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Hans-Peter Raddatz: Allah im Wunderland

Die Rache des Orientalisten

Was bisher geschah

Sieben B├╝cher hat er geschrieben, das erste im Mai 2001, Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Gesellschaft. Sechs der Werke sind bei Herbig erschienen, das siebente, Allah und die Juden, bei Wolf Jobst Siedler Jr., im wjsverlag berlin. Dort ist f├╝r den M├Ąrz 2009 ein weiteres Buch angek├╝ndigt; es tr├Ągt den spannenden Titel Der Absturz. Der gro├če Crash. Anatomie einer Systemkrise. Wie selbsternannte Eliten die Zukunft verspielen. (1)

Schl├Ągt man das erste Buch auf, so beginnt der Klappentext mit dem Zitat "Dank eurer Gesetze werden wir euch beherrschen" (Der Imam von Izmir 1999). Das Zitat ist Programm der Politideologie Islam zur Unterwerfung des Westens. Der Perlentaucher stellt das Buch vor und verlinkt eine Rezension der FAZ; sie ist von Wolfgang G├╝nter Lerch. Das Datum spricht B├Ąnde ├╝ber den Zustand des Problembewu├čtseins in Deutschland: 15. Oktober 2001. Vor dem 11. September 2001 hat´s keinen interessiert. Damit sich die Leser nicht ├╝ber die Ma├čen erschrecken, wird unter dem Buch von Hans-Peter Raddatz der Islamversteher Stefan Weidner verlinkt, bei ihm hei├čt Allah Gott, sein Buch ist f├╝r Kinder und Menschen, die nicht erwachsen werden wollen. (2)

W├Ąhrend seiner Recherchen und Arbeiten an dem ersten Buch will Hans-Peter Raddatz seine Ansicht zum Islam und zur Islamisierung Deutschlands ├Ąu├čern, aber es interessiert niemanden in den deutschen MSM. Da wendet er sich an eine Zeitung, die sich Junge Freiheit nennt. Auf die Wochenzeitung ist er Ende 1994 aufmerksam geworden, als er in der FAZ liest, da├č ihr die Druckerei abgefackelt wird von K├Ąmpfern gegen Rechts, von "Revolution├Ąren Lesbenfrauengruppen und anderen revolution├Ąren Gruppen". Wie die MSM damit umgehen, liest man bei Wikipedia, kommentarlos die Zeit, der Rest ebenso neutral und uninteressiert. Die Junge Freiheit berichtet dar├╝ber zehn Jahre sp├Ąter. Verbl├╝ffend ist die ├ähnlichkeit der Drohungen, die von den Bekennerschreiben der linksradikalen Terroristen ausgehen, mit denjenigen der Muslime heutzutage: "Wir haben nun nicht in der Hand, ob bzw. was diejenigen weiter unternehmen werden, falls Sie diese Zeitungen weiter anbieten," hei├čt es an Zeitungsvertrieb und Kioske. (3)

Muslimfunktion├Ąre erkl├Ąren der Bundesregierung offen, da├č sie ihre Glaubensbr├╝der bald nicht mehr steuern k├Ânnten, wenn unsere Gesellschaft den Forderungen des Islams und seiner selbsternannten F├╝hrer nicht nachkomme: Wenn das Zuwanderungsgesetz in der geplanten Form durchkommt, dann habe ich die nicht mehr unter Kontrolle. Die f├╝hlen sich dann so zur├╝ckgewiesen, da kann ich dann auch f├╝r nichts mehr garantieren, droht T├╝rkenf├╝hrer Kenan Kolat der Bundeskanzlerin. (4)

Die Junge Freiheit ist bereit, Hans-Peter Raddatz ein Forum zu bieten, und so kommt es, da├č er erstmalig im Dezember 1997 dort ver├Âffentlicht, Honorar gibt´s keines. Es folgen vor dem 11. September drei weitere Artikel sowie ein kurzes Interview, drei Tage nach den Attentaten auf die USA. Ich liste sie hier auf und verlinke sie, so da├č sich jeder selbst vom Inhalt der Texte ├╝berzeugen kann. (5)

Heute wird Hans-Peter Raddatz von selbsternannten Richtern gnadenlos fertiggemacht daf├╝r, da├č er in der Jungen Freiheit zu einer Zeit publiziert, als trotz der Terroraktivit├Ąten der fundamentalistischen Muslime nicht nur in Israel, sondern weltweit, niemand in den deutschen MSM bereit ist, grunds├Ątzliche Kritik am Islam zu ver├Âffentlichen, im Gegenteil, es wird eigens zwischen friedlichem Islam und sogenanntem Islamismus unterschieden. Ich habe dar├╝ber im Artikel Gegen die feige Neutralit├Ąt berichtet. (6)

Die Denunzianten bet├Ątigen sich auch im Zentrum f├╝r Antisemitismusforschung (ZFA); dort greift ihn der Politikwissenschaftler Dr. Peter Widmann durch Unterstellungen und pers├Ânliche Beleidigungen an. Die Schm├Ąhschrift ist bei Honestly Concerned nicht mehr online, aber die vom Ausw├Ąrtigen Amt gef├Ârderte Qantara ver├Âffentlicht die Hetzschrift aus dem Jahrbuch Nr. 17 des ZfA. Ich verlinke beide f├╝r diejenigen, die auf Wissenschaftler erster Wahl wert legen. (7)

Wie staune ich, bei der Eingabe in Google von hans-peter raddatz site: http://jf-archiv.de 192 Angebote zu bekommen, f├╝r vier Artikel und ein Kurzinterview. Viele der Angebote betreffen den einstigen Autor und Interviewpartner, von 12/1997 bis 11/2001, der Jungen Freiheit nicht, eine stattliche Anzahl allerdings wohl. Wer aber auch alles sich an dem Orientalisten abarbeitet! Indymedia, das Antidefamation Forum, die Universit├Ąt Duisburg-Essen, BarbaraH vom Seniorentreff, die Antifaschistischen Nachrichten, der Dortmunder K├╝nstler und Fr├╝hrentner Erhard Arendt und andere mehr. (8)

Den Vogel des Denunziantentums schie├čt Honestly Concerned ab, da dr├Ąngt sich mancher, der schon immer von j├╝dischen Sponsoren beachtet werden wollte, Ralf Balke/J├╝dische Allgemeine, Samuel Laster/Juedische.at, Matthias K├╝ntzel, Associate Researcher am Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism (SICSA) an der Hebrew University, Jerusalem, Eberhard Seidel/taz. Es folgen Aufz├Ąhlung und teilweiser Abdruck der Artikel aus der Jungen Freiheit mit kuriosen Zus├Ątzen, wie Er schrieb nicht nur f├╝r die JUNGE FREIHEIT, er lie├č sich auch von ihr interviewen... Oder diesem, mit dem Hans-Peter Raddatz verh├Âhnt wird, weil er sich verwahrt dagegen, da├č die Junge Freiheit entgegen seinem Willen einen seiner Artikel ver├Âffentlicht und dabei so tut, als h├Ątte er ihn eigens f├╝r die Zeitung verfa├čt: Irgendwann wurde es ihm dann wohl doch unangenehm in der JUNGEN FREIHEIT abgedruckt zu werden... Damit alle begreifen, um wen es sich bei dem zu ├Ąchtenden Autor handelt, gibt´s in roter Schrift: Eine Kurzkritik: Raddatz ist ein Verschw├Ârungstheoretiker par exellence. Den Denunzianten wird nichts zu viel, sie legen in guter stalinistischer Manier alles vor, was den Delinquenten ein f├╝r alle Mal erledigen soll, darunter einen Artikel aus dem Ostpreu├čenblatt, ebenfalls vor dem 11. September 2001 dort ver├Âffentlicht. Damit auch Leser, die noch nie von der Postille geh├Ârt haben, die Ausma├če des Vergehens ermessen k├Ânnen, werden die meist sehr pr├Ązisen Erkenntnisse des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin e.V. ├╝ber das Ostpreu├čenblatt verlinkt; genannt werden weitere Orte, an denen der Autor gesichtet worden ist, das Studienzentrum Weikersheim, Politically Incorrect; die Denunzianten kennen Sonstiges zum Thema Raddatz, Freimaurer und Nirwana, dann folgen von so ber├╝hmten Kritikern wie Armin Pfahl-Traughber/humanistischer pressedient und Martin Riexinger/Welt vernichtende Rezensionen der B├╝cher Allah und die Juden und Allahs Frauen. Damit die Leser zum Schlu├č, nach der Dr├Âhnung, die dieses reichhaltige Dossier bereit h├Ąlt, noch wissen, um welche Person es ├╝berhaupt geht, wird der Wikipedia-Eintrag verlinkt: Ab, in den Gulag - wenn nicht gleich Kopf ab! (9)

Die Stimme von jenseits des Gulag

Aber Hans-Peter Raddatz entwischt dem Gulag der Wahrheitsbesitzer mit List und T├╝cke, und siehe da, er gibt keine Ruhe, sondern er macht sich ├╝ber seine Schergen und ├╝ber viele andere gar recht lustig, ├╝ber den Medien- und Kommunikationstheoretiker sowie Designwissenschaftler Norbert Bolz, den Professor Claus Leggewie, den Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Sch├Ąuble, den deutschen Philosophen, Fernsehmoderatoren, Kulturwissenschaftler und Essayisten Peter Sloterdijk, den Professor f├╝r Internationale Beziehungen an den Universit├Ąten G├Âttingen und Cornell/USA Dr. Bassam Tibi, den Au├čenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Gert Weisskirchen. Wo? Im Buch Nr. 8, Allah im Wunderland. Es tr├Ągt den Untertitel Geld, Sex und Machteliten. (10)

W├Ąhrend sich die Buchdeckel der ersten sieben Werke, passend zum Inhalt, an Seriosit├Ąt ├╝berbieten, und die Abstraktion bei Allah und die Juden kaum noch zu unterbieten ist, empf├Ąngt die Leser des Buches Nr. 8 ein breit grinsender Affe, in der einen Pranke ´n Spiegel, mit der andern ´nen Euroschein umklammernd. Der Affe, durch ein heiligenschein├Ąhnliches Gebilde verkl├Ąrt, thront auf der Weltkugel, seine rosa gelackten Zehen krallen sich in Europa und die USA. Die Karikatur ist von Daniel Haw, vom Studio Schachar, bekannt f├╝r den sehr j├╝dischen Moishe Hundesohn samt seiner Koscherente Ruth. Die aktuellsten Karikaturen findet man immer freitags auf Politically Incorrect. (11)

An den hinteren Buchdeckel hat der Verlag den Daniel Haw nicht herangelassen, sondern da gibt es viel Text und das von der Islamwissenschaftlerin Elisabeth Puin ausgeliehene Qitmir-Schiff, nunmehr das Fahrzeug des Affen und einstens des Hundes der Siebenschl├Ąfer. Elisabeth Puin, die solche Sch├Ątze ihr eigen nennt, ist die Ehefrau des Islamwissenschaftlers Dr. Gerd R. Puin, sie und er, wie die Islamwissenschaftler Prof. Dr. Tilman Nagel, Prof. Dr. Christoph B├╝rgel und Dr. Hans-Peter Raddatz sowie Althistoriker Prof. Dr. Egon Flaig, um nur einige seri├Âse Forscher zu nennen, sind diejenigen Wissenschaftler, die man zugunsten solcher Koryph├Ąen wie Prof. Dr. Udo Steinbach, Prof. Dr. Bassam Tibi oder Hazrat-e Tariq Ramadan und Pierre Vogel nicht in Talkshows und auf die Foren der MSM einl├Ądt; denn an der Vermittlung von Kenntnissen ├╝ber den Islam ist den ├Âffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und ihren aufsichtsf├╝hrenden Politikern nicht gelegen, ebenso wenig wie den altpapierreifen Zeitungen. Warum nicht, erkl├Ąrt der Buchdeckel, auf dem aber zu lesen ist, da├č unsere Politiker und MSM noch sehr viel lernen m├╝ssen, weil dilletantische oder allein von finanziellen Interessen gepr├Ągte Argumente nicht optimal zielf├╝hrend sind: Die Integration Europas in den Islam ist ein Projekt, das der "interkulturelle Dialog seit vielen Jahren mit hohem Aufwand betreibt, aber offenbar - nicht nur mit Blick auf die Finanzkrise - in Zukunft effizienter managen mu├č ... Es entstand keine geregelte Islamisierung, sondern eher eine Art gehobenes Affentheater, das der koranischen Einstufung der Nichtmuslime bedenklich nahe kommt. Es ist Aufgabe der Eliten, diesem Mi├čstand konstruktiv abzuhelfen. (12)

Der "Archibald", der es sieben B├╝cher lang getragen hat, und es nun nicht mehr tragen will, beschreibt auf 296 Seiten in einfachen Worten, wobei auf der letzten Seite gar nichts steht, weil inzwischen Madjnun seine konvertierte Heida entf├╝hrt hat, was er auf Seiten, die im B├╝cherregal 26 Zentimeter einnehmen, bei einer H├Âhe von 22 Zentimetern (vier B├╝cher) und 24 Zentimetern (drei B├╝cher) unter dem Gekeife von Islamologen, ehemaligen Maoisten und Trotzkisten, Integrationsbeauftragten und Jesuiten, Penn├Ąlern, Predigern und Professoren analysiert hat: Kapital, Koitus, Kampf im Zeichen des Blomon (S. 143, 225), Gottheit des Neoliberalismus im Empire-Format, es geht um den s├Ąkularen Nachfolger des Mammon, der eine neofeudale Monster-Religion anf├╝hrt, den Islam zwischen Dichtung und Hinrichtung, den Islam als kulturelles Anlageobjekt (S. 72, 137).

Der Autor als anerkannter Spezialist, begibt sich mitten hinein in das "grandiose System, das Genies zur Handhabung durch Schwachk├Âpfe erdacht haben" (S. 153), und zur Anleitung dieser unterst├╝tzt er, weil die Genies schon 1377 (gr├╝n) respektive 64 (braun) und 56 (rot) Jahre tot sind, die heute sich m├╝hsam durch den Dialogo (S. 55,57) qu├Ąlenden Akteure mit wohlorganisierten Requisiten; er nennt sie zur Erleichterung des Auswendiglernens f├╝r die Theaterpraktikanten APE, das klassische Affensymbol der nachahmenden Anpassung (S. 55), die pluralistische FEEL-Blase (S. 129), meine Lieblingsrequisite, Kaskaden des Konsumismus (S. 37), KPMC Komplex (S. 192f.), f├╝r den mir eh die Mittel fehlen, und nicht nur schlie├člich und endlich, sondern auch anf├Ąnglich, die Basis-Requisite PIG, Macht Geld und Frauen (S. 7).

Wer den Autor etwas kennt, der wei├č, da├č keine dieser Requisiten ohne die passenden Suren des Korans auskommt, die bekannten Affen (arabisch qird) und Schweine, in Gestalt von "Saujuden" (S. 76) sowie gelunge Kreuzungen zwischen beiden, sind nur die ber├╝hmtesten Tiere, es gibt, immer unterlegt mit Koranstellen, auch Frauen und Haremshunde sowie Teufel und Djinnen in Allahs Fetisch-Zoo. (S. 73-112)

FEEL, das ist´s f├╝r weibliche Leser, die mit Frauen nicht so viel anfangen k├Ânnen, das macht mich an, die Fusion der Linkseliten mit dem Konzernfaschismus, w├Ąhrend sich auf Volksebene die "Autonomen" und "Neonazis" formieren. Der mit reichlich Mitteln aus Politik und Wirtschaft gef├Ârderte Kampf gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit, der bei vermeintlich linksdrehender Oberfl├Ąche ... den konkreten Weltbildwandel rechtsdrehend verwirklicht, wobei rechte, linke und islamische Kr├Ąfte das Stammpersonal stellen, angereichert mit Verbalk├Ąmpfern gegen Antisemitismus, wie sie sich in OSZE-Symposien, Gedenkveranstaltungen zum 27. Januar, mit und ohne Vertreter des ZdJ, als H├Ąufungspunkte der Folge finden, als wahre Nester des Anstands und der Selbstgerechtigkeit. (S. 164ff.)

Soweit zur Kultur im Affentheater (S. 21-72) und zur Vorstellung der Mitwirkenden (S. 73-114) auf dem Markt des Monkey Monkey (S. 114-180). Wer nun meint, er k├Ânnte weiter Zuschauer bleiben, der wird vom Autor zur Ordnung gerufen; denn ab Kapitel 5 Dialog der K├Ârper (S. 181-223) geht´s versch├Ąrft an die Defizite der westlichen Gesellschaft, die sich nicht maximal in den Islamisierungsroze├č einbringt, Stichwort makelloser K├Ârper vs. "schwere H├╝fte". Der Autor nimmt sich diejenigen Islamexperten und -referenten vor, die noch Mangel an Einsicht in die Kleiderordnung f├╝r Frauen erkennen lassen, die den verh├╝llten Islamk├Ârper als f├╝r die westliche Gesellschaft nicht dringend erforderlich halten: Wir d├╝rften kaum unzul├Ąssig, geschweige denn v├Âlkisch verk├╝rzen, wenn wir behaupten, da├č eine verh├╝llte Frau f├╝r die Reproduktion verf├╝gbarer und effizienter ist als eine unverh├╝llte (S. 207). Die sexasketischen Kulturgenossen, die mangels Interesse den Frauen noch immer Reste an Unverf├╝gbarem zugestehen, kriegen als n├Ąchste Schelte, weil sie die Lektion des Al-Ghazali (gest. 1111) von der Zuordnung des m├Ąnnlichen Samenapparates auf das weibliche Saatfeld nicht lernen wollen. Der Autor wirft ihnen biologisches Kastratentum vor, das er in neoklerikalen Dogmen verortet: Nur mit einer allm├Ąhlichen Integration in Allahs Biok├Ârper kann die Basis f├╝r einen interkulturellen "Volksk├Ârper" entstehen, der seinen Namen verdient (S. 194f.).

Die Fruchtbarkeit der Ummah ist nicht anzuhalten, genauso wenig wie das Europa verh├╝llende, sich immer mehr verfeinernde Netz der Moscheen, aber der Autor warnt schon auf dem Buchr├╝cken: Auch forcierter Moscheebau hilft hier kaum weiter, solange es noch an Religionsfreiheit f├╝r die vitale Autonomie und Reproduktion des Islam als obersten Glaubensebenen mangelt. Ein rasches ├ťberfliegen des Hamas Covenant k├Ânnte den Islamexperten und anderen Kulturgenossen auf die Spr├╝nge helfen. Dort ist die Rolle der Frauen und des Islams in wenigen Worten zeitlos g├╝ltig beschrieben, in Artikel 12 und 31 beispielsweise, von Artikel 7 gar nicht zu reden: der Islam ist das Ma├č f├╝r den Wert einer anderen Kultur (S. 122).

In Kapitel 6 gibt der Autor Anleitung, wie aus dem Dialog der K├Ârper der Sex-Djihad f├╝r Allah zu werden hat (S. 223-295). Hier sind beide Seiten gefordert, die bereits islamisierte, befriedete Welt, die sich versch├Ąrft seit 1973 durch den Erwerb von Anteilen an westlichen Unternehmen und Staatsfinanzen zum "Miteigner Europas" macht, und die Funktionseliten in Politik, Wissenschaft und MSM, die als n├╝tzliche Idioten an dem neuen Weltbild arbeiten. Die Bev├Âlkerung der westlichen Welt d├╝rfe dabei nicht aus den Augen verloren werden, leicht entwickelten sich aus ihr "Stammtische" oder gar Systemkritiker. (S. 242f.)

Die westliche Religionsfreiheit ist f├╝r den Islam nichts anderes als die letztlich selbstverst├Ąndliche Unterwerfung von Ungl├Ąubigen, die Allahs Weisheit im Koran l├Ąngst festgelegt hat, (S. 247) und es sei zu beachten, da├č nicht die Elite, sondern die Masse den Islam wollen soll. Es gilt also, Symbole zu verwenden, welche Distanz der Macht wahren und zugleich die Masse an die neuen Deutungsmuster heranf├╝hren. Dabei spielen Wort-Joker wie Frieden, Toleranz und Respekt eine zentrale Rolle. (S. 252f.)

Alles klar? Das Buch handelt von der Verschmelzung der besten Lehren der westlichen Welt, von Niccol├▓ Macchiavelli und Friedrich Nietzsche ├╝ber den Nationalsozialismus und den Kommunismus bis hin zu Medienspezialisten wie Norbert Bolz, der das Einstellen des Denkens fordert und meint: "Nach dem Sinn zu fragen hei├čt, die postmoderne Gesellschaft nicht zu wollen" (S. 217), mit den Werten und Regeln des Islams, wie sie in Koran, Hadithen und Scharia auf ewig besiegelt sind und demn├Ąchst ├╝ber uns kommen und den "Ewigen Frieden" installieren werden.

"Ewiger Frieden" hei├čt der Hauptfriedhof meiner Heimatstadt Herford.

2. Februar 2009

Update

Die Verleumdungen und Beleidigungen des Orientalisten durch Dr. Peter Widmann gibt´s nicht mehr auf der Site von Honestly Concerned, aber jetzt in deutsch und englisch bei der vom Ausw├Ąrtigen Amt des Frank-Walter Steinmeier gef├Ârderten Qantara. Mittels dieser "Br├╝cke" wollen die Bundeszentrale f├╝r politische Bildung, die Deutsche Welle, das Goethe-Institut und das Institut f├╝r Auslandsbeziehungen zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen. (7)

13. Februar 2009

Quellen

(1) Hans-Peter Raddatz. Herbig Verlagsbuchhandlung, M├╝nchen, Mai 2001
http://www.herbig.net/dynamic/finden.html

Hans-Peter Raddatz. Wolf Jobst Siedler Jr., Berlin
http://wjs-verlag.de/autoren/Hans-Peter_Raddatz.html

(2) Hans-Peter Raddatz - Von Gott zu Allah? Perlentaucher
http://www.perlentaucher.de/buch/8004.html

(3) Junge Freiheit. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit

(4) Integration. Die letzte Warnung an die Kanzlerin. Von Mariam Lau,
Welt Online, 11. Juli 2007
http://tinyurl.com/99neer

"Nase gestrichen voll". Interview mit Eren ├ťnsal. Deutschlandradio Kultur,
12. Juli 2007
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/645569/

(5) Hintergrund. Der Islam in der Diaspora ÔÇô Die neue Herrenklasse in Europa:
Konfliktgarantien f├╝r die westlichen Demokratien durch muslimische
Minderheiten. Zugest├Ąndnisse westlicher Instanzen werden als Schw├Ąche
ausgelegt. Von Hans-Peter Raddatz, Junge Freiheit, Doppelausgabe 2/97
und 1/98, 19. Dezember 1997
http://www.jf-archiv.de/archiv/52aa10.htm

Hintergrund. Duisburg: Die Evangelische Landeskirche im Rheinland setzt
Pfarrer Dietrich Reuter vor die T├╝r. Von Hans-Peter Radatz,
Junge Freiheit 50/99, 10. Dezember 1999
http://www.jf-archiv.de/archiv99/509yy17.htm

Forum. Wer beleidigt Allah. Von Hans-Peter Raddatz, Junge Freiheit 15/01,
6. April 2001
http://www.jf-archiv.de/archiv01/151yy45.htm

Forum. Der riskante Dialog mit dem Islam. Von Hans-Peter Raddatz,
Junge Freiheit 29/00, 14. Juli 2000
http://www.jf-archiv.de/archiv00/290yy54.htm

Im Gespr├Ąch. "Direkt ins Paradies". Der Orientalist Hans-Peter Raddatz
├╝ber islamischen Fundamentalismus. Lennart Lopin, Junge Freiheit 38/01,
14. September 2001
http://www.jf-archiv.de/archiv01/381yy10.htm

(6) Gegen die feige Neutralit├Ąt. 16. August 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-08-16_02-05-42.html

(7) Der Feind kommt aus dem Morgenland. Rechtpopulistische "Islamkritiker" um
den Publizisten Hans-Peter Raddatz suchen die Opfergemeinschaft mit Juden.
Von Peter Widmann, Honestly Concerned 2007, Seite 25 ff. (nicht mehr online)
http://tinyurl.com/59wn5y

Islamkritik in Deutschland. Irrationales Feindbild. Von Peter Widmann.
Der Text basiert auf einem Artikel im Jahrbuch 17 (2008) des ZfA
(erschienen im Metropol-Verlag, Berlin). Qantara 2009
http://de.qantara.de/webcom/show_article.php?wc_c=468&wc_id= 1106

Criticism of Islam in Germany. Irrational Demonization. By Peter Widmann,
The text is based on an article that was published by Metropol-Verlag, Berlin,
in the ZfA´s Jahrbuch 17 (2008). Qantara.de 2009
http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-476/_nr-110 9/i.html

Peter Widmann: Der Feind kommt aus dem Morgenland. Rechtspopulistische
"Islamkritiker" um den Publizisten Hans-Peter Raddatz suchen die
Opfergemeinschaft mit Juden. ZfA Jahrbuch 17 (2008)
http://zfa.kgw.tu-berlin.de/publikationen/bilder/jahrbuch/ja hrbuch17.htm

Dr. Peter Widmann. Zentrum f├╝r Antisemitismusforschung
http://zfa.kgw.tu-berlin.de/mitarbeiter/widmann.htm

(8) hans-peter raddatz site: http://jf-archiv.de
http://tinyurl.com/c4thpd

(9) Profil: Das Ostpreu├čenblatt, apabiz
http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/OPB.htm

Ein sensationelles Gerichtsurteil, ein Orientalist auf Abwegen und mehr...
Verleumdungen, Verschw├Ârungstheorien und Propaganda,
Honestly Concerned, May 22, 2008
http://tinyurl.com/5qpm9v

(10) Allah im Wunderland. Western Orient, Rorschach, 2009
http://www.pi-news.net/2008/12/neues-raddatz-buch-allah-im-w underland/

(11) Moishe Hundesohn. Von Daniel Haw, Studio Schachar
http://schachar.futur-zwei.com/main_de/Moishe.htm

Der Verst├Ąndnisvolle. Von Daniel Haw, Politically Incorrect, 30. Januar 2009
http://www.pi-news.net/2009/01/der-verstaendnisvolle/

(12) Qitmir - Kitmir. Enzyklop├Ądie des Islam
http://www.eslam.de/begriffe/q/qitmir.htm


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