
Chicago Boys & Girls agitieren die Juden in Florida für Barack Obama
Alle Barack Obama Fans in Deutschland, Frankreich und in den USA können jetzt noch einmal recht von Herzen in Nostalgie schwelgen, es bleibt ihnen sonst nicht viel übrig heutzutage. Schicke Zwischenüberschriften beamen die Leser zurück in die gute alte Obama- Aufbruchsstimmung: "Yes we can!" Sarah Silverman agitiert noch einmal Zayde, Bubbie und Tante Lea. Auch die Rede vorm AIPAC, vom 4. Juni 2008, auf den Tag genau ein Jahr vor der Kairoer Rede, sollen die Gläubigen noch einmal hören und den Lügner sehen. Das AIPAC-Video ist noch immer online, und Kairo sowieso, in 780 Varianten, full speech, higher and lower quality versions. (18)
Zusätzliche Links, auch über enttäuschte Fans, findet man am Ende des Artikels. Umfragewerte spiegeln die Stimmung der US-Bürger wider. Gallup Daily: Obama Job Approval steht bei 49% : 44%. Tendenz: fallende Prozente zu steigenden Prozenten, es stand sogar schon 46% : 46%. (19)
Où sont tous mes amants, / Tous ceux qui m´aimaient tant ? Wo sind alle meine Geliebten, alle diejenigen, die mich so sehr geliebt haben? Sie werden Barack Hussein Obama abservieren und fortwerfen wie eine heiße Kartoffel, und Dalia Mogahed, David Axelrod und Rahm Emanuel hinterher. Chuck Schumer und Ed Koch bereiten es schon vor. Über das Personal der US-Regierung gibt´s zahlreiche Artikel in meinem Archiv. I told you so! (20)
Le Figaro : Obama assoit sa domination dans les sondages
Auf der Startseite des Figaro findet man unter dem Titel Obama behauptet wiederum seine Überlegenheit in den Umfragen den ersten Propaganda-Artikel für die Demokraten der USA. Darunter den nächsten, über die Entwicklung der Umfrageergebnisse für Barack Obama und gegen John McCain, und darunter den dritten, über den 26-jährigen Redenschreiber Jon Favreau, der die in die Geschichte eingehenden Sprüche für Barack Obama fertigt, wenn dieser keine Zeit dazu hat: "Yes We Can". Er ist gewissermaßen der Gegenspieler des David Frum, des Erfinders der "axis of evil"; denn bei Barack Obama, dem Einiger der USA, gibt es solche Achse nicht, sondern nur Gutes, einen freundlichen Hamas-Funktionär Ahmed Yousef, der ihm die Präsidentschaft wünscht, den Willen des Kandidaten, ohne Vorbedingungen mit Mahmud Ahmadinejad zu verhandeln, es gibt Ankündigungen an die Juden des AIPAC, Jerusalem solle ungeteilt zu Israel gehören, und an Israelis und palästinensische Araber, daß dem nicht so ist: suum cuique. (1)
Etwas versteckter, unter Élections USA 2008 avec CNN, liest man den interessantesten Artikel des Tages, von Renaud Girard. Die Blicke der Araber müssen nicht gleich darauf fallen, daß sich die Juden Amerikas für Barack Obama ins Zeug legen. Sie könnten darob ins Grübeln kommen: Les jeunes Juifs se mobilisent pour Obama, Die jungen Juden werden aktiv für Obama. So, wie´s dasteht, sind alle jungen Juden der USA für Barack Obama auf den Beinen. Das behauptet der Figaro im Verbund mit CNN. (2)
Welches wirtschaftliche und/oder ideologische Interesse hat der Besitzer des Figaro Serge Dassault daran, statt sachlich über den Wahlkampf zu informieren, den Internet-Auftritt des Figaro vollmüllen zu lassen mit der Begeisterung seiner Journalisten und derer von CNN für Barack Obama? Was bringt es ihm, auf Gedeih und Verderb für den Kandidaten der Demokraten einzutreten; die Franzosen dürfen die Lichtgestalt doch gar nicht wählen? Ist diese auch wie er gegen das raffende, für das schaffende Familienkapital, oder ist es der Aufträge wegen? Würde ein siegreicher John McCain seine Flugzeuge statt beim Konzern des "Senators from Boeing", des Demokraten Henry "Scoop" Jackson (1912-1985), woanders ordern? Würde die Zusammenarbeit des Weltführers in der elektronischen Ausstattung Dassault Aviation mit Boeing reduziert? Was würde aus all den"Dreamlinern" - geht es darum? Oder finden die arabischen Geschäftspartner den Barack Obama als Präsidenten smarter? (3)
Le Figaro : Les jeunes Juifs se mobilisent pour Obama
Warum ist heute wieder eine ganze Seite der Obama-Propaganda gewidmet, dreiviertel davon den jüdischen Aktivisten, ein Viertel den Katholiken in Pompton Lakes, New Jersey, also ebenfalls allen Katholiken, die sich über Attacken des John McCain empörten, und drei kleinen Meldungen, über Umfrageergebnisse der den Demokraten nahestehenden Institutionen Reuters-C-Span-Zogby mit 49:43 für Obama sowie über die mit Foto abgebildete Abtreibungsgegnerin Sarah Palin, die den Kandidaten der Demokraten bezichtigt, für Abtreibungen ohne Bedingungen einzutreten, auf der anderen Seite des Fotos diese Meldung: Sarah Palin, die Mitkandidatin des Republikanischen Kandidaten für das Weiße Haus, hat vorgestern geleugnet (nié, sic!), Amtsmißbrauch bei der Ausübung ihrer Funktion als Gouverneurin von Alaska betrieben zu haben, nachdem sie Freitag durch eine Untersuchung dabei erwischt/geschnappt wurde (épinglé, sic!): "Es hat nichts Illegales oder der Ethik Entgegenstehendes an sich, hat sie kommentiert.
Wenn man die Überschrift des Artikels des Renaud Girard, Les jeunes Juifs se mobilisent pour Obama, in die Suchfunktion des Figaro eingibt, so erhält man diesen Anreißer: La vérité est qu´Obama, élevé par une mère athée, s´est converti jeune homme au christianisme, après avoir lu saint Augustin ... Die Wahrheit ist, daß Obama, aufgezogen von einer atheistischen Mutter, als junger Mann zum Christentum konvertiert ist, nachdem er den Heiligen Augustin gelesen hat. Da hat er etwas mit Serge Dassault gemein, der ist vom Judentum zum Katholizismus konvertiert. Die "Wahrheit" ist dem Figaro am wichtigsten, obgleich es nirgendwo, auch nicht im Kampagnenbüro des Barack Obama, einen Beleg über die Konversion gibt, vom Heiligen Augustin nicht zu reden. Beim Googlen nach Barack Obama - Saint Augustin oder Holy Augustin findet man keinen einzigen Treffer, der beide in Verbindung bringen könnte. (4)
Mandy Levenberg´s Blog: Being Green & Seeing Red
Der Artikel beginnt mit Mandy Levenberg, 36 Jahre, MBA der Universität Chicago und wahrscheinlich seit der Zeit mit Barack Obama bekannt; sie ist Marketingexpertin in der berühmten Firma Iconoculture. Sie arbeitet für Iconoculture in Seattle, Washington State, sie lasse für ein Wochenende Mann und zwei kleine Töchter zurück und fliege auf eigene Kosten übers ganze Land, von Seattle nach Florida, um die dortigen Juden, vor allem die Rentner, für Barack Obama zu gewinnen; in der Gegend sind etwa 40 Prozent der Wahlberechtigten Juden. Anders als gegen Ende seines Artikels, da Renaud Girard einen Aktivisten des Wahlkampf-Hauptquartiers Chicago, einen staffer, nur Wyatt nennt, blond, in blauen Jeans und Hemd, einen Goy, Nichtjuden, was einem die Recherchen erschwert, gibt er zu Mandy Levenberg einige Informationen, die zur Einschätzung der Kampagne der Juden für Barack Obama weiterhelfen. Aber auch zu Wyatt kann man im Internet allerlei finden, beispielsweise postet er den Artikel der New York Times über den Mann, dem die Gerüchte darüber geschuldet seien, daß Barack Obama Muslim sei. (5)
Die berühmte Firma Iconoculture betreibt auch Marketing für den Kandidaten Barack Obama, dessen sich Mandy Levenberg annimmt: Little-known fact: Brand champion and viral marketing guru for favorite brands, including Quisp, Honeycup Mustard, Zotz, the moby wrap, Reginald Von Hoobeedoobee and Barack Obama. Soweit zur Reise auf eigene Kosten. (6)
Mandy Levenberg betreibt eine Website: Mandy Levenberg´s Blog: Being Green & Seeing Red, Grün sein und rotsehen. Strategischer Rat für Marketing, Kaufen, grün Kaufen, grün Waschen, Wunderwindeln für den Kompost, umweltfreundlich. Perhaps I´ll try Bum Genius finally, vielleicht nehme ich schließlich doch Bum Genius. Einer der Kommentatoren sucht ein Ersatzteil für SIGGs Dampfkochtopf: Where do i get these parts in Basel, Switzerland. Please Replay this mail… (7)
Mandy Levenberg und ihre Familie sind Spender für den Wahlkampf ihres Idols. Jeffrey, Mandy, Amanda von Iconoculture spenden insgesamt $2,800. Nur Großvater Jay spendet nicht für ihn, sondern im ersten Quartal 2008 gibt er $900 an Hillary Clinton. Den muß Mandy Levenberg noch agitieren. Ob sie´s schafft? (8)
Will man einen Eindruck von der Entfernung zwischen Seattle, Washington, und Delray, Florida, gewinnen, betrachte man die Karte der USA. Washington und Florida sind die am weitesten voneinander entfernten Staaten. Seattle ist von Miami 2734 Meilen oder 4399 Kilometer entfernt, die Flugzeit von Seattle nach Miami beträgt etwa elf Stunden, und da ist Mandy Levenberg noch nicht in Delray, dazu braucht sie weitere ungefähr eineinhalb Stunden. Der Zeitunterschied beträgt drei Stunden, was der Jet Lag beim Flug in östliche Richtung bedeutet, weiß jeder, der schon derartige Langstreckenflüge hinter sich gebracht hat: Streß, Streß, Streß! (9)
The Great Schlep: Educate Jewish Grandparents in Florida about Obama
Dort, im Department Palm Beach, befindet sich das Wahlkampf-Hauptquartier des Barack Obama für Südflorida, "Hope" und "Change" strahlen einem entgegen sowie eine organisation méticuleuse, eine peinlich genaue Organisation. Renaud Girard ist beeindruckt. Mandy Levenberg folgt einer Bewegung, die im Internet initiiert worden ist: The Great Schlep, wobei Schlep in Amerika zu einem der meistgebrauchten jiddischen Wörter geworden (ist), mit dem jedwede (außersportliche) Anstrengung und vor allem jeder Fußweg als Mühsal und Plackerei denunziert werden, liest man bei Leo Rosten (1908-1997). Das Wort stammt vom deutschen "schleppen", sich schlepn = "sich mühsam bewegen". (10)
The Great Schlep aims to have Jewish grandchildren visit their grandparents in Florida, educate them about Obama, and therefore swing the crucial Florida vote in his favor. Don´t have grandparents in Florida? Not Jewish? No problem! You can still become a schlepper and make change happen in 2008, simply by talking to your relatives about Obama. Der Great Schlep zielt darauf, daß jüdische Enkel ihre Großeltern in Florida besuchen, sie über Obama informieren und damit die äußerst wichtige Wahl zu seinen Gunsten wenden. Keine Großeltern in Florida? Nicht jüdisch? Kein Problem! Du kannst trotzdem ein Schlepper werden und den Wechsel 2008 ermöglichen, einfach, in dem Du mit Deinen Verwandten über Obama redest. Es geht in dem Swing State um 27 wichtige Wahlmänner, von insgesamt 540.
Die Komikerin Sarah Silverman ist auf der Site mit einem Video vertreten: Wenn Barack Obama nicht Präsident werde, mache sie die Juden verantwortlich dafür, erzählt sie. Opa, Oma und Tante Lea sollen absehen von der Hautfarbe des Kandidaten, innen seien wir alle gleich. Hätten Sie´s gewußt? Die älteren Juden liebten Barack Obama nicht, weil sein Name muslimisch klinge, er angeblich Muslim wäre, was er nicht sei. Barack heiße Blitz - und da bekommt man eine Ahnung, was Amerikaner vom Islam wissen. Blitz heißt barq. Sarah Silverman möchte lieber einen Präsidenten, der Blitz heißt als einen mit dem Namen John. Vielleicht hält sie ja auch Ismael für den einzigen Sohn Abrahams? Im Lager des Barack Obama ist alles möglich. (11)
Barack Obamas Name kommt von barak = Segen, mubarak = der Gesegnete: barak-Allahu fik(i) (woertl.: "Allahs Segen fuer Dich", umgangsspr. : "Danke"). Man kann´s bei nounou lernen, auf dem Arabisch-Übersetzungsforum. Sie bietet noch Ableitungen der Radikale b-r-k, wie mabruk = Glückwunsch, ´id mubarak wünscht man zum Ramadan-Ende, türkisch Ramazan Bayraminiz mübarek olsun, und dann gibt´s noch Hosni Mubarak. Im Hebräischen heißt brachâ eben das: Segen. Im christlichen Westen kommt der Name nicht vor. (12)
Jerusalem must remain the capital of Israel and it must remain undivided.
Aufgerufen zur großen Reise wird Mandy Levenberg vom Jewish Council for Education and Research, einer im Juli 2008 gegründeten politischen Vereinigung. Auf der Startseite wird man begrüßt von einem ernst in die Weiten blickenden Barack Obama am Rednerpult. Exekutivdirektoren der Vereinigung sind Mik Moore (nein, nicht Michael) und Ari Wallach. Über sie liest man in About us. Das Projekt wird koordiniert von Sara Kaplan-Levenson. Auf der Seite Candidates findet man das 36:27 Minuten lange Video über den Auftritt des Kandidaten vor dem American Israel Public Affairs Committee ( AIPAC), am 4. Juni 2008. Er spricht dort nach Nancy Pelosi, der Fraktionsvorsitzenden der Demokraten, und vor Hillary Clinton; er schmiert den Juden Honig ums Maul, welche tollen Leute sie doch seien, die können sich vor Begeisterung darüber kaum einkriegen, er sagt seine Lektion auf über den Holocaust, bringt die Geschichte Israels von seiner Gründung bis zum letzten Selbstmordattentat in Kurzform zu Gehör und verspricht, gleich zu Beginn seiner Rede (1:08), die drei von der Hamas und der Hezbollah vom israelischen Territorium entführten israelischen Soldaten zurückzuholen, das sei eine Priorität der US-Politik. Wie es tatsächlich abläuft, weiß man besser. Der aus dem Herzen und als wahrer Freund Israels sprechende Kandidat will als Präsident niemals Kompromisse eingehen, wenn es um die Sicherheit Israels geht (8:48). Standing Ovations. Das Fest der AIPAC ist ein einziges Auf- und Nieder, bei jedem Klatschen, man sieht´s an dem Mann hinter ihm.
30 Milliarden Dollar will er im Laufe der nächsten Dekade für die Sicherheit Israels bereitstellen und dafür sorgen, daß bald zwei Staaten Seite an Seite existieren (15:45). Da ist der Beifall sehr dünn und niemand steht dazu auf. Dann aber wollen Klatschen und Zurufe kein Ende nehmen, als er erklärt: Jerusalem must remain the capital of Israel and it must remain undivided. Jerusalem muß die Hauptstadt Israels bleiben, und die Stadt muß ungeteilt bleiben. (18:56). (13)
Obama Backs Away From Comment on Divided Jerusalem
Am nächsten Tag ist das alles nicht wahr gewesen, und Barack Obama widerruft seine Aussage. Drei Tage später kann auch die linke Huffington Post Entwarnung geben; daß Barack Obama von seinen kühnen Worten zurückgetreten sei. (14)
Für diesen Eintagsfreund fliegt Mandy Levenberg 4399 Kilometer von Seattle nach Miami und beginnt dort, ihre Großmutter zu agitieren, die im vornehmen Badeort Boca Raton lebt. Was sie heute mache, sei für ihre Töchter, damit sie in Zukunft durch die Welt reisen könnten, ohne gehaßt zu werden. Sie räumt auf mit den Wahlkampfparolen der Republikaner, daß Barack Obama Muslim sei und auf den Koran zum Senator eingeschworen wurde. Das verwechseln die eifrigen Kämpfer der anderen Seite mit dem Abgeordneten der Demokraten Keith Ellison; er ist einer der beiden muslimischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus, der andere ist André Carson. (15)
Mandy Levenberg und mit ihr die Bewegten vom Great Schlep räumen auf mit allen Lügen, wie der, daß Barack Obama Verbindungen zu al-Qaida habe usw. Renaud Girard trifft Ginette Kitmacher, eine 82-jährige ehemals französische Jüdin, die 1944 in Marseille einen amerikanischen Soldaten heiratet. Was kann sie ihm berichten? Sie hat 1942 dank der Menschlichkeit eines französischen Polizeioffiziers aus dem Lager Drancy fliehen können. So war und ist Frankreich! 60 Jahre sind vergangen, und Ginette Kitmacher spricht immer noch mit dem Akzent des dritten Pariser Arrondissements, wo sie geboren wurde.
Obama is a mensch
Im Wahlkampfbüro von Delray bei Miami wird ein Auszug aus der Rede, vom 4. Juni 2008, des Kandidaten vor dem AIPAC gespielt, um die ehrenamtlichen Agitatoren einzustimmen. Renaud Girard zitiert daraus das Engagement für die Sicherheit Israels, daß er alles tun werde, damit Israel sich gegen Bedrohungen, ob aus Gaza oder Teheran, verteidigen könne. Die Stelle über die ungeteilte Hauptstadt Jerusalem zitiert er nicht, er weist auch nicht hin auf den Widerspruch, da sei Serge Dassault vor, sein Brötchengeber. Aber es gibt den Meinungsknopf Obama is a mensch, jiddisch ein anständiger, aufrechter Mensch. Die ehemalige Akupunktur-Ärztin und jetzige Rentnerin Rachel Burstein meint, George Bush habe der Sicherheit Israels mit dem Irakkrieg geschadet. Da kommt einmal bei mir Freude auf; denn so sehe auch ich das. Was ich aber nicht sehe, daß Barack Obama die USA aus dem Schlamassel führt, dieser Dreitagefreund.
Wann findet die Agitationskampagne von 500 ehrenamtlichen Obama-Wahlkämpfern aller Altersstufen statt? Auf dem Sabbath, dem heiligen Feiertag der Juden, am 11. Oktober 2008, ab 11 Uhr. Man kann davon ausgehen, daß gläubige Juden daran nicht teilnehmen. Die wählen allerdings mehrheitlich die Republikaner, sie könnten in Diskussionen eingreifen und manches richtigstellen. Sie könnten fragen, warum die aus ganz USA angereisten Agitatoren, einige davon aus dem Kernland der Kampagne, aus Chicago, sich "Equipes de proximité" nennen, etwa Nachbarschaftsteam. Renaud Girard stellt eine solche Frage nicht. Gegen Mittag geht die Aktivität so richtig los. Eine überwältigende Mehrheit sind Juden. Es gebe aber auch einige mamas noires, schwarze Mamas, wie sie in gutem Onkel Tom-Stil von Renaud Girard genannt werden. Eine dieser Mamas trägt ein T-Shirt mit dem Konterfei von Martin Luther King. Den vereinnahmt Barack Obama ohne jede Scham für sich, obgleich er die Nachkommen der schwarzen Sklaven aus Westafrika repräsentiert, die, unter anderem mit Hilfe arabischer Händler, in die USA verschleppt worden sind. Barack Obama aber ist Mischling; er stammt von einem ostafrikanischen Vater ab, einem Kenianer. Aus der Region sind die Schwarzen von Arabern in die muslimische Welt verkauft worden, ostwärts.
Soweit der vor Ideologie triefende Artikel des Renaud Girard.
Documents do not exist to prove that Obama is qualified to be President
Während Renaud Girards Artikel durchs francophone Internet tobt, toben auf Seiten, die dem Barack Obama nicht wohlgesonnen sind, ganz andere Behauptungen, nämlich, daß der Kandidat nicht durch eine Geburtsurkunde belegen könne, in den USA geboren zu sein, man habe bis heute kein entsprechendes Dokument gesehen: it is obvious that documents do not exist to prove that Obama is qualified to be President. Es ist offensichtlich, daß es keine Dokumente gibt, die beweisen, daß Obama zum Präsidenten qualifiziert ist; der nämlich muß in den USA geboren sein: Natural Born Citizen. Die auf der Obama-Web Site veröffentlichte Geburtsurkunde ist ohne Amtssiegel, und die kenianische Großmutter von Barack Obama erzähle voller Stolz, daß sie und Barack Obamas Halbbruder und Halbschwester am 4. August 1961 bei seiner Geburt dabeigewesen seien. Hinzu kommt, daß er seine US-Staatsbürgerschaft verloren habe, daß es Dokumente gibt, die seine Staatsbürgerschaft als indonesisch ausweisen, Religion: Islam. Barack Obama verweigert die Einsichtnahme in seine Geburtsurkunde sowie in weitere persönliche Dokumente, in denen der Nachweis über seine Nationalität geführt wird. Der Rechtsanwalt und frühere Stellvertretende Staatsanwalt von Pennsylvania Philip J. Berg, ein Mitglied der Demokraten über Jahrzehnte, vermutet, daß daraus deutlich werden könnte, daß der Kandidat nur Naturalized Citizen ist, eingebürgert. Das Dokument ist abgebildet bei 6:12 des You Tube Videos.
Philip J. Berg führt einen Prozeß gegen Barack Obama, um ihn zu zwingen, die entsprechenden Urkunden vorzulegen. Dieser Prozeß wird verschleppt, The Great Schlep, einmal anders. (16)
Israpundit: The Jewish Case against Barack Obama
Wer nach allem mindestens einen amerikanischen Juden kennenlernen möchte, der nicht für Israels Dreitagefreund Barack Obama ist, der nicht nach Florida zu den Großeltern reist, um sie zu agitieren, der lese die Site Israpundit, betrieben von Ted Belman: The Jewish Case against Barack Obama, Der jüdische Prozeß gegen Barack Obama. Dort gibt es Videos über Barack Obamas Ratgeber, Freunde und über seinen Mitkandidaten, Informationen, die man in MSM wie CNN, New York Times und Washington Post nicht findet: American Jews cannot allow a member of the anti-Israel left to occupy the Oval Office. Neither can Israel. Die Juden Amerikas können einem Mitglied der anti-israelischen Linken nicht gestatten, das Oval Office zu besetzen, genauso wenig wie Israel. (17)
Man muß die Ansicht von Ted Belman nicht teilen oder glauben, was Philip J. Berg behauptet, aber Nachrichten darüber im Figaro, der dem Kandidaten Barack Obama inzwischen mehrere Seiten widmet, wären angebracht, vielleicht sogar statt Übernahme und Nachplappern der CNN-Propaganda eine eigene Recherche; oder ist das zuviel verlangt für meine täglichen 1,20 Euro, am Wochenende durch vente forcée, Zwangsverkauf, erhöht auf 4,50 Euro?
14. Oktober 2008 - 29. April 2010
Quellen
(1) Obama assoit sa domination dans les sondages. Par Julie Connan, Le Figaro, 13 octobre 2008
http://tinyurl.com/42dwe4
Jon Favreau, la jeune plume d´Obama. Par Jean-Louis Turlin, correspondant Ã
New York, Le Figaro, 13 octobre 2008
http://tinyurl.com/43pzpq
Hamas endorses Obama. By john, Power Line, April 16, 2008
http://www.powerlineblog.com/archives2/2008/04/020315.php
Obama Walks Back Jerusalem Remarks. By Robert Naiman,
The Huffington Post, June 7, 2008
http://tinyurl.com/4yehje
(2) Élections USA 2008 avec CNN- J 22, Le Figaro
http://www.lefigaro.fr/elections-americaines-2008/index.php
(3) Dassault Aviation
http://www.dassault-aviation.com/
Boeing 787 "Dreamliner" - Generationswechsel beim Flugzeugbau, airliners
http://www.airliners.de/industrie/787/index.php
Airbus: Vom Clearstream zum Dreamliner. Schaf, 16. Juni 2006
http://www.eussner.net/schaf_2006-06-16_01-25-09.html
Arnaud Lagardère und DaimlerChrysler stecken je 2 Milliarden Euro ein. 1. Juni 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-06-01_00-17-44.html
(4) Les jeunes Juifs se mobilisent pour Obama. Par Renaud Girard, envoyé spécial à Delray, Le Figaro, 13 octobre 2008 (nicht mehr online)
http://tinyurl.com/4p7v5t
(5) The Man Behind the Whispers About Obama. By Jim Ruthenberg, NY Times, October 13, 2008. Posted by Wyatt, zepcowboy, October 13, 2008
http://tinyurl.com/3gub63
(6) Mandy Levenberg. Sr Director, Consumer Strategist. Cause and Sustainable Living. Iconoculture
http://tinyurl.com/52zf4p
(7) About Mandy. Mandy Levenberg´s Blog: Being Green & Seeing Red
http://mandylevenberg.com/
(8) Fundraise 2008. The Huffington Post
http://tinyurl.com/3z2te3
(9) USA. States
http://www.englisch-hilfen.de/images/usa/states/map.gif
Time Difference between Seattle and Miami
http://www.convertunits.com/time/from/Seattle/to/Miami
(10) Leo Rosten. Jiddisch. dtv Band 24327, München 2002, S. 527
http://tinyurl.com/4kcvzg
(11) Welcome to the Great Schlep
http://www.thegreatschlep.com/site/index.html
Off on the Great Schlep. By Joel Stein, Los Angeles Times, September 19, 2008
http://tinyurl.com/53vkd9
(12) teil 2. Von nounou, Arabisch-Übersetzungsforum, pauker.at,
22. November 2005
http://pauker.at/eintrag.php?id=11417072
Bracha. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Bracha
(13) Video. Barack Obama at AIPAC, YouTube,
posted by barackobamadot.com, June 4, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=0cOJNC2EuJw
(14) Jewish Council for Education and Research (JCER)
http://www.jcer.info/
Obama Backs Away From Comment on Divided Jerusalem. By Glenn Kessler, Washington Post, June 6, 2008
http://tinyurl.com/68pbtl
Obama Walks Back Jerusalem Remarks. By Robert Naiman,
The Huffington Post, June 7, 2008
http://tinyurl.com/4yehje
(15) Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft.
7. Januar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-01-07_00-52-29.html
André Carson. Representing Indiana´s Seventh Congressional District
http://carson.house.gov/
(16) Berg outraged: Obama & DNC file motion to delay discovery until after defendants motion to dismiss is decided. Obama Crimes, October 6, 2008
http://tinyurl.com/53jb2h
A Conversation with Philip J. Berg, Esqu.. By Jeff Schreiber, America´s Right,
August 23, 2008
http://www.americasright.com/2008/08/q-with-phillip-berg.htm l
New Video posted at You Tube details the issues in Berg vs Obama. Interview by Moloton Mitchell, Obama Crimes, October 11, 2008
http://tinyurl.com/3pl5fx
Definition of Natural Born Citizen. By Mitchell Langbert, August 11, 2008
http://tinyurl.com/4vbvqe
Obama Born in Kenya? Coast Provincial General Hospital, Mombasa, Kenya, TD Blog, October 12, 2008
http://tinyurl.com/3uz4ex
(17) The Jewish Case against Barack Obama. By Ben Shapiro, Israpundit,
October 13, 2008
http://www.israpundit.com/2008/?p=3853
(18) Obamabuyer´s Remorse? You Helped Him Get Elected, Mayor Koch.
By Anne Green, Solomonia, April 28, 2010
http://tinyurl.com/2f58zxg
Schumer: Obama´s ´counter-productive´ Israel policy ´has to stop´.
By Ben Smith, Politico, April 22, 2010
http://tinyurl.com/27qb26a
Senator Charles E. Schumer. United States Senator for New York
http://schumer.senate.gov/
JTA Jewish & Israel News berichtet vom Great Schlep. 21. Oktober 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-10-21_00-11-06.html
Wahlkampf 2008 in den USA: Aller guten Dinge sind drei - oder mehr!
11. Oktober 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-10-11_21-41-55.html
Sarah Silverman and The Great Schlep. Video. YouTube, September 25, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=AgHHX9R4Qtk
(19) obama cairo full speech. 780 Videos. YouTube
http://www.youtube.com/results?search_query=obama+cairo+full +speech&aq=1
Barack Hussein Obama in Kairo. Die Aufhetzung der "drei Kreise".
6. Juni 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-06-06_23-13-57.html
Dalia Mogahed in meinem Archiv
http://tinyurl.com/3akrqse
Rahm Emanuel in meinem Archiv
http://tinyurl.com/39723go
David Axelrod in meinem Archiv
http://tinyurl.com/39hb9wf
Gallup Daily: Obama Job Approval
http://www.gallup.com/poll/113980/Gallup-Daily-Obama-Job-App roval.aspx
(20) Fréhel : Où sont tous mes amants. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=Bl8Mv-ziLAI
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