Homepage von Gudrun Eussner
Gudrun Eussner
Links
Homepage von Gudrun Eussner
Artikel

John McCain und Barack Obama auf dem Al Smith Dinner 2008

Freunde von Scherz, Ironie und tieferer Bedeutung werden auf ihre Kosten kommen bei den Reden der Kandidaten John McCain und Barack Obama auf dem 63. Alfred E. Smith Memorial Foundation Dinner, am 16. Oktober 2008, im Waldorf-Astoria Hotel, einer seit 1946 j√§hrlich im Oktober durchgef√ľhrten Veranstaltung zugunsten katholischer Wohlfahrtseinrichtungen. Ehrengast 2007 ist Premierminister Tony Blair. (1)

Ich w√ľ√üte von unseren MSM gern, wenigstens mit zwei oder drei S√§tzen, worum es sich bei diesem Dinner handelt, was es bezweckt, nach wem es benannt ist. Der Figaro bringt nur Ausz√ľge der Reden beider Kandidaten, von John McCain den ersten, von Barack Obama den zweiten Teil, geschweige denn eine Hintergrundinformation √ľber das Dinner. Von der traditionellen Spendengala schreibt der Spiegel, die beiden Redner machten dort Witze. Gastgeber sei Kardinal Egan, der in festliches Purpur gekleidete Erzbischof von New York. Der Kardinal bekommt keinen Vornamen, er hei√üt Edward Kardinal Egan, und warum er Gastgeber ist - wayne interessiert´s? (2)

Direkt und ausf√ľhrlich geht´s in beiden Zeitungen zum Bericht √ľber das freudige Ereignis, da√ü Colin Powell, der ehemalige Au√üenminister der Regierung des George W. Bush, sich f√ľr Barack Obama ausgesprochen habe - was bei dem rassistischen Wahlkampf des Barack Obama nicht verwunderlich ist: Black Power l√ľgt vor der UNO demn√§chst f√ľr Black Power! Es folgt der n√§chste Scoop, da√ü allein im September 2008 noch einmal 150 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden in die Kassen der Demokraten geflossen seien, und da√ü sich die US-Zeitungen auf die Seite Barack Obamas geschlagen h√§tten. Die G√∂nner des Barack Obama √ľberlassen nichts mehr dem Zufall. Hillary Clinton, die so herzlich lacht auf dem Alfred E. Smith Memorial Foundation Dinner wird sich die Kandidatur in vier Jahren abschminken m√ľssen.

Die Journalisten der europ√§ischen Medien, im Freudentaumel √ľber den Vorsprung ihres Kandidaten, feiern. Wozu noch Informationen? Alle sind zufrieden. Also schaue ich selbst nach, und liefere einen Beweis mehr, da√ü die MSM heuer √ľberfl√ľssig sind.

Das Dinner findet statt zur Erinnerung an Alfred E. Smith, den am 30. Dezember 1873 in der Lower East Side von Manhattan geborenen und am 4. Oktober 1944 in New York verstorbenen ehemaligen Gouverneur von New York, 1918-1920 und von 1922-1928. Er ist der erste Katholik, der in den USA zum Amt des Pr√§sidenten kandidiert - der erste r√∂misch-katholische Pr√§sident der USA ist 32 Jahre sp√§ter der Demokrat John F. Kennedy, 1961-1963. Alfred E. Smith geh√∂rt wie dieser der Partei der Demokraten an, nominiert wird er von Franklin D. Roosevelt. 444:87 verliert er 1928 die Wahl gegen den Republikaner Herbert Hoover. Als Grund nennt Travel&History Smiths irischen Akzent, sein irisches Immigrantenerbe, da√ü er r√∂misch-katholisch ist, und zu starke Verbindungen zum politischen Apparat von New York, was im S√ľden und Westen der USA nicht gut gelitten sei. Die W√§hler von 1928 setzten Reichtum mit der Republikanischen Partei gleich. (3)

Zur Zeit des Alfred E. Smith sehen die Wähler offensichtlich den Erwerb von Reichtum mehrheitlich als erstrebenswert an, während sich heute bei Arm und Reich Kandidaten der Beliebtheit erfreuen, die den Anschein erwecken können, sie wären Freunde und Betreuer der unteren Schichten der Gesellschaft, allen voran der Afro-Amerikaner, was sich auch bei 600 Millionen Dollar nicht ändert, also mehr als einer halben Milliarde, die der Kandidat der Demokraten Barack Obama in diesem Wahlkampf aufwenden kann: populus vult decipi ergo decipitur.

John McCain und Barack Obama ehren mit ihrer Anwesenheit ausgerechnet den Demokraten Alfred E. Smith, und mancher mag das als Omen ansehen. Nachdem er 1932 gegen seinen fr√ľheren Freund und Verb√ľndeten Franklin D. Roosevelt die Nominierung als Pr√§sidentschaftskandidat verliert, wird Alfred E. Smith zu einer umstrittenen Pers√∂nlichkeit in Kreisen der Demokraten. Er ist am 23. August 1934 Mitbegr√ľnder der American Liberty League (ALL), einer Gruppe einflu√üreicher Republikanischer Finanzmagnaten und Industriebosse, die sich mit konservativen Demokraten verb√ľnden und gegen viele der New Deal Programme des Franklin D. Roosevelt opponieren; sie meinten ernsthaft, da√ü sie das Programm zu Fall bringen k√∂nnten. Alfred E. Smith entferne sich so weit von seinen Urspr√ľngen, da√ü er 1936 und 1940 die Kandidaten der Republikaner unterst√ľtze. Man habe es seiner Verbitterung zugeschrieben, aber neuere Historiker s√§hen darin eine prinzipielle Opposition zu Roosevelts Programm, schreibt Travel&History. (4)

Der Bestsellerautor David Pietrusza versucht im Januar 1978 eine Einschätzung. Es mag Zufall sein, daß sie zu Beginn der Amtszeit des Jimmy Carter erscheint. Auf dem Höhepunkt ihrer Aktivitäten zähle die ALL 124 856 Mitglieder. Er zitiert Alfred E. Smith:

"La√üt Euch von niemandem erz√§hlen, da√ü Pr√§sident Roosevelt ein Kommunist ist," sagte Al Smith in seiner letzten Wahlkampfrede 1936 gegen FDR. "Das ist nicht so. Oder la√üt Euch von niemandem erz√§hlen, er sei ein Sozialist. Das ist nicht so. Er ist weder ein Kommunist noch ein Sozialist - genauso wenig wie ich - aber etwas hat sich in diesem Land ausgebreitet, eine gewisse Art von fremdem ´ismus´ kriecht √ľber das Land. Was das ist, wei√ü ich nicht. Was sein Vorname sein wird, wenn´s getauft ist, davon habe ich nicht die geringste Idee. Aber ich wei√ü, es ist hier, und die S√ľnde dabei ist, the sin about it, da√ü [Roosevelt] das anscheinend nicht wei√ü.

Franklin D. Roosevelt ist der 32. Präsident der USA, von 1933-1945. (5)

David Pietrusza erkl√§rt die ALL zu einem gigantischen Flop, und er z√§hlt dazu einige Gr√ľnde auf:

  • Hohe und falsche Hoffnungen, Franklin D. Roosevelt mit einem machtvollen Streich in den Wahlen 1936 auszuschalten;
  • die ALL sch√§tzt die Auswirkungen der Depression auf die Bev√∂lkerung der USA falsch ein;
  • sie untersch√§tzt die enorme Popularit√§t des Pr√§sidenten und seiner Hilfsma√ünahmen;
  • nach dem riesigen Mi√üerfolg geben die Mitglieder auf.

Dar√ľber hinaus spielten noch andere Gr√ľnde eine Rolle f√ľr den Flop:

  • Die Anw√§lte der ALL stecken bei Gericht Niederlagen ein und werden bezichtigt, zur Gewalt anzustacheln, als sie erkl√§ren, einige Gesetze des New Deal seien verfassungswidrig;
  • General Smedley Darlington Butler gibt ein geheimes, aber in die √Ėffentlichkeit gestreutes Zeugnis ab, in dem er behauptet, die ALL, die American Legion und eine Gruppe von einheimischen Faschisten w√ľrden gemeinsam auf Washington marschieren, um den Pr√§sidenten zur Marionette zu machen;
  • diese absurde Geschichte tr√§gt nicht dazu bei, das Ansehen der ALL zu st√§rken,
  • und auch nicht die, da√ü man die ALL mit gewissen rassistischen Gruppen der S√ľdstaaten in Verbindung bringt, von denen einige von denselben Geldgebern wie die ALL finanzielle Beitr√§ge erhalten.

Am wichtigsten aber seien die emotionellen Fragen der Gro√üen Depression. Die ALL wird bezichtigt, da√ü ihren Mitgliedern das Wohl der Armen gleichg√ľltig sei. Der harte Winter bei 10 Grad minus, und Uncle Sam verteile Gelder, damit den armen Kindern die Schuhe geflickt werden k√∂nnten. Das m√ľsse den Du Pont Br√ľdern, den Hauptfinanzierern der ALL, ein Schock sein, wenn sie das klassische Beispiel der Untergrabung der Moral von Kindern durch solche Hilfsma√ünahmen s√§hen, habe Senator Joseph T. Robinson gespottet.

Der Vorsitzende des Republican National Committee John D. Hamilton meine nach der Wahlniederlage des Kandidaten der Republikaner: "Gott selbst hätte Roosevelt 1936 nicht besiegen können, erst recht nicht die Liberty League."

H√§tte die Organisation selbst das im voraus gesehen und w√§re nicht dem Glauben an ihre eigenen Pressemitteilungen und den Literary Digest Umfragen zum Opfer gefallen, h√§tte sie √ľberleben k√∂nnen und sich institutionalisieren als eine permanente Bildungsorganisation in einem Bereich, in dem eine von ihrer Statur dringend ben√∂tigt wurde, schreibt David Pietrusza. Obgleich die Liga abgestempelt war als einfach nur ein Club der Reichen zum Schutz von Unternehmensverm√∂gen, waren ihre philosophischen Argumente tats√§chlich nicht so d√ľrftig. Ihre Organisatoren und Mitglieder sahen eine Bedrohung der Freiheit Amerikas, und nicht nur ihres eigenen Prestiges und Reichtums.

Selbst linke Erforscher der ALL g√§ben z√§hneknirschend zu, da√ü die ALL mehr umfa√üt habe, als wirtschaftliche Herrschaft, da√ü Menschen, um zu √ľberleben und zu reifen als frei handelnde Subjekte, mehr br√§uchten als materiellen Komfort. Es sei um einen grundlegenden Charakter gegangen, sie h√§tten laut Robert Comerford, in seiner zu der Zeit noch nicht ver√∂ffentlichten Dissertation, an mehr gedacht als das augenblickliche Eigeninteresse. (6)

Richard Sanders, der Herausgeber des linken Magazins Press for Conversion! der kanadischen Coalition to Oppose the Arms Trade (COAT), der Vereinigung zur Unterbindung des Waffenhandels, sieht das anders; auch er stellt die ALL und ihren Mitbegr√ľnder Alfred E. Smith vor. Man sage ihm eine Verschw√∂rung zum Sturz des Pr√§sidenten Franklin D. Roosevelt nach.

Schon die ALL veranstaltet j√§hrlich Galabankette. Gerald Colby beschreibe sie als "die ber√ľhmtesten politischen Zusammenk√ľnfte amerikanischer Industrieller und Finanziers des 20. Jahrhunderts." Auf dem Bankett von 1936 warne Alfred E. Smith die 2000 G√§ste, da√ü Franklin D. Roosevelt sich in Richtung zum Kommunismus bewege: "Es kann nur eine Hauptstadt geben, Washington oder Moskau ... Es kann nur eine klare, reine frische Luft eines freien Amerikas wehen oder der faule Atem des kommunistischen Ru√üland. Es kann nur eine Flagge geben, die Stars and Stripes oder die der gottlosen Sowjets. Es kann nur eine Nationalhymne geben, das Star Spangled Banner oder die Internationale." Die Medien sowie Alfred E. Smith seien von der Wall Street kontrolliert, so da√ü sie seinen Angriff auf Franklin D. Roosevelt unterst√ľtzten. (7)

Was sind das damals noch f√ľr Zeiten!

Eine tierische Darstellung der ALL gibt es bei Answers.com: Franklin D. Roosevelt mokiert sich in seiner letzten Rede des Pr√§sidentschaftswahlkampfs von 1936 √ľber die Definition von "Freiheit", und erz√§hlt eine Geschichte, die Abraham Lincoln zugeschrieben wird, von einem Wolf, der von einem Hirten vom Nacken eines Lamms entfernt wird, und der den Hirten anklagt, ihm seine Freiheit zu nehmen.1940 wird die ALL formal aufgel√∂st.

Die von der ALL in den 30er Jahren aufgeworfenen Fragen und die Rolle der ALL in der Geschichte seien bis heute unbeantwortet, schreibt Norman Markowitz. F√ľr diejenigen, die Regulierung und Besteuerung von Unternehmen sowie die Umverteilung von Verm√∂gen an Gruppen mit niedrigerem Einkommen als das absolute √úbel ansehen, sei das von der Geschichte gerechtfertigt und triumphiere posthum. F√ľr diejenigen, die Regierung ansehen als einen Hirten oder Verwalter, der die Gesellschaft daran hindert, in einen sozio√∂konomischen Dschungel zur√ľckzufallen, wo die st√§rkeren die schw√§cheren auffressen, bleibt sie verurteilt als ein Meister der Politik des "freien Marktes", die heute in den USA und in der Welt Instabilit√§t und soziale Ungerechtigkeit f√∂rdert. (8)

Es ist der ewige Widerspruch zwischen Freiheit und Sicherheit. Die Fragen, die von Linken wie Norman Markowitz nicht beantwortet werden, sind auf dem Hintergrund seiner eigenen Auslassungen:

  • Wer h√§lt Regulierungen von Unternehmen durch Gesetze f√ľr √ľberfl√ľssig?
  • Welcher Unternehmer behauptet, Steuern br√§uchten nicht gezahlt zu werden?
  • Wem soll Geld f√ľr die Umverteilung fortgenommen werden?
  • Welches ist die obere Grenze niederer Einkommen?
  • Warum wird dieses Bild von unserer Gesellschaft gezeichnet?
  • Von wem wird es mit welchem Interesse so dargestellt?
  • Wer soll konkret der Hirte oder Verwalter sein?
  • Wer spielt die Rolle der vor den W√∂lfen zu rettenden Schafe?
  • Wer wird zu W√∂lfen erkl√§rt?
  • K√∂nnen Menschen entweder nur Schafe oder nur W√∂lfe sein?
  • Wollen Menschen wie Schafe behandelt werden?
  • Gibt´s eine Schafs- und eine Wolfsunter- oder Obergrenze?
  • Was ist ein sozio√∂konomischer Dschungel?
  • Wie definieren die Linken Korruption?
  • Was hat unsere Gesellschaft aus dem Untergang des Sozialismus gelernt?

Was wird aus einer Gesellschaft, die mehrheitlich einem solchen Menschenbild vom guten Hirten anh√§ngt, der seine Schafe weidet, oder vom g√ľtigen Verwalter, der sich selbstlos um die ihm anvertrauten, entm√ľndigten Menschen k√ľmmert? Wir werden es wahrscheinlich nach dem 4. November 2008 sehen. Nicht nur in den USA, sondern √ľberall wird sich die Wahl des Barack Obama, sollte er denn Pr√§sident werden, destabilisierend und bewu√ütseinsver√§ndernd auswirken, selbst bei eingefleischten Anti-Amerikanern wird sich etwas regen, bei einigen von ihnen sogar zum Positiven, wenn sie sehen, da√ü unter ihrem Idol alles noch mehr den Bach hinunter geht. Sie werden endlich vom Zwang des Bush-Bashing befreit sein.

Aus Kommentaren in den US-Medien erf√§hrt man, da√ü die Reden den beiden Kandidaten dazu dienen sollen, Dampf abzulassen und am Ende eines Wahlkampfes keine "hard feelings" mehr gegeneinander zu artikulieren. Auf diesem Dinner zeigen sich traditionell beide Kandidaten zum letzten Mal vor dem Wahltag Seite an Seite. Unten habe ich einige Kommentare von Anh√§ngern der Republikaner und der Demokraten zu den Reden verlinkt, zwei von konservativen Websites, einen von der geichgeschalteten Time/CNN, von einem der MSM, die sich f√ľr Barack Obama ausgesprochen haben. Es ist diesmal umgekehrt wie zu Zeiten des Alfred E. Smith, da die MSM durchweg die Republikaner st√ľtzen, nicht neu also, nur anders als vor 80 Jahren. (9)

Bevor es endlich die Links zu der Veranstaltung und zu den beiden Reden gibt, biete ich einen wunderbaren Kommentar, von 1911arthur, der zeigt, welches Menschenbild bereits jetzt in den USA vorherrscht und sich in den Wahlen zugunsten Barack Obamas niederschlagen wird: (10)

Early voting starts monday, in Florida! I am taking 12 family members to the polls on Monday. They are all voting for Obama! 6 have never voted! first time! We want new schools, green communities with wind mills, electric cars, new infrastructure. We want the American Dream. The country has decayed under the republicans. It will be like disneyland in 10 years. The envy of all nations. We will have american jobs and products! No more foreign oil or trinkets! Buy American! We love the USA! Obama

Das fr√ľhe W√§hlen beginnt Montag, in Florida! Ich nehme 12 Familienmitglieder mit zu den Wahlurnen am Montag. Sie w√§hlen alle Obama! 6 haben noch nie gew√§hlt! Erstmalig! Wir wollen neue Schulen, gr√ľne Gemeinden mit Windm√ľhlen, elektrische Autos, neue Infrastruktur. Wir wollen den Amerikanischen Traum. Das Land ist verfallen unter den Republikanern. Es wird in 10 Jahren wie Disneyland sein. Der Neid aller Nationen. Wir werden amerikanische Jobs und Produkte haben! Kein ausl√§ndisches √Ėl mehr und keinen ausl√§ndischen Schmuck! Kauft amerikanisch! Wir lieben die USA! Obama

Enjoy!

19. Oktober 2008

Quellen

(1) The Alfred E. Smith Memorial Foundation
http://www.alsmithfoundation.org/thedinner.html

(2) Obama und McCain k√∂nnen noch √ľbereinander lachen.
Von phw/dpa/AP/Reuters, SpiegelOnline, 17. Oktober 2008
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,584833,00.html

(3) Alfred E. Smith. NNDB, tracking the entire world
http://www.nndb.com/people/568/000056400/

(4) Politics and Public Service. Alfred E. Smith. 1873-1944. Travel&History
http://www.u-s-history.com/pages/h1495.html

(5) Franklin D. Roosevelt, 1882-1945. The White House
http://www.whitehouse.gov/history/presidents/fr32.html

(6) New Deal Nemesis: The Liberty League was star-studded, wealthy,
professional, and a flop. By David Pietrusza, Reason Magazine January 1978
http://www.davidpietrusza.com/Liberty-League.html

(7) American Liberty League
http://coat.ncf.ca/our_magazine/links/53/all-both.html

Alfred Emmanuel Smith
http://coat.ncf.ca/our_magazine/links/53/smith.html

(8) US History Encyclopedia: American Liberty League. By Norman Markowitz, Answers.com
http://www.answers.com/topic/american-liberty-league

(10) How Catholics Are Judging Obama and the Democrats. By Amy Sullivan,
Time/CNN, October 18, 2008
http://www.time.com/time/nation/article/0,8599,1851777,00.ht ml

McCain gives hilarious, classy speech at Al Smith Dinner. By Kathy Shaidle,
Conservative Politics Examiner, October 17, 2008
http://tinyurl.com/5qkjon

Obama and McCain Yuk it Up at Al Smith Dinner. Jake Tapper,
ABC News´ Senior National Correspondent, Political Punch, October 16, 2008
http://blogs.abcnews.com/politicalpunch/2008/10/obama-and-mc cai.html

(9) Al Smith Dinner 2008 (Full Video). 47:05, YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=pq4zrOoHXeg&feature=related

Sen. John McCain - 2008 Al Smith Dinner - Part 1, Video. YouTube, mit Kommentar von 1911arthur, vom 19. Oktober 2008
http://www.youtube.com/watch?v=6bhvIvYrsQo&feature=related

Sen. John McCain - 2008 Al Smith Dinner - Part 2, Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=UJ-XOVmNia0&feature=related

Sen. Barack Obama - 2008 Al Smith Dinner - Part 1, Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=zwwjPnnvK40&feature=related

Sen. Barack Obama - 2008 Al Smith Dinner - Part 2, Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=ZDTAcfu5rlA&feature=related


Hoch zum Seitenanfang Diese Seite drucken
Zurück zur vorigen Seite Zum Archivdieses Abschnitts Weiter zur nächsten Seite