Juden, V. Kapitel: Judenopfer, S. 47ff. Roman 1925/1998. Weidle Verlag. Leseprobe. Lyrik & Prosa
http://www.lyrikwelt.de/gedichte/landsbergerg1.htm

(7) Book Shops selling New or/and Old Books, tel aviv 4 fun
http://www.telaviv4fun.com/books.html

(8) Mittellateinische Grammatik: Lautlehre. Philosophische FakultÀt der
UniversitÀt Passau
http://www.phil.uni-passau.de/histhw/TutHiWi/mittellatein/mi ttellatein2.html

(9) Libra. Tel Aviv Guide
http://tinyurl.com/27fqpo

GĂŒnter Förgs Fotografien: Bauhaus Tel Aviv - Jerusalem. Von Stefan Meyer,
israeli-art.com
http://www.israeli-art.com/architektur/bauhaus.htm

(10) Max Brenner. Israel Yarkon estuary, Port of Tel Aviv
http://www.maxbrenner.com/branches.html

(11) Joan Peters: From Time Immemorial. The Origins of the Arab-Jewish Conflict Over Palestine. Reviewed by Daniel Pipes, Commentary, July 1984
http://www.danielpipes.org/article/1110

Bisher erschienen:

Israel einer AnfÀngerin. Episodio de la Historia
http://www.eussner.net/artikel_2007-11-17_23-05-55.html

Israel einer AnfÀngerin [2]: Von Barcelona nach Tel Aviv
http://www.eussner.net/artikel_2007-11-20_18-17-23.html

Israel einer AnfÀngerin [3]: Tel Aviv-Yafo
http://www.eussner.net/artikel_2007-11-24_18-50-35.html

Israel einer AnfÀngerin [4]: Tel Aviv
http://www.eussner.net/artikel_2007-11-25_17-54-33.html

Israel einer AnfÀngerin [5]: Neve Tsedek - Rehovot
http://www.eussner.net/artikel_2007-11-26_20-51-40.html

Israel einer AnfÀngerin [6]: Kfar Saba
http://eussner.net/artikel_2007-12-03_23-45-13.html

Israel einer AnfÀngerin [7]: Maalot-Tarshiha
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-07_22-20-33.html

Israel einer AnfÀngerin [8]: Maalot-Tarshiha in Perpignan
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-09_22-20-26.html

Israel einer AnfÀngerin [9]: Shlomo Bohbot, Maalot und Tarshiha
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-13_22-57-27.html

Israel einer AnfĂ€ngerin [10]: RĂŒckkehr nach Kfar Saba
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-15_19-07-30.html

Israel einer AnfÀngerin [11]: Auf dem Weg nach Jerusalem
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-18_19-02-01.html

Israel einer AnfÀngerin [12]: Dieses Jahr in Jerusalem!
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-20_23-28-21.html

Israel einer AnfÀngerin [13]: Ein Tag in Jerusalem
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-26_21-23-45.html

Israel einer AnfÀngerin [14]: NÀchstes Jahr in Jerusalem!
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-29_19-35-47.html

Israel einer AnfÀngerin [15]: Wieder in Tel Aviv
http://www.eussner.net/artikel_2008-01-12_15-08-44.html



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