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Hindus, Juden und der Terror des Glaubenskrieges in Mumbai

Ein Artikel von Andrew G. Bostom, in AuszĂŒgen ĂŒbersetzt und erlĂ€utert. Der deutschen Übersetzung folgen die Passagen im Original. (1)

Andrew G. Bostom gibt den westlichen MSM, die dem Terror des Glaubenskrieges nichts als Beschönigung entgegensetzen, eine grundsÀtzliche Antwort:

Wenn Hindus und Juden (und letzten Endes alle potentiellen nicht-muslimischen Opfer des Glaubenskrieges) nach diesen Ereignissen nicht ihre gemeinsame schlimme Lage begreifen - ins Visier genommen zu sein vom Haß des Glaubenskrieges - dann werden sie es niemals begreifen und möglicherweise getrennt ihrer Zerstörung entgegengehen.

  • Die Wurzel des Wortes jihad erscheint im Koran 40 mal, und im folgenden islamischen VerstĂ€ndnis beider muslimischer KoryphĂ€en, von den grĂ¶ĂŸten Juristen und Lehrern des klassischen Islams bis zu den einfachen Leuten hieß und heißt es: "Er kĂ€mpfte, bekriegte oder fĂŒhrte Krieg gegen UnglĂ€ubige und ihresgleichen".

Andrew G. Bostom fĂŒhrt als Beispiele folgende drei Koransuren an: (2)

Da gab dein Herr den Engeln ein: "Ich bin mit euch; so festigt denn die GlÀubigen. In die Herzen der UnglÀubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!" [8:12]

Und rĂŒstet gegen sie auf, soviel ihr an Streitmacht und Schlachtrossen aufbieten könnt, damit ihr Allahs Feind und euren Feind - und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt - abschreckt; Allah kennt sie (alle). Und was ihr auch fĂŒr Allahs Sache aufwendet, es wird euch voll zurĂŒckgezahlt werden, und es soll euch kein Unrecht geschehen. [8:60]

Und Er brachte die aus dem Volk der Schrift, die ihnen halfen, von ihren Burgen herunter und warf Schrecken in ihre Herzen. Einen Teil tötetet ihr, und einen Teil nahmt ihr gefangen. [33:26]

  • Die zeitgenössische BestĂ€tigung des zentralen Prinzips des Jihad-Terrorismus ..., die Feinde der Muslime zu terrorisieren als Auftakt zu ihrer Unterwerfung, ist durch Brigadegeneral S. K. Malik vorgeschrieben worden in dem in Lahore, 1979, veröffentlichten pakistanischen Haupttext ĂŒber die FĂŒhrung des Glaubenskrieges. Maliks Abhandlung wurde in einem lobenden Vorwort zum Buch bestĂ€tigt durch den seinerzeitigen pakistanischen PrĂ€sidenten Zia ul-Haq ... Dieser in englisch, urdu und arabisch verfĂŒgbare Text, der ausfĂŒhrlich studiert wurde in islamischen Staaten, wurde bei liquidierten Glaubenskriegern in Kaschmir gefunden. (3)


Darin heißt es:

  • Terror ist kein Mittel, dem Feind eine Entscheidung aufzuzwingen (sic), sondern er ist die Entscheidung, die wir ihm aufzwingen wollen ...

Andrew G. Bostom kritisiert, daß die MSM sich weigerten, im Glaubenskrieg begrĂŒndete ideologische Motive zu bedenken, daß sie solche aber sehr wohl den "extremistischen Hindus" zugeschrieben hĂ€tten. Sie befĂ€nden sich damit voll auf der Linie der MuslimbrĂŒder, die auf ihrer offiziellen Site den indischen Geheimdienst und den israelischen Mossad als AusfĂŒhrende der Angriffe bezeichneten. (4)

  • Dennoch haben eben diese Medien keine Überlegungen angestellt ĂŒber den islamischen Judenhaß als eine offensichtliche mögliche Motivation fĂŒr die deutlichen selektiven Angriffe auf Mumbais Chabad Haus, ein zentrales Symbol der winzigen jĂŒdischen Gemeinde von 5000 (oder 0,03 Prozent) in einer Stadt von ungefĂ€hr 15 Millionen Einwohnern. Noch ungeheuerlicher, diese Mißachtung jeder haßerfĂŒllten islamischen Motivation fĂŒr den gezielten Mord an solchen unschuldigen Juden, einschließlich dem jungen Lubawitscher Rabbi und seiner Frau, wurde begleitet von stĂ€ndigen entmenschlichenden und erniedrigenden Hinweisen auf diese Opfer als "ultra-orthodox", und ihre völlig verfehlte Beschreibung als "Missionare".
  • Der indische Sufi-Theologe Ahmad Sirhindi (gest. 1624): Wann immer ein Jude ermordet wird, ist es zum Wohle des Islams.

Andrew G. Bostom weist darauf hin, daß die MSM Ă€hnlich wie im Fall des Konfliktes der PalĂ€stinenser mit Israel die kriegerischen Angriffe als Vergeltung fĂŒr die im Kaschmirkonflikt getöteten Muslime bezeichnen, in dem sie unkritisch und unhinterfragt derartige Äußerungen der muslimischen Glaubenskrieger veröffentlichen. Die vollkommene Unkenntnis der Geschichte des Kaschmirkonfliktes ist in den MSM offensichtlich. Andrew G. Bostom gibt eine EinfĂŒhrung in die Geschichte der brutalen Islamisierung Indiens, ab dem 7. Jahrhundert, und Hindu-Kaschmirs, vom 14. Jahrhundert bis heute. Er verlinkt ein Video des kaschmirischen Filmemachers Ashok Pandit mit dem Titel: And the World Remained Silent. Und die Welt blieb stumm.

  • Es gibt auch einen Bezug zwischen Hindus und Juden in der modernen Ära, wurzelnd im Glaubenskrieg zwischen den Hindus des islamisierten Kaschmirs und den Juden des islamisierten PalĂ€stinas. Haj Amin al-Husseini, der ex-Mufti von Jerusalem und muslimische Glaubenskrieger, der zusĂ€tzlich ein vollkommener Nazi-Kollaborateur und -Ideologe wurde, um eine jĂŒdische Heimstatt zu verhindern und das Weltjudentum zu zerstören, war ebenfalls der UnterstĂŒtzung der weltweiten Bewegungen des Glaubenskrieges verpflichtet. Er forderte den "totalen Krieg" gegen die Hindus Indiens (wie gegen die Juden Israels) vor Delegierten des Welt Muslim Kongresses, vom Februar 1951:
  • Wir werden uns demnĂ€chst mit dem Schwert in der Hand entweder auf dem Boden Kaschmirs oder PalĂ€stinas treffen.

Mit der Absicht, GeneralsekretĂ€r des 1931 von Haj Amin al-Husseini gegrĂŒndeten und nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebten World Muslim Congress zu werden, nimmt der spĂ€tere GrĂŒnder der Islamischen Zentren MĂŒnchen und Genf, Muslimbruder Said Ramadan, der Schwiegersohn von Hassan al-Banna und Vater des Tariq Ramadan, teil am Kongreß. Er bleibt in Pakistan und wird dessen "Kulturbotschafter", bevor er Anfang der 50er Jahre wieder nach Ägypten zurĂŒckkehrt. (5)

  • Hier ist Maulana Muhammad Shafis (gest. 1976) Kommentar ĂŒber das zentrale antisemitische Motiv des Korans, Sure 3:112:

Erniedrigung ist fĂŒr sie vorgeschrieben, wo immer sie getroffen werden, außer sie wĂ€ren in Sicherheit (auf Grund) ihrer Verbindung mit Allah oder mit den Menschen. Und sie ziehen sich den Zorn Allahs zu, und fĂŒr sie ist die Armut vorgeschrieben, weil sie Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ungerechterweise ermordeten. Solches (geschieht), da sie widerspenstig und Übertreter waren. [3:112]

Es folgen seine Kommentare mit den ĂŒblichen Unterstellungen allen Übels, Ermordung der Propheten und Heiligen, Verstoß gegen die Göttlichen Gebote, Opposition gegen und Mordversuche am Propheten Mohammed, den Muslimen Schaden, sie vom Islam Abbringen, und dem darauf begrĂŒndeten Fluch Allahs.

AuszĂŒge aus dem Original: Hindus, Jews, and Jihad Terror in Mumbai

The root of the word jihad, appears 40 times in the Koran and in subsequent Islamic understanding to both Muslim luminaries -- from the greatest jurists and scholars of classical Islam, to ordinary people -- meant and means "he fought, warred or waged war against unbelievers and the like."

Contemporary validation of the central principle of jihad terrorism ... to terrorize the enemies of the Muslims as a prelude to their conquest -- has been provided in the mainstream Pakistani text on jihad warfare by Brigadier S.K. Malik, originally published in Lahore, in 1979. Malik´s treatise was endorsed in a laudatory Foreword to the book by his patron, then Pakistani President Zia-ul-Haq ... This text -- widely studied in Islamic countries, and available in English, Urdu, and Arabic -- has been recovered from the bodies of slain jihadists in Kashmir. (6)

Terror is not a means of imposing decision upon the enemy (sic); it is the decision we wish to impose upon him...

Yet these same media offered no speculation about Islamic Jew hatred as an obvious potential motivation for the transparently selective attack on Mumbai´s Chabad House -- a focal point symbol of the miniscule Jewish community of 5000 (or 0.03%) in a city of some 15 million inhabitants. More egregiously, this neglect of any hateful Islamic motivations for the targeted murder of such innocent Jews -- including a young Lubavitcher Rabbi and his wife -- was accompanied by consistently dehumanizing and demeaning references to these victims as "Ultra-Orthodox," and their entirely false characterization as "missionaries."

The Indian Sufi theologian Ahmad Sirhindi (d. 1624): Whenever a Jew is killed, it is for the benefit of Islam.

Here is Maulana Muhammad Shafi´s (d. 1976) commentary on the central antisemitic motif in the Koran, sura (chapter) 3, verse 112:

There is also a modern era nexus -- rooted in jihad-between the Hindus of Islamized Kashmir, and the Jews of Islamized Palestine. Hajj Amin e-Husseini, ex-Mufti of Jerusalem, and Muslim jihadist, who became, additionally, a full-fledged Nazi collaborator and ideologue in his endeavors to abort a Jewish homeland, and destroy world Jewry, was also a committed supporter of global jihad movements. Urging a "full struggle" against the Hindus of India (as well as the Jews of Israel) before delegates at the February 1951 World Muslim Congress: We shall meet next with sword in hand on the soil of either Kashmir or Palestine.

Übersetzung und ErlĂ€uterungen: Gudrun Eussner - 30. November 2008

Quellen

(1) Hindus, Jews, and Jihad Terror in Mumbai. By Andrew G. Bostom,
American Thinker, November 30, 2008
http://tinyurl.com/65gsa6

(2) Koransuren. Zentralrat der Muslime in Deutschland
http://www.islam.de/1382.php

(3) Muhammad Zia ul-Haq, Diktator des Monats Mai 2003
http://www.dictatorofthemonth.com/Zia/Mai2003ZiaDE.htm

(4) Mumbai and India Under Attack. By Amaresh Misra. The Muslim Brotherhood (Ikhwan) Official English Website, November 26, 2008
http://ikhwanweb.com/Article.asp?ID=18774&SectionID=100

Mumbai assiégée, par Amaresh Misra, sur le site des FrÚres musulmans,
point de Bascule, 27 novembre 2008
http://pointdebasculecanada.ca/spip.php?breve1212

(5) Cold War, Holy Warrior. By Robert Dreyfuss, MotherJones.com,
January 1, 2006
http://tinyurl.com/5jwrnt

Aims and Methods of Europe´s Muslim Brotherhood. By Lorenzo Vidino. In:
Current Trends of Islamist Ideology, Hudson Institute, November 2006, p. 22-44
http://www.e-prism.org/images/CurrentTrends_4_-_Nov06.pdf

Der Salafist Tariq Ramadan: "verunglimpft wie ein muslimischer Jude"
http://www.eussner.net/artikel_2005-11-15_23-54-57.html

(6) Muhammad Zia ul-Haq. Dictator of the Month, May 2003
http://www.dictatorofthemonth.com/Zia/May2003ZiaEN.htm

Siehe auch:

Die Berichterstattung der ARD ĂŒber den Glaubenskrieg in Mumbai.
27. November 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-11-27_20-11-11.html

Indien - Israel: DĂ©jĂ  vu. 29. November 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-11-29_00-47-34.html


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