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"Moscheen symbolisieren den Wunsch zu dominieren"

Es versteht sich, daß Artikel von Bloggerin Eussner - so meine Abwertung durch eine von der SZ beschĂ€ftigte promovierte Philologin - von Besserwissern mit HĂ€me ĂŒberzogen werden, damit lebe ich seit Jahren. (1)

Anfangs habe ich es nicht glauben können, noch dazu, da ich immer eine FĂŒlle von Quellen mitliefere, aber inzwischen ist es mir eine Ehre, von einschlĂ€gigen Kreisen als Rassistin beschimpft zu werden, die gar mit der "Pro"-Bewegung gemeinsame Sache mache. Diese SchmĂ€her können davon ausgehen, daß niemand meine Auseinandersetzungen mit "Pro-Köln"-FunktionĂ€r Manfred Rouhs, vom Juli 2002, kennt, noch dazu, da sie im Internet nicht mehr aufzufinden sind. Die SchmĂ€her aber wissen darĂŒber Bescheid und diffamieren mich trotzdem. Einer hĂ€ufelt sich zusĂ€tzlich auf darĂŒber, daß mich Henryk M. Broder als "Buchautorin" bezeichnet, obgleich das sich aufhĂ€ufelnde HĂ€meken kein Buch von mir kennt. Du, verdienter Denunziant des Volkes, kannst es nicht wissen, daß ich bereits fĂŒnf Jahre vor deiner Geburt ein Buch geschrieben habe. HĂ€ttest du meine Artikel genauer gelesen, wĂŒĂŸtest du sogar den Titel, aber Recherche ist deine StĂ€rke nicht - derer bedarf es nicht, wenn man ideologisch festgelegt ist, man weiß eh, was herauszukommen hat bei den Tiraden: die Vernichtung einer Person.

Die aus Somalia stammende, aus den Niederlanden vertriebene und jetzt in den USA lebende Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali jedenfalls schafft es mit ihren klaren Aussagen zur Funktion von Moscheebau nicht nur auf eine kleine Site, die von 2000 Lesern/Tag frequentiert wird, sondern bis auf ZeitOnline. Da bestÀtigt sie, was alle wissen, die sich mit dem Islam befassen: Moscheen sind nicht zu vergleichen mit Kirchen und Synagogen, sie sind keine GotteshÀuser.

ZEITmagazin: In Deutschland entstehen gerade viele große Moscheen, der Islam ist sichtbarer geworden als je zuvor.

Hirsi Ali: Moscheen im öffentlichen Raum sind politische Statements. Sie haben mit Integration nichts zu tun. FĂŒr mich symbolisieren sie den Wunsch zu dominieren. Die Deutschen sollten den Muslimen klarmachen, dass das inakzeptabel ist.

In meinem Artikel Moschee-Areale im Westen, vom Islam erobertes Gebiet schildere ich die diesbezĂŒgliche Lage in Frankreich, die deutlich macht, daß muslimische Beter beim Moscheebau am allerunwichtigsten sind. So ist es auch in Deutschland. Wichtig ist das Areal, das islamisiert wird: "Je grĂ¶ĂŸer desto Islam". Die Stimmen im Muslimrat Frankreichs richten sich nach der zusamengerechneten GrĂ¶ĂŸe der Moschee-Areale der einzelnen Vereinigungen, nach dem Motto Religion & Boden. (2)

Der Interviewpartner Jörg Burger hört Ayaan Hirsi Alis Aufruf an die Deutschen anscheinend nicht gern, und so wechselt er das Thema, er vertieft nicht, was die Islamkritikerin den Deutschen ins Stammbuch schreibt: mit jeder Moschee und mit jedem Islamzentrum, erst recht mit jeder Großmoschee, realisieren die von Saudi-Arabien, den ScheichtĂŒmern am Golf, dem Iran, der TĂŒrkei ausgehenden AktivitĂ€ten den Traum von der Dominanz des Islams ĂŒber den Westen.

Die Großmoschee in Ingoslstadt, verziert mit einer riesigen tĂŒrkischen Fahne und einem kleinen schwarz-rot-goldenen falsch herum aufgehĂ€ngten Fetzen, das vom CSU-LandtagsprĂ€sidenten Alois GlĂŒck bewunderte, vom Scheichtum Sharjah finanzierte Islam-Forum der Murabitun, in Penzberg bei MĂŒnchen, das neue Gravitationszentrum der Islamisierung Europas, der Koloß von Duisburg, solche Bauten zum Ruhme Allahs sind in Deutschland angesagt. In Penzberg wird die Koransure 49:13 frei phantasiert, um die Offenheit des Islams fĂŒr andere Relegionen zu belegen: "Ihr Menschen! Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und haben euch zu Völkern und StĂ€mmen werden lassen, damit ihr euch kennenlernt." Ich habe darĂŒber geschrieben im Artikel Die Islamisierung Deutschlands und Europas von MĂŒnchen aus, der Vers ist anders gemeint, als Benjamin Idriz es uns weismacht. Es geht im Koran nicht darum, daß sich Völker und StĂ€mme kennenlernen, etwa Juden, Christen und Muslime, Deutsche, Israelis, Bosnier und Mazedonier, sondern darum, daß die muslimischen Völker und StĂ€mme einander erkennen mögen, wer dem Islam am treuesten und konsequentesten anhĂ€ngt, am gottesfĂŒrchtigsten ist. Es geht allein um Muslime. (3)

Im Fall des Artikels auf ZeitOnline stimmt wie so oft in den MSM die Überschrift nicht ĂŒberein mit dem Inhalt: "Moscheen symbolisieren den Wunsch zu dominieren". Ganze sechs Zeilen der Frage und der Antwort sind dem Thema der Überschrift gewidmet. Dann lenkt der Interviewer ab. Die ĂŒbrigen zehn Fragen haben nichts mit der Überschrift zu tun. (4)

Was es mit dem Wunsch, durch Moscheebau zu dominieren, auf sich hat, mögen exemplarisch die Anstrengungen der arabischen und tĂŒrkischen Geld- und Ideengeber in den Bergen der Pomaken zeigen. Inge Bells sehr informative Reportage kann einem die Augen öffnen ĂŒber den RĂŒckzug der Menschen in die Steinzeit des Islams, die Finanzierung von Moscheebauten durch Saudi-Arabien, die Indoktrinierung durch tĂŒrkische Imame von Kindern, die mit 13 Jahren aus finanzieller Not von ihren VĂ€tern in die TĂŒrkei geschickt werden, um dort jahrelang in die Koranschule zu gehen. Ganz untypisch fĂŒr die ARD indoktriniert und erzieht die Autorin nicht, sondern sie zeigt die Menschen und beschreibt liebevoll deren Alltag. Deshalb wird ihr Beitrag vielleicht nach Mitternacht gesendet, dann sieht´s eh kaum einer. Man kann allerdings auf EinsPlus vom 14. bis 17. Dezember 2008, zu unterschiedlichen Tageszeiten, Wiederholungen sehen: (5)

Heute leben die Pomaken wieder so wie frĂŒher: Die Frauen tragen ihre Tracht, heiraten frĂŒh, gehorchen ihren MĂ€nnern und trinken keinen Alkohol. Die MĂ€nner nehmen es damit nicht ganz so genau. Doch das soll sich Ă€ndern: Islam-Stiftungen von viel weiter östlich, aus Syrien und den arabischen Emiraten, strömen in die bulgarische Bergregion, bauen neue Moscheen und Koranschulen fĂŒr die Pomaken und versuchen so, die in ihren Augen etwas lax gewordenen GlaubensbrĂŒder und
-schwestern wieder zurĂŒck zum wahren Islam zu bringen.

So lernen die Pomaken-Kinder schon von klein auf arabisch, der Brauch der Beschneidung - lange verboten - wird öffentlich zelebriert und die Ansichten der Hodschas aus Nahost sind oft mehr als krude. Inge Bell hat die Pomaken in der bulgarischen Bergkette der Rhodopen besucht, ihre archaischen BrÀuche und ihr hartes Leben portrÀtiert.

Daß die Frauen wieder so wie frĂŒher leben, daß sie frĂŒh heiraten, möglichst in einer arrangierten Ehe, und ihren MĂ€nnern gehorchen, unterstĂŒtzen bei uns die Bundesregierung und Politiker aller Bundestagsparteien. Sie kooperieren dazu mit IslamfunktionĂ€ren in und außerhalb der Parteien, auf daß der Islam auch Deutschland wie das kleine bulgarische Bergvolk dominieren möge. Die MSM nehmen sich der beschleunigten Islamisierung an, es ist ihr finanzieller Schade nicht.

12. Dezember 2008

Quellen

(1) Attacke der SĂŒddeutschen Zeitung gegen Politologen und Blogger.
4. Dezember 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-12-04_21-19-07.html

(2) Moschee-Areale im Westen, vom Islam erobertes Gebiet.
23. Oktober 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-10-23_17-04-23.html

(3) DITIB Moschee in Ingolstadt
http://www.deusvult.info/Ingolstadt%20028.jpg

Penzberg: Imam Benjamin Idriz zeigt Bayerns LandtagsprĂ€sident Alois GlĂŒck die Moschee. "Euroislam" in Bayern, FAZ, 27. August 2007
http://tinyurl.com/5fqpdr

Die Islamisierung Deutschlands und Europas von MĂŒnchen aus.
8. Januar 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-01-08_01-31-17.html

Die Murabitun in Bayern. 9. Januar 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-01-09_22-58-25.html

TrÀgerverein der Duisburger Moschee ist schockiert. Rechtsgerichteter Unternehmer baut Moschee, wdr.de, 5. Oktober 2006
http://tinyurl.com/6b4d49

(4) "Moscheen symbolisieren den Wunsch zu dominieren". Das GesprÀch mit
Ayaan Hirsi Ali fĂŒhrte Jörg Burger, ZeitOnline, 11. Dezember 2008
http://www.zeit.de/2008/51/Symbole-Ali-51

(5) Die Welt der Pomaken. Bei Bulgariens Bergmuslimen.
Reportage von Inge Bell, Das Erste, 28. Juli 2007/12. Dezember 2008
http://www.daserste.de/weltreisen/beitrag.asp?uid=5dyz7hzwl1 gj09lu

Die Welt der Pomaken. Reportage von Inge Bell. EinsPlus,
14.-17. Dezember 2008, texxas, das internet-programm
http://www.texxas.de/tv/Die+Welt+der+Pomaken.html


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