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Barack Hussein Obama in Kairo. Die Aufhetzung der "drei Kreise"

In der auf Einladung der Al-Azhar-UniversitÀt in der UniversitÀt Kairo, am 4. Juni 2009, gehaltenen Rede sind die Themen: (1)

I. GewalttÀtiger Extremismus in allen seinen Formen
II. Die Situation zwischen Israelis, PalÀstinensern und in der arabischen Welt
III. Rechte und den Pflichten von Nationen in Bezug auf Atomwaffen
IV. Demokratie
V. Religionsfreiheit
VI. Rechte von Frauen
VII. Wirtschaftliche Entwicklung und Chancen

Die Regierung der USA veröffentlicht von dieser Rede Übersetzungen in arabisch, bahasa indonesisch, bahasa malaiisch, chinesisch, dari, französisch, hebrĂ€isch, hindu, pashtu, persisch, punjabi, russisch, tĂŒrkisch und urdu.

Meine Analyse der Rede gilt der EinfĂŒhrung sowie den ersten beiden der sieben Themen. Der bei weitem lĂ€ngste Teil der Rede ist die EinfĂŒhrung, in der die Zuhörer dahin gebracht werden sollen, ihm und seinen Worten zu glauben. Establish Credibility heißt das in Rednerkreisen. Am Schluß dieses wichtigen Teiles mĂŒssen sie ĂŒberzeugt sein, daß der Redner qualifiziert ist, ĂŒber die Themen zu sprechen, und daß sie dem zuhören sollten, was er sagt. Ratgeber eHow gibt eine Anleitung in fĂŒnf Schritten. Schwierigkeitsgrad: mittel-einfach. (2)

Der PrĂ€sident baut seine Reden immer nach demselben Schema auf, das Osmoothie auf seiner Site vorstellt: Dank an die Gastgeber, daß er hier sprechen darf, daß einer wie er, ein Afro-Amerikaner, PrĂ€sident geworden ist, so ist es eben in Amerika, Ansprechen von fĂŒr ihn und die USA unbequemen Themen, Hinweis auf Ereignisse aus der GrĂŒnderzeit der USA, Eingestehen dessen, daß die USA nicht immer auf der Höhe der Meßlatte der GrĂŒndervĂ€ter waren (Dubbya!), Argumente einerseits und andererseits etc. (3)

Damit dient er in seiner Kairoer EinfĂŒhrung reichlich; sie ist lĂ€nger als die AusfĂŒhrungen zu den Themen III bis VI zusammengenommen. Der zweitlĂ€ngste Teil ist der letzte, VII Wirtschaftliche Entwicklung und Chancen, man könnte ihn auch "Verschiedenes" oder "Gemischtwarenladen" nennen. Er packt alles hinein, was er den Muslimen sonst noch mit auf den Weg geben will aus der Zusammenarbeit in Wirtschaft, Technologie und Bildung. EinfĂŒhrung und Verschiedenes sind fast so lang wie der ganze Rest, der kĂŒrzeste Teil handelt von Frauenrechten, der zweitkĂŒrzeste von den Atomwaffen, sie seien auch eine Quelle der Spannung zwischen den USA und der Islamischen Republik Iran, zwei nur um wenige SĂ€tze lĂ€ngere sind der Demokratie und der Religionsfreiheit gewidmet, der GewalttĂ€tige Extremismus gerĂ€t etwas lĂ€nger als die HĂ€lfte der EinfĂŒhrung, die Krone aber gebĂŒhrt dem Thema II der Rede, ĂŒber die Situation zwischen Israelis, PalĂ€stinensern und in der arabischen Welt. Dieses Themas wegen ist der PrĂ€sident der USA nach Kairo gekommen, von hier verkĂŒndet er den islamischen LĂ€ndern und den muslimischen Gemeinden der Welt, den Muslim communities around the world, daß es seine grĂ¶ĂŸte Sorge ist, ihren Anforderungen zu genĂŒgen. Übersetzungen in 14 Sprachen, wovon die HĂ€lfte auch von Minderheiten im arabischen Raum gesprochen wird, demonstrieren, daß er Israel sieht wie die glĂ€ubigen Muslime, als religiöses und nicht als staatliches Problem; das zeigt er, in dem er alle Muslime anspricht, daß er Israel zu dem am ausfĂŒhrlichsten behandelten Thema macht, noch vor dem violent extremism. So sieht´s die Hamas, so sehen es sunnitische und schiitische MuslimfunktionĂ€re, so sehen es Fundamentalisten, Extremisten und Terroristen. In die Lösung des "Israelproblems" sind alle Muslime einzubinden.

Die Frage der Befreiung von PalĂ€stina ist an drei Kreise gebunden: den palĂ€stinensischen Kreis, den arabischen Kreis und den islamischen Kreis. Jeder dieser Kreise hat seine Rolle im Kampf gegen den Zionismus. Jeder hat seine Aufgaben, und es ist ein entsetzlicher Fehler und ein Zeichen tiefer Ignoranz, auch nur einen dieser Kreise zu ĂŒbersehen. PalĂ€stina ist ein islamisches Land, das die erste der beiden Qiblas (Richtung, in die Muslime beim Beten neigen), den dritten der heiligen (islamischen) StĂ€tten und den Ausgangspunkt von Mohammeds mitternĂ€chtlicher Reise zu den Sieben Himmeln (i.e. Jerusalem) besitzt ... (Sure 17:1 Al Isra´, die nĂ€chtliche Reise).

Infolge des Umstandes dieser Angelegenheiten ist die Befreiung des Landes eine individuelle Pflicht eines jeden Muslims allerorten. Das ist die Grundlage, von der aus alle Muslime das Problem zu sehen haben; das muß von allen Muslimen verstanden werden. Wenn das Problem von dieser Grundlage aus angegangen wird, wo das volle Potential der drei Kreise mobilisiert wird, dann werden die jetzigen ZustĂ€nde sich Ă€ndern, und der Tag der Befreiung wird nĂ€herkommen ... (Sure 59:13 Al-Hasr, die Versammlung). (4)

Dieser von der Hamas, der Zweigstelle der Muslimbruderschaft, diktierten Verpflichtung aller Muslime zur Befreiung RestpalĂ€stinas von den Juden und ihrem Staat - in den 77 Prozent PalĂ€stinas, das erst Transjordanien und ab 1946 Jordanien heißt, hat die Befreiung von den Juden schon 1922 stattgefunden - scheint Barack Hussein Obama nĂ€herkommen zu wollen, wie sonst ist es zu erklĂ€ren, daß er eine Rede an die "muslimische Welt" hĂ€lt, in der mindestens die HĂ€lfte der 1,4 Milliarden Muslime in Indonesien, Pakistan, Indien und Bangladesh lebt, nicht gerechnet die Millionen Muslime in Thailand, auf den Philippinen und in der westlichen Diaspora, und dabei schon im zweiten Punkt, nach dem gewalttĂ€tigen Extremismus (sic!) auf Israelis, PalĂ€stinenser und die arabische Welt kommt. (5)

Spengler setzt in der Asia Times mit seiner Kritik bereits am Veranstaltungsort und am Thema an, wieso in Kairo, und wieso eine Rede an die "muslimische Welt"? Was wĂŒrde geschehen, wenn ein Regierungschef eines großen Landes die "christliche Welt" ansprechen wollte? Die eine HĂ€lfte der Welt wĂŒrde kichern und die andere schmollen. Er hĂ€tte besser geschrieben "eines großen islamischen Landes", dann wĂŒrde gleich die ganze Welt sich nicht mehr einkriegen vor Lachen. Spengler schlĂ€gt vor, die Veranstaltung nach New Delhi zu verlegen, in Indien ist nach Indonesien und Pakistan der Welt drittgrĂ¶ĂŸte Muslimbevölkerung beheimatet. Er begrĂŒndet das mit sehr guten Argumenten, wobei er dem US-PrĂ€sidenten anscheinend keine Absicht, sondern Ungeschicklichkeit und Kurzsichtigkeit zubilligt. (6)

Wer das Video mit dem vor Abdullah, dem saudischen König, kratzbuckelnden Barack Hussein Obama gesehen hat, wird das nicht so interpretieren; Barack Hussein Obama mobilisiert durch seine Rede, gewollt oder nicht, die muslimische Welt von Kairo aus fĂŒr den Befreiungskampf. Die Destabilisierung der Ă€gyptischen Regierung nimmt er dabei zumindest in Kauf, wenn er sie nicht als Kollateralnutzen der MuslimbrĂŒder einplant, deren Einladung zur Rede er bei Hosni Mubarak durchgesetzt hat. (7)

Auch der weltweit geachtete Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti, der spirituelle Mentor aller islamischen Fundamentalisten, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004 und Teilnehmer an hochrangigen christlich-muslimischen Dialogen, der Mitautor des die Christenheit belehrenden Offenen Briefes der 38 fĂŒhrenden muslimischen Lehrer und FĂŒhrer an Papst Benedikt XVI, wird seine Freude an der Rede des Barack Hussein Obama haben. Der unermĂŒdliche Verherrlicher des Glaubenskrieges aller Muslime gegen die Juden zur Vernichtung Israels antwortet auf seiner Fatawa-Website auf die Frage Ist ein NichtpalĂ€stinenser verpflichtet, aus einem fremden Land zu kommen, um gegen die Juden in PalĂ€stina, die unsere muslimischen BrĂŒder im Heiligen Land abschlachten, den Glaubenskrieg (isteshhad fee sabiliah) zu fĂŒhren? mit dieser Fatwa: Nicht allein die PalĂ€stinenser sind verpflichtet, den Glaubenskrieg zu fĂŒhren, was solange zu geschehen hat, bis PalĂ€stina von den Aggressoren und Besatzern befreit ist, sondern alle Muslime sind verpflichtet, ihn zu fĂŒhren, weil PalĂ€stina ein Land des Islam ist, das alle Muslime hĂŒten und vor Angriffen schĂŒtzen mĂŒssen. (8)

Die Rede des Barack Hussein Obama mobilisiert die gesamte islamische Welt gegen Israel, angefangen mit den palĂ€stinensischen und Ă€gyptischen Arabern, ĂŒber die Bevölkerungen der anderen arabischen Staaten bis hin zu den fernsten muslimischen Terrorgruppen im SĂŒden der Philippinen und im Sauerland. Der US-PrĂ€sident geht in der Rede derartig plump vor, daß man einen Eindruck gewinnt, was er von den intellektuellen FĂ€higkeiten seiner muslimischen VerbĂŒndeten hĂ€lt: nicht viel bis nichts. So jedenfalls gibt es ihm sein Redenschreiber Ben Rhodes vor, und so segnet der POTUS das ab. (9)

Barack Hussein Obamas Rede in einer EinfĂŒhrung und sieben Punkten

Er demonstriert gleich zu Beginn der Rede, daß die amerikanische Bevölkerung und die amerikanischen Muslimvereinigungen fĂŒr ihn zweierlei sind: Ich bin auch stolz darauf, die guten WĂŒnsche der amerikanischen Bevölkerung und einen Friedensgruß der muslimischen Gemeinden in meinem Land ĂŒbermitteln zu können: Salam alaikum. Gegen dieses arabisch gesprochene BegrĂŒĂŸungswort könnten nur Böswillige und andere Perser etwas einzuwenden haben - im Iran grĂŒĂŸt man rouz becheir. Er zeigt, wie weit er den muslimischen Vorstellungen von Zeit erlegen ist: Ich fĂŒhle mich geehrt, in Kairo zu sein, in the timeless city of Cairo, dieser immerwĂ€hrenden Stadt, und Gast zweier bemerkenswerter Institutionen zu sein. Er schmeichelt den Ägyptern und suggeriert eine bis in graue Vorzeit reichende Existenz der Stadt. Kairo samt der Al-Azhar UniversitĂ€t werden von den fatimidischen Eroberern im Jahr 969 d.Z. nördlich der seit 641 bestehenden arabischen Stadt Fustat gegrĂŒndet. (10)

Zum Vergleich einige andere HauptstÀdte im Mittelmeerraum: (11)

  • Athen. Neolithikum, Jungsteinzeit, ca. 5000 v.d.Z. MĂ€chtige mykenische Stadt, 1400 v.d.Z.
  • Jerusalem. 19. Jahrhundert v.d.Z.
  • Damaskus. 11. Jahrhundert v.d.Z. Machtzentrum des aramĂ€ischen Staates Aram Damascus
  • Rom. 7-5-3, "Rom kroch aus dem Ei"

Der PrĂ€sident sieht sich in einer Zeit großer Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und den Muslimen ĂŒberall auf der Welt. AuffĂ€llig ist, daß er die USA zuerst nennt, es ist wie meist bei den Schilderungen des Nahostkonfliktes, der zum israelisch-palĂ€stinensischen Konflikt wird. Zuerst wird der angebliche oder tatsĂ€chliche Verursacher genannt, man prĂŒfe es bei eindeutigen Konflikt- und KriegsfĂ€llen nach. Der PrĂ€sident unterwirft sich bereits im zweiten Absatz seiner Rede den Vorstellungen der Muslime.

Die Beziehungen zwischen dem Islam und dem Westen umfassen Jahrhunderte der Koexistenz und Kooperation, aber auch Konflikte und religiöse Kriege. Ein Blick ins Geschichtsbuch, Stichwort Das Waqf al-Andalus, und Koexistenz und Kooperation sinken in sich zusammen wie KartenhĂ€uschen, es sei denn, man betrachtet als Koexistenz die Lage, in der islamische Heere und Herrscher nicht stark genug sind zu Eroberungen. Selbst in besten Zeiten nennen die Osmanen VertrĂ€ge mit den kuffar, den UnglĂ€ubigen, kapitĂŒlasyonlar, Kapitulationen, seit 1352 verteilen sie Fremdenprivilegien, die jederzeit, spĂ€testens aber mit Ableben des Sultans zur Erneuerung oder Beendigung anstehen. VertrĂ€ge mit den kuffar sind eine Gnade islamischer Herrscher. (12)

Barack Hussein Obama erwĂ€hnt nicht einmal andeutungsweise, was seitens der Muslime gegen den Westen unternommen worden ist, sondern er begnĂŒgt sich mit dem Kolonialismus westlicher LĂ€nder, more recently, in letzter Zeit, der sehr viel kĂŒrzer andauert als der islamische, in Ägypten insgesamt 43 Jahre, von 1798 bis 1801 und von 1882 bis 1922, in Algerien 132 Jahre, von 1830 bis 1962, der vielen Muslimen Rechte und Chancen versagte und einem Kalten Krieg, in dem mehrheitlich muslimische LĂ€nder zu oft als Stellvertreter benutzt wurden, ohne dass dabei RĂŒcksicht auf ihre eigenen Bestrebungen genommen wurde. Der Kolonialismus des Islams dagegen dauert ĂŒber Jahrhunderte, in Spanien, 374 bis 781 Jahre, von 711 bis 1085/1492; Griechenland, 370 bis 462 Jahre, von 1359/1451 bis 1821; Bulgarien, 482 Jahre, von 1396 bis 1878. Mehr darĂŒber und ĂŒber weitere Fehler, Verdrehungen und LĂŒgen des amerikanischen PrĂ€sidenten findet man mit Video auf der Website Occidental Soapbox. (13)

Wie immer sind die Muslime Opfer, sie werden angeblich als Stellvertreter im Kalten Krieg benutzt, eine Geschichtsklitterung, bei der sich Gamal Abdel Nasser und seine Mitstreiter aus Syrien, Jordanien und dem Irak im Grabe umdrehen dĂŒrften. Diese LĂ€nder und ihre herrschenden Cliquen haben sich freiwillig mit der Sowjetunion verbĂŒndet und davon reichlich profitiert, ebenso wie die Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre gegrĂŒndeten palĂ€stinensischen Terrororganisationen Fatah und PLO, und ebenso auch die FĂŒhrer Afghanistans, die es einmal mit der einen, einmal mit der anderen Seite halten. Ein Zbigniew Brzezinski kann keinen Afghanen zwingen, fĂŒr die USA zu kĂ€mpfen, die saudischen, uighurischen und anderen Terroristen aus islamischen LĂ€ndern und Territorien sind freiwillig ins Land gekommen. Die SelbstĂ€ndigkeit afghanischer Entscheidungen sieht man bis heute. Sie alle haben keine RĂŒcksicht auf die Bevölkerungen genommen, sie nehmen bis heute keine RĂŒcksicht, mit Ausnahme vielleicht des Irak. (14)

In der Rede des PrĂ€sidenten gibt es keine Terroristen, nur Extremisten mit einigen Adjektiven, wie violent, was von heftig bis gewalttĂ€tig manches heißen kann. Der 11. September 2001 wird heruntergespielt, Differenzen, benennt er nicht konkret, es handelt sich um einen Neuanfang auf schwankendem Boden, aus dem Ungewisen. Er behauptet, Amerika und der Islam schlössen einander nicht aus, es handele sich nicht um einen Wettbewerb. Den allerdings betreiben die FunktionĂ€re des politischen Islams im Westen seit Jahrzehnten; denn die amerikanische und westliche Gesellschaft, so wie sie (noch) beschaffen sind, schließen den Islam als politische Komponente sehr wohl als nicht kompatibel aus. Toleranz und WĂŒrde gelten im Islam nicht fĂŒr alle Menschen, sondern allenfalls fĂŒr Muslime. Wie die Nichtmuslime anzusehen und zu behandeln sind, liest man im Koran: Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die VerfĂŒhrung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Wenn das kein tödlicher Wettbewerb ist! (15)

Wie weitgehend sich der PrĂ€sident mit dem Islam identifiziert, zeigt die Benennung des Korans als Holy Koran, und ich wette hier, daß kein Herrscher eines islamischen Landes und erst recht kein islamischer WĂŒrdentrĂ€ger unsere Bibel als "Heilige Schrift" bezeichnen wĂŒrde. In Saudi-Arabien kann der Besitz einer Bibel mit der Todesstrafe geahndet werden. Von Respekt und gegenseitigem Lernen ist bei glĂ€ubigen Muslimen nicht die Rede, es ist korangemĂ€ĂŸ an uns, von den Muslimen zu lernen. Sure 1 Al-Fatiha, die Eröffnung, erklĂ€rt, warum Muslime nichts von uns lernen können: Die Juden kennen die Lehre Mohammeds und fallen ab, die Christen kennen die Lehre nicht und gehen in die Irre. Wer wollte von solchen lernen? (16)

As the Holy Koran tells us, "Be conscious of God and speak always the truth," fĂ€hrt er in seiner Rede fort. Dieses angebliche Koranzitat ist im Internet nicht aufzufinden, es ist eine freie Erfindung. Die Botschaft der USA ĂŒbersetzt dies: "Sei Gott gewĂ€rtig und spreche immer die Wahrheit." Auch Blogger haben noch nicht von einem solchen Koranvers gehört oder gelesen, es wĂ€re auch unislamisch, ist doch taqiyya, die Verstellung, ein bewĂ€hrtes und allseits empfohlenes Mittel der Muslime. Ein Kommentar meint dazu: Honesty between men (and most particularly between believers and nonbelievers) is discouraged. Aufrichtigkeit zwischen Menschen (und speziell zwischen GlĂ€ubigen und UnglĂ€ubigen) wird nicht empfohlen. So ist es. (17)

Man sieht daran, daß Barack Hussein Obama lĂŒgt, wenn er angeblich etwas aus dem Koran zitiert. So wird man auch die Äußerung einzuschĂ€tzen haben, er wĂ€re humbled by the task before us, wobei humbled zu deutsch nicht "demĂŒtig" heißt, wie die US-Botschaft anbietet, das hieße "humble", sondern gedemĂŒtigt, erniedrigt; to feel humbled heißt, sich gedemĂŒtigt fĂŒhlen, sich klein vorkommen. Das ist ein Wink desjenigen, der sich nicht entscheiden kann, ob er Muslim oder Dhimmi ist, an die muslimische Welt; die aber wird so reagieren wie der in Liebe schmachtende Lehrer, dessen stolzer SchĂŒler sich nach langer Verweigerung dem Liebenden endlich unterwirft: Du gehe fort von mir, ich liebe dich nicht mehr; denn wie kann sich ein DemĂŒtiger vor einem DemĂŒtigen demĂŒtigen? Vielleicht hilft mir ja Navid Kermani oder sonst ein Schöngeist beim Suchen dieser Stelle im unendlichen Meer der Seele, ich finde sie nicht so schnell. (18)

Der amerikanische PrĂ€sident kann noch so dick auftragen, seine muslimischen Wurzeln vom Vater her auf Generationen von Muslimen bringen, das nutzt ihm nichts, WĂŒrde und Frieden, die Muslime in Chicago gefunden haben, lassen sie doch erst recht fragen, warum er nicht bei seinem im indonesischen Paß eingetragenen muslimischen Glauben geblieben ist, und wen meint er mit den Muslimen dort, die Chicago-Abteilung der Black Panther, die mit Hauptquartier in Chicago residierende und wirkende Nation of Islam?

Vielleicht bemerkt er das Zögern der frommen Zuhörer, bei denen er seine GlaubwĂŒrdigkeit noch nicht so recht etabliert hat; denn er legt nach, daß man rote Ohren kriegt: Als Geschichtsstudent weiß ich auch um die Schuld der Zivilisation gegenĂŒber dem Islam. Es war der Islam – an Orten wie der Al-Azhar UniversitĂ€t – der das Licht der Bildung ĂŒber so viele Jahrhunderte getragen und den Weg fĂŒr die europĂ€ische Renaissance und AufklĂ€rung bereitet hat. Es waren Innovationen in muslimischen Gesellschaften, durch die die Ordnung der Algebra entstanden, unser magnetischer Kompass und die Instrumente der Navigation, unsere FĂ€higkeit, Federhalter herzustellen und unsere Beherrschung des Drucks sowie unser Wissen um die Verbreitung von Krankheiten und wie sie geheilt werden können.

Zu dieser Geschichtsklitterung kann man es, wenn man mit Lachen ĂŒber die angebliche Wegbereitung von Renaissance und AufklĂ€rung durch den Islam fertig ist, kurz machen: Algebra: Perser bzw. Uzbeke; Kompass: Italiener oder Chinese; Medizin: spanische und persische Juden; Druck: Chinesen; Null: Inder. (19)

Sylvain Gouguenheim hat in seinem Buch Aristote au Mont Saint Michel das Nötige zum Thema notiert. (20)

Als wenn es noch nicht genug wĂ€re, setzt Barack Hussein Obama noch eins drauf: Im Verlaufe der Geschichte hat der Islam durch Worte und Taten die Möglichkeiten der religiösen Toleranz und ethnischen Gleichberechtigung demonstriert. Das ist so hanebĂŒchen, daß man stumm bleibt und sich die folgenden SĂ€tze ĂŒber den Islam, der immer Teil der Geschichte Amerikas war, mit gequĂ€lter Gelassenheit zumutet. (21)

Mein Archiv ist voll von dieser angeblichen Toleranz des Islams, angefangen beim Waqf al-Andalus ĂŒber das Sklaventum im Islam, die Judenverfolgungen seit 1 400 Jahren bis zur ebenfalls angeblichen Bereicherung der USA durch den Islam, schon im 18. Jahrhundert. AusfĂŒhrlich kann man darĂŒber lesen in meinem Artikel ĂŒber den Islamkonvertiten, der Kongreßabgeordneter der Demokraten wird. Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft. Da ist nichts von der Verteidigung unserer Verfassung zu merken, wozu Thomas Jefferson den Koran erworben hat, steht in meinem Artikel: er will begreifen, was die muslimischen Karamanli antreibt, die jungen USA, die ihnen nichts tun, auf dem Meer anzugreifen, sie zu berauben, zu versklaven oder zu ermorden. Die Karamanli fĂŒhren vor den KĂŒsten Tripolitaniens gegen die USA einen Seekrieg, von 1801 bis 1805, und 1815 noch einmal gemeinsam mit Tunis und Algers. Die Ereignisse gehen ein in die Hymne der US Navy: (22)

From the halls of Montezuma,
To the shores of Tripoli;
We fight our country´s battles
In the air, on land, and sea ...

So haben die Muslime die USA schon Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts bereichert. In den AnfĂ€ngen der USA gibt es keinen Kolonialismus, keinen US-Imperialismus, kein Erdöl, keinen Staat Israel, und dennoch gelten die gleichen Gesetze des Islam wie heute. Und was die vom PrĂ€sidenten erwĂ€hnten Nobelpreise angeht, die von den Muslimen errungen werden, von denen entgegen seiner Behauptung keiner aus den USA stammt, so liefert Pamela Geller dazu die Aufstellung der fĂŒnf Muslime und der 164 Juden im Vergleich zur GrĂ¶ĂŸe der Bevölkerung: 1, 2 Milliarden Muslime (20 Prozent der Weltbevölkerung) vs. 14 Millionen Juden (0,2 Prozent der Weltbevölkerung). Barack Hussein Obama beschĂ€mt mit der ErwĂ€hnung die Muslime, die ihm solchen Hohn nicht verzeihen werden. (23)

Dann phantasiert der PrĂ€sident darĂŒber, was Islam ist und was nicht. Dazu kann man sagen: Islam ist das, was die Muslime selbst seit 1 400 Jahren von ihm sagen, nĂ€mlich grundsĂ€tzlich immer dasselbe. Fechten gegen negative Stereotypen, wo immer sie auftreten, das wird bei ihm zum Fechten gegen die Tatsachen, zur Spiegelfechterei. Auch die Gegenseitigkeit ist reine Phantasie, sie entspricht nicht der islamischen Lehre: Aber das gleiche Prinzip muss fĂŒr die muslimischen Wahrnehmungen der Vereinigten Staaten gelten. Er wirft in seiner Rede mit "mĂŒssen", "wir mĂŒssen", "sie mĂŒssen", nur so um sich. Das hat er mit dem Salafisten Tariq Ramadan gemein, der die im Islam ĂŒblichen Anordnungen gibt, Anweisungen, was die Unterworfenen zu tun haben. (24)

Kein Mensch muß mĂŒssen, und ein Derwisch mĂŒĂŸte? fĂ€llt einem dazu die MĂ€r vom Nathan ein. (25)

Der Begriff "Kultur" und andere Begriffe, die er einsetzt, sind nicht exakt definiert, Gott wird mit Allah gleichgesetzt, "Frieden" im Islam sieht er anscheinend als Frieden an, wie wir ihn verstehen, das ist der Trick des Ben Rhodes, er versteckt hinter Begriffen, die im Islam und im Westen unterschiedliche Bedeutung haben, die beliebig interpretierbare Botschaft seines Herrn. Lobpreisungen ĂŒber Moscheen in den USA, 1 200 an der Zahl, keine Ahnung, was eine Moschee bedeutet, was sie von Kirchen und Synagogen unterscheidet - oder doch Ahnung, und es ist gewollt? (26)

Es folgt eine Breitseite gegen Frankreich und sein Schleier- und Kopftuchverbot in öffentlichen GebĂ€uden, in Schulen und Ämtern. Stolz berichtet der US-PrĂ€sident darĂŒber, daß die muslimischen MĂ€dchen und Frauen in den USA gern und freiwillig ihre KopftĂŒcher tragen; sie haben dort anscheinend die Unterwerfung verinnerlicht.

Jetzt nÀhert er sich dem ersten Thema seiner Abhandlung, dem gewalttÀtigen Extremismus - den Terrorismus hat er aus der Rede verbannt. Vorher erwÀhnt er noch eben ohne jede ErklÀrung Bosnien und Darfur.

I. GewalttÀtiger Extremismus in allen seinen Formen

So bietet die US-Botschaft die Übersetzung an. Mit dem Islam seien die USA nicht im Krieg, das wĂŒrden sie niemals sein, sondern sie stellen sich (sic!) unnachgiebig gegen die gewalttĂ€tigen Extremisten, ein Adjektiv "islamisch" fehlt, obgleich es sich doch um die Rede an die muslimische Welt handelt. Nun weiß man aber, daß zum Krieg nur einer reicht, und der Islam befindet sich mit dem Westen im Krieg, mit dem dar al-harb, dem Haus des Krieges. Das ist herrschende islamische Lehre, da mag Barack Hussein Obama noch so nett betteln. Osama bin Laden ist nur eine Art Speerspitze im Glaubenskrieg. (27)

FĂŒr die Muslime weltweit ist Osama bin Laden mitnichten zu verabscheuen, im Gegenteil, er ist in der islamischen Welt geachtet. Seine Terrortruppen ermorden nicht nur UnglĂ€ubige, sondern sie sind ebenso her hinter den Regierungen der islamischen LĂ€nder, die sich gegen die totale Vereinnahmung durch die MuslimbrĂŒder oder wahhabitischen Fundamentalisten wehren. Das scheint den PrĂ€sidenten nicht zu beunruhigen, sonst hĂ€tte er seine Rede nicht von Kairo aus an die muslimische Welt gehalten. Er schafft einen weiteren Sargnagel fĂŒr die islamischen Nationalstaaten zugunsten der grenzenlosen Ummah.

Mit dem Heiligen Koran hat´s der PrĂ€sident, der aber nicht mit ihm, und so greift er beim nĂ€chsten Zitat wieder daneben. Diesmal gibt´s zwar einen Ă€hnlichen Vers, Sure 5:32, aber er zitiert nur ein BruchstĂŒck, sinnentstellend spricht er von whoever kills an innocent. Wer unschuldig ist, das bestimmt in diesem Krieg die Politideologie Islam. Die Fatawa-Produzenten Yusuf al-Qaradawi und Said Ramadan al-Bouti verkĂŒnden es in ihren kleinen Fatawa-Fabriken immer wieder, daß in Israel niemand unschuldig sei, vom SĂ€ugling bis zum Greis. Die Verfassung der Hamas weiß es ebenso, nur Barack Hussein Obama hat noch Defizite. Zwar nicht fĂŒr Yusuf al Qaradawi, der hat ein Millionen- Dollar-Konto in den USA, aber fĂŒr andere seinesgleichen sind auch die US-BĂŒrger alle schuldig, bis auf die Muslime, die sich von den USA und ihrer Regierung distanzieren, oder die, wenn sie im Apparat tĂ€tig sind, wie Keith Ellison, dort die Islamisierung des Landes betreiben.

Das entstellt zitierte Zitat aus dem Koran ist der Mishnah entnommen, der Ă€ltesten post-biblischen Kodifizierung des jĂŒdischen Gesetzes. Tilman Nagel weist in seinem Werk Mohammed. Leben und Legende darauf hin, auf Mishna-Sanheddrin 4:5. "Deshalb ist der Mensch als einer geschaffen worden, um dich zu lehren, daß, wer eine Person in Israel vernichtet, so zu betrachten ist, als habe er die ganze Welt vernichtet, wer aber jemanden in Israel erhĂ€lt, als habe er die ganze Welt erhalten" ... Dieser Koranvers wird im sogenannten christlich-islamischen Dialog gern zitiert, um zu behaupten, der Islam, der Friede sei, kenne ein generelles Tötungsverbot. In Wahrheit geht es jedoch, wie schon in der jĂŒdischen Vorlage, nur um die Einheit und den Erhalt der eigenen Gemeinschaft. (28)

WĂ€hrend die Mishnah sich an die Juden richtet, Ge- und Verbote regeln das Miteinander der eigenen Gemeinschaft, richtet sich Mohammed ebenfalls an die Juden, was Barack Hussein Obama verschweigt: Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hĂ€tte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wĂ€re, es so sein soll, als hĂ€tte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhĂ€lt, es so sein soll, als hĂ€tte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach begingen viele von ihnen Ausschreitungen im Land.

In dem Vers ist nicht die Rede von Unschuldigen, und was die heutigen Muslime beispielsweise darunter verstehen. Von der sechs Millionen Juden zÀhlenden Bevölkerung Israels ist keiner unschuldig. Auch Salman Rushdie und Theo van Gogh sind keine unschuldigen Menschen, die Todesfatawa gegen sie berufen sich auf Sure 5:33.

Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg fĂŒhren und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen HĂ€nde und FĂŒĂŸe wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird fĂŒr sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil. (29)

Dem Islam nach ist kein einziger UnglĂ€ubiger unschuldig und erst recht kein Jude, der auf ehemals islamischem Gebiet wohnt. Der Satz gilt nur fĂŒr die Ummah, unter Muslimen. Jeder Muslim darf dem Koran nach jederzeit im Namen Allahs töten; der Imperativ "Tötet!" kommt im Koran 25mal vor.

Als er auf den Irak kommt, rĂ€umt der PrĂ€sident indirekt ein, daß er die Politik seines VorgĂ€ngers gutheißt, er glaubt (sic!), daß es der irakischen Bevölkerung letztendlich ohne den Tyrannen Saddam Hussein besser geht. Wie man ihn ohne den Krieg hĂ€tte beseitigen und der Bevölkerung zu einem lebenswerten Leben hĂ€tte verhelfen sollen, sagt er nicht, aber er glaubt (sic!) auch, dass die Ereignisse im Irak die Vereinigten Staaten an die Notwendigkeit der Diplomatie und des internationalen Konsenses zur Lösung von Problemen erinnert haben, wann immer dies möglich ist. Wie bekannt, sind Diplomatie und Konsens in diesem Fall nicht möglich gewesen, die Rede aber ist so formuliert, daß man annehmen kann, Barack Hussein Obama meinte heute noch, sie wĂ€ren im Jahr 2003 möglich gewesen.

Was die Schließung des Gefangenenlagers in GuantĂĄnamo Bay bis Anfang kommenden Jahres angeht, so wendet er keinen Satz darauf mitzuteilen, wohin die Gefangenen ausreisen sollen. Einige ergriffen der Rede lauschende Deutsche, besonders im MĂŒnchner Raum, hĂ€tte das vielleicht Gewißheit gebracht, daß sie die auf dem Kampffeld aufgelesenen uighurischen Muslime schon bald bei sich aufnehmen dĂŒrfen.

II. Die Situation zwischen Israelis, PalÀstinensern und in der arabischen Welt

Nach dem gewalttĂ€tigen Extremismus ist sie die zweite große Quelle fĂŒr Spannungen, und das Thema muß deshalb in seiner Rede an die Muslime der Welt den grĂ¶ĂŸten Raum einnehmen. AusfĂŒhrlich referiert der PrĂ€sident die Lage, wobei Israel wie immer zuerst genannt wird, so wird der Verursacher besser deutlich. Den seit 1 400 Jahren bestehenden islamischen Judenhaß erwĂ€hnt er nicht. Judenverfolgung reduziert er auf den Holocaust, auf den er auch die GrĂŒndung Israels zurĂŒckfĂŒhrt. Von Wilhelm Marr, 1879, von Basel, 1897, von der Balfour Declaration, 1917, sowie von den zahlreichen Versuchen, vor dem Beginn der Vernichtung der europĂ€ischen Juden eine Heimstatt fĂŒr Juden in PalĂ€stina zu schaffen, hat er nicht vernommen. Er setzt die Bestrebungen der Juden fĂŒr eine Heimat mit denen der Araber RestpalĂ€stinas gleich. Er weiß anscheinend nicht, daß es bereits einen palĂ€stinensischen Staat gibt. Man kann dazu stehen, wie man will, aber 1922 haben die Araber von den Briten 77 Prozent PalĂ€stinas fĂŒr sich bekommen, auf dem Silbertablett. Das reicht ihnen nicht, sie wollen mehr, nach dem Phased Plan, vom 9. Juni 1974, wollen sie schrittweise alles, und der US-PrĂ€sident ist ihr Sprachrohr. (30)

Um das Schicksal der Juden seit 1 400 Jahren einerseits und das der palĂ€stinensischen Araber seit 60 Jahren andererseits vergleichbar zu machen, faßt der PrĂ€sident 1340 Jahre in neun Worte zusammen: Überall auf der Welt wurden Juden seit Jahrhunderten verfolgt. Der seit Mohammed bestehende Judenhaß, die Verfolgungen und Pogrome in den islamischen Staaten, sie sind wie die Judenverfolgungen in den christlichen Staaten einbegriffen in die Ortsbezeichnung ĂŒberall auf der Welt. Hier eine nicht vollstĂ€ndige AuszĂ€hlung bis zum Beginn der ersten Einwanderungen von Juden in das osmanische PalĂ€stina, der ersten Alijah (1882 bis 1903), in der 20 000 bis 30 000 Juden aus Osteuropa, Rußland, RumĂ€nien sowie dem Jemen ankommen: (31)

  • 627: Mohammeds AnhĂ€nger ermorden zwischen 600 und 900 Juden der zwei wichtigsten jĂŒdischen StĂ€mme,
  • 8. Jahrhundert: unter Idris I. werden ganze jĂŒdische Gemeinden umgebracht;
  • 1066: Kreuzigung des jĂŒdischen Wezirs (Ministers) von Granada und anschließende Ermordung von 5000 Juden;
  • 12. Jahrhundert: von den Almohaden werden die Juden entweder zwangskonvertiert oder ermordet;
  • 1465: Tausende von Juden in Fez/Marokko ermordet, nur 11 bleiben am Leben; daraufhin Ă€hnliche Massaker in ganz Marokko;
  • 1589: Brandschatzung und PlĂŒnderung des Judenviertels von Istanbul (in diesem Fall durch TĂŒrken);
  • 1785: In Libyen ermordet Ali Burzi Pasha Hunderte von Juden;
  • 1805, 1815 und 1830: In Algier werden Juden massakriert;
  • 15. Juni bis 17. Juli 1834: Das vergessene Pogrom von Safed;
  • Zwischen 1864 und 1880 werden in Marokko mehr als 300 Juden ermordet.

Barack Hussein Obama jedoch kommt, wie auch bei manchen europĂ€ischen Linken ĂŒblich, unmittelbar beim Holocaust der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts und in Buchenwald an, von den "PalĂ€stinensern" trennen ihn nur noch ungefĂ€hr 25 Jahre, und die Symmetrie ist hergestellt. PalĂ€stinenser mit Forderungen auf einen Nationalstaat gibt es erst seit dem Sechstagekrieg von 1967, vorher verstehen sie sich als Araber, verwaltet von Ägypten und Jordanien. Einige behaupten, RestpalĂ€stina gehöre zu Syrien, viele reisen erst wenige Jahre vor der GrĂŒndung Israels aus anderen arabischen Staaten in PalĂ€stina ein, weil die Juden durch ihre Unternehmungen ArbeitsplĂ€tze schaffen. Die "gewalttĂ€tigsten Extremisten" unter ihnen organisieren sich ab Ende der 50er Jahre in Fatah, PLO, PFLP und anderen "Extremisten"-Gruppen, nicht um einen Staat zu grĂŒnden, sondern um Israel zu vernichten.

Ist die Geschichte der Juden im Nahen Osten so zusammengestrichen, geht Barack Hussein Obama zu denen ĂŒber, die ihm am Herzen liegen, fĂŒr die er die Rede ĂŒberhaupt nur hĂ€lt: Andererseits lĂ€sst es sich auch nicht leugnen, dass die PalĂ€stinenser – Muslime und Christen – auf der Suche nach einer Heimat gelitten haben. Seit mehr als sechzig Jahren ertragen sie den Schmerz der Vertreibung. Viele warten in FlĂŒchtlingslagern im Westjordanland, im Gazastreifen und den angrenzenden LĂ€ndern auf ein Leben in Frieden und Sicherheit, das sie noch nie haben fĂŒhren können. Sie ertragen die tĂ€glichen DemĂŒtigungen – kleine und große – die die Besatzung mit sich bringt. Es besteht also kein Zweifel: Die Situation fĂŒr die PalĂ€stinenser ist unertrĂ€glich.

Auf der Website FresnoZionism.org gibt´s dazu mehr. (32)

Als selbstverstĂ€ndlich geht aus der Rede hervor, daß die Araber in allen FĂ€llen durch die Israelis vertrieben worden sind, warum sie in FlĂŒchtlingslagern warten, ĂŒber die Jahre subventioniert mit Millionen und Milliarden Dollar und Euro, anstatt von ihren muslimischen GlaubensbrĂŒdern in die arabischen Staaten eingebĂŒrgert zu werden, ist nicht der Rede wert. FĂŒr die Leiden der Besatzung wird allein Israel verantwortlich gemacht, was ist mit den Selbstmordattentaten, was ist damit, daß die Hamas in Gaza von den WĂ€hlern die Mehrheit der Stimmen bekommen hat und dort fest im Sattel sitzt? Als Feindseligkeiten und stĂ€ndige AnschlĂ€ge faßt der Redner die Verbrechen der palĂ€stinensischen Araber zusammen, es fehlt noch der Begriff ScharmĂŒtzel.

Vergleich und Gleichsetzung der AnsprĂŒche Israels und der PalĂ€stinenser durchziehen die Rede, es gibt weder Ursache noch Wirkung, es gibt keine Geschichte. Der PrĂ€sident kennt die einzige Lösung, sie bestehe darin, dass die WĂŒnsche beider Seiten durch zwei LĂ€nder erfĂŒllt werden, in denen Israelis und PalĂ€stinenser jeweils in Frieden und Sicherheit leben. Wer sagt es dem Barack Hussein Obama, daß dies nicht der Wunsch der palĂ€stinensischen Araber ist, sondern die schrittweise Eroberung des Gebietes gemĂ€ĂŸ dem unverĂ€ndert gĂŒltigen Phased Plan, vom 9. Juni 1974. Er steht im Einklang mit der islamischen Lehre, daß einmal muslimisches Gebiet niemals hergegeben werden darf, daß verlorenes Gebiet zurĂŒckzuerobern ist - und wer im Westen weiß, daß dies auch gilt fĂŒr Spanien, den Balkan, Sizilien SĂŒdfrankreich etc. (30)

Wer kennt den Plan der MuslimbrĂŒder zur Islamisierung und Eroberung der Welt, vom 1. Dezember 1982, The Muslim Brotherhood "Project"? Die vom PrĂ€sidenten vorgeschlagene Lösung wĂŒrde diesem "Projekt" bestens genĂŒgen. (33)

Die VorschlĂ€ge des amerikanischen PrĂ€sidenten sind nicht im Interesse Israels, auch wenn er das behauptet - ob wider besseres Wissen, sei dahingestellt. Sie sind ebenfalls nicht im Interesse der USA und der ĂŒbrigen Welt; denn mit der Schaffung eines zweiten palĂ€stinensischen Staates als Nachbar von Jordanien und Israel fingen fĂŒr diese beiden Staaten völlig neue politische, wirtschaftliche und militĂ€rische Probleme an.

Der PrĂ€sident behauptet: Widerstand durch Gewalt und Morden ist falsch und fĂŒhrt nicht zum Erfolg. Hat er eben erklĂ€rt, er sei Student der Geschichte gewesen? Allein Gewalt und Morden fĂŒhren den Islam seit seiner GrĂŒndung zum Erfolg, er beruht darauf, warum sollten die Muslime davon Abstand nehmen? LĂ€nder Europas, Asiens und Afrikas werden gewaltsam islamisiert, durch Vertreibung, Enteignung, Mord, die Herrscher ermorden auch Konkurrenten; so entsteht im 7. Jahrhundert die Schia, durch Mord. Sunnitische und schiitische Herrscher bauen ihre WillkĂŒrherrschaft auf Mord, dem die Kalifen Omar (644), Uthman (656) und Ali (661) zum Opfer fallen, drei der vier "Rechtgeleiteten Kalifen"; Hussein, Sohn des Ali, wird in Kerbala von der Konkurrenz um die Macht geschlagen (680).

Es war ein friedliches und entschlossenes Beharren auf den Idealen, die bei der GrĂŒndung der Vereinigten Staaten das KernstĂŒck waren. Es soll ihm niemand gesagt haben, daß die Grundwerte der USA und des Westens keine Ideale des Islams sind? Frieden ist erreicht, wenn der Islam herrscht, das heißt "Islam ist Frieden". Hier exemplarisch eine Ansage an Geert Wilders: (34)

Wir sind nicht daran interessiert, dieses oder jenes zu verurteilen, sondern daran, Euch wissen zu lassen, daß der Islam ganz Europa beherrschen wird, einschließlich Deiner Heimatstadt, und die Kopfsteuer wird ĂŒber Dein Land verhĂ€ngt werden, alle UnglĂ€ubigen in Erniedrigung haltend, bis sie sich dem Islam unterwerfen. Laßt uns daran erinnern, daß Tausende von Muslimen in Deiner NĂ€he wohnen; so machÂŽ Dich immer auf das Unvorhergesehene gefaßt. ... Du sagtest, "der Islam will herrschen, unterwerfen und trachtet danach, unsere westliche Zivilisation zu zerstören." Das ist richtig. ... Wir hassen Euch nicht fĂŒr Euere Freiheiten, weil wir diese Freiheiten nicht als Wert ansehen, wir hassen Euch Eueres Unglaubens und Eueres Trotzes wegen.

Raketen auf schlafende Kinder abzufeuern und alte Damen in Bussen in die Luft zu sprengen, ist sehr wohl Ausdruck von Macht. Dem Islam geht es dabei nicht um moralische AutoritĂ€t, sondern um die Erringung der Herrschaft, wozu Gewalt eingesetzt wird. Zum dead end könnte das fĂŒr die Eroberer nur dann werden, wenn der Westen sich darauf besönne, dem entgegenzutreten, das aber ist weiter entfernt denn je, wie man nicht nur an der Rede des PrĂ€sidenten sehen kann, sondern tĂ€glich an den Reaktionen von Politikern und MSM auf UnverschĂ€mtheiten und Gewalt von Muslimen.

Warum sollte die PalĂ€stinensische Autonomiebehörde die FĂ€higkeit zu regieren entwickeln? Sie bekommt seit Jahren Millionen Dollar und Euro genau dafĂŒr, daß sie das nicht tut, sondern gegen Israel vorgeht und ihre Kinder in SchulbĂŒchern und in Kindersendungen Haß auf Juden lehrt. Die Äußerungen des PrĂ€sidenten zur Hamas werden deren KĂ€mpfer mit GelĂ€chter quittieren, wie ein Schulmeister erzĂ€hlt er diesen Terroristen, was sie zu tun hĂ€tten. Die Bevölkerung hat die Hamas genau ihrer Eigenschaften wegen gewĂ€hlt - und nicht trotzdem. Die Hamas kann das Existenzrecht Israels nicht anerkennen, selbst wenn sie es wollte; es wĂ€re das Ende ihrer Existenz, die sich grĂŒndet im Vernichtungswillen.

Es folgt die nĂ€chste Symmetriebildung und Gleichsetzung, nun kommt, was die Israelis zu tun haben, ein Existenzrecht PalĂ€stinas anzuerkennen. Wie aber könnte etwas anerkannt werden, das gar nicht existiert? Das sagen die palĂ€stinensischen Araber selbst, und das machen sie deutlich, in dem sie eben keine Regierungsstrukturen bilden. Ihre FĂŒhrer bestimmen den Kampf zur Vernichtung Israels als Aufgabe der palĂ€stinensischen Araber. Der Aufbau eines Staates stĂŒnde dem entgegen; denn wer HĂ€user baut und gesellschaftliche Strukturen schafft, der kĂ€mpft nicht. GegenĂŒber der Zeitung Al-Bayan meint Fatah-FĂŒhrer Faruq al-Qaddumi alias Abu Lotf, am 11. Januar 2003, der Widerstand sei die Grundlage fĂŒr die nationale Einheit, was umgekehrt heißt, dass die palĂ€stinensische Gesellschaft auseinanderfiele, wenn sie sich fĂŒr den Frieden mit Israel entschiede. Er sagt damit indirekt, dass es im Grunde keine palĂ€stinensische Nation gibt. Das behaupten viele Israelis schon lange und werden dafĂŒr gescholten. (35)

Israel muss auch seiner Verpflichtung nachkommen und sicherstellen, dass die PalĂ€stinenser leben, arbeiten und ihre Gesellschaft voranbringen können. Daran hindern sich die palĂ€stinensischen Araber selbst. Der Staat Israel hat erst einmal die Sicherheit seiner eigenen Bevölkerung zu gewĂ€hrleisten, die israelischen Araber eingeschlossen, aller Israelis. Warum denn haben die Araber frĂŒher leben und arbeiten können, als es noch nicht angesagt war, fast tĂ€glich die Grenzen des Staates durch Kassambeschuß zu verletzen? Selbst wenn niemand getroffen wĂŒrde, es ist ein permanenter Angriff auf die SouverĂ€nitĂ€t des Staates. Menschen, denen Nationalstaaten weniger bedeuten als ihre Religion, die zugunsten der Ummah und des Kalifats die Staaten auflösen wollen, werden niemals freiwillig mit den Angriffen und Attentaten aufhören, man mĂŒĂŸte sie dazu zwingen. Das aber liegt dem US-PrĂ€sidenten ferne.

Am 16. November 2008 bringt die Sunday Times den KnĂŒller, den Barack Obama jetzt in seiner Rede wiederholt: Er will die von Saudi-Arabien am 28. MĂ€rz 2002 eingebrachte und von der Arabischen Liga sowie von Tsipi Livni, der Außenministerin Israels, gebilligte Arabische Friedensinitiative unterstĂŒtzen. Israel hĂ€tte ein Vetorecht, die 1948 vertriebenen oder ausgewanderten arabischen FlĂŒchtlinge betreffend, wĂ€re aber verpflichtet, die Golanhöhen an Syrien zurĂŒckzugeben und mĂŒĂŸte Ostjerusalem fĂŒr die Einrichtung einer palĂ€stinensischen Hauptstadt abtreten. Auch der israelische PrĂ€sident Shimon Peres, FriedensnobelpreistrĂ€ger und "Taube", sowie der seinerzeit noch seines Amtes waltende korrupte Ehud Olmert billigen den Plan. Einzelheiten zu diesem Angriff auf die Sicherheit Israels kann man in meinem Artikel Barack Obama unterstĂŒtzt die "Arabische Friedensinitiative"? lesen. (36)

Die israelische Außenministerin, der MinisterprĂ€sident und der PrĂ€sident sind nicht die einzigen Juden, die sich positiv aussprechen. Die amerikanischen Juden, von denen 75 Prozent Barack Hussein Obama gewĂ€hlt haben, sind mehrheitlich ebenfalls einverstanden mit dem Ausverkauf. Der Betreiber der Website Tundra Tabloids beklagt jetzt, daß auf den Tag genau ein Jahr, nachdem der PrĂ€sidentschaftskandidat vor einer begeisterten Versammlung des AIPAC erklĂ€rt, Jerusalem gehöre auf immer ungeteilt zu Israel, diese Zusicherung bricht. Er hat aber bereits am folgenden Tag diese Zusicherung zurĂŒckgenommen, was seine Wahlhelfer nicht veranlaßt hat, das Video bei YouTube zu entfernen. (37)

Und siehe da, das von der Kampagne BarackObamadot.com eingestellte Video mit der Zusicherung ist heute noch aufzurufen, 119 194 Personen haben sich diese LĂŒgen bis heute angetan. Er erklĂ€rt unter rauschendem, nicht enden wollendem Beifall der Teilnehmer der AIPAC-Veranstaltung: Jerusalem must remain the capital of Israel and it must remain undivided. Jerusalem muß die Hauptstadt Israels bleiben, und die Stadt muß ungeteilt bleiben. (18:56). Schon einen Tag spĂ€ter tritt er von dieser KĂŒhnheit zurĂŒck und relativiert seine Zusicherung. Ich habe darĂŒber im Artikel McCain/Obama: Impressionen aus der Meta-Kampagne berichtet. (38)

Die PrĂ€sidentschaft Barack Hussein Obamas ist eine einzige LĂŒge, angefangen bei seiner bis heute nicht im Original veröffentlichten Geburtsurkunde ĂŒber Ergebnisse seiner Studienzeit, seine politischen und privaten Freundschaften bis zur Zusicherung, er werde sich immer dafĂŒr einsetzen, daß Ostjerusalem zu Israel gehöre und Jerusalem ungeteilt bleiben solle.

Ihm und seinen politischen Freunden in den USA und in Europa sowie allen MuslimfunktionĂ€ren und Islam-Lobbyisten, die sich nun ihren Zielen wieder einen Schritt nĂ€her wĂ€hnen, empfehle ich die LektĂŒre der Heiligen Schrift, und dort das Kapitel Zacharia 12. (39)

6. Juni 2009

Update: Barack Hussein Obama vergaß mich!

Bei allen Reden des PrĂ€sidenten ĂŒber "einen Neuanfang zwischen den Vereinigten Staaten und den Muslimen in aller Welt" und gemeinsamen "Prinzipien von Gerechtigkeit und Fortschritt" haben weder er noch jemand seiner Umgebung, und sicherlich niemand in der Zuhörerschaft sich daran gestört, daß ein kleines Detail in der Rede fehlte: er vergaß mich.

Der PrĂ€sident sagte niemals ein Wort von mir. Oder eigentlich ĂŒber keinen der anderen ungefĂ€hr 800 000 Juden, die im Nahen Osten geboren wurden, die aus der arabischen und muslimischen Welt geflohen oder kurzerhand deshalb vertrieben worden sind, weil sie im 20. Jahrhundert jĂŒdisch sind. (40)

11. Juli 2009

Quellen

(1) The President´s Speech in Cairo on America´s relationship with Muslim communities around the world: A New Beginning. Video. Posted by Jesse Lee, The Whitehouse, June 4, 2009
http://www.whitehouse.gov/blog/NewBeginning/

Text: ObamaÂŽs Speech to the Muslim World. Atlas Shrugs, June 4, 2009
http://tinyurl.com/re8cpm

US-Außenpolitik, 4. Juni 2009. Ein Neuanfang. Rede Teil I
http://amerikadienst.usembassy.de/us-botschaft-cgi/ad-detail ad.cgi?lfdnr=2366

US-Außenpolitik, 4. Juni 2009. Ein Neuanfang, Rede Teil II
http://amerikadienst.usembassy.de/us-botschaft-cgi/ad-detail ad.cgi?lfdnr=2365

Obamas Rede an die Muslime auf Deutsch
http://tinyurl.com/qjjod7

(2) How to Establish Credibility as a Public Speaker.
By eHow Careers & Work Editor
http://www.ehow.com/how_2054641_establish-credibility-speaki ng.html

(3) Write-Your-Own Obama Speech. by sam, Osmoothie, June 5, 2009
http://osmoothie.com/2009/06/05/write-your-own-obama-speech/

(4) Artikel 14. The Three Circles. Hamas Charta, August 18, 1988
http://tinyurl.com/a5tkss

Koran Navigation. Zentralrat der Muslime in Deutschland
http://www.islam.de/1422.php

Die Terrororganisation Hamas. Artikel, von 2001 bis 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-01-16_23-37-33.html

(5) How did the Arab territory of Transjordan come into being? Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_mandate_transjordan.php

(6) Wrong venue for Obama´s Muslim speech. By Spengler, Asia Times,
June 4, 2009
http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/KF02Ak05.html

(7) US Media Bows Out On Obama Bow. Video. Gateway Pundit, April 4, 2009
http://tinyurl.com/cwr5ra

Obama´s speech to address Muslim world´s apprehensions. By Lalit K Jha, rediffNews, Jun 4, 2009
http://tinyurl.com/p2qr57

(8) Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti - Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004. 5. Oktober 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-10-05_21-26-57.html

Dank und WĂŒnsche der Muslime zu Weihnachten und zum Neuen Jahr.
1. Januar 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-01-01_23-57-30.html

(9) Obama´s foreign policy voice, speechwriter Ben Rhodes. By Carol E. Lee, politico, May 18, 2009
http://www.politico.com/news/stories/0509/22588.html

(10) Kairo. Eine Weltstadt.
http://de.geocities.com/steinvonrosette/bibl.kairo1.htm

Ägypten von der Antike bis heute. Lamiz
http://www.lamiz.de/aegypten-geschichte/aegypten-zeittafel.h tml

Al-Azhar UniversitÀt. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Azhar-Universit%C3%A4t

(11) Athen. Geschichte. Yahoo! Reisen
http://de.reisen.yahoo.com/p-reisefuehrer-603313-athen_gesch ichte-i

Jerusalem. The City of Peace
http://www.crystalinks.com/jerusalem.html

Damaskus
http://www.goruma.de/Staedte/D/Damaskus/geschichte.html

Rom. Geschichte
http://www.geschichte-rom.de/

(12) Das Waqf al-Andalus. 16. MĂ€rz 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-30-03.html

KapitĂŒlasyonlar. Osmanli Websitesi
http://www.osmanli700.gen.tr/padisahlar/10kapitulasyonlar.ht ml

(13) A skeptic´s guide to President Obama´s Cairo speech. Video.
By Abraham, Occidental Soapbox, June 6, 2009
http://tinyurl.com/q8houj

(14) What led to the founding of the Palestine Liberation Organization (PLO)
in 1964? Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_1948to1967_plo_backgd.php

(15) Koran Sure 2:191. Al-Baqara, die Kuh. Zentralrat der Muslime in Deutschland
http://www.islam.de/1413.php

(16) GB: Stewardess darf vom Arbeitgeber aus keine Bibel mitnehmen nach Saudi-Arabien. ShortNews, December 20, 2006
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=648753

Koran Sure 1 Al-Fatiha, die Eröffnung. Zentralrat der Muslime in Deutschland
http://www.islam.de/1414.php

(17) Obama invokes Quran in key points of Cairo speech. Political Base,
June 5, 2009
http://tinyurl.com/lgxgdq

The Muslim Bullshit of Obama. The Obambi.com Blog, June 4, 2009
http://obambi.wordpress.com/2009/06/04/the-muslim-bullshit-o f-obama/

(18) Hellmut Ritter: Das Meer der Seele - und der TĂŒmpel von Navid Kermani.
26. August 2007/16. Mai 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-05-16_18-08-37.html

(19) Gutenbergs unbekannte BrĂŒder. FrĂŒhe chinesische Drucke (2. Jahrh. d.Z.)
http://www.mainz.de/gutenberg/erfindu2.htm

Kharazm Koja (died 840), a Persian / Uzbek from Kharazm
http://www.irankicks.com/ikboard/archive/index.php/t-24310.h %20tml

Streit um den Kompass Italiener oder doch Chinesen als Erfinder? scinexx
http://www.scinexx.de/dossier-detail-411-7.html

EuropeÂŽs debt to Islam given a skeptical look. By John Vinocur,
The New York Times, April 28, 2008
http://tinyurl.com/r4hvy8

Robert Kaplan: Die Geschichte der Null, Campus Verlag 2000, Perlentaucher
http://www.perlentaucher.de/buch/1369.html

Geschichte der Mathematik: Zeittafeln Algebra, Geometrie, Analysis. mathematik.ch
http://www.mathematik.ch/geschichte/

(20) Aristote au Mont Saint Michel de Sylvain Gouguenheim,
Editions du Seuil 2008
http://www.editionsduseuil.fr/

Sylvain Gouguenheim: Der Historiker zum Abschießen. 21. Juli 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-07-21_21-37-20.html

Sylvain Gouguenheim wird in der "LibĂ©ration" und der "Welt" vorgefĂŒhrt.
9. Mai 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-05-09_01-25-52.html

(21) "Amerika ist auch ein islamisches Land". FAZ-Aktuell, 5. Juni 2009
http://tinyurl.com/67luf7

(22) Sklaventum im Islam von Mohammed bis heute. 9. MĂ€rz 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-03-09_17-59-36.html

From the Halls of Montezuma / To the shores of Tripoli. Videos. YouTube
http://tinyurl.com/qfkyq4

Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft. 7. Januar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-01-07_00-52-29.html

(23) Obama to Ummah: "America is not – and never will be – at war with Islam". By Pamela Geller, Atlas Shrugs, June 4, 2009
http://tinyurl.com/odl2a6

(24) Tariq Ramadan. Was der Westen vom Islam lernen kann: Lektion 1 - 24
10. MĂ€rz 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-03-10_20-22-38.html

(25) Nathan der Weise. Von Gotthold Ephraim Lessing. Peter Demetz
http://tinyurl.com/o8t9yl

(26) Moschee-Areale im Westen, vom Islam erobertes Gebiet. 23. Oktober 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-10-23_17-04-23.html

(27) Die Weigerung, einen Krieg Krieg zu nennen. 14. Juni 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-06-14_19-55-58.html

(28) Tilman Nagel: Mohammed. Leben und Legende, MĂŒnchen 2008, S. 798, Anmerkung 328
http://tinyurl.com/pyducb

Mishnah. Allgemeine Informationen
http://mb-soft.com/believe/tgom/mishnah.htm

(29) Koran Sure 5 Al-Ma´ida. Der Tisch. Zentralrat der Muslime in Deutschland
http://www.islam.de/1410.php

(30) Die "Drei-Phasen-Strategie" der PLO zur Beseitigung Israels. 28. Juni 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-06-28_17-06-54.html

(31) Myth: "Jews who lived in Islamic countries were well-treated by the Arabs." The Treatment of Jews in Arab/Islamic Countries. By Mitchell Bard,
Jewish Virtual Library
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/myths/mf15.html

(32) Obama struggles to equate Israel with ´Palestine´. FresnoZionism.org,
June 4, 2009
http://fresnozionism.org/archives/1246

(33) Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, vom 1. Dezember 1982
http://www.eussner.net/artikel_2008-03-21_19-25-15.html

(34) "Wilders, der niederlÀndische anti-islamische Provokateur". 30. MÀrz 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-03-30_01-03-04.html

(35) Farouq Al-Qaddoumi: In Support of ÂŽResistance AttacksÂŽ Inside Israel and Pressuring Europe with Oil Hikes: ÂŽWe (Fatah) Were Never Different from HamasÂŽ. Memri Dispatch No. 462, vom 28. Januar 2003
http://www.memri.org/bin/opener.cgi?Page=archives&ID=SP46203

Uri Avnery: Eine Bitte um Verzeihung. 15. Juni 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-06-15_23-40-15.html

(36) Barack Obama links Israel peace plan to 1967 borders deal.
By Uzi Mahnaimi and Sarah Baxter, TimesOnline, November 16, 2008
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/arti cle5162537.ece

Barack Obama unterstĂŒtzt die "Arabische Friedensinitiative"?
17. November 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-11-17_00-44-11.html

(37) Obama Reneges on Speech to AIPAC in Cairo Address. By KGS,
Tundra Tabloids, June 5 2009
http://tinyurl.com/p74aa4

Obama Backs Away From Comment on Divided Jerusalem. By Glenn Kessler, Washington Post, June 6, 2008
http://tinyurl.com/68pbtl

(38) Video (36:27). Barack Obama at AIPAC, YouTube,
posted by barackobamadot.com, June 4, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=0cOJNC2EuJw

McCain/Obama: Impressionen aus der Meta-Kampagne. 16. Oktober 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-10-16_23-59-56.html

(39) Zacharia (3467/521 d.Z.). Die vierundzwanzig BĂŒcher der Heiligen Schrift,
ĂŒbersetzt von Leopold Zunz. Victor Goldschmidt Verlag, Basel 1980, S. 513f.
www.die-bibel.de,
http://tinyurl.com/qlnga8

Sacharja 12
http://www.combib.de/bibel/ue/sach12.html

Zacharia 12. Bijbel en kunst
http://www.statenvertaling.net/bijbel/zach/12.html

(40) The Exodus Obama Forgot to Mention. By André Aciman,
New York Times, June 8, 2009
http://www.nytimes.com/2009/06/09/opinion/09aciman.html

History Of Jews In Arab Countries: Before and after 1948.
Historical Society of Jews From Egypt, Middle East Fcts
http://middleeastfacts.com/Articles/history-of-jews-in-arab- countries.php

Die Entstehung des arabischen Antisemitismus und die Vertreibung der
Juden aus den arabischen Staaten. Das FlĂŒchtlingsthema einmal anders
betrachtet. 11. Oktober 2003
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-10-27.html

Siehe auch:

Obamas Anbiederungsrede an die islamische Welt. Politically Incorrect,
4. Juni 2009
http://tinyurl.com/qzqfe9

Obama in Kairo: Moralischer Relativismus im Großformat.
Von Joachim Nikolaus Steinhöfel, 4. Juni 2009
http://tinyurl.com/ous8t5

Peace, Love & Happiness? Lizas Welt, 5. Juni 2009
http://www.lizaswelt.net/2009/06/peace-love-happiness.html

Obamateurismus des Tages. Politically Incorrect, 6. Juni 2009
http://www.pi-news.net/2009/06/obamateurism-des-tages/

Obama´s Cairo Speech ... What He Said And What He Didn´t Say.
By Ruth S. King, FaithFreedom.org, June 7, 2009
http://tinyurl.com/qehhd5

America´s Islamist President. By Ali Sina, FaithFreedom.org, June 12, 2009
http://www.faithfreedom.org/2009/06/12/americas-islamist-pre sident/

Weisheiten Spezial: USA 2009 bis 2013. I told you so!
http://www.eussner.net/schaf_2008-10-26_22-15-05.html

Barack Obama in meinem Archiv
http://tinyurl.com/oh59hk


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