
Frankreich. Überschwemmungskatastrophe: Schuld sind die anderen
Im August 2003 kostet eine Hitzewelle in Frankreich in drei Wochen fast 15 000 Menschen das Leben, darunter zahlreiche Senioren und chronisch Kranke. Das aber hält die französischen MSM nicht ab, nach dem zwei Jahre später im Südosten der USA, im August 2005, mit einer Stärke bis zu 280 km/h wütenden Hurrikan Katrina, der ca. 1 800 Tote verursacht, Haß und Häme über die USA und ihren Präsidenten George W. Bush auszugießen. (1)
Das Provinzblatt Midi Libre, aus der Le Monde-Gruppe, schreibt u.a., am Samstag, den 3. September 2005, Seite TE01:
- Ouragan: le spectacle désolant d´une Amérique boussolée. Hurrikan: Das traurige Schauspiel eines verwirrten Amerikas (Aufmacher)
- La phrase (du jour) : "Ils voulaient dépenser des millions pour construire un stade, mais ils n´ont même pas été capables de consolider les digues." Audrey Jordan, une habitante de la Nouvelle-Orléans, réfugiée au Super Dome. Der Satz (des Tages): Sie wollten Millionen ausgeben, um ein Stadion zu bauen, aber sie waren nicht einmal in der Lage, die Deiche zu befestigen. Audrey Jordan, eine Bewohnerin von New Orleans, die im Riesenstadion Superdome Zuflucht fand
- Critiqué, Bush se déplace enfin. Kritisiert, bewegt sich Bush endlich (an den Ort der Katastrophe)
- La toute puissante Amérique découvre son tiers-monde dans les décombres de la Nouvelle-Orléans. Das allmächtige Amerika entdeckt seine Dritte Welt in den Trümmern von New Orleans
- Des véterans d´Irak dans une ville en état de guerre. Irakveteranen in einer Stadt im Kriegszustand (300 aus dem Irak zurückgekehrte Soldaten)
Hier auszugsweise die Häme der anderen Provinzzeitung, ebenfalls aus dem Hause Le Monde, L´Indépendant, vom selben Tag, Seite 1 und S. 12:
- La catastrophe aurait été prévisible mais les crédits des travaux affectés en Irak. Die Katastrophe war vorhersehbar, aber die Kredite für die Arbeiten (wurden) dem Irak zugewiesen
- Katrina a révélé un géant aux pieds d´argile. Katrina hat einen Riesen auf tönernen Füßen enthüllt
- Une catastrophe majeure annoncée ("fonds nécessaires dépensés pour la guerre en Irak"). Eine angekündigte sehr große Katastrophe (die benötigten Mittel für den Irakkrieg ausgegeben)
Der US-Bürger Gonzales Jose Melchor wendet sich gegen die geballte Arroganz der französischen Medien. Menahem Macina veröffentlicht seine Einschätzung unter dem Titel Der niederträchtige Fußtritt des französischen Esels für den verwundeten amerikanischen Löwen: (2)
venant d´un pays qui a mis 15 jours pour réagir
à une petite canicule de 3 semaines
qui a fait 15.000 morts,
je vous laisse votre poutre,
laissez nous notre paille.
Merci !
Ihnen, die aus einem Land kommen, das 15 Tage benötigt hat, um auf eine kleine drei Wochen dauernde Hitzewelle zu reagieren, bei der 15 000 Menschen starben, lasse ich Ihren Balken im Auge; lassen Sie uns den Splitter. Danke!
Unterboten werden die Anwürfe nur noch von Medien der islamischen Staaten, nachzulesen im Artikel Spenden für die Opfer des Hurrikans Katrina. (3)
Olympia 2012 soll nach Paris, aber Deiche befestigen können sie nicht
Der Midi Libre geifert über die Stadtväter von New Orleans, die Millionen für ein Stadion ausgeben wollten, aber nicht einmal in der Lage seien, Deiche zu befestigen. Den Satz des Tages, vom 3. September 2005, kann man nun so abwandeln: La phrase (du jour) : "Ils voulaient dépenser des millions pour les JO 2012, mais ils n´ont même pas été capables de consolider les digues." Sie wollten Millionen für die Olympiade 2012 ausgeben, aber sie waren nicht einmal in der Lage, die Deiche zu befestigen. Um einen Eindruck zu erhalten, wie die beiden am meisten betroffenen Orte L´Aiguillon-sur Mer und La Faute-sur-Mer dem Meer ausgesetzt sind, betrachte man die Karte bei Google. (4)
52 Tote und acht Vermißte sind zubeklagen, davon 33 in der Vendée und 11 in der Charente-Maritime, allein in Aiguillon-sur-Mer und im benachbarten La Faute-sur-Mer hat die Katastrophe 28 Menschen das Leben gekostet. Die Risiken der Überschwemmung sind bekannt gewesen, titelt L´Express, und Midi Libre meint, der Sturm Xynthia werfe Fragen auf. Die Bautätigkeit zur Schaffung von Touristenunterkünften ist seit den 60er Jahren massiv angestiegen, die zur Befestigung gegen die Gefahren des Atlantik weniger. Die Deiche, die nicht standgehalten haben, sind teilweise aus dem 17. Jahrhundert oder aus Napoleons Zeiten, wie der in Aiguillon-sur-Mer, in der Vendée. Häuser sind teilweise zwei Meter unter dem Meerespiegel gebaut worden - bei solchen Deichen. Seit 1999 sind legal Baugenehmigungen für 100 000 Wohnungen in ausdrücklich als überschwemmungsgefährdet ausgewiesenen Zonen erteilt worden. Im Artikel des Midi Libre kann man ein Foto der Folgen sehen. (5)
Versagen im Angesicht der Risiken
Wenn es so aussehen mag, daß die Opfer an Toten und Vermißten der überschwemmten Gegend der unzureichenden Deiche wegen unvermeidbar gewesen sind, so ist dem nicht so. Sie sind sowohl der Verantwortungslosigkeit der lokalen und regionalen Politiker als auch der Bürger der Orte geschuldet. Die Menschen sind im Schlaf von den Fluten überrascht worden. Innerhalb von Minuten ist das Wasser gestiegen.
Drei Faktoren sind zusammengekommen: ein Sturm von 160 km/h, eine sehr starke Flut und der Tiefdruck. Man muß es sich vorstellen! Frankreichs Atlantikküste, das Land der Seefahrer, Segler, der Fischer und Austernzüchter. Man google France Voile Loisir oder Port de Plaisance oder Vendée Marine. (6)
Da wohnen versierte Menschen, sie kennen sich aus mit den Unbilden des Atlantiks, und diejenigen Alten und Kranken, die sich nicht auskennen, haben in ihrem Freundeskreis solche, die sich auskennen. Die Küstenbewohner könnten sich, ohne daß der Wetterbericht Frankreichs auch nur den geringsten Laut geben muß, selbst informieren. Ich verdeutliche es an deutschen Informationen:
Wann ist Vollmond? Am Sonntag, den 28. Februar 2010, um 17:38 Uhr. Wann ist Flut? Und vor allem, wie gestaltet sich die Flut? Zur selben Zeit ist Flut. Am Beispiel von Hoek van Holland kann man ablesen, wie das Meer zu Vollmondzeiten ansteigt. Man lernt es im Ostwestfälischen in der Schule, auch, daß Mond und Gezeiten großen Einfluß auf den Geburtsverlauf bei Frauen an der Nordseeküste haben, und erst recht lernen es die Menschen, die betroffen sind und abhängig vom Meer. Es handelt sich nicht um Touristen, die kommen im Sommer, sondern um Einheimische. Ein Blick auf den Vollmond- und den Gezeitenkalender hätte reichen können. (7)
Die Franzosen haben ähnliche Kalender für ihre Küsten, aber sie warten anscheinend, bis staatliche Institutionen ihnen mitteilen, was sie zu tun haben. Wenn nicht, ist die Mutter selbst schuld, wenn dem Kind die Finger abfrieren, was kauft sie ihm auch keine Handschuhe. (8)
Und so verhallen die Warnungen von Méteo France ungehört. Méteo France gibt bereits am Freitag, 26. Februar 2010, die höchste Alarmstufe: le bulletin d´alerte rouge, und sendet dann ab Samstagmorgen ständig, eine ganze Serie von Warnungen: ein Sturm von Kraft und Ausmaßen, die selten sind, seien zu erwarten. In vier Departements wird Rot ausgerufen, die höchste Warnstufe, heftigste Winde und sehr starke Wellen würden über die Küste branden, "de très fortes vagues déferlant sur le littoral." Die Information von Méteo France fährt fort: "Das Zusammentreffen von mehreren Faktoren wird zeitweilig einen Anstieg des Meeresspiegels bewirken und gewisse Partien der Küste bedecken." Alain Ratier, der Generaldirektor von Méteo France, erklärt: "Die Gefahr des Wasseranstiegs wurde deutlich benannt, aber sie wurde nicht quantifiziert." Aber keine einzige Kommune des Littorals hält es für nötig, die Bürger zu warnen oder gar Evakuierung anzuordnen. Die staatshörigen Bürger verlassen sich und sind verlassen. Die Lokalpolitiker haben anderes zu tun, sie sind im Wahlkampf zu den Regionalwahlen. Und jetzt kommt der Gipfel: Obgleich dieses alles bekannt ist, wird trotzdem Méteo France beschuldigt.
Die Verantwortlichen, die ihre Bevölkerung hätten warnen müssen, wenn sie sich schon nicht selbst informiert, schieben Méteo France jetzt die Schuld zu, es hätte sich nur um die Aufzählung der allgemein bekannten Gefahren gehandelt, meint Béatrice Lagarde, die Unterpräfektin von Sables-d´Olonne, einem anderen betroffenen Ort, Abdecken von Dächern, Verkehrsbehinderungen, Umknicken von Bäumen, ohne daß ein besonderer Akzent gesetzt worden wäre auf die Überschwemmungen. La puissance de la tempête a pris de court les communes du littoral, Die Kraft des Sturms hat die Gemeinden der Küste in Verlegenheit gebracht, schreibt Delphine Chayet, im Figaro. (9)
In Frankreich muß der Staat seine Schäfchen an die Hand nehmen und ihnen sagen, was sie zu tun haben, dieselben, die bei allem und jedem kleinen Kindern gleich auf den Straßen herumtoben, wie heute, da im Zuge der "Israeli Apartheid Week" ein Häufchen von ca. zwanzig Friedensfreunden mit Postern an der Ecke steht, gegenüber von meinem Stamm-Café: Pas d´argent public pour l´Ã‰tat colonial, Kein öffentliches Geld für den Kolonialstaat Israel, meint das Collectif 66 Paix&Justice en Palestine, und auf dem anderen Poster: AGREXCO c´est NON. Über die Ansiedlung von AGREXCO im Hafen von Sète habe ich mehre Artikel verfaßt. (10)
Ich hole mir ein Flugi von den tapferen Kämpfern der Solidaritätsgruppe Perpignan-Palästina, zu der unter anderem gehören: ATTAC, Europe Écologie 66, Les Verts 66, NPA, LDH, MRAP, NPA Jeunes, Parti de Gauche catalan, PCF, UD CGT, Union Syndicale SOLIDAIRES; die Umweltpartei des Daniel Cohn-Bendit, die Grünen, die Antikapitalistische Partei des Olivier Besancenot, die Liga für Menschenrechte, die Bewegung gegen Rassismus und für Völkerfreundschaft des Mouloud Aounit, die Jugendgruppe der Antikapitalisten, die Linkspartei Kataloniens, die Kommunistische Partei Frankreichs, die Departementsgruppe der kommunistischen Gewerkschaft CGT, die linksradikale/trotzkistische Gewerkschaft Union Syndicale Solidaires. Alles, was sich links dünkt, aber schon lange im rotbraunen Sumpf herumquirlt, schreit "Nieder mit Israel"; denn auf nichts anderes läuft es bei den Boykottkampagnen hinaus: Der Staat Israel muß weg.
Sie berufen sich auf die Vierte Genfer Konvention über im Krieg besetzte Gebiete, verschweigen aber dabei, daß es sich nicht um besetzte Gebiete im Sinne der Genfer Konvention handelt; denn sowohl das Westjordanland als auch Gaza sind kein ausländisches Staatsgebiet. Es handelt sich um umstrittene Gebiete, zuletzt gehörten sie zum Osmanischen Reich, das mit dem Ersten Weltkrieg zu existieren aufgehört hat. Man kann es sogar bei Wiki nachlesen. (11)
Die palästinensischen Araber sind ihnen vollständig gleichgültig; sie wissen, daß die israelischen Siedler diese zu höheren Stundenlöhnen beschäftigen, als sie in der PA jemals realisieren könnten; sie zwingen sie in die Arbeitslosigkeit. Und auch die ca. 200 neuen Arbeitsplätze, die eine Ansiedlung von AGREXCO in Sète bringen wird, verrechnen sie gegen imaginierte Arbeitsplätze in der Landwirtschaft des Midi und setzen dabei auf die Ahnungslosigkeit von dessen Bevölkerung. Am 6. März 2010 darf man mit diesen Israelhassern einen Nationalen Aktionstag in Sète verbringen, ein Bus bringt einen für 12 Euro von Perpignan dorthin: Agrexco ne passera pas. AGREXCO kommt nicht durch. Die Kampagne ist bestens organisiert, niemand wartet auf einen Befehl von irgendwoher, die Aktivitäten der Linksradikalen sind immer geprägt von Einfallsreichtum. (12)
Es sind die gleichen Menschen, die vom Staat erwarten, daß er Betroffenen mitteilt, wann sie sich vor Sturmfluten in Sicherheit zu bringen haben, die ihnen keinen Schritt zumuten ohne Anweisung. Es ist diese Klientel, die Martine Aubry in den Parti Socialiste führen bzw. zurückführen möchte.
2./3. März 2010 - Korrektur der Opferzahlen im Bereich der Quelle Nr. 5
Update
Der Figaro berichtet ausführlich über die Folgen des Sturmes Xynthia für die La Rochelle vorgelagerte Insel Ré, Ré la blanche, die in ihre bis zum Mittelalter bestehenden drei Bestandteile, die Inseln Ré, Loix und Ars zerteilt worden ist. Der Artikel ist nicht kostenlos zugänglich. (13)
Eine Kurzbeschreibung, vom 1. März 2010, gibt einige Informationen: "Es ist das Prinzip dreier Inseln - der Inseln Ré, Loix und Ars, es hat dort zerbrochen, wo es Schwachstellen gibt, an den engsten Teilen, da ist es, wo das Meer alles mitgerissen hat", erklärt Patrick Rayton, der Bürgermeister von La Couarde-sur-Mer, einer kleinen Gemeinde, die sehr hart getroffen wurde durch die Überschwemmungen. Der Bürgermeister wäre selbst beinahe ertrunken. Die Deiche bestehen aus aufgeschütteter Erde, jahrelang ist beantragt worden, sie mit Felssteinen zu befestigen. (14)
Die Kommentare sind bissig. Einer fragt nach dem Wohlbefinden des ehemaligen sozialistischen Premierministers Lionel Jospin, dessen Lieblingsinsel die Île de Ré bekanntermaßen ist, ein anderer macht auf dieTatenlosigkeit der für Frankreichs Küsten verantwortlichen Behörden aufmerksam, ein dritter findet solche Bemerkungen zur Zeit wenig lustig. (15)
In Poitou-Charente ist die Präsidentschaftskandidatin 2007 des Parti Socialiste Ségolène Royal Präsidentin des Regionalrates.
Der Bürgermeister einer der Kommunen der Insel Ré erklärt dem Figaro-Korrespondenten Mathieu Delahousse: "Hier ist das Problem ganz anders als das der Küste ... Wir sind die Inselbewohner, die an das Meer gewöhnt sind. Wir haben die alerte rouge, den Alarm Rot, die höchste Alarmstufe, gehört." Am Wochenende hat er die Einwohner seiner Kommune evakuiert. (13)
Es hat also doch weise Dorfälteste gegeben, und was der Unterschied der Gefahrenlage der Insel Ré zu der von Aiguillon-sur-Mer und La Faute-sur-Mer gewesen sein soll, das müßte erst einmal jemand zeigen. (4) (16)
3. März 2010
Quellen
(1) Hurrikan Katrina. Von Thomas Sävert
http://www.naturgewalten.de/katrina.htm
(2) L´ignoble coup de pied de l´Ã¢ne français au lion américain blessé.
Par Menahem Macina. Union des Patrons et des Professionnels Juifs de France,
4 septembre 2005
http://tinyurl.com/yzq7x63
(3) Spenden für die Opfer des Hurrikans Katrina. 2./4. September 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-09-02_02-33-04.html
(4) Jacques Chirac - Olympiade 2012 - Sommeruniversität des Parti Radical,
Juli 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-07-12_03-52-17.html
L´Aiguillon-sur-Mer. La Faute-sur-Mer. Vendée, Pays de la Loire
http://tinyurl.com/yf3aj2b
(5) Les risques d´inondations à La Faute-sur-Mer étaient connus. Par Reuters,
L´Express, 2 mars 2010
http://tinyurl.com/y94e9k4
Derrière elle, Xynthia laisse des morts ... et des questions. Midi Libre,
2 mars 2010, p. TEO 1
http://tinyurl.com/yeag479
(6) France Voile Loisir. Google.fr 4 120 000 résultats
http://tinyurl.com/yf5fd75
Port de Plaisance. Google.fr 513 000 résultats
http://tinyurl.com/yzbubmx
Vendée Marine. Google.fr 1 120 000 résultats
http://tinyurl.com/yh3y5x2
(7) Vollmond: Sonntag, 28. Februar 2010, 17:37:54 Uhr
http://www.vollmond.info/de/vollmond-kalender.html
Gezeitenkalender 2010. Hoek van Holland
http://tinyurl.com/yjzbre3
(8) marées calendrier 2010. Google.fr 158 000 résultats
http://tinyurl.com/yzgoam2
(9) La prévention en question. Par Delphine Chayet, Le Figaro,
2 mars 2010, p. 11
http://tinyurl.com/yjj7baq
(10) AGREXCO in meinem Archiv
http://tinyurl.com/y8vwkba
(11) Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten. Abgeschlossen in Genf am 12. August 1949
http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_518_51/index.html
Genfer Konventionen. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Genfer_Konventionen
(12) Perpignan Palestine Solidarité
http://palestine-perpignan.org/default.aspx
(13) La tempête a coupé en trois l´Ã®le de Ré. Par Mathieu Delahousse, Le Figaro,
3 mars 2010. Cet article est réservé aux membres Mon Figaro Select
http://tinyurl.com/yfrl6xn
(14) Xynthia : Île de Ré coupé en trois. Le Figaro, 1 mars 2010
http://tinyurl.com/yl4l8f7
(15) Lionel Jospin + Île de Ré. Google.fr 10 700 résultats
http://tinyurl.com/yd3khng
(16) Île de Ré. Charente-Maritime. Poitou-Charente
http://tinyurl.com/yahruua
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