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Elias Davidsson und die Wahrheit √ľber die Ziele des Islams

Sehr geehrter Herr Davidsson,

heute erhalte ich von Ihnen eine Email mit dem Subject: Guten Tag. Ich habe schon gestern gesehen, da√ü Sie auf der Site des seit November 2006 f√ľr Syriens erste private Tageszeitung Al Watan arbeitenden Diplom-Kriminalisten J√ľrgen Cain K√ľlbel ein T√§√üchen pal√§stinensischen Kinderblutes an Angela Merkel ausloben und auch dem Muslim-Markt geben Sie ein Interview. Davids Medienkritik widmet dem Freund Syriens und der Hezbollah J√ľrgen Cain K√ľlbel einen ausf√ľhrlichen Artikel. (1)

Claudio Casula charakterisiert Sie, die Friedensfreunde und Wahrer des V√∂lkerrechts, treffend: Leute, deren Hass auf den j√ľdischen Staat so ausgepr√§gt ist, dass selbst die Fatah inzwischen als Kollaborateur Israels verschm√§ht wird, geben offen ihren Schulterschluss mit der Hamas kund, einer Organisation, die keinen Hehl aus ihrem Judenhass macht. (2)

Es kann Ihnen nicht verborgen geblieben sein, daß die Betreiber des Muslim-Marktes sich in den Dienst eines Regimes stellen, das Schwule und angebliche Ehebrecherinnen an Baukränen aufhängt, das kleine Mädchen an 50 Jahre ältere Männer verheiratet, das Israel, einen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen, von der Landkarte ausradieren will, das Hezbollah und Hamas finanziert und ihre Terroristen ausbildet, und ich nehme an, daß Sie einverstanden sind damit; denn Sie geben dem Propagandaapparat dieses Regimes noch vor dem Beginn der israelischen Operation Gehärtetes Blei gegen die Hamas ein Interview; leider kann ich es nicht herunterladen. (3)

Marg bar Isra´il hei√üt nicht "Nieder mit Israel" oder gar, wie Katajun Amirpour verniedlicht, "Nieder mit dem zionistischen Regime", sondern es hei√üt Tod Israel. Auf Fahrzeugen der iranischen Armee steht persisch und englisch Israel should be wiped out of the face of the world, Israel mu√ü vom Angesicht der Welt getilgt werden. (4)

Diese Ansicht teilen Sie offensichtlich; denn Sie sind auf der Site der Einstaatenl√∂sung f√ľr Pal√§stina gelistet. Bei der Sichtung der Namen Ihrer Mitstreiter str√§uben sich einem alle Haare, falls man im Gegensatz zu Ihnen noch welche hat. √úber einige der ber√ľhmtesten Schreiber finden Sie Artikel in meinem Archiv, googlen Sie bitte Eussner und den jeweiligen Namen, mit Gilad Atzmon, Uri Avnery, Ramzy Baroud, Noam Chomsky, Paul Eisen, Robert Fisk, Amira Hass, Ilan Papp√©, John Pilger, Israel Shamir m√ľ√üten Sie f√ľndig werden. Sie k√∂nnen keinen Blick in mein Archiv geworfen haben, sonst h√§tten Sie sich und mir Ihre Email erspart. (5)

Ihrer Mail entnehme ich, da√ü Sie trotz der mit Namen und Adressen bekannten muslimischen Attent√§ter von 9/11 behaupten, es seien keine Muslime gewesen. Sie propagieren und unterst√ľtzen im Internet Verschw√∂rungstheorien von Piloten √ľber die Zerst√∂rung der WTC-T√ľrme durch Raketen, als wenn wir das nicht bereits alles bis zum Erbrechen von Mathias Br√∂ckers&Co. vorgesetzt bekommen h√§tten. Die Dreingabe einer zu den √Ąu√üerungen der Piloten verst√§ndnisinnig lachende Frau ist allerdings neu. Danke daf√ľr! (6)

Am 30. Oktober 2007 sprechen Sie als internationaler Rechtsexperte in der Zentralen Moschee von Birmingham gemeinsam mit deren Vorsitzendem Dr. Mohammed Naseem, der sein angebliches Wissen √ľber die Bilderberger kundtut: Dr Mohammed Naseem spoke of who he thinks is running things. Wer sich √ľber ihn informieren will, der wei√ü, wer die Angelegenheiten in Gang h√§lt, google Mohammed Naseem Birmingham. (7)

Am 1. und 2. M√§rz 2008 nehmen Sie, der isl√§ndische Forscher, in Amsterdam als einer der Aktivisten aus ganz Europa an einer Truth Conference teil, European 911 Truth. Eine mit Wohlkl√§ngen und mit sonst nichts aufwartende siebenmin√ľtige Information √ľber die Wahrheitskonferenz kann man bei 911 TruthBristol sehen und h√∂ren. Wer doch wie Sie, sehr geehrter Herr Davidsson, die Wahrheit kennte und nicht mehr wie ich auf der Suche danach w√§re! Zw√∂lf L√§nder, countries, nehmen angeblich teil an dem Verschw√∂rungstreffen. In welcher Form bitte? Als Dosen voller Heimaterde, mit ihren Au√üenministern oder mit den stummen Teilnehmern, wie sie im Video vorgef√ľhrt werden?

Yukihisa Fujita, ein Abgeordneter der Demokratischen Partei Japans (DPJ), und der, von Radio Liberty kommend, nach einigen politischen Zwischenstationen der sozialistischen Gruppe im Europaparlament angehörende Giulietto Chiesa treten auf und werden stummredend gezeigt. Was sie sagen? Nichts, es gibt keinen Ton. Den durch Europa tingelnden Japaner interviewt dazu die Zeitschrift Hintergrund. Whistleblower Annie Machon, Geheimdienstagentin Ihrer Majestät, ihre letzten Tips stammen von 1997, seit der Zeit ist sie on the run und vermarktet einträglich ihre Erfahrungen, und andere beleben die Szene. (8)

Weiterhin entnehme ich Ihrer Mail, da√ü Sie nicht sehen, da√ü ich einen Unterschied zwischen Muslimen und Islam mache. Sie h√§tten es in meinen Artikeln nachlesen k√∂nnen. Auch ich kenne Muslime, die nichts im Sinn haben mit Terror, die diesem und der islamischen Diktatur aus den diversen islamischen L√§ndern entflohen sind, darunter zahlreiche persische Freunde, die jetzt in Deutschland, England und den USA leben. Terror ist nicht die einzige Methode, die Politideologie des Islams zu verbreiten und die Islamisierung zu forcieren, im Gegenteil, er ist eher kontraproduktiv. Personen wie Tariq Ramadan oder Pierre Vogel sind viel n√ľtzlicher, denn sie wissen, da√ü nur friedliche Islamisierung eine erfolgreiche sein kann. Erst wenn die Europ√§er und Amerikaner sich einbilden, freiwillig zum Islam √ľbergetreten zu sein, hatte da´wa Erfolg.

Dann lese ich, daß Sie Ihre persönlichen Erfahrungen, die Sie als Kind in den 40er Jahren gemacht haben, verabsolutieren und 1:1 in die heutige Zeit projizieren. Sie haben also in Jerusalems, nichts mitbekommen davon, was in Palästina seit den 40er Jahren los ist? (9)

Sie sind 1941 geboren, ihre Eltern wohnen mit Ihnen im S√ľden Jerusalems, in Baq´aa, ab 1962 wohnen Sie in Island, nachdem sie zuvor in Frankreich, Deutschland und den USA gelebt haben. (10)

Am 29. November 1947 sind Sie sechs Jahre alt. Danken Sie Ihren Eltern, da√ü Sie von Ihnen vor den muslimischen Arabern des Haj Amin al-Husseini besch√ľtzt worden sind - oder doch nicht so ganz? Ihre Mutter und Sie w√§ren 1947 beinahe von w√ľtenden Arabern ermordet, aber von anderen Arabern gerettet worden: It is in Palestine that my mother and me were almost killed by angry Arabs in 1947 but eventually saved by other Arabs. In Ihrer Email schreiben Sie aber: Durch mein ganzes Leben habe ich keinen einzigen Muslim getroffen der zu mir, als Jude, in irgendwelcher Weise negativ eingestellt war. Im Gegenteil. Entnehme ich dem, da√ü Sie von den w√ľtenden Arabern geliebt worden sind, als sie Sie ermorden wollten? Wie schizophren mu√ü man sein, nach solchen Erfahrungen zu erkl√§ren, nur positiv eingestellte Muslime angetroffen zu haben? (11)

Ihre Wahrnehmung zeigt mir, da√ü Sie faktenresistent sind, was heutzutage eine Gnade ist. Ihr liebes friedliches L√§cheln auf den Fotos kann mich neidisch machen. Ich bin leider nicht in dieser Lage, sondern ich werde t√§glich konfrontiert mit der Geschichte des Islams seit dem 7. Jahrhundert und versch√§rft mit dem Schicksal der Juden im Islam seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Ich bl√§ttere jetzt in dem wunderbaren Buch von Mordecai Naor Eretz Israel, und schaue, was es so gibt in Jerusalem seit Ihrer Geburt. Bis zum Kriegsende ist nichts von Konflikten mit Arabern zu lesen, da konzentriert sich der Verfasser auf Deutsche, Briten, Juden sowie auf Etzel, Lechi und Palmach. Aber bereits unter dem 3. Dezember 1945 steht: Die Arabische Liga verk√ľndet den Boykott aller Waren der j√ľdischen Wirtschaft Pal√§stinas. Der Terror der Muslime geht so richtig los nach dem 29. November 1947, als die Vereinten Nationen die Teilung Restpal√§stinas beschlossen haben. (12)

Ich erinnere hier daran, daß es nicht die Juden Palästinas sind, die durch "Landnahme" ihren Staat erhalten, sondern die internationale Staatengemeinschaft beschließt die Teilung. Sie könnten seit der Balfour Declaration, 2. November 1917, an den verschiedenen White Papers sehen, daß die Juden nichts, aber gar nichts zu sagen haben, was einen Staat angeht. Es gibt 1939 sogar ein White Paper von McDo, José Bové hätte sicher seine Freude! (13)

Israel verdankt die Mehrheit bei der Abstimmung der Haltung der Sowjetunion, die mit Wei√üru√üland und der Ukraine f√ľr die Teilung stimmt. Ohne die Sowjetunion und ohne deren sp√§tere Finanzierung der tschechischen Waffen f√ľr den Unabh√§ngigkeitskrieg w√§re Israels Existenz, deren Ende Sie jetzt so sehnlich herbeisehnen, sofort vernichtet gewesen. Freudentaumel in den Stra√üen vermeldet Mordecai Naor bei den Juden. Die arabische √Ėffentlichkeit reagiert w√ľtend. Davon wollen Sie als sechsj√§hriger Junge in Jerusalem nichts mitbekommen haben, in Jerusalem ist alles friedlich gewesen? Sie wuchsen in den 40er Jahren (auf) in einem gemischten Viertel von Jerusalem wo Juden, Christen und Muslime gemeinsam friedlich wohnten? Da wei√ü ja Wikipedia mehr, der Volksbrockhaus f√ľr Eilige im Internet:

Das Arabische Hohe Komitee, das von seinem Pr√§sidenten Gro√ümufti Haj Amin al-Husseini 1936 (!) mitbegr√ľndete zentrale politische Organ der arabischen Bev√∂lkerung Pal√§stinas, erkl√§rt von Kairo aus einen dreit√§gigen Generalstreik, beginnend am 2. Dezember 1947. Araber marschieren zum Zion Square, die Briten halten sie auf, und sie wenden sich gegen das Einkaufszentrum der Stadt in Mamilla und der Jaffa Road, sie setzen viele Geb√§ude und L√§den in Brand, die Gewalt dauert zwei weitere Tage an, wobei viele j√ľdische Wohnviertel angegriffen werden. Daraufhin beschlie√üt die paramilit√§rische Organisation Haganah, zuk√ľnftige Angriffe auf die Juden zu verhindern. Die Irgun greift benachbarte arabische D√∂rfer an und bombardiert die arabische Zivilbev√∂lkerung. (14)

So berichtet es Wikipedia, und davon bekommen Sie, der Sechsjährige, nichts mit? "O, selig, o selig, ein Kind noch zu sein!" Ich kann mich an die Bombardierung meiner Heimatstadt Herford erinnern, Februar 1945, da bin ich keine drei Jahre alt.

Wiki zitiert als Quelle Uri Milstein, der nicht hervorgetreten ist durch einseitige Parteinahme f√ľr Israel. Sechzig Jahre lang befa√üt er sich, der ehemalige Fallschirmspringer und Milit√§rhistoriker an der Bar Ilan Universit√§t bis zu seinem Rausschmi√ü 1994, mit Recherchen zur Kriegsgeschichte Israels. (15)

Mordecai Naor berichtet √ľber die Zust√§nde in Jerusalem: (16)

  • 2. Dezember 1947. Araber stecken das j√ľdische Gesch√§ftszentrum Jerusalems in Brand. Vermehrt Anschl√§ge auf offener Stra√üe.
  • 1. Februar 1948. Ein Wagen mit einem Sprengsatz geht vor dem Geb√§ude der englischsprachigen j√ľdischen Zeitung "Palestine Post" in Jerusalem hoch: neun Verletzte und schwerer Sachschaden.
  • 11. M√§rz 1948. Explosion eines Fahrzeuges im Hof des Geb√§udekomplexes der zionistischen Institutionen in Jerusalem: zehn Tote und viele Verletzte.
  • 31. M√§rz 1948. Ein Konvoi, der nach Jerusalem unterwegs ist, wird von Arabern aufgehalten. Die Stadt ist von der Au√üenwelt abgeschnitten. Erst das Unternehmen Har-El schafft, vom 15. bis 20. April, einen Durchbruch und Ausr√ľstungsg√ľter und Proviant gelangen nach Jerusalem.
  • 30. April 1948. Die Haganah nimmt das Jerusalemer Viertel Katamon ein.
  • 8. bis 18. Mai 1948. Der Haganah gelingt es nicht, die Blockade Jerusalems aufzuheben.
  • 10. Mai 1948. Der Kampf um Safed endet mit der Flucht aller arabischen Einwohner der Stadt.
  • 28. Mai 1948. Die K√§mpfer im j√ľdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt ergeben sich.

Weitere Informationen √ľber die Greueltaten der Araber, √ľber ihr angeblich friedliches Zusammenleben mit den Juden in Jerusalem, erh√§lt man auf der Site Palestine Facts: (17)

Am 1. Februar 1948 gab es eine Bombardierung in Jerusalem des Geb√§udes der Palestine Post (sp√§ter umbenannt in The Jerusalem Post), wobei sechs Menschen umkamen (Mordecai Naor berichtet von neun) und Dutzende verwundet wurden. Dann explodierten am 22. Februar drei mit Sprengs√§tzen best√ľckte Lastwagen, die in der Ben-Jehuda Stra√üe abgestellt waren, vier gro√üe Geb√§ude wurden zerst√∂rt, 50 Menschen get√∂tet und mehr als 100 verletzt. Am 11. M√§rz explodierte eine Autobombe im Hof des Geb√§udes der Jewish Agency, zw√∂lf Menschen wurden get√∂tet (Mordecai Naor berichtet von zehn), 44 verletzt, und es entstand erheblicher Sachschaden.

Palestine Facts berichtet √ľber die Blockade Jerusalems: In den vier Monaten nach der Resolution der Vereinten Nationen wurden ungef√§hr 850 Juden im ganzen Land ermordet, die meisten von ihnen in Jerusalem oder auf der Stra√üe zur Stadt.

Die Geschichte Pal√§stinas und Israels ist mir bekannt, insofern kann von einer mutmasslichen Bedrohung durch den Islam nicht die Rede sein, sondern sie ist real gegeben. T√§gliche Beweise in Israel liefert gegenw√§rtig die Hamas, aber auch weltweit besteht die Bedrohung durch die Politideologie des Islams, ob Sie um sich herum nur freundliche, friedliche Muslime ausmachen, oder nicht. In Ihrer Email unterstellen Sie mir, da√ü ich gegen Muslime argumentiere wie seinerzeit Julius Streicher gegen die Juden. Ich kann Sie nicht daran hindern; denn Sie sind nicht bereit oder f√§hig, meine Artikel zu lesen. Nichts davon steht dort. Ihre Abhandlungen √ľber den 11. September 2001 sind derartig grotesk, da√ü ich darauf gar nichts antworten kann. Unterstelle ich aber einmal wie Sie, 9/11 w√§re nicht von Muslimen durchgef√ľhrt worden, oder lasse ich 9/11 ganz beiseite in der Betrachtung: Was ist mit den anderen Attentaten der Muslime, was ist mit Beslan, Madrid, London?

Sie kommen gar nicht nach mit Ihren Verschw√∂rungstheorien. Mit Mumbai haben Sie auch angefangen, wie ich beim Recherchieren auf der Site der Kommunistischen Initiative gesehen habe. Da erw√§hnen Sie Ihre Verschw√∂rungs√ľberlegungen zu den Londoner Angriffen, vom 7. Juli 2005: Auch in Gro√übritannien wird vermutet, dass die Geheimdienste hinter den Anschl√§gen des 7. Juli 2005 gestanden haben. Sie halten die Muslime f√ľr dusselig und unf√§hig zu solchen Taten.

√úber Mumbai wissen Sie noch nichts weiter zu berichten, sondern Sie verweisen umgehend auf 9/11 und lassen sich dar√ľber aus. Sie halten es nicht f√ľr richtig mitzuteilen, da√ü pakistanische radikale Muslime die Verantwortung f√ľr den Anschlag √ľbernehmen, die Deccan Mujahideen sofort, die Lashkar-e-Taiba sp√§ter. Sie erw√§hnen keine von beiden. Es versteht sich fast von selbst, da√ü Sie √ľber die Ermordung der Juden im Chabad-Zentrum kein Wort verlieren, nicht dar√ľber, da√ü die Muslime das im Innern des Nariman Baghvan unspektakul√§r angesiedelte Zentrum ein Jahr lang ausgekundschaftet haben. Mein erster Artikel √ľber Mumbai ist vom 27. November 2008; darin informiere ich √ľber den Stand der Dinge und sinniere nicht √ľber sieben Jahre vorher geschehene Angriffe. (18)

Wer hier mit dem Feuer spielt, wer unter Mißachtung der geschichtlichen Tatsachen Propaganda betreibt, das sind Sie selbst. Ich unterstelle Ihnen und Ihresgleichen allerdings keine guten Ziele. Ihre Ausblendung der Tatsachen sowie Ihr Umgang beweisen es.

Ich bastele mir nicht wie Sie eine genehme empirische Basis, sondern ich setze mich t√§glich mit den Ereignissen auseinander. Ich kann mich nicht wie Sie durch musikalische Fluchten entziehen, ich schaffe es nicht einmal, ein Buch zu schreiben, in dem ich, in welcher Form auch immer (ich neige zur Satire), mein Wissen und meine Erfahrungen verarbeite, weil es mir diejenigen, die Sie hier in so hohen T√∂nen loben, notwendig erscheinen lassen, √ľber sie zu informieren. Sie leben seit Juli 2008 in Deutschland, vorher waren Sie in Island und geh√∂ren zu den wenigen Juden, die es dort gibt. Auch dar√ľber findet sich bei mir im Archiv einiges. (19)

Hat Sie die Pleite der Dampfbäder von der Insel vertrieben, und geben Sie jetzt in Deutschland den Dampfplauderer?

3. Januar 2009

Quellen

(1) Aktion "Eine Tasse Blut f√ľr die Bundeskanzlerin". Von J√ľrgen Cain K√ľlbel, 30. Dezember 2008
http://tinyurl.com/9hbzvq

"Author" Juergen Cain Kuelbel: German Hezbollah Hack and Syria Suck-Up.
By Ray D., Davids Medienkritik, March 7, 2007
http://medienkritik.typepad.com/blog/2007/03/juergen_cain_ku .html

(2) Ein Tässchen Kinderblut. Von Claudio Casula, Spirit of Entebbe,
2. Januar 2009
http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/01/02/ein-tasschen -kinderblut/

(3) Interview mit Elias Davidsson. Das Interview f√ľhrte
Seyyed Hedayatollah Shahrokny, IRIB, 16. Dezember 2008
http://tinyurl.com/8jragw

(4) Die iranische F√ľhrung in ihren eigenen Worten √ľber die Vernichtung Israels: Ein Pl√§doyer gegen apologetische Kampagnen zur Entschuldung des Aufrufs zum V√∂lkermord. Von Joshua Teitelbaum, Jerusalem Zentrum, 3. Juli 2008
http://www.jer-zentrum.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=154

Der Iran bedroht den Weltfrieden. 30. Oktober 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-10-30_19-00-02.html

(5) The One State Solution: Contributors
http://one-state.net/writers.html

(6) 9/11 inside out - pilots & passengers. By staticagenda, July 2, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=cKL9if1Tg4g

(7) Dr Mohammed Naseem on Bilderbergers. Video. YouTube, October 30, 2007
http://www.youtube.com/watch?v=j1fflAo_8dg

(8) 911 TruthBristol&BBC5TV. Video. March 6, 2008
http://www.911truthbristol.com/news/mar/dam.html

Japans größte Oppositionspartei zweifelt die offizielle Darstellung des 11. Septembers an. Interview mit Yukihisa Fujita am 18. Juni 2008, Hintergrund
http://tinyurl.com/7kqoob

Annie Machon. 24th Chaos Communication Conference
http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/speakers/1711.en .html

(9) Elias Davidsson - Der Komponist
http://www.tonar-og-steinar.com/dtallg/komponistelias.htm

(10) Elias Davidsson, Webmaster. Aldeilis.net, February 18, 2005
http://tinyurl.com/7mrvur

Juscogens.org
http://www.juscogens.org/

(11) A Vision for Palestine. By Elias Davidson, composer, Iceland,
Deir Yassin Remembered, April 1998
http://www.deiryassin.org/op0009.html

(12) Die Antwort der Delegation der arabischen Staaten auf die UN-Resolution 181 zur Teilung Restpalästinas, vom 29. November 1947
http://www.eussner.net/artikel_2006-12-02_19-01-46.html

(13) What was the McDonald White Paper of 1939? Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_mandate_whitepaper_1939.php

(14) 1947 Jerusalem Riots. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/1947_Jerusalem_riots

(15) Professeur Uri Milstein : un prophète moderne préchant dans le desert.
Par Yona Dureau. alliancefr.com
http://www.alliancefr.com/magazine/hommes/uri.html

History of Israel¬īs War of Independence: The First Month, by Uri Milstein.
Reviewed by Justin C. Danilewitz, The Middle East Forum. Middle East Quarterly, December 1997
http://www.meforum.org/article/1202

"Israel soll leben". 10. Juni 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-06-10_18-58-52.html

(16) Mordecai Naor: Eretz Israel. Das zwanzigste Jahrhundert.
Verlag Könemann 1998
http://tinyurl.com/a2227p

(17) What about Arab atrocities against Jews? Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_independence_war_atrocities _arab.php

(18) Elias Davidsson: Was ist in Mumbai passiert? Kommunistische Initiative,
1. Dezember 2008
http://www.kommunisten.at/article.php?story=2008120112112086 5

(19) Island - Land der Blauen Lagune und der Handvoll Juden. 4. Mai 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-05-04_12-24-48.html

(20) Mubahala oder: das Muß zum Handeln. 20. Oktober 2005/2. Januar 2009
http://www.eussner.net/fundsachen_2005-10-20_18-36-32.html

----- Original Message -----

From: "Elias Davidsson"
To: Gudrun Eussner
Sent: Saturday, January 03, 2009 1:01 PM
Subject: Guten Tag

Sehr geehrte Frau Eussner,

Ich notiere daß Sie sich ganz besonders mit der mutmassliche Bedrohung des Islams, oder des Islamismus, beschäftigen (siehe Fundsachen). (20)

Als Sohn deutsch-j√ľdischer Eltern, die von den Nazis nach Pal√§stina vertrieben wurden, wuchs ich in den 40er Jahren in einem gemischtem Viertel von Jerusalem wo Juden, Christen und Muslime gemeinsam friedlich wohnten. Durch mein ganzes Leben habe ich kein einzigen Muslim getroffen der zu mir, als Jude, in irgendwelcher Weise negativ eingestellt war. Im Gegenteil.

Als Forscher im Bereich des Völkerrechts und Menschenrechte, habe ich mich in den letzten Jahren in der Frage des Terrorismus vertieft. Da Terrorismus, und ganz besonders das sog. islamischer Terrorismus, heute als eine grosse Bedrohung von den Behörden (und Medien) bezeichnet wird, habe ich meine eigene Recherchen unternommen, und wie jede andere Gefahr oder Übel, erstmals den Umfang dieser Gefahr oder Übel recherchiert.

Ein gemeinsamer Nenner f√ľr allerlei Gefahren und Probleme ist z.B. die j√§hrliche Zahl der Todesopfer (sei es AIDS, Hungernot, Verkehrsunf√§lle, Morde, usw.). Ich bin aber schnell zu einer Sackgasse gelangen. Im ganzen Haufen von Berichten, die von der EU, UNO oder andere Organisationen stammen, und die √ľber die Gefahr des Terrorismus berichten, befindet sich eine einzige Statistikk √ľber Todesopfer des Terrorismus. Seltsam! Ich fragte mich warum werden diese Zahlen nicht ver√∂ffentlicht. Letztenendlich entdeckte ich eine Datenbank einer amerikanischer Universit√§t mit glaubw√ľrdigen Zahlen √ľber die Todesrate von Terrorangriffe nach Jahren und L√§ndern. Da fand ich die Erkl√§rung f√ľr das Fehlen von Zahlen in √∂ffentlichen Berichten. Es stellte sich heraus, da√ü die Zahlen von Terroropfern ausserhalb von Konfliktzonen wie Pal√§stina, Kashmir, Sri Lanka, usw. so klein sind, da√ü ihre Ver√∂ffentlichlung die These der Terrorbedrohung in Frage stellen h√§tten.

Da w√§re es nicht m√∂glich gewesen L√§nder wie Afghanistan anzugreifen, noch die Polizei die Befugnisse geben unseren Computer zu belauschen. So hat Adolf Hitler und sein Freund G√∂bbels auch gegen die Juden vorgegangen: Damals verbreiteten sie den Mythos der j√ľdischen Weltverschw√∂rung. Das erlaubte den Nazis ihre m√∂rderliche Ziele zu erreichen. Viele Deutsche glauben noch heute an diesen Jux. Menschen die heute √§hnliche Methoden gegen Muslime verwenden sind Verbrecher. Ich m√∂chte daran erinnern da√ü Dr. Julius Streicher, der Antisemit, in N√ľrnberg zum Tode verurteilt war. Er t√∂tete zwar keinen Mensch aber ebnete mit seine giftige Propaganda den Weg nach Auschwitz.

Ersparen Sie sich den Hinweis auf dem 11. September als Beweis der islamische Terrorgefahr. Es gibt nicht ein einziges Beweis daf√ľr da√ü
Muslime diesen Verbrechen gegen die Menschheit begangen hatten. Es gibt nicht mal ein Beweis daß islamische Terroristen in den
Flugzeugen eingestiegen sind, die angeblich in den Zwillingst√ľrme geflogen sind. Nicht ein einziges Beweis. Ich habe sogar ein Preis von 10.000 ‚ā¨ an jeder Person angeboten, der mir irgendwelche beglaubigte Beweise √ľber die Beteiligung von Muslime an diesen Massenmord, zusendet. Bis heute ist das Geld noch immer auf meinem Konto. Sie k√∂nnen versuchen sich in diesem Wettbewerb teilnehmen, liebe Frau Eussner, wenn Sie wirklich an ihrer Propaganda glauben. Wenn Sie aber die Beweisf√ľhrung ablehnen, bitte ich Sie ganz h√∂flich Ihre Schreiben √ľber die islamische Gefahr einzustellen.

Ich möchte Ihnen keine böse Ziele unterstellen, aber Sie immerhin darauf aufmerksam machen, daß Sie mit Feuer spielen, in dem Sie ohne
empirische Basis Muslime oder den Islam böse Ziele unterstellen.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen,

Elias Davidsson


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