
Mahmud Ahmadinejad: Mit Jesus und dem Mahdi gegen die Juden
Auf YouTube postet russellwyllie die siebeneinhalb-minütige Rede des iranischen Präsidenten, wie er sie auf dem britischen Sender Channel 4 gehalten hat, samt einer zweiminütigen Einführung. (1)
Er stellt das Video vor mit der Bemerkung, der Redner gebe eine kurze Botschaft von Hoffnung und Erfolg zum Weihnachtsfest: Channel 4 U.K. news broadcast with Dr Mahmoud Ahmadinejad, President of Iran giving a short message of hope and prosperity for Christmas. Es ist nicht ersichtlich, wie weitgehend das Einverständnis des russellwyllie mit dem iranischen Präsidenten geht, eines ist jedoch klar: unter Hoffnung und Erfolg versteht Mahmud Ahmadinejad etwas anderes als die Christenheit. Zahlreiche der inzwischen 133 Kommentare zur Rede bestätigen dies obendrein. (2)
Pamela Geller dokumentiert die englische Übersetzung der Rede und weiterführende Links auf ihrer Site Atlas Shrugs. Der erste Kommentator macht unter anderem auf die Ähnlichkeit der Rede mit der Euphorik des Barack Obama aufmerksam: 5) Does anyone else hear a distinct echo between Obama and Ahmi? He spoke of "change", "hope", "a brighter future", "that joyful, shining and wonderful age". Hört sonst noch jemand ein fernes Echo von Obama und Ahmi? Er sprach von "Wechsel", "Hoffnung", "einer helleren Zukunft", "von diesem frohen, leuchtenden, wundervollen Zeitalter". (3)
Man kann von Barack Obama halten, was man will, ob er als Scharlatan, Linksradikaler, bester Präsident, den die USA jemals gehabt haben werden, ob er gar als Messias oder als Mahdi eingeschätzt wird, eines sollte man ihm nicht nachsagen, daß er unter den genannten Begriffen dasselbe versteht wie Mahmud Ahmadinejad. (4)
Das meiste von dem, was Mahmud Ahmadinejad in der Rede über Jesus Christus äußert, könnte aus der Rede katholischer und protestantischer Pfarrer, Pastoren und Bischöfe stammen, selbst dem Eingangsspruch Bismillah ar-Rahman ar-Rahim, hier ins Englische übersetzt als In the Name of God (!) the Compassionate, the Merciful, im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Gnädigen, haben sich die Noch-Christen beider Kirchen inhaltlich schon weitgehend angenähert. Der Präsident versiegelt seine Rede mit diesen Worten, damit stellt er alle folgenden Sätze unter den Islam; es mag denjenigen im Publikum nicht auffallen, die sich im weiteren Text vom Begriff "God", persisch choda, blenden lassen. Eine Feinheit, die heutzutage die meisten Christen, oder besser Nochnicht-Muslime, übersehen könnten, ist die Bezeichnung Jesus´ als "Wort Gottes", damit beleidigt er die Christen; denn Jesus Christus wird von ihnen nicht als Wort, sondern als Sohn Gottes verehrt, und er beleidigt die Juden, die nicht an Jesus Christus glauben, die aber von Muslimen eh nichts anderes zu erwarten haben als Beleidigungen. Er wendet sich mit seiner Rede an die Muslime Großbritanniens und der Welt. Allein die Muslime als the followers of Abrahamic faiths, die den abrahamitischen Glauben Folgenden, werden angemessen adressiert.
Das Thema gibt es alle Jahre wieder. Die Juden und Christen der Welt finden sich damit wohl ab, wenn sie´s nicht sogar unterstützen. Zum Jahresende 2007 habe ich zwei Artikel dazu verfaßt, über Dank und Wünsche der Muslime zu Weihnachten und zum Neuen Jahr und über Otto Kallscheuers Exerzitien: Maria und die Muslime. Es läuft immer darauf hinaus, das Christentum und die Christen dem Islam zu unterstellen und die Nichtmuslime zu belehren und schließlich dem Islam zu unterwerfen. Auch die 138 Unterzeichner des Weihnachtsbriefes, sunnitische und schiitische Würdenträger, machen in ihrer Anzeige im Figaro keine Ausnahme; sie dient trotz Dankesüberschrift, trotz der Verwandlung von Allah in Dieu, Gott, und der lateinischen Tünche allein der Lobpreisung des Islams: Gott möge Mohammed und seine Familie segnen, wie er auch Abraham und seine Familie gesegnet hat. As-Salaamu Aleikum; der Friede sei mit Euch; Pax Vobiscum. Dem paßt sich Otto Kallscheuer mit seinen Exerzitien an; er berichtet in völliger Ahnungslosigkeit über die Rolle der Maria im katholischen und protestantischen Christentum sowie im Islam. Le Figaro und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung geben sich her zur Verkündung der Lehre des Islams. (5)
Auch die Rede des Mahmud Ahmadinejad ist reine islamische Lehre von Allah, der bis auf den heutigen Tag alle Menschen schafft, der nicht etwa am sechsten Tag die Schöpfung abschließt, und der unter ihnen die besten Menschen als Propheten auswählt, darunter Jesus Christus. Den beglückwünschten Briten präsentiert er unter dem Namen choda den rastlosen Allah, der nichts gemein hat mit dem Gott der Juden und Christen. Entsprechend bedeutet humanity´s rejection of that message die Zurückweisung der Botschaft des Islams durch die Menschheit.
Die Drohung an die westliche ungläubige Welt, an die kuffar, und da vor allem an die Juden, spricht Mahmud Ahmadinejad im vorletzten Absatz seiner Rede aus:
We believe, Jesus Christ will return, together with one of the children of the revered Messenger of Islam and will lead the world to love, brotherhood and justice. The responsibility of all followers of Christ and Abrahamic faiths is to prepare the way for the fulfilment of this divine promise and the arrival of that joyful, shining and wonderful age. I hope that the collective will of nations will unite in the not too distant future and with the grace of the Almighty Lord, that shining age will come to rule the earth.
Wir glauben, daß Jesus Christus zurückkehren wird, gemeinsam mit einem der Kinder des verehrten Boten des Islams (= Mohammed), und die Welt zu Liebe, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit führen wird. Die Verantwortung aller Anhänger Christus´ und abrahamitischer Religionen ist es, den Weg zur Erfüllung dieses göttlichen Versprechens und die Ankunft dieses freudigen, leuchtenden und wundervollen Zeitalters vorzubereiten. Ich hoffe, daß der gemeinsame Wille der Nationen sich in nicht zu ferner Zukunft zusammenfinden wird, und mit der Gnade des Allmächtigen Herrn das strahlende Zeitalter kommen wird, die Welt zu regieren.
Mahmud Ahmadinejad sagt immer das gleiche, er verkündet seinen Mahdi-Glauben, und der europäische Sender Channel 4 gibt ihm zur besten Sendezeit ein Forum. Wie die deutschen Muslime den "Tag der Offenen Tür" auf Deutschlands Nationalfeiertag legen und ihn für die Islamisierung Deutschlands zweckentfremden, wie die 138 Unterzeichner der Botschaft Dank und Wünsche der Muslime zu Weihnachten die Christen darin dem Islam unterwerfen, so verleibt Mahmud Ahmadinejad das Weihnachtsfest der Christen seinem Sektenglauben über den Mahdi ein. Westliche Regierungen, Politiker, Institutionen und MSM sind dabei zu Diensten.
Das wird auch deutlich in der Einladung des Mahmud Ahmadinejad an die New Yorker Columbia University, am 24. September 2007. Die Verantwortlichen der Universität, politische und persönliche Freunde des designierten US-Präsidenten Barack Obama, begreifen bis heute nicht, was sie damit angerichtet haben, und The One ebenfalls nicht; denn er will ohne Vorbedingungen mit dem iranischen Präsidenten verhandeln, wenngleich sich seine Reden inzwischen ein wenig den Tatsachen angepaßt haben mögen. (6)
In New York beginnt Mahmud Ahmadinejad mit einem Zitat in arabisch: "Oh, God (Allah), hasten the arrival of Imam al-Mahdi and grant him good health and victory and make us his followers and those to attest to his rightfulness." (7)
Er erklärt unumwunden, was er will und wünscht, es ist nicht notwendig, sich zu verstellen, im Gegenteil, die zuhörende Studentenschaft erklärt im Anschluß an die Rede, der iranische Präsident habe eine Menge bedenkenswerter Probleme angesprochen; dazu gehört auch Israel: As for Israel, President Ahmadinejad reiterated that Iran "will not recognize the Zionist regime as it was established based on occupation, racism and threats." Was Israel angeht, so wiederholte Präsident Ahmadinejad daß der Iran "das zionistische Regime nicht anerkennen wird, da es errichtet wurde auf Besatzung, Rassismus und Drohungen."
Initiiert und organisiert ist sein Auftritt, die Universitätslehrstunde, von Richard W. Bulliet, Professor für Geschichte am Middle East Institute der Universität. Direktor des Instituts ist der Edward Said Professor für arabische Studien Dr. Rashid Khalidi, Freund des Barack Obama und in New York geborener PLO-Funktionär: "Wenn die Israelis auch nur im geringsten intelligent wären, könnten sie die palästinensischen Gebietsansprüche neutralisieren, in dem sie einfach die Westbank zurückgeben," zitiert ihn Martin Kramer. (8)
Links zu Barack Obama, Rashid Khalidi und dem ehemaligen Terroristen William Ayers findet man in den Weisheiten Spezial: Wahlen USA 2008. Es wird aus den Beziehungen dieser Personen deutlich, daß Mahmud Ahmadinejad sich von einflußreichen Kreisen der USA aufgefordert fühlen kann, seine Lehre in der Columbia University ungeschminkt vorzutragen. Sie beinhaltet das eschatologische Motiv des Islams, den Haß auf die Juden und auf Israel als dajjal, als Betrüger. Weder al-dajjal noch der Mahdi, der Rechtgeleitete, werden im Koran erwähnt, sie sind in den Hadithen geschildert. Jesus und der Mahdi werden den Dajjal und al-Dabbah bekämpfen und über ihn siegen. Der Dajjal, oder "Der Betrüger", ist nach islamischen Lehren einer von fünf Hauptakteuren der Endzeit und die Hauptverkörperung des Bösen. Im Lager der Gegner Allahs werden mit ihm die habgierigen Horden von Yajuj und Majuj, Gog und Magog, wie auch al-Dabbah sein, das "Biest", schreibt Timothy R. Furnish.
Wen es interessiert, mehr über den Mahdi-Glauben zu erfahren, dem sei die Site von Timothy R. Furnish empfohlen: Welcome to MahdiWatch.org! Der Betreiber, Assistenzprofessor für Geschichte am Georgia Perimeter College, ist promoviert in islamischer Geschichte und Autor des Buches Holiest Wars: Islamic Mahdis, Their Jihads and Osama bin Laden. Im Irak ist er tätig gewesen als Dolmetscher und Vernehmungsoffizier der 101st Airborne Division. (9)
Anläßlich der Weihnachtsansprache des iranischen Präsidenten in Channel 4, und besonders des vorletzten Absatzes darin über die Rückkehr Jesus Christus´ gemeinsam mit dem Mahdi, besuche ich die Site von Timothy Furnish, wo der letzte Eintrag vom 21. Dezember 2008 stammt. Er zitiert den Inhalt einer Email, die er von einer gläubigen sunnitischen Muslimin der Glaubensrichtung shafie mazhab erhalten hat, die vornehmlich auf dem malayischen Archipel vertreten ist. Sie teilt ihm mit, daß sie wie auch ihre Familie immer an den Mahdi geglaubt hätten. Sie bedauert, daß viele Muslime noch nie vom Mahdi oder von al-dajjal, dem Betrüger, oder der zweiten Wiederkehr des Isa bin Maryam, des Jesus, Sohn der Maria, gehört hätten. Sie weist den Glauben von Menschen zurück, die meinen, der wiederkehrende Jesus werde der Mahdi sein. (10)
Dann macht sie entlang den Hadithen und dem islamischen Kalender eine Art Rechnung auf über die Erneuerung des Glaubens durch die Jahrhunderte, des Propheten Mohammed, von Jesus, und sie meint, der Mahdi weile bereits unter den Lebenden, er könnte um 1970/71 geboren sein. Um die 40 Jahre müßte er 2009 alt sein. Die Schwarze Armee der Hadithen könnten die Taliban aus Afghanistan sein, dem alten Khorasan. Die Afghanen seien niemals erobert worden von Nicht-Muslimen, und sie seien meist Sunniten gewesen. Sie habe niemals geglaubt, daß Osama bin Laden der Mahdi wäre, aber er könnte sehr wohl der Mann von Qahtan sein. (11)
Es seien zahlreiche Forscher- und Zerstörergruppen unterwegs, den Mahdi zu aufzustöbern und zu vernichten, aber man werde ihn nicht finden, weil Allah ihn verberge, bis er den baiat leiste, den Gefolgseid. Die Muslimin endet ihre Email: Sie wissen wahrscheinlich schon, daß einige Muslime, wenn er erscheint, sich gegen ihn wenden und zu Ungläubigen werden, während einige Nicht-Muslime von ihm zum Islam konvertiert werden. Ich wünschte nur, daß es mehr Muslime gäbe, die nach ihm Ausschau halten. (12)
Timothy Furnish analysiert die Email und bemerkt dazu: (13)
1. Der Mahdi-Glaube beschränkt sich nicht allein auf schiitische Gebiete wie den Iran und den Irak - was von ihm allerdings schon anläßlich der Äußerungen des Türken Adnan Oktar alias Harun Yahya berichtet worden ist.
2. Die Leserin glaubt nicht, daß der Mahdi kommen wird, sondern er sei bereits da.
3. Sie bezieht sich auf ein Hadith, in dem gesagt wird, selbst wenn man über Eis und Schnee kriechen müsse, hätte man zum Mahdi zu gehen, und daß die Familie von Mohammeds Haus, Qualen leiden werde, bis "ein Volk ... aus dem Osten mit schwarzen Bannern" käme, sie zu befreien. Ihre Interpretation passe auf die Taliban.
4. Der Mann von Qahtan ist eine Figur, die älter ist als der Islam, sie verkörpert die messianischen Hoffnungen der südarabischen Stämme. Durch die Mahdi-Traditionen gab es Bemühungen, den Qahtani mit ihm irgendwie zu verbinden; deshalb wird er zum leiblichen oder religiösen Bruder des Mahdi erklärt, der nicht weniger wichtig sei als dieser. Osama bin Laden könnte nach der Auffassung der Sunniten von der Straße der Bruder des Mahdi sein.
5. Die Email-Schreiberin glaubt nicht nur, daß der Mahdi bereits auf Erden weilt, sondern daß man hinter ihm her sei, ihn zu ermorden. Das wären vermutlich Amerikaner und/oder Israelis, und vermutlich seien ihre Informationen so schlecht, wie sie bei Saddams Massenvernichtungswaffen waren ...
6. Sie wünscht, daß mehr Muslime sich nach dem Mahdi umsähen. Da sollte sie im letzten Sommer die Massen in Jamkaran gesehen haben, wie sie nach der Ankunft des Mahdi schmachteten. Das alles seien weitere anekdotische Beweise, daß die Bemühungen der Islamischen Republik Iran, mittels Mahdi-Glauben Einfluß in der sunnitischen Welt zu erlangen, nicht erfolglos seien. (14)
Das will der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad, dazu hält er seine Ansprache in einer britischen Fernsehanstalt auf persisch, sie ist gedacht für Sunniten und Schiiten sowie für Christen guten Willens, die zum Islam konvertieren. Die alternative Weihnachtsbotschaft des Channel 4 ist die Drohung an die westlichen Gesellschaften, allen voran an die USA und Israel, sie zu vernichten und durch muslimische zu ersetzen. Jesus und der Mahdi werden den Dajjal, die betrügerischen Juden, bekämpfen und sie besiegen, der Haß des Islams auf sie und auf Israel wird über sie kommen. (15)
Das sind die Liebe, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit, wie sie dem Mahmud Ahmadinejad vorschweben, Christen und die anderen Anhänger der abrahamitischen Religionen sollen daran mitwirken, den Weg zur Erfüllung dieses göttlichen Versprechens und die Ankunft dieses freudigen, leuchtenden und wundervollen Zeitalters vorzubereiten, in dem die Juden endlich alle ermordet sind. Die Christen werden von ihm aufgefordert, ihre eigene Niederlage und damit die Herrschaft des Islams in der Welt herbeizuführen. Wie man täglich sehen kann, tragen nicht wenige von ihnen seit Jahren dazu bei, Regierungen, Politiker, katholische und protestantische Kleriker, Professoren, Islamexperten, Verlage, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Zeitungen und Zeitschriften, letztens der britische Fernsehsender Channel 4, und niemand gebietet dem Einhalt.
26. Dezember 2008
Update
Henryk M. Broder, auf der Höhe der Zeit, präsentiert im Achsentagebuch mit einer schönen Einführung den Lesern seine Version des Ärgers mit Ahmi, einen schönen Text von Navid Kermani, gleich mit zwei schönen Quellen, als wenn der Text dadurch noch erlesener und schöner würde. Der Iran sei nicht das erste Land, dessen Bevölkerung von einer totalitären Bande als Geisel genommen wurde. Will Henryk M. Broder seinen Lesern weismachen, daß es eine totalitäre Bande ist, die Deutschland 1933 als Geisel nimmt? Haben für ihn die deutschen Okkupanten Frankreich als Geisel genommen? (16)
Es ist alles nicht so schlimm, weiß Navid Kermani knapp vier Monate nach Amtsantritt des neuen Präsidenten; der sei ihm und der Mehrheit der Iraner peinlich, etwa so wie Adolf Hitler den deutschen Eliten im Grunde peinlich war und blieb. Alle Diktatoren sind den Eliten, die ihnen den Weg bereitet haben, immer peinlich, unter normalen Bedingungen würden sie solche nicht zu Tisch bitten, hinter vorgehaltener Hand machen sie sich lustig über sie, aber was ist schon "normal", und warum hat es Navid Kermani nötig, zu formulieren "Für Machmud Ahmadinejad muss sich das Volk schämen"? Schämt es sich nicht freiwillig? (17)
Die Iraner sind wie er, sie sind wie Mahmud Ahmadinejad, die Mehrheit unter ihnen verachtet die Juden, haßt Israel, das gebietet schon der Islam. Die meisten von ihnen kennen sich allerdings nicht gut aus mit Atombomben, sie würden Israel damit nicht zerbomben, wie die Muslime im Mittelalter die von ihnen verachteten Juden nicht durch Massenvernichtung beseitigt haben, was ihnen heute in weiten Kreisen der Vorurteils- und Islamophobie-Forscher als Abwesenheit von Judenhaß bzw. Antisemitismus angerechnet wird.
Navid Kermani sülzt herum, so wie er schon zu Zeiten Mohamad Khatamis, des Vorgängers von Mahmud Ahmadinejad, herumsülzt, und so wie er Sülze aus dem Klassiker Das Meer der Seele preßt, Preßkopfsülze! (18)
Die Anhänger des Mahmud Ahmadinejad singen gemeinsam mit denjenigen, die ihn angeblich verachten, weil er sich nicht wäscht, das aus DDR-Zeiten bekannte und zu Islamzwecken leicht veränderte Lied: "Da sind wir aber immer noch, und der Staat ist noch da, den Muslime erbaun, das Land, es lebt, es lebe hoch, weil Muslime sich traun." (19)
Derweil verkommt das Achsentagebuch, wie jetzt an der Auseinandersetzung um den Spammer Alan Posener zu sehen ist, zu einem Selbstbeweihräucherungsverein. Ich lese unterdessen die Breaking News von Menapress:
Sdérot, 13h 13, 12h 13 (à Paris)
Um 13:10 Uhr Lokalzeit hat die israelische Luftwaffe eine zweite Angriffswelle gegen militärische Installationen im Gazastreifen geflogen. Rauchwolken über der Stadt nehmen zu. Der Sprecher der israelischen Luftwaffe hat verkündet, daß diese Angriffe "nur den Anfang der Offensive" durch den Staat Israel markierten. Wir haben gerade eben eine auf den Süden des Negev abgeschossene Rakete gesehen. Wir wissen nicht, ob es Verwundete oder Schäden gegeben hat. (20)
Zu solchen Themen kommt man bei Achsens nicht, weil ein Dilletant dem anderen Dilletantismus vorwerfen muß, der Hinz dem Kunz und beide gemeinsam dem Nante. Gil Yaron schimpft um 13:33 Uhr "Genug ist genug!", während um 13:10 Uhr bereits die zweite Angriffswelle rollt, die erste ist um 11:39 Uhr (à Paris) gestartet worden.
27./29. Dezember 2008
Update
Der Iran beflügelt, finanziert, bewaffnet und trainiert die Hamas. Der Iran erklärt öffentlich, daß er Israels Zerstörung will, er sieht die Hamas als Mittel zu diesem Zweck. (21)
30. Dezember 2008
Quellen
(1) Mahmoud Ahmadinejad´s alternative Christmas message from Channel 4. Video, December 25, 2008
http://tinyurl.com/7knph4
(2) Iranian President Ahmadinejad 2008 Christmas Message Speech. Video. YouTube, December 25, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=Iih1aEj2vgI&feature=email
(3) Ahmadi-Anti-Christ Invokes Christ. By Pamela Geller, Atlas Shrugs,
December 25, 2008
http://tinyurl.com/8pjtfx
(4) 873,000 googles for obama mahdi. Godlike Productions,
December 17, 2008
http://www.godlikeproductions.com/forum1/message687016/pg1
Is Barack Obama the Messiah?
http://obamamessiah.blogspot.com/
(5) Dank und Wünsche der Muslime zu Weihnachten und zum Neuen Jahr.
1. Januar 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-01-01_23-57-30.html
Otto Kallscheuers Exerzitien: Maria und die Muslime. 2. Januar 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-01-02_21-57-06.html
(6) Mahmud Ahmadinejad triumphiert in der Columbia Universität.
25. September 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-09-25_20-57-57.html
(7) PART1 (of 4) Speech from Ahmadinejad at the Columbia University,
September 24, 2007. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=pVq44VydAtw&feature=related
(8) Richard W. Bulliet
http://tinyurl.com/34fbch
Khalidi of the PLO. By Martin Kramer, Sandbox, October 30, 2008. Update:
48-minute radio documentary entitled "The Gun and the Olive Branch:
The Palestine Liberation Organization," produced in 1979 for
Pacifica in Berkeley, California
http://sandbox.blog-city.com/khalidi_of_the_plo.htm
(9) Dr. Timothy Furnish, Department of Social Sciences,
Georgia Perimeter College
http://tinyurl.com/87gwzf
Timothy R. Furnish´s Web Site MahdiWatch.org
http://www.mahdiwatch.org/
(10) Islam in Malaysia. By Haj Ahmad Kamar, Al-Islaah Publications
http://members.tripod.com/worldupdates/islamintheworld/id20. htm
Koran Sure 3 Al-´Imran. Zentralrat der Muslime in Deutschland
http://islam.de/1412.php
(11) Qahtan. Enzyklopädie des Islam
http://www.eslam.de/begriffe/q/qahtan.htm
(12) Baiat. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Baiat
(13) The Man from Qahtan, MahdiWatch.org, December 21, 2008
http://www.mahdiwatch.org/2008.12.01_arch.html#1229908039031
Show me the Mahdi! By Timothy Furnish, MahdiWatch.org, June 22, 2008
http://www.mahdiwatch.org/2008.06.01_arch.html#1214193901087
"Muslim creationist preaches Islam and awaits Christ". By Tom Heneghan,
ar-Reuters, June 19, 2008
http://wwrn.org/article.php?idd=28871
(14) A Brief History of the Holy Jamkaran Mosque
http://www.jamkaran.info/webs/english/E_Default.htm
(15) Iran: Christmas Message from a terrorist supporter. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=qTREjVmyGV0
Timothy R. Furnish, Michel Rubin: The Virtual Mahdi Today. Holiest Wars.
Islamic Mahdis, Their Jihads, and Osama Bin Laden.
Greenwood Publishing Group, 2005, p. 95
http://tinyurl.com/7gbbkv
(16) Navid Kermani über den Iran. Von Henryk M. Broder, Achsentagebuch,
27. Dezember 2008
http://tinyurl.com/8573w9
(17) Unser peinlicher Präsident. Von Navid Kermani, ZeitOnline,
25. November 2005
http://www.zeit.de/2005/48/kermani?page=1
(18) Das Meer der Seele. Mensch, Welt und Gott in den Geschichten des
Fariduddin Attar. 26. August 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-08-26_23-09-26.html
Wahied Wahdat-Hagh: Die islamische Republik Iran. Die Herrschaft des
politischen Islam als eine Spielart des Totalitarismus,
LIT Verlag Berlin-Hamburg-Münster, 2003, S. 393
http://tinyurl.com/9uwrq4
(19) Textarchiv. Lieder für den Jahrestag. Berliner Zeitung,
Archiv 1999, 2. Oktober
http://tinyurl.com/8lq6w3
(20) Seconde vague d´attaques (info # 022712/8). Metula News Agency
http://www.menapress.com/
(21) Analysis: Don´t forget the Iranian connection. By David Horovitz, Jerusalem Post, December 29, 2008
http://tinyurl.com/8e39eg
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