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Mahmud Ahmadinejad. Das Islamgr√ľn in der Rede zu Durban II

Am 21. April 2009 erhalte ich von einem mir unbekannten Peter Seidel eine Email mit der inoffiziellen √úbersetzung ins Deutsche der Rede des iranischen Pr√§sidenten, auf der Antirassismus-Konferenz, in Genf. Er l√§√üt sie vielen Adressaten zukommen, darunter der Pressestelle der Botschaft der islamischen Republik Iran, woraus man entweder schlie√üen kann, da√ü er den Mollahs den Text andienen, oder da√ü er ihnen beweisen will, wie folgsam und einverst√§ndig er ihren √Ąu√üerungen folgt. Die Mail geht an seine zahlreichen linken Freunde, an Die Linke, an Abgeordnete der Linken und der Gr√ľnen, an Frauenbewegte der Universit√§t Bielefeld, an German Foreign Policy, die Giordano Bruno Stiftung und andere Stiftungen, an Kommunisten-online, die Pressestelle der SPD und viele andere mehr, darunter Privatpersonen, die sicherlich ganz begeistert sind, da√ü alle Welt gro√üz√ľgig mit ihren Adressen bedacht wird. Der Absender meint zur Einf√ľhrung der Rede:

hallo, da uns ungebildeten menschen - wir k√∂nnen meist kein persisch/englisch die rede des iranischen pr√§sidenten nur als sehr schlimm in unseren medien dargestellt wird und wir selbst nicht dar√ľber urteilen k√∂nnen, was wirklich gesagt wurde - hier im anhang eine √ľbersetzung seiner rede vor der UN-Rassismus-KOnferenz am 20.04.2009. jeder frei denkende mensch sollte sich danach selbst ein urteil bilden √ľber die in unseren medien vorgebrachten anschuldigungen und die wirklichkeit der rede des iranischen pr√§sidenten.

Inzwischen haben Blogger die Rede in deutscher √úbersetzung und mit zustimmenden Kommentaren auf ihre Sites gestellt, Das rote Blog, Muslim-Markt, Mein Parteibuch, urs1798´ Weblog, und wie sie alle hei√üen. (1)

Das Gebet zu Beginn der halbst√ľndigen Rede scheint dem √úbersetzer nicht √ľbersetzenswert, vielleicht kennt er nicht die deutsche Bedeutung; jedenfalls zitiert er den arabischen Text so, wie er ihn verstanden hat, akustische Probleme kommen hinzu:

Bismillah ar-Rahman ar-Rahim [Zwischenrufe durch Störer: "Du bist ein Rassist"] Alhamdulillahi Rabbil Alamin

wassalatu wassalam ´ala Sayyidina wa nabiyyina Muhammad wa Aalih Tahirin wa Sahbihi al-muntajabin allahumma ´ajilli waliyyikal faraja (...?) waj´alna min kheir ansarih wa a´wanih walmustaschhadina bayna yaday.

Ich bitte die veehrten Zuh√∂rer diesen Leuten zu vergeben [den St√∂rern, die abgef√ľhrt wurden]

[Dann lobt er Allah, den Gerechten und Barmherzigen - verstehe ich nicht alles akustisch] Und der Frieden und Segen Allahs sei auf Seinen Propheten Noah, Abraham, Moses, Jesus und auf Seinem letzten Propheten Muhammad, Friede sei mit ihnen allen.

F√ľr gebildetere Menschen, die zumindest englisch, wenn schon nicht farsi und arabisch verstehen, gibt´s die Rede als Video auf der Site der Durban II-Konferenz, aber im Internet wird man sicherlich auch an zahlreichen anderen Stellen f√ľndig. (2)

Die offizielle deutsche Übersetzung, einschließlich Gebet, veröffentlicht am selben Tag der iranische Staatssender I.R.I.B. (3)

Kritische Kommentare zur Rede befassen sich durchweg mit den Angriffen auf Israel, auf Israelis und Juden, dem Anspruch auf Weltherrschaft des Islams messen sie keine Bedeutung bei. Ist es heutzutage derartig selbstverständlich, daß sunnitische und schiitische Politiker, Piraten, andere Terroristen und Medien diesen Anspruch erheben, daß es niemand mehr der Erwähnung wert hält? (4)

Die Ausf√§lle gegen die Juden und Israel sind nur ein Teil, wenn auch der seit 60 Jahren virulenteste und folgenschwerste des islamischen Glaubenskrieges gegen die westliche Gesellschaft; sie lenken ab von den auf die Eroberung der westlichen Welt insgesamt gerichteten Operationen des Islams. Sie als solche zu erkennen, daran ist den meisten Regierenden Europas und nunmehr auch der USA nicht gelegen, wie anders ist es zu erkl√§ren, da√ü die Kaperung von Schiffen in den Gew√§ssern um Somalia herum als kriminelle Tat eingestuft und die somalischen Glaubenskrieger angeklagt werden wie Bankr√§uber oder Kindesentf√ľhrer? So sehen es dieselben Politiker und MSM, die auch die in Afghanistan aufgelesenen Glaubenskrieger nicht als auf dem Schlachtfeld befindliche Freisch√§rler, sondern als nach b√ľrgerlichen Gesetzen zu behandelnde Kriminelle bezeichnen und vehement die Schlie√üung von Guant√°namo fordern. Der neue US-Pr√§sident kommt dem endlich nach, und europ√§ische Politiker, wenn auch nicht ihre W√§hler, erwarten die Insassen mit offenen Armen.

Der Islam in der Rede des Mahmud Ahmadinejad

Preis und Dank gelten nur Gott dem Gerechten und G√ľtigen, der Seinen Dienern wohlgesinnt ist.

Gottes Gru√ü gelte Seinen Gesandten, von Hazrate Adam bis zu Noah, Abraham, Moses, Jesus und dem letzten der Propheten, Hazrate Mohammad Mustafa, Friede sei mit Ihm und Seiner Familie. Sie alle waren Herolde des Ein-Gott-Glaubens, der Br√ľderlichkeit und Liebe, der W√ľrde des Menschen und der Gerechtigkeit.

Auf das von muslimischen Gläubigen zu Anfang einer Rede gesprochene Bismillah Ar-Rahman Ar-Rahim folgt der Hinweis auf Sure 1 des Korans Al-Fatiha, mit der Mahmud Ahmadinejad erklärt, daß Allah den Ungläubigen, denjenigen die ihm nicht dienen, nicht wohlgesonnen sei, er schließt sie aus seinem Gebet aus; denn die Juden kennen die Lehre Allahs und fallen vom Glauben ab, die Christen kennen die Lehre nicht, darum gehen sie in die Irre: (5)

Dir (allein) dienen wir, und Dich (allein) bitten wir um Hilfe. [1:5] F√ľhre uns den geraden Weg , [1:6] den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht (den Weg) derer, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht (den Weg) der Irregehenden.

Ohne Not formuliert er ein Gebet, in dem er Jesus als Propheten bezeichnet und beleidigt damit die anwesenden Christen, was denen aber nichts auszumachen scheint; denn sie und ihnen voran der Vatikanvertreter am Sitz der Vereinten Nationen in Genf Erzbischof Silvano Tomasi halten auch die andere Wange hin. Die gläubigen Katholiken Venezuelas beispielsweise haben nichts einzuwenden gegen diesen Ausschluß, sowie sie nichts einzuwenden haben gegen die Angriffe auf die Juden und Israel sowie die USA und die gesamte westliche Welt, in der folgenden Rede.

Islamgr√ľne F√§rbung durchzieht die Rede, eine Trennung von Politik und Religion findet nicht statt: Wir haben uns versammelt, um in Fortsetzung der Konferenz von Durban f√ľr den Kampf gegen den Rassismus durch Betrachtung der aktuellen Situation praktische Wege f√ľr diesen heiligen menschlichen Kampf zu finden. Wieso wird dieser Kampf mit einem religi√∂sen Begriff bezeichnet? Kampf ist Krieg, f√ľr den iranischen Pr√§sidenten heiliger Krieg, Glaubenskrieg.

Schon im ersten Absatz schiebt er das Verbrechen der Versklavung und des Sklavenhandels allein der westlichen Welt zu. Es versteht sich, daß er die wesentliche Rolle ausblendet, die arabische und andere muslimische Sklavenhändler in diesem dunklen Zeitalter und bis heute spielen. Sklaven sind Teil der von Allah gewollten Ordnung. Einzelheiten dazu kann man in meinem Artikel Sklaventum im Islam von Mohammed bis heute nachlesen. Im Koran erscheint die Sklaverei als selbstverständliche Einrichtung. (6)

Mein Artikel ist eine Einf√ľhrung ins Thema. Denjenigen, die franz√∂sisch lesen, sei das Buch von Olivier P√©tr√©-Grenouilleau Les traites n√©gri√®res, √ľber den Sklavenhandel und die Rolle der arabischen Sklavenh√§ndler, zur Lekt√ľre empfohlen. (7)

In der Verfassung der vom Iran des Mahmud Ahmadinejad mit Waffen, milit√§rischer Ausbildung und Geld reichlich unterst√ľtzten Hamas werden Sklaven ausdr√ľcklich angesprochen: alle Muslime, vom Greis bis zum Sklaven, sind verpflichtet, f√ľr die Vernichtung des Staates Israel zu k√§mpfen. Selbst die Frauen, ansonsten den Sklaven √§hnlich entrechtet und unfrei, brauchen ihren Ehemann und Gebieter nicht vorher zu fragen, wenn sie sich als Selbstmordattent√§terinnen bei den pal√§stinensischen Terrorgruppen verdingen: (8)

Dem Feind zu widerstehen und ihn zu bezwingen ist die individuelle Pflicht jedes Muslims, männlich oder weiblich. Eine Frau kann ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes hinausgehen, den Feind zu bekämpfen, und so tut es der Sklave: ohne die Erlaubnis seines Herrn.

Nach l√§ngeren Tiraden gegen Israel kommt der iranische Pr√§sident auf die Wurzeln des Rassismus, auf Mangel an Wissen √ľber die Grundlage der menschlichen Existenz als auserw√§hltes Gesch√∂pf Gottes, wie der von Peter Seidel geschickte Text ausweist; Unwissenheit und Ignoranz reichen im Text der I.R.I.B., der weitergeht mit den Ausf√ľhrungen √ľber den menschlichen Daseinssinn und die Wahrheit einer Welt, die den Schwerpunkt beim Menschen setzt, was die R√ľckkehr zu den spirituellen und ethnischen Werten und den Tugenden des Menschen und seine Hinwendung zu Gott erfordere. Wenn er in der Originalrede auch von Choda, Gott, und nicht von Allah spricht, meint er mit Hinwendung zu Gott immer den Allah des Islams, er meint Konversion, Unterwerfung unter und Rechtleitung durch den Islam; denn die islamische Lehre besagt, da√ü sich weder Juden noch Christen Gott zuwenden, Gott verstanden als Allah.

Weiter geht´s in der wunderbar klangvollen persischen Sprache mit Anw√ľrfen gegen die Juden und Israel, UN-Generalsekret√§r Ban Ki-Moon hat seine Kopfh√∂rer l√§ngst abgesetzt - die moderne Art der Vogel-Strau√ü-Politik: Der internationale Zionismus ist Symbol eines reinen Rassismus und hat unter Verf√§lschung der Religion versucht, die religi√∂sen Gef√ľhle einer Reihe von unwissenden Menschen auszunutzen, um dahinter sein h√§ssliches Gesicht zu verbergen. Hier bezieht sich der Pr√§sident auf die seit Mohammeds Zeiten √ľbliche Darstellung der Juden als Betr√ľger und Verf√§lscher des Islams, der nach islamischer Lehre von Anbeginn der Welt die allein g√ľltige Religion ist, die aber von den Juden entstellt werde. Das eschatologische Motiv des Islams und darin speziell des Mahdi-Glaubens, dem der Pr√§sident anh√§ngt, ist die Vernichtung der Betr√ľger und F√§lscher, daher kommt der Ha√ü auf die Juden und auf Israel als dajjal, als Betr√ľger. Weder al-dajjal noch der Mahdi, der Rechtgeleitete, werden im Koran erw√§hnt, sie sind in den Hadithen geschildert. Jesus und der Mahdi werden den Dajjal bek√§mpfen und √ľber ihn siegen. Ist es die Aussicht darauf, mit den Muslimen zu den Siegern des J√ľngsten Gerichts zu geh√∂ren, was Erzbischof Silvano Tomasi an seinen Stuhl bannt?

Der Dajjal ist nach islamischer Lehre einer von f√ľnf Hauptakteuren der Endzeit und die Hauptverk√∂rperung des B√∂sen. Im Lager der Gegner Allahs werden mit ihm die habgierigen Horden von Yajuj und Majuj, Gog und Magog, wie auch al-Dabbah sein, das "Biest", schreibt Timothy R. Furnish. Wen es interessiert, mehr √ľber den Mahdi-Glauben zu erfahren, dem sei die Site von Timothy R. Furnish empfohlen: Welcome to MahdiWatch.org! (9)

Muslime haben seit Mohammeds Zeiten im Vorgriff auf die Endabrechnung Juden zu strafen, weil sie angeblich sowohl dem Islam als auch ihrer eigenen j√ľdischen Religion zuwiderhandeln. Die Muslime bestimmen, im Einklang mit der Neturei Karta, auch heute noch, da√ü der Zionismus die j√ľdische Religion verf√§lsche. Die Juden der Neturei Karta werden f√ľr ihre Unterst√ľtzung reichlich vom Iran hofiert und als Vorzeigejuden √ľberallhin eingeladen, nach Teheran, zur Holocaust-Konferenz, im vom Iran finanzierten Zahra Center treten sie auf, nach Genf fahren sie zur Durban II-Konferenz, wo drei von ihnen w√§hrend der Pressekonferenz des iranischen Pr√§sidenten neben ihm Platz nehmen. Wer von der gro√üz√ľgigen Gastfreundschaft der iranischen Regierung profitiert, kann man in meinem Artikel Der Iran gr√ľndet in Frankreich eine antizionistische Partei erfahren, Antizionisten, Holocaustleugner sowie franz√∂sische Politiker des Parti Socialiste und des Front National. (10)

Die Vernichtung des Rassismus genannten Zionismus und Israels ist eine Forderung, die sich aus dem Islam ergibt: In Beachtung der Forderungen der V√∂lker muss die Bereitschaft der Regierungen f√ľr die Vernichtung dieses eindeutigen Rassismus gewonnen werden. Das ist eine religi√∂se Aufgabe, der sich die Welt zu widmen hat. Der Iran tut alles daf√ľr, die internationale Staatengemeinschaft darauf festzulegen. Wer daf√ľr in Frage kommt, sieht man an denjenigen der Delegierten, die trotz seiner ha√üerf√ľllten Worte den Saal nicht verlassen, der Vatikan geh√∂rt anscheinend dazu.

Die wahre Bewegung der Welt ist eine Bewegung zur Vollkommenheit. Eine zielorientierte Bewegung, mit dem Menschen im Mittepunkt und auf Gott zustrebend. Das äußert der gläubige Muslim Mahmud Ahmadinejad wiederholt in seiner Rede, der Mensch habe auf Allah zuzustreben. Politik und Programme, die nicht den Interessen der Völker dienen, sind solche, die der Islamisierung der Welt entgegenstehen.

Es ist eine Bewegung, die gegen jede Politik und jedes Programm, das nicht den Interessen der V√∂lker dient, vorgeht. Der Sieg des Rechtes √ľber das Unrecht, die klare Zukunft der Menschheit und die Aufstellung einer gerechten Weltordnung sind s√§mtliche g√∂ttliche Versprechen und Versprechen aller Propheten und stellen die gemeinsame historische Hoffnung aller Gesellschaften und Generationen dar. Die weise Absicht in der Sch√∂pfung erfordert die Verwirklichung einer solchen Zukunft und alle Menschen, die an Gott und an die sehr hohe Stellung des Menschen glauben, sind davon √ľberzeugt.

Die gerechte Weltordnung, das ist die, in der nur noch der Islam und seine selbsternannten Vertreter herrschen, Recht ist die Scharia, Unrecht alles andere Recht. Das sei das Versprechen Gottes und das aller Propheten, erkl√§rt der iranische Pr√§sident vor einem Auditorium, das entweder nichts begreift, begreift und resigniert oder es begreift und guthei√üt. Die Mehrheit der Delegierten f√ľhlt sich anscheinend aufgerufen, den Iran in dieser Mission der Schaffung einer weltweiten gemeinsamen Ordnung keinesfalls zu hindern, sondern ihn zu unterst√ľtzen, mehrfach ert√∂nt Beifall, w√§hrend der Pr√§sident redet. Er bestimmt die gro√üe Aufgabe von Elitekr√§ften, Wissenschaftlern und Verantwortungstr√§gern in aller Welt, und diese lauscht beeindruckt.

Wie jeder Vertreter eines totalitären Systems besitzt auch Mahmud Ahmadinejad die absolute Wahrheit, die anderer totalitärer Systeme Wahrheit verneint:

Und nunmehr m√∂chten wir die Wahrheit bekr√§ftigen, dass der westliche Kapitalismus genauso wie der Kommunismus deshalb am Ende seines Weges angelangt ist , weil er die Welt und den Menschen nicht so gesehen hat wie sie sind und versucht hat, seinen Weg zusammen mit dem von ihm k√ľnstlich geschaffenen Ziel der Menschheit aufzuzwingen, und weil er die menschlichen und g√∂ttlichen Werte, n√§mlich Gerechtigkeit, Freiheit, Liebe, Freundschaft und Br√ľderlichkeit nicht beachtet und stattdessen dem Leben einen harten Wettkampf um materielle Interessen und Interessen von Einzelnen oder Gruppen zugrunde gelegt hat.

So steht´s in der autorisierten Fassung der I.R.I.B. Wie staunt man, die Variante des Peter Seidel an der Stelle zu lesen, sie lautet so:

Ich m√∂chte au√üerdem die Tatsache hervorheben, dass der westliche Liberalismus und Kapitalismus sein Ende erreicht hat, da er unf√§hig war, die Wahrheit √ľber die Welt und die Menschen wahrzunehmen, wie sie sind. Er hat seine eigenen Ziele und Richtungen den Menschen aufgezwungen. Es gibt (darin) keine R√ľcksicht auf menschliche und g√∂ttliche Werte, Gerechtigkeit, Freiheit, Liebe und Br√ľderlichkeit, und er hat intensiven Wettkampf und die Sicherung individuellen und gemeinschaftlichen materiellen Interesses zur Grundlage des Lebens gemacht.

Die Ablehnung des Kommunismus wird in der Fassung unterschlagen, wie denn auch sollten die Linken weiter bei der Stange bleiben, wenn es ihnen der Pr√§sident jetzt schon so klar sagt, da√ü ihr St√ľndlein bald geschlagen hat? Das wollen sie gar nicht h√∂ren, sondern sie dienen gern als Fu√üvolk zur Islamisierung der Welt, sie bilden sich bis heute ein, da√ü sie zu den Siegern geh√∂ren werden. Peter Seidel wird nur der √úbermittler der √úbersetzung sein, verfa√üt ist sie von einem gl√§ubigen Schiiten, der gut deutsch und persisch oder englisch sowie leidlich arabisch versteht, daher auch die angeblich akustischen Probleme bei der Niederschrift des Gebets. Der Pr√§sident tr√§gt sehr klar und deutlich vor, sowohl das arabische Gebet als auch die folgende Rede.

Zum Schlu√ü fa√üt Mahmud Ahmadinejad seine Forderungen noch einmal zusammen. Die heute bestehenden Strukturen der internationalen politischen, wirtschaftlichen und sicherheitsbezogenen Systeme haben auf Grund ihrer Fehlerhaftigkeit unter Beachtung der g√∂ttlichen und menschlichen Wertma√üst√§be ver√§ndert zu werden, das hei√üt, sich unter die Willk√ľrherrschaft des Islams zu stellen, wie er der Welt in den islamischen L√§ndern heute bekannt ist. F√ľr ihn gibt es Gewissheit √ľber eine klare Zukunft der Menschheit in einer Welt, frei von Armut und Hass, reich am Segen Gottes und unter rechtschaffener Verwaltung des vollendeten Menschen stehend. Das zu erreichen, bedarf es der Vernichtung Israels, das heute das gr√∂√üte Hindernis auf dem Wege des zum Sieg √ľber die Welt entschlossenen politischen Islams ist: isra¬īil bajad az safhe-e ruzgar mahw schawad. Israel should be wiped out of the face of the world. Israel muss von der Oberfl√§che der Welt verschwinden. (11)

Linke, die laut aufkreischen, wenn sie eines Kruzifixes in einer Schule oder einem Krankenhaus ansichtig werden, haben keine Probleme mit den religi√∂sen Versatzst√ľcken des Islams. Sie wissen wie die fundamentalistischen Muslime und wie deren Kritiker, da√ü es sich nicht um eine Religion, sondern um eine totalit√§re Politideologie handelt, die nunmehr, nachdem der Sozialismus seit zwanzig Jahren abgeschafft und damit au√üer in Nordkorea, in Kuba und in linksradikalen Zirkeln weltweit diskreditiert ist, das erreichen soll, was ihnen Herzensangelegenheit ist, die Zerst√∂rung der Freiheit des Individuums zugunsten ihrer Herrschaft √ľber Kollektiv und Volksgemeinschaft, im Islam Ummah genannt, die Zerschlagung des westlichen Systems, der Demokratie.

Genossinnen und Genossen, Mahmud Ahmadinejad hat Euch bereits in seiner Rede eliminiert, auch wenn Ihr das nicht wahrhaben wollt: Der westliche Kapitalismus (ist) genauso wie der Kommunismus deshalb am Ende seines Weges angelangt. Ihr werdet beim Sieg des Islams als Erste ermordet, noch vor den Juden; denn die werden wie seit 1400 Jahren bis auf weiteres als Dhimmis ihre F√§higkeiten in den Dienst des Islams stellen d√ľrfen, Ihr aber seid Konkurrenten der Macht, Ihr werdet enden wie Noureddin Kianouri. (12)

22. April 2009

Quellen

(1) Rede des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad vor der UN-Rassismus-
Konferenz (√úbersetzung, kompletter Text). Das rote Blog, 21. April 2009
http://tinyurl.com/cpuzmo

(2) Iran (Islamic Republic of) H.E. Dr. Mahmoud Ahmadinejad, President. Video,
Speech 34 minutes. Durban Review Conference, Geneva 20-24 April 2009
http://un.org/webcast/durbanreview/archive.asp?go=090420

President Ahmadinejad´s speech at the Durban Review Conference on racism.
By HN/AR/SME/MMA, PressTV, April 20, 2009
http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=92046

(3) Ansprache des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinedschad auf der
Antirassismus-Konferenz in Genf. I.R.I.B., Das deutsche Programm,
21. April 2009
http://tinyurl.com/dl7ztb

I.R.I.B., Das deutsche Programm
http://german.irib.ir/

(4) Irans Präsident nutzt Uno-Gipfel zu Israel-Hetze. Von Veit Medick,
SpiegelOnline, 20. April 2009
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,620016,00.html

Wer sich √ľber Ahmadinedschads Rede in Genf wundert‚Ķ Von J√∂rg Lau,
ZeitOnline, 21. April 2009
http://tinyurl.com/d6zh8v

Thank You. By Pamela Geller, Atlas Shrugs, April 22, 2009
http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2009/04/than k-you.html

On Holocaust Remembrance day, Survivor Wiesel Abused at
UN Durban Conference: ZIO-NAZIS! Update: Over 100 Countries
Condemn Israel, Atlas Shrugs, April 21, 2009
http://tinyurl.com/cwyfwy

(5) Koran Sure 1 Al-Fatiha. Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.
http://www.islam.de/1414.php

Vorstand. Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.
http://zentralrat.de/2593.php

(6) Sklaventum im Islam von Mohammed bis heute. 9. März 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-03-09_17-59-36.html

(7) Olivier Pétré-Grenouilleau : Les traites négrières. Par André Larané, herodote.net
http://www.herodote.net/articles/article.php?ID=291

(8) Article Twelve. The Covenant of the Islamic Resistance Movement (Hamas)
18 August 1988. Mideast Web
http://www.mideastweb.org/hamas.htm

(9) Timothy R. Furnish¬īs Web Site MahdiWatch.org
http://www.mahdiwatch.org/

Mahmud Ahmadinejad: Mit Jesus und dem Mahdi gegen die Juden.
26. Dezember 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-12-26_21-03-21.html

(10) Neturei Karta Ahmadinejad. Google.de - 28 100 Angebote
http://tinyurl.com/d5pxmz

Der Iran gr√ľndet in Frankreich eine antizionistische Partei. 18. M√§rz 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-03-18_03-05-24.html

(11) isra¬īil bajad az safhe-e ruzgar mahw schawad. Israel should be wiped out of the face of the world. Israel muss von der Oberflaeche der Welt verschwinden.
Winds of Djihad. By Sheik Yer¬īmami
http://sheikyermami.com/wp-content/uploads/2007/09/iran-isra el_lg.jpg

(12) Death of Noureddin Kianouri. Statement of the CC of the Tudeh Party of Iran, November 6, 1999. Al-Guardian, November 17, 1999
http://www.cpa.org.au/garchve1/980iran.html


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