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Anti-Islamisierungskongre├č. Stra├če frei dem Antifa-Mobi-Mob!

Eines mu├č man den Pro-K├Âlnern lassen, sie sorgen f├╝r die Entlarvung des K├Âlner Kl├╝ngels und seines brutalen Vorgehens, Kritik, Sorgen und Bedenken der Bev├Âlkerung zu verdr├Ąngen und, wenn das nicht geht, sie als rechtsextrem zu denunzieren und von willigen linksradikalen Helfern aufmischen zu lassen. Die Regierung der Stadt K├Âln und ihre Beh├Ârden sind unf├Ąhig, sich einer Demokratie w├╝rdig mit Pro-K├Âln auseinanderzusetzen und ihrem Anti-Islamisierungskongre├č angemessen zu begegnen. Sowohl die Pro-Bewegung als auch ihren Kongre├č haben sie selbst zu verantworten, ihre Skandale, Handlungen und Unterlassungen f├╝hren dazu, da├č sich die Pro-Bewegung in ganz NRW und inzwischen auch dar├╝ber hinaus verbreitet und festigt. Die regierende K├Âlner und die NRW-CDU setzen der Pro-Bewegung nichts entgegen, kein Programm, keine Strategie, Fritz Schramma, J├╝rgen R├╝ttgers, Armin Laschet sind die besten Werber. Konservative bis liberale B├╝rger erkennen in der CDU keine politische Heimat mehr, sie treten entweder direkt der Pro-Bewegung bei wie J├Ârg Uckermann, oder sie ziehen sich zur├╝ck und ├╝ben Wahlenthaltung.

Was soll die Bev├Âlkerung von einer Bezirksvertretung wie der von K├Âln-Ehrenfeld halten, in der es so zugeht: SPD, CDU, Gr├╝ne und FDP h├Ątten ohne jede stichhaltige Erkl├Ąrung den Pro-K├Âln-Fraktionsvorsitzenden J├Ârg Uckermann von der Teilnahme an der Sitzung ausgeschlossen: Bezirksb├╝rgermeister Josef Wirges und die Mehrheitsfraktionen im Stadtbezirk machten schlicht von der Gesch├Ąftsordnung Gebrauch und von der ihnen formal gegebenen M├Âglichkeit, einen Bezirksvertreter auszuschlie├čen, ohne sich mit Fragen nach der materiellen Begr├╝ndung aufzuhalten. Pro-K├Âln klagt nun dagegen und moniert, die Steuerzahler m├╝├čten f├╝r das Verfahren aufkommen. (1)

Einsatz der Gesch├Ąftsordnung zur Ausschaltung unliebsamer Politiker sowie die duldende bis positive Reaktion des K├Âlner Kl├╝ngels auf die Unterdr├╝ckung der Meinungsfreiheit und auf die Verw├╝stungen anl├Ą├člich des verhinderten ersten Anti-Islamisierungskongresses, vom 20. September 2008, treiben weitere Menschen zur Pro-Bewegung, sie w├Ąchst mit jeder ├äu├čerung des Einvernehmens mit Protestgruppen, die nicht nur ungeniert im Internet ihre Strategien zur St├Ârung und Verhinderung des Kongresses erl├Ąutern, sondern auch noch R├╝ckendeckung der versifften K├Âlner MSM bekommen.

Derweil hetzt der K├Âlner Stadt-Anzeiger (KStA) die Bev├Âlkerung auf: Tanzbrunnen f├Ąllt Pro-K├Âln zum Opfer. (2)

Auf der Site der Stadt K├Âln jedoch lautet die Erkl├Ąrung f├╝r den Ausfall der Veranstaltung, die hinter dem Messegel├Ąnde, an den Deutzer Rheinterrassen, stattfinden sollte: Der Grund f├╝r die Entscheidung der Tanzbrunnen-Verantwortlichen ist jedoch nicht die im Rahmen des "Anti-Islamisierungs-Kongresses" nach Deutz verbannte Pro-K├Âln-Demonstration selbst, sondern die weitr├Ąumige Absperrung durch Polizeikr├Ąfte: Diese umfasst unter anderem auch die Zufahrtswege zum Tanzbrunnen sowie den ├Âffentlichen Nahverkehr in Deutz. Der Tanzbrunnen w├Ąre dadurch nicht mehr zu erreichen. ... Die Absperrungen der Polizei am 9. Mai gelten weniger den Demonstranten von Pro K├Âln und Pro NRW als vielmehr den Gegendemonstranten: Bei der Polizei rechnet man mit gewaltsamen Ausschreitungen des politischen Gegners, wie es bereits beim geplatzten Anti-Islamisierungs-Kongress im September 2008 der Fall war. (3)

Die K├Âlner Polizei, die der Regierung der Stadt K├Âln untersteht, schafft die Situation. Eine klare Absage an die Gewalt der Chaoten, statt Ermunterung und Lob f├╝rs angeblich demokratische Verhalten, und eine weitr├Ąumige Absperrung w├Ąre gar nicht n├Âtig. Den K├Âlnern wird laut KStA der Spa├č genommen, auf den sie abonniert sind, von wem? Von Pro-K├Âln. Geht´s noch primitiver?

Ja, es geht, n├Ąmlich durch die katholische und evangelische Kirche, die sich auf gottesl├Ąsterliche Art und wider das Zweite Gebot mit Gottesdiensten und Diskussionen positionieren, K├Âln stellt sich quer, und so dokumentieren, da├č sie gegen die Islamisierung der westlichen Gesellschaft nichts einzuwenden haben. Anstatt sich der M├╝he zu unterziehen, die Veranstaltung und ihre Organisatoren, Redner und Anh├Ąnger zu analysieren und intellektuell auseinanderzunehmen, schlie├čen sie sich den undemokratischen Machenschaften an. Es wird nicht ihren Kirchen, sondern der Pro-Bewegung Zulauf bringen. (4)

Genauso gottesl├Ąsterlich und schamlos wird eine Pfarrerin die Pro-K├Âln Veranstaltung segnen. So ist es jedenfalls angek├╝ndigt. (5)

Es kostet Zeit und M├╝he, inhaltliche und personelle Zusammenh├Ąnge zu recherchieren, Querverbindungen offenzulegen, und den Menschen, die meinen, es sei heuer angesagt, sich der Pro-Bewegung anzuschlie├čen, Informationen ├╝ber Programm und Personal zu geben, damit sie sich klar werden k├Ânnen, auf was sie sich einlassen w├╝rden bei einer Mitgliedschaft. Ich habe das mit dem Artikel Der Anti-Islamisierungskongre├č und seine Redner versucht; es ist ein weites Feld. (6)

Wo h├Ątte man im KStA ├╝ber die Redner gelesen? Man gebe in die KStA-Suchfunktion nacheinander ein: "Carl Lang", "Mario Borghezio", "Robert Spieler". Ihre Suche ergab keine Treffer im Online-Archiv. Da liest man mehr auf der Site Anti-Islam-Kongress 2009, der im Untertitel eine objektive Berichterstattung zur Rassistenkonferenz vom 8. bis 10. Mai ank├╝ndigt. (7)

Mit der Objektivit├Ąt ist allerdings bereits im Titel Schlu├č. Die Veranstaltung hei├čt Anti-Islamisierungskongre├č, und da├č es sich um eine Rassistenkonferenz handelt, sollte die Analyse ergeben. Aber bei Linken ist es klar, da├č sie die Wahrheit bereits im vorhinein wissen. Ihre Wahrheit berechtigt sie dazu, dem Kongre├č die von Pro-K├Âln gew├Ąhlte Bezeichnung abzuerkennen, oder mu├č man davon ausgehen, da├č die Autoren der Site der deutschen Sprache nicht m├Ąchtig sind?

Sie bestimmen auch die Toleranzgrenze, in dem sie zum Redner Mario Borghezio, der ├╝brigens auf Grund der anstehenden Europaratswahlen nicht zur Konferenz anreist, erkl├Ąren: Im kommenden Mai wird auch er am geplanten Anti-Islam-Kongress in K├Âln teilnehmen - wie andere seiner rassistischen Kameraden auch. pro K├Âln kann sich gl├╝cklich sch├Ątzen, solch prominente Politiker h├Âchst extremistischer Couleur in die tolerante Stadt am Rhein holen zu k├Ânnen. Bleibt nur noch die Frage, wo die Toleranz ein Ende hat... (8)

Man darf gespannt sein, wie sie und ihre Freunde das Ende der Toleranz am 9. Mai markieren werden.

Die als Rednerin eingeladene Pamela Geller, von Atlas Shrugs, verlinkt auf meiner Site, ist f├╝r diese objektive Site, die anscheinend noch nie vorher von ihr etwas vernommen hat, ein omin├Âser Gast, sie wird vorgestellt als "Islamkritikerin", in Anf├╝hrungszeichen. Das ist die objektive Berichterstattung von Linken, die bestimmen, was Islamkritik ist, und wer ein Islamkritiker, die ├╝ber die d├Ąnischen Mohammed-Karikaturen meinen, sie w├Ąren ber├╝hmt-ber├╝chtigt. Meinungsfreiheit billigen sie nur sich selbst und ihren islamischen Freunden zu. Diese, die nichts von der Meinungsfreiheit f├╝r uns, die Kuffar, halten, d├╝rfen drei Monate nach der Ver├Âffentlichung der Zeichnungen, nicht nur in Jyllands Posten, sondern auch in Al Fagr, einer weit verbreiteten ├Ągyptischen Zeitung, im Februar 2006 getrost und gewaltsam ihre Meinung kundtun, so wie die linken Zerst├Ârer, am 20. September 2008. (9)

Sie, im Schulterschlu├č mit Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Verb├Ąnden und ihren Medien befinden sich im Dienst an Pro-K├Âln. Alle machen sie mit, da├č die Bewegung weiter Zulauf erh├Ąlt. Der Polizeipr├Ąsident ist dabei vornweg. Der f├╝r den 9. Mai 2009 geplante Demozug von pro NRW vom Kundgebungsort des Anti-Islamisierungskongresses zur Gro├čmoschee ist vom K├Âlner Polizeipr├Ąsidium verboten worden. (10)

Der Pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht ist emp├Ârt: "Begr├╝ndet wird dies alles mit drohenden linksextremen Ausschreitungen und einem daraus resultierenden polizeilichen Notstand. Aber anstatt die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, die linksextremen Chaoten in die Schranken zu weisen, sollen stattdessen unsere verfassungsm├Ą├čig garantierten Grundrechte aufgehoben werden." (11)

Wo er Recht hat, hat er Recht. Es wiederholt sich alles wie am 20. September 2008. Die Stadt K├Âln ist grunds├Ątzlich nicht demokratief├Ąhig, oder warum weist sie B├╝rgern legaler Parteien und Bewegungen und deren Anh├Ąngern f├╝r ihre Kundgebung einen abseits gelegenen Platz hinter dem Bahnhof K├Âln-Messebahnhof zu, im rechtsrheinischen Deutz, auf der schael Sick, den Barmer statt den Roncalli Platz, im Zentrum? Man google "k├Âln deutz" "barmer platz" und betrachte das von Google Maps angebotene Bild der ├Âden Gegend, in der sich Gegendemonstranten anders als im Stadtzentrum ungest├Ârt zum Angriff aufstellen k├Ânnen.

Bestimmen linksradikale Chaoten, wer bei uns wo demonstrieren darf, ihnen wird gestattet, das Gewaltmonopol des Staates zu brechen, die Polizei geht selbstverst├Ąndlich davon aus? Antifa-Mobi-Block und wie sie alle hei├čen, betrachten das als Aufforderung seitens staatlicher Institutionen, zur Tat zu schreiten, der K├Âlner Stadt-Anzeiger wird sie wiederum mit der Ehrenbezeichnung K├Âlner B├╝rger belegen. Mit dem Hinweis auf drohende linksextreme Ausschreitungen stellt sich die K├Âlner Polizei ein Armutszeugnis aus; denn sie sagt bereits jetzt, da├č sie den randalierenden Gegendemonstranten nicht gewachsen sein wird. Diese beherrschen die Stra├če. Welchen Anforderungen ist die K├Âlner Polizei gewachsen? Der Verhaftung korrupter K├Âlner Politiker?

Warum duldet die Stadt K├Âln andererseits am Dom eine permanente hetzerische Anti-Israel-Ausstellung? Warum verwehrt sie der Pro-Bewegung das Recht, zur Baustelle der DITIB-Gro├čmoschee zu ziehen? Der Umzug lasse sich nicht sch├╝tzen, habe der K├Âlner Polizeipr├Ąsident Klaus Steffenhagen erkl├Ąrt; das liest man, unkommentiert ├╝bernommen von einer Nachrichtenagentur, im K├Âlner Stadt-Anzeiger. F├╝r den 9. Mai 2009 genehmigte Veranstaltungen von Pro-K├Âln-Gegnern, die nicht gesch├╝tzt zu werden brauchen, sorgen daf├╝r, da├č der Anti-Islamisierungskongre├č nicht gesch├╝tzt werden kann. Orte und Daten der Gegenveranstaltungen erf├Ąhrt man auf der Site des K├Âlner Friedensforums. Sie befinden sich f├╝r den 8. Mai 2009 in zentraler Lage, f├╝r den 9. Mai 2009 ist eine kurze Kundgebung im Zentrum, am Heumarkt, vorgesehen. Die Kundgebung wird nicht lange dauern, danach kann jeder entscheiden, was er/sie weiter macht. Dort sollen sich also die Gegendemonstranten sammeln, eine Kurzindoktrination erhalten, man nannte es fr├╝her auch "Schnellbesohlung", und dann geht´s friedlich, durchsetzt mit ein paar gewaltbereiten Gegendemonstranten, immer geradeaus, ├╝ber die Deutzer Br├╝cke, dann links, in die Mindener Stra├če zum Ottoplatz und zum Deutzer Bahnhof, in die unmittelbare N├Ąhe des Pro-K├Âln zugewiesenen Barmer Platzes. Das B├╝ndnis "abgepfiffen" wartet auf die Genehmigung einer Kundgebung auf dem Deutzer Ottoplatz. Der Krawall ist somit gewollt, eingeplant und vorbestimmt. (12)

  • 8. Mai 2009, von 15-18 Uhr, G├╝rzenich, K├Âln. Mit OB Schramma, dem K├Âlner DGB-Vorsitzenden Kossinski, Vertretern der Kirchen, des Ford-Managements u.v.a. Die Veranstaltung will ein Zeichen setzen gegen den f├╝r den n├Ąchsten Tag von pro-K├Âln angek├╝ndigten neonazistischen sogenannten "Anti-Islamisierungs-Kongress".
  • 8. Mai 2009, 19 Uhr, Mahnmal Hansaring (Klingelp├╝tz-Gel├Ąnde), K├Âln. Antifaschistische Gedenkkundgebung
  • 9. Mai 2009, ab 9.00 Uhr, K├Âln. Aktionen (sic!) gegen Neonazis
  • 9. Mai 2009, 9.00 Uhr, Deutzer Bahnhof bzw. vor dem Landschaftsverband Rheinland, K├Âln. DGB-Jugend und andere Jugendorganisationen wollen sich hier (nicht weit vom Barmer Platz) sammeln
  • 9. Mai 2009, 9.30 Uhr, Heumarkt, K├Âln. Kundgebung gegen Neonazis und "Anti-Islamisierungs-Kongress", veranstaltet vom B├╝ndnis "K├Âln stellt sich quer" (in dem u.a. der DGB f├╝hrend vertreten ist).

Hingegangen.Mobi, von Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen! meint deutsch und t├╝rkisch, letzteres f├╝r diejenigen t├╝rkischen Zuwanderer, die sich zwar erfolgreich geweigert haben, unser Idiom zu lernen, aber dennoch mittun m├Âchten bei der Verhinderung von Informationen ├╝ber den Islam: Hingehen und abpfeiffen (sic!)! Ayaklan! Oraya git! Engelle! (13)

  • Es sind nur noch wenige Tage bis zum 2. Kongress-Versuch von "pro K├Âln". Nach dem erfolgreich blockierten Kongress im September 2008 zeigen wir diesmal, wie begehrt ein Platz auf ihrer Kundgebung wirklich ist!
  • Ziel ist es, einen solchen Andrang an den Einlassstellen des Kundgebungsortes zu produzieren - indem wir alle "hingehen und ´reinwollen" - dass wir entweder alle auf den Kundgebungsplatz gelangen oder durch unser aller Interesse die Eing├Ąnge verstopfen.
  • Sind wir erst einmal da, gibt es gen├╝gend M├Âglichkeiten, Protest zu ├Ąu├čern, Alternativen zu Rassismus und Ausgrenzung aufzuzeigen und den Kongress kreativ zu beenden!

Wer die Site www.hingegangen.mobi betreibt, bleibt im Dunkeln. Es wird eindeutig mitgeteilt, da├č der Mobi-Mob gewillt ist, den Kongre├č zu verhindern und somit die Meinungsfreiheit au├čer Kraft zu setzen. So steht´s da, am 28. April 2009. Da man nicht davon ausgehen kann, da├č die Pro-Bewegung, ihre Anh├Ąnger und diejenigen, die sich auf der Veranstaltung informieren lassen wollen, dieses unwidersprochen dulden, wird es wieder Krawalle und Zerst├Ârungen geben. Hingegangen.Mobi informiert, wie man am besten an den Kundgebungsort kommt, und am 6. Mai gibt´s ein Aktionstraining vor dem Haupteingang des Bahnhof K├Âln Messe-Deutz. Ab 17:00 werden dort noch mal Tipps zum Konzept gegeben.

Der Leitende Polizeidirektor Udo Behrendes gibt in der Sendung Lokalzeit des WDR die Einsch├Ątzung der Polizei zu der Frage, ob man auf den Platz gehen d├╝rfe, um dort zu st├Âren. Nicht alle wollten das, antwortet er, aber es gebe Gruppierungen, deren Strategie dies sei. Er belehrt ├╝ber die Meinungsfreiheit, Pro-K├Âln habe zum sogenannten Anti-Islamisierungskongre├č eingeladen, und da k├Ânnten auch solche Menschen hingehen, die anderer Meinung sind. Wer h├Ątte das gewu├čt? Nun gibt er Anleitung, wie man dort seine abweichende Meinung ├Ąu├čern kann.

Wie aber, fragt die Interviewerin, darf man trillerpfeifen, buhrufen? - Ja, solange die Veranstaltung in ihrer Durchf├╝hrung nicht gr├╝ndlich gest├Ârt wird, so die Formulierung im Gesetz. Man kann kommunikativ Protest ├Ąu├čern, zwischenrufen, auch mit Plakaten und Transparenten eine andere Meinung kundtun. Nur in dem Moment, wo man versucht, die gesamte Veranstaltung dann von innen heraus zu verhindern oder auch v├Âllig umzufunktionieren, da kippt das Ganze letztlich in eine Straftat ├╝ber, n├Ąmlich die Verhinderung einer anderen Versammlung. Man darf sein Demonstrationsrecht nicht dazu benutzen, das Demonstrationsrecht anderer zu verhindern.

Der Grad ist wahrscheinlich schmal, wirft die Interviewerin ein. Auf der einen Seite will man ja st├Âren, auf der anderen Seite will man friedlich bleiben, ist das nicht gef├Ąhrlich?

Ja, das ist immer schwierig, sich auf einem schmalen Grad zu bewegen zwischen dem, was erlaubt ist, was aber in einer bestimmten Intensit├Ąt strafbar werden kann. Nicht unfriedlich, aber auch rechtswidriges Handeln wie die St├Ârung einer anderen zul├Ąssigen Demonstration ist letztlich mit Strafe bedroht und mu├č dann auch zu einem polizeilichen Einschreiten f├╝hren.

Auf die Frage, ob es n├Âtig sei f├╝r die Demonstranten, ihre Ausweise dabei zu haben, antwortet der Leitende Polizeidirektor, das sei ratsam, sowie auch sein Handy mitzunehmen. In Deutschland ist es in der Tat so, da├č ab dem 16. Lebensjahr eine Ausweispflicht besteht, eine gesetzliche Mitf├╝hrpflicht jedoch nicht. Die Polizei habe im Vorfeld eine Informationsveranstaltung durchgef├╝hrt, da sie gesehen habe, da├č bei der Verhinderung des ersten Anti-Islamisierungskongresses die Jugendlichen - teilweise auch gezielt - falsch informiert gewesen seien ├╝ber die Folgen rechtswidriger Aktionen. Die Veranstaltung war allerdings sp├Ąrlich besucht. Die Interviewerin macht das sch├Âne Wetter verantwortlich. Kann es sein, da├č sich die von der Polizei angesprochenen Jugendlichen lieber von Hingegangen.Mobi einschw├Âren lassen?

Das letzte Mal waren es ├╝berwiegend Blockaden, die eingesetzt worden sind, damit Versammlungsteilnehmer von Pro-K├Âln den Ort gar nicht erreichten; auch das ist problematisch, zum Teil erlaubt, aber auch, ab einer gewissen Intensit├Ąt, nicht erlaubt. Das war damals das Problem, und es kursierten Falschinformationen in Flyern f├╝r Jugendliche, die sagten, solches Verhalten ist wie Falschparken zu bewerten. Damit wurde es verharmlost, und darauf haben sich dann Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler eingelassen. (14)

Nun darf man gespannt sein auf die teilweise Verwirklichung des Rechts auf Hinderung von Konferenzteilnehmern, den Versammlungsort zu erreichen, der Leitende Polizeidirektor Udo Behrendes selbst gibt Gr├╝nes Licht dazu. Nach gesundem Menschenverstand w├Ąre jede einzelne Hinderung als N├Âtigung und Versto├č gegen Versammlungs- und Meinungsfreiheit anzusehen, aber bei der K├Âlner Demokratie wei├č man das nicht so genau. Hingegangen.Mobi gibt die Anleitung, zu versuchen, auf den Barmer Platz zu gelangen, oder durch Gedr├Ąnge die Einlassstellen des Kundgebungsortes zu verstopfen, dort Protest zu ├Ąu├čern, Alternativen zu Rassismus und Ausgrenzung aufzuzeigen und den Kongress kreativ zu beenden!

Den Aufruf zur N├Âtigung findet man in dieser Pr├Ązision nicht mehr, sondern heute gibt Hingegangen.Mobi konkrete Anweisungen, wo sich diejenigen einfinden sollen, die sich nicht trauen, direkt auf den Barmer Platz zu gehen. Es wird betont, dass man, wenn m├Âglich, direkt den Kundgebungsplatz von "pro K├Âln" ansteuern soll. Wem das nicht m├Âglich ist oder wer weitere Infos braucht bekommt diese an den Anlaufkundgebungen. Achtet hier in den n├Ąchsten Tagen auf weitere Treffpunkte und Details/├änderungen. Im Kollektiv ist man eben st├Ąrker, da fallen Hemmungen und Bedenken schon leichter.

Wie man die Rechte der Sympathisanten von Pro-K├Âln bzw. von Personen, die einfach nur h├Âren wollen, was die Redner zu sagen haben, schon vor ihrem Eintreffen aushebeln kann, teilt Hingegangen.Mobi ebenfalls mit: Au├čerdem hat "pro K├Âln" als Anreisepunkt f├╝r ihre Sympathisanten den ICE-Bahnhof Siegburg genannt, wer will kann nat├╝rlich auch von dort mit anreisen.

Damit dem Hingegangen.Mobi die Hoheit ├╝ber die protestbereiten Jugendlichen nicht entgeht, hei├čt es: Besucht regelm├Ą├čig diese Seite hier und haltet euch dem Laufenden ├╝ber ├änderungen und zus├Ątzliche Infos! Das w├Ąre f├╝r den politischen Kampf ein Verlust, wenn sich die vielleicht noch nicht ideologisch gefestigten Jugendlichen selbst├Ąndig auf den Weg machten und gar verliefen. Dann entglitte dem Hingegangen.Mobi die Macht ├╝ber sie. Selberdenken ist nicht angesagt, sondern Indoktrination. Ein Blick auf meinen Falkplan K├Âln-Bonn-Aachen zeigt mir, wie und von wo ich auf den Barmer Platz k├Ąme, um den Ausf├╝hrungen der Redner zuzuh├Âren. Das aber ist nicht beabsichtigt, sondern der Angriff auf die Veranstaltung vom Ottoplatz und sonstigen kurzfristig am Heumarkt bekanntgegebenen Ausgangspunkten aus.

"Von der CDU zur pro-Bewegung" wird weiter Zulauf erhalten, die Nummer des CDU-Aussteiger-Telefons ist auf der Site von Pro-NRW notiert. Weitere Updates werden laufend auf der Site von Pro-K├Âln und Pro-NRW sowie der des K├Âlner Stadt-Anzeigers ver├Âffentlicht.

Ertragen kann man die Ruinierung der Demokratie von links und rechts nur noch mit Humor, aber diese doppeldeutige Feinheit wird das Gefolge von Hingegangen.Mobi nicht verstehen:

Na, mein Kleiner, willste etwa auf die Anti-Islam-Veranstaltung? - Nein, Herr Wachtmeister, ich wollte auf die Pro-K├Âln-Veranstaltung. (15)

1. Mai 2009

Quellen

(1) "DDR light" als Provinzposse. Pro-K├Âln e.V., 28. April 2009
http://www.pro-koeln-online.de/artikel09/280409_ddr.htm

(2) Tanzbrunnen f├Ąllt Pro-K├Âln zum Opfer. Von cle, K├Âlner Stadt-Anzeiger,
30. April 2009
http://www.ksta.de/html/artikel/1240406287745.shtml

(3) Tanzbrunnen verschiebt Er├Âffnungs-Party, Koeln.de, 30. April 2009
http://tinyurl.com/c7mh58

Tanzbrunnen. Koeln.de
http://tinyurl.com/cltod4

(4) Kirchen demonstrieren mit. Von kna, K├Âlner Stadt-Anzeiger, 1. Mai 2009
http://www.ksta.de/html/artikel/1240406287116.shtml

Die Zehn Gebote in ihrer Kurzfassung. MDR, 8. Juni 2005
http://www.mdr.de/kultur/647735-hintergrund-661112.html#absa tz4

(5) Kirchlicher Segen und weitere hochkar├Ątige Zusagen zum Anti-Islamisierungskongre├č, Pro-K├Âln und Pro-NRW Anti-Islamisierungskongress,
23. April 2009
http://www.kongress.pro-nrw-online.de/content/view/383/1/

(6) Der Anti-Islamisierungskongre├č und seine Redner. 3. und 27. April 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-04-03_02-02-33.html

(7) Anti-Islam-Kongress 2009. Objektive Berichterstattung zur Rassistenkonferenz vom 8. bis 10. Mai
http://ao-wipperfuerth.blogspot.com/

(8) Deutscher Fitna-Film von Pro-K├Âln ver├Âffentlicht. Anti-Islam-Kongress 2009,
31. M├Ąrz 2009
http://ao-wipperfuerth.blogspot.com/search?q=robert+spieler

(9) Weitere omin├Âse G├Ąste beim Anti-Islam-Kongress,
Anti-Islam-Kongress 2009, 23. April 2009
http://tinyurl.com/cygadj

Solidarit├Ąt mit D├Ąnen-Zeitung Jyllands Posten! Fundsachen, 26. Januar 2006
http://www.eussner.net/fundsachen_2006-01-26_12-40-39.html

(10) Pro-NRW darf nicht zur Moschee. Von ddp, K├Âlner Stadt-Anzeiger,
28. April 2009
http://www.ksta.de/html/artikel/1240406286713.shtml

(11) Linksextreme Gewaltandrohungen zahlen sich aus. Pro-K├Âln e.V.,
28. April 2009
http://www.pro-koeln-online.de/artikel09/280409_demozug.htm

(12) K├Âlner Friedensforum. Termine
http://www.friedensforum-koeln.de/pages/termine.html

(13) Neuer rassistischer Kongress von "pro K├Âln" am 9. Mai?
Hingehen und abpfeiffen! Antifa-Mobi
http://www.hingegangen.mobi/cms-/

(14) www.hingegangen.mobi - Interview mit der Polizei. Lokalzeit aus K├Âln,
WDR, 29. April 2009. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=CwbQE1ymK_s

(15) Moishes Meinungsfreiheit. Von Daniel Haw, Politically Incorrect, 1. Mai 2009
http://www.pi-news.net/2009/05/moishes-meinungsfreiheit/


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