
ZDF: Islam. Sekte, Moscheeverband oder Religion?
Eine der besseren Talkshows von Johannes B. Kerner sehe ich in der Wiederholung. Schon das Original findet zu einer Nachtzeit statt, da anständige Bürger schlafen, es geht eine halbe Stunde vor Mitternacht los. Was ist es, das die GEZ-Zahler möglichst nicht sehen sollen? Es ist eine islamkritische Sendung mit dem Titel Islam. Sekte, Moscheeverband oder Religion?
Lange haben Islamkritiker aller Couleur darauf gewartet, daß sich die MSM, allen voran die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, dieses Themas annehmen, das inzwischen alle beschäftigt oder betrifft, vom Kindergartenkind bis zum Innenminister. Nun ist es soweit, und mancher schlägt sich die Nacht um die Ohren. Der Talkmaster beginnt mit den zahlreichen Solidaritätsdemonstrationen, genannt "Friedensdemos", auf denen die Volksgemeinschaft, bestehend aus "Friedensaktivisten" von MLPD, SPD, von Pfarrern, Verbandsmohammedanern, Gewerkschaftlern und Poststalinisten im Schulterschluß mit den angeblich harmlosen Vertretern der Moscheeverbände marschiert und wie aus einem Munde ruft: "Kindermörder Israel", "Frauenmörder Israel", "Vergast die Juden ", "Steckt die Juden in die Gaskammer". Das sei eine Bedrohung für unsere Gesellschaft, noch dazu, da sich ein muslimischer ehemaliger FDP-Landtagsabgeordneter dazu hergegeben habe, ins Mikrofon zu brüllen: "Wir sind alle Hamas." (1)
Johannes B. Kerner erwähnt den Sohn eines hochrangigen Hamas-Funktionärs, der zum Christentum konvertiert ist. Für diejenigen Zuschauer, die nicht so gut über die Hamas Bescheid wissen, hat Johannes B. Kerner die deutsche Übersetzung einiger der wichtigsten Artikel ihrer Verfassung zur Hand, in denen die Hamas zum Glaubenskrieg aufruft, sich weigert, mit Israel zu verhandeln, erklärt, daß es keinen Unterschied zwischen Terroreinsätzen und nichtmilitärischen Aktionen gebe, und in denen sie sich anmaßt zu wissen, wie die Welt zu funktionieren habe, nämlich dem Islam unterworfen. Er erklärt, diese Terrororganisation, eine Zweigstelle der Muslimbruderschaft, habe sich das Ziel gesetzt, Israel zu vernichten und zitiert daraus: "Israel wird aufsteigen und aufrecht bleiben, bis der Islam es vernichtet, so wie er seine Vorgänger vernichtete." (2)
So beginne der Text, und man sieht, wie sich im Talkmaster alles sträubt, solches vorzulesen. Das habe der Gründer der Muslimbrüder Hassan al-Banna erklärt, ergänzt er, der sei der Schwiegervater des Said Ramadan, des Gründers des Islamischen Zentrums München und Großvater des Tariq Ramadan, den das ZDF nicht mehr als moderaten Muslim vorstellen werde, seit es davon wisse, daß der Enkel noch heute seinen Großvater schwärmerisch verehrt: "Das Geheimnis von Hassan Al-Banna war die Qualität seines Glaubens und die Intensität seiner Beziehung zu Gott. Jeder, der jemals mit ihm in Kontakt gekommen ist, hat das gespürt und erfahren. Er lebte wie die Urgemeinde des Propheten, die seinem Pfad strikt gefolgt sind." (3)
Dann kommt er zu der Frage, ob der Islam eine Sekte oder ein harmloser Moscheeverband ist. Er zählt Kriterien auf, die eine Sekte oder auch einen Kult auszeichnen: Nötigung bei der Rekrutierung von neuen Mitgliedern, Indoktrination, Bildung einer elitären Gesellschaft, charismatischer Gründer und Führer, der keiner demokratischen Kontrolle unterliegt, Rücksichtslosigkeit in der Durchsetzung der Ziele und schließlich Anhäufung von Vermögen, das allein der Führungsspitze zur Verfügung steht, die es optimal zu ihrem Nutzen und zu dem der weltweiten Islamisierung einsetzt.
Johannes B. Kerner stellt die fünf Gäste vor: (4)
- Barino, Sohn eines koptischen Christen und einer polit-grünen Mutter; er hat dem Islam den Rücken gekehrt: "Zu meinem eigenen Schutz habe ich die Sekte verlassen". Barino ist Muslim geworden, wieder ausgetreten, hat darüber einen Erfahrungsbericht geschrieben, und über ihn ist im WDR eine Dokumentation gelaufen, auf die er in der Sendung eingeht.
- Prof. Dr. Tilman Nagel, Orientalist: Die Ahnungslosigkeit, ja Hilflosigkeit gegenüber einer sich selbstbewusst gebenden, streng religiös fundierten Denkweise ist für unsere säkularisierte Gesellschaft kennzeichnend, sagt der Islamexperte. Seit Jahrzehnten befaßt er sich mit der Sekte, und sieht die Organisation als für Europa neue Form des Extremismus, der im Schutz einer religiösen Maske operiert. Der Autor hat untersucht, "wie der Sektenkonzern die Welt erobern will", was die Ziele sind, und wer im Hintergrund die Fäden zieht.
- Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Mina Ahadi weist auf die Aussteiger hin, die sich mit Personenschützern umgeben müssen, da ihnen seitens radikaler Muslime Mord und Terror drohen, sie selbst bekomme ihres Ausstiegs aus dem Islam wegen Haßbriefe und Morddrohungen: "Es gibt erhebliche Probleme mit den vernetzten islamistischen Organisationen, die auch in Europa immer stärker agieren."
- Dr. Stefan Weidner, Experte des Mysteriums Konversion glaubt, Allah sei Gott, der im Koran selbst in seinen eigenen Worten wettere; wir wollen von der eigenen Kultur Geborgenheit, uns fehlt im Christentum Herznahrung. "In der Islamologie spielt der Begriff Sekte keine Rolle mehr", der Islam ist eine in Europa neue religiöse Bewegung. Er versteht die ganze Aufregung um die Organisation nicht. Der Islamwissenschaftler, Germanist und Philosoph fordert die Gleichbehandlung des Islams. Handelt es sich wirklich um ein kulturelles Phänomen, oder steckt mehr dahinter?
- "Ich bin überzeugt, dass es sich um ein Wirtschaftssystem handelt, das sich als Moscheeverband tarnt und dem es ganz massiv darum geht, wirtschaftliche und politische Macht zu bekommen". Der ehemalige Innenminister und Ministerpräsident von Bayern, Dr. Günther Beckstein (65), warnte vor einer Verharmlosung des Islams und erklärte, inwiefern die Organisation eine Gefahr für unseren Rechtsstaat darstellt, warum es noch kein Verbot gibt, und welche Rolle der Verfassungsschutz dabei spielt.
Wie es sich gehört, meint Johannes B. Kerner, habe man auch gläubige Muslime eingeladen und ihnen freigestellt, ob sie in der Sendung oder außerhalb mitdiskutieren wollen. Entgegen ersten Zusagen haben die Muslime das Interview platzen lassen und es als Falle interpretiert. (5)
Deshalb bleibe nun ein Sessel leer, in dem einer der Führer der Muslimverbände, DITIB, ZdM, Ahmadiyya, Aleviten oder sonst eines Moscheeverbands hätte sitzen sollen. Der Moderator rechnet nicht damit, daß bei diesem Thema, das erstmalig in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten islamkritisch diskutiert werden soll, ein Vertreter der Moscheeverbände erscheint.
"Dann wagen wir uns mal ran ans Thema, Frau Ahadi, Sie waren Muslima ..." Sie erklärt, warum es bei dieser Konstellation nicht möglich ist, Muslimfunktionäre in die Diskussionsrunde zu holen. Man tritt nur auf in islamkompatiblen Konferenzen, bei denen von Anbeginn feststeht, daß es keine grundsätzliche Kritik geben wird, vorzugsweise in den Islamkonferenzen des Bundesinnenministers. Mina Ahadi erklärt die Struktur der organisierten Muslime in Europa, ihren Sitz in London, ihre Vertreter in den europäischen Ländern, wie Tariq Ramadan, Ibrahim al-Zayat, Mustafa Ceric. (6)
Johannes B. Kerner versteht nicht, warum die Muslimfunktionäre die Chance nicht wahrnehmen, offen zu diskutieren. Haben sie vielleicht etwas zu verbergen? Vielleicht haben die DITIB-Funktionäre es nicht geschafft, mit der sie steuernden türkischen Religionsbehörde Diyanet zu einer autorisierten Version der Darstellung ihrer Rolle in Deutschland zu gelangen? Jedenfalls haben sie ständig neue Forderungen an das ZDF gestellt, gegen Journalisten haben sie generell etwas, wenn sie sich nicht auf eine Propagandashow für den Islam einlassen. Sie müssen nicht in einer solchen Veranstaltung auftreten; denn es gibt genug MSM in Europa, die ohne Bedenken Pallywood-Produktionen verbreiten.
Dr. Stefan Weidner bricht eine Lanze für den Islam, er ist damit ziemlich allein; denn erstmalig sind Muslime und ihre linke Lobby nicht in der Mehrheit, aber Mina Ahadi kommt auf die mit unserer Gesellschaft nicht vereinbare Einstellung des Islams zum Individuum, das keine Möglichkeit erhalte, sich zu entfalten. Besonders krass wirke sich das bei Frauen, Kindern und Jugendlichen in muslimischen Familien aus, sie würden von Haus aus in ein Schema gepreßt, aus dem herauszutreten, keine Möglichkeit bestehe. Sie weist darauf hin, daß auf Apostasie im Islam die Todesstrafe steht, die auch heute noch verhängt werde. "Ich breche mit dem Islam heißt auch, ich breche mit meinen Eltern, meinen Geschwistern, ich darf keinen Kontakt mehr zu ihnen haben.
Herr Beckstein, fragt der Moderator, sind Sie mal bedroht worden von denen? Haben Sie sich mal verfolgt gefühlt? Der ehemalige Innenminister schildert seine Erfahrungen, man werde sehr schnell mit gerichtlichen Verfahren bedroht, jedoch: Eine unmittelbare körperliche Bedrohung hatte ich nicht.
Prof. Dr. Tilman Nagel wird von Johannes B. Kerner gebeten, Grundbegriffe des Islams zu erklären, beispielsweise Islam=Unterwerfung, was bedeute es im Islam, sich zu unterwerfen? Es soll bedeuten, daß man ein völlig befreiter Mensch ist, der von allen Widerständen befreit ist, antwortet der Orientalist, ein Mensch, der sich in Allahs Willen fügt und sich den Fatawa unterwirft, die ihn durchs Leben leiten; das mache die Attraktivität für Konvertiten aus.
Die Abwesenheit der Vertreter der Moscheeverbände erlaubt es, daß der Gastgeber auch witzeln kann über die Detailliertheit der Fatawa. So hat die Absage der Muslimfunktionäre ihre guten Seiten, man kann unbeschwert einige politisch nicht korrekte Worte einwerfen, was man sich sonst nicht wagen würde.
Aber es wird schnell wieder ernst, behandelt wird der Übertritt zum Islam durch die Shahada, das Sprechen der Formel: "la ilah illa Allah wa Muhammad rasul Allah". Die Shahada stehe nicht am Anfang, erklärt Prof. Dr. Tilman Nagel, sondern, wie auch Barino kopfnickend bestätigt, werden zunächst Schulungen in der Moschee durchgeführt. Du lernst bei uns das Zusammenleben der Muslime miteinander, bekommt man gesagt, aber man merkt sehr schnell, daß man lernt, sich von den Nicht-Muslimen abzusondern. Man wird ein Mensch, der kein Mensch mehr sein soll, sondern man soll als Glied der Ummah funktionieren und den Regeln folgen. Der Mensch soll entkernt werden. Religion heiße nicht per se, daß etwas gut ist, jeder werde übereinstimmen, daß al-Qaida und der Kalifatstaat nicht positiv zu bewerten seien, obgleich es sich um religiöse Organisationen handele.
Dr. Günther Beckstein: Die Philosophie ist eben nicht, daß der Mensch ein selbstbestimmtes freiheitliches Wesen ist, das sich selber entwicklen und entscheiden kann, sondern letztlich ist der Mensch eine spezielle Maschine, die man programmieren kann und programmieren muß. Wenn er optimal proprammiert ist, dann ist er ein anderer Mensch, dann hat er Fähigkeiten, die der normale Mensch nicht hat ... Das seien die Menschen, die die zukünftige islamische Gesellschaft bildeten, und wer das nicht hat, der hat letztlich keine Rechte.
Und insgesamt soll schon die Herrschaft übernommen werden, wirft Johannes B. Kerner ein. Natürlich, das kann man ja ohne weiteres nachweisen, versucht wird, Einfluß auf die Politik zu nehmen, Einfluß auf größere wirtschaftliche Organisationen, und von daher ist auch der Staat gefordert, mit Überwachung durch den Verfassungsschutz, damit man wenigstens sieht, was sich da entwickelt, auch um Menschen aufzuklären, was sie da erwartet, antwortet der ehemalige Innenminister und zitiert den Botschafter a.D. der Bundesrepubkik Deutschland Wilfried Murad Hofmann: Wir müssen durch Parteieintritt - in alle wirklich demokratisch gesinnten Parteien - dazu beitragen, dass die Parteiprogramme islamkonformer werden. (7)
Mina Ahadi kommt nun auf einige Riten, beispielsweise auf die Gebetsform. Wenn man fünfmal am Tag sein Gesicht in den Staub werfe und seinen Hintern in die Höhe strecke, sei das eine Form des Sichauslieferns, eben der totalen Unterwerfung.
Der Moderator wendet sich an Barino: Sie haben sich da eingeschleust, sagen wir es unspektakulärer, Sie haben da mitgemacht. Barino berichtet von seinen merkwürdigen Erfahrungen in der Sekte Islam. Sie sind da also rein, guten Tag, Barino, ich möchte mitmachen? Der Konvertit und Re-Konvertit stellt dazu einiges richtig, jedenfalls sei es relativ schnell gegangen, Zugang zur Moschee zu bekommen. Die Leute sind also zu Ihnen recht freundlich gewesen, sie haben gesagt, das ist toll, daß da ein junger Mensch kommt, Sie haben sich wohlgefühlt, zumindest auf dieser einen Ebene? - Also, Wohlfühlen, das wäre schon ein bißchen übertrieben, es hat schon auch etwas Unheimliches gehabt, aber, wie gesagt, die Leute waren freundlich, waren aufgeschlossen, die ich da getroffen hab´, erklärt Barino.
Mina Ahadi wirft nun ein, welcher Art die Schulungen sind, die den abhängigen, dem Islam ergebenen Menschen schaffen, das Auswendiglernen des arabischen Korans, ohne daß sie als Perserin den Inhalt verstand, das reglementierte Leben als Mädchen und später als Frau, sie erwähnt die Rückständigkeit der Wissenschaft, die mit veralteten Instrumenten und Geräten arbeitet und nicht in der Lage ist, zeitgemäße Leistungen zu erbringen. Bildungs- und Wissenschaftsferne würden im Westen belächelt, leider aber übertrage sich der Ansatz auf Europa, was die entsprechenden Ergebnisse bei den PISA-Tests und bei den internationalen Rankings der Universitäten hervorbringe. Dann weist sie noch einmal auf die Konsequenzen eines Austritts aus dem Islam hin, auf die Strafe, die dafür vorgesehen ist.
Dr. Stefan Weidner tut sein Bestes, den von Mina Ahadi geschilderten Zuständen etwas Postitives und Interessantes abzugewinnen. Er sieht die Ausführungen der ex-Muslimin als Beleg dafür, daß man doch verhältnismäßig nah an der Moderne sei. Er stellt Vergleiche an zum Zauberstab und zu Wünschelruten, Diskussionen folgen über einfache Technik, die im Islam eingesetzt wird und mangelhafte Ergebnisse bringt. Es wird aber hingewiesen darauf, daß der Islam als Herrschaftsideologie sowieso schult, von der Beute zu leben, von den Leistungen der eroberten Gesellschaften, die Verteilung der Beute ist durch tausend Jahre alte Gesetze geregelt, diese werden von den Muslimen inzwischen auch in den westlichen Gesellschaften durchgesetzt, die für die eingewanderten Türken und Araber aufzukommen haben.
Ein im Publikum geparkter weiterer Islamexperte erklärt einige Ergebnisse seiner und seiner Kollegen jahrelanger Forschungen über den Islam, und als Zuschauer vorm Ferni fragt man sich, warum diese Erkenntnisse nicht längst genutzt werden, um nachzuweisen, daß es sich beim Islam um eine gefährliche abhängig machende Sekte handelt. Der Moderator fragt Barino, ob er das vermutet habe, als er in die Moschee und ihre islamische Gesellschaft eingetreten sei. Nein, Barino ist nicht verblüfft gewesen. Auf die Frage, wie die Legenden aus dem Leben des Propheten auf ihn gewirkt hätten, die verschiedenen Geschichten über seine Frauen, die ältere Khadidja, die neunjährige Ehefrau Aisha, über die Ausrottung ganzer jüdischer Stämme, über die wunderbare Rettung vor dem Gift heimtückischer Juden, antwortet der Re-Konvertit gelassen. Wichtig für ihn sei es gewesen, die Lehre des Islams noch besser zu verstehen, eifriger zu sein, nicht mehr krank zu sein, streßresistenter zu sein, um Allah besser dienen zu können. Es sei alles immer auf Allah bezogen gewesen und sein eigenes Leben dahinter zurückgetreten.
Der Hauptsinn und -zweck der Unterweisung in der islamischen Lehre ist die Unterwerfung des einzelnen, dem weisgemacht werde, er unterwerfe sich unter Allah, stattdessen handele es sich um die entstandene Abhängigkeit von der totalitären Politideologie. Der Islam ist gar nicht menschenfreundlich, ja? Wirft Mina Ahadi ein.
Hier beende ich meinen Bericht über 33 Minuten der eine Stunde und zehn Minuten dauernden aufschlußreichen Sendung über den Islam. Erstklassige Themen, phantastische Gäste kann man im Video auf der Site des ZDF erleben. Es lohnt sich gewiß für jeden, sich mit dieser schonungslosen Darstellung der Ziele und Methoden der als Religion daherkommenden Politideologie Islam auseinanderzusetzen. Dem ZDF sei Dank, daß es erstmalig wagt, das heikle Thema gegen alle Hindernisse im Hause, gegen die Bedenken der Konferenz der Intendanten und trotz der aggressiven Vertreter der Moscheeverbände offensiv anzugehen. Die Affäre um den niederländischen Islamkritiker Geert Wilders zeigt, wie mutig man nach zwei Richtungen sein muß, nach innen und nach außen. (8)
Johannes B. Kerner kann nicht nur Sportveranstaltungen kommentieren und bei Johann Lafer kochen, sondern er setzt Maßstäbe für die politische Diskussion. Seine Fähigkeit dazu wird erstmalig spürbar, als er die Moderation der berühmten Sendung "Brain trifft Body" an Alice Schwarzer und Verona Feldbusch abtritt, jetzt schlägt er souverän Themen an, denen sich sonst nur "Stammtische" und die Blogger alias Rinnsteinpresse widmen. Wer hätte es gedacht, daß sich das ZDF traut, eine derartig kompetente Runde von islamerfahrenen Gästen zusammenzuholen: Re-Konvertit, Orientalist, ex-Muslim, Islamversteher und ex-Innenminister tauschen sich aus über ein Thema, das uns alle angeht, was wir tun müssen und tun können, die Islamisierung Deutschlands, Europas und der westlichen Welt aufzuhalten und zu verhindern, daß die Politideologie Islam unsere Gesellschaftsordnung zerstört. (9)
Ich wünsche mir mehr solche islamkritischen Sendungen. Das Video zu Islam. Sekte, Moscheeverband oder Religion? findet man auf der Site des ZDF. (10)
12. Februar 2009
Update
Johannes B. Kerner und alle Talkshow-Master, Redakteure und Volontäre, sowie Clowns à la Schmidt&Pocher und maschek mit ihrer zum Kult gewordenen Parodie "Mohamed Mahdy Akef weiht in Österreich eine Mehrzweckmoschee ein", aus den Sendern und Sendungen NDR, SWR, ARD-Tagesschau, ARD-Nachtmagazin, NDR Info, SWR2, Panorama, "Programmbegleitende Dienste / Multimedia", können sich ab dem 6. März 2009 für 16,90 € ihr Grundwissen über die Politideologie Islam aus diesem Buch holen: "Mission Kalifat - Fundamentalistische Muslime in Deutschland." (11)
Das zum Verständnis der fortschreitenden Islamisierung Deutschlands hilfreiche Werk wird bei Amazon.de so angekündigt: (12)
Sie sind radikal, sendungsbewusst und zunehmend erfolgreich: muslimische Fundamentalisten in Deutschland. Der Koran ist für sie Lebens- und Glaubensgrundlage, andere Religionen lehnen sie ab, alle Nichtmuslime wollen sie bekehren. Homosexualität gilt als Sünde, Sex vor der Ehe ist verpönt, die Evolutionstheorie stellen sie in Frage. Nach Schätzungen leben in Deutschland mehr als drei Millionen von ihnen. Die Autoren haben zahlreiche fundamentalistische Gemeinden und deren Veranstaltungen besucht, mit Anhängern, Aussteigern und Imamen gesprochen, Internetforen beobachtet, Veröffentlichungen der korantreuen Muslime ausgewertet, unzählige Predigten analysiert. Das Buch zeigt die Arbeit von entsprechenden Vereinen, Missionswerken und Lobbygruppen, informiert über autoritäre Strukturen, angebliche Wunderheilungen und Dämonenaustreibungen. Und es fragt, wie Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland mit diesen radikalen Gruppen umgehen.
21. Februar 2009
Quellen
(1) Denk ich an Deutschland in der Nacht ... Von Conny Axel Meier,
Bürgerbewegung Pax Europa, 11. Februar 2009
http://bpeinfo.wordpress.com/2009/02/11/denk-ich-an-deutschl and-in-der-nacht/
(2) Hamas Covenant 1988. The Covenant of the Islamic Resistance Movement, August 18, 1988. Mideast Web
http://www.mideastweb.org/hamas.htm
(3) In the Middle of the Night. Remaining with the One, one night, one´s life.
By Tariq Ramadan, February 2, 2005
http://www.tariqramadan.com/spip.php?article203
(4) Barino. Das ist Islam
http://www.dasistislam.de/
Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime: Politisierter Islam wird in
Deutschland verharmlost. Von ots, Stuttgarter Nachrichten, 10. August 2007
http://www.presseportal.de/pm/39937/1029818/stuttgarter_nach richten
Tilman Nagel: Kann es einen säkularisierten Islam geben. In: Die islamische
Herausforderung - eine kritische Bestandsaufnahme
von Konfliktpotenzialen. Hrsg. Reinhard C. Meier-Walser/Rainer Glagow,
aktuelle analysen 26, Hanns-Seidel-Stiftung, München 2001, S. 9-20
http://www.hss.de/downloads/aktuelle_analysen_26.pdf
Tilman Nagel: Mohammed. Leben und Legende, Oldenbourg Verlag,
München 2008. Perlentaucher
http://www.perlentaucher.de/buch/29075.html
Konvertieren - sich profilieren - herrschen. 8. September 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-09-08_19-55-02.html
(5) Die "Islam"-Konferenz ist eine politische Falle! Muslim§Recht
http://76.12.252.167/anhaenge/die-islamkonferenz-ist-eine-po litische-falle.pdf
Muslim§Recht. Die Muslime sind eine Umma
http://www.muslimrecht.org/homepage/index.php
(6) Federation of Islamic organisations in Europe, Markfield. Wikipedia
http://tinyurl.com/c4stqh
Tariq Ramadan. Was der Westen vom Islam lernen kann: Lektion 25.
10. März 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-03-10_13-58-33.html
(7) Murad Hofmann im Gespräch mit Islam.de, Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V.,
30. August 2004
http://www.muslimliga.de/archiv/hofmann1.html
(8) Anti-Islam Dutch Lawmaker Sent Back to Netherlands Amid U.K. Ban. FoxNews.com, February 12, 2009
http://www.foxnews.com/story/0,2933,491505,00.html
England wehrt sich. Von Henryk M. Broder, Achsentagebuch, 12. Februar 2009
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/england 1/
(9) Feldbusch trifft Schwarzer: Gipfel der Weiblichkeit. Von Kerstin Decker, Tagesspiegel, 30. Juni 2001
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2260846
(10) Scientology. Sekte, Kirche oder Religion? Johannes B. Kerner, ZDF,
10. Februar 2009, 23:25 - 0:40 Uhr; und 11./12. Februar 2009, 2:30 Uhr
http://jbk.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,1020214_idDispatch: 8358579,00.html
(11) maschek - Papst Besuch in Österreich. Video, YouTube,
27. September 2007
http://www.youtube.com/watch?v=viGnI3gZMqU
Mohamed Mahdy Akef. The Muslim Brotherhood (Ikhwan)
http://www.ikhwanweb.com/SectionsPage.asp?SectionID=74
(12) Oda Lambrecht/Christian Baars: Mission Gottesreich - Fundamentalistische Christen in Deutschland (Broschiert)
Ch. Links Verlag; Auflage: 1 (6. März 2009)
http://tinyurl.com/c7mqvq
Siehe auch den Bystander, der mich auf die Idee zum Update gebracht hat:
Den Feind mutig beim Namen nennen. Vom Bystander, Die Flache Erde,
21. Februar 2009
http://tinyurl.com/br35we
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