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Navid Kermani in den deutschen Medien: Armes Deutschland!

Deutsche Journalisten zeichnen sich aus dadurch, da√ü sie ihr Publikum erziehen oder indoktrinieren, da√ü sie meinten, eine Pflicht zur Information zu haben, ist aus ihren Beitr√§gen nicht ersichtlich. Ich kenne mindestens drei Orientalisten, die unbeeindruckt von heute moderner Schw√§rmerei f√ľr den Islam und seine angeblich moderaten Vertreter den NZZ-Artikel des Navid Kermani h√§tten in der Luft zerrei√üen k√∂nnen, wissenschaftlich, nicht als gl√§ubige Christen oder Juden. Daran aber ist den deutschen MSM nicht gelegen, sondern sie positionieren sich positiv voreingenommen gegen√ľber dem Islam, sie haben die jahrelange mit Millionen Petrodollar zugunsten der strategischen, politischen und wirtschaftlichen Interessen sowie der Verbreitung der Politideologie des Islams von den islamischen Staaten in den westlichen Staaten betriebene Propaganda verinnerlicht, sie denken nicht mehr selbst, sie fragen nicht mehr nach. Sie sind die Islam-Lobby. Gleichzeitig benutzen sie den zum Skandal hochgejubelten Fall innenpolitisch, alles links von der CDU tobt und hackt auf den Lieblingsfeind Roland Koch und auf die katholische Kirche in Gestalt des Karl Kardinal Lehmann ein. Koch- und Christen-Bashing at its best.

Gibt´s ein Problem mit dem Hessischen Kulturpreis? Was meint Navid Kermani dazu? Ihn befragen sie. Es ist √§hnlich wie im Fall der muslimischen Holocaustleugner: "Haben sie den Holocaust geleugnet?" - "Ich? Nein, nat√ľrlich nicht!" Also hat diese Person den Holocaust nicht geleugnet, sie sagt es selbst.

Ich habe Bildansichten. Warum hast du uns verlassen? gelesen und den Text im Artikel Navid Kermani aus Versehen in einer Kirche analysiert. (1)

In den deutschen Medien geht derweil, man mag es kaum glauben, die Kampagne gegen Karl Kardinal Lehmann immer weiter - oder f√§ngt sie, wie angeblich der interreligi√∂se Dialog - gerade erst an? Der Skandal ist f√ľr deutsche Journalisten nicht der Artikel des Navid Kermani, den k√∂nnen sie mangels Kenntnis des Islams eh nicht verstehen und interpretieren, sondern da√ü es einen hochrangigen, bislang f√ľr liberal gehaltenen Christen gibt, der nicht mehr mittun will in der Farce. Als liberal gelten dabei diejenigen, die sich in Dialoge wie die der Islamkonferenz des Bundesinnenministers geduldig einbringen, die den unversch√§mten Forderungen der Muslimfunktion√§re nicht entgegen-, sondern vor ihnen zur√ľcktreten. Es wird nebenbei deutlich, wie deutsche Journalisten parteipolitisch ganz selbstverst√§ndlich Stellung beziehen gegen die CDU; der aus dieser Partei stammenden Bundestagspr√§sident rafft nicht einmal das.

Einer wollte nicht, schreibt Christiane Peitz im Tagesspiegel. Der zun√§chst zur Ehrung vorgesehene Muslim Fuat Sezgin. Es versteht sich, da√ü die Autorin die Ablehnung nicht kommentiert, sie nennt nicht einmal den Grund. Die zweite Wahl, den Navid Kermani, nennt sie, ebenso unbegr√ľndet, einen w√ľrdigen Ersatz. Wenn ich davon ausgehe, da√ü diese Einsch√§tzung nicht doppeldeutig gemeint ist - denn irgendwie ist er tats√§chlich ein "w√ľrdiger Ersatz" - so m√ľssen die Leser auch hier glauben, was ihnen die Autorin einredet. Sie bekommen keine Informationen an die Hand. Tagesspiegel lesen ist Glaubenssache, schon allein deshalb bedarf´s in Berlin keiner Kirche mehr. (2)

Kommentarlos ver√∂ffentlicht die S√ľddeutsche Zeitung, am 15. Mai 2009, eine dpa-Meldung mit der √Ąu√üerung des Navid Kermani: "Es stimmt, dass ich in den ersten S√§tzen die Ablehnung der Kreuzestheologie, die einem Nichtchristen doch zugestanden werden muss, sehr drastisch formuliere", schreibt er √ľber den kritisierten Text. Aber der Artikel h√∂re dort nicht auf, sondern zeige, wie ihn die Kraft der Jesus-Darstellung fast zum Gesinnungswandel bekehre.

Das ist die Folge davon, da√ü man sich als Islamexperten solche Verherrlicher wie Stefan Weidner ins Blatt holt. Kommt´s dann einmal darauf an, einen sehr geschickten Blender zu interpretieren, setzt´s aus. Ebenfalls abgeschaltet wird der gesunde Menschenverstand, deutschen Journalisten kann man alles erz√§hlen, sie nehmen´s ab: Ein Muslim begibt sich aus Versehen in eine Kirche mit dem Kunstwerk des Guido Reni und f√§llt dadurch fast vom Glauben ab? Was alles kann man diesen Journalisten weismachen? (3)

Selbstverst√§ndlich schlachtet auch der Spiegel das Ereignis parteipolitisch aus: Ministerpr√§sident Koch unter Beschuss wegen Preisaberkennung an muslimischen Autoren, titelt er. Die Parteinahme des Bundestagspr√§sidenten Norbert Lammert gegen die Entscheidung, Navid Kermani nicht auszuzeichnen, ist "flo", dem anonymen Spiegelautor flo/dpa/ddp, Zeichen des Geistes. Selbstverst√§ndlich berichtet er nicht √ľber die Gr√ľnde, die der Bundestagspr√§sident f√ľr seine Einstellung haben mag, oder soll er wirklich meinen, der NZZ-Artikel, vom 17. M√§rz 2009, sei k√ľhn? N√§, nich? Er sieht die W√ľrde des Staates wie der Kultur gef√§hrdet? N√§, nich? Wie k√∂nnte jemand denn die W√ľrde der Kultur gef√§hrden, ist das ´ne Person?

"Wenn Navid Kermanis k√ľhner Artikel √ľber die Empfindungen eines Muslims bei der Betrachtung einer Darstellung der Kreuzigung Christi in einer r√∂mischen Kirche tats√§chlich der Grund ist, ihm dem zugedachten Preis f√ľr seinen Beitrag zum Dialog der Religionen zu verweigern, dann sollte der Staat besser auf die Verleihung von Kulturpreisen verzichten", erkl√§rte Lammert.

Wann sind nochmal Europa- und Bundestagswahlen? Richtig, demnächst, welche Geschäftsinteressen haben der CDU verbundene Unternehmer im Iran? Nicht der Rede wert.

Ausf√ľhrlich kommen Muslimfunktion√§re zu Worte, sie erkl√§ren die Entscheidung f√ľr "unreif und kindisch". Das ist eine bew√§hrte Manier von Journalisten, die sich nicht mit Namen hervorwagen, sondern ihre Meinung in die Aussagen anderer verpacken. Noam Chomsky ist darin Meister, er imaginiert sogar Araber, die dies oder das zu einem Fall sagen. Soweit ist es mit dem Spiegel noch nicht, aber es kann ja noch werden, die Richtung stimmt schon einmal.

Die Meinung des Interkulturellen Rates und seines Vorsitzenden Dr. J√ľrgen Miksch, von der Groeben-Stiftung, wird gew√ľrdigt. Es handelt sich bei diesem "Rat" um einen eindeutig linkslastigen Verein, der durch nichts demokratisch legitimiert ist. "Dr." Nadeem Elyas ist Mitglied, Pro Asyl, der WDR-Rotfunk, die GEW, Pax Christi etc. Die Groeben-Stiftung versteht sich wie unz√§hlige linksradikale und anti-imperialistische Vereinigungen als F√∂rderin internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des V√∂lkerverst√§ndigungsgedankens. (4)

"Hóch - díe - ínternationaaale - Sólidarität!"

Das ist also ein Gesinnungsladen, der seine Gesinnung mit Hilfe von MSM wie dem Spiegel verbreitet, er dient der V√∂lkerverst√§ndigung, die Menschen dieser "V√∂lker" sind Teil einer √ľbergeordneten Gemeinschaft, hier der abrahamitischen Religionsgemeinschaften. √úber solche V√∂lkischen habe ich ausf√ľhrlich im Fall des franz√∂sischen Mouvement contre le racisme et l¬īantis√©mitisme (MRAP) berichtet, f√ľr Individuen ist wie in der islamischen Ummah keine eigene Identit√§t vorgesehen, sie sind definiert durch ihre Zugeh√∂rigkeit zur Gemeinschaft, im Franz√∂sischen nennt man es Communautarisme, in Frankreich wird dieser von Muslimen den Juden vorgeworfen. (5)

Vielleicht nennt sich der Spiegel, der solche Gesinnungen verbreitet ja bald "Völkischer Beobachter"? (6)

Matthias Kamann, in der WELT, bem√ľht das seit Jahrhunderten in die Irre f√ľhrende M√§rchen von Nathan dem Weisen, und wenn die drei nicht gestorben sind, leben sie heute noch, wahrscheinlich auf dem Berg der Assassinen. Von Zeitenfolge, von Chronologie h√§lt der Autor nicht viel, oder wie mu√ü man es verstehen, da√ü er berichtet √ľber das Einverst√§ndnis des Mit-Preistr√§gers Peter Steinacker, der dieses erst am Samstag erkl√§rt habe, also am 16. Mai 2009? Doch dann ver√∂ffentlichte Kermani in der "Neuen Z√ľrcher Zeitung" eine Meditation √ľber Guido Renis Gem√§lde "Kreuzigung", das im italienischen Lucina zu sehen ist. Diese "Meditation" hat er nicht "dann" ver√∂ffentlicht, sondern am 17. M√§rz 2009, und es ist auch keine Meditation, sondern eine Abqualifizierung des Christentums in arrogantester Weise; diese Arroganz wird am deutlichsten im s√ľ√ülichen Taqiyya-Geschwafel √ľber seinen Beinahe√ľbertritt. Das aber k√∂nnen Journalisten nicht einsch√§tzen, die gern die j√ľdisch-christliche Kultur zugunsten von Unversch√§mtheiten der Muslime aufgeben, wie hier im Fall des Textes von Navid Kermani. Ein sch√∂nes Wort von Matthias Kamann: Halb-Ann√§herung. Wunderbar, treffender h√§tte er das Elend des deutschen Journalismus nicht in Worte fassen k√∂nnen! Es lebe die "Halb-Ann√§herung"!

Steinacker hat recht, wenn er vermerkt, dass Kermanis Text nicht den Regeln f√ľr einen vern√ľnftigen Dialog der Religionen entspricht. Doch ist Kermanis Text ein bemerkenswerter Anfang der Ann√§herung an jene Regeln. Wer das nicht sehen mag, verpasst die Chance, jene Ann√§herung in Kritik und Gegenrede fortzuf√ľhren. (7)

Navid Kermani dokumentiert mit dem Text seine Distanz zum und Verachtung des Christentums, dieses ist f√ľr ihn Billigware, Postkartenkitsch. Er schreibt es doch, liest´s denn keiner?

Gespannt bin ich auf die Einschätzung der ZEIT. Schreibt Jörg Lau? In den Google-Aktualitäten finde ich, verfaßt von Christina Tilmann, Fehlleistung: Der Hessische Staatspreis wird zum Skandal. Wahnsinn! Das sitzt! Es ist selbstverständlich, daß sie sich nicht selbst des Skandals bezichtigt; denn den Balken im eigenen Auge sieht man nicht. Die MSM erheben den Fall erst in den Rang eines Skandals, durch unsachliche Berichterstattung, Auslassen von Informationen, Aufdrängen von Meinungen, erzieherischen und propagandistischen Redewendungen, durch Unkenntnis des Islams und, schlimmer noch, des Christentums.

Navid Kermani macht sich keine Gedanken √ľber das Altarbild, sondern er gibt eine allen Anforderungen des Islams gen√ľgende vernichtende Einsch√§tzung des christlichen Glaubens, angereichert mit einigen Taqiyya-Spr√ľchen. Klarer hat ein Muslim dem Christentum gegen√ľber seinen Standpunkt selten erkl√§rt. Das von den Journalisten als Sympathie f√ľr die Religion, angeblich erwachsen aus der Ergriffenheit vor dem Altarbild des Guido Reni, interpretierte Ges√§usel w√ľrde keinem Menschen unseres Kulturkreises auch nur f√ľr den Bruchteil einer Sekunde abgenommen. Krieg dich ein, hie√üe es. Wer jemals das Kitschlied des unbekannten Dichters O Jesulein s√ľ√ü, o Jesulein mild! Deines Vaters Willen hast du erf√ľllt (sic!) hat singen m√ľssen, vertont vom Musikterroristen Johann Sebastian Bach, der erkennt sofort, was es hei√üt: Der Anblick von Guido Renis Altarbild war so ber√ľckend, so voller Segen, dass ich am liebsten nicht mehr aufgestanden w√§re. Erstmals dachte ich: Ich - nicht nur: man -, ich k√∂nnte an ein Kreuz glauben. (8)

Der Verfasser dieses Spruches fl√ľchtet sich nicht in die sichere Jesulein-Anonymit√§t, sondern schmiert sich mit dem Kitsch ein beim Ressortleiter Kultur der NZZ. Die Banalisierung des christlichen Glaubens, ein Blick auf ein Gem√§lde von Guido Reni, und schon ist die Stimmung zum √úbertritt fast erreicht, das st√∂rt niemanden in der NZZ, und wie man bis heute sieht, auch niemanden unter den deutschen Journalisten, im Gegenteil, sie nehmen es ihm ab. Wenn ich Muslimfunktion√§r w√§re, ich w√ľrde mich kaputtlachen vor so viel D√§mlichkeit.

Auch Christina Tilmann h√§lt in aller Doppeldeutigkeit, derer sie sich gewi√ü nicht bewu√üt ist, wie ihr √ľbriger Text zeigt, den Navid Kermani f√ľr einen ebenso w√ľrdigen Kandidaten wie Fuat Sezgin, einen, der √∂ffentlich gegen den Juden Salomon Korn Stellung bezieht, weil dieser sich nicht ihm genehm zum Gazakrieg ge√§u√üert hat.

Wenigstens versteigt sich die Autorin nicht zur L√ľge des Arno Widmann, der in der FR schreibt, Karl Kardinal Lehmann wolle den Preis entgegennehmen ohne den Muslim: Er m√∂chte nicht neben Navid Kermani auf dem Podium stehen und verzichtet nicht etwa auf die Auszeichnung, sondern fordert die Hessische Staatskanzlei auf, ihm den Preis zu √ľberreichen, aber ihn Kermani abzuerkennen. (9)

Bei ihr hei√üt es, beide erkl√§ren, den Preis nicht gemeinsam mit Kermani annehmen zu wollen. Was sie aber unter einem Essay √ľber Guido Renis Kreuzigung versteht, das w√ľ√üte ich gern. In jedem als solchen zu bezeichnenden Essay w√§re zumindest etwas √ľber den K√ľnstler berichtet worden, wann er gelebt hat, Antipode Caravaggios w√§re keine hinreichende Bezeichnung. Ein des Namens w√ľrdiger Essay w√§re auf dem Hintergrund einer Recherche entstanden. Dreiviertel der Behauptungen, Anschuldigungen, Beleidigungen des Christentums w√§ren so nicht mehr aufrecht zu erhalten, es handelt sich um eine lockere Sch√ľttung von S√§tzen zur Untermauerung der √úberlegenheit des Islams. Der Skandal ist, da√ü es die deutschen Journalisten entweder nicht merken, oder da√ü sie einverstanden sind und sich √ľber die Taqiyya einen feixen.

Christliche Leidenslust ist nach der Halb-Ann√§herung die n√§chste preisverd√§chtige Wortsch√∂pfung. Es lebe die Halb-Ann√§herung an die christliche Leidenslust! Und Navid Kermani ist f√ľr Christina Tilmann der einzig angemessene Preistr√§ger. Ich w√ľ√üte einen noch geeigneteren: Ibrahim El-Zayat, der ist wie Navid Kermani auch schon auf der Islamkonferenz des Bundesinnenministers aufgetreten. (10)

Aus einem weiteren Artikel der Deutschen Welle √ľber die Aberkennung des Preises - √ľber einen anderen, von Bettina Marx, kann man in meinem Artikel Navid Kermani aus Versehen in einer Kirche lesen, wird aus dem letzten Absatz deutlich, da√ü der Bundestagspr√§sident b√ľhnenreif ist; er sollte das Podium des Bundestages mit Auftritten in den √∂ffentlich-rechtlichen Comedy Shows vertauschen, wie w√§r´s mit Neues aus der Anstalt? Dort werden √§hnlich wie im NZZ-Artikel des Navid Kermani die Empfindungen kunstvoll gespielt und in Szene gesetzt, Urban Priol rauft sich seine zum Kranz drapierten Resthaare und mimt Entsetzen √ľber Entsetzliches, am 26. Mai 2009 kann man es sich reinziehen.

Wenn sich Diplomsozialwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Lammert beeilt, kann er vielleicht noch engagiert werden und Hagen Rether ersetzen, das w√§re das angemessene Niveau - no, wait, da w√ľrde ich Hagen Rether trotzdem vorziehen, und das will etwas hei√üen! Hagen Rether versteht wenigstens etwas von dem, was er von sich gibt, ganz gleich, ob man seine Meinung teilt oder nicht, Norbert Lammert hingegen ist von Kenntnis des Islams v√∂llig unbeleckt, ma√üt sich aber dennoch eine Einsch√§tzung des Textes von Navid Kermani an und daraus die vernichtende Kritik an der Aberkennung des Preises. (11)

Bundestagspr√§sident Norbert Lammert (CDU) hat die Aberkennung des Hessischen Kulturpreises an den Schriftsteller Navid Kermani als "Staatsposse" bezeichnet. "Wenn Navid Kermanis k√ľhner Artikel √ľber die Empfindungen eines Muslims bei der Betrachtung einer Darstellung der Kreuzigung Christi in einer r√∂mischen Kirche tats√§chlich der Grund ist, ihm den zugedachten Preis f√ľr seinen Beitrag zum Dialog der Religionen zu verweigern, dann sollte der Staat besser auf die Verleihung von Kulturpreisen verzichten", erkl√§rte Lammert am Freitag in Berlin. (12)

Wer weiteren Bedarf an der Schmierenkomödie der deutschen Politiker und MSM hat, der setze in die Suchfunktion der Google-Aktualitäten Navid Kermani ein, es kann beim Schieflachen nichts schiefgehen, es kommen immer wieder neue Lachnummern nach.

17. Mai 2009

Update

Anläßlich der Artikel von Andrea Dernbach "Ich liebe Jesus" und Migranten. Deutschlands neue Eliten, kann wohl niemand umhin, dem Tagesspiegel die Siegespalme in der Disziplin "Navid Kermani Adoration" zuzuerkennen. (13)

Solche Dichte und solche Quantit√§t geballter Panegyrik auf kleinstem Raum wie im Tagesspiegel erreichen weder die Frankfurter Rundschau noch die Neue Z√ľrcher Zeitung. Vielleicht erkl√§rt die Redaktion des Tagesspiegels einmal in wenigen Worten, wer Andrea Dernbach ist, und was sie zu solchen √Ąu√üerungen bef√§higt. Im Internet findet man au√üer ihrem Foto nichts √ľber sie. Sie ist eine anscheinend nie versiegende Quelle des Aussto√ües von Tagesspiegel-Erg√ľssen zur Verg√∂tterung des Islam und des Navid Kermani, obgleich sich an der Pr√§sentation dieses w√ľrdigen Vertreters der Schia au√üer ihr noch ein ganzes Heer von Bewunderern versucht; einer hei√üt Hans Peter P√∂kel. (14)

Die Editrix stellt dem anglophonen Publikum vor, was dieser Hans Peter P√∂kel auf Lager hat zur Verherrlichung des Islams und zur Entschuldigung seiner Verbrechen. Somit k√∂nnen sich weltweit auch diejenigen einen Eindruck von der Zerr√ľttung unserer MSM und unserer Gesellschaft machen, die der deutschen Sprache nicht m√§chtig sind. Was in linken Kreisen der von Nazi-Deutschland in die islamische Welt getragene Antisemitismus, das ist ebenda der aus der westlichen Gesellschaft dorthin exportierte Homosexuellenha√ü: Ideologie bar jeder Vernunft und Kenntnis. (15)

Dem Tagesspiegel wird der Propagandafeldzug f√ľr den Islam und die Islamisierung unserer Gesellschaft nichts n√ľtzen. Leser und Abonennten h√§lt man nicht durch drittklassige M√§rchenerz√§hlungen der Andrea Dernbach, sondern durch verl√§√üliche Information, durch m√∂glichst sachlich pr√§sentierte Fakten. Die Meinungsseite der MSM kann dazu nur eine Erg√§nzung sein, wobei die jeweils ge√§u√üerten Meinungen den Tatsachen standhalten m√ľssen. Diesem Test unterziehen sich die MSM nicht, sie bem√ľhen sich gar nicht erst, die Tatsachen zu referieren, sondern sie f√§rben sie sofort ideologisch ein.

Ab, auf den Altpapierhaufen der Geschichte! (16)

24. Mai 2009

Quellen

(1) Bildansichten. Warum hast du uns verlassen? Von Navid Kermani, NZZ,
14. März 2009
http://tinyurl.com/o2woge

Navid Kermani aus Versehen in einer Kirche. 17. Mai 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-05-17_01-35-18.html

(2) Beim Kreuze des Propheten. Von Christiane Peitz, Tagesspiegel,
17. Mai 2009
http://tinyurl.com/r7xbwr

(3) Kermani emp√∂rt √ľber Kulturpreisaberkennung. Von dpa,
S√ľddeutsche Zeitung, 15. Mai 2009
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/643202

(4) Mitglieder des Interkulturellen Rates. Stand: 24. März 2009
http://www.interkultureller-rat.de/Ueber_uns/Mitglieder-2008 .pdf

Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung. Vorstand: Rupert Graf Strachwitz,
Christian Petry. In Verwaltung der Freundenberg-Stiftung
http://www.freudenbergstiftung.de/index.php?id=405

(5) MRAP in meinem Archiv
http://tinyurl.com/qexrfm

(6) Ministerpräsident Koch unter Beschuss wegen Preisaberkennung an
muslimischen Autoren. Von flo/dpa/ddp, SpiegelOnline, 17. Mai 2009
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,625350,00.h tml

(7) Kein Nathan der Weise, nirgends. Von Matthias Kamann, WeltOnline,
17. Mai 2009
http://tinyurl.com/pyz4h7

(8) O Jesulein s√ľ√ü, o Jesulein mild! Text/Dichter: unbekannt, Musik: J.S.Bach
aus dem Schemelli-Gesangbuch Nr. 16, von 1736. weihnachtsseiten.de
http://tinyurl.com/rxt826

(9) Preis f√ľr Intoleranz. Von Arno Widmann. Frankfurter Rundschau,
15. Mai 2009
http://www.fr-online.de/top_news/1756912_Leitartikel-Preis-f uer-Intoleranz.html

(10) Terrorismus. Fahnder sind deutschen Geldgebern der Hamas auf der Spur. SpiegelOnline, 29. März 2009
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,616014,00.h tml

Fehlleistung: Der Hessische Staatspreis wird zum Skandal.
Von Christina Tilmann, Zeit.de, 15. Mai 2009
http://www.zeit.de/online/2009/21/hessischer-staatspreis

(11) Prof. Dr. Norbert Lammert, CDU/CSU. Deutscher Bundestag
http://www.bundestag.de/mdb/bio/l/lammeno0.html

Neues aus der Anstalt. Preisgekröntes Kabarett. ZDF
http://anstalt.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,7122271,00.html

(12) Kein Kulturpreis f√ľr Muslime. Von ina/chr/dpa/kna/epd, Deutsche Welle,
15. Mai 2009
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4254728,00.html

(13) Porträt: Navid Kermani, Intellektueller. "Ich liebe Jesus".
Von Andrea Dernbach, Der Tagesspiegel, 19. Mai 2009
http://tinyurl.com/pdtgyg

Migranten. Deutschlands neue Eliten.
Von Andrea Dernbach, Der Tagesspiegel, 23. Mai 2009
http://tinyurl.com/pr6bo7

(14) Eingabe Navid Kermani
http://www.tagesspiegel.de/suche/

Tagesspiegel. Autor Andrea Dernbach
http://www.tagesspiegel.de/autor/?autor=Andrea+Dernbach

(15) Islam´s Intolerance Is the Fault of the West. The Editrix´ Roncesvalles,
December 16, 2008
http://tinyurl.com/o3vsfv

(16) Ab, auf den Altpapierhaufen der Geschichte! 16. November 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-11-16_16-45-35.html

Navid Kermani in meinem Archiv
http://tinyurl.com/p9xhp4


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