
06.05.2006, 14:06 Uhr
Krieg der Muslime gegen die Kuffar im Dar al-Harb
Eine Bank wollte ihre jugendlichen Sparer mit einem zeitgemäßen Geschenk belohnen - einem Fußball, auf dem die Flaggen aller 32 WM-Teilnehmerländer aufgedruckt sind. Doch der Schuss ging nach hinten los ...
Dass an ihnen (den Bällen) jemand Anstoß nimmt, hätte Berthold Gehret, der für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, nie gedacht: "Wir haben ihn als Spielball angesehen für Kinder. Wir wären auch überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass wir hier den muslimischen Glauben in irgendeiner Weise treffen."
Ein Ball des Anstoßes - Spielball des Glaubens. Frank Müller und Sabine Deuter, Bayern 3, 5. Mai 2006
http://www.br-online.de/bayern3/fussball-wm-2006/wm-vor-ort/ artikel/sparkassen-fussball/index.xml
Und schon wieder religiöse Gefühle verletzt. Diesmal durch einen Fußball. Michael Miersch, Tagebuch der Achse des Guten, 5. Mai 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=2375&ref=0
Da werden israelische, amerikanische und dänische Fahnen von einem brandschatzenden islamischen Mob entflammt – aber wenn es jemand wagt, einen harmlosen Fußball mit Fähnchen zu bedrucken, sieht man gleich den Namen des Allmächtigen mit Füßen getreten...
Da werden en passant zwei Begriffe ins Spiel gebracht, die sich ausschließen: Islam und Aufklärung. Und dann wird der reichlich lächerliche Protest gegen den Bankenball auch noch als präventive Maßnahme schön geredet, während die darin enthaltene Drohung noch nicht mal sonderlich verklausuliert daher kommt: "Ich bin einer, der nicht auf Katastrophen wartet und dann reagiert, sondern vorbeugend handelt."
Fränkischer Teamgeist, Lizas Welt, 6. Mai 2006
http://lizaswelt.blogspot.com/2006/05/frnkischer-teamgeist.h tml
Hat noch einer Zweifel, daß diese Muslime Krieg gegen uns führen? Psychokrieg in diesem Fall:
Sie nehmen uns unseren Elan, unsere Kreativität, unseren Optimismus, unsere Freundlichkeit, die drohen uns, hetzen die Muslime auf und machen uns fertig, daß wir nicht mehr Atem holen können, und dann besetzen sie triumphierend den Raum, den wir entnervt aufgegeben haben. Sie brauchen nicht einmal einen Selbstmordattentäter zu schicken oder ein Flugzeug zu entführen und und es in ein Hochhaus lenken, wir gehen freiwillig ...
04.05.2006, 19:31 Uhr
Nicht dir liegt es ob, das Werk zu vollenden ...
Toh Shma. Pirkei Avós, die Sprüche der Väter
Rabbi Tarphon pflegte zu sagen:
Nicht dir liegt es ob, das Werk zu vollenden, du bist aber auch nicht frei, dich ihm zu entziehen. Wenn du viel Thora gelernt hast, wird dir reichlicher Lohn, und zuverläßig ist dein Arbeitgeber, dir den Lohn deines Wirkens zu zahlen. Wisse aber, daß der eigentliche Lohn für die Gerechtigkeit in der Zukunft liegt.
Rabbi Tarphon, Schüler des Rabban Jochanaan, Sohnes des Sakkai, und Lehrer oder Studiengenosse des Rabbi Akiba ben Joseph. 1. Jhd. d. Z.
Pirkei Avós. Sprüche der Väter, Zweiter Abschnitt, 21. Übersetzt und erklärt von Dr. S. Bamberger, Victor Goldschmidt Verlag, Basel 1995
Motto des Buches "Die Geschwister Oppermann", von Lion Feuchtwanger
Siehe auch das letzte Kapitel von Marek Halter: Alles beginnt mit Abraham. Das Judentum mit einfachen Worten erzählt. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2001
04.05.2006, 01:19 Uhr
Jüdisches Fiaker Lied - Jewish Coachman´s Song
1. Iach hab´zwa faine Rappen,
Mei Wag´n, der is e soi!
Denn iach bin e Fiaker
Von Baden und Vösloi.
Mein Wagen der ist koscher,
Er dürft´von Rothschild sein,
Iach fahr auch lauter fainer Leut,
Ka Bocher steigt nix ein,
E Trapp gehn meine Rappen
E Trapp – soi eins, zwei, drei!
Iach fahr als wie e Dampfmaschin´,
In zwa Täg bin iach schon in Wien.
E Tax thu iach nich kennen,
Steigt ein e Passagier,
Laß iach bei zwa Gülden handeln,
Sag: "Geb n Sie halt e Einserl her!"
Statt Geld nehm´iach auch Werthpapier,
Versatzzetteln, ist Aner stier,
Refrain
Denn iach bin e Fiaker a koscheres Kind,
Gebor´n auf´n Salzgries und leicht wie der Wind.
Mei Mame, mei Tate hab´n mit mir e Freud´.
Denn ich bin e Fiaker von ünsere Leut´.
2. Iach, war als klanes Jüngel
Vor´m dreinundsiebziger Jahr
E Laufbursch an der Börse,
Bevor der Krach noch war.
Dann bin iach wor´n e Kutscher
Beim reichen Silberstein,
Hab´geführt e Equipasche
E soi! Nobel, superfein!
Doch wie der Krach gekümmen ist,
Püh! haben Sie gesehn!
Kapores war der Fleckeles,
Der Silberstein, der Schmeckeles!
Das war e groiß´Gewurre!
Iach muß es frei gestehen,
Man hat uns Alles weg´gepfänd´,
´s war nix mehr da am End.
Sechs Jahr hat kriegt der Silberstein,
Iach bin gestanden ganz allein.
Refrain
3. Gebor´n bin iach am Salzgries
Mei Tate war e Jüd,
Der hat gelebt, gehandelt,
Das liegt soi im Geblüt,
Mit alte Hoisen, Stiefeln,
Zerbroch´ne Paraplui.
Mein Mame war ä Ganslerin
Am Salzgries, vis a vis.
Mich hat nix gefreut das Handeln,
Hab´g´sagt zum Tateleb´n:
"Iach möcht emal Fiaker werd´n."
"Zerbrach den Krag´n, iach werd Dich lehr´n!"
Hat er zu mir geschrieen, doch
Iach hab nix aufgepaßt,
Iach bin gleich auf e Bock gestiegen,
Und auch Fiaker blieb´n.
Beim Wettfahr´n bin iach Erster g´wiß,
Weil mei schöne Nas die längste is.
Refrain
Text der Parodie auf das berühmte Wiener Fiakerlied, mit englischer Übersetzung/English Translation: Jüdisches Fiaker Lied - Jewish Coachman´s Song. Song by Gustav Pick; Text by Carl Lorens. Sung by Stewart Figa, Baritone. Bohlman: Sounding the Spaces. Seiten/pages 11-13
http://csumc.wisc.edu/mki/Resources/Online_Papers/MusicConfP apers/BohlmanPaper.pdf
DANCING ON THE EDGE OF A VOLCANO. Jewish Cabaret, Popular, and Political Songs 1900-1945. New Budapest Orpheum Society. CDR 90000 065 (2 CD set)
https://www.cedillerecords.org/065.html
Jüdisches Fiaker Lied - Jewish Coachman´s Song, Lied # 6. Dancing on the Edge of a Volcano. New Budapest Orpheum Society, Artistic Director Philip V. Bohlman, Music Director&Arranger Ilya Levinson. Cedille Records CDR 90000 065. Im Beiheft findet man den Text in jiddisch und englisch. In the booklet you find the text in Yiddish and English.
http://www.mmguide.musicmatch.com/album/album.cgi?ALBUMID=13 86122&type=cl
Gustav Pick (1832 - 1921), Bankbeamter und später Privatier, Schöpfer des berühmten Wiener Fiakerliedes
http://vhs.a-business.co.at/judgem/12rechnitz.pdf
Gustav Pick, der jüdische Burgenländer
http://web.utanet.at/csererfr/00060501.html
Der Fiakerwirt Cserer. Das Schloßberg-Gasthaus, Geburtshaus von Gustav Pick, Rechnitz
http://web.utanet.at/csererfr/000402.html
Carl Lorens (1851 - 1909) "Jetzt trink´n ma noch a Flascherl Wein", "Der jüdische Landsturm" (The Jewish Country Regiment). Bezirksmuseum Meidling. Die Wiener Bezirksmuseen. Hierin wird mit keinem Wort erwähnt, daß Carl Lorens, der Texter und Journalist, Jude war.
http://www.bezirksmuseum.at/meidling/page.asp/657.htm
Philip V. Bohlman. People of the Department. Faculty - Philip Bohlman. The University of Chicago. Department of Music
http://music.uchicago.edu/index.phtml?page_id=5
Ilya Levinson. People of the Department. Faculty - Ilya Levinson. The University of Chicago. Department of Music
http://music.uchicago.edu/index.phtml?page_id=125
Kehrt Europa jetzt zurück? Österreich übernimmt die EU-Präsidentschaft, will die Verfassung wieder diskutieren und über den Balkan reden. Merkel unterstützt den neuen Kurs
http://www.zeit.de/online/2006/01/oesterreich_merkel
15.03.2004, 21:16 Uhr
Jakob Wassermann
Aus dem Buch "Mein Weg als Deutscher und Jude" (1921 erschienen)
Gefunden bei Henryk M. Broder
Es ist vergeblich, das Volk der Dichter und Denker im Namen seiner Dichter und Denker zu beschwören. Jedes Vorurteil, das man abgetan glaubt, bringt, wie Aas die Würmer, tausend neue zutage.
Es ist vergeblich, die rechte Wange hinzuhalten, wenn die linke geschlagen worden ist. Es macht sie nicht im mindesten bedenklich, es rührt sie nicht, es entwaffnet sie nicht.: Sie schlagen auch die rechte.
Es ist vergeblich, in das tobsüchtige Geschrei Worte der Vernunft zu werfen. Sie sagen: was, er wagt es aufzumucken? Stopft ihm das Maul.
Es ist vergeblich, beispielschaffend zu wirken. Sie sagen: wir wissen nichts, wir haben nichts gesehen, wir haben nichts gehört.
Es ist vergeblich, die Verborgenheit zu suchen. Sie sagen: der Feigling, er verkriecht sich, sein schlechtes Gewissen treibt ihn dazu.
Es ist vergeblich, unter sie zu gehen und ihnen die Hand zu bieten. Sie sagen: was nimmt er sich heraus mit seiner jüdischen Aufdringlichkeit?
Es ist vergeblich, ihnen Treue zu halten, sei es als Mitkämpfer, sei es als Mitbürger. Sie sagen: er ist der Proteus, er kann eben alles.
Es ist vergeblich, ihnen zu helfen, Sklavenketten von den Gliedern zu streifen. Sie sagen: er wird seinen Profit schon dabei gemacht haben.
Es ist vergeblich, das Gift zu entgiften. Sie brauen frisches.
Es ist vergeblich, für sie zu leben und zu sterben. Sie sagen: er ist ein Jude.
Quellen:
Jakob Wassermann. Projekt Gutenberg.DE
Geboren am 10.03.1873 in Fürth, gestorben am 01.01.1934 in Altaussee/Steiermark
http://gutenberg.spiegel.de/autoren/wasserma.htm
Henryk M. Broder: "Es ist vergeblich ..." ("Schmock der Woche" Hans Berggruen)
http://www.henryk-broder.de/html/schm_berggruen.html
26. Juni 2003
28.04.2006, 17:21 Uhr
Die Bedrohung der Welt durch den Islam
Der politische Islam – eine ebenso aggressive wie totalitäre Bewegung – befindet sich jetzt vollständig in der Offensive. Er ist auf dem Vormarsch an den drei wichtigsten Schauplätzen der Politik: auf den Straßen, in den Schaltzentren der Macht und an den Kriegsfronten.
Die neue Bedrohung. Von Daniel Jonah Goldhagen. Süddeutsche Zeitung Magazin, 27. April 2006
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m3/kultur/artikel/700/74626/
Solange der Islam, sprich Koran und Hadith als Grundlage, nicht geächtet werden, sind alle Anti- Terrorismusprogramme nichts wert. Wir aber sind blind, suchen etwas Gutes, wo es nichts Gutes gibt, wollen nicht wahrhaben, dass der Islam eben keine fliegenden Teppiche bringt, sondern überall, wo er sich durchsetzt, Terror und Unterdrückung. Der Islam unter Generalverdacht? - Ja, das wäre die Antwort auf diese faschistische Ideologie. Auszug aus dem Kommentar von Ruud, 28. April 2006, 14:47 Uhr
Politischer Islam - Gefahr für den Weltfrieden. Daniel Goldhagen warnt vor interkontinentaler Intifada. Politically Incorrect, 28. April 2006
http://myblog.de/politicallyincorrect/art/3427452
Der Islam ist seit seiner Gründung durch Mohammed eine Kirche des Todes!
Das Einknicken des Westens vor dem Islam wurde zum ersten Mal im Falle Salman Rushdies manifest. Die aktuelle WELTWOCHE veröffentlicht ein ziemlich langes Interview mit dem Autor der "Satanischen Verse".
"Vielleicht sind Sie weiser als ich". Interview mit Salman Rushdie. Von André Müller. Die Weltwoche, Ausgabe 17/06
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13815&CategoryID=82
Wenn ein Mann einen Furz läßt, sollte er sein Gesicht in den Wind richten! Kewil, Weblog Fakten&Fiktionen, 28. April 2006
http://myblog.de/kewil/art/3425370
"Accept the faith and you are safe; otherwise pay tribute. If you refuse to do either, you have only yourself to blame. A people is already upon you, loving death as you love life".
The Cradle of Civilization. The Arab conquest and the coming of Islam
http://members.fortunecity.com/thuraya/iraq_his.htm#
Der Islam erklärt den Glaubenskrieg zur Verpflichtung, bis die ganze Welt islamisch ist. Jedes Mittel ist recht: "Ein Volk ist schon über Euch gekommen, das den Tod so liebt wie Ihr das Leben!" heißt der Schlachtruf der Glaubenskämpfer bei der Eroberung Baghdads in der ersten Schlacht "Dhat Al-Salasil" im Euphratdelta, 634 d.Z.
Der Palästinensische Islamische Djihad (PIJ). Eine Terrororganisation zur Zerstörung des Staates Israel. 17. November 2003
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-18_20-12-11.html
21.04.2006, 10:56 Uhr
Tariq Ramadan, gern gesehener Gast des Außenministeriums der USA
Tariq Ramadan, who is barred from the U.S., is invited to speak at a conference on May 4-5, 2006, sponsored by the American Embassy in Rome, on "Immigration and Integration: Islam in Europe and Islam in the U.S." The conference is organized by the Centro Studi Americani in Rome, which according to the Web site of its affiliate, John Cabot University, is "one of the major American institutions in Europe." The American Ambassador, Ronald P. Spogli, is scheduled to open the conference.
When in Rome ... By Rachel Ehrenfeld, The New York Sun, April 19, 2006
http://www.nysun.com/article/31210
Plenary Address w/ Q & A. Tariq Ramadan, Professor (sic!), University of Geneva: "To be an Arab in Europe: Perspectives for an Arab Community in an increasingly pluralist European Society – Learning from the Arab American Community."
Arab Western Summit of Skills, Berlin, January 17-18, 2004
http://www.awsummit.org/agenda.htm
Es läßt sich alles gut an für ihn (Tariq Ramadan). Am 17. und 18. Januar 2004, ist "Tariq Ramadan, Professor, University of Geneva", auf Einladung der Regierungen der USA und Großbritanniens einer der beiden Eröffnungsredner des Arab Western Summit of Skills. Die Tschechen sind inzwischen irgendwie abhanden gekommen und firmieren nicht mehr als Schirmherren, wohl aber das Aspen Institute Berlin des Jeffrey Gedmin. Botschafter Daniel R. Coats spricht auf der Konferenz. Er ist dort gewissermaßen Kollege des Tariq Ramadan. Derartig hohe Protektion läßt ihn im Februar 2004 unvorsichtig werden und an die Öffentlichkeit treten mit der Information, er werde an der Universität Notre Dame, in South Bend, lehren und forschen ...
Dr. Tariq Ramadan wird nun allmählich böse! 30. Januar 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-01-30_01-43-10.html
01.05.2006, 19:14 Uhr
Die Jyllands-Posten Karikaturen als Vorwand für einen muslimfreundlichen Sprachkodex der EU
- Der Europarat, das Entscheidungsgremium der EU, bereitet zur Zeit neue Publikationssrichtlinien vor, die dazu dienen sollen, ´abfällige´ Bezeichnungen über den Islam, beispielsweise "islamischer Terror" und "Fundamentalisten", zu entfernen, die zeigen, daß Extremisten die Religion für sich vereinnahmen. Das Lexikon soll Politikern, Funktionären und Diplomaten dienen, aber auf Grund von Bedenken der freien Meinungsäußerung wegen wird sein Gebrauch nicht verbindlich sein. Seine Annahme wird für den Juni erwartet.
Islam. European Union Prepares Lexicon of Correct Terminology, adnkronosinternational, 14 April 2006
http://www.adnki.com/index_2Level_English.php?cat=Religion&l oid=8.0.287446448&par=0
- Gijs de Vries, Counter Terrorism Co-ordinator der EU, sagte, daß keiner Religion Terrorismus innewohne, und pries Muslime für die Zurückweisung von derartigen Versuchen durch den Islam mißbrauchende Terroristen.
Gijs de Vries
http://ue.eu.int/uedocs/cmsUpload/CVGdV.pdf
EU to Remove "Islamic Terror" Term. IslamOnline.net & News Agencies. IslamOnline.net, 11 April 2006
http://www.islamonline.net/English/News/2006-04/11/article02 .shtml
- Millionen europäischer Muslime fühlten sich gedemütigt durch die Mohammed-Karikaturen, fügte er (der EU-Kommissar für Gerechtigkeit, Freiheit und Sicherheit Franco Frattini) hinzu und rief Journalisten und Medienchefs auf anzuerkennen, daß "die Ausübung von Rechten immer auch heißt, eine Verantwortung zu übernehmen. Er appellierte an die europäischen Medien, mit einer "self-regulation", einer Selbstregulierung einverstanden zu sein. ... Herr Frattini sagte, er wäre stark interessiert daran, den freiwilligen Verhaltenskodex vorwärts zu treiben.
EU commissioner urges European press code on religion, by David Rennie, news.telegraph, 9 February 2006
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/02 /09/ncart109.xml
- Franco Frattini bestreitet im Februar 2006, daß die EU einen derartigen Medien-Kodex einführen will. Der EU-Kommisar belügt die Öffentlichkeit. Der Kodex soll im Juni 2006 angenommen werden. Er dient nicht mehr dazu, die Medien nicht in die Nähe von Terroristen und deren Sympathisanten zu rücken, sondern die Muslime und den Islam von jedem Verdacht der Terrorkompatibilität freizusprechen nach dem Motto des anscheinend islamkundigen Gijs de Vries: "Jihad ist ein vollkommen positives Konzept zum Versuch, das Übel in dir selbst zu bekämpfen".
- EU-Justizkommissar Franco Frattini hat Pressemeldungen zurückgewiesen, wonach die EU einen europäischen Medien-Kodex einführen will (epd 10-11/06). Dafür werde es auch in Zukunft keine Pläne geben. "Für derlei Regularien fehlt mir die legale Basis. Davon abgesehen, liegt mir der Gedanke einer Begrenzung der Pressefreiheit fern", sagte Frattini am 12. Februar.
Frattini weist Pressemeldungen zum EU-Pressekodex zurück. "Mir fehlt die legale Basis" - Kritik vom Deutschen Presserat. epd Medien Nr. 12, Evangelischer Pressedient, 15. Februar 2006
http://epd.de/medien/medien_index_39839.html
- Wie wundert sich der Leser, wenn er von demselben Franco Frattini, am 21. September 2005, also vor der Veröffentlichung der Juyllands-Posten Karikaturen, ganz andere Töne hört. Da äußert er nämlich als Begründung für einen zu erstellenden Sprachkodex das glatte Gegenteil:
- Die europäischen Medien sollten sich einen Verhaltenskodex geben, um sicherzustellen, dass Presse, Fernsehen und Internet nicht als Propagandisten für Terroristen auftreten, heißt es in einem Papier der EU-Kommission, das deren Vizepräsident Franco Frattini am 21. September in Brüssel vorgelegt hat. ...
- Die Kommission kritisiert laut "Guardian", dass die Medien zu einem vereinfachenden Weltbild neigten, womit sie den Terroristen in die Hände spielten. Einige Medien verbreiteten sogar "Propaganda, die zur gewalttätigen Radikalisierung" beitrage. In dieser "konspirativen Weltsicht" sei "Ungerechtigkeit und Unterdrückung vorherrschend", wobei als Korrektur ein irgendwie gearteter selbstregulativer Verhaltenskodex "hilfreich" sein könne.
Medien und Terrorismus: EU ist für Verhaltenskodex. Franco Frattini bescheinigt den Medien eine "vereinfachende Weltsicht". epd Medien Nr. 76, Evangelischer Pressedient, 28. September 2005
http://www.epd.de/medien/medien_index_37427.html
- Die Bevölkerung der EU kann im Interesse ihrer Sicherheit vor dem islamischen Terror dankbar sein, daß die Funktionäre der EU immer Entscheidungen treffen, die den Wünschen und Forderungen der arabischen Staaten an das Wohlverhalten der EU entgegenkommen.
- Die Bevölkerung der EU kann sich glücklich preisen, daß durch die Entfernung der Begriffe "islamischer Terror" und "Fundamentalisten" aus dem offiziellen Sprachgebrauch der Euopäer die Gefahr gebannt ist; denn keine Begriffe, keine Wirklichkeit. Diese Entwicklung begrüßt mit großer Genugtuung die Web Site IslamOnline des Scheichs Yusuf al-Qaradhawi.
- Bei Wikipedia findet sich das Akkari-Laban Dossier mit dem die Muselmanen durch Muselstan gezogen sind und die dortigen Muselmanen zum Hyperventilieren gebracht haben. Neben den zusätzlichen und bekannten Bildern gibt es noch einige höchst interessante Meisterwerke, der abenländischen Kunst.
Topic: Nochmal zu den Karrikaturen
- The Akkari-Laban dossier is a 43 page document which was created by a group of Danish Muslim clerics from multiple organizations set out to present their case and ask for support in the Jyllands-Posten Muhammed cartoons controversy.
Akkari-Laban Dossier. From Wikipedia, the free encyclopedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Akkari-Laban_dossier
- nachtrag: nette flash-animation zu den mohammelcartoons. Unbedingt ansehen! Umwerfend!
YAAFM 12: MUSLIMS. ZF:: FUN STUFF: Toons
http://www.zipperfish.net/free/yaafm12.php
- Und jede Menge Mohammed gibt es auf der Isioma SDS Website (wird ständig ergänzt).
Der Karikaturen Pogrom (ca. 200 Tote). SDS-Website
http://www.isioma.net/index.html
09.04.2006, 12:45 Uhr
ARD - Antenne Reportage Dhimmi oder: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!
Der Pater (Rainer Fielenbach) erklärte, dass eine Ausstrahlung des Films "christliche Pilger aus Europa einschüchtern könnten, Bethlehem zu besuchen". Er selber wisse nichts von muslimischen Christenverfolgungen oder Vorfällen, die so ausgelegt werden könnten. "Ich glaube die erst, wenn mir entsprechende Protokolle der Polizei vorliegen", sagte er. Diese Forderung ist freilich absurd, zumal christliche Gewährsleute von einer Beteiligung der (muslimischen) Polizei an Christenverfolgungen erzählen ...
Pater Rainer will es nicht wissen, die ARD auch nicht, von Ulrich Sahm, Jerusalem. Veröffentlicht von Henryk M. Broder, Tagebuch der Achse des Guten, 9. April 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=2235&ref=0
Dass der SWR für seine Dokumentation "Terror gegen Christen", die am 12. März in der ARD ausgestrahlt werden sollte, abrupt die Notbremse zog, rief über die Landesgrenzen hinaus ein grosses Echo aus Pressemeldungen, Zuschaueranrufen und -briefen hervor. Zwar dominierte das Verständnis für den Entscheid, der vom Sender nach intensiven Diskussionen gefällt worden war, doch es wurden auch Stimmen wie die des Paters laut, die uns vorwarfen, feige gehandelt zu haben; man habe kapituliert vor den mobilisierten Massen aus den Moscheen.
Immer dickere Mauer des Schweigens. Wie militante Milieus aufklärenden Journalismus behindern. Von Uwe Bork, Neue Zürcher Zeitung, 7. April 2006
http://www.nzz.ch/2006/04/07/em/articleDQ38G.html
"Terror gegen Christen – Bethlehems bedrohte Minderheit"
M ü n c h e n (PRO) – Die ARD hat eine am vergangenen Sonntag geplante Reportage unter dem Titel "Terror gegen Christen – Bethlehems bedrohte Minderheit" ohne Angabe von Gründen aus dem Programm genommen. In dem Beitrag des israelischen Filmautors Uri Schneider geht es um den Terror "islamischer Fundamentalisten" gegen die christliche Bevölkerung Bethlehems.
Zum Inhalt des Dokumentarfilmes über Christenverfolgung durch Moslems heißt es in einer Ankündigung der ARD: "Mord, Landraub, Vergewaltigung, Gewalttaten auf offener Straße. Seit etwa zehn Jahren terrorisieren islamische Fundamentalisten die christliche Bevölkerung Bethlehems. Eine Minderheit, die sich nicht wehren kann. Die palästinensische Autonomieregierung und ihre Sicherheitskräfte schauen tatenlos zu. ..."
Auf der Internetseite der ARD wurde der Text und der Hinweis auf den Dokumentarfilm "Terror gegen Christen" unterdessen entfernt.
ARD streicht Film über "Terror gegen Christen". Von AD, Christliches Medienmagazin "pro", 14. März 2006
http://www.kepnet.info/livecms/42.html?&tx_ttnews[tt_news]=477&tx_ttnews[backPid]=17&cHash=bcbf66a863
Christliches Medienmagazin "pro". Rubrik "Fernsehen"
http://www.kepnet.info/livecms/fernsehen.html
Stellungnahme des zuständigen SWR-Redakteurs Uwe Bork und Kommentare dazu
Zitat der Stellungnahme, von Peter W (15.3.06 12:25):
Dokumentation "Terror gegen Christen / Bethlehems bedrohte Minderheit" verschoben. SWR: Schutz der Informanten steht im Vordergrund
Nach intensiven redaktionellen Beratungen hat sich der Südwestrundfunk entschlossen, eine Reportage von Uri Schneider über die Lage der Christen in Bethlehem zu verschieben. Diese Dokumentation mit dem Titel "Terror gegen Christen / Bethlehems bedrohte Minderheit" hätte ursprünglich am Sonntag, dem 12. März 2006, um 17:30 Uhr, im Ersten gesendet werden sollen. Die Entscheidung gegen diese Ausstrahlung wurde getroffen, nachdem überraschend am Freitagnachmittag von Seiten christlicher Stellen in Bethlehem und namentlich von im Film auftretenden Personen in Telefonaten und Faxen eindringlich die Befürchtung geäußert wurde, eine Ausstrahlung des Films könnte massive Nachteile für die Christen im Heiligen Land nach sich ziehen ...
Kommentar von Klaus (15.3.06 13:52)
Der ganze Vorgang erscheint merkwürdig: Für einen Film werden Leute interviewt. Diese Leute wissen: sie erscheinen im Fernsehen. Würden sie im Fernsehen nicht erscheinen wollen, läge es ja wohl nahe, das Interview erst gar nicht zu geben oder nur mit versteckter Identität. Also so, daß das Produkt sendefähig ist. Und Uri Schneider ist nicht irgendwer - Google ist voll mit ihm. Der Mann kennt also sein Handwerk und hätte mit Sicherheit anonymisiert, wenn es denn notwendig gewesen wäre. ...
Also mir kann da einer ezählen, was er will, mein Verdacht ist: Die waren zu feige. Und das gleich zweimal:
- zu feige, die Sendung zu zeigen,
- zu feige, ihren GEZ-zahlenden Ernährern das zu sagen.
Feigheit, Dhimmitum oder beides? PoliticallyIncorrect, 15. März 2006
http://myblog.de/politicallyincorrect/art/3103467
Das meint die Gegenstimme
Selbstverständlich richtet sich ein solcher Film gegen den Islam als Religion. Was denn sonst ist Ursache und Motivation für diese "Akte extremistischer Willkür". Liberale Muslime sind kein Gegenargument, da diese i. d. R. nur des Namens nach Muslime sind, die mit der Religion nicht viel am Hut haben; ähnlich wie "liberale" Christen hierzulande.
Unter den gegebenen Umständen ist es richtig gewesen, diesen Film nicht zu senden. Der Schutz von Leben hat in diesem Fall eindeutig Vorrang.
Film über Terror gegen Bethlehemer Christen zurückgezogen. Jürgen Krafzik, Gegenstimme, 15. März 2006
http://www.gegenstimme.net/2006/03/15/film-uber-terror-gegen -bethlehemer-christen-zuruckgezogen/
"Christliche Stellen", die "Christen im Heiligen Land"
Auf der Ebene der Kirche wurde Michael Sabbah, der palästinensische Lateinische (römisch-katholische) Patriarch von Jerusalem, Präsident der transnationalen mächtigen Pax Christi International - kurz bevor Arafat, sein Gönner, einen Krieg gegen Israel auslöste.
Bat Ye´or: Eurabia. The Euro-Arab Axis. Fairleigh Dickinson University Press, Madison/USA 2005, page 126
Seit 1981 steht er (Michael Sabbah) als Präsident der Universität von Bethlehem vor. Diese war 1973 auf Anregung von Papst Paul VI. und mit Unterstützung der christlichen Schulbrüder der Vereinigten Staaten geschaffen worden.
Patriarch von Jerusalem wird Ehrendoktor von Freiburg (Schweiz). kipa, Katholische internationale Presseagentur,15. November 2002
In der Universität Fribourg kann der Islamist Dr. Tariq Ramadan zu der Zeit alle zwei Wochen je zwei akademische Stunden Islam predigen.
http://www.kipa-apic.ch/meldungen/sep_show_de.php?id=779
Die Weihnachtszeit in Bethlehem steht nicht für "Frieden auf Erden", sondern für verstärkten Jihad gegen die besetzenden Juden, wenigstens laut dem römisch-katholischen Prälaten im Heiligen Land. Michel Sabbah, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, hat den Jihad verherrlicht, die Suizidattentate gerechtfertigt, und führte Unterstützungsmärsche auf Geheiß des verstorbenen Yasser Arafat an - was einige dazu brachte zu fragen, in wessen Auftrag der Patriarch tätig ist.
Patriarch of Terror. By Joseph D´Hippolito, FrontPageMagazine, January 4, 2005
http://frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=16525
Er (Michel Sabbah) fügte auch hinzu: "Das Verzichten auf alle Gewalt, alle Rache, die Befreiung politischer Gefangener und der Abschluß mit der Vergangenheit können ein neues Land schaffen, in dem wir (sic!) Sicherheit für Israelis garantieren ... und den Palästinensern Freiheit und das Ende der Besatzung geben können."
"Wir sagen es noch einmal: Sicherheit für die Israelis heißt Freiheit und Souveränität für die Palästinenser. Das sind zwei voneinander abhängige und unausweichliche Realitäten," sagte Sabbah, der am 11. Dezember (2005) in der West Bank eine Demonstration von Friedensaktivisten gegen Israels Trennungsbarriere anführte und für ihre Beseitigung betete.
Bethlehem bishop: End the injustice. Al Jazeera, 25 December 2005
http://english.aljazeera.net/NR/exeres/6AB21AB6-1DEF-49F8-8E 0B-D18A03EE63A3.htm
06.04.2006, 14:07 Uhr
"Swastika"
In den letzten Wochen muss Baruch Marzel vor Glück fast irre geworden sein. Er lebt noch immer in einem Container am Rande von Hebron, hat inzwischen neun Kinder aber sonst nix zu tun, denn das Grab des "Märtyrers" Goldstein wurde schon vor Jahren verlegt. Und da muss er sich eben was einfallen lassen, um nicht im Abgrund des Vergessens zu verschwinden. So kam er auf die Idee, die israelische Armee aufzufordern, den bekannten Friedensaktivisten Uri Avnery umzubringen.
Nun ist es aber so: Ob Baruch Marzel fordert, den Samstag auf den Dienstag zu verlegen, eine Synagoge auf dem Mond zu bauen oder koscheren Wein in den Jordan zu leiten und die Fische besoffen zu machen, ist völlig unwichtig, weil alles, was er sagt oder fordert, nur dummes Zeug ist. Deswegen ist Marzel auf die Hilfe von anderen Gagas und Wichtigtuern angewiesen, die seine Ideen ernst nehmen.
Und so dauerte es nicht lange, bis Rupert Neudeck, Chef der Grünhelme, einen flammenden Appell veröffentlichte: "Uri Avnery darf nicht ermordet werden!" (1)
Wer ist Uri Avnery? Programmatisch der Titel seines Buches von 1988, das wie eine Skandalbombe in Israel einschlug: "Mein Freund, der Feind", in dem Buch beschrieb er seine verbotene Kontaktaufnahme mit der PLO und dessen Führer Jassir Arafat ... (2)
Im Jahre 2002 erhält Uri Avnery den Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Die Laudatio hält, am 64. Todestag von Carl von Ossietzky, der Journalist und Herausgeber der in Berlin erscheinenden Zeitschrift "Ossietzky" Eckart Spoo ...
Eckart Spoo spricht nur von der "deutschen Wiedergutmachung" an Israel. Er rechnet allein Fehlverhalten oder von ihm dazu erklärtes Verhalten Israels vor. Er spricht von den auf deutsch vorliegenden Büchern des Uri Avnery und erwähnt dabei ohne jeden weiteren Kommentar: "Der Titel eines anderen (Buches) lautet provozierend: ´Mein Freund, der Feind´. Übrigens sind bisher nicht alle seine Bücher auf Deutsch erschienen, darunter ausgerechnet auch sein Buch ´Swastika´, in dem er die Frage behandelt, wie es im hochentwickelten Deutschland zum barbarischsten Regime hat kommen können."
Weder der Autor Uri Avnery noch der Festredner Eckart Spoo hinterfragen, warum ausgerechnet das Buch "Swastika" nicht auf deutsch erscheint. Hätte es noch eines Beweises bedurft, daß Uri Avnery der Vorzeige-Jude ist, der nur das in deutschen Medien verbreiten darf, was man als Deutscher des Antisemitismusvorwurfs wegen nicht mit gleicher Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit gegen Israel sagen kann, das Nichterscheinen dieses unliebsamen Buches hätte den Beweis erbracht. (3)
Es ist kaum zu glauben, aber in diesem Jahr bekommt den Carl-von-Ossietzky-Preis nicht etwa Norman Finkelstein, sondern Professor Dr. Volkhard Knigge. Die Jury ehrt damit sein Engagement für die Gedenkstätte Buchenwald. Informationen über den Preisträger 2004 Noam Chomsky sind von der Web Site der Stadt Oldenburg entfernt worden.
"Als Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora hat Professor Knigge die museale Um- und Neugestaltung dieser Erinnerungsorte ins Werk gesetzt. Das Ergebnis seiner Arbeit gilt im In- und Ausland als beispielhaft. Die Jury würdigt mit ihm einen Menschen, der sich mit Kompetenz, Takt und Mut für die fortwährende Auseinandersetzung mit dem Erbe der deutschen Geschichte in Ost und West einsetzt und jüngeren Generationen einen Zugang zu diesem Erbe eröffnet," sagt die Sprecherin der Jury, die Journalistin Dr. Franziska Augstein, über den einstimmigen Beschluß. (4)
(1) Helden zum Nulltarif. Von Henryk M. Broder. Tagebuch der Achse des Guten, 6. April 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=2221&ref=0
Baruch Marzel. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Baruch_Marzel
(2) Uri Avnery darf nicht ermordet werden! Von Rupert Neudeck, Grünhelme e.V. 3. April 2006
http://gruenhelme.de/index.php?s=articles/aktuelles&n=253
Uri Avnery erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Die Laudatio von Eckart Spoo
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Friedenspreise/a vnery02.html
The Swastika" (1961, Hebrew), analysis of growth of the Nazi movement in Germany. Uri Avnery
http://www.avnery-news.co.il/english/uri.html
(3) Noam Chomsky erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis 2004, 6. Mai 2004 (Im Bereich der Anmerkung 17)
http://www.eussner.net/artikel_2004-05-18_22-54-38.html
(4) Carl-von-Ossietzky-Preis geht an Volkhard Knigge. Jury ehrt Engagement für Gedenkstätte Buchenwald
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=1728
2004 Professor Dr. Noam Chomsky
für sein Lebenswerk als politischer Analytiker und Medienkritiker. Jury: Professor Kerstin Hensel, Professor Dr. Jutta Limbach, Professor Dr. Ernst Hinrichs, Eckart Spoo (weitere Infos) Weitere Infos nicht mehr zu finden - im Gegensatz zu Informationen über Uri Avnery
Bisherige Preisträger des Carl-von-Ossietzky-Preises der Stadt Oldenburg (Oldb) für Zeitgeschichte und Politik seit 1984
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=1203
03.04.2006, 20:24 Uhr
Verbündete des Grünen Faschismus
Wie Jacques Chirac hält eine große Zahl von Franzosen die Terroristen der islamistischen Bewegung für "wütende Verrückte". Als Widerhall des offiziellen Diskurses erklären viele deren verzweifelte Taten durch die von den arabischen Völkern erlittenen "Erniedrigungen" und "Frustrationen". Andere unverantwortliche gute Seelen - die Lenin teuren "nützlichen Idioten" - überrepräsentiert bei den Sympathisanten der globalisierungskritischen Bewegung - gehen noch viel weiter und sind wie Alain Gresh, der Chefredakteur des Monde diplomatique, bereit, mit dem Islamismus im Namen der anti-imperialistischen und anti-zionistischen Kämpfe zu paktieren. Sie machen dieser alten aber wenig achtbaren französischen Tradition alle Ehre, die es will, daß so viele unserer kleinbürgerlichen Intellektuellen aus mangelndem Nervenkitzel und ihren Selbsthaß pflegend, darin enden, eines Tages in die morbide Faszination für den Fanatismus und den Totalitarismus abzugleiten. Von den Surrealisten, die sich brüsteten, die "Defaitisten Europas" zu sein, über Drieu la Rochelle, Genet und andere Brasillach-Jünger der Milizen und der "schwarzen Krieger" der SS, "diesen Helden des Nordens mit feurigem Blut", (*) bis zu dieser Generation, die so lange fasziniert war durch den mystischen Kommunismus, gestellt unter die hohe Autorität des Jean-Paul Sartre, des "Ultra-Bolschewiken", der während des Algerienkrieges in seinem unerhörten Vorwort zu den Verdammten dieser Erde, von Frantz Fanon, schrieb, daß "einen Euopäer zu ermorden, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen bedeutet, gleichzeitig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten zu beseitigen", haben wir leider auch diese Tradition, kraft derer manche unserer guten Geister sich immerzu über alles irren und die schlimmsten Verbrechen im Namen von irgendwelchen höheren "Werten" rechtfertigen. (1)
Es ist unmöglich, von Intellektuellen zu sprechen, die Tariq Ramadan unterstützen, ohne den Fall des Alain Gresh zu erwähnen, des Chefredakteurs des Monde diplomatique, der ohne Zweifel der treueste und wertvollste Freund von Ramadan ist. Seit der Zeit, da sie miteinander verkehren und gemeinsam auf Konferenz-"Tournee" gehen, mal vor einem Publikum von Globalisierungsgegnern, mal vor einem Islamistenpublikum (wo die Frauen und die Männer getrennt sind), sind Gresh weder die familiäre Herkunft noch die politischen Ziele des Predigers unbekannt. Es ist in genauer Kenntnis der Sache, daß er seit fast zehn Jahren dafür kämpft, ihm die Tore zur französischen Linken zu öffnen, vom MRAP (Bewegung gegen den Rassismus und für Völkerfreundschaft) über die Liga für Unterricht, die Organisationen der Ökologen und Globalisierungsgegner bis zur Liga für Menschenrechte. Sie haben häufig gemeinsam publiziert, aber ihr spektakulärstes gemeinsames Buch bleibt das von Farouk Mardam-Bey in der Reihe Babel des Verlages Actes Sud veröffentlichte L´Islam en questions, Der Islam in Fragen. In diesem Buch der von Françoise Germain-Robin geleiteten Gespräche führen die beiden Männer den Faden ihres intelektuellen und politischen Einverständnisses auf die mythische Bindung zurück, die sie beide mit Ägypten haben. (2)
(*) Jean Genet, L´Enfant criminel, 1949, Oeuvres complètes, tome V, Gallimard, 1979, page 389
(1) Pierre Lellouche: Illusions gauloises. Plaidoyer pour une France debout. Bernard Grasset, Paris 2006, pages 239-240
http://images-eu.amazon.com/images/P/2246691516.01.LZZZZZZZ. jpg
(2) Tariq Ramadan et Alain Gresh. EXTRAIT DE "FRERE TARIQ " de Caroline Fourest (Paris, 2005, Grasset)
http://www.prochoix.org/cgi/blog/2005/01/29/286-tariq-ramada n-et-alain-gresh
|