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Zeitung gelesen [8]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ...

... nur ein leichter Wochenschauer!

Heute hat jemand Le Monde in meinem CafĂ© zurĂŒckgelassen, völlig ungelesen, warum kauft er die Zeitung ĂŒberhaupt? Welche Offenbarung ihm entgangen ist, das ahnt der liederliche Mensch gar nicht!

Der Geburtstag des Hundes BO

Nein, das ist nicht die AbkĂŒrzung fĂŒr Barack Obama!

Es geht einmal mehr um den Friedensnobelpreis an ihn. DarĂŒber ist viel Tinte vergeudet worden, viele Bits&Byts sind durch den Äther gegangen, aber erst nach der LektĂŒre des Artikels der Korrespondentin Corine Lesnes wird es möglich, den Stellenwert des Preises im tĂ€glichen Leben des US-PrĂ€sidenten und des Restes der Welt zu verorten: Pour mettre les Ă©vĂ©nements en perspective, il a expliquĂ© que ses filles lui avaient annoncĂ© la nouvelle le matin, en ajoutant que c´Ă©tait aussi l´anniversaire de leur chien. Um die Ereignisse in den rechten Zusammenhang zu bringen, hat er erklĂ€rt, daß seine Töchter ihm die Neuigkeit am Morgen gebracht und hinzugefĂŒgt hĂ€tten, daß auch ihr Hund Geburtstag hĂ€tte.

Gewöhnt an bizarre Nachrichten der französischen MSM und unglĂ€ubig staunend, stöbert man weiter und findet tatsĂ€chlich dies: He said that after he heard about the award, "Malia walked in and said, ´Daddy, you won the Nobel Peace Prize, and it is Bo´s birthday.´ And then Sasha added, ´Plus, we have a three-day weekend coming up.´ So it´s -- it´s good to have kids to keep things in perspective." Er (der PrĂ€sident) sagte, nachdem er von dem Preis hörte: "Malia kam rein und sagte, ´Pappi, du hast den Nobelpreis gewonnen, und es ist der Geburtstag von Bo´ (Bo ist der Hund der Familie). Und dann fĂŒgte Sasha hinzu, ´Außerdem haben wir ein Dreitage-Wochenende in Aussicht.´ So ist´s - es ist gut, Kinder zu haben, um Angelegenheiten ins rechte VerhĂ€ltnis zu rĂŒcken." (1)

Treffender als Barack Obama wird wohl niemand erklĂ€ren, was ein Friedensnobelpreis heuer bedeutet; denn nicht, daß elf- und achtjĂ€hrige MĂ€dchen die Highlights des Tages so zusammenstellen, sondern daß der PrĂ€sident der USA das nicht nur kolportiert, sondern sich damit gemein macht und brĂŒstet, schlĂ€gt dem Nobel-Komitee ins Gesicht. Da gehen doch alle anderen EinschĂ€tzungen glatt unter, die des ehemaligen Beraters von Jimmy Carter beispielsweise. Zbigniew Bzrezinski, von Le Monde mal so, mal anders geschrieben, Zbigniev Brzrezinski meint: "C´est un accomplissement Ă©norme." Das ist eine enorme Leistung. Bevor jemand fragt: Welche Leistung? Er schĂ€tzt ein, daß die Preisverleihung der Politik des Barack Obama eine "internationale LegitimitĂ€t" gegeben habe. (2)

Im Nahen Osten ist man ĂŒber die Preisverleihung perplex, und am perplexesten ist die Hamas, die nicht wie Shimon Peres, Benjamin Netanyahu und Mahmoud Abbas trotzdem einige gesetzte Worte abdrĂŒckt - man bedenke, daß George Mitchell dort gerade wieder zum Nulltarif den Blick auf die WĂŒste verstellt, sondern im Angesicht der im Losbrechen begriffenen Intifada III ist die Hamas die einzige, die schreit, daß der König noch ein wenig nackt war ... Der PrĂ€sident der Vereinigten Staaten hat "noch viel zu tun, bevor er den Preis verdient", hat die Bewegung des islamischen Widerstandes (sic!) eingeschĂ€tzt. "Er hat den PalĂ€stinensern nichts prĂ€sentiert außer Versprechungen und gute Absichten. Zur selben Zeit gewĂ€hrt er der (israelischen) Besatzung vollstĂ€ndige UnterstĂŒtzung."

Der Karikaturist Plantu begleitet diese EinschĂ€tzung der Bewegung des islamischen Widerstandes mit einer Karikatur, auf der Barack Obama mit Friedenszweiglein ĂŒber einem riesigen israelischen Panzer und dem Benjamin Netanyahu schwebt, wĂ€hrend im Hintergrund ein netter kleiner PalĂ€stinenser freund- und friedlich mit seinem FĂ€hnchen winkt. Im Artikel der Metula News Agency ist die Karikatur abgebildet. (3)

Der Karikaturist Plantu und das Cartooning for Peace

Das versteht Plantu unter Cartooning for Peace, damit will er BrĂŒcken bauen zwischen Menschen, LĂ€ndern und Religionen, wie der Midi Libre, aus der Le Monde-Gruppe berichtet. Eine Ausstellung von Karikaturen dieser auf seine und die Intitiative weiterer Karikaturisten und des Kofi Annan (zu der Zeit GeneralsekretĂ€r der UNO) als Antwort auf die Fatawa gegen die dĂ€nischen Karikaturen gegrĂŒndeten Bewegung (sic!) findet demnĂ€chst statt. Les dessinateurs qui viendront Ă  NĂźmes, le 17 octobre sont, pour certains, menacĂ©s dans leur pays. AlgĂ©rien, Turque, Palestinien, IsraĂ©lien, ils continuent pour mettre sous les projecteurs le combat des autres. Einige der Karikaturisten, die am 17. Oktober nach NĂźmes kommen werden, sind in ihren LĂ€ndern bedroht worden. Algerier, TĂŒrke, PalĂ€stinenser, Israeli, sie fahren fort, den Kampf der anderen in den Mittelpunkt zu stellen. Der Nahost-Konflikt nimmt in der Ausstellung einen breiten Raum ein, sie ist sozusagen die Fortsetzung der Fotoausstellung Visa pour l´Image am anderen Ort und mit anderen Mitteln. (4)

Nun wĂŒĂŸte man gern, welcher Karikaturist in Israel seiner Zeichnungen wegen von nicht-muslimischen (!) Israelis (!) bedroht worden ist, aber das sagt der sich gemeinsam mit den Vereinten Nationen immer auf der Suche nach der Wahrheit befindende Plantu nicht. Vielleicht findet er ja statt Wahrheit und UN-Propaganda eines Tages einmal Tatsachen? (5)

Die offizielle Site der UNRIC ist nur im cachĂ© aufzurufen. Template File Not Found! Looking for template:runic-da-en. Was immer das heißt! (6)

Ein Schlag gegen die Interessen der NATO und der USA

Die Neue ZĂŒrcher Zeitung (NZZ) weiß es von AP schon lĂ€nger, die SĂ€chsische Zeitung (SZ) und Ar-Reuters ziehen nach: Die TĂŒrkei weigert sich, gemeinsam mit Israel an einer LuftwaffenĂŒbung der Nato teilzunehmen. Die TĂŒrkei hat Israel von der Liste der Staaten gestrichen, die am Manöver teilnehmen sollten. Nach EinschĂ€tzung des Stellvertretenden israelischen Verteidigungsministers Danny Ajalon handelt es sich um einen Schlag gegen die Interessen der NATO und der USA (wenn Ar-Reuters auch meint, es wĂ€re ein Schlag fĂŒr die Interessen). Die Beziehungen zwischen beiden LĂ€ndern waren indes merklich abgekĂŒhlt, nachdem der tĂŒrkische MinisterprĂ€sident Tayyip Erdogan öffentlich scharfe Kritik am israelischen Vorgehen im Gaza-Krieg zu Anfang des Jahres geĂ€ußert hatte. Weder die NZZ noch die SZ berichten von der öffentlich scharfen Kritik des tĂŒrkischen MinisterprĂ€sidenten. (7)

Wenn doch Nicolas Sarkozy den tĂŒrkischen PrĂ€sidenten Abdullah GĂŒl nicht so harsch hĂ€tte abblitzen lassen! Wenn doch der Eiffelturm drei Monate in den Nationalfarben der TĂŒrkei hĂ€tte erstrahlen dĂŒrfen, statt die Ehrung auf sechs Tage zu beschrĂ€nken! Die NATO-Staaten verscherzen sich die Gunst der TĂŒrkei jeder auf seine Weise. (8)

Außerdem ist Israel gar nicht Mitglied der NATO. Liegt es etwa wie Albanien und Griechenland, wie Lettland und Litauen am Nordatlantik? hayir! Ist es etwa so demokratisch wie die TĂŒrkei? lo! (9)

Frédéric Mitterand und die Knaben

Nun noch ein wenig Spaß mit FrĂ©dĂ©ric Mitterand und seinen garçons, den Knaben, man gönnt sich ja sonst nichts. Der Kulturminister Frankreichs ist nicht nur schwul, was heuer in Ordnung ist fĂŒr Politiker, sondern er hat auch ein Faible fĂŒr Knaben. Das jedenfalls liest man in und aus seinem Buch La Mauvaise Vie, Das schlechte Leben, wo er ausfĂŒhrlich ĂŒber den sexuellen Reiz berichtet, den "Mann" empfindet, wenn er als Sextourist in Thailand unterwegs ist und dort gegen Entgelt die begehrten Objekte benutzt. Nun wĂ€re er nicht der erste, der seine Neigungen sublimiert, wenn vielleicht auch nicht so gut wie der Autor der Novelle Tod in Venedig, aber in seinem Fall bestehen starke Zweifel, daß es dabei geblieben ist. (10)

Das Buch ist bereits im Jahr 2005 erschienen, der Autor kann davon 200 000 Exemplare absetzen. Eine Neuauflage ist im Druck. Der hĂ€ĂŸliche Vogel mit der wulstigen Unterlippe wird bei Erscheinen seines Buches vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen eingeladen, von Marc-Olivier Fogiel ("Haben Sie ein schlechtes Gewissen?") und von Franz-Olivier Giesbert. Letzterer könnte meinen Lesern bekannt sein, wenn sie nicht so vergeßlich wĂ€ren. Es ist derjenige, der den Dominique de Villepin nicht mehr kennt, als die AffĂ€re Clearstream ihn einholt - die AffĂ€re ist ĂŒbrigens gerade am Kochen, weil der Prozeß nach fĂŒnf Jahren schon stattfindet. "Sarkozy, der ist am Ende. Wenn die Zeitungen ihre Arbeit machen, ĂŒberlebt er diese AffĂ€re nicht," soll der damalige Außenminister mit Ambitionen fĂŒrs PrĂ€sidentenamt Mitte Juli 2004 gegenĂŒber Franz-Olivier Giesbert erklĂ€rt haben. (11)

Man darf gespannt sein, wie er gegenĂŒber dem Skandal des FrĂ©dĂ©ric Mitterrand reagiert; denn ein Skandal ist sowohl die öffentlich vorgetragene PĂ€dophilie als auch die Tatsache, daß FrĂ©dĂ©ric Mitterrand mit diesem Hintergrund zum Kulturminister ernannt worden ist: La plus notable : cette fascination-rĂ©pulsion pour les prestations sexuelles tarifĂ©es, dĂ©crites par le menu dans "Bird", l´avant-dernier chapitre. Die bemerkenswerteste Passage: Diese Verzauberung-Abscheu fĂŒr die preislich festgelegten sexuellen Dienste, aufgezeichnet in der Preisliste in "Bird", dem vorletzten Kapitel, zitiert Le Parisien.

Jetzt bewegt es die französischen MSM, ob das strafbar ist, da doch Frédéric Mitterrand in dem Buch nicht das Alter der Knaben genannt habe. Irgendwo behauptet er, die Knaben seien 40 Jahre alt gewesen. (12)

Vielen französischen Journalisten und Politikern fehlt jedes Bewußtsein fĂŒr Moral und Werte, sie flĂŒchten sich in juristische Fragen. Die moralische wie die politische Wirkung, die ein pĂ€dophiler Kulturminister hat, erfassen sie nicht. Darum hat seit 2005 niemand etwas gesagt, und Frankreich kann die Peinlichkeit erleben, daß der Skandal durch Marine Le Pen in einer Fernsehdiskussion öffentlich geworden ist. Das Video der Sendung zeigt auch, wie komplett die anderen Diskussionsteilnehmer versagen, der Sprecher der UMP FrĂ©dĂ©ric Lefebvre, die Mitglieder des Modem Corinne Lepage und des Parti Socialiste AndrĂ© Vallini. (10)

Nun verstecken sich die Verteidiger des FrĂ©dĂ©ric Mitterrand dahinter, daß man doch nicht mit einer Frau des Front National sein könne. Eric Besson ist ein solcher, der keine eigenen Werte besitzt, sondern dessen Moral und Werte sich nach dem politischen Wind drehen. Ich wette ´n Euro, daß Eric Besson sofort in den Chor gegen FrĂ©dĂ©ric Mitterrand eingestimmt hĂ€tte, wenn auch Nicolas Sarkozy gegen ihn gewesen wĂ€re. Frankreich ist gegenwĂ€rtig gemeinsam mit Thailand dabei, gegen den Sextourismus vorzugehen.

Es ist zwangslĂ€ufig, daß FrĂ©dĂ©ric Mitterrand einer der ersten ist, der Partei fĂŒr den in der Schweiz verhafteten StraftĂ€ter Roman Polanski ergreift. Ich habe mich wirklich gewundert, weil ich das nicht wußte mit dem Mauvaise Vie. Marine Le Pen hat das Buch erst ausgegraben, nachdem der Kulturminister sich fĂŒr den Filmregisseur ausgesprochen hat.

Anstatt daß der Kulturminister zurĂŒcktritt, und es erst einmal ´ne Weile gut ist, beharrt er auf seinem Posten, und es folgt prompt die nĂ€chste Kinderleiche aus dem Keller, ausgebuddelt von der Zeitung Quotidien de la RĂ©union. (13)

In einem Prozeß gegen zwei junge MĂ€nner, die auf der französischen Insel La RĂ©union eine MinderjĂ€hrige vergewaltigt haben, interveniert FrĂ©dĂ©ric Mitterrand, am 18. MĂ€rz 2009, als er Direktor der staatlichen AcadĂ©mie de France Ă  Rome mit Sitz in der Villa MĂ©dicis ist, schriftlich und mit Briefkopf der Akademie zugunsten der Angeklagten; Er ist Patenonkel eines der MĂ€nner. Dem Gericht schreibt er, daß er die Familien der beiden Beschuldigten beruflich kenne, es handele sich um "Personen einer perfekten MoralitĂ€t und sehr ehrenwert". Zur Wiedereingliederung der beiden schlĂ€gt er vor, sie zu ihm zur Fortbildung in die Villa MĂ©dicis zu schicken.

Die Tat der beiden bezeichnet der Kulturminister Frankreichs jetzt als "une Ă©norme connerie", einen enormen Blödsinn. Wie man sich darĂŒber heute aufregen könne, verstehe er nicht, schreibt L´Express. (14)

Denjenigen, die französisch lesen, empfehle ich einen Blick in die Google.fr ActualitĂ©s, Stichwort "FrĂ©dĂ©ric Mitterand", und zu sehen, wer sich fĂŒr und wer sich gegen FrĂ©dĂ©ric Mitterrand ausspricht. 1500 Artikel warten auf die gespannten Leser. Martine Aubry, Ehefrau des Anwalts der Islamisten, und Förderin der Islamisierung ihres politischen Einzugsbereichs, im Großraum der Stadt Lille, mag den Angriff auf Personen nicht, erst recht nicht, wenn der Front National ihn initiiert hat, sie desavouiert damit ihren Parteigenossen BenoĂźt Hamon, der sich sofort klar gegen FrĂ©dĂ©ric Mitterrand ausgesprochen hat, ganz egal, wer´s außer ihm sagt. Es gibt also noch Linke, die nicht nach dem Motto Wahr ist, was ich sehen will handeln. (15)

Jacques Lang, zehn Jahre Kulturminister der Regierung Mitterrand, Freund des Charles Enderlin, unterstĂŒtzt FrĂ©dĂ©ric Mitterrand von Seoul aus mit einem GefĂŒhl der Freundschaft und SolidaritĂ€t. Es ist derjenige, der im Centre Zahra der Islamischen Republik Iran auftritt, wo auch Jean-Marie Le Pen zur selben Zeit weilt. Das Centre ist der Sitz des Parti anti-sioniste des DieudonnĂ© M´bala M´bala, der Anti-zionistischen Partei. (16)

Wer meinen sollte, FrĂ©dĂ©ric Mitterrand packte nun sein RĂ€nzchen und rĂ€umte den Ministertisch, der irrt sich. Im Gegenteil, er geht jetzt gegen alle juristisch vor, die weiter "in MĂŒlleimern wĂŒhlen". In Bordeaux, wo er sich am Samstag aufhĂ€lt, wird er von ca. 30 Demonstranten begrĂŒĂŸt, die seinen RĂŒcktritt fordern. Es seien Rechtsextreme, weiß das Journal du Dimanche. Es setzt dieselbe Pawlowsche Reaktion ein, wie bei Martine Aubry, Eric Besson und anderen linken KĂ€mpfern gegen Rechts. Kann vielleicht jemand erklĂ€ren, warum dieser Skandal um FrĂ©dĂ©ric Mitterrand den Rechtsextremen ĂŒberlassen wird - wenn´s denn solche sind? (17)

Nun liegt die Entscheidung ĂŒber das weitere Vorgehen bei der Nationalversammlung und dem Senat. Die Abgeordneten haben an diesem Wochenende in ihren Wahlkreisen viel Zeit, sich die Meinung ihrer WĂ€hler anzuhören. Ich sage voraus, daß es FrĂ©dĂ©ric Mitterrand nicht mehr lange macht auf seinem Posten. Er eignet sich doch auch viel besser als Romanautor.

Im nĂ€chsten Jahr wird FrĂ©dĂ©ric Mitterrand noch mehr Zeit haben, sich die von den wahrheitsliebenden Fotografen der Visa pour l´Image abgelichteten Knaben in aller Ruhe anzusehen. Vielleicht bekommt er ja einen Tip von Jan Grarup oder einem anderen Fotojournalisten, wo in der Westbank man die Jungen persönlich kennenlernen kann. Er sollte aber vorsichtig sein, sowohl die Araber als auch die orthodoxen Juden sehen solches nicht gern. In jedem Fall wird´s teuer. (18)

Dalia Mogahed ĂŒber die Scharia als Gerechtigkeit fĂŒr MĂ€nner und Frauen

Paul gönnt es mir nicht, mit FrĂ©dĂ©ric Mitterrand die ZeitungslektĂŒre zu beenden, ich soll noch lesen, was Dalia Mogahed, die Beraterin Barack Obamas in Fragen des Islam, zur Scharia zu sagen hat. Die US-Regierung kennt keine Scham mehr, ihre höchsten Vertreter und ihre Berater lĂŒgen und betrĂŒgen die US-BĂŒrger und den kleinen Rest der Welt hinein in die sukzessive Islamisierung. Der Blick des Westens auf die Scharia sei simplifizierend, die Mehrheit der Frauen in der Welt verbinde mit der Scharia "gender justice", Geschlechtergerechtigkeit, verkĂŒndet Dalia Mogahed; ich habe sie in einem Artikel, vom 8. Juni 2009, potrĂ€tiert. Wo tut die Frau solches kund? In einem in London ansĂ€ssigen TV Programm der Ibtihal Bsis, einer Zweigstelle der radikalen Hizb ut-Tahrir. Die Gruppe glaubt an die nicht gewaltsame Zerstörung der westlichen Demokratie und die Schaffung eines islamischen Staates unter Scharia-Gesetz weltweit. Frau Mogahed erschien gemeinsam mit der nationalen FrauenfunktionĂ€rin der Hizb ut-Tahrir Nazreen Nawaz, berichtet der Telegraph.

Die Scharia solle "die Quelle der Gesetzgebung" sein. Dalia Mogahed hat dagegen nicht nur nichts einzuwenden, sondern im Gegenteil, sie fördert die Islamisierung der westlichen Welt durch die Scharia. "PromiskuitĂ€t" und der "Zusammenbruch traditioneller Werte" bewunderten die Muslime am wenigsten am Westen. Von den Aufrufen der Pornos im Internet an vorderster Stelle durch die keuschen und traditionsreichen Muslime in islamischen Staaten hat sie anscheinend noch nie vernommen, auch nicht von den im Namen des Islam begangenen Morden, Vergewaltigungen, Körperverletzungen, physischen und psychischen Mißhandlungen an Frauen in den islamischen Staaten und in den westlichen LĂ€ndern.

Ihre Aufgabe sieht sie darin, dem PrĂ€sidenten und anderen öffentlichen Bediensteten zu vermitteln, "what it is Muslim want," was es ist, das Muslime wollen. Diese Sicht auf die westliche Welt kennen wir Deutschen und die EuropĂ€er zur GenĂŒge, tĂ€glich und stĂŒndlich gehen auf uns die Forderungen, Drohungen, Bezichtigungen, Anmaßungen der MuslimfunktionĂ€re nieder. Dank der neuen Politik des Barack Obama hat es nun auch die USA voll erwischt. (19)

Das Video von 45 Minuten Dauer kann man auf YouTube ansehen und -hören. (20)

So, und nun reicht´s mir! Ich habe fĂŒr jetzt die Nase voll, plenum nasum habeo.

12. Oktober 2009

Papierhalde

(1) First daughters thrilled - by their dog´s birthday. New York Post,
October 10, 2009
http://tinyurl.com/yjg95k2

(2) Barack Obama, Prix Nobel de la paix : les raisons d´un choix.
Par Corine Lesnes, Le Monde, 10 octobre 2009, p1+6
http://tinyurl.com/yfh5r3c

(3) Etonnement et perplexité en Israël et en Palestine. Par Laurent Zecchini,
Le Monde, 10 octobre 2009, p. 7
http://tinyurl.com/yffouc7

Intervention divine : le Messie a Ă©tĂ© proposĂ© au Nobel de la Paix avant d´avoir
pris la moindre décision. Par Ilan Tsadik, Metula News Agency, 11 octobre 2009
http://www.menapress.com/article.php?sid=2492

(4) Exposition. Plantu : "Notre premiĂšre langue, c´est celle des images".
Recueilli par Muriel Plantier. Midi Libre, 10 octobre 2009
http://tinyurl.com/ykrkz7b

Visa pour l´Image in meinem Archiv
http://tinyurl.com/ygob5d2

(5) Cartooning for Peace. United Nations Regional Information Centre for
Western Europe (UNRIC)
http://peace2.unric.org/

(6) United Nations Regional Information Centre for Western Europe (UNRIC)
http://www.unric.org

(7) TĂŒrkei sagt Nato-Manöver wegen israelischer Beteiligung ab. USA bestehen auf Teilnahme Israels. Von AP, Neue ZĂŒrcher Zeitung, 11. Oktober 2009, 9:17
http://tinyurl.com/yj5czru

TĂŒrkei sagt NATO-Manöver wegen israelischer Beteiligung ab. Von AP, SĂ€chsische Zeitung, 11. Oktober 2009
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2284975

Israel: TĂŒrkei sagt gemeinsames Manöver ab. Ar-Reuters,
11. Oktober 2009, 14:58
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE59A03Z2009101 1

(8) Deutsch-französische Betrachtungen zum tĂŒrkischen Eiffelturm.
9. Oktober 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-10-09_00-35-40.html

(9) NATO Member Countries. North Atlantic Treaty Organization
http://www.nato.int/cps/en/natolive/nato_countries.htm

(10) Débat : "La mauvaise vie" de Frédéric Mitterand scandalise.Video.
Par Denis Flat, radinrue.com le 7 octobre 2009
http://www.radinrue.com/spip.php?breve4935

(11) Clearstream: der klare Strom spĂŒlt Jacques Chirac und Dominique de Villepin hinweg. 3. Mai 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-05-03_01-23-58.html

(12) Ce qu´il racontait dans son livre "La Mauvaise Vie". Par Nicolas Jacquard,
Le Parisien, 11 octobre 2009
http://tinyurl.com/yjdpalf

(13) AprÚs la polémique sur ses écrits, Mitterrand se défend sur un témoignage de moralité. Le Quotidien de la Réunion, 10 octobre 2009
http://tinyurl.com/yh6jtvy

La vie "ultime" de Frédéric Mitterrand. Par Henri Dalbos,
Le Quotidien de la RĂ©union, 11 octobre 2009
http://tinyurl.com/ylxabbz

(14) La polémique sur Frédéric Mitterrand perdure. Par Ar-Reuters,
L´Express, 11 octobre 2009
http://tinyurl.com/yzhpr88

(15) Martine Aubry in meinem Archiv
http://tinyurl.com/yhtrmw8

Tortenschlacht ums KopftuchmÀdchen. Von Reinhard Mohr,
SpiegelOnline Kultur, 8. Oktober 2009
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,653874,00.html

(16) Centre Zahra in meinem Archiv
http://tinyurl.com/yjbyd8j

Jacques Lang in meinem Archiv
http://tinyurl.com/yj73y36

(17) Mitterrand menace de poursuites. Par Marie-Christine Tabet
(avec Marc Plaçais) - Le Journal du Dimanche, 11 octobre 2009
http://www.lejdd.fr/Politique/Actualite/Mitterrand-menace-de -poursuites-141131/

(18) La moisson des "Visa d´or 2009". Par Michel Puech, MediaPart,
7 septembre 2009
http://tinyurl.com/ktgymf

World Understanding Award. Jan Grarup Rapho / Stern Magazine.
"The Boys From Ramallah". POYi Winners
http://www.poyi.org/59/WUA/WUAgrarj01.html

Jan Grarup: Hebron, occupied West Bank 2002/2003.
The Boys from Hebron. Slide Show. Noor
http://www.noorimages.com/index.php?id=312

Perpignan. Visa pour lÂŽImage: Seit wann sagen Fotos die Wahrheit?
Roussillon, 7. September 2009
http://www.eussner.net/roussillon_2009-09-07_23-42-17.html

(19) Barack Obama adviser says Sharia Law is misunderstood.
By Andrew Gilligan and Alex Spillius in Washington, Telegraph.co.uk,
October 8, 2009
http://tinyurl.com/ylq7stw

Barack Hussein Obama. Beraterin Dalia Mogahed. 8. Juni 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-06-08_17-18-17.html

(20) What do Muslim women want in the Muslim world? Dr Nazreen Nawaz,
Ibtihal Bsis. Video. Hizb ut Tahrir, Ocober 4, 2009. YouTube, 45´
http://www.youtube.com/watch?v=zlN6zCXX9Sk

Bisher erschienen:

Zeitung gelesen [7]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 30. September 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-09-30_20-46-05.html

Zeitung gelesen [6]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 23. September 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-09-23_21-23-35.html

Zeitung gelesen [5]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 14. September 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-09-14_23-42-46.html

Zeitung gelesen [4]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 11. September 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-09-11_22-27-17.html

Zeitung gelesen [3]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 8. September 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-09-08_22-35-04.html

Zeitung gelesen [2]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 2. September 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-09-02_17-59-38.html

Zeitung gelesen: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 31. August 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-08-31_21-24-48.html


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