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K├Âlnische Rundschau und ZEIT entdecken die Muslimpartei ABI-K├Âln

Ein Blick auf die Startseite der B├╝rgerinitiative ABI-K├Âln lohnt sich. Dort findet man aktuell drei Artikel verlinkt, die ├╝ber die t├╝rkische Migrantenpartei ABI-K├Âln und ihre Beteiligung an den Kommunalwahlen in K├Âln berichten, einer ist erschienen in Zaman Avrupa, dem Sprachrohr der t├╝rkischen Regierung World Media Group A.G., die beiden anderen sind ver├Âffentlicht in der K├Âlnischen Rundschau und in der ZEIT. Die Einwanderer haben kein Vertrauen in die politischen Parteien, n├Ârgelt Ziver Ermis. (1)

Deshalb bilden die T├╝rken eigene politische Parteien, getreu dem Motto ihres Ministerpr├Ąsidenten, der es seinerzeit, als Oberb├╝rgermeister von Istanbul, vom Vordenker des t├╝rkischen Nationalismus Ziya G├Âkalp ├╝bernimmt: Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gl├Ąubigen unsere Soldaten. Das gefl├╝gelte Wort ist bei Google.de inzwischen 6 380-fach dokumentiert. (2)

Die MSM sind nicht von der schnellen Truppe. In Blogs und auf Sites sind die Muslimparteien BFF und ABI-K├Âln seit Tagen Thema, ich habe dieser neuen Qualit├Ąt der Islamisierung unserer Gesellschaft am 18. und 26. August 2009 zwei Artikel gewidmet. (3)

Politically Incorrect ver├Âffentlicht am 23. August einen Beitrag zur ABI-K├Âln. Das wird erst der Anfang sein in unserem Land, meint Kommentator Nr. 1. Treffend. Fast ist man geneigt es gut zu finden, damit den Etablierten ihre geh├Ątschelte Klientel wegl├Ąuft. Kommentator Nr. 3. Treffender. Tja. Liebe Parteistrategen. Euer altes W├Ąhlervolk habt ihr beschissen und vor den Kopf gesto├čen. Das von euch erw├Ąhlte neue will euch nicht. Kommentator Nr. 4. Am treffendsten. (4)

Nicht n├Ârgeln, sondern sich einbringen

Bereits vier Tage vor den Kommunalwahlen entdeckt die K├Âlnische Rundschau das "Parteichen" ABI-K├Âln. Autorin Anna Hagebusch z├Ąhlt weitere der kleinen Parteien auf, Pro-K├Âln ist nicht darunter, obgleich sie die f├╝r die klassischen Parteien gef├Ąhrlichste von allen ist. Oder gilt Pro-K├Âln schon nicht mehr als "Parteichen", sondern als ausgewachsene Partei? Die Migrantenpartei ABI-K├Âln wird ausf├╝hrlich gew├╝rdigt, ohne da├č auch nur im geringsten ├╝ber Zusammenh├Ąnge mit den Zielen der Islamischen Gemeinschaft Milli G├Âr├╝s ( IGMG) informiert wird. Das k├Ânnte muslimische K├Âlner Protestw├Ąhler, die ihren t├╝rkischen Landsleuten die Stimme gegeben h├Ątten, oder gar origin├Ąr Deutsche, die vielleicht sonst nach dem Zufallsprinzip ihr Kreuz statt bei Horst Schl├Ąmmer bei ABI-K├Âln gesetzt h├Ątten, doch zu sehr verschrecken. Eine solche Information w├╝rde vielleicht auch erkl├Ąren, warum Pro-K├Âln einen relativ gro├čen Zulauf hat, und das mu├č auf jeden Fall vermieden werden, darin sind sich CDU, FDP und SPD einig. Ihre Unterst├╝tzung der Islamisierung unserer Gesellschaft darf nicht thematisiert werden, das w├╝rde nur noch mehr Stimmen kosten, die entweder durch Wahlenthaltung oder durch Kreuzchen bei Pro verloren gingen.

Einen etwas anderen Schwerpunkt setzt die "Alternative B├╝rgerinitiative". Sie wurde Ende letzten Jahres als erste W├Ąhlerinitiative von K├Âlnern mit Migrationshintergrund gegr├╝ndet. Kamuran Kayhan, der Vorsitzende, erz├Ąhlt, dass viele der rund 45 Mitglieder zuvor schon in den etablierten Parteien aktiv gewesen seien. Dort h├Ątten aber Menschen mit Migrationshintergrund keine Zukunft: "Bei der Aufstellung der Kandidaten f├╝r die Bundestagswahl wurden sie beispielsweise nicht ber├╝cksichtigt."

In guter Muslimart wird der Machtanspruch nicht verheimlicht. Die t├╝rkischen Migranten wollen als solche und nicht als Deutsche mehr Einflu├č. Sie wollen zweisprachigen Schulunterricht, damit die aus der T├╝rkei stammenden Kinder immer T├╝rken bleiben. Es steht nicht an, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, sich ihr gar zu assimilieren, sondern sie wollen f├╝r ihr Herkunftsland Positionen erk├Ąmpfen, die Gl├Ąubigen (sind) unsere Soldaten. Die Idee, Griechen, Italiener und andere W├Ąhler mit Migrationshintergrund k├Ânnten die Partei ebenfalls interessant finden, ist abwegig. Anna Hagebusch verschleiert mit der Aussage 90 Prozent der ABi-Mitglieder, die Mehrzahl von ihnen mit t├╝rkischem Migrationshintergrund, sind Akademiker, da├č es sich um eine reine T├╝rkenpartei handelt, vielleicht angereichert mit einigen deutschen Ehefrauen der Migranten. Ein Blick auf die Kandidatenliste auf der Site von ABI-K├Âln, und man hat Klarheit. (5)

Kandidaten f├╝r die am st├Ąrksten t├╝rkisch/islamisch ersiedelten Teile K├Âlns sind: (6)

Mahmut K├Âse, Maschinenbauingenieur ÔÇô Chorweiler
Muhammet Mevdudi Can, Reiseleiter/Seelsorger (= Imam) ÔÇô Meschenich
Sami Alphan, M.A., Forschungsreferent ÔÇô M├╝lheim
Engin Topal, M.A., Politikwissenschaftler ÔÇô Nippes
Kamuran Kayhan, M.A., Politikwissenschaftler ÔÇô Ehrenfeld

Der Parteivorsitzende kandidiert am Ort der Gro├čmoschee K├Âln-Ehrenfeld, der Barttr├Ąger Mahmut K├Âse, ein Namensvetter oder Familienmitglied des Bonner BFF-Kandidaten Mustafa K├Âse, kandidiert in K├Âln-Chorweiler. Einen Blick in die wunderbare Welt des von der IGMG Bonn vertretenen Islams will ich den Lesern nicht vorenthalten. (7)

Davon brauchen wir mehr in Bonn und in K├Âln, genauso wie Politiker in den Kommunen, die wie Engin Topal meinen: Bei der Besch├Ąftigung mit Theologie mu├č der Muslim immer auf der Hut sein, nicht in Unglauben zu verfallen, oder an anderer Stelle: Im Islam gibt es das Prinzip der Erg├Ąnzung zwischen dem Mann und der Frau. In Meinungsverschiedenheiten wird dem Mann die Verantwortung f├╝r das letzte Wort gegeben. Dieses scheinbare Privileg geht aber damit einher, dass dem Mann zugleich der Lebensunterhalt der Familie aufgetragen ist, d.h. der Mann hat die Verpflichtung seine Frau gut zu versorgen, ihr Wohlbefinden sicherzustellen. (8)

Die Verteidigung solcher koranischer Vorschriften durch Engin Topal vorbei am Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschieht zur Freude der Evangelischen Kirche, die eine Veranstaltung zum Thema Die Frau im Islam organisiert. Der Mann hat das letzte Wort, und er mu├č f├╝r die Frau sorgen.

T├╝rkischst├Ąmmige K├Âlner wollen mitmischen

Auch ZeitOnline schafft es, einen Artikel ├╝ber die T├╝rkenpartei ABI-K├Âln zu ver├Âffentlichen, ohne ein einziges Mal die Verbindung zur IGMG und damit zur Regierung der T├╝rkei zu erw├Ąhnen. So etwas wie ein Organisationsb├╝ro oder eine Wahlkampfzentrale gibt es nicht. Noch nicht. Autorin ├ľzlem Topcu, seit 1. August 2009 Politik-Redakteurin der ZEIT, beginnt islamkonform mit einer L├╝ge. T├Ąuschung und L├╝ge sind f├╝r Muslime immer erlaubt, wenn sie der Durchsetzung der Interessen des Islams dienen, denn Allah ist der gr├Â├čte R├Ąnkeschmied, wenn es um die Bekehrung oder die Vertreibung aus Machtpositionen von Juden, Christen und anderen "Ungl├Ąubigen" geht. (Suren 3:54 und 8:30). (9)

ABI-K├Âln pr├Ąsentiert den Sympathieartikel dieser t├╝rkischen Bereicherung der deutschen MSM ganz oben auf seiner Site. Die Kandidaten haben vormals versucht, ihre Machtinteressen im Sinne der t├╝rkischen Regierung in CDU, SPD und/oder FDP einzubringen, womit sie bis heute an der Basis scheitern. Die zieht n├Ąmlich im Gegensatz zu den h├Âheren Kadern der deutschen Parteien Konsequenzen aus ihrem Wissen und ihrer Erfahrung, da├č es um etwas anderes geht als um eine gemeinsame Kommunalpolitik zugunsten aller. Die einfachen Mitglieder und Parteikassierer nehmen sich anscheinend die Zeit, die Aussagen der Muslime ├╝ber ihre Ziele und Absichten zu lesen.

├ľzlem Topcu schildert mit anr├╝hrenden Worten die ersten Gehversuche der t├╝rkischst├Ąmmigen Kandidaten. Sie m├╝ssen ein t├╝rkisches Restaurant an der Venloer Stra├če zur "Zentrale" ernennen, um ihren Zielgruppen, den t├╝rkischen Migranten in Ehrenfeld, Nippes oder M├╝hlheim nahe zu sein. Mir kommen die Tr├Ąnen!

Parteivorsitzender Kamuran Kayhan ist Sohn einer t├╝rkischen "Gastarbeiterfamilie": Anfang der siebziger Jahre verlie├čen seine Eltern ihre kleine Heimatstadt Burdur in Zentral-Anatolien, der Vater fand Arbeit bei Ford in K├Âln ÔÇô zu einer Zeit, in der noch einzig die Arbeitskraft f├╝r die Einwanderung nach Deutschland z├Ąhlte. Als es noch keine Diskussion um Integration, Sprachkurse oder Einb├╝rgerungstests gab. Als es noch keine Migranten gab, sondern nur Ausl├Ąnder.

Die Anspruchshaltung wird deutlich, die Autorin wirft den Deutschen vor, da├č sie sich schon damals nicht um Integration und Sprachkurse gek├╝mmert haben. Einerseits lastet sie ihnen an, da├č sie anfangs einzig an die Arbeitskraft und nicht daran denken, da├č die T├╝rken f├╝r immer bleiben k├Ânnten, andererseits entlastet sie diese und die heutige t├╝rkischst├Ąmmige Bev├Âlkerung in Deutschland, ob eingeb├╝rgert oder nicht, von jeder Verantwortung, sich selbst um Sprachkurse und um ihre Integration zu k├╝mmern. Jeder, der beabsichtigt, in einem Gastland zu bleiben, ob er es den Gastgebern auf die Nase bindet oder nicht, hat sich selbst um das Erlernen der Sprache und um die Integration zu k├╝mmern. Das ist au├čer in Deutschland in allen anderen L├Ąndern so, in die Menschen immigrieren. Man frage die Nachkommen der italienischen, polnischen, j├╝dischen, arabischen Einwanderer in den USA, Kanada oder Australien, wie ihre Vorfahren oder sie selbst es geschafft haben.

Es folgen l├Ąngere Abhandlungen ├╝ber das zerr├╝ttete Vertrauensverh├Ąltnis der ABI-Kandidaten, die keine passende politische Heimat gefunden haben. Kamuran Kayhan ist jahrelang FDP-Mitglied, dann engagiert er sich eine Zeitlang auch im Deutsch-T├╝rkischen Forum" der CDU. Samih Alphan war bei der SPD, Engin Topal war CDU-Mitglied. Die ABI-Kandidaten haben ein Schl├╝sselerlebnis:

Als die CDU das erste Mal einen T├╝rken als Bundestagskandidaten aufstellen wollte, hat die Basis einfach nicht mitgemacht, sagt Topal. Er spielt auf ein Ereignis an, das mehr als acht Jahre zur├╝ckliegt. Auf dem Landesparteitag sollte B├╝lent Arslan, ein in NRW sehr aktiver Christdemokrat und Vorsitzender des Deutsch-T├╝rkischen Forums, als Bundestagskandidat aufgestellt werden. Doch es regte sich Widerstand: Als Moslem und T├╝rke, so hie├č es damals aus dem CDU-Kreisverband Hagen, k├Ânne Arslan die Partei nicht im Bundestag vertreten. Er zog seine Kandidatur zur├╝ck. Und Engin Topal seine CDU-Mitgliedschaft. Die Entt├Ąuschung dar├╝ber sitzt noch immer tief, auch wenn Arslan sp├Ąter doch noch zu seiner Kandidatur gekommen ist.

Es zeigt zweierlei, da├č Muslime, ob in der T├╝rkei oder in Deutschland geboren, mit der Basisdemokratie nichts anfangen k├Ânnen, und da├č sie der islamischen Lehre gerecht alles wollen, da├č sie meinen, es st├╝nde ihnen zu. Die CDU-Mitglieder aber haben anscheinend bef├╝rchtet, da├č B├╝lent Arslan, der "gro├če L├Âwe", die CDU nicht als Deutscher, sondern als Muslim und T├╝rke vertreten will. Au├čerdem ist er Jahrgang 1975, also heute 34 Jahre alt. Die Diskussion ├╝ber seine Kandidatur f├╝r die Bundestagswahlen 2002 finden 2001 statt, da ist er 26 Jahre alt und vier Jahre Deutscher. Die bundeseigene Qantara berichtet begeistert ├╝ber ihn, den zielstrebigen Muslim in der CDU:

Als Kind mit seinen Eltern nach Deutschland gekommen, beantragte er mit 22 Jahren die deutsche Staatsangeh├Ârigkeit und macht seitdem erfolgreich Karriere in der Politik: Der sportlich-dynamische "City Manager" f├╝r Wirtschaftsf├Ârderung in der Stadtverwaltung Langenfeld ist Vorsitzender des "T├╝rkischen Forums in der CDU" und geh├Ârt dem Landesvorstand Nordrhein-Westfalen der CDU an. (10)

Der T├╝rke mit deutschem Pa├č B├╝lent Arslan ist in der Tat ein Funktion├Ąr der t├╝rkischen Regierung, er setzt ├╝ber die CDU und deren Deutsch-T├╝rkisches Forum (DTF) die Vorgaben des Ministerpr├Ąsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland durch, in dem er seine Kandidatur zur Bundestagswahl 2002 und 2005 forciert. Er fordert, in unserem Staat zur Kontrolle der Moscheen muslimische Polizeieinheiten aufzustellen, was letztlich darauf hinausliefe, da├č sie der t├╝rkischen Regierung unterstellt w├Ąren. Es handelt sich um die ├ťbernahme von Hoheitsaufgaben des deutschen Staates durch die T├╝rken, die auf diese Weise die t├╝rkische Gegengesellschaft in Deutschland kontrollieren und ihre Herrschaft ├╝ber das deutsche Hoheitsgebiet ausweiten k├Ânnten:

Der Einsatz muslimischer Polizeibeamten w├╝rde zum einen die Beziehung der Polizei zu den Moscheegemeinden vertiefen und zum anderen den Anteil der stark unterrepr├Ąsentierten Menschen mit Migrationshintergrund in der Polizei erh├Âhen. "Der gleiche kulturelle Hintergrund wie auch die gleiche Religion schaffen einen wichtigen gemeinsamen Nenner. Polizisten, die auch zum Freitagsgebet in die Moschee kommen, werden ein Teil der Gemeinde", meint B├╝lent Arslan. (11)

Widerspruch seitens der CDU zu den Versuchen, die Hoheitsrechte des deutschen Staates auszuh├Âhlen, gibt es nicht. Darum hier an die Adresse der CDU, da├č ich sie am 27. September 2009 nicht w├Ąhlen, sondern den Namen Horst Schl├Ąmmer auf den Wahlzettel schreiben und dadurch das Gel├Ąchter von Nachrichtendeutern wie denen der ZEIT auf mich lenken werde. Hier noch einmal: Ich wei├č, da├č Horst Schl├Ąmmer eine Kunstfigur ist, die nicht wirklich kandidiert. Ich wei├č das! Ich wei├č auch, da├č der Film langweilig ist, kein Wunder, wenn Figuren wie Claudia Roth, J├╝rgen R├╝ttgers und Gregor Gysi da mitspielen, die gesammelte Politikerriege, die ich niemals w├Ąhlen w├╝rde. (12)

Aber weiter im Artikel von ├ľzlem Topcu, der Neuerwerbung der ZEIT. Sie spielt das Projekt ABI-K├Âln als eine Aktion von Dilletanten herunter, als einen handgemachten Wahlkampf. Stattdessen handelt es sich um eine Kampfansage der t├╝rkischen Regierung, eine offre publique d´achat hostile (OPA), ein feindliches ├ťbernahmeangebot.

Noch hat auch von den ABI-Machern keiner je ein wichtiges Parteiamt bekleidet. Sie wissen, dass sie noch viel lernen m├╝ssen. Ihr Programm liest sich wie ein Katalog schnell, unbedacht und unkonkret formulierter und nur auf Migranten bezogener Forderungen idealistischer Politik-Studenten. Wenn man nicht w├╝├čte, welche Organisation hinter der ABI-K├Âln steht, k├Ânnte man lachen ├╝ber so viel Unkenntnis. Diese Journalistin gibt vor, wenn man ihr nicht Dusseligkeit unterstellen will, da├č sie nicht sieht, was es hei├čt, Kommunalwahlrecht f├╝r alle Ausl├Ąnder durchzusetzen, die seit drei Monaten (sic!) in Deutschland wohnen. Es ist der von der SPD geforderte Ausverkauf unserer Gesellschaft. Diese Partei, die am 18%-Projekt arbeitet, verspricht sich dadurch Stimmen. Darum hier auch an die Adresse der SPD, da├č ich sie am 27. September 2009 nicht w├Ąhlen, sondern den Namen Horst Schl├Ąmmer auf den Wahlzettel schreiben werde. Wenn es Euch, Genossen, auch schei├čegal sein mag, was Euere potentiellen W├Ąhler denken, bald werdet Ihr sehen, da├č es Euch besser nicht schei├čegal gewesen w├Ąre.

Und, Frau ├ľzlem Topcu, Kommunalwahlkampf wird von allen Parteien immer auch so gef├╝hrt, wie es die ABI-Kandidaten schildern. An solchen Wahlk├Ąmpfen habe ich mich, lang´ ist´s her, beteiligt: Auch nicht der handgemachte Wahlkampf, den die Kandidaten in "jeder freien Minute, nach Feierabend und am Wochenende" (Alphan) mit selbst gestalteten und gedruckten Brosch├╝ren zu Fu├č in Ehrenfeld, Nippes und M├╝hlheim f├╝hren. Die absolute Ahnungslosigkeit hat in die ZEIT Einzug gehalten und trifft dort auf Jens Jessen.

Es ist das Problem aller etablierten deutschen Parteien, mit Ausnahme der Pro-Partei und anderen extrem rechten W├Ąhlergruppierungen, da├č sie sich einem Ansturm von aus der T├╝rkei gelenkten Kandidaten gegen├╝bersehen, da├č sie einerseits von den Beziehungen profitieren, aber andererseits nicht die Kontrolle ├╝ber die Parteiherrschaft an t├╝rkische Beh├Ârden verlieren wollen. Alle klassischen Parteien, von der CSU bis zur Linken, wissen, welche Absichten hinter den Bestrebungen der in Parteifunktionen dr├Ąngenden Deutscht├╝rken stehen. Sie w├Ągen ab zwischen W├Ąhlerstimmen der Migranten und Einbu├čen f├╝r die westlich-demokratische Gesellschaft, mit der gemeinsam sie und ihre Machtpositionen untergehen k├Ânnten. Wenn die T├╝rken sich in unsere Gesellschaft integrieren, sich unserer Verfassung unterstellen w├╝rden, g├Ąbe es nicht so viele Vorbehalte.

Wenn ABI-K├Âln auch bewu├čt religi├Âse Punkte oder patriotische Bez├╝ge zum Herkunftsland au├čen vor l├Ą├čt, ist jedem klar, der sich eine Weile mit dem Islam befa├čt, erst recht jedem Deutscht├╝rken, da├č Religion, Politik und Staatsgewalt in der Politideologie Islam eine Einheit bilden. Warum sonst residiert die ABI-K├Âln am Sitz der IGMG, in der Neusser Str. 387, 50 733 K├Âln? Die Bundesregierung, hier vertreten durch das Wahlamt NRW, duldet es, da├č Parteien, die von der t├╝rkischen Staatsmacht gelenkt werden, in Deutschland zur Kommunalwahl antreten. Man br├Ąuchte nur die offiziellen Verlautbarungen der IGMG durchzulesen: Islam ist ein sozialer und individueller Weg zu leben, sein Einflu├č endet gewi├č nicht an der T├╝rschwelle zur Moschee. Jenseits davon weist er Muslimen moralische Werte und Pflichten zu und spielt deshalb obendrein eine wesentliche Rolle in ihrem t├Ąglichen Leben. Ein auf den Gesetzen des Koran, den Hadithen und der Sunnah beruhendes gesellschaftliches Leben wird von den Muslimen gefordert. Dieses soziale Leben k├Ânne nicht auf eine Region beschr├Ąnkt werden, n├Ąmlich auf den islamischen Herrschaftsbereich, sondern sie sei in den westlichen Gesellschaften zu verbreiten. Die IGMG sieht ihre Aufgabe darin, die bei uns lebenden Muslime in diesem Sinne zu formieren und die Gemeinde dazu zusammenzuhalten, das hei├čt, keine Integration in unsere Gesellschaft zu dulden, sondern sie zur Anlaufstelle IGMG zu f├╝hren. (13)

ABI-K├Âln vertritt die Islamisierung mit den ihr in unserer Gesellschaft bereitgestellten politischen Mitteln. ├ähnlich h├Ąlt es auch die BFF in Bonn, die ein gr├Â├čeres Potential an Nordafrika-st├Ąmmigen Muslimen zu integrieren hat. Was die Vereinigung "Pro K├Âln" angeht, so ist sie eine der Antworten auf den islamischen Extremismus und die Tatenlosigkeit der klassischen Parteien der Bundesrepublik. ABI-K├Âln ist, wie ihre Funktion├Ąre richtig feststellen, keine Antwort auf "Pro K├Âln", sondern ein weiteres Projekt der T├╝rkei, ├╝ber die t├╝rkischst├Ąmmigen Deutschen und die nicht eingeb├╝rgerten T├╝rken Macht bei uns zu erlangen, und eines Tages die EU-Mitgliedschaft zu erzwingen: "Wir waren auch dabei", k├Ânnte ABI-K├Âln dann stolz von sich sagen. (14)

Barack Hussein Obama tut soeben alles in dieser Richtung, in dem er die treuesten Freunde der USA Polen und Tschechien br├╝skiert, die Installation des Raketenschutzschildes auf Grund von russischen Einw├Ąnden von diesen L├Ąndern abzieht und sie in die T├╝rkei und auf den Balkan verlagert. Wenn dann der jetzige NATO-Generalsekret├Ąr Anders Fogh Rasmussen, wie zugesagt, am Ende seiner Amtszeit durch einen T├╝rken abgel├Âst wird, ist die T├╝rkisierung und Balkanisierung Deutschlands nicht mehr aufzuhalten; denn dann werden alle T├╝rken und bald auch die Bev├Âlkerung der Balkanstaaten in der EU wahlberechtigt sein zu den Kommunal- und den Europawahlen. Hans Dietrich Genscher, sollte er dann noch leben, wird sich erneut best├Ątigt sehen darin, da├č es richtig war, Jugoslawien zu zerschlagen; denn wo auf dem Balkan w├Ąre sonst Platz f├╝r den Schutzschild? (15)

Danke, FDP!

28. August 2009

Update

Im Wahlbezirk des Vorsitzenden der ABI-K├Âln Kamuran Kayhan geht´s zur Sache. Dort wird am 29. August 2009 der Alevit Kubilay Demirkaya, der stellvertretende Vorsitzende der CDU-K├Âln-Ehrenfeldt, am helllichten Tag auf offener Stra├če von T├╝rken niedergeschlagen. Auf dem unabh├Ąngigen Blog zur Unions-Politik wird das mit 70 lesenswerten Kommentaren bedacht. Wen vertritt die CDU noch, wenn sie es zu solchen Zust├Ąnden kommen l├Ą├čt? (16)

Quellen

(1) "Siyasi partiler g├Â├žmen politikalarinda samimi degil". Ziver Ermis, K├Âln,
Zaman Avrupa, 28 Agustos 2009
http://euro.zaman.com.tr/euro/detaylar.do?load=detay&link=50 068

(2) 6 380 Angebote bei Google.de f├╝r "Die Demokratie ist nur der Zug auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind."
http://tinyurl.com/lkdqed

(3) Islam ist Frieden. K├Âlle Alaaf! Ankara & Frankfurt Helau! 26. August 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-08-26_23-10-35.html

Islam ist Frieden. Gib dem FRIEDEN deine Stimme! 18./22. August 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-08-18_00-08-13.html

(4) K├Âln: T├╝rkische Partei tritt bei Kommunalwahl an. Politically Incorrect,
23. August 2009
http://tinyurl.com/kumnrp

(5) Kleine Parteien. Nicht n├Ârgeln, sondern sich einbringen.
Von Anna Hagebusch, K├Âlnische rundschau, 26. August 2009
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895317725.sh tml

(6) Kandidaten der ABI-K├Âln f├╝r die Bezirksvertretungen,
Vom Wahlamt am 17. Juli 2009 zugelassen
http://tinyurl.com/knyjpj

(7) IGMG Ortsverein Bonn e.V.
http://www.bonner-moschee.de/Deutsch/index.php

(8) Engin Topal: Die theologischen Schulen im Islam.
Islamische Hochschulvereinigung an der Universit├Ąt zu K├Âln, o.J., 6 S.
http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de/00520ANF.HTM

Die Frau im Islam.11./12. Januar 2003 Im evangelischen Tagungs- und
Studienzentrum Boldern, M├Ąnnedorf. (Zusammengetragen von T├╝lin ├ľzg├╝r,
Januar 2003)
http://www.mevlana.ch/de/arbeit/FrauenIslam.htm

(9) Was sagt der Koran ├╝ber die L├╝ge? Lycos iQ
http://iq.lycos.de/qa/show/1001388/Was-sagt-der-Koran-ueber- die-Luege/

├ľzlem Topcu, M.A., Islamwissenschaft
http://www.oezlemtopcu.de/

(10) B├╝lent Arslan. Als Muslim in der CDU. Von Peter Philipp,
Deutsche Welle/Qantara, 2004
http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-218/ i.html

(11) Muslimische Polizisten sollen Moscheen beobachten, das islamische portal, IGMG, 15. Oktober 2007
http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/6760.html

(12) Horst Schl├Ąmmer - Isch kandidiere! cinema, 20. August 2009
http://tinyurl.com/kk8w6l

(13) What is the IGMG? das islamische Portal, IGMG
http://www.igmg.de/verband/islamic-community-milli-goerues.h tml

(14) T├╝rkischst├Ąmmige K├Âlner wollen mitmischen. Von ├ľzlem Topcu,
ZeitOnline, 28. August 2009
http://www.zeit.de/online/2009/36/waehlergemeinschaft-migran ten-koeln

(15) La nouvelle Europe ne fait plus confiance ├á l´Am├ęrique. Par carlesien,
Boursier.com, 28 ao├╗t 2009
http://tinyurl.com/npsg78

Klaus Peter Zeitler: Deutschlands Rolle bei der v├Âlkerrechtlichen Anerkennung der Republik Kroatien, unter besonderer Ber├╝cksichtigung des deutschen Au├čenministers Genscher. Tectum Verlag, 2000
http://tinyurl.com/nallez

(16) CDU´ler beim Wahlkampf niedergeschlagen. Von Philipp,
CDU-Politik.de, 29. August 2009
http://cdu-politik.de/2009/08/29/cduler-bei-wahlkampf-nieder geschlagen/


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