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Alle Jahre wieder! Neues von Tal Nitzan

Im Zuge einer Auseinandersetzung mit den Scholars for Peace in the Middle East (SPME) erinnere ich mich, da√ü an der Hebrew University of Jerusalem nicht nur der mir durch seine unhaltbaren Ansichten √ľber den Judenha√ü im Islam bekannt gewordene Research Associate Assoziiertes Mitglied, und SPME Scholar Dr. Matthias K√ľntzel wirkt, am Vidal Sassoon International Center, sondern auch der Silvesterscherz von 2007 Tal Nitzan oder auch Tal Nitsan. Sie ver√∂ffentlicht am Shaine Center for Research in the Social Sciences der Universit√§t ihre Magisterarbeit von 2006, eine im Original hebr√§ische, 226 Seiten umfassende Schrift Controlled Occupation: The Rarity of Military Rape in the Israeli-Palestinian Conflict, die Seltenheit milit√§rischer Vergewaltigung im israelisch-pal√§stinensischen Konflikt, als Working Paper No. 12. (1)

Die begeisterte Empfehlung des Dichters Prof. Dr. Zali Gurevich macht´s m√∂glich; er ist zu der Zeit Direktor des Centers, ein ultra-linker Anthropologe, der einige Jahre lang am Knox College, Galesburg, Illinois, unterrichtet hat. Steven Plaut verlinkt auf seiner Site die Web Site des Professors und die Liste der Komitee-Mitglieder, unter ihnen Prof. Dr. Eyal Ben-Ari, von dem noch die Rede sein wird. (2)

Die Autorin untersucht, warum IDF-Truppen arabische Frauen nicht vergewaltigen. Den Forschungsansatz w√§hlt sie, als sie sieht, da√ü es mit den Vergewaltigungen von Pal√§stinenserinnen durch israelische Soldaten und Offiziere nicht weit her ist, und das w√§re doch ein wunderbares Thema gewesen! Aber nicht einmal Amira Hass und Gideon Levi, sonst wirklich gut f√ľr jedes Argument zur Bezichtigung der israelischen Armee und der Politik Israels, k√∂nnten ihr weiterhelfen:

Ich setzte mich mit einigen der israelischen und pal√§stinensischen Organisationen selbst in Verbindung, aber keine von ihnen besa√ü irgendwelche Berichte √ľber Vergewaltigungen durch israelisches Milit√§r. Sp√§ter habe ich dann die ber√ľhmtesten israelischen Journalisten kontaktiert, Amira Hass und Gideon Levi, die in den besetzten Gebieten arbeiten. Obgleich beide bekannt sind f√ľr ihre h√§ufigen Berichte √ľber von der israelischen Armee an der pal√§stinensischen Bev√∂lkerung begangene Greueltaten, antworteten sie, da√ü sie nichts w√ľ√üten von durch israelische Soldaten begangenen Vergewaltigungsf√§llen.

Da dreht sie den Spie√ü um. Gilt es gew√∂hnlich als Brutalit√§t, in Kriegen Frauen zu vergewaltigen, ist die Nicht-Vergewaltigung nunmehr Ausdruck des blanken Rassismus der israelischen Truppen, der Entmenschlichung von Pal√§stinenserinnen durch israelische Soldaten, aber auch der Furcht der israelischen Soldaten, da√ü die daraus geborenen Kinder die arabische Bev√∂lkerungszahl weiter anheben k√∂nnten; denn es werde angenommen, da√ü solche durch Vergewaltigungen im Krieg geborenen Kinder die Staatsb√ľrgerschaft der Mutter bek√§men. (3)

Sie fragt die von ihr ausgew√§hlten M√§nner, 25 Reservisten im Alter von 23 bis 32 Jahren, √ľber ihre Erfahrungen bei der Vergewaltigung von pal√§stinensischen Frauen, und als jene antworten, da√ü sie niemals eine von ihnen vergewaltigt und das auch nicht bei anderen Kameraden beobachtet h√§tten, macht sie erfindungsreich daraus eine neue These.

Wie kann man etwas, das weitgehend nichtexistent ist, wie Geister, UFOs, ernsthaft studieren? Welcher Professor betreut derartigen Unsinn, und nicht genug damit, wer gibt der Forscherin daf√ľr einen Preis, den angeblich begehrten Hebrew University teachers´ committee prize? Die Liste der Juroren kann man auf der Site der Hebrew University einsehen, Direktor des Shaine Centers ist Prof. Gad Yair. (4)

Ami Isseroff und andere nehmen sich des Themas der Nichtvergewaltigungen an, bald landet es im Versuchslabor von Satirikern. Ami Isseroff als er selbst und als SnoopyTheGoon und satiricohen habe ich im Artikel Israel einer Anf√§ngerin [14]: N√§chstes Jahr in Jerusalem! zitiert, dort kann man √ľber weitere Forschungen der Hebrew University lesen, des Psychologie-Departments beispielsweise, wo Forscher glauben (!), da√ü nicht etwa Ethik, Vorstellung von der Menschenw√ľrde und vom menschlichen Zusammenleben die Handlung von Menschen bestimmen, sondern unsere Gene. Irgendwie mu√ü man es doch schaffen, die zehn Gebote der Torah und das daraus √ľber Jahrhunderte gewachsene und gereifte System der j√ľdischen Ethik und Moral endlich auf den M√ľllhaufen der Geschichte zu werfen! Niemand kann das so gut wie Juden selbst. (5)

Nun m√∂chte ich wissen, was aus Tal Nitsan geworden ist, und ich finde sie als Doktorandin der Anthropologie an der University of British Columbia, in Vancouver, wo sie ihre Phantasie in einer Dissertation √ľber die Ermordung guatemaltekischer Frauen und M√§dchen spielen l√§√üt, die von M√§nnern umgebracht w√ľrden, nur weil sie Frauen sind. (6)

An der University of British Columbia schildert sie im Jahr 2007 ihre in Israel entwickelte wissenschaftliche Methode zur Qualifizierung von j√ľdischen Nichtvergewaltigern als Rassisten in einer Graduiertenkonferenz der Anthropologen. Wer sich daf√ľr interessiert, wie verkommen Wissenschaft sein kann, lese das mit Fu√ünoten achteinhalb Seiten lange Papier dar√ľber, wie ein nichtexistentes Problem zum Zweck politischer Propaganda wissenschaftlich aufbereitet und wie solche Methodik in der University of British Columbia unkritisch wiedergek√§ut wird, Hauptsache, es geht gegen Israels Armee und Politik. (7)

Das zweite Angebot von Google f√ľhrt zur Site IsraCampus, der Titel des Artikels lautet Coerced sex, the IDF and the dark side of feminism. Erzwungener Sex, die israelische Armee und die dunkle Seite des Feminismus. Gegen den unerm√ľdlichen K√§mpfer f√ľr den Frieden im Nahen Osten Prof. Dr. Eyal Ben-Ari, Direktor des Harry S. Truman Institute for the Advancement of Peace at the Hebrew University of Jerusalem, ein Mitglied des Public Committee des Shaine Centers, ermittelt die Polizei wegen N√∂tigung seiner Doktorandinnen zu sexuellen Handlungen. (8)

Er habe mittels Terror geherrscht, berichtet Haaretz √ľber Aussagen von Professoren und Studenten, und er habe die Studentinnen gehindert, die sexuellen Bel√§stigungen anzuzeigen. (9)

Seit 15 Jahren gehe das so, Geld f√ľr Forschungszwecke habe er verwendet, um den Auserw√§hlten Geschenke zu kaufen. Studentinnen, die dem Professor nicht zu Willen gewesen seien, habe er die Mittel f√ľr ihre Forschungsarbeiten gestrichen, und sie seien "√ľbel behandelt und rasch als Betreute fallengelassen worden". Der Professor gelte als anerkannter Feminist, schreibt Seth J. Frantzmann, als ein bekannter Kritiker der ´Militarisierung´ der israelischen Gesellschaft und ein harscher Kritiker der israelischen Armee. Er war auch der Betreuer von Tal Nitzan, einer Anthropologie-Studentin, die vor sechs Monaten eine These verfa√üte, die hohe Wertungen und (im Januar 2008) eine Auszeichnung vom Department erhielten. Den Rest kann man sich zusammenreimen. Es sei nicht bewiesen, da√ü Tal Nitsan zu den vielen Opfern des Professors geh√∂re, aber wenn, dann habe das einen Einflu√ü auf ihre Forschungen √ľber die Nichtvergewaltiger gehabt: Wenn israelische Soldaten sich nicht verhielten wie Ben-Ari, ihre Bahn durch die besetzten Gebiete mittels Vergewaltigungen zu bahnen, h√§tten sie somit die Menschlichkeit der arabischen Frauen nicht anerkannt. In Konsequenz von Tal Nitsans These k√∂nne man ebenfalls schlie√üen, da√ü Eyal Ben-Ari ein Rassist sei, weil er nur j√ľdische Studentinnen und nicht auch arabische sexuell mi√übraucht habe. (10)

Das Treiben des Professors sei vor aller Augen geschehen, Prof. Dr. Zali Gurevich, der Dichter und ehemalige Direktor des Shaine Centers, habe selbst erkl√§rt, er h√§tte davon schon vor l√§ngerer Zeit geh√∂rt. Den Ger√ľchten und einem Brief mit konkreten Anschuldigungen sei nicht nachgegangen worden, unter dem Deckmantel des Feminismus sei das unakzeptable Verhalten geduldet worden. Prof. Dr. Eyal Ben-Ari ist nach wie vor gelistet im Lehrk√∂rper der Universit√§t, sein Verhalten hat anscheinend seiner Karriere keinen Abbruch getan. (11)

Tal Nitsan promoviert nun einige Kilometer entfernt von Jerusalem, in Vancouver. Ihr laufendes Projekt ist eine Art Fortsetzung der preisgekr√∂nten Magisterarbeit: Meine Arbeit konzentriert sich auf Frauenmorde, die T√∂tung von Frauen und M√§dchen durch M√§nner, weil sie Frauen sind. Meine Forschungen werde ich in Guatemala durchf√ľhren, einem Land, in dem die Gewalt gegen beide, M√§nner und Frauen, in den letzten Jahren angestiegen ist. Dennoch, die Morde an Frauen sind unterschieden sowohl durch ihren schnellen Anstieg als auch durch ihre frauenfeindliche Art. In dem der Frauenmord ein beherrschendes Ph√§nomen geworden ist, das die t√§gliche Wirklichkeit Guatemalas pr√§gt, interessiert es mich zu erfahren, wie Angst sich in die Praxis des t√§glichen Lebens umsetzt; ob und wie die T√§ter zur Hinterlassenschaft des Staatsterrors in Beziehung stehen, wie Gesetze, ihre Durchsetzung und ein Erbe von Straflosigkeit die Gewalt pr√§gen, und wie die Medien einwirken auf beide, auf die Wiederholung und die F√§higkeit, das Ph√§nomen zu verringern.

672 Frauen fallen laut EFE allein im Jahr 2008 M√∂rdern zum Opfer, die letzten beiden an der S√ľdk√ľste Guatemalas, am 18. Dezember 2008. Sie werden durch Unbekannte erschossen. Untersucht wird, ob die Morde im Zusammenhang mit dem Drogenhandel stehen. (12)

Insgesamt mehr als 6 100 Morde seien im Jahr 2008 in Guatemala geschehen, bis zum 18. Dezember 2008, die h√∂chste Zahl in der Geschichte des Landes. Der Anteil der Morde an Frauen betr√§gt demnach 11 Prozent. Guatemala hat etwa 13 Millionen Einwohner, aber nur 18 000 Polizisten. Die organisierte Kriminalit√§t bl√ľht. Die Regierung ist nicht imstande, ihr Einhalt zu gebieten. Gem√§√ü der guatemaltekischen Zeitung Prensa Libre sollen im Jahr 2008 bislang 597 Frauen ermordet worden sein, gegen√ľber 590 im Jahr 2007. (13)

Dennoch könnte Deutschland von dem Verhältnis, nicht der absoluten, wohl aber der Prozentzahlen der Männer- und Frauenmorde träumen; denn bei uns sind knapp ein Drittel der Opfer Frauen. Die Statistik subsumiert unter Gewaltkriminalität die Straftaten Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub, räuberische Erpressung und räuberische Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme, Angriff auf den Luft- und Seeverkehr. (14)

Eine andere Statistik, die Opfer nach Straftatengruppen differenziert, gibt diese Ergebnisse f√ľr Mord und Totschlag in Deutschland: (15)

  • Insgesamt vollendet 757, davon an M√§nnern 52,2 Prozent, an Frauen 47,8 Prozent.
  • Insgesamt versucht 2 020, davon an M√§nnern 69,8 Prozent, an Frauen 30,2 Prozent

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses:

  • Insgesamt vollendet 14 241, davon an M√§nnern 8,8 Prozent, an Frauen 91,2 Prozent
  • Insgesamt versucht 2 276, davon an M√§nnern 5,1 Prozent, an Frauen 94,9 Prozent

Es wäre demnach vielleicht angebracht, Tal Nitsan untersuchte auch einmal die Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Das entbehrte allerdings der Exotik, ebenso wie Recherchen zur Frage, warum in einem Staat mit 13 Millionen Einwohnern mehr als 6 100 Menschen ermordet werden. Ihr Thema auf einer Konferenz in Vancouver zum Widerstand gegen imperiale Projekte, Juni 2008, lautet: Dead Women Walking: The Systematic Killing of Women in Contemporary Guatemala. Spannend, bei mehr als 5 500 ermordeten Männern und 672 bzw. 597 Frauen. Was hat man sich unter "systematischem Töten" vorzustellen? (16)

Es ist berechtigt, wenn die mexikanische Anthropologin und Feministin Marcela Lagarde beklagt, daß Verschweigen, Nachlässigkeit und geheimes Einverständnis der Behörden es verhindern, daß vor diesen Verbrechen gewarnt und sie ausgerottet werden, daß die Frauenmorde Verbrechen gegen die Menschheit sind, ich frage nur, sind Morde an Männern keine Verbrechen gegen die Menschheit? Wie sollen die Frauenmorde eingedämmt werden, wenn die Gewaltverbrechen gegen die gesamte Gesellschaft nicht reduziert werden können? Warum verschließen sich Wissenschaftlerinnen dieser Problematik? (17)

Wozu dient Feminismus - von seiner Rolle in der Hebrew University of Jerusalem und seines Vertreters Prof. Dr. Eyal Ben-Ari einmal abgesehen?

25. Dezember 2008

Update

SnoopyTheGoon has it in English: Do you remember Tal Nitsan, the aspiring anthropology student from Hebrew University of Jerusalem, who´s made a big splash about a year or so ago? She found out that the lack of IDF rapes of Palestinian women is designed to serve a political purpose ...

Have fun! (18)

30. Dezember 2008

Quellen

(1) Scholars for Peace in the Middle East (SPME)
http://www.spme.net/

Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism
http://sicsa.huji.ac.il/

Antisemitismus und Islam. Der Judenhaß der Muslime ist kein deutsches Erzeugnis. 21. März 2008
http://www.eussner.net/artikel_2007-03-21_01-09-40.html

(2) Hebrew University Awards Prize for "Research" Claiming that Jewish Soldiers Do Not Rape Arab Women because Israelis are Racists. By Steven Plaut, Israel-Academia-Monitor.com, December 23, 2007
http://tinyurl.com/7jdfvb

(3) Academic: IDF dehumanizes Palestinians by not raping them. FresnoZionism.org, December 26, 2007
http://fresnozionism.org/archives/780

(4) Academic Committee and Public Committee. Shaine Center.
Hebrew University of Jerusalem
http://tinyurl.com/97m25j

(5) SnoopyTheGoon und Ami Isseroff √ľber Tal Nitzan. 31. Dezember 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-31_14-45-58.html

Help! Rape! By Ami Isseroff, ZionNation, December 31, 2007
http://www.zionism-israel.com/log/archives/00000471.html

Israel einer Anfängerin [14]: Nächstes Jahr in Jerusalem! 29. Dezember 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-12-29_19-35-47.html

(6) Tal Nitsan. Department of Anthropology. The University of British Columbia
http://www.anth.ubc.ca/Tal_Nitsan.10232.0.html

(7) Reflections on Methodology and Ethics of doing Anthropology of the Absence of Violence "At Home". By Tal Nitsan, Department of Anthropology, University of British Columbia, 2007
http://tinyurl.com/8vboe8

(8) Prof. Eyal Ben-Ari. The Department of Sociology and Anthropology.
The Hebrew University of Jerusalem
http://sociology.huji.ac.il/2006/staff/ben-ari/

(9) Professors accused of sexual harassment led ´reign of terror,´ says colleague. By Ofri Ilani and Jonathan Lis, Haaretz.com, August 1, 2008
http://www.haaretz.com/hasen/spages/1007516.html

(10) Coerced sex, the IDF and the dark side of feminism. By Seth J. Frantzman,
IsraCampus.Org.il, August 1, 2008
http://tinyurl.com/7v5sst

(11) The Department of Sociology and Athropology
http://sociology.huji.ac.il/2006/res_center_e.htm

(12) Asesinan a dos mujeres y suman unos 672 los feminicidios en Guatemala en 2008. Por EFE, 18 de Diciembre de 2008
http://www.soitu.es/soitu/2008/12/18/info/1229640748_573383. html

(13) Procurador advierte que 2008 ser√° el a√Īo m√°s violento en Guatemala. Unionradio.net, 18 de Diciembre de 2008
http://www.unionradio.com.ve/Noticias/Noticia.aspx?noticiaid =265331

Siguen los feminicidios. Por Teresa Gurza/Club Primera Plana,
9 de Diciembre de 2008
http://www.yancuic.com/nota.php?seccion=10¬icia=11255

(14) Auszug aus dem Datenreport 2008. Kapitel 10. √Ėffentliche Sicherheit und Strafverfolgung, S. 306
http://tinyurl.com/7ohhr4

(15) PKS. Polizeiliche Kriminalstatistik. Berichtsjahr 2007
http://www.bka.de/pks/pks2007/p_2_1_5.pdf

(16) At the Crossroads of Empire. 2008 CALACS Program, 4-7 June 2008
http://www.sfu.ca/las/calacs-2008/2008_CALACS_Program.pdf

(17) Feminicidio en Gutemala: Crímenes contra la Humanidad. Investigación Preliminar. Congreso de la Républica. Bancada de la Unidad Revolutionaria Nacional Guatemalteca. Guatemala, Noviembre 2005
http://www.congreso.gob.gt/uploadimg/documentos/n1652.pdf

Marcela Lagarde, mujeres
http://www.malostratos.org/mujeres/lagarde.htm

Feminicidios en Guatemala. YouTube, January 29, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=sh3tQk7RCxk

(18) Ta Nitzan revisited. By SnoopyTheGoon, December 25, 2008
http://simplyjews.blogspot.com/2008/12/tal-nitsan-revisited. html


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