Homepage von Gudrun Eussner
Gudrun Eussner
Links
Homepage von Gudrun Eussner
Artikel

Navid Kermani. Im Siegeszug ins Zentrum der Macht

Die Medienposse um Dr. phil. habil. Navid Kermani und dessen Beitrag zur westlichen Kultur nimmt kein Ende, die deutschen MSM haben ihren Ersatzliebling gefunden, nein, nicht f├╝r Fuat Sezgin, sondern f├╝r den Dalai Lama, der spendet seinen Segen erst ab 30. Juli, und das auch nur f├╝r drei Tage, bis dahin wird die Verehrung dem Navid Kermani gezollt. Der Einsch├Ątzungen kompetenter Islamwissenschaftler bedarf es dazu nicht, sondern jeder zieht seinen "Kai aus der Kiste". Die Leser werden konfrontiert mit Erg├╝ssen aus den Redaktionsstuben, die sich ├Ąu├černden Journalisten sind weder theologisch noch islamwissenschaftlich vorgebildet, sie sind politisch links, begeisterungsf├Ąhig und dem Multi-Kulti offen. Aufgeboten werden Namen wie Hans Peter P├Âkel, Lamya Kaddor, Avraham Zeev Nussbaum, von denen das Publikum noch nie geh├Ârt hat, Muslimfunktion├Ąre, die sich f├╝r ihren Bruder ins Zeug legen, ├╝ben vernichtende Kritik an Karl Kardinal Lehmann und Peter Steinacker. Die vom ZDF bem├╝hte Lamya Kaddor mag bei der Staatsanwaltschaft M├╝nster einen gewissen Bekanntheitsgrad haben. (1)

Auf der offiziellen Site der Stadt M├╝nster sind 47 Artikel und Interviews zur Causa Kermani aufgez├Ąhlt, bekannte Orientalisten findet man nicht darunter, jedenfalls keine f├╝r ihre wissenschaftlichen Leistungen bekannte. (2)

Bei der F├╝lle der Angebote, von denen ich bereits einige im Artikel Navid Kermani in den deutschen Medien: Armes Deutschland! pr├Ąsentiert habe, picke ich mir nur Perlen heraus, die mindestens das Niveau der Politikredakteurin des Tagesspiegels Andrea Dernbach erreichen. (3)

F├╝ndig werde ich in der Frankfurter Rundschau, die anscheinend genug hat von den die Christen verdammenden und den Navid Kermani in den Himmel hebenden Artikel-Kaskaden und es mit einer Satire des FR-Feuilletonredakteurs Christian Thomas versucht. Auf raffinierte Art bringt er seine negative Einsch├Ątzung der Leistungen des Navid Kermani an die Leser, in dem er so schamlos lobhudelt, da├č man sich vor Lachen biegt. (4)

Er stellt Navid Kermani an die Seite von Johann Wolfgang von Goethe und Immanuel Kant, zu ehren in etwa 250 Jahren mit einer Weimarer Ausgabe seines literarischen Werkes. So gibt er pfiffig zu verstehen, da├č er von der Ausschlachtung des Klassikers von Hellmut Ritter Das Meer der Seele wei├č, und da├č er den Verri├č des Bernd Radtke kennt. (5)

Auf diesem Hintergrund versteht man seine "Verleumdung", da├č Karl Kardinal Lehmann und Peter Steinacker den Artikel des Navid Kermani in der NZZ absichtsvoll falsch verstanden, er setzt darauf, da├č die Leser wissen, da├č Karl Kardinal Lehmann den Navid Kermani und seine diffusen Ansichten vom Christentum und vom B├Âsen in der islamischen Theologie und Mystik aus erster Hand kennt.

Mit einer wissenschaftlichen Tagung ├╝ber "Das B├Âse" feiert das Forschungsinstitut f├╝r Philosophie Hannover, am 10. und 11. Oktober 2008, sein zwanzigj├Ąhriges Bestehen, der protestantische Theologe Ingolf U. Dalferth, Z├╝rich, der Bischof von Mainz Karl Kardinal Lehmann und der Islamwissenschaftler, Journalist und Schriftsteller Navid Kermani treten dort als Referenten auf; drei ausgewiesene Experten stellen ihre Sichtweisen dar. Es ist anzunehmen, da├č Karl Kardinal Lehmann zu dieser Veranstaltung das hochgelobte Werk ├╝ber den Schrecken Gottes gelesen hat. Vielleicht kennt der Kardinal auch wie ich Das Meer der Seele, die Vorlage f├╝r das Buch. (6)

Das Ergebnis meiner Untersuchung lautet: Fast das gesamte Material aus dem Musibat-nama und anderer Literatur, das K. (Navid Kermani) f├╝r seine Darstellung verwendet, findet sich in Ritters Meer der Seele. Das wird jedoch in keinem Fall angegeben. K.s ├ťbersetzungen folgen fast immer dem Ritterschen Wortlaut, manchmal gibt es sogar w├Ârtliche Entsprechungen. K. bringt zudem fast gar nichts, was ├╝ber die Texte von Meer der Seele hinausgeht, meint der Orientalist der Utrechter Universit├Ąt Bernd Radtke dazu. (7)

Zum Auftritt Navid Kermanis wei├č das fiph-Journal: (8)

Kermani erweiterte die Perspektiven auf das B├Âse um jene der islamischen Tradition. Diese sei zun├Ąchst von einer absoluten Perfektion und Harmonie der Welt ausgegangen und habe daher eigentlich keinen Ort f├╝r das Theodizeeproblem und damit auch Schwierigkeiten mit dem B├Âsen. Am Beispiel der Geschichte Hiobs, die sich auch ÔÇô in ver├Ąnderter Form ÔÇô im Koran findet, erl├Ąuterte Kermani die islamischen Versuche, das Leiden der Menschen und die Vorstellungen g├Âttlicher Allmacht im Medium einer "h├Ąretischen Fr├Âmmigkeit" miteinander zu vers├Âhnen. Wenn jene Gott anklagten, die aus Liebe zu ihm an seinen Verhei├čungen festhielten, k├Ânne Unverstandenes innerhalb des Glaubens formuliert werden.

Das fiph-Journal verschweigt dezent, da├č diese biblische Figur aus den Hagiographen des Alten Testaments in Suren 4:163, 6:84, 21:83-84, genauso mi├čdeutet wird wie Maria, die Mutter Jesu, die im Koran zur Schwester von Moses und Aharon wird. Das als ver├Ąnderte Form zu bezeichnen, ist ke├č. (9)

Genial, wie Christian Thomas seine Kollegen aus FAZ und SZ blo├čstellt, ohne da├č man es ihm ohne weiteres nachsagen k├Ânnte; denn die Absurdit├Ąt, einen Navid Kermani in irgendeiner Weise mit Immanuel Kant und Johann Wolfgang von Goethe zu vergleichen, springt derartig in die Augen, da├č man es nur so kundtun kann, als mit Entsetzen Scherz treibend. 100 Zeilen an der Metaphysik eines Kant (so die FAZ, damals) ├╝berpr├╝ft und an die Seite des wenig kirchenfrommen Glaubens eines Goethe (so die SZ einstens) gestellt - herrlich formuliert, einfach herrlich, vor allem, weil er die zitierten MSM auf dem Altpapierhaufen der Geschichte ansiedelt.

Hier scheint der Ernst durch die Satire, Christian Thomas kennt die ├äu├čerungen der SZ-Manager ├╝ber die neue Lebensplanung, die sie ihren Redakteuren nahelegen. Es wird keine 250 Jahre dauern, bis diese MSM pleite sind, die ihren Lesern statt Fakten und auf diesen beruhende Meinungen zu bieten, ihnen erzieherisch und propagandistisch mit Auslassungen, Dichtungen und Verdrehungen durch den Alltag helfen. Auch die FR wird in den Sog geraten, die versp├Ątete Satire auf die Lage sowie die kleine Denunziation derjenigen, die sich nach Ansicht der ZEIT und des Christian Thomas nicht ganz korrekt verhalten haben, nutzt nichts mehr, Klaus Reichert, Hellmut Seemann und sein Funkloch ... (10)

"Identit├Ąt darf alles sein, nur nicht eindeutig. Dann wird sie gef├Ąhrlich."

W├Ąhrend sich die MSM ├╝berschlagen - noch immer bringen die Google-Aktualit├Ąten 533 Angebote, und au├čer der entlarvenden Satire des Christian Thomas gibt es nur echte Lobhudeleien sowie Dreinschlagen von Politikern und MSM auf die f├╝r die R├╝cknahme der Benennung Verantwortlichen der hessischen Regierung und des gebrandmarkten Klerus -, zieht Navid Kermani weiter seine Kreise bei erlauchtesten Adressen. Am 27. Mai ist er zu Gast in der Bucerius Law School Hamburg. Rechtzeitig zur Feier des 556. Jahrestages der Eroberung von Konstantinopel durch Mehmet Fatih, am 29. Mai 1453, veranstaltet die private Hochschule eine Podiumsdiskussion mit ihm. Auf der Site wird die Veranstaltung nicht aufgef├╝hrt, obgleich vergleichbare, die bereits l├Ąnger vorbei sind, sehr wohl erscheinen. Auch Aktuelles. Pressemitteilungen wei├č nichts von der Podiumsdiskussion, sie ist in Hamburg Non-Event. (11)

Einen Bericht ├╝ber die Veranstaltung an der Bucerius Law School Hamburg findet man auf der offiziellen Site des Bundesministeriums des Innern, unter Aktuelles & Presse: "Migrationsland Deutschland". Wer mit solchen Pers├Ânlichkeiten an solch exponierter Stelle diskutiert, ist im inneren Kern der Macht angekommen.

Die Diskutanten sind: (12)

  • Prof. Dr. Rita S├╝ssmuth, Bundestagspr├Ąsidentin a.D., ehemaliges Mitglied der Global Commission on International Migration;
  • Peter Altmaier, PSt beim Bundesminister des Innern
  • Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dieter Obernd├Ârfer, Rat f├╝r Migration (Freiburg), und
  • Dr. Navid Kermani, Islamwissenschaftler und Schriftsteller (K├Âln)
  • Moderation: Asli Sevindim, Ruhr.2010 GmbH, Essen

Die Moderatorin wird so vorgestellt: Asli Sevindim ist Journalistin und moderiert seit 2006 die "Aktuelle Stunde" beim WDR. Die K├╝nstlerische Direktorin der RUHR.2010 GmbH f├╝r das Themenfeld "Stadt der Kulturen" ist auch Mitglied im Kuratorium der Stiftung Zentrum f├╝r T├╝rkeistudien sowie im Integrationsbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wie staunt man ├╝ber die Aufwertung dieser Diskussion, an der zun├Ąchst f├╝r den Bundesinnenminister MD Dr. Gerold Lehnguth, Leiter der Abteilung Migration, Fl├╝chtlinge, Integration, Europ├Ąische Harmonisierung, teilnehmen soll, immerhin ein Ministerialdirektor. (13)

Der Informationsdienst Wissenschaft bekommt neuere Informationen und tauscht in der Vorstellung der Diskutanten den MD Dr. Gerold Lenguth aus: Peter Altmaier war von 1990 bis 1994 als Beamter der Europ├Ąischen Kommission in Br├╝ssel u.a. als Generalsekret├Ąr der EG-Verwaltungskommission f├╝r die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer t├Ątig. Seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags, ist er seit November 2005 Parlamentarischer Staatssekret├Ąr beim Bundesminister des Innern, vergi├čt aber, das auch an der Stelle zu tun, an der er zuerst namentlich erscheint, so da├č dort MD Dr. Gerold Lenguth bleibt. (14)

Eine solche Erniedrigung der Bundesregierung habe ich noch nicht erlebt; sie tanzt nach der Pfeife des Navid Kermani. Er ist der Ma├čstab f├╝r die Besetzung des Podiums. Auf dieses werfe man bitte einen Blick: Man beachte die Sitzordnung. Was das Protokoll angeht, so sitzt der wichtigste Teilnehmer immer rechts neben dem Leiter oder Moderator, links von diesem sitzt der zweitwichtigste, so da├č jetzt diese Situation gegeben ist: Rechts neben der Moderatorin Asli Sevindim sitzt, oder besser l├╝mmelt, muslimkonform ohne Schlips, mit offenem Hemd, Navid Kermani, rechts von ihm Rita S├╝├čmuth, links von Asli Sevindim sitzt Peter Altmaier und neben ihm Prof. em. Dr. Dr.h.c. Dieter Obernd├Ârfer, beide mit Krawatte, wobei Peter Altmaier sein Jackett ├╝ber die R├╝ckenlehne seines Stuhles geworfen hat, vielleicht, um als Hemds├Ąrmeliger den Abstand zum Ehrengast zu verringern? (15)

Inzwischen ist Deutschland so weit in der Unterwerfung unter den Islam fortgeschritten, da├č den Muslimen die Leitung und die Deutungshoheit freiwillig ├╝berlassen wird, als Moderator und als l├Ąssiger Ehrengast, rechts neben diesem. Andere Migranten und Fl├╝chtlinge, etwa Vietnamesen oder Burmesen kommen nicht vor. Die drei anderen Podiumsdiskutanten, von denen jeder eine Lebensleistung vorzuweisen hat, von der Navid Kermani nicht einmal zu tr├Ąumen w├╝├čte, schieben sich selbst ins Abseits. Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht. (16)

Geschw├Ątzig kommentiert die S├╝ddeutsche Zeitung, die ihren Helden einmal mehr in seiner wahren Gr├Â├če vorstellt: Glaubw├╝rdiges Willkommen. Navid Kermani diskutierte in Hamburg ├╝ber Migrationspolitik. Er also diskutiert mit den anderen. Das Multitalent Till Briegleb, es schreibt in der ZEIT auch ├╝ber Weihnachtsm├Ąrchen f├╝r "Tausend kleine Schreih├Ąlse" und ├╝ber eine Epochendebatte die durch Theater und Feuilletons z├╝ngele (sic!), berichtet vom Auftritt. Selbstverst├Ąndlich ist auch er Teil der Propagandamaschine f├╝r den das Christentum beleidigenden Muslim. (17)

Es geht um altes und neues Denken, die beiden Kleriker werden als Repr├Ąsentanten des alten Denkens vorgestellt. In Frankreich gehen vergleichbare Kampagnen der ATTAC gegen la pens├ęe unique, gegen das Einheitsdenken. Altes oder Einheitsdenken mu├č ausgemerzt werden, und die Denker gleich mit? (18)

Man mu├č es sich vorstellen: Rita S├╝├čmuth, Peter Altmaier und Dieter Obernd├Ârfer sind laut Bericht des Till Briegleb einvernehmlich der Meinung, da├č Kardinal und Kirchenpr├Ąsident a.D. das alte Denken repr├Ąsentieren, zu ihnen geh├Ârten auch Roland Koch und Otto Schily. Sie loben Angela Merkel und Wolfgang Sch├Ąuble, die f├╝r eine neue realistische und vorurteilsfreie Politik st├╝nden. Das nennt man im Ostwestf├Ąlischen, mit der Wurst nach der Seite Speck werfen. Rita S├╝├čmuth und Peter Altmaier wird zugebilligt, nie zum deutscht├╝melnden Teil der CDU geh├Ârt zu haben, sie geh├Âren also zu denjenigen, die von den muslimischen Migranten geduldet werden k├Ânnen. Navid Kermani und Migrationsforscher Dieter Obernd├Ârfer sind darob des Lobes voll. In Deutschland gibt der Muslim Navid Kermani vor, was zu loben und was zu tadeln ist, gemeinsam mit Dieter Obernd├Ârfer w├╝rdigt er die Erfolge beim Wandel der Politik w├Ąhrend der aktuellen Regierungsperiode ... als einen Paradigmenwechsel mit gro├čer Perspektive. Aktiv gef├Ârdert werden sollen kulturelle Vielfalt und Einwanderung. Ein glaubw├╝rdiges Willkommen wird angemahnt. Der Tenor ist, da├č alle Leistung f├╝r Integration von der aufnehmenden Gesellschaft auszugehen hat, leistet sie das nicht, hat sie sich die negativen Folgen selbst zuzuschreiben.

Rita S├╝├čmuth habe "Gleichwertigkeit in der Unterschiedlichkeit" ... als Grundhaltung gegen├╝ber allem Fremden gefordert; sie behauptet also, da├č die Politideologie des Islams mit der westlichen Gesellschaftsform als gleichwertig anzusehen ist, eine Ordnung, in der Frauen unterdr├╝ckt werden und die Schariagesetze herrschen, mit allen Folgen der Gewalt, die sich t├Ąglich in unserer Gesellschaft manifestiert. Der Islam ist inzwischen f├╝r manchen nichts Unbekanntes mehr, vor dem die ber├╝chtigte "Phobie" herrscht, sondern er ist nur zu bekannt.

Die Diskussion widmet sich gen Schlu├č wieder dem Konflikt um den Hessischen Kulturpreis, und die Diskutanten kommen zu dem Ergebnis, da├č dabei feste Weltbilder eine so viel gr├Â├čere Rolle gespielt haben als Argumente. Ein Hoch der Absage an unser Weltbild! Selbstverst├Ąndlich entsagen die Muslime ihrem Weltbild nicht, denn das ist das seit grauer Vorzeit richtige. Navid Kermani gibt uns in seinem Schlu├čwort vor, was wir zu tun haben, um der Aufnahme und Verbreitung des Islams entgegenzukommen: "Identit├Ąt darf alles sein, nur nicht eindeutig. Dann wird sie gef├Ąhrlich."

Wir, Deutsche, Europ├Ąer, die Bev├Âlkerung der westlichen Welt, wir haben unsere Identit├Ąt abzulegen, Identit├Ąt kann n├Ąmlich nur eindeutig sein, ist sie dies nicht mehr, ist sie nicht mehr. Dieser Muslim Navid Kermani qualifiziert ganz bewu├čt unsere Werte und die Pers├Ânlichkeit unserer Menschen ab, in dem er ihnen einredet, da├č sie nicht mit sich selbst im Einklang sein sollten.

"Identit├Ąt" wird gerade als eindeutige Zuordnung definiert: Beim Menschen bezeichnet Identit├Ąt (von lateinisch idem, derselbe) die ihn kennzeichnende und als Individuum von anderen Menschen unterscheidende Eigent├╝mlichkeit seines Wesens. Analog wird der Begriff auch zur Charakterisierung von abgrenzbaren Entit├Ąten verwandt. Bezogen auf unterscheidbare Gr├Â├čen bedeutet Identit├Ąt auch eine gr├Â├čtm├Âgliche ├ťbereinstimmung. Bei Ausdr├╝cken bzw. Begriffen, besonders in sprachphilosophisch-mathematischen Zusammenh├Ąngen, meint Identit├Ąt oft den gleichen Umfang dieser Ausdr├╝cke. (19)

Der kleine Stowasser, Jahrgang 1958, wei├č dies (Seite 247): "idem" = der-, die-, dasselbe, ebender, ebenderselbe, der n├Ąmliche. Dann gibt es noch "identidem", zu wiederholten Malen, wiederholt, mehrfach, immer wieder.

Der Muslim Navid Kermani setzt sich islamkonform daf├╝r ein, da├č wir kuffar, die "Ungl├Ąubigen", das abgeben, was uns ausmacht als Pers├Ânlichkeit, unsere Identit├Ąt als Mensch in der westlichen Wertegesellschaft. Nichteindeutige Identit├Ąt ist wie "ein bi├čchen schwanger". Er pl├Ądiert indirekt daf├╝r, da├č wir uns selbst aufgeben, damit wir geschont werden k├Ânnen und vom Islam nicht mit Gewalt in seinen Frieden ├╝berf├╝hrt werden m├╝ssen. Es ist unfa├čbar, da├č Politiker auf dem Podium, noch dazu solche aus der Regierungspartei CDU, das unwidersprochen hinnehmen, das vielleicht gar bejubeln. Mu├č man von ihnen annehmen, da├č sie sich und uns schon aufgegeben haben, da├č sie von mehrdeutigen Identit├Ąten tr├Ąumen? Die gibt es besonders h├Ąufig in Irrenh├Ąusern. (20)

31. Mai 2009

Quellen

(1) Wissenschaftlerin soll 100000 Euro veruntreut haben. Von Ralf Heimann, M├╝nstersche Zeitung, 31. Juli 2008
http://tinyurl.com/kodofk

Untreue oder Kampagne? Von Martin Kalitschke, M├╝nstersche Nachrichten,
31. Juli 2008
http://tinyurl.com/n96rc7

Das Kreuz - Faszination und Verwunderung. Forum am Freitag. ZDF
http://www.forumamfreitag.zdf.de/

(2) Die Aberkennung des Kulturpreises f├╝r Navid Kermani. Stadt M├╝nster
http://tinyurl.com/mwc2sk

(3) Ein Abgrund an Toleranz. Von Calamitas, Die Flache Erde, 25. Mai 2009
http://tinyurl.com/lgtjp6

Navid Kermani in den deutschen Medien: Armes Deutschland! 17. Mai 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-05-17_19-30-41.html

(4) Times mager. Im Funkloch. Von Christian Thomas, FR-online.de, 29. Mai 2009
http://tinyurl.com/mgbt9t

"frankfurter rundschau" "navid kermani" 13 200 Angebote
http://tinyurl.com/nsc2xj

(5) Hellmut Ritter: Das Meer der Seele - und der T├╝mpel von Navid Kermani.
26. August 2007/ 16. Mai 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-05-16_18-08-37.html

(6) Wissenschaftliche Tagung "Das B├Âse". Festveranstaltung und Tagung zur Feier des zwanzigj├Ąhrigen Bestehens des Forschungsinstituts, 10./11. Oktober 2008
http://tinyurl.com/m3r4sx

Schwerpunktthema: Religion in der Gegenwart. FIPH Journal Nr. 12,
September 2008, S. 3
http://fip-hannover.de/veroeffentlichungen/journale/FIPH-Jou rnal-2008-Herbst.pdf

(7) Bernd Radtke: ├ťber wissenschaftliche Redlichkeit. Zeitschrift der
Deutschen Morgenl├Ąndischen Gesellschaft. Band 159, Heft 1, 2009,
Harrassowitz Verlag, S. 15-22
http://tinyurl.com/pcq4ar
Der Artikel ist nicht online. Ich habe ihn archiviert.

(8) 20-Jahrfeier des fiph, fiph Journal Nr. 13, April 2009, S. 17
http://tinyurl.com/nkwlwk

Forschungsinstitut f├╝r Philosophie Hannover
http://fip-hannover.de/

(9) Koran. Zentralrat der Muslime in Deutschland
http://www.islam.de/25.php

Dank und W├╝nsche der Muslime zu Weihnachten und zum Neuen Jahr.
1. Januar 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-01-01_23-57-30.html

(10) Kant hat dasselbe wie Kermani gelehrt. Von Friedrich Wilhelm Graf,
FAZ.NET, 21. Mai 2009
http://tinyurl.com/pcqt6m

Navid Kermani. Ich k├Ânnte an ein Kreuz glauben. Von Gustav Seibt, sueddeutsche.de, 15. Mai 2009
http://www.sueddeutsche.de/politik/225/468788/text/

Ab, auf den Altpapierhaufen der Geschichte! 16. November 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-11-16_16-45-35.html

SZ empfiehlt Redakteuren "neue Lebensplanung". Von Kai-Hinrich Renner,
WeltOnline, 15. November 2008
http://tinyurl.com/5eapd8

(11) Bucerius Law School. Hochschule f├╝r Rechtswissenschaft
http://www.law-school.de/

(12) "Migrationsland Deutschland" - Podiumsdiskussion an der Bucerius Law School in Hamburg. Aktuelles und Presse, BMI, 27. Mai 2009
http://tinyurl.com/n5eaq6

(13) Migrationen im Wandel ÔÇô Wandel durch Migrationen, Zeit-Stiftung (cach├ę)
http://tinyurl.com/nrprpl

(14) Migrationen im Wandel - Wandel durch Migrationen: "Migrationsland Deutschland - Status quo und Ausblick". Informationsdienst Wissenschaft
http://idw-online.de/pages/de/event27242

(15) Podiumsdiskussion an der Bucerius Law School Hamburg. Foto.
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
http://tinyurl.com/mnpkyp

(16) "der islam herrscht, er wird nicht beherrscht", 127 Angebote bei Google
http://tinyurl.com/m8nqjz

(17) Glaubw├╝rdiges Willkommen. Navid Kermani diskutierte in Hamburg ├╝ber Migrationspolitik. Von Till Briegleb, Sueddeutsche.de, 29. Mai 2009
http://tinyurl.com/lzahe4

(18) "la pens├ęe unique" in meinem Archiv
http://tinyurl.com/l92nq3

(19) Definition von Identit├Ąt. Babylon-Wikipedia
http://woerterbuch.babylon.com/Identit%C3%A4t

(20) Psychische Erkrankungen. Laras Seiten
http://www.den-anfang-wagen.de/01/krankheiten/psych_krank02. htm

Navid Kermani in meinem Archiv
http://tinyurl.com/p9xhp4


Hoch zum Seitenanfang Diese Seite drucken
Zurück zur vorigen Seite Zum Archivdieses Abschnitts Weiter zur nächsten Seite