
Mohammed al-Dura. Der Appell für Charles Enderlin
Es beginnt damit, daß die jetzt als Appell bezeichnete Stellungnahme des Nouvel Observateur (NouvelObs) zunächst Pétition genannt wird. Einige Sites, die den Text übernehmen, haben das bislang nicht geändert. Google.fr bietet 610 Seiten für "pour charles enderlin" pétition. (1)
Ein Blick in die Definition von Wikipedia reicht zu sehen, daß schon der Begriff verfehlt ist: Eine Petition (lat. petitio "Angriff", "Ersuchen") bezeichnet eine Eingabe (Bitte oder Beschwerde) an eine zuständige Behörde oder an eine Volksvertretung. Es handelt sich meist um Bitten von Bürgern an Parlamente, Gesetze zu ändern bzw. zu beschließen. (2)
Wikipédia präsentiert keine französische Definition, aber es gibt unter "comment faire une pétition" zwei Millionen Anleitungen. Sie sind im Sinne der deutschen Wiki-Definition gehalten: (3)
Le droit fondamental de tout citoyen de présenter une pétition à ses représentants élus est établi depuis longtemps. La pétition est un moyen par lequel le public peut porter un grief ou une question qui l´intéresse à l´attention du Conseil municipal. ... Au lieu d´avoir plusieurs personnes qui adressent chacune leur lettre au Conseil, il est beaucoup plus facile de faire une pétition : on n´écrit qu´une seule lettre, et plusieurs personnes la signent pour indiquer leur appui.
Das Grundrecht eines jeden Bürgers, seinen gewählten Vertretern eine Petition vorzulegen, ist seit langem etabliert. Die Petition ist ein Mittel, durch das die Öffentlichkeit eine Beschwerde oder eine Frage, die sie interessiert, dem Gemeinderat zur Kenntnis bringt ... Anstatt viele Personen zu haben, die jede einzelne dem Rat ihren Brief vorlegt, ist es sehr viel einfacher, eine Petition zu formulieren: Man schreibt nur einen Brief, und mehrere Personen unterschreiben ihn, um ihre Zustimmung auszudrücken.
Den Verfassern der Pétition ist offensichtlich nicht klar, wer sie sind, und welche Stellung sie in der französischen Gesellschaft einnehmen, an wen sie sich richten - an den Staat? Das würde den Begriff Pétition erklären. Die Staatshörigkeit französischer Journalisten ist weltweit bekannt. Einige Unterzeichner sind oder waren in dessen Diensten; sie kennen keine Gewaltenteilung, sie arbeiten staatstragend.
Nun also heißt die Pétition nicht mehr so, sondern Appel, was ebenfalls ein unzutreffender Begriff ist. Der Freispruch des Philippe Karsenty hat den Verfassern des "Appells" anscheinend das Gehirn vernebelt; hier zwei Definitionen von vielen: (4)
DWDS: 1. Aufruf (an die Öffentlichkeit): einen A. unterzeichnen; einen flammenden, dringenden A. an die Allgemeinheit, an eine Versammlung, an jmdn. richten; sich an jmdn. mit einem A. wenden; der A. an das Gewissen, an die Menschlichkeit; der A. verhallte ungehört.
Wiki: Ein Appell ist eine Form der verbalen und nonverbalen Kommunikation. Er ist an einen oder mehrere Empfänger gerichtet und soll bei diesen eine Einstellungs- oder Verhaltensänderungen bewirken. Der Appell beinhaltet einen Wunsch oder eine Handlungsaufforderung. Der Versuch, Einfluss zu nehmen, kann mehr oder weniger offen bzw. verdeckt sein. Im letzteren Fall spricht man von Manipulation.
Wikipédia sagt auch hier nicht viel anderes, im französischen Sprachgebrauch wird Appel eher noch restriktiver verwendet als im deutschen. In allen Fällen werden diejenigen, an die appelliert wird, aufgefordert, etwas zu tun oder zu unterlassen. Der NouvelObs richtet den Appell aber nicht an die französische Justiz oder sonst einen plausiblen Ansprechpartner; soll er vielleicht ein Appel au ridicule sein, eine Taktik der Argumentation, eine trügerische Debatte, die darin besteht, die Äußerungen seines Gegners bis zur Lächerlichkeit zu karikieren und sie somit leicht zurückweisbar zu machen? Dann wäre der Appell an seine Verfasser gerichtet. (5)
Wobei sollen die Unterzeichner mitmachen? Warum steht nicht darüber, um was es geht, nämlich um eine Sympathieerklärung für Charles Enderlin? Talal Abu Rahma jedenfalls dementiert schon am 30. September 2002 seine vor der Palästinensischen Organisation für Menschenrechte unter Eid ausgesagte Beschuldigung, vom 4. Oktober 2000, die Soldaten der israelischen Armee hätten "absichtlich und kaltblütig" Mohammed al-Dura erschossen, schreibt Gérard Huber auf seiner Site. Die Unterzeichner des Appells tragen dem nicht Rechnung, sie stützen Lügen. (6)
Ein fiktiver Brief von Freunden an ihren Genossen Charles Enderlin
Charles, alter Ideologe aus gemeinsamen linksradikalen Zeiten, wir lieben Dich! Und weil wir Dich lieben, folgen wir Dir in Deine Lügen und Betrügereien, die Du nunmehr bald acht Jahre in Deinen Büchern und Beiträgen ohne jede Scham betreibst, die Du selbst nach dem Freispruch von Philippe Karsenty, vom 21. Mai 2008, wiederholst und als vérités, Wahrheiten, und faits, Tatsachen, bezeichnest. Auch wir finden, daß Du einem Komplott rechter pro-israelischer amerikanischer und französischer Kreise zum Opfer gefallen bist.
Der Appell-Unterzeichner Patrick Saint-Paul berichtet an diesem Wochenende ausführlich und ganzseitig im Figaro, worum es geht beim Staatsbesuch von Nicolas Sarkozy in Israel, es geht um die Zerschlagung Deines Traumes: Le rêve brisé, um Deine années perdues, die verlorenen Jahre, Israel zu isolieren, diesen angeblichen Staat, der selbst unter arabischem Raketenbeschuß, unter Selbstmordattentaten und Entführungen von Soldaten beweisen will, was wir immer grundsätzlich bestritten haben, nämlich, daß bürgerlich-demokratische Staaten eine Daseinsberechtigung haben, daß sie vielmehr verfaulen und absterben müssen. Wir meinen wie Du, daß Israel der erste Staat sein sollte; dann werden die anderen Staaten nach und nach folgen. (7)
Charles, wir freuen uns, daß wenigstens der Staatssender France 3 Deinem Blog eine Heimstatt gewährt, daß Du nicht vertrieben wirst wie 750 000 Araber aus Palästina und 850 000 Juden aus arabischen Staaten nach der Staatsgründung Israels (Ja, ja, von den vertriebenen Juden haben wir inzwischen gehört). Die Sympathieerklärung für Dich haben 42 Mitarbeiter von France 2/3/5/24, darunter 23 von France 2, unterzeichnet und 54 vom NouvelObs. Es stimmt uns ein Stück weit traurig, daß sich von den staatlichen Fernsehanstalten nicht mehr Kollegen mit Dir solidarisieren, wenn man bedenkt, daß die viel mehr sind als im NouvelObs. Aber so sind die Menschen, sie warten erst einmal ab, wie´s mit Dir weitergeht - nicht daß es ihrer Karriere schadet ... (8)
Charles, um Dir zu helfen, haben wir ein großes Geschütz aufgefahren, in dem wir noch einmal die Behauptung Deiner Reportage wiederholen, daß der 12-jährige Mohammed al-Dura, am 30. September 2000, in Gaza während einer militärischen Auseinandersetzung zwischen israelischen Soldaten und bewaffneten palästinensischen Einheiten von Schüssen aus der israelischen Stellung getötet wurde, tué par des tirs venus de la position israélienne, le 30 septembre 2000, dans la bande de Gaza. Charles, Du siehst, wir halten zu Dir, bis alles in Scherben fällt!
Wir weinen der erstinstanzlichen Gerichtsentscheidung nach, die am 19. Oktober 2006 getroffen wird, ohne daß die Richter Zeugen vernehmen, weder die zwei Zeugen der Kläger noch die vier des Beklagten Philippe Karsenty, und ohne daß die Kläger es für nötig halten, im Gericht zu erscheinen; das sind schöne Zeiten gewesen, Charles, als die Urteile der französischen Gerichte vorab feststanden! (9)
Nun wollen wir hoffen, daß der Generalstaatsanwalt des Obersten Gerichtshofes von Paris Laurent Le Mesle, der ehemalige Juristische Berater des Altpräsidenten und einstige Kabinettschef des Justizministers Pascal Clément, seinen Einfluß geltend machen wird, wenn Du gemeinsam mit France 2 weiterkämpfst für Dein (!) Recht; leider ist Jacques Chirac nicht mehr im Amt, der beim ersten Verfahren durch sein Empfehlungsschreiben, Deine Qualität als Auslandskorrespondent betreffend, beweist, wie sehr er Deine Arbeit vor Ort schätzt. Grigori Pantilejew schreibt dazu auf seinem Blog: Für die Richterin war aber die Autorität des Senders und Enderlins unantastbar, umsomehr, dass ein Empfehlungsbrief von Präsident Chirac eintraf, der für seinen guten Freund Enderlin ein gutes Wörtchen ausgesprochen hat. Es werden doch noch dem Jacques Chirac verpflichtete Richter Recht sprechen und die Beleidigungen durch Deine Kritiker mit harten Strafen ahnden! (10)
Charles, Du stehst auch für unser (!) Recht, dem Publikum in aller Freiheit über Israel zu berichten und zu kommentieren, was wir wollen, von israelischen Soldaten, die arabische Frauen vergewaltigen, weil sie wissen, daß diese dann von ihren Familien ausgestoßen und des Todes sind, oder von israelischen angeblichen Kunststudenten, die vor den brennenden Türmen des WTC tanzen und sich einen feixen über das Unglück, das am 11. September 2001 über die USA hereinbricht. Charles, Du vertrittst auch das Recht, Interviews mit ´nem unliebsamen französischen Philosophen zurechtzubiegen, damit dieser für alle Zeiten in Frankreich diskreditiert sei, Du bist die Speerspitze des Hoheitsrechtes der französischen Journalisten über Tatsachen und Wahrheiten. Hergelaufene Kritiker wie Philippe Karsenty oder gar Blogger müssen ein für allemal mundtot gemacht werden. Schade, daß er nun die 4000 Euro Strafe und Anwaltskosten nicht zahlen muß, vom Ehreneuro an Dich und an France 2 nicht zu reden!
Wir grüßen Dich, Charles, und wünschen Dir für die nächste Runde Deiner gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Mob alles Gute!
Bedenke bitte, Du kämpfst auch für uns!
Deine Freunde
Einige Unterzeichner des Appells für Charles Enderlin
Im Artikel Mohammed al-Dura, Esther Schapira und die Ména habe ich angekündigt, einige der Genossen des Charles Enderlin vorzustellen, über die ich in früheren Artikeln geschrieben habe. Ich bitte meine Leser, jeweils eussner - name des unterzeichners zu googeln; hier werde ich es kurz machen:
- Florence Aubenas: NouvelObs, seinerzeit Libération, Nachfolgerin von Georges Malbrunot, Le Figaro, und Christian Chesnot, RFI, als "Waffe" Jacques Chiracs im Irakkrieg Frankreichs gegen die USA, von ihren Entführern als "unbrauchbare Geisel" bezeichnet; weitere Akteure in diesem Krieg: Didier Julia und viele andere.
- Yves Aubin de La Messuzière: Pensionär, ehemaliger Botschafter im Irak und Leiter der Abteilung Nordafrika und Naher Osten am Quai d´Orsay, weiß von der Hamas, daß sie bereit wäre, einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 und damit indirekt Israel anzuerkennen.
- Esther Benbassa: Forschungsdirektorin beim CNRS und Professorin für die Geschichte der Juden an der Pariser Sorbonne; tritt in Seminaren und auf Pressefesten auf mit dem Muslimbruder Tariq Ramadan und dem Präsidenten des MRAP Mouloud Aounit, wird gern zitiert in Zeitungen der LCR "Rouge" und des PCF "L´Humanité".
- Pascal Boniface: Direktor des staatlichen IRIS; weiß, daß der Anstieg des Antisemitismus gegenüber den Juden in Frankreich auch der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern geschuldet ist, setzt Jörg Haider mit Ariel Sharon gleich, empfiehlt dem PS, den pro-israelischen Juden François Zimeray nicht mehr als Kandidaten aufzustellen.
- Avraham Burg: ehemaliger Knesset -Präsident, hält Israel für ein zionistisches Ghetto und die israelische Gesellschaft für paranoid, verlinkt auf Sites der Faucheurs volontaires als ihr Genosse im Kampf.
- Jean-Yves Camus: ehemaliger Mitarbeiter von proche-orient.info der Élisabeth Schemla, Freundin des Jacques Chirac, und wie sie Unterstützer des Charles Enderlin, Gegner des Philippe Karsenty und damit natürlicher Verbündeter des Charles Enderlin.
- Monique Cerisier ben Guiga: Parti Socialiste, Senatorin, Vizepräsidentin der Kommission für Außen- und Verteidigungspolitik und der Streitkräfte, Vertreterin der Auslandsfranzosen
- Sylvain Cypel: Le Monde, ehemaliger Chefredakteur, antizionistischer Linksradikaler, politischer und persönlicher Freund des Charles Enderlin, Kolporteur der aus dem Online Intelligence Letter des französischen Agenten Guillaume Dasquié gefischten Geschichte von den am 11. September 2001 begeistert tanzenden israelischen kunststudierenden Spionen, behauptet, daß Talal Abu Rahma den Tod des Mohammed al-Dura am vierten Tag der Intifada II gefilmt habe, also am 2. Oktober 2000, Verdreher der Worte des französischen Philosophen Alain Finkielkraut über den Aufruhr in den Vorstädten.
- Jean Daniel: Mitbegründer des NouvelObs, Freund des Historikers und ehemaligen Botschafters Israels in Paris Elie Barnavi, dessen Idee die Pétition ist, der jetzt aber eine Untersuchungskommission fordert, das will dann auch Jean Daniel, vielleicht, um damit den NouvelObs aus der selbstverschuldeten ideologischen Verblendung zu führen.
- Sara Daniel: NouvelObs, Tochter des Jean Daniel Bensaïd, Erfinderin der absichtlichen Vergewaltigung von Palästinenserinnen durch Soldaten der IDF, die wissen, daß die Frauen danach von ihren Familien umgebracht werden.
- Alfred Grosser: Professor, kritisiert Israel als Jude, Vertreter ordinär antizionistischer Positionen in Bundestagsausschüssen, auch als "Ekel Alfred" und postsenile Plaudertasche bekannt, beweint das erlittene deutsche Leid der Bombennächte und der Vertreibungen.
- Jacques Julliard: Historiker, ehemaliger Gewerkschafter, abgeordneter Redaktionsdirektor des NouvelObs und Chef der Kämpfer gegen "Néoreacs", Verwandte der US-amerikanischen "Neo-cons", Studiendirektor an der EHESS, Kollege des Edgar Morin.
- Jacques Lang: zehn Jahre Minister für Kultur unter François Mitterand, mit Charles Enderlin, am 19. Juni 2008, in Israel bei der Fête de la musique, der eine kommentiert für France 2, der andere strahlt, anschließend strahlt der andere mit Ehud Olmert.
- Bernard Langlois: 1988 Gründer der israelfeindlichen Zeitschrift Politis, die nur noch von Gnaden des Diplo existiert.
- Jean-Francois Leroy: Direktor von Visa pour l´Image, des jährlich in Perpignan stattfindenden Internationalen Festivals des Fotojournalismus, The picture of the year (2001) was a video taken by Palestinian cameraman Talal Abdurahama, for his video of the shooting death of a Palestinian boy in the Gaza strip, preisgekrönt in Perpignan, auf dem 13. Festival.
- Daniel Mermet: 1998 ATTAC-Mitbegründer, Animateur der beliebten antiisraelischen Hetzsendung "Là-bas si j´y suis", Interviewpartner der israelischen Historikerin Idith Zertal, mit der er in seiner Sendung über die Instrumentalisierung der Shoah für politische Zwecke plaudert: "Zuviel Erinnerung führt zu Gedächtnisschwund", Verehrer des Charles Enderlin, den er am 24. Oktober 2002 für seine Sendung interviewt, Autor des Films Chomsky&Compagnie, klagt Israel der Apartheid an und hält diesen Staat für das größte Hindernis für den Weltfrieden.
- Noël Mamère: Bürgermeister von Bègles, Abgeordneter der Grünen, Spätrevoluzzer, hat vollstes Verständnis für die jugendlichen Gewalttäter in den Vorstädten, gehört zu den linksradikalen Politclowns um José Bové: Maisausreißen ist eine legitime Aktion, weil wir es ablehnen, daß das Gesetz Privatinteressen dient.
- Robert Ménard: Generalsekretär der Reporters Sans Frontières, Redelöwe, Kämpfer für die Menschenrechte, Bewunderer des nacktarmigen tibetischen Demagogen Dalai Lama, bezichtigt Alain Finkielkraut der Parteilichkeit, Israel betreffend, findet, daß der Zweite Weltkrieg nicht ewig für die israelischen Soldaten als Entschuldigung ihres Handelns dienen kann, man könne nicht ewig Opfer spielen.
- Claude Perdriel: Industrieller, Mitbegründer und Besitzer des NouvelObs, ehemaliger Wahlkampfleiter des Präsidentschaftskandidaten François Mitterand.
- Pierre Prier: Auslandskorrespondent des Figaro, au moment des faits, zur Zeit der Ereignisse des 30. September 2000, Korrespondent des Figaro in Jerusalem, wo er Gelegenheit hat, die kleine selbsternannte Gruppe der Verteidiger Israels kennenzulernen, die Israel aber sehr schaden, Charles, ich unterschreibe jedes Deiner Worte, ihm sagt Seif el-Islam Kadhafi, daß er die Mittelmeerunion begrüße, wenn nur Israel nicht dabei ist, er berichtet über die Ausdehnung des Einflusses der Hezbollah im Libanon.
- Sibylle Rizk: Chefredakteurin der seit 1930 erscheinenden francophonen libanesischen Wirtschaftszeitung Le Commerce du Levant und perfekt im Unterschlagen von Tatsachen, sie zitiert die Terroristen distanzlos, Mahmud Ahmadinejad klagt die "kriminellen Handlungen Israels" an, sie verschweigt in ihrem Artikel, daß die beiden israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev im Auftrag des Imad Mughniyeh von israelischem Territorium entführt worden sind, für Hassan Nasrallah sei die Ermordung (!) des Imad Mughniyeh ein schwerer Schlag.
- Patrick Saint-Paul: Korrespondent des Figaro in Israel, für ihn heißt Israel der Hebräerstaat, die Hezbollah in Terroraktion versteckt er hinter dem Begriff die schiitische Organisation, der Nahostkonflikt ist für ihn der israelisch-palästinensische Konflikt, zum 60. Jubiläum der Staatsgründung kennt er nichts als Häme und Kritik für den Staat.
- Hubert Védrine: ehemaliger Außenminister, unterzeichnet gemeinsam mit 1002 (!) ehemaligen Ministern und hochangigen Funktionären des PS, am 15. Dezember 2003, einen Aufruf der Sozialisten für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten. Von neun Absätzen sind acht massive Anklagen gegen Israel, das die ganze Schuld am Konflikt im Nahen Osten zugewiesen bekommt. Die Palästinenser werden als Opfer dargestellt.
- Laurent Zecchini: Le Monde, dort zuständig für Verteidigungsfragen, fragt Außenminister Colin Powell, am 18. November 2003, warum die USA nicht Druck auf Israel ausüben, to start (!) the peace process, daß Israel den Friedensprozeß beginnen möge.
Eine feine Gesellschaft!
23. Juni 2008 - Ergänzung zur Beförderung des Journalisten mit Berufung auf das Niveau professionnel 4
Quellen
(1) Appel. Pour Charles Enderlin, NouvelObs.com, 27 mai 2008
http://tinyurl.com/3w7ozo
Pétition pour Charles Enderlin. TVDZ, la télévision du maghreb se déchaine !
9 juin 2008
http://tinyurl.com/4b8kr6
(2) Petition. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Petition
(3) Les Pétitions. Foire aux questions. Great Grand Sudbury, Canada
http://tinyurl.com/3jacam
(4) Appell. DWDS. Das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache des
20. Jahrhunderts
http://www.dwds.de/?kompakt=1&qu=Appell
Appell (Kommunikation). Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Appell_(Kommunikation)
(5) Appel. Wikipédia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Appel
(6) ZUT ! ON A ENCORE OUBLIÉ TALAL ! Par Gérard Huber, 7 juin 2008
http://www.gerardhuber.fr/crbst_59.html
(7) Dans les coulisses du voyage de Sarkozy en Israël. Par Patrick Saint-Paul, correspondent à Jérusalem, Le Figaro, 21/22 juin 2008, p. 2
http://tinyurl.com/5kru4m
(8) Quelques vérités sur la campagne de désinformation et de diffamation.
Par Charles Enderlin, France 3. Les Blogs, 25 mai 2008
http://tinyurl.com/4b66tk
(9) Justiz und Medien Frankreichs im Dienst der Politik des Jacques Chirac.
2. November 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-11-02_02-21-36.html
(10) Mohammed Al Dura Prozesse in Frankreich. Von Grigori Pantilejew,
3. Februar 2007
http://tinyurl.com/6a6aft
Die Rechtfertigung der Journalisten mit Berufung
Der sozialistische Journalist. 28. Mai 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-05-28_01-17-09.html
Die Beförderung der Journalisten mit Berufung
Nachdem im Gerichtssaal das Filmmaterial gezeigt worden ist, ohne daß dort der angebliche Tod des Mohammed al-Dura dokumentiert ist, und obgleich Nicolas Sarkozy seit einem halben Jahr als Staatspräsident amtiert, befördert der Staatssender France 2, am 26. November 2007, seinen Auslandskorrespondenten Charles Enderlin zur Belohnung für seine Unterstützung der Arabienpolitik Frankreichs gegen Israel auf die höchste Stufe der möglichen Beförderung, "Promotion Filière", niveau professionnel 4; es bedeutet, daß er auf seinem Posten in Israel verbleibt, aber nunmehr in den Rang eines Stellvertretenden Chefredakteurs erhoben ist.
Prix France 2 de la mise en scène. Ména, 26 novembre 2007
http://www.menapress.com/article.php?sid=1913
Artikel in meinem Archiv über die Affäre Mohammed al-Dura
Mohammed al-Dura. Esther Schapira und die Ména. 21. Juni 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-06-21_23-12-06.html
Mohammed al-Dura. Esther Schapira und die Ména. 21. Juni 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-06-21_23-12-06.html
Mohammed al-Dura. Freispruch für Philippe Karsenty. 21. Mai 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-05-21_20-52-43.html
Mohammed al-Dura. Jetzt wird´s eng für Charles Enderlin. 2. Oktober 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-10-02_21-45-48.html
Mohammed al-Dura. Lügen haben kurze Beine. Dokumentation.
20. September 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-09-20_14-00-00.html
Justiz und Medien Frankreichs im Dienst der Politik des Jacques Chirac,
2. November 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-11-02_02-21-36.html
Der Fernsehkanal France 2 als aktiver Kämpfer der Al-Aqsa Intifada.
10. Februar 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-02-10_01-52-36.html
Flucht und Vertreibung der Palästinenser in deutschen Online-Medien.
22. Oktober 2003/10. Februar 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-02-10_03-57-59.html
Einen Überblick über alle Artikel finden Sie im Archiv
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