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Chicago Boys & Girls agitieren die Juden in Florida f├╝r Barack Obama

Alle Barack Obama Fans in Deutschland, Frankreich und in den USA k├Ânnen jetzt noch einmal recht von Herzen in Nostalgie schwelgen, es bleibt ihnen sonst nicht viel ├╝brig heutzutage. Schicke Zwischen├╝berschriften beamen die Leser zur├╝ck in die gute alte Obama- Aufbruchsstimmung: "Yes we can!" Sarah Silverman agitiert noch einmal Zayde, Bubbie und Tante Lea. Auch die Rede vorm AIPAC, vom 4. Juni 2008, auf den Tag genau ein Jahr vor der Kairoer Rede, sollen die Gl├Ąubigen noch einmal h├Âren und den L├╝gner sehen. Das AIPAC-Video ist noch immer online, und Kairo sowieso, in 780 Varianten, full speech, higher and lower quality versions. (18)

Zus├Ątzliche Links, auch ├╝ber entt├Ąuschte Fans, findet man am Ende des Artikels. Umfragewerte spiegeln die Stimmung der US-B├╝rger wider. Gallup Daily: Obama Job Approval steht bei 49% : 44%. Tendenz: fallende Prozente zu steigenden Prozenten, es stand sogar schon 46% : 46%. (19)

O├╣ sont tous mes amants, / Tous ceux qui m´aimaient tant ? Wo sind alle meine Geliebten, alle diejenigen, die mich so sehr geliebt haben? Sie werden Barack Hussein Obama abservieren und fortwerfen wie eine hei├če Kartoffel, und Dalia Mogahed, David Axelrod und Rahm Emanuel hinterher. Chuck Schumer und Ed Koch bereiten es schon vor. ├ťber das Personal der US-Regierung gibt´s zahlreiche Artikel in meinem Archiv. I told you so! (20)

Le Figaro : Obama assoit sa domination dans les sondages

Auf der Startseite des Figaro findet man unter dem Titel Obama behauptet wiederum seine ├ťberlegenheit in den Umfragen den ersten Propaganda-Artikel f├╝r die Demokraten der USA. Darunter den n├Ąchsten, ├╝ber die Entwicklung der Umfrageergebnisse f├╝r Barack Obama und gegen John McCain, und darunter den dritten, ├╝ber den 26-j├Ąhrigen Redenschreiber Jon Favreau, der die in die Geschichte eingehenden Spr├╝che f├╝r Barack Obama fertigt, wenn dieser keine Zeit dazu hat: "Yes We Can". Er ist gewisserma├čen der Gegenspieler des David Frum, des Erfinders der "axis of evil"; denn bei Barack Obama, dem Einiger der USA, gibt es solche Achse nicht, sondern nur Gutes, einen freundlichen Hamas-Funktion├Ąr Ahmed Yousef, der ihm die Pr├Ąsidentschaft w├╝nscht, den Willen des Kandidaten, ohne Vorbedingungen mit Mahmud Ahmadinejad zu verhandeln, es gibt Ank├╝ndigungen an die Juden des AIPAC, Jerusalem solle ungeteilt zu Israel geh├Âren, und an Israelis und pal├Ąstinensische Araber, da├č dem nicht so ist: suum cuique. (1)

Etwas versteckter, unter ├ëlections USA 2008 avec CNN, liest man den interessantesten Artikel des Tages, von Renaud Girard. Die Blicke der Araber m├╝ssen nicht gleich darauf fallen, da├č sich die Juden Amerikas f├╝r Barack Obama ins Zeug legen. Sie k├Ânnten darob ins Gr├╝beln kommen: Les jeunes Juifs se mobilisent pour Obama, Die jungen Juden werden aktiv f├╝r Obama. So, wie´s dasteht, sind alle jungen Juden der USA f├╝r Barack Obama auf den Beinen. Das behauptet der Figaro im Verbund mit CNN. (2)

Welches wirtschaftliche und/oder ideologische Interesse hat der Besitzer des Figaro Serge Dassault daran, statt sachlich ├╝ber den Wahlkampf zu informieren, den Internet-Auftritt des Figaro vollm├╝llen zu lassen mit der Begeisterung seiner Journalisten und derer von CNN f├╝r Barack Obama? Was bringt es ihm, auf Gedeih und Verderb f├╝r den Kandidaten der Demokraten einzutreten; die Franzosen d├╝rfen die Lichtgestalt doch gar nicht w├Ąhlen? Ist diese auch wie er gegen das raffende, f├╝r das schaffende Familienkapital, oder ist es der Auftr├Ąge wegen? W├╝rde ein siegreicher John McCain seine Flugzeuge statt beim Konzern des "Senators from Boeing", des Demokraten Henry "Scoop" Jackson (1912-1985), woanders ordern? W├╝rde die Zusammenarbeit des Weltf├╝hrers in der elektronischen Ausstattung Dassault Aviation mit Boeing reduziert? Was w├╝rde aus all den"Dreamlinern" - geht es darum? Oder finden die arabischen Gesch├Ąftspartner den Barack Obama als Pr├Ąsidenten smarter? (3)

Le Figaro : Les jeunes Juifs se mobilisent pour Obama

Warum ist heute wieder eine ganze Seite der Obama-Propaganda gewidmet, dreiviertel davon den j├╝dischen Aktivisten, ein Viertel den Katholiken in Pompton Lakes, New Jersey, also ebenfalls allen Katholiken, die sich ├╝ber Attacken des John McCain emp├Ârten, und drei kleinen Meldungen, ├╝ber Umfrageergebnisse der den Demokraten nahestehenden Institutionen Reuters-C-Span-Zogby mit 49:43 f├╝r Obama sowie ├╝ber die mit Foto abgebildete Abtreibungsgegnerin Sarah Palin, die den Kandidaten der Demokraten bezichtigt, f├╝r Abtreibungen ohne Bedingungen einzutreten, auf der anderen Seite des Fotos diese Meldung: Sarah Palin, die Mitkandidatin des Republikanischen Kandidaten f├╝r das Wei├če Haus, hat vorgestern geleugnet (ni├ę, sic!), Amtsmi├čbrauch bei der Aus├╝bung ihrer Funktion als Gouverneurin von Alaska betrieben zu haben, nachdem sie Freitag durch eine Untersuchung dabei erwischt/geschnappt wurde (├ępingl├ę, sic!): "Es hat nichts Illegales oder der Ethik Entgegenstehendes an sich, hat sie kommentiert.

Wenn man die ├ťberschrift des Artikels des Renaud Girard, Les jeunes Juifs se mobilisent pour Obama, in die Suchfunktion des Figaro eingibt, so erh├Ąlt man diesen Anrei├čer: La v├ęrit├ę est qu´Obama, ├ęlev├ę par une m├Ęre ath├ęe, s´est converti jeune homme au christianisme, apr├Ęs avoir lu saint Augustin ... Die Wahrheit ist, da├č Obama, aufgezogen von einer atheistischen Mutter, als junger Mann zum Christentum konvertiert ist, nachdem er den Heiligen Augustin gelesen hat. Da hat er etwas mit Serge Dassault gemein, der ist vom Judentum zum Katholizismus konvertiert. Die "Wahrheit" ist dem Figaro am wichtigsten, obgleich es nirgendwo, auch nicht im Kampagnenb├╝ro des Barack Obama, einen Beleg ├╝ber die Konversion gibt, vom Heiligen Augustin nicht zu reden. Beim Googlen nach Barack Obama - Saint Augustin oder Holy Augustin findet man keinen einzigen Treffer, der beide in Verbindung bringen k├Ânnte. (4)

Mandy Levenberg´s Blog: Being Green & Seeing Red

Der Artikel beginnt mit Mandy Levenberg, 36 Jahre, MBA der Universit├Ąt Chicago und wahrscheinlich seit der Zeit mit Barack Obama bekannt; sie ist Marketingexpertin in der ber├╝hmten Firma Iconoculture. Sie arbeitet f├╝r Iconoculture in Seattle, Washington State, sie lasse f├╝r ein Wochenende Mann und zwei kleine T├Âchter zur├╝ck und fliege auf eigene Kosten ├╝bers ganze Land, von Seattle nach Florida, um die dortigen Juden, vor allem die Rentner, f├╝r Barack Obama zu gewinnen; in der Gegend sind etwa 40 Prozent der Wahlberechtigten Juden. Anders als gegen Ende seines Artikels, da Renaud Girard einen Aktivisten des Wahlkampf-Hauptquartiers Chicago, einen staffer, nur Wyatt nennt, blond, in blauen Jeans und Hemd, einen Goy, Nichtjuden, was einem die Recherchen erschwert, gibt er zu Mandy Levenberg einige Informationen, die zur Einsch├Ątzung der Kampagne der Juden f├╝r Barack Obama weiterhelfen. Aber auch zu Wyatt kann man im Internet allerlei finden, beispielsweise postet er den Artikel der New York Times ├╝ber den Mann, dem die Ger├╝chte dar├╝ber geschuldet seien, da├č Barack Obama Muslim sei. (5)

Die ber├╝hmte Firma Iconoculture betreibt auch Marketing f├╝r den Kandidaten Barack Obama, dessen sich Mandy Levenberg annimmt: Little-known fact: Brand champion and viral marketing guru for favorite brands, including Quisp, Honeycup Mustard, Zotz, the moby wrap, Reginald Von Hoobeedoobee and Barack Obama. Soweit zur Reise auf eigene Kosten. (6)

Mandy Levenberg betreibt eine Website: Mandy Levenberg´s Blog: Being Green & Seeing Red, Gr├╝n sein und rotsehen. Strategischer Rat f├╝r Marketing, Kaufen, gr├╝n Kaufen, gr├╝n Waschen, Wunderwindeln f├╝r den Kompost, umweltfreundlich. Perhaps I´ll try Bum Genius finally, vielleicht nehme ich schlie├člich doch Bum Genius. Einer der Kommentatoren sucht ein Ersatzteil f├╝r SIGGs Dampfkochtopf: Where do i get these parts in Basel, Switzerland. Please Replay this mailÔÇŽ (7)

Mandy Levenberg und ihre Familie sind Spender f├╝r den Wahlkampf ihres Idols. Jeffrey, Mandy, Amanda von Iconoculture spenden insgesamt $2,800. Nur Gro├čvater Jay spendet nicht f├╝r ihn, sondern im ersten Quartal 2008 gibt er $900 an Hillary Clinton. Den mu├č Mandy Levenberg noch agitieren. Ob sie´s schafft? (8)

Will man einen Eindruck von der Entfernung zwischen Seattle, Washington, und Delray, Florida, gewinnen, betrachte man die Karte der USA. Washington und Florida sind die am weitesten voneinander entfernten Staaten. Seattle ist von Miami 2734 Meilen oder 4399 Kilometer entfernt, die Flugzeit von Seattle nach Miami betr├Ągt etwa elf Stunden, und da ist Mandy Levenberg noch nicht in Delray, dazu braucht sie weitere ungef├Ąhr eineinhalb Stunden. Der Zeitunterschied betr├Ągt drei Stunden, was der Jet Lag beim Flug in ├Âstliche Richtung bedeutet, wei├č jeder, der schon derartige Langstreckenfl├╝ge hinter sich gebracht hat: Stre├č, Stre├č, Stre├č! (9)

The Great Schlep: Educate Jewish Grandparents in Florida about Obama

Dort, im Department Palm Beach, befindet sich das Wahlkampf-Hauptquartier des Barack Obama f├╝r S├╝dflorida, "Hope" und "Change" strahlen einem entgegen sowie eine organisation m├ęticuleuse, eine peinlich genaue Organisation. Renaud Girard ist beeindruckt. Mandy Levenberg folgt einer Bewegung, die im Internet initiiert worden ist: The Great Schlep, wobei Schlep in Amerika zu einem der meistgebrauchten jiddischen W├Ârter geworden (ist), mit dem jedwede (au├čersportliche) Anstrengung und vor allem jeder Fu├čweg als M├╝hsal und Plackerei denunziert werden, liest man bei Leo Rosten (1908-1997). Das Wort stammt vom deutschen "schleppen", sich schlepn = "sich m├╝hsam bewegen". (10)

The Great Schlep aims to have Jewish grandchildren visit their grandparents in Florida, educate them about Obama, and therefore swing the crucial Florida vote in his favor. Don´t have grandparents in Florida? Not Jewish? No problem! You can still become a schlepper and make change happen in 2008, simply by talking to your relatives about Obama. Der Great Schlep zielt darauf, da├č j├╝dische Enkel ihre Gro├čeltern in Florida besuchen, sie ├╝ber Obama informieren und damit die ├Ąu├čerst wichtige Wahl zu seinen Gunsten wenden. Keine Gro├čeltern in Florida? Nicht j├╝disch? Kein Problem! Du kannst trotzdem ein Schlepper werden und den Wechsel 2008 erm├Âglichen, einfach, in dem Du mit Deinen Verwandten ├╝ber Obama redest. Es geht in dem Swing State um 27 wichtige Wahlm├Ąnner, von insgesamt 540.

Die Komikerin Sarah Silverman ist auf der Site mit einem Video vertreten: Wenn Barack Obama nicht Pr├Ąsident werde, mache sie die Juden verantwortlich daf├╝r, erz├Ąhlt sie. Opa, Oma und Tante Lea sollen absehen von der Hautfarbe des Kandidaten, innen seien wir alle gleich. H├Ątten Sie´s gewu├čt? Die ├Ąlteren Juden liebten Barack Obama nicht, weil sein Name muslimisch klinge, er angeblich Muslim w├Ąre, was er nicht sei. Barack hei├če Blitz - und da bekommt man eine Ahnung, was Amerikaner vom Islam wissen. Blitz hei├čt barq. Sarah Silverman m├Âchte lieber einen Pr├Ąsidenten, der Blitz hei├čt als einen mit dem Namen John. Vielleicht h├Ąlt sie ja auch Ismael f├╝r den einzigen Sohn Abrahams? Im Lager des Barack Obama ist alles m├Âglich. (11)

Barack Obamas Name kommt von barak = Segen, mubarak = der Gesegnete: barak-Allahu fik(i) (woertl.: "Allahs Segen fuer Dich", umgangsspr. : "Danke"). Man kann´s bei nounou lernen, auf dem Arabisch-├ťbersetzungsforum. Sie bietet noch Ableitungen der Radikale b-r-k, wie mabruk = Gl├╝ckwunsch, ´id mubarak w├╝nscht man zum Ramadan-Ende, t├╝rkisch Ramazan Bayraminiz m├╝barek olsun, und dann gibt´s noch Hosni Mubarak. Im Hebr├Ąischen hei├čt brach├ó eben das: Segen. Im christlichen Westen kommt der Name nicht vor. (12)

Jerusalem must remain the capital of Israel and it must remain undivided.

Aufgerufen zur gro├čen Reise wird Mandy Levenberg vom Jewish Council for Education and Research, einer im Juli 2008 gegr├╝ndeten politischen Vereinigung. Auf der Startseite wird man begr├╝├čt von einem ernst in die Weiten blickenden Barack Obama am Rednerpult. Exekutivdirektoren der Vereinigung sind Mik Moore (nein, nicht Michael) und Ari Wallach. ├ťber sie liest man in About us. Das Projekt wird koordiniert von Sara Kaplan-Levenson. Auf der Seite Candidates findet man das 36:27 Minuten lange Video ├╝ber den Auftritt des Kandidaten vor dem American Israel Public Affairs Committee ( AIPAC), am 4. Juni 2008. Er spricht dort nach Nancy Pelosi, der Fraktionsvorsitzenden der Demokraten, und vor Hillary Clinton; er schmiert den Juden Honig ums Maul, welche tollen Leute sie doch seien, die k├Ânnen sich vor Begeisterung dar├╝ber kaum einkriegen, er sagt seine Lektion auf ├╝ber den Holocaust, bringt die Geschichte Israels von seiner Gr├╝ndung bis zum letzten Selbstmordattentat in Kurzform zu Geh├Âr und verspricht, gleich zu Beginn seiner Rede (1:08), die drei von der Hamas und der Hezbollah vom israelischen Territorium entf├╝hrten israelischen Soldaten zur├╝ckzuholen, das sei eine Priorit├Ąt der US-Politik. Wie es tats├Ąchlich abl├Ąuft, wei├č man besser. Der aus dem Herzen und als wahrer Freund Israels sprechende Kandidat will als Pr├Ąsident niemals Kompromisse eingehen, wenn es um die Sicherheit Israels geht (8:48). Standing Ovations. Das Fest der AIPAC ist ein einziges Auf- und Nieder, bei jedem Klatschen, man sieht´s an dem Mann hinter ihm.

30 Milliarden Dollar will er im Laufe der n├Ąchsten Dekade f├╝r die Sicherheit Israels bereitstellen und daf├╝r sorgen, da├č bald zwei Staaten Seite an Seite existieren (15:45). Da ist der Beifall sehr d├╝nn und niemand steht dazu auf. Dann aber wollen Klatschen und Zurufe kein Ende nehmen, als er erkl├Ąrt: Jerusalem must remain the capital of Israel and it must remain undivided. Jerusalem mu├č die Hauptstadt Israels bleiben, und die Stadt mu├č ungeteilt bleiben. (18:56). (13)

Obama Backs Away From Comment on Divided Jerusalem

Am n├Ąchsten Tag ist das alles nicht wahr gewesen, und Barack Obama widerruft seine Aussage. Drei Tage sp├Ąter kann auch die linke Huffington Post Entwarnung geben; da├č Barack Obama von seinen k├╝hnen Worten zur├╝ckgetreten sei. (14)

F├╝r diesen Eintagsfreund fliegt Mandy Levenberg 4399 Kilometer von Seattle nach Miami und beginnt dort, ihre Gro├čmutter zu agitieren, die im vornehmen Badeort Boca Raton lebt. Was sie heute mache, sei f├╝r ihre T├Âchter, damit sie in Zukunft durch die Welt reisen k├Ânnten, ohne geha├čt zu werden. Sie r├Ąumt auf mit den Wahlkampfparolen der Republikaner, da├č Barack Obama Muslim sei und auf den Koran zum Senator eingeschworen wurde. Das verwechseln die eifrigen K├Ąmpfer der anderen Seite mit dem Abgeordneten der Demokraten Keith Ellison; er ist einer der beiden muslimischen Abgeordneten im Repr├Ąsentantenhaus, der andere ist Andr├ę Carson. (15)

Mandy Levenberg und mit ihr die Bewegten vom Great Schlep r├Ąumen auf mit allen L├╝gen, wie der, da├č Barack Obama Verbindungen zu al-Qaida habe usw. Renaud Girard trifft Ginette Kitmacher, eine 82-j├Ąhrige ehemals franz├Âsische J├╝din, die 1944 in Marseille einen amerikanischen Soldaten heiratet. Was kann sie ihm berichten? Sie hat 1942 dank der Menschlichkeit eines franz├Âsischen Polizeioffiziers aus dem Lager Drancy fliehen k├Ânnen. So war und ist Frankreich! 60 Jahre sind vergangen, und Ginette Kitmacher spricht immer noch mit dem Akzent des dritten Pariser Arrondissements, wo sie geboren wurde.

Obama is a mensch

Im Wahlkampfb├╝ro von Delray bei Miami wird ein Auszug aus der Rede, vom 4. Juni 2008, des Kandidaten vor dem AIPAC gespielt, um die ehrenamtlichen Agitatoren einzustimmen. Renaud Girard zitiert daraus das Engagement f├╝r die Sicherheit Israels, da├č er alles tun werde, damit Israel sich gegen Bedrohungen, ob aus Gaza oder Teheran, verteidigen k├Ânne. Die Stelle ├╝ber die ungeteilte Hauptstadt Jerusalem zitiert er nicht, er weist auch nicht hin auf den Widerspruch, da sei Serge Dassault vor, sein Br├Âtchengeber. Aber es gibt den Meinungsknopf Obama is a mensch, jiddisch ein anst├Ąndiger, aufrechter Mensch. Die ehemalige Akupunktur-├ärztin und jetzige Rentnerin Rachel Burstein meint, George Bush habe der Sicherheit Israels mit dem Irakkrieg geschadet. Da kommt einmal bei mir Freude auf; denn so sehe auch ich das. Was ich aber nicht sehe, da├č Barack Obama die USA aus dem Schlamassel f├╝hrt, dieser Dreitagefreund.

Wann findet die Agitationskampagne von 500 ehrenamtlichen Obama-Wahlk├Ąmpfern aller Altersstufen statt? Auf dem Sabbath, dem heiligen Feiertag der Juden, am 11. Oktober 2008, ab 11 Uhr. Man kann davon ausgehen, da├č gl├Ąubige Juden daran nicht teilnehmen. Die w├Ąhlen allerdings mehrheitlich die Republikaner, sie k├Ânnten in Diskussionen eingreifen und manches richtigstellen. Sie k├Ânnten fragen, warum die aus ganz USA angereisten Agitatoren, einige davon aus dem Kernland der Kampagne, aus Chicago, sich "Equipes de proximit├ę" nennen, etwa Nachbarschaftsteam. Renaud Girard stellt eine solche Frage nicht. Gegen Mittag geht die Aktivit├Ąt so richtig los. Eine ├╝berw├Ąltigende Mehrheit sind Juden. Es gebe aber auch einige mamas noires, schwarze Mamas, wie sie in gutem Onkel Tom-Stil von Renaud Girard genannt werden. Eine dieser Mamas tr├Ągt ein T-Shirt mit dem Konterfei von Martin Luther King. Den vereinnahmt Barack Obama ohne jede Scham f├╝r sich, obgleich er die Nachkommen der schwarzen Sklaven aus Westafrika repr├Ąsentiert, die, unter anderem mit Hilfe arabischer H├Ąndler, in die USA verschleppt worden sind. Barack Obama aber ist Mischling; er stammt von einem ostafrikanischen Vater ab, einem Kenianer. Aus der Region sind die Schwarzen von Arabern in die muslimische Welt verkauft worden, ostw├Ąrts.

Soweit der vor Ideologie triefende Artikel des Renaud Girard.

Documents do not exist to prove that Obama is qualified to be President

W├Ąhrend Renaud Girards Artikel durchs francophone Internet tobt, toben auf Seiten, die dem Barack Obama nicht wohlgesonnen sind, ganz andere Behauptungen, n├Ąmlich, da├č der Kandidat nicht durch eine Geburtsurkunde belegen k├Ânne, in den USA geboren zu sein, man habe bis heute kein entsprechendes Dokument gesehen: it is obvious that documents do not exist to prove that Obama is qualified to be President. Es ist offensichtlich, da├č es keine Dokumente gibt, die beweisen, da├č Obama zum Pr├Ąsidenten qualifiziert ist; der n├Ąmlich mu├č in den USA geboren sein: Natural Born Citizen. Die auf der Obama-Web Site ver├Âffentlichte Geburtsurkunde ist ohne Amtssiegel, und die kenianische Gro├čmutter von Barack Obama erz├Ąhle voller Stolz, da├č sie und Barack Obamas Halbbruder und Halbschwester am 4. August 1961 bei seiner Geburt dabeigewesen seien. Hinzu kommt, da├č er seine US-Staatsb├╝rgerschaft verloren habe, da├č es Dokumente gibt, die seine Staatsb├╝rgerschaft als indonesisch ausweisen, Religion: Islam. Barack Obama verweigert die Einsichtnahme in seine Geburtsurkunde sowie in weitere pers├Ânliche Dokumente, in denen der Nachweis ├╝ber seine Nationalit├Ąt gef├╝hrt wird. Der Rechtsanwalt und fr├╝here Stellvertretende Staatsanwalt von Pennsylvania Philip J. Berg, ein Mitglied der Demokraten ├╝ber Jahrzehnte, vermutet, da├č daraus deutlich werden k├Ânnte, da├č der Kandidat nur Naturalized Citizen ist, eingeb├╝rgert. Das Dokument ist abgebildet bei 6:12 des You Tube Videos.

Philip J. Berg f├╝hrt einen Proze├č gegen Barack Obama, um ihn zu zwingen, die entsprechenden Urkunden vorzulegen. Dieser Proze├č wird verschleppt, The Great Schlep, einmal anders. (16)

Israpundit: The Jewish Case against Barack Obama

Wer nach allem mindestens einen amerikanischen Juden kennenlernen m├Âchte, der nicht f├╝r Israels Dreitagefreund Barack Obama ist, der nicht nach Florida zu den Gro├čeltern reist, um sie zu agitieren, der lese die Site Israpundit, betrieben von Ted Belman: The Jewish Case against Barack Obama, Der j├╝dische Proze├č gegen Barack Obama. Dort gibt es Videos ├╝ber Barack Obamas Ratgeber, Freunde und ├╝ber seinen Mitkandidaten, Informationen, die man in MSM wie CNN, New York Times und Washington Post nicht findet: American Jews cannot allow a member of the anti-Israel left to occupy the Oval Office. Neither can Israel. Die Juden Amerikas k├Ânnen einem Mitglied der anti-israelischen Linken nicht gestatten, das Oval Office zu besetzen, genauso wenig wie Israel. (17)

Man mu├č die Ansicht von Ted Belman nicht teilen oder glauben, was Philip J. Berg behauptet, aber Nachrichten dar├╝ber im Figaro, der dem Kandidaten Barack Obama inzwischen mehrere Seiten widmet, w├Ąren angebracht, vielleicht sogar statt ├ťbernahme und Nachplappern der CNN-Propaganda eine eigene Recherche; oder ist das zuviel verlangt f├╝r meine t├Ąglichen 1,20 Euro, am Wochenende durch vente forc├ęe, Zwangsverkauf, erh├Âht auf 4,50 Euro?

14. Oktober 2008 - 29. April 2010

Quellen

(1) Obama assoit sa domination dans les sondages. Par Julie Connan, Le Figaro, 13 octobre 2008
http://tinyurl.com/42dwe4

Jon Favreau, la jeune plume d´Obama. Par Jean-Louis Turlin, correspondant ├á
New York, Le Figaro, 13 octobre 2008
http://tinyurl.com/43pzpq

Hamas endorses Obama. By john, Power Line, April 16, 2008
http://www.powerlineblog.com/archives2/2008/04/020315.php

Obama Walks Back Jerusalem Remarks. By Robert Naiman,
The Huffington Post, June 7, 2008
http://tinyurl.com/4yehje

(2) Élections USA 2008 avec CNN- J 22, Le Figaro
http://www.lefigaro.fr/elections-americaines-2008/index.php

(3) Dassault Aviation
http://www.dassault-aviation.com/

Boeing 787 "Dreamliner" - Generationswechsel beim Flugzeugbau, airliners
http://www.airliners.de/industrie/787/index.php

Airbus: Vom Clearstream zum Dreamliner. Schaf, 16. Juni 2006
http://www.eussner.net/schaf_2006-06-16_01-25-09.html

Arnaud Lagard├Ęre und DaimlerChrysler stecken je 2 Milliarden Euro ein. 1. Juni 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-06-01_00-17-44.html

(4) Les jeunes Juifs se mobilisent pour Obama. Par Renaud Girard, envoy├ę sp├ęcial ├á Delray, Le Figaro, 13 octobre 2008 (nicht mehr online)
http://tinyurl.com/4p7v5t

(5) The Man Behind the Whispers About Obama. By Jim Ruthenberg, NY Times, October 13, 2008. Posted by Wyatt, zepcowboy, October 13, 2008
http://tinyurl.com/3gub63

(6) Mandy Levenberg. Sr Director, Consumer Strategist. Cause and Sustainable Living. Iconoculture
http://tinyurl.com/52zf4p

(7) About Mandy. Mandy Levenberg´s Blog: Being Green & Seeing Red
http://mandylevenberg.com/

(8) Fundraise 2008. The Huffington Post
http://tinyurl.com/3z2te3

(9) USA. States
http://www.englisch-hilfen.de/images/usa/states/map.gif

Time Difference between Seattle and Miami
http://www.convertunits.com/time/from/Seattle/to/Miami

(10) Leo Rosten. Jiddisch. dtv Band 24327, M├╝nchen 2002, S. 527
http://tinyurl.com/4kcvzg

(11) Welcome to the Great Schlep
http://www.thegreatschlep.com/site/index.html

Off on the Great Schlep. By Joel Stein, Los Angeles Times, September 19, 2008
http://tinyurl.com/53vkd9

(12) teil 2. Von nounou, Arabisch-├ťbersetzungsforum, pauker.at,
22. November 2005
http://pauker.at/eintrag.php?id=11417072

Bracha. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Bracha

(13) Video. Barack Obama at AIPAC, YouTube,
posted by barackobamadot.com, June 4, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=0cOJNC2EuJw

(14) Jewish Council for Education and Research (JCER)
http://www.jcer.info/

Obama Backs Away From Comment on Divided Jerusalem. By Glenn Kessler, Washington Post, June 6, 2008
http://tinyurl.com/68pbtl

Obama Walks Back Jerusalem Remarks. By Robert Naiman,
The Huffington Post, June 7, 2008
http://tinyurl.com/4yehje

(15) Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft.
7. Januar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-01-07_00-52-29.html

Andr├ę Carson. Representing Indiana´s Seventh Congressional District
http://carson.house.gov/

(16) Berg outraged: Obama & DNC file motion to delay discovery until after defendants motion to dismiss is decided. Obama Crimes, October 6, 2008
http://tinyurl.com/53jb2h

A Conversation with Philip J. Berg, Esqu.. By Jeff Schreiber, America´s Right,
August 23, 2008
http://www.americasright.com/2008/08/q-with-phillip-berg.htm l

New Video posted at You Tube details the issues in Berg vs Obama. Interview by Moloton Mitchell, Obama Crimes, October 11, 2008
http://tinyurl.com/3pl5fx

Definition of Natural Born Citizen. By Mitchell Langbert, August 11, 2008
http://tinyurl.com/4vbvqe

Obama Born in Kenya? Coast Provincial General Hospital, Mombasa, Kenya, TD Blog, October 12, 2008
http://tinyurl.com/3uz4ex

(17) The Jewish Case against Barack Obama. By Ben Shapiro, Israpundit,
October 13, 2008
http://www.israpundit.com/2008/?p=3853

(18) Obamabuyer´s Remorse? You Helped Him Get Elected, Mayor Koch.
By Anne Green, Solomonia, April 28, 2010
http://tinyurl.com/2f58zxg

Schumer: Obama´s ´counter-productive´ Israel policy ´has to stop´.
By Ben Smith, Politico, April 22, 2010
http://tinyurl.com/27qb26a

Senator Charles E. Schumer. United States Senator for New York
http://schumer.senate.gov/

JTA Jewish & Israel News berichtet vom Great Schlep. 21. Oktober 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-10-21_00-11-06.html

Wahlkampf 2008 in den USA: Aller guten Dinge sind drei - oder mehr!
11. Oktober 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-10-11_21-41-55.html

Sarah Silverman and The Great Schlep. Video. YouTube, September 25, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=AgHHX9R4Qtk

(19) obama cairo full speech. 780 Videos. YouTube
http://www.youtube.com/results?search_query=obama+cairo+full +speech&aq=1

Barack Hussein Obama in Kairo. Die Aufhetzung der "drei Kreise".
6. Juni 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-06-06_23-13-57.html

Dalia Mogahed in meinem Archiv
http://tinyurl.com/3akrqse

Rahm Emanuel in meinem Archiv
http://tinyurl.com/39723go

David Axelrod in meinem Archiv
http://tinyurl.com/39hb9wf

Gallup Daily: Obama Job Approval
http://www.gallup.com/poll/113980/Gallup-Daily-Obama-Job-App roval.aspx

(20) Fr├ęhel : O├╣ sont tous mes amants. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=Bl8Mv-ziLAI


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