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Hans Erler. Yitzhak Ahren erhebt sich ├╝ber einen nichtj├╝dischen Autor

"Vorw├Ąrts, und nicht vergessen". Die SPD entdeckt ihre j├╝dischen Wurzeln, titelt die J├╝dische Zeitung, im November 2007. (1)

Die hat mitnichten die Partei entdeckt, sondern Hans Erler hat sie ausgegraben, w├Ąhrend der Zeit seiner CDU-Mitgliedschaft hat er damit begonnen, als Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung und nicht immer zur Freude derselben. Jetzt will er sie bei der daran g├Ąnzlich uninteressierten SPD wieder eingraben, und zwar in deren aktualisiertes Grundsatzprogramm.

Wie das vor sich geht, und welche Rolle dabei der im April 2007 gegr├╝ndete Arbeitskreis J├╝discher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten spielt, der sich den Ruhm an die rote Fahne heftet, wird in meiner Rezension des Buches von Hans Erler Judentum und Sozialdemokratie. Das anti├Ąutorit├Ąre Fundament der SPD dokumentiert: keine. Der Arbeitskreis spielt keine Rolle. (2)

Seit dem 28. Oktober 2007 wird das j├╝dische Erbe an drei Stellen im Hamburger Programm der SPD erw├Ąhnt, und zwar in einer Banalit├Ąt, da├č es wahrscheinlich keinem auff├Ąllt, was es bedeutet:

Sie (Frauen und M├Ąnner unterschiedlicher Herkunft, verschiedener religi├Âser und weltanschaulicher ├ťberzeugungen) verstehen sich seit dem Godesberger Programm von 1959 als linke Volkspartei, die ihre Wurzeln in Judentum und Christentum, Humanismus und Aufkl├Ąrung, marxistischer Gesellschaftsanalyse und den Erfahrungen der Arbeiterbewegung hat. (S. 13)

Friedliche Vielfalt wird nur m├Âglich sein, wenn wir uns unserer geistigen Wurzeln in j├╝disch-christlicher Tradition ÔÇô die auch von griechischer Philosophie, r├Âmischem Recht, arabischer Kultur beeinflusst worden ist ÔÇô und in Humanismus und Aufkl├Ąrung versichern. ... Wir bekennen uns zum j├╝disch-christlichen und humanistischen Erbe Europas und zur Toleranz in Fragen des Glaubens. (S. 39) (3)

Das Buch von Hans Erler ist im Fr├╝hjahr 2009 erschienen. Aufmerksamkeit findet es, wenn man von zahlreichen Anbietern absieht, bereits im M├Ąrz 2009 auf der Site von HaGalil, sowie bis zu meiner Rezension, am 8. Mai 2009, mit vielen Links zum Thema versehen, auf der Site der SPD Wiehl, zu deren Sprengel Hans Erler geh├Ârt, und auf der Site des Stellvertretenden Partei- und Fraktionsvorsitzenden von Wiehl Ingo K├Âtter, er ver├Âffentlicht die Verlagsank├╝ndigung. HaGalil bringt eine Kurzrezension und als Leseprobe ausgerechnet das Vorwort von Micha Brumlik. Diese Pr├Ąsentation informiert den potentiellen Leser eher ├╝ber den Vorwortschreiber als ├╝ber das Buch und seinen Autor. Das Vorwort f├╝hrt in die Irre. Hans Erler h├Ątte sich die Mitwirkung des Micha Brumlik besser erspart. (4)

Man pr├╝fe selbst nach, was sich bis Ende Juli 2009 im Internet tut, nicht viel, was vielleicht besser ist, nach dem Motto si tacuisses ... Gerd Weisskirchen liefert zwei Monate nach Erscheinen des Buches ´ne Billigrezension; er h├Ątte ebenfalls besser geschwiegen. Wer das alles nicht f├╝r m├Âglich h├Ąlt, vorw├Ąrts die Ignoranz der SPD, der schaue selbst bei Google.de nach. (5)

Eine Rezension in der J├╝dischen Allgemeinen

Nun aber hat die H├Ąngepartie ein Ende. Ganz frischer Wind kommt auf; denn die J├╝dische Allgemeine entdeckt schon nach vier Monaten den Hans Erler und seine Freundliche Vereinnahmung. Was vereinnahmt er freundlich? Das Judentum! F├╝r wen? F├╝r die SPD! So jedenfalls wei├č es Yitzhak Ahren, dem Namen nach zu urteilen, ein echter Jude, ein "Volljude", wie man heuer in Kreisen um Felicia Langer und Boris Palmer solche in Deutschland seltenen Menschen nennt. Das Schaf hat diesbez├╝glich einiges ausgezupft und in die Weisheiten gestellt. (6)

Das Substantiv Vereinnahmung kommt vom Verb vereinnahmen, f├╝r das im W├Ârterbuch der Synonyme vier Bedeutungen und 48 Synonyme angeboten werden, subsumiert unter einnehmen: einkassieren, einsammeln, eintreiben, einziehen, kassieren: (7)

  • einfordern: einmahnen, einziehen, kassieren, einsammeln, eintreiben, fordern, beitreiben, erheben
  • einnehmen: aneignen, einheimsen, einfallen, sich n├Ąhern, einstreichen, nehmen, schlucken, annehmen, sich geben lassen, erst├╝rmen, essen, sich bereichern, erobern, sich ern├Ąhren, erarbeiten, einstecken, zu sich nehmen
  • erobern: entrei├čen, sich zu Eigen machen, beschlagnahmen, sich einverleiben, rauben, raffen, sich bem├Ąchtigen, in Besitz nehmen, entwenden, sich zu Gem├╝te f├╝hren, okkupieren, Besitz ergreifen von, besetzen, stehlen, annektieren, st├╝rmen, unterwerfen, entwinden, sich aneignen, eindringen
  • kassieren: einnehmen, einkassieren, abkassieren

In der obigen Liste gibt es kein Verb, das nicht negativ konnotiert ist. Es handele sich bei der Schrift des Hans Erler um Einforderung, Einnahme, Eroberung, Einkassierung. Der Rezensent attestiert dem Autor dabei Freundlichkeit, die desto schlimmer ist, wie jeder aus eigener Erfahrung wei├č; denn b├Âsartige Vereinnahmung w├╝rde man eher merken, man k├Ânnte sich besser gegen sie sch├╝tzen. Die armen Juden und ihr Judentum werden vereinnahmt!

Yitzhak Ahren ver├Âffentlicht auch bei HaGalil, beispielsweise die Rezension eines Kommentars zum Schmone Essre, zum Achtzehngebet. Dieser Kommentar ist von holl├Ąndischen Christen verfa├čt worden, und Yitzhak Ahren wei├č es zu w├╝rdigen, da wittert er keine Vereinnahmung: Es ist bemerkenswert, dass wir die ├ťbersetzung der umfangreichen Monographie ├╝ber das Achtzehngebet Christen verdanken. In diesem Falle tun die Christen etwas f├╝r die Juden, und Yitzhak Ahren nimmt es huldvoll entgegen. (8)

Hans Erler aber ist nichts zu verdanken, der wird auf arroganteste Weise abgekanzelt: Hans Erler beschw├Ârt die j├╝dischen Wurzeln. Das W├Ârterbuch der Synonyme hilft auch hier weiter: beschw├Âren hat 16 Bedeutungen und 154 Synonyme. (9)

schw├Âren, anflehen, behexen, wobei die Synonyme f├╝r schw├Âren und anflehen hier keinen Sinn machen, wie man sich bei einem Blick auf die Site ├╝berzeugen kann, wohl aber behexen; hier eine Auswahl:

  • behexen: bannen, besprechen, zaubern, bezaubern, heraufbeschw├Âren, hexen
  • Zauberei betreiben: Hokuspokus machen/treiben, Wunder tun, verw├╝nschen, den Zauberstab schwingen

Bereits in der ├ťberschrift bekommt der Leser die Einsch├Ątzung des Rezensenten "volle Kanne", im ersten Satz geht es gleich weiter mit dem zweiten Wort, der Autor ist nichtj├╝disch, also nicht etwa "nicht j├╝disch", sondern nichtj├╝disch, wie in der Torah. Diese Formulierung beinhaltet die Ausgrenzung. Der so abqualifizierte Autor wagt es, sich Gedanken ├╝ber das Judentum zu machen, der hext j├╝dische Wurzeln mit Hokuspokus herbei, der wird verspottet, abf├Ąllig berichtet er von ihm, der besch├Ąftigt sich seit Jahren intensiv mit der j├╝dischen Weltanschauung, die er offensichtlich sehr sch├Ątzt. So spricht man von weniger wichtigen Ereignissen im Leben eines Menschen: Offensichtlich hat ihm die Reise nach R├╝gen gut gefallen, er will im n├Ąchsten Jahr wieder dorthin. Dar├╝ber denkt man nicht weiter nach, er wird schon wissen, was er an R├╝gen hat. Ganz anders w├Ąre es mit einer Reise nach Israel, mit meiner Reise beispielsweise. Niemals k├Ânnte man dar├╝ber sagen: Offensichtlich hat es ihr in Israel gut gefallen, sie m├Âchte wieder dorthin.

Aber der Rezensent macht noch nicht Halt, als n├Ąchstes beseitigt er die Leistung des Hans Erler, seine Partei dazu gebracht zu haben, wenigstens an drei Stellen des Grundsatzprogramms das j├╝dische Erbe der Sozialdemokratie zu vermerken. Welche M├╝hen ihn das gekostet hat, liest man in meiner Rezension, nach der Anmerkung 11. Er schreibt an den Generalsekret├Ąr der SPD Hubertus Heil, er schreibt einen Offenen Brief an den Parteivorsitzenden Kurt Beck mit Kopien an ├╝berregionale Zeitungen. Der Brief ist im Anhang des Buches abgedruckt (S. 163-165). Honestly Concerned dokumentiert ihn. Das ist f├╝r den Rezensenten Es war seine Anregung ... (10)

Damit es nicht so auff├Ąllt, da├č die J├╝dische Allgemeine erst vier Monate nach Erscheinen des Buches reagiert, hei├čt es bei Yitzhak Ahren: Seine ├ťberlegungen hat er nun in einer Streitschrift mit dem Titel Judentum und Sozialdemokratie ver├Âffentlicht, und damit man gleich wei├č, was am interessantesten an dem Buch ist, geht es so weiter: ... zu der Micha Brumlik ein Vorwort beigesteuert hat, das Erlers Arbeit trefflich referiert. Nun w├╝rdigt Yitzhak Ahren dieses Vorwort, das sowohl die St├Ąrken als auch die Schw├Ąchen der Neuerscheinung heraus(arbeitet).

Dieses Vorwort ist leider nicht trefflich, und es referiert auch nicht, sondern es f├╝hrt von den Aussagen des Hans Erler weg. Wer h├Ątte gedacht, da├č ich mich mit dem miesen Pamphlet des Micha Brumlik noch einmal auseinandersetzen m├╝├čte. Hans Erler hat sich einen B├Ąrendienst erwiesen, ihn das Vorwort verfassen zu lassen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer - hoffe ich jedenfalls.

Im Vorwort dokumentiert Micha Brumlik seine N├Ąhe zur Partei Die Linke, in Hessen h├Ątte er gern eine Koalition von ihr mit der SPD gesehen: Nach dem hessischen Debakel, das nur die sp├Ąte Frucht eines zu Unrecht gegebenen und damit notwendig zu brechenden Versprechens war, nach der unw├╝rdigen Erledigung des Parteivorsitzenden Beck ... Behauptungen, die nichts mit Hans Erlers Buch zu tun haben; er bringt seine politische Meinung ein ├╝ber Andrea Ypsilantis Versprechen, nicht mit der Linken zu koalieren, und Kurt Beck hat sich die unw├╝rdige Erledigung ganz allein selbst zuzuschreiben, kann man meinen, wenn man ideologisch nicht verblendet ist.

Hat der Vorwortschreiber seine politische Meinung kundgetan, ├╝ber die schw├Ąchliche Performance des Kanzlerkandidaten Steinmeier, ├╝ber das mediokre Personal der SPD, dar├╝ber, da├č die SPD am Ende ist, und die CDU immer weiter nach links driftet, ├╝ber die sich realistisch gebende Linkspartei, behauptet er allen Ernstes, solche Entwicklungen w├Ąren der Grund f├╝r Hans Erlers Buch. Der wolle dem nun abhelfen.

Dann dreht er die Tatsachen um und verf├Ąlscht sie: Die Streitschrift, die Hans Erler nun unter dem Titel "Judentum und Sozialdemokratie. Das antiautorit├Ąre Fundament der SPD" vorlegt, verdankt sich nicht nur dem Umstand, dass sich die SPD als erste deutsche Partei in ihrem j├╝ngsten Grundsatzprogramm von 2007 ausdr├╝cklich zu ihren j├╝dischen Wurzeln bekennt bzw. dass es in dieser Partei, anders als in allen anderen deutschen Parteien, einen eigenen j├╝dischen Arbeitskreis gibt, sondern einer (noch) ganz unzeitgem├Ą├čen Suche nach tragf├Ąhigen Fundamenten f├╝r politisches Handeln.

Hans Erler hat fr├╝her erkl├Ąrt, wenn seine Demarchen beim Parteivorstand nicht dazu f├╝hrten, da├č das j├╝dische Erbe ins Programm aufgenommen w├╝rde, dann bliebe immer noch, ein Buch zu schreiben, und irgendwo hat er ge├Ąu├čert, nun gebe es beides. Erst recht vedankt sich das Buch nicht dem im April 2007 gegr├╝ndeten j├╝dischen Arbeitskreis. Alle Aktivit├Ąten gehen von Hans Erler aus.

Yitzhak Ahren m├Âge mit dem Vorwort des Micha Brumlik selig werden. Man k├Ânnte dazu noch viel sagen, ├╝ber die Unversch├Ąmtheit der Behauptung, der Autor h├Ątte sich nicht ernstlich auf den j├╝dischen Glauben eingelassen, ├╝ber die Behauptung, bei Hans Erler w├Ąre alle recht verstandene Sozialdemokratie Judentum und alles sich recht verstehende Judentum Sozialdemokratie. In dieser Auschlie├člichkeit habe ich das nirgends im Buch gefunden; ├╝ber die Arroganz des Micha Brumlik: Es ist schade, dass sich Erler nicht intensiver auf die Lehren des rabbinischen Judentums gest├╝tzt hat. Denn dann k├Ânnte er wissen, dass nach rabbinischem Glauben Gott lange vor dem mit den Israeliten am Sinai geschlossenen Bund bereits einen Bund mit der ganzen Menschheit geschlossen hat: den Noahbund nach der Sintflut, gem├Ą├č dessen alle Menschen bestimmte Untaten wie Mord, Unzucht und G├Âtzenverehrung zu unterlassen haben, um indes einer positiven Weisung folgen zu sollen: n├Ąmlich unter Rechtsverh├Ąltnissen zu leben. Ja, Micha Brumlik, das steht in Bereschit, dem 1. Buch Mose, im Kapitel 9.

Das lernt man, wenn man wie Hans Erler Jahrgang 1942 ist und protestantischen Glaubens sein sollte, im Konfirmandenunterricht, und da lernt man auch den Unterschied zwischen diesem, mit dem Regenbogen, und dem Bund am Sinai, mit den zehn Geboten. Micha Brumlik ist nicht der einzige, der die Christen bzw. die "Nichtjuden" auf Noah, also gewisserma├čen auf die Pl├Ątze verweist. Man kann es auf dem Blog hamantaschen der Miriam Woelke (Lieblingsb├╝cher Torah und Talmud) sehr sch├Ân nachlesen: Nicht jeder, der sich entschliesst, nur noch an den EINEN G-TT zu glauben, muss sogleich zum Judentum konvertieren. Sich den Kirchen zu entsagen und statt an Trinitaeten an nur einen allmaechtigen G - tt, der die Welt erschuf und unser Dasein lenkt, zu glauben, muss nicht automatisch bedeuten, Jude werden zu muessen ... Nicht jeder, der an nur einen G- tt glaubt ist dafuer gemacht, sich die 613 juedischen Mitzwot und ein juedisches Leben aufzuladen. Die sieben Gesetze fuer die Noachiden ermoeglichen es jedem einzelnen, sein Leben ganz normal und ohne groessere Einschraenkungen oder Aenderung seiner Identitaet weiterzuleben ... (11)

1. Die Einrichtung von Gerichten
2. Der Name / die Namen G- ttes duerfen nicht geschaendet oder einfach nur sinnlos verwendet werden.
3. Goetzendienst ist verboten. Heisst, man verpflichtet sich, nur an einen einzigen G- tt zu glauben, ohne jegliche Trinitaeten, Stellvertreter oder Soehne.
4. Sexuelle Perversionen sind verboten.
5. Mord ist verboten.
6. Diebstahl ist verboten.
7. Ein Organ, Blut oder ein Gelenk von einem lebenden Tier zu entfernen und zu verzehren ist verboten.

Hat der Leser des Vorwortes mehr als zweieinhalb Seiten von dreieinf├╝nftel gelesen und zur Kenntnis genommen, was alles ganz einfach falsch ist, und ist er beeindruckt von den ├╝berragenden Kenntnissen des Vorwortschreibers und dessen intellektuellen F├Ąhigkeiten, kommt er an die Stelle, wo Micha Brumlik auch einige positive Worte verliert, die den abget├Ârnten Leser aber kaum noch erreichen d├╝rften. Nicht umsonst sagt man, das Vorwort eines Buches lese man zuletzt, das Nachwort zuerst. Hier wird die Weisheit des Spruches sinnf├Ąllig, und die Pr├Ąsentation bei HaGalil ist kontraproduktiv. Das hat Kommentatorin Hanna Rheinz wohl auch so empfunden, und sie setzt dem Schm├Ąh die Argumente entgegen, die man gern im Vorwort gelesen h├Ątte:

Hans Erler zeigt in vieler Hinsicht Mut. Er besitzt den Mut, nicht nur ├╝ber den Ungehorsam als Quelle des Judentums zu forschen, sondern ├╝berdies besitzt er den Mut sich auf die Seite der Ungehorsamen des Judentums zu stellen! Und zwar der Ungehorsamen aus Fleisch und Blut, der Ungehorsamen mit lauter, wenngleich immer wieder zum Schweigen gebrachter Stimme! In einem Land, in dem j├╝dische Dissidenten sowohl von der j├╝dischen als auch von der nichtj├╝dischen ├ľffentlichkeit als politisch nicht korrekt ausgegrenzt und totgeschwiegen werden ÔÇô ist dies eine seltene ÔÇô und kurioserweise sehr "j├╝dische" Tugend. Denn gerade hier verbinden sich die Treue zum Gebot mit der Kraft des Widerstands. Hans Erler hat diesen Mut, sich gegen den mainstream zu stellen, vielfach unter Beweis gestellt, zuletzt als Programmleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung, als er unbeirrbar auch an jenen Themen und ReferentInnen festhielt, die sich nicht der allgemeinen Akzeptanz im j├╝disch-christsozialdemokratischem Biotop erfreuten. Seinen tiefsch├╝rfenden und couragierten Ausf├╝hrungen ├╝ber die Dynamik von Gehorsam und Ungehorsam im religi├Âsen und politischen Kontext ist daher eine gro├če Verbreitung zu w├╝nschen, gerade in diesem Land mit seinen zahlreichen Denkverboten.

Der Autor betone die Politik des Lebens, entdeckt Micha Brumlik: "Der politische Pragmatismus der Thora hei├čt: unter allen Umst├Ąnden dem Leben dienen. ... Dieser Sinn der Thora ist politisch, denn der Gehorsam gegen├╝ber dem Lebensdienlichen enth├Ąlt den Aufruf, sich dem das Leben in Frage stellenden, es Verneinenden keinen Gehorsam zu leisten," zitiert er den Autor. Hier ist ein seltener Fall von Gehorsam angesagt, Gehorsam gegen├╝ber dem Lebendienlichen ist n├Ąmlich gleichbedeutend mit Gehorsam gegen Gott und seine Gebote. Das l├Ą├čt sich bereits aus dem Bund mit Noah herauslesen, die Gebote 1 und 4-6 weisen ausdr├╝cklich hin auf das dem Menschen Lebendienliche.

Micha Brumlik und Yitzhak Ahren, der ihn darin unterst├╝tzt, meinen, dass eine Br├╝cksichtigung des Bundes mit Noach Erler zu anderen Schl├╝ssen gef├╝hrt h├Ątte. Ja, gewi├č, er h├Ątte sich andere Gedanken machen, andere Initiativen bei der SPD einleiten und ein anderes Buch schreiben sollen, dann h├Ątten sie es mit ihm leichter, dann k├Ânnten sie ihr Leben ganz normal und ohne groessere Einschraenkungen oder Aenderung ihrer Identitaet weiterleben. Nebenbei: welche der sieben Gebote des Bundes mit Noah sind inhaltlich nicht von den zehn Geboten abgedeckt? (12)

Aber zur├╝ck zur Rezension des Yitzhak Ahren. Hat er den Hans Erler vorgef├╝hrt und auf den Platz verwiesen, weist er ├╝ber sich und seine Einsch├Ątzung des Buches hinaus in die Allgemeing├╝ltigkeit. Man (sic!) kann verstehen, was Erler zu dieser Aussage bewogen haben mag, mit dieser n├Ąmlich: "Nach Auschwitz ist der Begriff Gehorsam aus dem Wortschatz der Menschheit zu streichen." Das ist ihm und dem von ihm zur Hilfe gerufenen gro├čen j├╝dischen Gelehrten doch gar zu stark. Mit einem Gnadensto├č erledigt er ihn, in dem er auf Raschi verweist, Rabbi Schlomo Izchaki, aus Troyes, Frankreich, ohne zu zitieren, was dort steht; denn seinen Raschi hat jeder Leser der J├╝dischen Allgemeinen im B├╝cherschrank, da kann er rasch im Raschi nachschlagen - oder etwa nicht?

Gerade im Judentum wird die Frage diskutiert, wann Gehorsam angebracht ist und wann eben nicht (siehe zum Beispiel Raschis Kommentar zu 3. Buch Moses 19,3). Ansichten eines Au├čenseiters sind oft erhellend, aber mitunter ganz einfach falsch. Die Pointe der letzten drei Worte schreibt er bei Micha Brumlik ab. (13)

Raschi-Kommentar zum Pentateuch

Eine Bibel hat vielleicht sogar ein Christ im Hause, und so kann Hans Erler nachlesen, auf was sich die Einw├Ąnde des Yitzhak Ahren richten: Jeder f├╝rchte seine Mutter und seinen Vater, und meine Sabbate beobachtet. Ich bin der Ewige, euer Gott. (14)

Das sitzt, Hans Erler wird sich davon nicht wieder erholen, und wer kennt schon Raschis Pentateuchkommentar? "Raschi" (Rabbi Schlomo Jizchaki, 1014 bis 1105) ist unbestrittenermassen der Kommentator der Bibel und des Talmuds, bewirbt Victor Goldschmidt das Buch. (15)

Im 3. Buch Moses 19,3 steht und Raschi kommentiert, da├č Vater und Mutter bzw. Mutter und Vater zu f├╝rchten und zu ehren seien. Das ist etwas anderes, als ihnen Gehorsam zu leisten. Es steht auch so im Vierten Gebot. Kinder k├Ânnen Vater und Mutter durchaus ehren, ohne ihnen zu gehorchen, beispielsweise, wenn die Eltern den Kindern nichts befehlen, sie um nichts bitten oder, wenn die Kinder Kenntnisse und Erkenntnisse haben, die sie nicht haben, wenn sie den Kindern etwas auftragen, das gegen die Gebote steht, oder wenn die Kinder im Sinne der Eltern handeln, ihnen gar das Leben retten damit. Gehorsam Menschen gegen├╝ber, einfach, weil sie etwas befehlen, ist keine Kategorie in der Torah, und daran kn├╝pft Hans Erler an.

Es kommt sogar vor, da├č Jakob mit dem Engel Esaus ringt, es war der Engelf├╝rst von Esaw, kommentiert Raschi, S. 103f., Jakob siegt, erh├Ąlt auf der Stelle die Anerkennung des Segens seines Vaters, und er segnete ihn dort, beh├Ąlt zum Angedenken, und damit er nicht ├╝berm├╝tig wird, ein H├╝ftleiden zur├╝ck. Da ging ihm die Sonne auf, so pflegt man sich auszudr├╝cken, als wir zu dem und dem Orte kamen, brach uns der Morgen an; das ist die einfache Erkl├Ąrung. Er hinkte, als die Sonne aufging, hinkte er (Genesis 32:25-33), Rembrandt und andere K├╝nstler haben das Ringen verewigt. (16)

Dann geht´s weiter, um die Sabbate, die sind zu h├╝ten. Er verbindet den Sabbat mit der Furcht vor dem Vater ... Sollte dieser aber zu dir sagen, entweihe den Sabbat, so darfst du nicht auf ihn h├Âren (sic!); und ebenso bei allen anderen Geboten ... Ich bin der Ewige, euer Gott, du und dein Vater, ihr seid beide verpflichtet, mich zu ehren, darum h├Âre nicht auf ihn (sic!), meine Worte zu ├╝bertreten ...

Raschi spricht vom Nichtgehorchen, das genau meint Hans Erler. Man kann gut Quellen anf├╝hren, ohne sie zu zitieren. Die kennt eh keiner, nicht einmal derjenige Jude, der einem Nichtjuden vorwirft, er habe ganz falsche Ansichten.

Bei Raschi, S. 366/367, ist etwas anderes gemeint. Au├čer Gott und seinen Geboten ist niemandem Gehorsam zu leisten, das ist es ja gerade, warum die Antisemiten die Juden hassen, und das hat Hans Erler in seinem Buch ausgedr├╝ckt. Es ist wie so oft in der Torah, es gibt reichlich Anleitung, was nicht zu tun ist, die Gebote aber sind meist sehr allgemein oder sie beziehen sich auf konkrete Abl├Ąufe des Alltags. F├╝r Wajikra, das 3. Buch Mose, Kapitel 19 erkl├Ąrt Raschi die Verse 2-36:

Ihr sollt heilig sein, haltet euch von sittlicher Entartung und der S├╝nde fern; Jeder von euch f├╝rchte seinen Vater und seine Mutter; Und meine Sabbate sollt ihr h├╝ten, er verbindet den Sabbat mit der Furcht vor dem Vater; Wendet euch nicht zu den G├Âtzen, ihnen zu dienen; Machet euch nicht, machet nicht f├╝r andere, und andere d├╝rfen es nicht f├╝r euch; Dass es euch zum Wohlgefallen angerechnet werde, sollt ihr es darbringen ... f├╝r euch zum Wohlgefallen; Am Tage, da ihr es opfert, soll es gegessen werden; Verworfen, verabscheut ... Wer es isst, tr├Ągt seine Schuld; Sollst du die Ecke deines Feldes nicht vollends abschneiden, man lasse eine Ecke am Ende des Feldes stehen; Nimm nicht die kleinen Trauben ... Und die Nachlese deines Weinbergs, einzelne Beeren, die bei der Lese herunterfallen; Stehlet nicht, das ist eine Verwarnung f├╝r den, der Geld stiehlt; Leugnet nicht ab, Und l├╝get nicht ... schw├Âret nicht; wenn du gestohlen hast, wirst du ableugnen, wirst du l├╝gen und zuletzt falsch schw├Âren; Schw├Âret nicht bei meinem Namen, Bedr├╝cke nicht, das ist, wer den Lohn des Arbeiters zur├╝ckh├Ąlt; Fluche nicht einem Tauben, Und vor einem Blinden lege keinen Anstoss, einem, der in einer Sache blind ist, gib nicht einen Rat; Und f├╝rchte dich vor deinem Gotte, weil dies nicht den Menschen gegeben ist, zu erkennen, ob die Absicht des anderen zum Guten oder zum B├Âsen war; Tut kein Unrecht im Gericht, das lehrt, dass der Richter, der das Recht beugt ein ├ťbelt├Ąter, Gehasster, Verabscheuter, Ge├Ąchteter und ein Greuel genannt wird; Erhebe nicht das Angesicht des Armen, sage nicht, er ist arm; und ehre nicht das Angesicht eines Grossen, sage nicht, er ist reich; Mit Gerechtigkeit richte deinen N├Ąchsten, wie die einfache Bedeutung ist; Gehe nicht als Zwischentr├Ąger in deinem Volke umher, ich meine, weil alle, die Streit stiften und b├Âse Nachrede erz├Ąhlen, in den H├Ąusern ihrer N├Ąchsten umhergehen, um auszukundschaften, was sie B├Âses sehen oder h├Âren k├Ânnten; Bleibe nicht beim Blute deines N├Ąchsten stehen, seinen Tod zu sehen, w├Ąhrend du ihn retten kannst; Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen; Meine Satzungen sollt ihr h├╝ten, und das sind sie: dein Vieh verbinde nicht zwei Arten miteinander; bekleide dich nicht mit einer Verbindung von Wolle und Leinen zusammen; Und es werde ihm S├╝nde verziehen, die er begangen hat; Sollt ihr als verboten betrachten, als verschlossen ansehen; Sei seine ganze Frucht heilig; Esset nicht ├╝ber dem Blute, ... man esse nicht vom Opferfleisch vor der Sprengung des Blutes; Glaubet nicht an Vorbedeutungen, wie jene, die ein Wiesel oder V├Âgel f├╝r eine Vorbedeutung halten; Und berechnet nicht die Zeiten, von Zeiten und Stunden; Ihr sollt die Ecken eueres Haupthaares nicht rund abschneiden, das ist derjenige, der seine Schl├Ąfen gleichmacht mit dem Haar hinter den Ohren; Entweihe deine Tochter nicht, sie zur Buhlerin zu machen, wenn jemand seine ledige Tochter ausserehelicher Beiwohnung hingibt; Und mein Heiligtum sollt ihr f├╝rchten, er gehe nicht hinein mit seinem Stab, seinem Schuh, seinem Geldgurt und dem Staub auf seinen F├╝ssen; Wendet euch nicht zu Toten- und Knochenbeschw├Ârung, ist das Verbot f├╝r den Toten- und Knochenbeschw├Ârer selbst; Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehn, ich h├Ątte meinen k├Ânnen, auch vor einem s├╝ndhaften Greise ... Und ehre das Angesicht eines Greises; Kr├Ąnket nicht, eine Kr├Ąnkung durch Worte; Denn Fremde waret ihr, deinen Fehler wirf nicht deinem N├Ąchsten vor; Richtige Gewichte, das sind die Gewichte, mit denen man wiegt.

Nun k├Ânnen die Verbote gez├Ąhlt und die Anzahl der Gebote ihnen gegen├╝ber gesetzt werden. Wer keinen Raschi zu Hause hat, kann sich im Internet informieren, bei Chabad.org beispielsweise. Das Wort "Gehorsam" kommt dort nirgends vor. (17)

"Israelfreunde" urteilen ├╝ber Hans Erler und dessen Buch

Dem Autor kann ich den Vorwurf nicht ersparen, einen "Israelfreund" wie Micha Brumlik das Vorwort zu seinem Buch schreiben zu lassen. Dieser Mann entbl├Âdet sich nicht, w├Ąhrend die Juden Israels und der ganzen Welt den 60. Jahrestag der Gr├╝ndung des Staates feiern, mit einem anderen "Israelfreund" bei den Pal├Ąstinensern zu weilen, schwarze Luftballons zum Zeichen der Trauer in H├Ąnden, mitzumarschieren, zwischen Pali-T├╝chern und St├Ąnden mit Ha├čliteratur gegen Israel der Naqba zu gedenken, der Katastrophe der Vertreibung sowie freiwilligen und/oder unfreiwilligen Aussiedlung der Araber aus Israel, unmittelbar nach der Staatsgr├╝ndung. Ganze Bibliotheken von Literatur gibt es dar├╝ber.

Ein Wort sei auch der J├╝dischen Allgemeinen gewidmet. Dieses Blatt, in dem Nichtjuden, M├Âchtegernjuden und einige Juden schalten, l├Ą├čt kaum eine Gelegenheit aus, Verst├Ąndigung mit Juden unserer Gesellschaft zu hintertreiben. Bem├╝hungen von nichtj├╝dischen Menschen, Christen oder Atheisten, um Verst├Ąndnis und Zusammenarbeit werden abgeblockt, l├Ącherlich gemacht, von oben herab behandelt. Man sieht´s beispielhaft daran, wo die kurze Rezension des Erlerbuches plaziert ist, neben einem ausf├╝hrlichen Artikel Mit Davidstern und Totenkopf. Freibeuter. J├╝dische Piraten in der Karibik k├Ąmpften gegen Spanien ÔÇô oft aus Rache f├╝r die Inquisition. So sind sie, die Christen, treiben Juden in die Piraterie, und dann ma├čt sich ein Goj auch noch an, j├╝dische Wurzeln im Parteiprogramm der SPD einzusenken. Prompt wird das Verdienst umgeleitet auf den daran g├Ąnzlich unschuldigen j├╝dischen Arbeitskreis der SPD, der Goj hat nur eine Anregung gegeben. (18)

Das Personal des j├╝dischen Arbeitskreises aber bringt sich lieber in Skandalkonferenzen wie Feindbild Muslim - Feindbild Jude, vom 8. Dezember 2008, am Zentrum f├╝r Antisemitismusforschung, ein und fraternisiert dort mit Muslimen und Linken Islam-Lobbyisten wie Dr. Peter Widmann, der inzwischen konsequenterweise bei der Islamischen Zeitung ver├Âffentlicht wird. (19)

Eine Thekla Dannenberg kann in der J├╝dischen Allgemeinen im Artikel Digitale Freistilringer ├╝ber angeblich j├╝dische Blogs schreiben und dabei alles, was Israel nicht sofort in den Orkus st├Â├čt, zu Juden erkl├Ąren. Es darf eben keine Verst├Ąndigung geben zwischen Juden und Christen bzw. Menschen, die sich dem j├╝disch-christlichen Kulturkreis verpflichtet f├╝hlen, ist jemand auf der Seite Israels, dann kann das nur ein Jude sein, q.e.d. (20)

2. August 2009

Update

Das Foto der zwei "Israelfreunde" Abi und Micha ist wieder online!

Was Micha Brumlik in seiner Freizeit so treibt, w├Ąhrend andere den Geburtstag des Staates Israel in der Paulskirche feiern... Honestly Concerned, 18. Mai 2008
http://tinyurl.com/cmeepv

Bei Calamitas liegen sie seit Mai 2009 flach auf der Flachen Erde. Da gibt´s vom Vorwortschreiber Zitate wie dieses: Ein Lieblingsthema der antideutschen Bloggosph├Ąre ist der angeblich judenfeindliche Charakter nicht erst des arabischen Nationalismus, sondern schon des Islam selbst. Man sieht, Seine F├Ąhigkeit und sein Expertenwissen sind auf allen Gebieten gleich gro├č, man suche sie im Nanobereich.

Dezente Pornographie. Von Calamitas, Die Flache Erde, 5. Mai 2009
http://calamitas-bystander.blogspot.com/search?q=melzer+brum lik

Quellen

(1) "Vorw├Ąrts, und nicht vergessen". Die SPD entdeckt ihre j├╝dischen Wurzeln,
J├╝dische Zeitung, November 2007
http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.775.html

(2) Hans Erler: Judentum und Sozialdemokratie.
Das anti├Ąutorit├Ąre Fundament der SPD
Verlag: K&N Verlag K├Ânigshausen & Neumann GmbH
Ort: W├╝rzburg
Erscheinungsjahr: 2009
Seitenzahl: 180
ISBN-Nr. 978-3-8260-3969-0
EUR 19.80
http://tinyurl.com/c388rt

Hans Erler: Judentum und Sozialdemokratie. 8. Mai 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-05-08_22-34-52.html

(3) Grundsatzprogramm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.
Beschlossen auf dem Hamburger Bundesparteitag der SPD,
am 28. Oktober 2007

(4) Judentum und Sozialdemokratie. B├╝cher - nicht nur zum Judentum,
HaGalil, 19. M├Ąrz 2009
http://buecher.hagalil.com/2009/03/erler/

(5) Die j├╝dische Sozialdemokratie. Von Gerd Weisskirchen, vorw├Ąrts.de,
8. Mai 2009
http://www.vorwaerts.de/artikel/die-juedische-sozialdemokrat ie

"Hans Erler" "Judentum und Sozialdemokratie". Google
http://tinyurl.com/q75lar

(6) Diskussion: Boris Palmer. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Boris_Palmer

(7) vereinnahmen. W├Ârterbuch. Synonyme
http://synonyme.woxikon.de/synonyme/vereinnahmen.php

(8) Das Achtzehngebet. Schl├╝sselw├Ârter j├╝dischen Denkens. Von Yitzhak Ahren, HaGalil, 5. Dezember 2005
http://www.hagalil.com/archiv/2005/12/achtzehngebet.htm

(9) beschw├Âren. W├Ârterbuch. Synonyme
http://synonyme.woxikon.de/synonyme/beschw%C3%B6ren.php

(10) Offener Brief von Dr. Hans Erler an den SPD-Parteivorsitzenden Kurt Beck,
vom 22. September 2007. Honestly Concerned
http://www.honestly-concerned.org/Temp/Beck_23-09-07.doc

(11) Die Bnei Noach. Von Miriam Woelke, hamantaschen, 9. Juli 2007
http://hamantaschen.blogspot.com/search?q=noachiden

(12) Sidrath Noach: Die Lektion der Flut,
kommentiert von Nechama Leibowitz, HaGalil
http://www.hagalil.com/judentum/torah/leibowitz/noach.htm

(13) Freundliche Vereinnahmung. Hans Erler beschw├Ârt die j├╝dischen Wurzeln
der SPD. Von Yitzhak Ahren, Wissen. J├╝dische Allgemeine, 30. Juli 2009
http://tinyurl.com/nd5qoq

(14) Die vierundzwanzig B├╝cher der Heiligen Schrift. ├ťbersetzung von Arnheim, Sachs, F├╝rst und Zunz. Victor Goldschmidt Verlag, Basel 1995, S. 111
http://tinyurl.com/yvanvd

(15) Raschis Pentateuchkommentar. Selig Bamberger (├ťbersetzer).
Victor Goldschmidt Verlag, 2. Auflage 1928, 4. Auflage 2002
http://tinyurl.com/lhxdzg

(16) Rembrandt Werke "Jakob ringt mit dem Engel" 1660.
Alte Kunst und Antiquit├Ąten Informationen
http://www.altertuemliches.at/gemaelde/rembrandt_15.php

(17) Kedoschim. Wajikra - Levitikus 19:1-20:27. J├╝dische.Info, Chabad.org
http://tinyurl.com/lpcvj9

Parascha Zusammenfassung. J├╝dische.Info, Chabad.org
http://tinyurl.com/msec36

(18) J├╝dische Allgemeine. Impressum
http://www.juedische-allgemeine.de/jaz/impressum/impressum.h tml

(19) Sergey Lagodinsky in meinem Archiv
http://tinyurl.com/lpp9qb

"Feindbild Muslim - Feindbild Jude" in meinem Archiv
http://tinyurl.com/lpxhmx

(20) Digitale Freistilringer. Internet. Ein Blick in die deutsch-j├╝dische Blogosph├Ąre. Von Thekla Dannenberg, J├╝dische Allgemeine, 9. Juli 2009
http://tinyurl.com/nxzevv

"Wer ein Jud ist", bestimmt Thekla Dannenberg? Der Lindwurm, 18. Juli 2009
http://tinyurl.com/nj5n2h


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