
Muslimisch-jüdische Beziehungen in der Geschichte: nicht alles golden
Im April 2002 gibt das American Jewish Committee eine Broschüre heraus mit dem Titel Muslim Anti-Semitism. A Clear and Present Danger, Muslimischer Antisemitismus. Eine deutliche und gegenwärtige Gefahr. Ihr Autor ist Robert S. Wistrich. (1)
Zum Verständnis der religiösen Grundlage dieses new Muslim anti-Semitism, des neuen muslimischen (!) Antisemitismus, wie er im Vorwort bezeichnet wird, (S. V) bringt er Suren des Koran, in denen Mohammed die Juden zu Feinden der Muslime erklärt; Juden sind darin die Ungerechten, auf die Strafe hinabgesandt wird von Allah, auch Bibelstellen zweckentfremdet der Prophet und gibt sie entstellt wieder. Der Koran ist voll von Schilderungen der Juden, ihres Charakters und ihrer üblen Taten, und von Anweisungen zu ihrer Behandlung.
Gemäß dem Koran kommt Schande, Elend und der Zorn Allahs auf die ungehorsamen Juden, die die Propheten getötet hätten; (Sure 2:59-61) Juden seien Frevler, die Allah verfluche, auf die er zornig sei, und aus denen er Affen und Schweine und Götzendiener gemacht habe, die über ihren Glauben lögen, die Gebote überträten, die zu Unrecht erworbenes Gut verzehrten; die Rabbiner und Gelehrten werden bezichtigt, den Juden nicht zu verbieten, sündhafte Reden zu führen und zu Unrecht erworbenes Gut zu verzehren; die Juden, die meinten, Allah knausere mit seinen Gaben, sollten verflucht sein, sie widersetzten sich; wenn die Juden glauben würden, d.h. konvertieren, und gottesfürchtig wären, ließe Allah ihre schlechten Taten tilgen und sie in Gärten der Wonne eingehen (Sure 5:60-65); die ungläubigen Juden, d.h. diejenigen, die nicht zum Islam konvertiert sind, würden von David und Jesus verflucht, zur Strafe, daß sie widerspenstig wären und die Gebote Allahs überträten. Die Juden und die Heiden seien diejenigen, die den Muslimen am feindlichsten gegenüberstünden, und die Christen stünden den Muslimen am nächsten. (Sure 5:78-82)
Im Koran werden die Juden angeprangert, weil sie Mohammed als Propheten ablehnen, als Grund für die Ablehnung wird angegeben, daß er ein Araber und kein Jude gewesen sei. Robert Wistrich führt weitere Suren an, in denen Juden als neidisch, haßerfüllt, mißgünstig, voller Lug&Trug geschildert werden (Sure 3:71), als Schriftverfälscher und diejenigen, die gegen den Islam ausfällig werden (Sure 4:46). Sie hätten die Wahrheit Allahs zurückgewiesen. (S. 8-9)
Vom muslimischen Antisemitismus, dem in der Lehre des Islams gründenden Judenhaß, der Feindschaft gegen Juden, handeln leider nur knapp vier der 58 Seiten, im Abschnitt Muslim-Jewish Relations in History: Not All "Golden". Die übrigen Seiten stünden besser unter dem Titel Secondary Antisemitism in the Muslim World; denn es ist nicht einsichtig, was an der Übernahme der von Christen erfundenen Ritualmordlegende, den in hoher Auflage und in verschiedenen Übersetzungen in der islamischen Welt verbreiteten Protokollen der Weisen von Zion, arabischer Ausgaben von Mein Kampf sowie den Emblemen und Symbolen der nationalsozialistischen Propaganda muslimisch ist.
Die Protokolle werden in Untersuchungen über den islamischen Antisemitismus in den Vordergrund gerückt, aber sogar bei Wikipedia kann man über die Verbreitung dieser Fälschung in der arabischen Welt lesen, daß sie dort erst nach dem Ersten Weltkrieg von Christen in altbekannter Manier als Ausdruck religiös motivierten christlichen Judenhasses eingesetzt wird. Großmufti Haj Amin al-Husseini bedient sich an Auszügen der Protokolle erstmalig 1929, als er zum Pogrom in Palästina anstachelt. Es wird damit deutlich, daß die Protokolle dem im Islam verwurzelten Judenhaß kompatibel sind. (2)
Die Fehlinterpretation der islamischen Lehre und des darin angeblich nicht begründeten Judenhasses zeigt sich in diesem Satz: Anti-Semitism in the Arab-Islamic world is mainly based on European references and not upon the Islamic religion or the Arab culture. Antisemitismus in der arabisch-islamischen Welt ist hauptsächlich gegründet auf europäische Bezüge und nicht auf die islamische Religion oder die arabische Kultur. (3)
Johannes Valentin Schwarz hat die Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion im wesentlichen zusammengefaßt. Sein kurzer Hinweis auf die Verbreitung der Schrift in den arabisch-islamischen Staaten sowie auf die Fernsehserie Asch-Schatat der Hezbollah zeigt die Anknüpfung an im Islam bestehende Einschätzungen der Juden: (4)
Die 30teilige Serie unter dem Titel Asch-Schatat ("Die Diaspora") wurde ursprünglich in Syrien – u. a. mit Unterstützung mehrerer Regierungsministerien – produziert und thematisiert die "wahre" Geschichte des Zionismus und der Gründung des Staates Israel anhand des in den "Protokollen" behaupteten Mythos einer "jüdischen Weltverschwörung" und traditioneller antijüdischer Stereotype, einschließlich eines in Szene gesetzten Ritualmordes an einem christlichen Kind.
Der ägyptische Blogger Sandmonkey kommentiert die Haltung der Muslimbruderschaft und der Muslime Ägyptens zu den Juden aus Anlaß dieses Interviews des obersten Muslimbruders, im Dezember 2005: Israel ist ein "Krebsgeschwür" im Nahen Osten, und sein Friedensvertrag mit Ägypten sollte einem Referendum unterzogen werden, sagte der Führer der Muslimbrüder in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. "Ich habe erklärt, daß wir Israel nicht anerkennen werden, das ein alien entity, ein Fremdkörper, in der Region ist. Und wir erwarten seine baldige Beseitigung ...," sagte Mohammed Mehdi Akef der englischsprachigen Ausgabe der staatseigenen Ahram Weekly.
Die von Gamal Abdel Nasser und seinen Nachfolgern systematisch betriebene Propaganda gegen Israel, untermauert von Koransuren islamischer Prediger über Juden als "Söhne von Affen und Schweinen" und "sie brechen jeden Vertrag und jedes Versprechen, das sie geben, und sie werden dich immer betrügen", hat dazu geführt, daß Antisemitismus und Juden-Bashing ungeahnte Höhen erreicht haben. Die ägyptische Bevölkerung sei vor einigen Jahren ekstatisch gewesen über die neue Fernsehserie Knight without a Horse, das Juden weltweit verurteilt hätten wegen der Bezugnahme auf die Protokolle, die als echt dargestellt worden seien. Das Volk wollte die Show sehen, weil sie "Mohamed Sobhy (den Schauspieler) sehen wollten, wie er Juden schlug." (5)
Das ist ein aus der islamischen Lehre resultierender Wunsch; denn die als mächtig dargestellten Juden geben solches nicht her, wohl aber der Jude als Dhimmi. Im Zeitalter der Globalisierung werden zur Bestätigung und Verdeutlichung der Äußerungen Mohammeds im Koran sowie der religiösen Schriften des Islams Pamphlete der Christen und des Nationalsozialismus herangezogen. Ansatzpunkt für das Verständnis der heutigen Beziehungen von Juden und Muslimen, von Israel und der islamischen Welt sind aber nicht die Protokolle der Weisen von Zion, sondern es ist der Koran, dort sowie in den Hadithen und der Scharia und nicht in den Nazi-Versatzstücken findet man die Erklärung für den originären islamischen Judenhaß, der sehr lebendig ist in der islamischen Welt. Ritualmordlegenden und die unverwüstlichen Protokolle, vertrieben in den arabischen Staaten in hoher Auflage, werden für die Zukunft immer weniger von Wert sein, diese Krücken, die von den arabischen, nicht fest auf dem Boden der Lehre des Islams stehenden Nationalisten eingeführt worden sind. Die islamische Welt radikalisiert sich unter offen zur Schau getragenem Desinteresse, sogar mit Unterstützung des Westens, der radikale Islam hält Einzug in unsere Gesellschaft. Juden und Israelis kreisen derweil um die Protokolle wie um den "uralten Turm". (6)
Bemühungen von Juden, den Judenhaß des Islams wenn auch nicht vollständig zu exkulpieren, ihn aber doch aus dem Blick zu rücken, findet man, wie Ibn Warraq im Vorwort zu Andrew G. Bostoms Buch The Legacy of Islamic Antisemitism berichet, bereits im 12. Jahrhundert, da Abraham Ibn Daud in seinem Sefer ha-Qabbalah, dem Buch der Kabbala, eine idealisierte Zeit der Toleranz in Toledo den barbarischen Almohaden entgegensetzt. Im 19. Jahrhundert wird diese Verklärung von Rabbiner Moritz Steinschneider (1816-1907) und dem jüdischen Historiker Heinrich Graetz (1817-1891) weitergeführt. (7)
Warum das so ist, liest man bei Roi Ben-Yehuda, die Gründe sind nicht nur in der Gelehrsamkeit, sondern vor allem in der Politik zu finden, wie Bernard Lewis und Mark Cohen nachwiesen: Frustriert durch den langwierigen Prozeß der Emanzipation hätten sich die jüdischen Wissenschaftler aus mehreren Gründen auf das Goldene Zeitalter bezogen, zunächst, weil es gezeigt habe, daß Juden sich sehr wohl assimilieren können in eine aufgeklärte Gesellschaft, und dann, um einen Gegensatz des Goldenen Zeitalters unter dem Islam zum frühen Mittelalter unter christlicher Herrschaft zu zeigen und daraus eine Schuld der christlichen Gesellschaft gegen die Juden jahrhundertelanger Unterdrückung wegen abzuleiten. (8)
Heutige Verklärer des Islams, wie der oben zitierte Thomas Schmidinger, verfolgen damit ebenfalls eine politische Agenda, die Denunzierung des Christentums und Europas, als da vor allem ist die Denunzierung Deutschlands. Die Folgen dieser Ignoranz und Irreführung schaden uns, die wir auf der Seite Israels stehen, man muß nämlich gemäß alter Kriegerweisheit seinen Gegner kennen, um ihn zu besiegen. Nach der Definition von Roi Ben-Yehuda sind Schreiber wie Thomas Schmidinger anti-israelisch eingestellt. Die Gegner der Juden und des Staates Israel behaupteten, Juden und Muslime hätten seit Jahrhunderten in Frieden und Harmonie zusammengelebt und der Islam die jüdischen Untertanen toleriert, diese hätten die Toleranz übernommen und sich der muslimischen Gesellschaft angepaßt. Genauso beschreibt es Thomas Schmidinger: Im Gegensatz zum westlichen Christentum hat der Islam diese ahl al-kitab - und nur solche - als Dhimmis, als vom Islam zu schützende toleriert. Ich habe, vielleicht mit Ausnahme der von Andrew G. Bostom zitierten neueren Erkenntnisse des Bernard Lewis über den Antisemitismusimport aus Europa, lange keinen dem Islam und der Unterdrückung der Juden freundlicheren Text gelesen, aus dem Unkenntnis der Geschichte der Juden unter islamischer Herrschaft oder schlicht Böswilligkeit spricht. Bernard Lewis meint: Es gab auch einige Akte der Feindschaft gegen Juden und Christen, aber sie haben niemals die Qualität und die Quantität des religiösen Antisemitismus im mittelalterlichen Europa erreicht. (9)
Das ist fast schon das Niveau des Ahmad Shukairy, des ersten Vorsitzenden der PLO: Es ist eine historische Tatsache, daß Juden, wenn sie woanders verfolgt wurden, ein gastfreundliches Refugium in der arabischen Welt fanden, und Palästina war darin eingeschlossen.
Was die Protokolle angeht, so würden sich moderne islamische Fundamentalisten wie Tariq Ramadan, Mohammed Mehdi Akef oder Yusuf al-Qaradawi niemals darauf beziehen, auf diese Pamphlete der "Ungläubigen", sie würden sich, wenn man sie um Stellungnahme bäte, sogar einreihen unter die Kritiker der Protokolle. Wie ich die westlichen Politiker, Wissenschaftler und MSM inzwischen einschätze, gälte ihnen das als Beweis, wie moderat diese Prediger sind. Stattdessen stehen sie über solchem Schmäh; denn sie besitzen die absolute Wahrheit des Korans. Ihr Judenhaß speist sich aus dem Islam.
Der Kampf der sunnitischen und schiitischen Welt gegen die Juden geht aus von der Al-Azhar Universität sowie vom Mahdi-gläubigen Mahmud Ahmadinejad. Scheich Muhammad Sayyid Tantawi, seit 1996 Groß-Imam der Al-Azhar Universität, veröffentlicht 1968-69 seine Dissertation Banu Israil fi al-Quran wa-al-Sunnah, die Juden im Koran und in der Sunna; sein Buch wird 1986 erneut aufgelegt. 1980-1984 ist der Scheich Direktor des Tafsir, der Abteilung zur Kommentierung des Korans, der Universität von Medina, Saudi-Arabien, und 1986-1996 Großmufti von Ägypten. (10)
Finanziert wird der Kampf von den arabischen Staaten und dem Iran. Der Kampf ist ein Glaubenskrieg. Nur so ist überhaupt zu erklären, wieso dieses winzige Stückchen Land, gemessen an dem riesigen, unter islamischer Herrschaft lebenden Gebiet, eine solche Bedeutung für die Muslime hat. (11)
Am 23. März 2004 weiß Scheich ´Atiyyah Saqr, der frühere Vorsitzende des Al-Azhar Fatwa-Komitees, auf die Frage eines Muslims, "Lieber Scheich! As-Salam ´Alaykum. Was sind nach dem Koran die Charakteristika und Haupteigenschaften der Juden?" zwanzig Antworten, in denen er nur einige der berühmtesten Wesenszüge der Juden nennt, wie sie der Koran beschreibt. Vorab versichert der Scheich, daß die perfiden Juden von der muslimischen Ummah besiegt würden. Veröffentlicht wird die Unterhaltung auf IslamOnline, der Website des Yusuf al-Qaradawi: (12)
Ich fasse die zwanzig schlechten Eigenschaften zusammen, wobei das alles ernst gemeint ist. Es ist aber nichts Ungewöhnliches, ordnet doch der jüdische Soziologe Prof. Edgar Morin den Juden pauschal ebenfalls einige dieser schlechten Eigenschaften zu: (13)
1. Beleidigung Allahs und Zuordnung von Dingen, die Allah nicht gesagt hat, wissentliche Falschaussagen darüber, was Allah gesagt hat (Sure 3:75; 5:64);
2. sie lieben es, Lügen zuzuhören (5:41);
3. sie gehorchen Allah nicht und führen seine Befehle nicht aus, sie haben seinen Bund gebrochen (5:13);
4. sie disputieren und streiten, sie bestreiten das Königtum Sauls, weil er nicht reich genug ist (2:247);
5. sie halten die Wahrheit zurück und führen in die Irre, in dem sie etwas der Heiligen Schrift zuordnen, was nicht darin ist (3:78);
6. sie rebellieren gegen die Propheten und lehnen deren Führung ab (2:55);
7. Heuchelei. Sie tun nur so, als wenn sie mit den Gläubigen wären, dabei gehen sie zu ihren Teufeln (2:44);
8. sie ziehen ihre eigenen Interessen den Regeln der Religion und dem Diktat der Wahrheit vor (2:87);
9. sie wünschen Leuten Schlechtes und versuchen, sie in die Irre zu leiten (2:105);
10. sie fühlen Schmerz, wenn es anderen gutgeht und freuen sich, wenn andere in eine Katastrophe geraten sind (2:120);
11. sie sind bekannt für ihre Arroganz und Hochnäsigkeit. Sie beanspruchen, die geliebten Söhne Allahs zu sein (5:18);
12. Nützlichkeitsdenken und Opportunismus gehören zu ihren angeborenen Wesenszügen (4:161);
13. ihre Unhöflichkeit und unsittliche Rede sind jenseits jeder Beschreibung: "Wir hören und gehorchen nicht," sagen sie (4:46);
14. es ist leicht für sie, Menschen zu erschlagen und Unschuldige zu töten, nichts ist ihren Herzen wertvoller, als Blut zu vergießen und zu morden (2:61, 2:96);
15. sie sind gnaden- und herzlos (2:74);
16. sie halten niemals ihre Versprechungen oder handeln gemäß ihrer Worte (2:100);
17. sie eilen zu den Sünden und konkurrieren in Übertretungen (5:79);
18. Feigheit und die Liebe für dieses weltliche Leben sind ihre unbestreitbaren Wesenszüge (59:13, 2:96);
19. Geiz ist tief in ihren Herzen (4:53);
20. Göttliche Offenbarung und Allahs Heilige Bücher zu verfälschen (2:79).
Die negativen Stereotypen der Juden im Koran führen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts direkt zur Ablehnung der Ansiedlung der Juden in Palästina und in den arabisch-israelischen Konflikt, der Ritualmordlegende und der Protokolle bedarf´s dazu nicht, sie werden ergänzend zur Propaganda genutzt, die auch nicht-fundamentalistische Muslime erreicht. Die anti-israelische Hetze der Konferenzen Durban I und Durban II wird angeheizt von den islamischen Staaten, begründet wird sie aus dem Koran, aus der islamischen Lehre. Darum haben die arabischen Staaten nichts gegen die Menschenrechtsverletzungen und den Rassismus, die Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz anderer Staaten einzuwenden; ihre Argumente richten sich allein gegen Israel, sie ergeben sich aus dem Koran. (14)
Wenn man nicht weiß, oder es nicht hinreichend berücksichtigt, auch wenn man´s weiß, daß die Judenfeindschaft und der Judenhaß der Muslime originär im Islam wurzeln, kann man heute und zukünftig keine optimalen politischen Entscheidungen treffen. David A. Harris, der Geschäftsführende Direktor des American Jewish Committee, schreibt im Vorwort, daß wertgelegt werde auf die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlichen Glaubens. Wie aber soll es funktionieren, mit Muslimen zusammenzuarbeiten? Verschwörungen, Vergiftungsabsichten, Lug&Trug werden den Juden von den Muslimen seit Mohammeds Zeiten angedichtet, die Abwesenheit des Stigmas der Christen, die Juden hätten Jesus umgebracht, verbessert ihre Lage nicht, wie man bei Carlo Panella nachlesen kann. (15)
Eine Chance bestünde, wenn der Radikalisierung der Muslime weltweit Einhalt geboten, ihren immer unverschämteren Forderungen an unsere zivile Gesellschaft entgegengetreten würde, und wenn der Islam dadurch gezwungen würde, eine Zeit der Aufklärung durchzumachen. In Europa sind die Zurückdrängung der christlichen Religion und die Aufklärung für die gesellschaftliche Entwicklung auf Gedeih und Verderb nötig gewesen, die Muslime aber bekommen aus Europa und neuerdings auch aus den USA signalisiert, daß der Islam sich nicht zu modernisieren brauche, sondern daß unsere Gesellschaft sich willig anpaßt und sich ihm unterwirft. Das wird von den selbsternannten Führern der Ummah als Bestätigung gewertet, daß sie auf dem Wege Allahs zur Beherrschung der Welt sind.
Die Folge wird sein, daß in den muslimisch-jüdischen Beziehungen in der Zukunft nichts golden sein wird, sondern bleiern.
1. März 2009
Quellen
(1) Robert S. Wistrich: Muslim Anti-Semitism. A Clear and Present Danger,
The American Jewish Committee 2002
http://tinyurl.com/delmyl
The American Jewish Committee, New York/Washington D.C.
http://www.ajc.org/
(2) 5.6. Arab Lands, 1920s. The Protocols of the Elders of Zion. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Protocols_of_the_Elders_of_ Zion
Shedding New Light on the Mufti´s Alliance With the Nazis. By Steven Stotsky, CAMERA, July 21, 2008
http://tinyurl.com/dzcdes
(3) Importing the protocols of the elders of Zion. Anti-Semitism in Islamic societies. By Thomas Schmidinger, Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich, Juli 2003
http://www.gegendenantisemitismus.at/00102004.php
(4) Die "Protokolle der Weisen von Zion". Verbreitung und Rezeption der "Protokolle" nach 1945. Johannes Valentin Schwarz. Didaktikmappe zur Ausstellung: Antijüdischer Nippes, populäre Judenbilder und aktuelle Verschwörungstheorien, JMH – 2005
http://www.jm-hohenems.at/mat/504_weisen_zion.pdf
(5) Brotherhood Hate of Israel - Left Wing Delusion. Posted by Scorekeeper,
Daily Scorecard, December 15, 2005
http://tinyurl.com/cgq363
Rantings of a Sandmonkey
http://www.sandmonkey.org/
(6) Rainer Maria Rilke: Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen
http://rainer-maria-rilke.de/05a002lebensringe.html
(7) Andrew G. Bostom. The Legacy of Islamic Antisemitism.
Foreword by Ibn Warraq, pp. 21-27
http://www.andrewbostom.org/
(8) False Memory: Misusing History in the Arab-Israeli Conflict.
By Roi Ben-Yehuda, ZEEK, August 2007
http://www.zeek.net/708memory/
(9) Another "Just So" Story? By Andrew G. Bostom, New English Review, December 2007
http://tinyurl.com/2fkm2g
(10) Mr. Obama, Speak First at Touro. By Andrew G. Bostom,
The American Thinker, February 8, 2009
http://tinyurl.com/anv4ks
Timothy Furnish. MahdiWatch.org
http://www.mahdiwatch.org/
(11) The Middle East. Middle-East-Info.org
http://www.middle-east-info.org/
(12) Dhimmis oder der institutionalisierte Rassismus: demnächst auch bei uns!
19. Juli 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-07-19_01-54-16.html
(13) Jews as Depicted in the Qur´an, IslamOnline, March 22, 2004
http://www.islamonline.com/news/newsfull.php?newid=449
Israël-Palestine: le cancer. Par Edgar Morin, Sami Naïr et Danièle Sallenave.
Le Monde, 3 juin 2002. harissa.com
http://harissa.com/D_forum/Israel/israpalestinelecancer.htm
Der Antisemitismus in Frankreich: ein Krebsgeschwür. 1. Juli 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-07-01_13-45-34.html
(14) Die Rolle des Islams im Nahostkonflikt. 23. Februar 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-02-23_00-17-01.html
Die Rolle des Islams im Nahostkonflikt. Fortsetzung. 26. Februar 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-02-26_01-31-17.html
(15) Il "complotto ebraico". L´antisemitismo islamico da Maometto a Bin Laden.
Lindau s.r.l., Turino 2005, p. 64-66
http://tinyurl.com/5ddbt7
Carlo Panella. The Idea of the Jews as Plotters comes from the Earliest Layer of Islamic Tradition. Il Caduceo
http://www.ilcaduceo.it/Caduceo/English/panella.asp
Die Juden im Islam. "Allah liebt nicht die Unheilstifter". 2. September 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-09-02_17-59-48.html
Siehe auch:
Joan Peters: From Time Immemorial. The Origins of the Arab-Jewish Conflict over Palestine, Harper and Row 1982, pp. 50f.
http://tinyurl.com/2u9ytq
Joan Peters: From Time Immemorial. The Origins of the Arab-Jewish Conflict Over Palestine. Reviewed by Daniel Pipes, Commentary, July 1984
http://www.danielpipes.org/1110/from-time-immemorial
The Myth of Moslem-Jewish coexistence in "Palestine". Source: "From Time Immemorial", by Joan Peters, 1984, p. 174 ff. The page produced by
Joseph E. Katz, EretzYisroel.Org
http://tinyurl.com/yrunm6
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