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"Wilders, der niederländische anti-islamische Provokateur"

Da Geert Wilders in den Massenmedien stereotyp als Rechtspopulist bezeichnet wird - dieses Attribut ist gewisserma√üen ein Synonym f√ľr Geert Wilders, will ich mich schlau machen, was ein Rechtspopulist ist.

Die Google-Aktualit√§ten haben 1000 Angebote vorr√§tig, wer einer ist, aber was der Begriff bedeutet, wird nirgends erkl√§rt. Roger Kusch, der ehemalige Hamburger Justizsenator aus seligen Schill-Zeiten, f√ľhrt die Liste an, auch Wladimir Schirinowski ist auf Seite 1 der Google-Aktuali√§ten dokumentiert, die restlichen 998 Angebote handeln von Geert Wilders und seinem Film Fitna. (1)

Auf den deutschen Seiten von Google.de gibt´s unter ungef√§hr 60 100 Angeboten zus√§tzlich noch J√∂rg Haider und Christoph Blocher auf den ersten drei Seiten. Nicht einmal Wikipedia, der Volksbrockhaus f√ľr Eilige im Internet, gibt eine Definition, sondern Wikipedia Rechtspopulist bringt einen Wiki-Link zu Geert Wilders. Seife ist, wenn man keine hat, nimmt man Bimstein.

Nun versuche ich es bei Google mit Linkspopulist. Es gibt 2 600 Angebote, und hoffnungsfroh klicke ich an: Linkspopulist - hat folgende Bedeutung. F√ľr diesen Internet-Dico sind drei Beispiele aus SpiegelOnline und WeltOnline genug der Erkl√§rung. Einer der Linkspopulisten eifert dem Fidel Castro nach, ein anderer hei√üt Robert Fico, der √ľberraschend schlecht bei einer Ministerpr√§sidentenwahl abschneidet. Hugo Ch√°vez und Raffael Correa gelten in den Medien als Linkspopulisten, und dict.cc meint, Linkspopulist = left-wing populist. Wer Bimstein nimmt, der hat keine Seife. Ein Blogger nennt sich ebenfalls linkspopulist, mit "l" minuscule. (2)

Auf Seite 2 der Google-Seiten wird auch Oskar Lafontaine als Linkspopulist erw√§hnt: Oskar Lafontaine vertritt als Linkspopulist den Linkspopulismus, und: Die linkspopulistischen Forderungen des Kandidaten sind f√ľr die Wirtschaft sch√§dlich. Wer h√§tte es gewu√üt? (3)

Endlich werde ich bei Wikipedia f√ľndig, n√§mlich bei dem Begriff Populismus, Wiki warnt allerdings, da√ü der Beitrag nicht gen√ľgend mit Belegen ausgestattet sei; dennoch ist er lesenswert: Populismus, Populist (v. lat.: populus = Volk) bezeichnet politische Str√∂mungen bzw. Politiker, die vereinfachende, den Stimmungen (Emotionen) der Massen folgende Parolen und Aktionen zur L√∂sung akuter Probleme anbieten. Eine Definition der Bundeszentrale f√ľr politische Bildung bietet diese Information: Besonders in Europa verwenden ihre politischen Gegner den Ausdruck als Kampfbegriff (Schlagwort), um eine Manipulation und Instrumentalisierung der Bev√∂lkerung f√ľr eigene Zwecke zu kritisieren.

Zweimal habe ich den 16-Minuten-Film von Geert Wilders im Internet aufgerufen. Er besteht aus Originaldokumenten √ľber gegen Juden, Christen und die Bev√∂lkerung der westlichen L√§nder herumtobende Muslime und hetzende Imame, einem mit ´nem S√§bel fuchtelnden Prediger, von Erschie√üungen und dem K√∂pfen unbotm√§√üiger Frauen und Ungl√§ubiger, von wunderbar gesungenen zu Gewalt und Mord aufrufenden Koransuren, und nur zum Schlu√ü √§u√üert Geert Wilders seine Meinung. Er sagt beim Klang einer zerrei√üenden Papierseite, zitiert auch in den Fundsachen auf meiner Site: (4)

  • Das Ger√§usch das Sie h√∂rten war eine Seite, die aus dem Telefonbuch gerissen wurde.
  • Denn es ist nicht meine Aufgabe, sondern die Aufgabe der Moslems selbst, die ha√üerf√ľllten Verse aus dem Koran zu rei√üen.
  • Der Islam verlangt von Euch, f√ľr den Islam Platz zu machen, aber der Islam hat keinen Platz f√ľr Euch.
  • Die Regierung besteht darauf, da√ü Ihr Respekt f√ľr den Islam haben sollt, aber der Islam hat keinen Respekt vor Euch.
  • Der Islam will herrschen, unterwerfen und unsere westliche Zivilisation zerst√∂ren.

1945 wurde in Europa der Nationalsozialismus besiegt.
1989 wurde in Europa der Kommunismus besiegt.

Jetzt muss die islamische Ideologie besiegt werden.
Stoppt die Islamisierung!

Verteidigt unsere Freiheit!

Die Definition f√ľr Populismus bei Wikipedia pa√üt nach alldem eher auf die hetzenden Anf√ľhrer der Muslime und auf die westlichen Politiker als auf Geert Wilders; denn sie sind es, die vereinfachende, den Stimmungen (Emotionen) der Massen folgende Parolen und Aktionen zur L√∂sung akuter Probleme anbieten. Die weltweiten Protestaktionen der Muslime gegen die d√§nischen Mohammed-Karikaturen, die Verlautbarungen europ√§ischer Politiker und des UN-Generalsekret√§rs sind der Beweis. Ein wenig St√∂bern auf der Site Der Prophet des Islam gibt einen Eindruck davon: billiger geht´s nimmer, Massen zu manipulieren. Dagegen k√∂nnten die Herrschaft des Nationalsozialismus und des Kommunismus fast als Produkte intellektuell anspruchsvoller √úberzeugungsarbeit durchgehen. (5)

Die Strategien der weltweit operierenden islamischen Terrororganisationen, von Al-Qaida bis zur Hamas sind darauf angelegt, Stimmungen der Massen gegen die Juden und gegen Israel zu erzeugen und anzufachen. Dieser Populismus bestimmt alle Aktionen islamischer Herrscher, K√∂nige und Diktatoren gegen die Juden, vom 7. Jahrhundert an, oder was sind die Ermordung der j√ľdischen St√§mme der arabischen Halbinsel durch die Schl√§chter Mohammeds, die Pogrome gegen die Juden bei Pest, Wirtschafts- und Finanzkrisen √ľber Jahrhunderte sowie die Kriegsvorbereitungen der arabischen Regierungen im Fr√ľhjahr 1967 gegen Israel und die Intifada I und II anderes als vereinfachende Aktionen?

Welche Bev√∂lkerung wird von Geert Wilders f√ľr eigene Zwecke manipuliert und instrumentalisiert? Wehrt er der Islamisierung, damit er mehr W√§hlerstimmen erh√§lt, es ihm finanziell besser geht, damit er von noch mehr Personensch√ľtzern umgeben werden mu√ü, seine Familie noch mehr leidet, er √ľberall weltweit im Mittelpunkt steht, und er nicht wei√ü, ob er morgen noch lebt? Sind es nicht eher die jetzt gegen ihn antretenden Politiker und Medien, die einfache L√∂sungen f√ľr das komplizierte Problem der fortschreitenden Islamisierung Europas anbieten: Schlu√ü mit dem Film, Verbieten, Kurt Westergaard anspornen, √ľber eine Urheberrechtsfrage den Film aus dem Verkehr zu ziehen. Der Karikaturist k√∂nnte sich somit gleichzeitig bei den gewaltbereiten Muslimen beliebt machen, in dem er f√ľr alle sichtbar vorgeht gegen einen, den man sonst als Weggef√§hrten einsch√§tzen m√ľ√üte? Und war da nicht noch der niederl√§ndisch-marokkanische Rapper Salah Edin, der nicht als M√∂rder des Theo van Gogh portr√§tiert werden will? K√∂nnte man den nicht ermutigen, gegen den Filmer vorzugehen? Ja, hurtig, der Rapper verlangt, da√ü Geert Wilders den Film vom Netz nimmt, sonst zerre er ihn vor den Kadi - welch eine sch√∂ne Bezeichnung der Volkskrant, die schon im Islam angekommen ist; bei uns zerrt man die Angeklagten vor Gericht, den Kadi gibt´s in der Scharia-Gerichtsbarkeit.

Das wären die einfachen Lösungen, die unsere Politiker und anderen Islam-Lobbyisten der Bevölkerung anzubieten hätten. Was davon zu halten ist, mag der Brief To Geert, auf der Site The Ignored Puzzle Pieces of Knowledge zeigen: nichts!

Dort belehrt ihn ein sich Revolution nennender salafistischer k√§mpferischer Muslim dar√ľber, da√ü sein Film noch einige Glaubensk√§mpfer mehr produzieren werde, aber besonders eindrucksvoll dokumentiert er, wie unbedeutend der Film Fitna f√ľr den Glaubenskampf ist: Wir sind nicht daran interessiert, dieses oder jenes zu verurteilen, sondern daran, Euch wissen zu lassen, da√ü der Islam ganz Europa beherrschen wird, einschlie√ülich Deiner Heimatstadt, und die Kopfsteuer wird √ľber Dein Land verh√§ngt werden, alle Ungl√§ubigen in Erniedrigung haltend, bis sie sich dem Islam unterwerfen. La√üt uns daran erinnern, da√ü Tausende von Muslimen in Deiner N√§he wohnen; so mach´ Dich immer auf das Unvorhergesehene gefa√üt. ... Du sagtest, "der Islam will herrschen, unterwerfen und trachtet danach, unsere westliche Zivilisation zu zerst√∂ren." Das ist richtig. ... Wir hassen Euch nicht f√ľr Euere Freiheiten, weil wir diese Freiheiten nicht als Wert ansehen, wir hassen Euch Eueres Unglaubens und Eueres Trotzes wegen. (6)

Die Feinde des Islams sind Christen, Juden, die korrupten Ungläubigen der Welt. Der Islam werde die falschen Regierungen und Religionen vertilgen, um Menschlichkeit vom Dunkel ins Licht zu bringen. Die Kommentare zu dem Brief sind lesenswert. (7)

Wer nun denkt, diese auf einer erstklassig pr√§sentierten Site ausgesprochenen Drohungen der radikalen zu Terror entschlossenen Muslime br√§chten Politiker und Medien zur Vernunft, der sieht sich get√§uscht. Mit wenigen Ausnahmen, worunter Christiane Peitz, vom Tagesspiegel, und Nils Minkmar, von der FAZ, zu rechnen sind, schlagen Politiker und Medien auf den Rechtspopulisten Geert Wilders mit den √ľbelsten Keulen ein. (8)

Nils Minkmar schreibt nun schon den zweiten Beitrag, leider ist er nur Abonnenten zug√§nglich: Die Feigheit vor "Fitna". Der Film von Geert Wilders darf nicht zensiert werden. Die wenigen Worte, die angeboten werden, reichen aus zu sehen, da√ü sich hier ein Autor gegen den Strom stellt. Es f√§llt niemandem der Kritiker des Geert Wilders auf, da√ü Ayaan Hirsi Ali und andere mit Todesdrohungen √ľberzogene Islamkritiker von den Regierungen und der Gesellschaft ihrer L√§nder im Stich gelassen werden. Die Niederlande gehen damit voran. Sie weigern sich, die Sicherheit ihrer B√ľrger zu gew√§hrleisten, und Ministerpr√§sident Jan Peter Balkenende hat nichts anderes zu tun, als √ľber internationale Medienkan√§le in holl√§ndisch und englisch die Distanzierung von seinen islamkritischen Mitb√ľrgern zu verk√ľnden. In mehreren Nachrichtensendungen von ARD und ZDF ist er nach der Ver√∂ffentlichung des Filmes Fitna zu Wort gekommen. Dieser Mann sch√§mt sich daf√ľr keinen Augenblick, Ethik und Moral sind ihm im Angesicht der Bedrohung durch den Islam abhanden gekommen, und nicht nur das, sondern er arbeitet aktiv daran mit, da√ü der Islamisierung weiter Vorschub geleistet wird. Derweil schreibt Nils Minkmar: Es bildet sich eine merkw√ľrdige Leere um Menschen, die vom Tode bedroht sind. In den unz√§hligen pr√§ventiven Distanzierungen vom Erstlingsfilm des niederl√§ndischen Abgeordneten Geert Wilders fand sich kaum einmal der Hinweis auf die ... Danke f√ľr diesen Artikel!

Es macht viel Arbeit, die 1000 Artikel unserer gleichgeschalteten Massenmedien zu analysieren, die den Geert Wilders mit H√§me, Ha√ü, Verd√§chtigungen und Verachtung √ľbersch√ľtten. Vielleicht macht sich daran eines Tages einmal ein Publizistikstudent in einer Seminararbeit. Ich begn√ľge mich mit zwei Beispielen, die nur scheinbar aus unterschiedlichen politischen Richtungen stammen.

Auf die Idee, Geert Wilders Israel moshav zu googeln, bringt mich ein Artikel auf der Seite 7 des Figaro, vom 29. M√§rz 2008. Der erste Link f√ľhrt zum englischen Wikipedia-Eintrag, in dem vermerkt ist, da√ü Geert Wilders etwa vierzigmal in Israel war und dort auch in einer Brotfabrik und einem Moshav gearbeitet hat. Ein Moshav ist eine landwirtschaftliche Gruppensiedlung in Israel, basierend auf Staatseigentum an Boden, Pflicht zur Eigenarbeit und zur gegenseitigen Hilfeleistung, genossenschaftlichem Einkauf und Vermarktung. Jeder Siedler lebt und wirtschaftet auf seinem Grundst√ľck selbstst√§ndig (Gegensatz Kibbuz). Der erste Moshav wurde 1921 gegr√ľndet, wei√ü Meyers Lexikon. (9)

Ein Moschav-Mitglied aus Jerusalem pr√§zisiert: Ein Moschav ist eine urspr√ľnglich landwirtschaftliche Genossenschaftssiedlung in Israel, basierend auf privaten Bodenrechten der Mitglieder, Pflicht zur Eigenarbeit und zur gegenseitigen Hilfeleistung, genossenschaftlichem Einkauf und Vermarktung. Es gibt Variationen. Heute sind jedoch die Pflicht zur Eigenarbeit und zur gegenseitigen Hilfeleistung, genossenschaftlichem Einkauf und Vermarktung sehr selten. Die Mitglieder wohnen in ihrem eigenen Haus und wirtschaften auf ihrem Boden selbstst√§ndig (im Gegensatz zum Kibbuz). Oft bewirtschaften heute die Mitglieder Ihren Boden nicht selbst, da es sich um zugezogene St√§dter handelt, die das Wohnen in stadtnahen D√∂rfern vorziehen.

Es ehrt die deutschen Medien, da√ü man bei Google unter Geert Wilders Israel moshav keinen Verweis zu ihnen findet, und auch Geert Wilders Israel wird kaum bedient - oder sollte das Absicht sein, damit der Verri√ü und die Erniedrigung des Geert Wilders nicht sofort in die antisemitische Ecke ger√ľckt und dadurch der Sto√ü gegen ihn suboptimal gef√ľhrt w√ľrde?

Als zweiten Eintrag findet man einen Link zum rechtsextremen Altermedia Vlaanderen; der Titel lautet, wenn mich meine bescheidenen Sprachkenntnisse nicht t√§uschen: Geert Wilders : verliefd op Isra√ęl. Geert Wilders: verliebt in Israel. Die holl√§ndischen Medien sind voll von Berichten dar√ľber, da√ü Geert Wilders f√ľr einen israelischen Agenten gehalten wird; er verdiene keinen Schutz, meint De Jonge Journalist, er habe eine geheime israelische Agenda. (10)

Sharon und Thatcher sind meine Vorbilder, wird Geert Wilders vom Altermedia zitiert, und Israel sei ein besonderes Vorbild."eigen volk eerst", sein Volk zuerst, das komme ihm nicht in den Sinn, so verliebt sei er in den Terrorstaat Israel. Die Achse sei Washington - Br√ľssel - Tel Aviv, womit Altermedia beweist, da√ü es nichts begreift. Es geht ja gerade darum, da√ü die EU zugunsten ihrer strategischen und wirtschaftlichen Interessen in den islamischen Staaten der Islamisierung Europas nichts entgegenstellt, sondern sie dazu noch f√∂rdert. Man mu√ü die Rede des Jan Peter Balkenende √ľber den Film Fitna nicht h√∂ren, um das zu wissen, ein Blick in Eurabia. The Euro-Arab Axis, von Bat Ye´or d√ľrfte ausreichen. (11)

Mit 18 Jahren reist Geert Wilders zum ersten Mal nach Israel, um zu arbeiten und das Land kennenzulernen, ´de enige democratie in het hele Midden-Oosten´. Die einzige Demokratie im ganzen Nahen Osten setzt Altermedia in Anf√ľhrungsstriche und distanziert sich somit von der Aussage. Seine Liebe zu dem Land sei nie wieder abgek√ľhlt. In Israel habe er Landsleute besucht. Saillant detail: velen van hen hebben een dubbele nationaliteit, herausragendes Detail: viele von ihnen haben eine doppelte Staatsb√ľrgerschaft. Geert Wilders besucht auch andere L√§nder der Region, √Ągypten, Syrien, Tunesien, T√ľrkei, Zypern und den Iran: ´Maar nergens heb ik dat speciale gevoel van verbondenheid dat ik steeds weer krijg als ik op het Ben Goerion-airport voet op Isra√ęlische bodem zet.´ Aber nirgends habe ich das besondere Gef√ľhl von Verbundenheit, das ich jedes Mal wieder habe, wenn ich auf dem Ben-Gurion Flughafen den Fu√ü auf israelischen Boden setze.

In 25 Jahren habe er ein Netzwerk von israelischen Kontakten aufgebaut. In zijn strijd tegen het moslimextremisme heeft hij in de Isra√ęli´s ervaren bondgenoten gevonden. In seinem Kampf gegen den Muslimextremismus hat er mit den Israelis erfahrene Bundesgenossen gefunden. Ook bij de Mossad, de geduchte geheime dienst van Isra√ęl, kan hij terecht. In 2004 meldt hij dat de Mossad de Nederlandse inlichtingendienst AIVD heeft gewaarschuwd dat terreurcellen in onder meer de Benelux over chemische wapens beschikken. Auch mit dem Mossad, dem gef√ľrchteten israelischen Geheimdienst, kam er gut zurecht. 2004 berichtet er, da√ü der Mossad den niederl√§ndischen Geheimdienst AIVD gewarnt habe, da√ü Terrorzellen unter anderem die Benelux-Staaten mit chemischen Waffen beschicken. Das habe er in Gespr√§chen mit hohen Funktion√§ren des Mossad in deren Hauptquartier erfahren. (12)

Soweit zum ersten Beispiel, aus dem rechtsextremen Altermedia. Nun zum Artikel von Thierry Portes, im Figaro, von wo ich den Tip mit dem Moshav habe. Es versteht sich, daß der nach Den Haag entsandte Sonderkorrespondent keinen Link setzt zum Film, obgleich es ihn gibt, en Exclusivité : Fitna en français. Ich habe ihn gestern an einige französische Freunde herumgeschickt. Es ist unwahrscheinlich, daß Thierry Portes die französische Version nicht kennt. (13)

Wilders, le provocateur n√©erlandais anti-islam, Wilders, der niederl√§ndische anti-islamische Provokateur, titelt Le Figaro √ľber die ganze Seite und l√§√üt den Vornamen des Filmemachers weg, weil sonst nicht die ganz gro√üen Buchstaben h√§tten genommen werden k√∂nnen, das "W" ein Zentimeter hoch, die restlichen Buchstaben 0,5 Zentimeter messend. In diesem Artikel erfahre ich erstmalig davon, da√ü Geert Wilders nach der Schulzeit einige Monate in einem Moshav gearbeitet hat - aber der Reihe nach.

Der niederl√§ndische Abgeordnete hat im Internet einen Film ver√∂ffentlicht, der die muslimische Religion mit dem Terrorismus verbindet, ist der Anrei√üer. Nicht der Film tut dies, sondern die Politideologie des Islam, was der Film deutlich zeigt. Die klangvoll gesungenen Suren fordern die Muslime auf, die Ungl√§ubigen zu ermorden und den Islam √ľber die Welt zu verbreiten. Da sich, wie die Geschichte lehrt, die zu erobernden Bev√∂lkerungen anderer L√§nder das nicht friedlich gefallen lassen, kommen Krieg und Terror √ľber sie von K√§mpfern, die den Tod mehr lieben als das Leben. Eine unvollst√§ndige Aufz√§hlung von Koransuren mit heiligen Aufrufen zum Mord an Juden und Christen kann man in meinem Artikel √ľber Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, vom 1. Dezember 1982 nachlesen. (14)

Der Korrespondent beginnt unmittelbar mit herabw√ľrdigenden Charakterisierungen des Geert Wilders: nicht so brilliant wie der 2002 ermordete homosexuelle Pim Fortuyn, sondern plus banalement h√©t√©rosexuel sei er, mehr allt√§glich heterosexuell. Die sexuelle Ausrichtung wird gegen ihn gewendet. W√§hrend im anderen Fall darauf herumgeritten w√ľrde, da√ü er schwul ist, gilt nun die sexuelle Durchschnittsorientierung als Argument gegen ihn. Hetero, das ist gar nicht schick. Er habe es nichtsdestotrotz auf das populistische Erbe seines Vorg√§ngers abgesehen, wobei mit der Vokabel guigner die Anspielung auf die ber√ľhmten franz√∂sischen Guignol des Canal+ gelingt, die Kasperlepuppen. Damit man einen Eindruck erh√§lt, um welche Infamie es sich handelt, hier die Guignols von Jacques und Bernadette Chirac. So miese hat dessen Politik nicht sein k√∂nnen, da√ü ich mich solcher primitiver Puppen erfreut h√§tte. (15)

Aber wenigsten hat er wasserstoffsuperoxydblonde Haare aufm Kopf, bemerkt Thierry Portes, wobei Calamitas meint, er sollte seinen Friseur verklagen; dem Verdikt schließe ich mich an. (16)

Er habe auch nicht die Sch√∂nheit der Ayaan Hirsi Ali, geht´s weiter mit der H√§me, nicht deren schmerzhafte Vergangenheit als muslimische Frau. Auch hier werden die Argumente umgedreht, was sonst als Frau bzw. Tussi bezeichnet w√ľrde, jetzt w√§re es ein Vorzug: ja, w√§re er doch nur eine sch√∂ne Frau mit dunkler Vergangenheit. Aber dieser gew√∂hnliche Mann erdreistet sich, mit seinem ehemaligen Kollegen die Meinung zu teilen, da√ü sich der Islam niemals mit einer westlichen Demokratie vereinbaren lasse, und er brauche nicht einmal gro√ü in der Welt herumzulaufen, um diese Aussage zu verbreiten. Der Mann mit der immer orangenen Krawatte, der Farbe der niederl√§ndischen Monarchie, f√ľhre seinen Kreuzzug im Lande, sa croisade, seine k√ľnstlerischen F√§higkeiten k√∂nnten allerdings nicht mit denen von Theo van Gogh verglichen werden, der im Jahr 2004 f√ľr seinen Film Unterwerfung ermordet wurde. Weder die Kunst noch sein Tod heben ihn irgendwie heraus aus dem Mittelma√ü, das verklickert den Lesern der Thierry Portes. Wenn´s so ist, braucht man vielleicht den Film gar nicht anzusehen?

Ohne Bildqualit√§t k√∂nnte der Kurzfilm des Geert Wilders, diese gegen den Koran gerichtete Anklage, die allein schon bei ihrer Ank√ľndigung offizielle Verurteilungen und Todesdrohungen in der islamischen Welt hervorgerufen hatte, auf allen Kontinenten eine beispiellose Polemik n√§hren. Der Autor meint anscheinend, die Kampagne der Muslime k√∂nnte die gegen die d√§nischen Karikaturen weit hinter sich lassen. Die Muslime, die in den Niederlanden zu bleiben w√ľnschten, sollten die H√§lfte des Korans zerrei√üen und fortwerfen, habe er in einen Interview mit der Zeitung De Pers gemeint; das sei die Zeitung derer sich Geert Wilders zur Verbreitung seiner Meinung bediene. (17)

Die zweite Nachricht an die Muslime sei ebenso heftig: Wenn Mohammed heute in den Niederlanden ank√§me, "w√ľrde ich vorschlagen, ihn als Extremisten aus dem Land zu jagen". Welch eine vortreffliche Idee, denn nichts anderes ist dieser sogenannte Prophet. "Gew√∂hnlicher" als alle seine Vorg√§nger, was den Populisten gef√§hrlicher f√ľr die niederl√§ndische politische Klasse mache, sei Geert Wilders, weil er, der nach den anderen komme, desto kr√§ftiger dreinschlagen m√ľsse. Er fordert, die Moscheen und die Koranschulen zu schlie√üen. Dies ist allerdings tats√§chlich einer √úberlegung und der Diskussion wert, betrachtet man die zu Gewalt und Mord aufrufenden Koransuren. Er fordere mit einem Gesetzentwurf, das Tragen der Burka zu verbieten, das ist n√§mlich in den Niederlanden erlaubt, obgleich es schon seit Jahren Eingaben und Beschl√ľsse im Parlament gibt gegen die Vermummung, wie auf Western Resistance, vom 22. Dezember 2005, nachzulesen ist. (18)

Die Regierung, die laut Thierry Portes die Einwanderung von Muslimen strikt kontrolliere, wolle das Gesetz nach seiner Pr√ľfung an der niederl√§ndischen Verfassung und internationalen Vertr√§gen nur im √∂ffentlichen Dienst anwenden. Wer von den √§lteren Lesern erinnert sich nicht an die Diskussionen in der Bundesrepublik um das Gesetz zum Vermummungsverbot? Am 28. Juni 1985 wird es von der konservativ-liberalen Koalition beschlossen. Zu der Zeit denkt niemand daran, da√ü sich vermummte Gestalten unter anderen als Demonstrationsbedingungen in der Stadt herumtreiben k√∂nnten - von der Karnevalszeit einmal abgesehen. Nein, totales Burka-Verbot, wettert Geert Wilders. "Der erste Grund: die Polizei mu√ü wen auch immer zu jeder Zeit identifizieren k√∂nnen. Das ist eine Angelegenheit der Sicherheit." Und zweitens - mit tonloser Stimme, aber pl√∂tzlich werde einem das systematische Denken des Geert Wilders bewu√üt: "Wenn Sie die muslimischen Frauen assimilieren wollen, d√ľrfen sie sich nicht in Burkas einschlie√üen, die sie daran hindern, Kontakt mit der Gesellschaft aufzunehmen. Drittens: so behandelt man Frauen in Holland nicht."

Diese jedem vern√ľnftigen Menschen, vor allem den Frauen, als selbstverst√§ndlich erscheinenden √Ąu√üerungen des Geert Wilders erkl√§rt Thierry Portes zu kontrollierten Ausrutschern. Aber sobald er sich dem Abgrund n√§here, womit der Korrespondent wohl meint, da√ü Geert Wilders mit seinen Forderungen bald v√∂llig abst√ľrze, lege er den Bremsgang ein: "Ich habe nichts gegen die einzelnen; der Islam wendet sich gegen die Frauen, gegen Homosexuelle; ich bin kein Rassist, niemals w√ľrde ich im Europaparlament in einer Gruppe mit Le Pen sitzen, oder ich wei√ü nicht, mit welchem rum√§nischen Faschisten oder vom belgischen Vlaams Belang ..." Dann gehe seine Rede aber sofort wieder in Beschimpfungen √ľber, gegen die Einwanderung, den Islam, die Muslime. Es versteht sich, da√ü Thierry Portes dazu kein Zitat anbringt, das m√ľssen ihm die Leser schon glauben, da√ü Geert Wilders so einer ist und so redet.

Und jetzt holt der Korrespondent des Figaro zu seinem besten Vernichtungsschlag aus, zu Informationen, mit deren Hilfe man alle Aktivitäten des Geert Wilders richtig einordnen kann: Der junge Wilders, geboren 1963 in Venlo, hat nach Beendigung seiner Schulzeit im Gymnasium mehrere Monate in einem Moshav verbracht, einem israelischen Landwirtschaftsdorf. Seine Nähe zu Israel - "der einzigen Demokratie im Nahen Osten", wiederholt er, ist ein starkes Gegengift, das mich immun macht gegen die europäische extreme Rechte.

Thierry Portes setzt die Information √ľber die einzige Demokratie im Nahen Osten wie die Altermedia in Anf√ľhrungszeichen, so wissen auch seine Leser, da√ü er sich von ihr distanziert, sie als Schutzbehauptung der Israelis einstuft. Mit Geert Wilders gibt es f√ľr den Korrespondenten keine Gemeinsamkeiten, das sollen wahrscheinlich vor allem die Muslime unter den Lesern des Figaro zur Kenntnis nehmen. Nun folgt die Schilderung des B√ľros von Geert Wilders. An der T√ľr seines B√ľros im Parlament wachen seine Leibw√§chter unter einem Poster der Studentenrevolution vom Tiananmen-Platz, dekoriert mit Fotografien, die das j√ľdische Volk und die Erinnerung an die Shoah zeigen. Aber der Mann in den Vierzigern, der intellektuell reger sei, als seine K√∂rperf√ľlle und seine Verfolger es erwarten lassen, pr√§zisiere, da√ü er auch in Jordanien, Syrien und vielen arabischen L√§ndern herumgekommen sei. Seit 2004 stehe er unter Todesdrohungen islamistischer M√∂rder, sehe seine Frau selten, wechsle st√§ndig seinen Wohnort, sei allein und von der politischen Klasse abgelehnt. Den Kampf gegen die weitere Einwanderung von Muslimen und gegen den Islamismus sei f√ľr Geert Wilders zur Obsession geworden, zur Besessenheit, zur Zwangsvorstellung. Er tut den Mann als krank ab, und wenn man sich die Schilderung ansieht, die er von Geert Wilders abgibt, so ist eine solche sonst nur Frauen vorbehalten, die sich in die Politik wagen: dicklich, keine Sch√∂nheit, banal hetero, gewaltblonde Haare, ein besessener Kreuzz√ľgler.

Der letzte Satz des Artikels weist hin darauf, da√ü der Film den Wirtschafts- und Handelsinteressen seiner Mitb√ľrger wahrscheinlich hinderlich sein werde. Schade das seinem Aufstieg, oder werde er ihn neu in Gang setzen. (19)

Weil diese Anbiederei an die muslimischen Leser des Figaro noch nicht auszureichen scheint, mu√ü noch ein kleiner Zweispalter eingef√ľgt werden:

Ohne ästhetischen oder konzeptuellen Wert, vermischt dieser kleine Film des Abgeordneten der niederländischen extremen Rechten seit Donnerstag Bilder der Gewalt - die Attentate des 11. September, die von Madrid und London -, obskurantistische (sic!) Reden, djihadistische Strafpredigten, einige kriegerische Suren. Die Kraft dieses Pamphlets wird allein abhängen von den Reaktionen, die es hervorruft. "Wir kennen den Kerl, erklärte gestern ein Verantwortlicher der niederländischen muslimischen Gemeinde, die beste Antwort ist eine verantwortliche Antwort," was immer das heißen mag.

Wie die Organisation der islamischen Konferenz, haben sich die meisten islamischen L√§nder darauf beschr√§nkt, diese "Aufstachelung zum Ha√ü" zu verurteilen, diese "Beleidigung f√ľr 1,3 Milliarden Muslime." (20)

Aus dem Artikel und dem Zweispalter geht hervor, da√ü der Korrespondent entweder den Film nicht kennt, was unwahrscheinlich ist, oder da√ü er die Leser des Figaro bewu√üt verdummt. Geert Wilders macht er l√§cherlich durch Anspielungen auf Sch√∂nheit, Korpulenz, Haarfarbe, und die Richtung, in die man suchen sollte, gibt er vor mit dem Hinweis auf die Verbindung zu Israel. Das alles steht in der Zeitung, die mehrheitlich dem Serge Dassault geh√∂rt; sein Name ist bis 1949 Serge Bloch. Er wird Mitte der 20er Jahre geboren und stammt aus der durch die franz√∂sische Vichy-Regierung verfolgten und in Montlu√ßon und in Buchenwald eingekerkerten j√ľdischen Familie des Marcel Bloch: ... Um die schwarze Periode des Krieges zu vergessen, entscheiden Marcel Bloch und seine Familie (1949), den Namen zu wechseln. (21)

Geert Wilders wendet sich gegen diejenigen, die heute gegen die Juden k√§mpfen, die es nicht verschweigen, sondern in ihrem Koran wie eine Monstranz vor sich hertragen, gegen fundamentalistische Muslime, die aus dem Koran wissen, was sie mit Juden und anderen "Ungl√§ubigen" tun m√ľssen: sie zu Dhimmis machen oder sie ausrotten.

Was n√ľtzen Alexandre Adler und Ivan Rioufol mit ihren Kommentaren auf der vorletzten Seite des Figaro, welche Heuchelei!

Nachtrag:

Eben schickt mir Clemens den Kommentar des Professors Gerhard Mangott, von der Universit√§t Innsbruck; er entsch√§digt mich f√ľr alle Gemeinheiten, die ich heute durchgearbeitet habe. Danke daf√ľr! (22)

30. März 2008

Update

Um Prozessen zuvorzukommen verändert Geert Wilders den Film Fitna in drei Punkten: (23)

  • Die Mohammed-Karikatur von Kurt Westergaard wird entfernt,
  • das Foto des Rappers Salah Edin wird durch ein Foto des M√∂rders Mohammed Bouyeri ersetzt,
  • Robbie Muntz, der Interviewer des Theo van Gogh, wird am Ende des Films erw√§hnt, weil seine Stimme in dem Film zu h√∂ren ist.

Derweil erfreut Andrew G. Bostom auf seiner Site mit einem herrlichen Aprilscherz: Kurt Westergaard zeichnet eine Karikatur zu Ehren des Rechtspopulisten, der in seinem gelben Haarschopf die ber√ľhmte Bombe tr√§gt - oder ist das etwa tats√§chlich wahr? (24)

Quellen

(1) Google News: Rechtspopulist
http://tinyurl.com/2o2ayo

(2) Linkspopulist, myDict
http://www.mydict.com/Wort/Linkspopulist/

(3) Linkspopulismus. Wiktionary. Das freie Wörterbuch
http://de.wiktionary.org/wiki/Linkspopulismus

(4) Fitna - Deutscher Text. The Transatlantic Conservative, March 28, 2008
http://transatlanticconservative.blogspot.com/2008/03/fitna- deutscher-text.html

This is the official "Fitna" Movie. 28. März 2008
http://www.eussner.net/fundsachen_2008-03-28_22-10-58.html

(5) Der Prophet des Islam. Arbeitskreis Religion und Menschenrechte
http://www.derprophet.info/

(6) Salafiyyah Jihadiyyah.pdf. Download 45.6 KB, box.net
http://www.box.net/shared/zugl0tg1jl

(7) Congratulations Geert. Your "fitna" movie has created more Mujaahideen amongst the Muslims. The Ignored Puzzle Pieces of Knowledge, March 27, 2008
http://tinyurl.com/3ye292

(8) Wenn Recht wehtut. Von Christiane Peitz, Tagesspiegel, 29. März 2008
http://tinyurl.com/2ka8da

Quälende Collage des Hasses im Internet. Von Nils Minkmar, Faz.net,
28. März 2008
http://tinyurl.com/yulhce

(9) Moshav. Meyers Lexikon
http://lexikon.meyers.de/meyers/Moshav

(10) De geheime agenda van Geert Wilders. Von Ata Kirat, De Jonge Journalist,
29. März 2006
http://www.dejongejournalist.nl/news.php?nid=2633

(11) Bat Ye´ors Eurabia. By Rael Jean Isaac, Mideast Outpost, February 24, 2005
http://mideastoutpost.com/archives/000139.html

(12) Geert Wilders : verliefd op Isra√ęl. Altermedia Vlaanderen, 12. April 2007
http://vl.altermedia.info/de-nederlanden/geert-wilders-verli efd-op-israel_7462.html

(13) Exclusif Bivouac-ID : Fitna en français. Par Yann, le 28 mars 2008
http://www.bivouac-id.com/2008/03/28/exclusif-bivouac-id-fit na-en-francais/

(14) Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, vom 1. Dezember 1982.
21. März 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-03-21_19-25-15.html

(15) Jacques&Bernadette Chirac. Téléchargement Les Guignols
http://media.canal-plus.com/image/85/7/11857.12.jpg

(16) Was von Fitna √ľbrig blieb. Von Calamitas, Die Flache Erde, 28. M√§rz 2008
http://calamitas-bystander.blogspot.com/2008/03/geert-wilder s-fitna_28.html

(17) De Pers
http://www.depers.nl/

(18) Holland: MPs Approve Banning of Muslim Burkas, Giraldus Cambrensis, Western Resistance, December 22, 2005
http://www.westernresistance.com/blog/archives/001264.html

Dutch MPs Push for Anti-Muslim Legislation. A New Dark Age is Dawning,
January 31, 2008
http://librabunda.blogspot.com/2008/01/dutch-mps-push-for-an ti-muslim.html

(19) Wilders, le provocateur néerlandais anti-islam. Par Thierry Portes, le Figaro,
29 mars 2008, p. 7
http://tinyurl.com/222xeb

(20) Une "insulte" pour les musulmans. Par T.P (Thierry Portes), le Figaro,
29 mars 2008, p. 7
http://tinyurl.com/yw5yf9

(21) Le Monde selon Bush - ein Film f√ľr franz√∂sische Heuchler. 11. Juli 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-07-11_18-09-29.html

(22) Zwietracht oder die Freiheit des Wortes. Von ao. univ. prof. dr.
Gerhard Mangott, Innsbruck
http://www.gerhard-mangott.at/?p=266#more-266

(23) Wilders past Fitna aan om procedures te voorkomen. MSN.nl, 31-03-2008
http://msn.anp.nl/msn/nieuws.do?action=article&id=5912047

(24) Geert´s the Bomb. By Andrew G. Bostom, April 1, 2008
http://tinyurl.com/2j7d5h



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