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Fundsachen

23.09.2005, 12:32 Uhr

Ludwig von Mises

Jan Westholt berichtet: Wiedermal ein echter Volltreffer vom alten Mises. Hat jemand gestern (20. September 2005) Johannes B. Kerner gesehen? (1)

Vertreter aller Parteien waren eingeladen und stritten 50 Minuten lang. Erst in den letzten zehn Minuten der Talksendung versöhnten sich CDU, CSU, die Grünen und die SPD. Sie hatten ihr Thema gefunden: Schuld an allem ist der Kapitalismus, die Globalisierung und der Liberalismus. Da hatten sie plötzlich einen gemeinsamen Nenner! (2)

Ludwig von Mises meint dagegen in seinem Werk "Liberalismus" (1927): Nur weil unsere Gesellschaftsordnung die Ungleichheit des Eigentums kennt, nur weil sie jeden anspornt, soviel als möglich und mit dem geringsten Aufwand an Kosten zu erzeugen, verfügt die Menschheit heute über die Summe von jährlichem Reichtum, den sie nun verzehren kann. Würde man diesen Antrieb beseitigen, so würde man die Ergiebigkeit der Produktion so sehr herabdrücken, daß die Kopfquote des Einkommens bei gleichmäßiger Verteilung tief unter das fallen würde, was selbst der Ärmste heute erhält. (3)

Der Academia Verlag stellt das Buch "Liberalismus" vor: In einer Zeit, in der Europa den Glauben an Freiheit und Demokratie verloren hatte, gehörte der österreichische Ökonom Ludwig von Mises (1881-1973) zu den wenigen Intellektuellen, die das Ideal des Liberalismus entschieden verteidigten. Sein Buch "Liberalismus" aus dem Jahre 1927 ist ein Plädoyer für eine freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, in der Mises, der vor den Nazis ins amerikanische Exil fliehen mußte, vor allem die kaum wahrnehmbaren Bedrohungen aufzeigt, die sich aus der allmählichen Ausweitung jedweder Staatstätigkeit ergeben. (4)

Ludwig von Mises Institute History: In December 1981, Ludwig von Mises´s widow Margit gave her approval to found the Mises Institute. It was formally established in October 1982 and located in Auburn, Alabama, with founder Llewellyn H. Rockwell, Jr. serving as president. With the support of Margit von Mises, who chaired the board until her death in 1993, and such giants as F.A. Hayek, Lawrence Fertig, Henry Hazlitt, and Murray N. Rothbard, who headed its academic programs until his death in 1995, the Mises Institute has grown into the leading scholarly center for research and teaching in the Austrian School of economics, as well as an important research center for classical liberalism and libertarianism. (5)

Michael Kreutz, vom Transatlantic Forum, schreibt bei Statler&Waldorf, am 22. September 2005: noch mehr von mises & co gibt´s hier zum freien download: Ludwig von Mises auf e-rooster. Liberal electronic journal. (6)

Das kleine Ludwig von Mises Revival hier:

(1) Politik&Zeitgeschehen. Das undeutsche Wahlergebnis, von Bernhard Vetter, Sendung vom 20. September 2005
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,2377428,00.html

(2) Lies nach bei Mises, Folge 1 bis 7 mit Kommentaren und heftigen Kritiken (Stand: 22. September 2005) Eiche/Rustikal, Blog von Jan Westholt
http://westholt.blogspot.com/

(3) Mises, Ludwig von
http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.m/m684076.htm

(4) Mises, Ludwig von. Liberalismus. 3. Auflage. Mit einer Einführung von Hans-Hermann Hoppe. Hrsg. von der Friedrich-Naumann-Stiftung
http://www.academia-verlag.de/titel/68428.htm

(5) Ludwig von Mises Institute
http://www.mises.org/

(6) Die ideologischen Antikörper regen sich. Statler&Waldorf. Posted by Statler on Thursday, September 22nd, 2005
http://www.statler-and-waldorf.de/?p=798

Ludwig von Mises auf e-rooster. Liberal electronic journal
http://www.e-rooster.gr/free-e-books/


07.09.2005, 18:51 Uhr

Hurrikan Katrina: Einige Informationen an die europäischen Journalisten

Der US-Bürger Gonzales Jose Melchor schreibt an Menahem Macina:

Das juckt mich schon seit einigen Stunden, also antworte ich auf das, was ich hier und da lesen konnte.

Die Kritiker in ihrem Mangel an gesundem Menschenverstand sind zahlreich. Ich sehe nicht, wie man selbst beim besten Willen der Welt in einigen Stunden mit einer Katastrophe von einem derartigen Ausmaß fertig werden kann, wie mit der, die von den USA gerade durchlebt wird.

Stellen Sie sich auch nur eine Sekunde allein die geographische Ausdehnung der verwüsteten Zone vor? Es sind 335 000 qkm, das sind 95 Prozent der gesamten Oberfläche Großbritanniens und die Hälfte Frankreichs überflutet, Hunderte von Städten, Tausende von Dörfern von der Landkarte ausradiert!

Oh, ja, es ist so einfach, "die Barke" zu laden - ohne böses Wortspiel - um die Gelegenheit wahrzunehmen und im Vorübergleiten George W. Bush ein wenig Dreck ins Gesicht zu werfen. Weil genau das der gute alte französische Komplex ist, der hervorkommt angesichts der in Schwierigkeiten geratenen angelsächsischen Hypermacht.

Lassen Sie´s gut sein, Sie wissen es in Wirklichkeit, aber man muß es Ihnen dennoch sagen:

Ihnen,
die aus einem Land kommen, das 15 Tage benötigt hat,
um auf eine kleine drei Wochen dauernde Hitzewelle zu reagieren,
bei der 15 000 Menschen starben,
lasse ich Ihren Balken im Auge;
lassen Sie uns den Splitter.
Danke!

L´ignoble coup de pied de l´âne français au lion américain blessé, M. Macina. Der niederträchtige Fußtritt des französischen Esels für den verwundeten amerikanischen Löwen. Union des Patrons et des Professionnels Juifs de France, 4 septembre 2005
http://www.upjf.org/actualitees-upjf/article-10268-145-7-lig noble-coup-pied-lane-francais-au-lion-americain-blesse-macin a.html

Die Fläche von ganz Deutschland zum Vergleich: 352 022 qkm. Bei uns wären also 17 000 qkm trocken geblieben, ein Areal, 1000 qkm größer als Thüringen. 95 Prozent von Deutschland hätten unter Wasser gestanden. Ja, da kann sich Alice Schwarzer aber wirklich freuen, daß solches in Deutschland nicht möglich wäre!

Deutschland auf einen Blick
http://www.daeb.de/statistik/index.php

Sommerhitze in Frankreich: Erste Tote und Alarmstufe Orange. AFP. Deutsches Ärzteblatt, 28. Juni 2005
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=20569

Liste von Wetterereignissen im 20. Jahrhundert, von 1900 bis 1999. Zusammengestellt nach Presseartikeln und Artikeln der Chronik-Jahresbände des Chronik-Verlages
http://toonorama.com/encyclopedia/L/Liste_von_Wetterereignis sen_im_20._Jahrhundert/

Liste gefunden in: Trittin und das Wetter. Von Henryk M. Broder. Tagebuch der Achse des Guten, 4. September 2005
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1052&ref=0

The primary responsibility for dealing with emergencies does not belong to the federal government. It belongs to local and state officials who are charged by law with the management of the crucial first response to disasters. First response should be carried out by local and state emergency personnel under the supervision of the state governor and his/her emergency operations center.

Blame Amid the Tragedy. By Bob Williams. The Wall Street Journal Online, September 6, 2005
http://online.wsj.com/article_email/0,,SB112596602138332256- IVjf4NilaJ4nZupaoGGa6uBm4,00.html

Gefunden in: Warum Ray Nagin keine Zeit hat. Von Henryk M. Broder. Tagebuch der Achse des Guten, 7. September 2005
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1058&ref=0

The displacement of population is the crisis that New Orleans faces. It is also a national crisis, because the largest port in the United States cannot function without a city around it. The physical and business processes of a port cannot occur in a ghost town, and right now, that is what New Orleans is. It is not about the facilities, and it is not about the oil. It is about the loss of a city´s population and the paralysis of the largest port in the United States.

New Orleans: A Geopolitical Prize. By George Friedman. STRATFOR, September 1, 2005
http://www.stratfor.com/news/archive/050903-geopolitics_katr ina.php


23.08.2005, 15:09 Uhr

Interviews des Außenministers und des Botschafters Israels in Berlin zur Räumung von Gaza

"Der Gazastreifen ist ein Modellfall": Interview mit Außenminister Silvan Shalom im FOCUS, 22. August 2005

"Auf Abbas kommt´s an": In einem Interview für FOCUS (34/2005) forderte Außenminister Silvan Shalom ein energisches Vorgehen des Palästinenserpräsidenten gegen die Hamas:

"Der Gazastreifen ist ein Modellfall. Wenn die palästinensische Führung diese Gelegenheit dazu nutzt, ihre Machtzentrale in Gaza zu etablieren und schnell damit beginnt, die Infrastruktur der Terroristen zu zerstören und Reformen einzuleiten, dann werden beide Seiten wieder zur road map, dem Friedensplan, zurückkehren. Aber sollten bald Raketen in israelischen Grenzstädten niedergehen, dann wird es Jahrzente dauern, ehe eine israelische Regierung einen neuen Rückzugsplan initiieren kann. Ich hoffe und bete, das das Modell Gaza funktioniert."

"Israel beendet seine Militärherrschaft in Gaza und überträgt der palästinensischen Autonomiebehörde die volle Autorität und Kontrolle. Der Gazastreifen wird eine eigene Grenze zu Ägypten erhalten, ohne jede israelische Präsenz. Reisen zwischen Gaza und dem Westjordanland werden erleichtert, außerdem haben wir vereinbart, dass das Gebiet einen Seehafen und Airport bekommen soll."

"Das Erste, was die palästinensische Führung jetzt tun sollte, ist die Entmachtung von Hamas. Kein Land der Welt darf zulassen, dass sich eine Gruppe bewaffnet, und Nachbarstaaten angreift. Wir werden tun, was wir können, um den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas zu stärken, aber er muss sich auch selbst helfen. Hamas ist für Abbas gefährlicher als für Israel."

Auf die Frage, dass Mahmud Abbas die Hamas doch aufrief, an den Parlamentswahlen (25.1.06) teilzunehmen, verwies Shalom auf das Osloer Abkommen: "Dort steht ganz deutlich geschrieben, dass keine Gruppe an Wahlen teilnehmen darf, die Israels Existenzrecht abstreitet." (1)

"Gaza darf nicht Hamastan werden". Interview mit dem Botschafter Israels in Berlin Shimon Stein in der Berliner Zeitung, 19. August 2005

Was erwarten Sie konkret?

Auch das ist genau festgelegt: Sie müssen die Terrorstrukturen auflösen. Hamas und Islamischer Dschihad müssen ihre Waffen abgeben. Aus dem Gazastreifen darf nach unserem Abzug nicht "Hamastan" werden. Illegale Waffen müssen beschlagnahmt werden. Die großen Reformen im Sicherheitsbereich und im Rechtswesen müssen endlich in Angriff genommen werden. (2)

An Interview with Hamas Leader Dr. Mahmoud Al-Zahar, August 19, 2005

Q: "You talk about attacks on the Palestinian territories as if you recognize the existence of Israel."

A: "I strongly disagree with your statement. We do not and will not recognize a state called Israel. Israel has no right to any inch of Palestinian land. This is an important issue. Our position stems from our religious convictions. This is a holy land. It is not the property of the Palestinians or the Arabs. This land is the property of all Muslims in all parts of the world. We regard the Gaza Strip, Jerusalem, and the West Bank as a geographical unit, as mentioned by resolutions 242 and 338, which have not been implemented. We are currently talking about this area." (3)

What is Fatah? Israel 1991 to Present

Fatah´s original Covenant called for the destruction of pre-1967 Israel and disavowed interest in the West Bank and Gaza Strip -- then held by Jordan and Egypt respectively. Only in 1968, in the aftermath of the Six Day War, the PLO altered the Covenant to demand the establishment of a Palestinian State on the entire territory of the Land of Israel. Thus, Fatah and the PLO was built around the refugees of 1948-49, and, more than a generation later, these refugees still constitute the core of the organizations´ leadership and support cadres. (4)

The Palestinian National Charter. Adopted in 1964 by the 1st Palestinian Conference

Article 1. Palestine is an Arab homeland bound by strong Arab national ties to the rest of the Arab Countries and which together form the great Arab homeland.

Article 2: Palestine, with its boundaries at the time of the British Mandate, is a indivisible territorial unit.

Article 17: The partitioning of Palestine, which took place in 1947, and the establishment of Israel are illegal and null and void, regardless of the loss of time, because they were contrary to the will of the Palestinian people and its natural right to its homeland, and were in violation of the basic principles embodied in the Charter of the United Nations, foremost among which is the right to self-determination.

Article 23: In realizing the goals and principles of this Convent, the Palestine Liberation Organization carries out its full role to liberate Palestine in accordance with the basic law of this Organization.

Article 24: This Organization does not exercise any territorial sovereignty over the West Bank in the Hashemite Kingdom of Jordan, on the Gaza Strip or in the Himmah Area. Its activities will be on the national popular level in the liberational, organizational, political and financial fields. (5)

The Palestinian National Charter: Resolutions of the Palestine National Council July 1-17, 1968

Article 1: Palestine is the homeland of the Arab Palestinian people; it is an indivisible part of the Arab homeland, and the Palestinian people are an integral part of the Arab nation.

Article 2: Palestine, with the boundaries it had during the British Mandate, is an indivisible territorial unit.

Article 18: The partition of Palestine in 1947 and the establishment of the state of Israel are entirely illegal, regardless of the passage of time, because they were contrary to the will of the Palestinian people and to their natural right in their homeland, and inconsistent with the principles embodied in the Charter of the United Nations; particularly the right to self-determination.

Article 25: For the realization of the goals of this Charter and its principles, the Palestine Liberation Organization will perform its role in the liberation of Palestine in accordance with the Constitution of this Organization. (6)

The PLO´s "Phased Plan", June 9, 1974

The Plan in Brief:

  • Through the "armed struggle" (i.e., terrorism), to establish an "independent combatant national authority" over any territory that is "liberated" from Israeli rule. (Article 2)
  • To continue the struggle against Israel, using the territory of the national authority as a base of operations. (Article 4)
  • To provoke an all-out war in which Israel´s Arab neighbors destroy it entirely ("liberate all Palestinian territory"). (Article 8). (7)

Hamas Covenant, August 18, 1988

Israel will exist and will continue to exist until Islam will obliterate it, just as it obliterated others before it" (The Martyr, Imam Hassan al-Banna, of blessed memory).

Article Eleven: The Islamic Resistance Movement believes that the land of Palestine is an Islamic Waqf consecrated for future Moslem generations until Judgement Day. It, or any part of it, should not be squandered: it, or any part of it, should not be given up. Neither a single Arab country nor all Arab countries, neither any king or president, nor all the kings and presidents, neither any organization nor all of them, be they Palestinian or Arab, possess the right to do that. Palestine is an Islamic Waqf land consecrated for Moslem generations until Judgement Day. This being so, who could claim to have the right to represent Moslem generations till Judgement Day?

This is the law governing the land of Palestine in the Islamic Sharia (law) and the same goes for any land the Moslems have conquered by force, because during the times of (Islamic) conquests, the Moslems consecrated these lands to Moslem generations till the Day of Judgement. (8)

Faruq al-Qaddumi alias "Abu Lotf"

Inzwischen hat der in Tunis residierende Faruq al-Qaddumi ("Ich komme nicht mit Erlaubnis der israelischen Besatzer in mein Heimatland") in Khan Yunis ein Büro eröffnet und setzt seine Machtansprüche durch. Er beabsichtigt, im Gaza Streifen eine ihm ergebene Miliz aufzubauen. Sie soll sich aus nicht in die palästinensischen Sicherheitskräfte integrierbaren Mitgliedern der von Yasser Arafat gegründeten Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden und Terroristen anderer Gruppen zusammensetzen. (9)

Quellen

(1) Das Interview mit dem Außenminister führte Pinhas Inbari. FOCUS 34/2005, Seite 154 (Das Interview ist beim FOCUS nicht online)
http://focus.msn.de/
Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 22. August 2005

(2) "Gaza darf nicht Hamastan werden". Israels Botschafter fordert Entwaffnung radikaler Palästinenserorganisationen. Das Gespräch führte Frank Herold. Berliner Zeitung, 19. August 2005
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/475401.h tml

(3) An Interview with Hamas Leader Dr. Mahmoud Al-Zahar. MEMRI Special Dispatch Series - No. 964, August 19, 2005
http://memri.org/bin/latestnews.cgi?ID=SD96405

Asharq Al Awsat Interviews Hamas´s Mahmoud al Zahar, August 18, 2005
http://aawsat.com/english/news.asp?section=3&id=1294

(4) What is Fatah? Israel 1991 to Present. Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_1991to_now_plo_fatah.php

(5) The Palestinian National Charter (Al-Mithaq Al-Kawmee Al-Philisteeni). Adopted in 1964 by the 1st Palestinian Conference
http://www.palestine-un.org/plo/pna_two.html

Founding the Palestine Liberation Organization. Israel 1948 - 1967. Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_1948to1967_plo_backgd.php

(6) The Palestinian National Charter: Resolutions of the Palestine National Council July 1-17, 1968. The Avalon Project at Yale Law School
http://www.yale.edu/lawweb/avalon/mideast/plocov.htm

(7) The PLO´s "Phased Plan". Adopted at the 12th Session of the Palestinian National Council, Cairo, June 9,1974. Ariel Center for Policy Research
http://www.acpr.org.il/resources/plophased.html

(8) The Covenant of the Islamic Resistance Movement (HAMAS), August 18, 1988. The Jewish Virtual Library
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Terrorism/Hamas_ covenant_complete.html

(9) Faruq al-Qaddumi alias "Abu Lotf", 12. August 2005
http://www.eussner.net/artikel_2004-11-12_20-22-57.html


13.08.2005, 23:28 Uhr

Jean Anthelme Brillat-Savarin zum 250. Geburtstag

Der Namensgeber des Berliner Oberstufenzentrums Gastgewerbe

Jean Anthelme Brillat-Savarin wurde am 1. April 1755 in Belley, einem kleinen Ort zwischen Genf und Lyon, geboren. (Er) war weder Koch noch Gastronom, sondern Jurist. Zuletzt arbeitete er als Richter am Appellationsgerichtshof in Paris.

Er musizierte gern und gut. Außerdem interressierte er sich für Chemie und Medizin. Er galt als Denker, Genießer und geistreicher Verfechter der feinen Lebensart. Vor allem war er ein Feinschmecker. In dieser Eigenschaft ist er berühmt geworden durch die Veröffentlichung seines Buches "Physiologie des Geschmacks". Das Buch steht in dem Ruf, die "Grundlage für die Nahrungsmittelwissenschaft" zu sein. Vor allem wegen der humorvollen Schreibweise und der verblüffenden Kernsprüche des Autors lohnt es sich auch heute noch, dieses Buch zu lesen.

Brillat-Savarin war während der Revolution Vertreter des Dritten Standes in der konstituierenden Versammlung in Paris. Später wurde er Bürgermeister in seiner Heimatgemeinde Belley. Nach dem Sturz des Königtums wollte man ihn als Volksverräter vor das Revolutionstribunal stellen. Dank seiner Beziehungen nicht nur zum guten Essen und zur Musik, sondern auch zu schönen Frauen wurde er gerettet.

Er verließ Frankreich, reiste in die Schweiz und später nach Amerika, wo er drei Jahre lebte. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich wurde er Staatssekretär und schließlich von Napoleon zum Richter am Obersten Gerichtshof berufen. Brillat-Savarin starb am 2. Februar des Jahres 1826.

Noch heute tragen viele klassische Garnituren und Speisen seinen Namen. Am bekanntesten dürfte der Savarin sein, ein ringförmiges Gebäck aus Hefeteig, das mit aromatisiertem Läuterzucker getränkt und mit verschiedenen anderen Zutaten als Dessert serviert wird.

Eine unabhängige Stiftung mit Sitz in Bonn, die sich um die Aus- und Weiterbildung im Gastgewerbe bemüht, ist ebenfalls nach Brillat-Savarin benannt.

Bis 1983 trug die damalige West-Berliner Berufsschule für das Nahrungsgewerbe den Namen Brillat-Savarin-Oberschule. Nicht zuletzt in Erinnerung an diese Schule trägt das Oberstufenzentrum Gastgewerbe den Namen Brillat-Savarin-Schule.

Einige Sinnsprüche aus Brillat-Savarins Buch.

  • Der Mensch muß essen, wie alle anderen Lebewesen; doch ist es der Wille der Natur, daß der Mensch gut essen soll!
  • Sage mir, was du ißt, und ich will dir sagen, was du bist.
  • Das Schicksal der Nationen hängt von der Art ihrer Ernährung ab.
  • Pünktlichkeit ist die oberste Tugend des Kochs, es sollte auch die des Gastes sein.
  • Die Tiere fressen, der Mensch ißt, der Mann von Geist versteht die Kunst zu essen.
  • Wer seine Freunde empfängt und sorgt nicht persönlich für das Mahl, verdient keine Freunde.
  • Die Entdeckung eines neuen Gerichtes beglückt die Menschheit mehr als die Entdeckung eines neuen Gestirnes.
  • Die Feinschmeckerei ist eine Wissenschaft, die den Haß entwaffnet, die Geschäfte erleichtert, das Vertrauen in der Freundschaft festigt, und die Wonnen der Liebe erhöht. (1)

Jean Anthelme Brillat-Savarin entkommt dem Revolutionstribunal der Jacobiner

Eines Tages erreichte Brillat-Savarin eine Vorladung des Revolutionstribunals der Jakobiner. Dort rollten bekanntlich unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die Köpfe berühmter Leute. Zu Pferd machte er sich auf nach Dole, um ein Dokument zu bekommen, das ihm freies Geleit garantierte. Auf dieser Reise genoß er in einem Dorfgasthof eine Mahlzeit aus vollem Herzen, die er der Nachwelt überlieferte:

Hühnerfrikassee mit Trüffeln, am Spieß gebratene Wachteln, Regenpfeifer und Hahn. Als Dessert bekam er Vanillecreme, Käse und Früchte. Zu diesem Menü bestellte sich Brillat Savarin zuerst einen leichten granatroten Wein, später l´Hermitage, noch später Strohwein, der ebenso süß wie feurig war, Kaffee und als Digestif Liköre aus Verdun. (2)

Jean Anthelme Brillat-Savarin entdeckt kulinarische Köstlichkeiten in den USA

Von der Schweiz geht es nach Hollland weiter, wo er sich nach den USA einschifft. Dort bleibt er fast zwei Jahre und lebt als Sprachlehrer für Französisch und als Violonist im Orchester des New Yorker John Street Theater. Er entdeckt den Truthahn das Welsh Rarebit (überbackene Käseschnitte), lehrt einen französischen Chef in Boston die Zubereitung von Rühreiern (der ihm im folgenden zum Dank Keulen von kanadischem Wild schickt), schätzt Entenschmorbraten und Korn beef (gesalzenes Rindfleisch) und den Punsch. (3)

Physiologie des Geschmacks oder Meditationen überragender Gastronomie

Zwei Monate vor seinem Tod erschien, am 8. Dezember 1825, in den Buchhandlungen ohne Angabe des Autors das Buch, das ihn berühmt machen sollte: Physiologie du goût, ou Méditations de gastronomie transcendante, ouvrage théorique, historique et à l´ordre du jour, dédié au gastronomes parisiens par un professeur, membre de plusieurs sociétés littéraires et savantes, Physiologie des Geschmacks oder Meditationen überragender Gastronomie. Theoretisches, historisches Werk zur rechten Zeit, den Pariser Gastronomen gewidmet von einem Professor, Mitglied mehrerer literarischer und wissenschaftlicher Gesellschaften. (4)

Begraben ist Jean Anthelme Brillat-Savarin auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise. (5)

Zitate

(1) Oberstufenzentrum Gastgewerbe. Brillat-Savarin-Schule BerlinPhysiologie du goût, ou Méditations de gastronomie transcendante
http://www.osz-gastgewerbe.cidsnet.de/

(2) Jean Anthelme Brillat-Savarin
http://www.multimedia-kueche.de/brillatsavarin/leben.html

(3) Brillat-Savarin (Jean-Anthelme). Larousse Gastronomique sous la direction de Robert J. Courtine, Paris 1984, pages 152-153

Jean Anthelme Brillat-Savarin
http://litterature01.chez.tiscali.fr/Brillat-Savarin/Savarin -brillat.html

L´Académie de Gastronomie Brillat-Savarin. Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs, Madison, New Yersey
http://www.chaineus.org/Brillat-Savarin/

(4) Physiologie du goût, ou Méditations de gastronomie transcendante [Document électronique] / par un professeur (J.-A. Savarin). APHORISMES DU PROFESSEUR. Gallica
http://visualiseur.bnf.fr/Visualiseur?Destination=Gallica&O= NUMM-87748

(5) Cimetière Père Lachaise Paris. Visite virtuelle du cimetière
http://www.pere-lachaise.com/


28.09.2005, 23:56 Uhr

Dani Levy hat einen Film gemacht. Das Erste zeigt das letzte!

Ich habe lange nicht einen solch peinlichen Film gesehen.

Me´ir Schnitzer geht in Israel ins Kino

Der Jude, ganz egal wo man ihn hinstellt, denkt zu allererst an Geld. Und für Geld ist der Jude zu allem bereit. Betrügen, simulieren, weinen, Krankheiten vortäuschen. Für Geld ist der Jude sogar bereit, seine eigene Mutter zu verkaufen. Nein, dieser Text wurde nicht Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" entnommen, auch nicht irgendeinem antisemitischen Flugblatt. Nein, das ist die Handlung des Films "Alles auf Zucker", für den Dani Levy verantwortlich zeichnet, ein völlig koscherer, in der Schweiz geborener Jude. (1)

Die "kulturell kompetentere und intellektuell anspruchsvollere Zeitung" Ha´Aretz berichtet positiv

Leider hat auch Yehuda Stav in der Wochenendausgabe von "Yediot Aharonot", der größten Tageszeitung Israels, einen im Tonfall aehnlichen Artikel wie Meir Shnitzer in "Maariv" zu "Alles auf Zucker!" veroeffentlicht.

Immerhin hat Ha´Aretz - und damit die kulturell kompetentere und intellektuell anspruchsvollere Zeitung - positiv ueber den Film berichtet und auch in der zweiten Woche wird er in allen Zeitungen mit grossen Anzeigen angekuendigt. Es besteht also Hoffnung, dass der Film sein Publikum finden wird und dieses sich sein eigenes Urteil bilden kann.

Gruesse aus Israel,
musix (2)

Wie Juden in Europa den Film sehen

Zählen wir doch mal zusammen. Die fette Jüdin, die immer nur futtert und kein Deutsch kann sondern eben nur jüdisch und dann am Ende vor Männern durch die Gegend tanzt und dazu Jassu ruft. Der lüsterne und natürlich auch dicke Jude, der es im Puff mit der Palästinenserin treibt. Die keusche Tochter aus religiösem Hause die sich als schamloses Luder entpuppt. Und natürlich ist die ganze Mischpoche eigentlich nur hinter dem Geld her und das mit der Religion ist sowieso nur Kasperletheater.

Dani Levy hat einen Film gemacht. Ich schäme mich für ihn. Ich habe mich geschämt im Kino zu sein. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Dani Levy ist Jude und darum darf er das, so einen Film machen. Der Film ist lustig, die Leute im Kino haben gelacht. Dani Levy weiss was er tut. Vielleicht weiss er nicht warum er es tut. Vielleicht weiss er nicht warum er so gerne die Juden durch den Kakao zieht und sich dabei als Jude, der ja gar nicht so ist wie diese blöden Religiösen, feiern lässt.

Die Kritiken sagen dass Dani Levy etwas Geniales gelungen ist. Alle durchweg positiv und auch im Gästebuch amüsieren sich alle köstlich. So gut haben die Deutschen auf Kosten der Juden schon lange nicht mehr gelacht. Sind eigentlich schon Verträge mit dem syrischen und ägyptischen Fernsehen geschlossen worden? Denn dieses Meisterwerk würde gut zu der Verfilmung der Protokolle von Zion passen. Nur dass dieser Film eben so wunderbar lustig ist. Und dass ein Jude hier mal das über die Juden sagt, was ja alle schon immer gewusst haben.

Dani Levys Meisterwerk wurde in das Programm der Bundeszentrale für politische Bildung übernommen. Er wird an Schulen gezeigt werden, damit die Schüler Bescheid wissen über die Juden und wie die so sind. Die Schüler werden lachen. Die jüdischen Schüler werden nicht lachen. Sie werden auch nicht lachen, wenn dann in den nächsten Pausen Witze auf ihre Kosten gerissen werden. Und auf Kosten ihrer Schwester oder ihrer Mutter. Einige von ihnen werden sich schämen Juden zu sein und werden alles, aber auch alles daran setzen ihren Mitschülern zu zeigen, dass sie doch gar nicht so sind. Genau wie Dani Levy.

Denn darum hat Dani Levy diesen Film gemacht – um zu zeigen dass er doch gar nicht so ist. Na klar, er ist jüdisch aber dafür kann er doch nix und er ist doch deshalb nicht verklemmt oder isst gefüllten Fisch oder so. Dani Levy denkt vielleicht, dass die Deutschen ihn ganz toll finden wenn er so einen Film macht. Und das Tolle ist – er hat sogar Recht damit, das ist ja das Geniale. Und keiner kann ihn an den Karren fahren. Man wird doch mal nen Witz machen dürfen, oder? Zum Beispiel Juden mit Bart und Hut Ajatolla nennen. Ich trage Bart und Hut.

Am Ende sind wir, meine Frau und ich durch die immer noch kichernden Zuschauer hindurch nach draussen geschlichen. Wir haben uns bemüht niemand dabei anzusehen als ob wir dann auch nicht von den anderen gesehen werden würden. Als wir endlich draussen waren, sagte meine Frau nur leise "In was für einem Land leben wir?" "In Deutschland", antwortete ich ihr. (3)

Der Film kommt gut im Mainstream an

Hier die spannende bis exotische Besetzung der Gesprächsrunde. Eine nicht-jüdische sehr glaubhaft die jüdischen Gebräuche lernende Darstellerin, der Schweizer gänzlich unneurotische Jude und Regisseur, ein uraltes Pop-Idol mit jüdischen Wurzeln, ein auschwitzüberlebender Musiker, eine typische zum jüdischen Glauben konvertierte Münchnerin (andere deutsche Jüdinnen sind gerade nicht vorrätig) und ein junger ukrainischer orthodoxer Jude, der jeden Abend von 20 bis 23 Uhr in Berlin den Talmud studiert. (4)

  • Hannelore Elsner (62). In "Alles auf Zucker!" glänzt Hannelore Elsner als Ehefrau eines ungläubigen Juden. Sie spricht über ihre Beziehung zur Religion, ihre katholischen Erziehung - und über ihre aktuelle Paraderolle.
  • Dani Levy (47). Regisseur Dani Levy spricht über seinen neuen Film "Alles auf Zucker", das "neurotische Verhältnis der Deutschen zu den Juden", seine jüdische Erziehung und über die Qualitäten des jüdischen Humors.
  • Ilja Richter (52). Als Gastgeber der Popmusik-Show "Disco" avancierte Ilja Richter zum Teenie-Idol der 70er Jahre. Er spricht über seine Karriere in der Unterhaltungsbranche, seine jüdischen Wurzeln und über das enge Verhältnis zu seiner Mutter, die die Nazi-Zeit in Berlin erlebt hat.
  • Sioma Zubicky (78). Sioma Zubicky, Sohn jüdischer Artisten aus Berlin, wurde in den 30er Jahren als Wunderkind des Xylophons gefeiert. Er wurde zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder nach Auschwitz deportiert. Und überlebte als Einziger.
  • Avigail Kadosh (42). Nach dem Abitur wanderte die gebürtige Münchenerin Avigail Kadosh nach Israel aus, legte ihren deutschen Namen Katharina Löschke ab und zog in ein christliches Kloster – bis sie wenige Jahre später zum Judentum konvertierte.
  • Ariel Gorelik (24). Ariel Gorelik lebt nach streng jüdisch-orthodoxer Tradition. Während eines Aufenthalts in Israel entschied sich der Ukrainer 1998 dazu, sein Leben am Talmud auszurichten. Ariel ist davon überzeugt, dass sich die reine Lehre auch im Alltag praktizieren lässt.

Quellen

(1) Me´ir Schnitzer im Kino: Der jüdische Räuber. Maariv, 3. August 2005. Medienspiegel der Deutschen Botschaft Tel Aviv, 03.08.2005, S. 9f.
http://www.tel-aviv.diplo.de/de/Medienspiegel/MS__030805,pro perty=Daten.pdf

Alles auf Zucker. Von Dani Levy. ARD. Mittwoch, 28. September 2005 um 20.15 Uhr
http://www.daserste.de/filmmittwoch/sendung_dyn~film,893~cm.asp

(2) Henry Hübchen. Alles auf Zucker! Gästebucheintrag von musix, am 08.08.05 um 08:22 Uhr
http://www.zucker-derfilm.de/gaestebuch.php?offset=20

(3) Dani Levy hat einen Film gemacht. Beigesteuert von Gershon. Sonntag, 23. Januar 2005. papdam.net - Juden in Frankfurt
http://www.papdam.net/index.php?option=content&task=view&id= 126&Itemid=2

(4) Menschen bei Maischberger, ARD, Dienstag, den 25. Januar 2005, 23:02 Uhr
http://www.daserste.de/maischberger/default_1.asp

Rückkehr der Juden. LoveTalks.de. Die online Community mit Herz. Posting, vom 21. Juli 2003, 20:25 Uhr
http://www.lovetalks.de/forum/showthread.php?t=55


02.08.2005, 19:30 Uhr

Die arabischen Staaten, Spanien und Europa

Das Internetportal Webislam des ehemaligen kommunistischen Funktionärs und Islamkonvertiten Mansur Abdussalam Escudero, Präsident der Junta Islámica, des Islamischen Rates, und Generalsekretär der Comisión Islámica de España, der Islamischen Kommission Spaniens übermittelt eine frohe Botschaft:

Córdoba wird der Sitz des Internationalen Instituts für arabische und für Studien der islamischen Welt

Córdoba wird das Internationale Institut für arabische und für Studien der islamischen Welt beherbergen, das geschaffen wird mit dem Ziel, die Realisierung von Tätigkeiten und Projekten zur besseren gegenseitigen Kenntnis der Gesellschaften der arabischen Staaten, Spaniens und Europas zu fördern. Diese Einrichtung wird begleitet von dem zwischen dem Ministerium des Äußeren und der Zusammenarbeit, dem Rat von Andalusien, der Gemeinde und dem Stadtrat von Madrid und dem Konsistorium von Córdoba für die Schaffung des Konsortiums der Casa Arabe, des Arabischen Hauses, und dem erwähnten Internationalen Institut unterzeichneten Vertrag zur Zusammenarbeit.

Das Budget der allgemeinen und der für die Durchführung von Programmen in der in Madrid ansässigen Casa Arabe und des Internationalen Instituts schließlich anfallenden Kosten beläuft sich auf zehn Millionen Euro, verteilt zu 60 Prozent auf die Regierung und vom Rest zu je 10 Prozent auf die vier während der ersten drei Jahre beteiligten Verwaltungen. ...

Córdoba será sede del Instituto Internacional de Estudios Arabes y Mundo Musulmán. Nacional - 02/08/2005 - Diario Córdoba
http://www.webislam.com/?idn=1732#

Zur Islamisierung Andalusiens und ganz Spaniens siehe auch:

Die Zeitung "El País" interviewt den Konvertiten Mansur Abdussalam Escudero, 19. Februar 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-02-19_03-53-35.html

Polygamie oder Monotonie. Was das Schaf am 15. Februar 2005 zu blöken hatte ...
http://www.eussner.net/schaf_2005-02-15_23-08-46.html

Die Polygamie gemäß Mansur Abdussalam Escudero, 14. Februar 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-02-14_00-47-38.html

Meinung. Die Polygamie ist in unserer Gesellschaft weiter verbreitet als in der muslimischen, Fundsachen, 12. Februar 2005
http://www.eussner.net/fundsachen.html

Das Waqf Al-Andalus, 19. Februar 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-30-03.html


22.07.2005, 12:08 Uhr

Europeans are not about to start singing, "We are all Israelis now," any time soon ...

Ladies and Gentlemen, welcome to what Mark Steyn calls the Israelification of European life. By Israeli standards, the scale of Thursday´s simultaneous attacks was hardly unprecedented. With a population about one-tenth of that of Great Britain, Israel has had months in which more than twice as many citizens were killed as the announced death toll from last Thursday´s bombings.

Europeans are not about to start singing, "We are all Israelis now," any time soon. By Jonathan Rosenblum. This article originally appeared in the London Jewish Tribune, July 17, 2005
http://www.aish.com/societyWork/society/London_Calling.asp

When I talk to my British friends, I get no sense of panic on their part, no sense that they feel themselves under imminent threat. Certainly there is nothing remotely comparable to the panic which has gripped French Jewry in recent years in the wake of an outbreak of anti-Semitic incidents.

The question that I ask myself is: Why not? Is it possible that the ominous signs that I find in headlines from England are purely a function of being far away and lacking the experience of every day life carrying on pretty much as before? Or, on the other hand, could it be that my friends live such insular lives that they are out of touch with trends in British society. I certainly hope it is the former, but I remain concerned nevertheless.

Anti- Semitism poisons UK elites, By Jonathan Rosenblum, London Jewish Tribune, May 20, 2005
http://www.jewishmediaresources.com/article/840/

Ken Livingstone´s refusal to acknowledge that he was wrong to welcome the extremist Muslim cleric Dr Yusuf al-Qaradawi in July 2004 is a demonstration of his disregard to the concerns some of London´s diverse communities.

Ken Livingstone´s Fateful Error, by Simon A. Waldman, Betar Tagar UK, Wednesday 16th Feb 2005
http://www.betar.co.uk/articles/betar1107596273.php

(Mit schönem Foto des Redken, wie er den Verherrlicher der Selbstmordattentate in Israel, am 12. Juli 2004, in London offiziell begrüßt. Es gibt noch ein Foto, wo er ihn herzlichst umarmt. Leider habe ich es nicht wiedergefunden.)

The BBC proved why it served as Orwell´s model from the Ministry of Information in 1984 when it excised the word "terrorist" from Prime Minister Blair´s statement to Parliament and retroactively scrubbed it out of all stories on the London blasts on its webservice. The head of BBC news programs, Helen Boaden, opined that the word terrorist "can be a barrier rather than an aid to understanding."

In fact, it is the refusal to face the nature of the threat or what drives it which blocks understanding. The threat is a death cult within Islam ...

The terror within, by Jonathan Rosenblum, Hamodia, Jewish Media Resources, July 22, 2005
http://www.jewishmediaresources.com/article/858/


18.07.2005, 12:48 Uhr

Mir lebn ejbik

Mir lebn ejbik, ess brent a welt,
mir lebn ejbik on a groschn gelt,
un ojf zepukenisch di ale ssonim
was wiln unds forschwarzn undser ponim:
Mit lebn ejbik, mir sajnen do,
mit lebn ejbik in jeder scho,
mir weln lebn un derlebn,
schlechte zajtn ariberlebn.
Mir lebn ejbik, mir sajnen do!

Wir leben ewig, es brennt eine Welt.
Wir leben ewig ohne einen Groschen Geld.
Und sollen alle Feinde zerspringen,
die uns das Leben sauer machen wollen:
Wir leben ewig, wir sind da!
Wir leben ewig zu jeder Stunde.
Wir wollen leben und weiterleben
und schlechte Zeiten überleben.
Wir leben ewig, wir sind da!

Text: Lejb Rosental. Melodie: unbekannt

"Mir lebn ejbik" ist das der Nachwelt bekannteste Final-Lied des Ghettotheaters. Es entstand 1943. Als Melodie wurde ein Can-can aus einer Operette verwendet.

Es firt kejn weg zurik ...

Bis zu dem Zeitpunkt, als Wilna (Vilnius) im Juni 1941 von deutschen Truppen eingenommen wurde, galt diese Stadt als kuturelles und geistiges Zentrum des aufgeklärten Ostjudentums. Sie wurde auch das "Jerusalem Litauens" genannt.

Nach der Errichtung des Ghettos 1941 entstand eine Widerstandsbewegung, welche - einzigartig in Osteuropa - alle jüdischen politischen Spektren in sich vereinigen konnte: die "Farejnikte Partisaner Organisazje" (F.P.O.). Eine Anzahl von jiddischen Liedern, die vor 1943 geschrieben wurden, erzählen von den Frauen und Männern dieser Widerstandsbewegung.

Trotz Hunger, Not und Angst gab es im Ghetto auch ein jiddisches Theater. Schmerke Katscherginski, ein Überlebender des Ghettos, hat in seiner Anthologie "Lider fun di Getos un Lagern" (New York 1948) u.a. auch die Lieder aus "Revuen", die zwischen 1941 und 1943 in Wilna zur Aufführung gekommen waren, herausgegeben. Diese Lieder erzählen von den alltäglichen Schwierigkeiten des Ghettolebens, denen die Bewohnerinnen und Bewohner ausgeliefert waren, und zeugen von deren Wissen um die Lage im und um das Ghetto. Im September 1943 wurde das Ghetto von den deutschen Besatzern "aufgelöst" ... (1)

Schtiler, schtiler... Das Ponar - Wig-Lied

Am 5. April 1943 wurden 4000 Juden - Männer, Frauen und Kinder - in Ponar, der Vorstadt von Wilna (Litauen), von der SS erschossen. Dieses Ponar-Wiegenlied erinnert an das unglaubliche Ereignis. Die Melodie schrieb ein elfjähriger Junge anläßlich eines Wettbewerbs im Ghetto 1943 zu dem Gedicht von Sholem Katscherginsky. (2)

Eine jüdische Mutter singt ein Wiegenlied für ihren Sohn, dessen Vater ermordet wurde. "Weine nicht, mein Sohn," sagt die Mutter, "Tränen rühren unsere Feinde nicht," und sie tröstet ihren Sohn mit Worten der Hoffnung, daß der Tag der Befreiung endlich kommen wird: (3)

´Ss wert der Chójschech wu zerunen,
Fun der Finsster lojchtn Sunen,
Rajter kum geschwint,
Dich ruft dajn Kind.

Die Dunkelheit wird dann verschwinden.
Aus der Finsternis leuchtet Sonne.
Reiter, komm geschwind,
Dich ruft dein Kind.

Im Wald von Ponar wurden 100 000 Menschen ermordet, davon waren 70 000 Juden aus Wilna. (4)

(1) Es firt kejn weg zurik ... EX 139 CD. Österreichische Hochschülerschaft, Wien 1992

gojim. Es firt kejn weg zurik ... Geschichte und Lieder des Ghettos von Wilna (1941-1943)
http://digital.library.upenn.edu/webbin/freedman/searchwords ?MyData=mir+lebn+ejbik

Gojim Homepage
http://www.gojim.at/content.php?gruppe=2&menue_id=26

Freund, Florian: Es firt kejn weg zurik ... Geschichte und Lieder des Ghettos von Wilna 1941 - 1943 - - Wien: Picus, 1992. 199 S. : Ill., Notenbeisp.. - ISBN 3-85452-222-3. - Florian Freund...(Hg.). Mit einem Vorwort von Simon Wiesenthal.
http://kirke.hbz-nrw.de/dcb/Kn38/Alle_000/Buecher_12/in_NRW_ 11/000043907.html

(2) Das Ponar - Wig lied. Musik: Alexander Wolkowycki. Text: Schmerke Katscherginski
http://www.stifterhof.de/41ponarlied/texte.pdf

(3) Sidor Belarsky sings Songs of the Holocaust. Hatikvah. Music International
http://www.hatikvahmusic.com/cgi-bin/details.pl?key=34

(4) Ponar Forest. Noar Family
http://www.noarfamily.com/PONARYFOREST.html


13.07.2005, 21:06 Uhr

Schwache Briten, starke Franzosen

"Dank des Krieges im Irak betrachtet ein Großteil der Welt die britische Regierung als resolut und hart und die Franzosen als beschwichtigend und weich. Aber in einem anderen Krieg, dem gegen den Terror und den radikalen Islam, ist das Umgekehrte richtig: Frankreich ist der unerschütterlichste Staat des Westens, noch mehr als Amerika, während Großbritannien der glückloseste ist", schreibt Daniel Pipes ...

Weak Brits, Tough French, by Daniel Pipes, New York Sun, July 12, 2005
http://www.danielpipes.org/article/2764

Schwache Briten, starke Franzosen. Von Daniel Pipes, New York Sun, 12. Juli 2005
http://de.danielpipes.org/article/2767

Die in Paris im Jahre 2002 eingerichtete und größtenteils durch das Counterterrorist Center der CIA finanzierte "Alliance Base" analysiert die transnationalen Bewegungen von des Terrorismus verdächtigten Personen und plant Einsätze, sie zu verhaften oder auszuspionieren.

Help From France Key In Covert Operations. Paris´s ´Alliance Base Targets Terrorists. By Dana Priest, Washington Post, July 3, 2005
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/07 /02/AR2005070201361.html

Hier eine Information zu dem im Artikel der Washington Post genannten Christian Ganczarski:

The German press has recently investigated the Zentralrat president, Nadeem Elyas, a German-educated Saudi physician and an official of the Islamic Center of Aachen. Die Welt linked Elyas to Christian Ganczarski, an Al-Qaeda operative currently jailed as one of the masterminds of the 2002 attack on a synagogue in Tunisia. (61) Ganczarski, a German of Polish descent who converted to Islam, told authorities that Al-Qaeda recruited him at the Islamic University of Medina where Elyas sent him to study. (62) Elyas said he could not remember meeting him but did not deny the possibility that Ganczarski, who never completed high school, might have been one of the many individuals he had sent over the years to radical schools in Saudi Arabia. (63) ... Elyas admitted to having sent hundreds of German Muslims to study at one of the most radical universities in Saudi Arabia. (65)

The Muslim Brotherhood´s Conquest of Europe, by Lorenzo Vidino, The Middle East Quarterly, Volume XII, Number 1, Winter 2005
http://www.meforum.org/article/687/

Außer aus den USA und Frankreich seien Agenten aus vier weiteren Ländern an der Zusammenarbeit in der Alliance Base beteiligt: Großbritannien, Kanada, Australien und Deutschland.

Die Agenten-Allianz. Von Dorothea Hahn, taz, 5. Juli 2005
http://www.taz.de/pt/2005/07/05/a0064.nf/text

Das BMI hat die Beteiligung deutscher Beamter dementiert und damit auch dem Vorwurf, deutsche Nachrichtendienste könnten auf diese Weise verbotenerweise Daten der Polizei einsehen, widersprochen.

Alliance Base
http://de.wikipedia.org/wiki/Alliance_Base


06.07.2005, 22:29 Uhr

JO Paris 2012 - Der Jude Alex ist an allem schuld ... oder sind´s vielleicht die Londoner Buchmacher?

Midi Libre: Olympische Spiele. Paris und London gegenwärtig Favoriten in der Stunde der Wahl. Präsentation

Eine schlechte Präsentation vor den Mitgliedern des IOC kann eine Kandidatenstadt die Spiele kosten, meint Alex Gilady, Mitglied des Internationalen olympischen Komitees (IOC). "Eine gute Präsentation führt nicht dazu, Stimmen zu gewinnen, aber eine schlechte kann sie verlieren lassen", versichert der Israeli Gilady, Mitglied des IOC und Vizepräsident der Sportabteilung des US-Fernsehsenders NBC. (1)

Le Monde: Ich war 13 Jahre Angestellter von NBC, bevor ich ins IOC eintrat. Es ist nicht meiner Anwesenheit im IOC geschuldet, daß NBC die Übertragungsrechte davongetragen hat: eines Tages sagte mir Antonio Samaranch - der ehemalige IOC-Präsident - daß er einen Fernseh-Fachmann im IOC bräuchte, und da Israel noch kein Mitglied dort hatte, habe ich die Sache gemacht. Aber seien Sie versichert, daß ich nicht die "Stimme des NBC" im IOC bin. (2)

Berliner Zeitung: Ein "ungewöhnliches Arrangement", entdeckte die "Washington Post" nun am Sonntag, die "New York Times" charakterisierte Gilady am Sonnabend als "IOC-Mitglied, das einen zweiten Hut trägt", den von NBC nämlich, und fragte, ob ihm diese Doppelfunktion etwa unangebrachten Einfluß ermöglicht. Denn was IOC und NBC seit Jahren als "Brückenfunktion" beschreiben, stößt Konkurrenten und Außenstehenden als klarer Interessenskonflikt auf.

Der Chef-Lobbyist von NBC

Der 56jährige Israeli sitzt seit 1981 im Management von NBC und fungiert als Lobbyist der Sportabteilung. Man habe ihn eingestellt, sagt NBC-Sportchef Kenneth Schanzer, damit er dem Sender internationale Kontakte verschaffe. Anfang der 80er Jahre nämlich verfügte der Konkurrent ABC über die besten Verbindungen zum IOC. "Gilady hat das in 15 Jahren geändert. Er hat seine Arbeit verdammt gut gemacht", lobt Schanzer. So gut immerhin, daß das IOC Gilady 1994 als ersten Vertreter Israels in die eigenen Reihen aufgenommen hat. Nun sitzt Gilady im TV-Ausschuß des IOC, und Schanzer betont: "Alex ist eines der Fundamente, auf denen unsere Beziehungen zum IOC stehen." (3)

Official Website of the Chinese Olympic Committee: Liu Peng extended a warm welcome to the Israeli IOC member who has given his help and support to Beijing for its Olympic bid in 2001. As an IOC member and NBC vice president, Liu noted, Mr Gilady has been working hard in various Olympic-related fields and has contributed to Beijing´s preparations for media service during the 2008 Games. (4)

Wikipedia: Die Spiele wurden von den USA und anderen Staaten (insgesamt 64, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland) boykottiert. Grund war der Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan. Die Anzahl der Teilnehmenden war so niedrig wie seit 1956 nicht mehr. In der folge wurden dann die Olympischen Sommerspiele 1984 in Los Angeles von den meisten Ostblockstaaten boykottiert. (5)

Nach dem Desaster von Moskau nimmt der Israeli Alex Gilady das Heft fest in die Hand und wählt ab sofort ihm genehme Städte aus:

Olympische Spiele: Moskau (1980), Los Angeles (1984), Seoul (1988), Barcelona (1992), Atlanta (1996), Sydney (2000), Athen (2004), Beijing (2008) und London (2012)

Media-Ratings, la Première Agence de Notation des Médias, die erste Benotungsagentur der Medien, stellt schon am 5. Juli ganz andere Zusammenhänge vor. Die Agentur geht zunächst ins Gericht mit den selbstverliebten Äußerungen von Reuters, der Libération, der Le Monde und anderer französischer Medien.

Media-Ratings: Nun gibt es ein einfaches Mittel, um zu versuchen, die objektiven Möglichkeiten kennenzulernen, daß ein Ereignis stattfindet: das sind die Londoner Buchmacher.

Wenn diese Wettaktivität auch in London angesiedelt ist, so bilden doch die Spieler, die dem nachgehen, eine kosmopolitische Versammlung, deren Ziel es ist, Geld zu gewinnen und nicht, eine Wahl auf nationalen Präferenzen zu betonen. Sie können also mit ihren rationalen Vorhersagen nicht im Verdacht des Chauvinismus stehen.

Die Wetter weltweit, die die Angewohnheit haben, auf sportliche, politische oder internationale Ereignisse zu setzen, interessieren sich also auch für die Wahl des Austragungsortes der Olympischen Spiele des Jahres 2012.

Nun hat aber gemäß ihrer letzten Bewertungen (datiert von Montag, den 4. Juli 2005, 20 Uhr) London größere Chancen als die anderen Kandidatenstädte, durch das Internationale olympische Komitee ausgewählt zu werden: beim Buchmacher Ladbrokes setzten auf die britische Hauptstadt 40 Prozent der Wetter, während auf Paris 36 Prozent setzten.

Eine Frage stellt sich also: wer sind die verläßlicheren Orakel, die französischen Medien, die inständig wünschen, die Olympischen Spiele in Paris zu sehen, die aber nichts zu verlieren haben, wenn sie das ankündigen, oder die Wetter, die ihr Geld einsetzen?

Dann weist Media-Ratings darauf hin, daß bei den französischen Medien schon des öfteren der Wunsch der Vater des Gedankens war, im Falle der Vorhersage des Sieges des iranischen Präsidentschaftskandidaten, Juni 2005, setzten sie statt auf Mahmoud Ahmadi-Nedjad auf seinen Konkurrenten Akbar Hashemi Rafsandjani, und im November 2004 bezogen sie Position für John Kerry und sagten seinen Wahlsieg voraus, zu einer Zeit, als die amerikanischen Medien bereits einen großen Vorsprung des George W. Bush ausmachten. Dazu standen sie noch bis spät in die Nacht, als klar war, daß John Kerry verloren hatte.

Man beobachtet also eine Tendenz der französischen Medien, sich selbst durch Vorhersagen zu manipulieren, von denen sie wünschen, daß sie sich verwirklichen mögen. Erinnern wir zusätzlich daran, daß es das Ziel der Informationsmedien sein sollte, die Wirklichkeit widerzuspiegeln, und nicht, die Zukunft vorherzusehen oder zu versuchen, sie zu beeinflussen. (6)

Das sag mal einer diesen mit französischen Regierungskreisen eng verquickten Medien! Sie dienen nicht als Vierte Gewalt, sondern sie machen sich genauso viel vor wie die französische Regierung auch. Derweil gehört der Erfolg anderen - London beispielsweise ...

Quellen

(1) Jeux olympiques. Paris et Londres favoris à l´heure du choix. Présentation, Midi Libre, 6 juillet 2005, p. TE01

(2) Alex Gilady, membre du Comité international olympique, vice-président de NBC Sports. "Une bonne présentation ne fait pas gagner, une mauvaise peut faire perdre." Propos recueillis par Sylvain Cypel et Frédéric Potet, Le Monde, 5 juillet 2005. Article paru dans l´édition du 6 juillet 2005
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0@2-3242,36-669585@51- 627742,0.html

(3) Der Mann mit den zwei Hüten. Alex Gilady sitzt im TV-Ausschuß des IOC und arbeitet als Lobbyist für den Olympiasender NBC. Von Thomas Schuler, Berliner Zeitung, 26. Januar 1999
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump .fcgi/1999/0126/medien/0006/

(4) Liu Peng meets with IOC member Alex Gilady. Official Website of the Chinese Olympic Committee, June 3, 2005
http://en.olympic.cn/coc/exchange/2005-06-03/580124.html

(5) Olympische Sommerspiele 1980. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1980

(6) JO 2012 : Paris 2012 devance-t-il vraiment Londres 2012 ?, Media-Ratings, Mis en ligne le 5 juillet 2005
http://www.m-r.fr/actualite.php?id=1126

6. Juli 2005 - Ergänzung nach der Entscheidung für London als Austragungsort


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