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Gudrun Eussner
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Fundsachen

30.05.2009, 09:01 Uhr

Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang

Wie schön ist doch das Leben
auf dieser bunten Welt.
Wir können einen heben,
so oft es uns gefällt.
Das macht uns allen Spaß,
Herr Ober, noch ein Glas!

Der Wirt "Zur blauen Schnecke"
ist wirklich sehr auf Draht,
da steht in einer Ecke:
"Paß auf, dein Ende naht!
jedoch bei Bier und Wein
da schläfst du selig ein."

Die lieben holden Frauen
vergessen wir ja nie,
wenn wir ins Glas ´reinschauen,
wir denken nur an sie.
Drum habt zu uns Vertrau´n,
Zum Wohl ihr lieben Frau´n!

Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang,
|: wir leben nicht mehr lang :|
am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang,
wir leben nicht, wir leben nicht mehr lang.
Doch keiner weiß, in welchem Jahr,
und das ist wunderbar.
Wir sind vielleicht noch lange hier,
und darauf trinken wir.

Am 30. Mai ist der Weltuntergang - Die Lustigen Jungs (1954). Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=ADTgRuUcv3Y

Am 30. Mai ist der Weltuntergang
http://ingeb.org/Lieder/am30maii.html


19.05.2009, 14:08 Uhr

O Jesulein süß, o Jesulein mild!

O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Deines Vaters Willen hast du erfüllt,
bist kommen aus dem Himmelreich,
uns armen Menschen worden gleich.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!

O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Deins Vaters Zorn hast du gestillt,
du zahlst für uns all unser Schuld
und bringet uns in deins Vaters Huld.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!

O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Mit Freuden hast du die Welt erfüllt.
Du kommst herab vons Himmels Saal
Und tröstest uns in dem Jammertal.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!

O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Sei unser Schirm und unser Schild,
wir bitten durch dein Geburt im Stall,
beschütz uns all vor Sündenfall.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!

O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Du bist der Lieb ein Webenbild.
Zünd an in uns der Liebe Flamm,
dass wir dich lieben allzusamm.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!

O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Hilf, dass wir tun alls, was du willt,
was unser ist, ist alles dein,
ach lass uns dir befohlen sein.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!

O Jesulein süß, o Jesulein mild! Text/Dichter: unbekannt, Musik: J.S.Bach
aus dem Schemelli-Gesangbuch Nr. 16, von 1736. weihnachtsseiten.de
http://tinyurl.com/rxt826

Jochen Kowalski singt O Jesulein süß. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=P_PoxS_C4T0

Das Taumeln der Religion. Von Elmar Salmann, Kölner Stadt-Anzeiger, 18. Mai 2009
http://www.ksta.de/html/artikel/1238966946088.shtml

Navid Kermani in meinem Archiv
http://tinyurl.com/p9xhp4


10.05.2009, 13:19 Uhr

Ses yeux perdus

Mon église est je crois
La plus riche église à Séville
Tout le jour à la porte
Attend un aveugle immobile

Ses yeux perdus voient le ciel
Et je sens qu´ils voudraient m´y conduire
Aurait-il sans cela ce sourire surnaturel ?
Ses yeux perdus voient le ciel
Ses yeux morts voient danser les étoiles
Et le monde infini se dévoile à son appel

Ô vierge qui régnez sur mes prières
L´aveugle a dans les yeux votre lumière
Ses yeux perdus voient le ciel
Et je tremble en pensant à ces choses
Et je viens déposer une rose sur votre autel

C´est mon cÅ“ur je crois bien
Le plus pauvre cœur de Séville
Et l´amour à sa porte
Est un jeune aveugle immobile

Ses yeux perdus voient le ciel
Et je sens qu´ils voudraient m´y conduire
Aurait-il sans cela ce sourire surnaturel ?
Ses yeux perdus voient le ciel
Ses yeux clos sont ouverts aux étoiles
Et le monde infini se dévoile à son appel

Ô vierge qui régnez sur nos prières
L´amour a dans les yeux votre lumière
Ses yeux divins voient le ciel
Et je tremble en pensant à ces choses
Et je viens effeuiller une rose sur votre autel.

Réda Caire: Ses yeux perdus. Paroles et musique: R. Moretti, J.M. Huard, 1939
http://www.frmusique.ru/texts/c/caire_reda/sesyeuxperdus.htm

Reda Caire Anthologie 1934 - 1962. CD 2, no 2, Audio Archives, Frémeaux & Associés
http://tinyurl.com/2dpf6e

Joseph Gandour-Bey dit "REDA CAIRE" est né le 14 février 1905 au Caire, d´un père égyptien et d´une mère française native d´Enghien-les Bains. Joseph Gandour-Bey genannt "REDA CAIRE" wurde am 14. Februar 1905 in Kairo geboren; sein Vater war Ägypter und seine Mutter Französin aus Enghien-les-Bains.

Réda Caire (1905 - 1963). Biographie. Du Temps des cerises aux Feuilles mortes
http://www.chanson.udenap.org/fiches_bio/caire_reda.htm

Dieses wunderbare Chanson gibt es leider nicht gratis im Internet, auch nicht bei YouTube, aber andere Chansons von Réda Caire sind vorhanden, beispielsweise Si tu reviens ...

Réda Caire. Si tu reviens. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=rqRyQhT8poo

Si tu reviens. Fundsachen, 10. Februar 2008
http://www.eussner.net/fundsachen_2008-03-28_22-10-58.html

Réda Caire, ca. 25 Videos. YouTube
http://tinyurl.com/p4v2oa


29.03.2009, 15:40 Uhr

Hermann L. Gremliza und Henryk M. Broders Ewiger Antisemit

Einmal im Monat weht ein Hauch von Konkret in meine bescheidene Hütte, dann bekomme ich den Newsletter, in dem der Inhalt des jeweils aktuellen Heftes vorgestellt wird. Bevor´s damit losgeht, gibt´s kleine Schmankerln, diesmal sind sie überschrieben mit

1) Käuflich [1]
2) Käuflich [2]
3) Gezwitscher

2) Käuflich [2]

Die "kommunistische Internetzeitung" ("Kommunisten online") weiß was über Gremliza, den "KONKRET-Lügner und Atomkriegshetzer": "Vor nicht allzu langer Zeit kritisierte dieser angebliche Journalist sogar Israel. Er meinte nämlich, Israel sei gegenüber dem Iran zu lasch und solle das Land angreifen - auch unter Einsatz seiner Atomwaffen ... Gremliza gehört ins Lager" (1)

Oh, Freud! (2)

"der sog. Antideutschen, also argumentationsresistenten Pro-Zionisten, die jedes Verbrechen der zionistischen Soldateska als humane Tat umlügen"

deutsch: in eine humane Tat umlügen

"und gegen alles hetzen, was Israel, aber auch den Imperialismus als antisemitisch und antiamerikanisch beschimpft."

?

"Die antideutschen Schmierblätter würden längst verschwunden sein"

deutsch: wären längst verschwunden.

"Aber es gibt Instanzen, die in solche Schmierblätter Geld stecken. Sie haben nämlich die Aufgabe, als scheinbar Linke Werbung für den Imperialismus, seine Raubkriege und für das Ziehkind des USA-Imperialismus, den Zionismus in Israel, Werbung zu machen."

Werbung Werbung zu machen?

"Es ist also anzunehmen, daß die Mossad,"

deutsch: der Mossad

"der israelische Geheimdienst - und die CIA und andere Geheimdienst ..."

An dieser Stelle versagt dem braunen Brüllaffen die Stimme.

"Gremliza dürfte auf der Gehaltsliste diverser Geheimdienste stehen. Sonst gebe"

deutsch: gäbe

"es seine KONKRET schon lange nicht mehr."

Damit es KONKRET noch lange gibt, hier für die genannten Dienste das Geheimkonto des Verlags: Postbank Hamburg, PLZ 200 100 20, Nummer 742 584 209. (3)

Die roten Jungs wären nicht so empört, wenn sie sich der Lektüre des Buches Der ewige Antisemit, von Henryk M. Broder, entsonnen hätten, sollten sie es je gelesen haben; denn darin kommen nicht nur sie vor, sondern auch Hermann L. Gremliza; er ist einer der Ihren.

Henryk M. Broder: Der ewige Antisemit. Auszug aus Kapitel 3

... Für Gremliza, der sich gerne auf Karl Kraus beruft, wogegen es keine rechtliche Handhabe gibt, ist die Welt noch in Ordnung, wenn die Klischees stimmen. Ihm genügt es, eine Sache Springer in die Schuhe zu schieben, um sie damit für indiskutabel, erledigt zu erklären. (Im Kalten Krieg genügte, andersherum, der Hinweis auf "kommunistische Unterwanderung".) Vermutlich hat er Améry, Arendt, Poliakov und Sartre bis heute nicht gelesen und deswegen nicht gemerkt, dass sie genau das behaupten, was er für eine "im Hause Springer erfundene These" hält. Sind auch sie Springer-Lakaien, oder leisten sie sich nur eine Freiheit der Gedanken, die der Bewusstseinspolizist Gremliza für subversiv halten muss? Und geht es nur um so harmlose Bagatellen wie Kritik am Zionismus und Ablehnung der israelischen Politik? (4)

Gremliza bedient sich eines alten Tricks. Er dementiert, was nicht behauptet wurde. Kritik am Zionismus ist so zulässig wie die an der freien und sozialen Marktwirtschaft, Ablehnung der israelischen Politik so berechtigt wie die jeder anderen Regierung in jedem beliebigen Land. Darum geht es nicht. Die antisemitische Virulenz der antizionistischen Maskerade fängt jenseits solcher Vorbehalte an, die "Fortsetzung der nationalsozialistischen Judenverfolgung mit anderen Mitteln" setzt woanders ein. Zum Beispiel bei dem von Gremliza im gleichen Zusammenhang formulierten Satz, Israel sei "das staatsförmige Eingreifkommando der USA im Nahen Osten", weswegen eine Linke, "die sich ernst nimmt", einen solchen Staat nicht verteidigen kann (auch wenn es dieselbe Linke ist, welche die staatliche Souveränität Ugandas unter allen Umständen verteidigenswert findet und, wie in KONKRET geschehen, das Terror-Regime des Ayatollah Khomeini rechtfertigt).

Wenn ein Sozialist wie Gremliza, im dialektischen Denken geübt, sagt, ein Land sei "das staatsförmige Eingreifkommando der USA", dazu noch "ein Außenposten der westlichen ausbeutenden Welt mitten in einem Teil der ausgebeuteten", dann sind das keine akademischen Feststellungen. Eine solche "Einschätzung der Lage" enthält implizit den Vorschlag zu ihrer Veränderung: die Liquidierung, um im militärischen Jargon zu bleiben, ebendieses Eingreifkommandos, die Auflösung dieses Außenpostens der ausbeutenden Welt mitten in der ausgebeuteten, als wäre es eine Aktiengesellschaft nach der Art der United Fruit Company und nicht, immerhin, ein Land mit vier Millionen Einwohnern, die vielleicht auch ein Wort über ihre Staatsform und ihre politische Zukunft mitreden möchten, statt die Entscheidung darüber einem Hamburger Salon-Sozialisten zu überlassen, der von seinem Schreibtisch aus genau weiß, wo die Trennlinie zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten verläuft, und was Sache ist im Nahen Osten, in Nicaragua, auf den Seychellen und in der ganzen Welt. Und genau an dieser Stelle lässt sich außer einem linkischen Romantizismus, der unter jeder Kefiyah, auch noch in Kuwait und Abu Dhabi, einen Ausgebeuteten erkennt, und postkolonialer europäischer Anmaßung, die genau weiß, was anderen gut tut, auch eine Analogie festmachen, die Gremliza selber sicher nicht bewusst war, was aber nicht gegen die Analogie spricht, sondern nur das Phänomen bestätigt, welches Améry den "ehrbaren Antisemitismus" nannte. Waren die Juden in der nationalsozialistischen Propaganda die Agenten der Wallstreet, das Eingreifkommando der internationalen Finanzoligarchie auf deutschem Boden, Parasiten und Ausbeuter, mitten unter den ausgebeuteten und notleidenden Deutschen, und waren das lauter gute Gründe, um den Einfluss der Juden und das hieß: sie selbst zu eliminieren, so wird dasselbe Klischee heute auf Israel übertragen, nur dass statt der armen Deutschen die armen Araber diesmal die Ausgebeuteten sind. Die Terminologie wird der Dritte-Welt-Ideologie angepasst, das Ziel bleibt dasselbe: Der Ausbeuter muss weg!

Diese Haltung, der man als mildernden Umstand allenfalls zugute halten kann, dass sie sich ihrer historischen Wurzeln vermutlich nicht bewusst ist, wird zudem von einer Scheinheiligkeit flankiert, die auch vor symbolischer Leichenschändung nicht zurückschreckt. "Die bundesdeutsche Linke ist", schreibt Gremliza, dermaßen den Prozess der Selbstentblößung bis zum point of no return vorantreibend, "von ein paar Idioten abgesehen, antifaschistisch und steht an der Seite der Opfer von Auschwitz und Treblinka ..."

Das ist es eben. Die bundesdeutsche Linke rechnet es sich hoch an, antifaschistisch zu sein, was erstens bei Linken so selbstverständlich sein sollte, dass es nicht extra gesagt werden müsste, und zweitens angesichts der realen politischen Verhältnisse eine Gratisübung ist, eine harmlose Bodennummer, die freilich mit so stolzgeschwellter Brust vorgeführt wird, als wäre es ein halsbrecherischer Akt auf dem Hochseil. Die bundesdeutsche Linke, die so ratlos in der politischen Arena herumhängt wie Kluges Artisten unter der Zirkuskuppel, ist nicht nur antifaschistisch, sie ist darüber hinaus auch nekrophil und steht an der Seite der Opfer von Auschwitz und Treblinka, sie solidarisiert sich mit den toten Juden, um umso unbefangener auf die lebenden und überlebenden einschlagen zu können. Mehr noch, solche Zusicherungen und Bekenntnisse sind das notwendige moralische Alibi, das der Herstellung von gutem Gewissen dient, auf dessen Boden antisemitische Stereotype, wie z.B. das von den jüdischen Ausbeutern, ganz unbeschwert und unbefangen reaktiviert werden können. (5)

Wie drückt sich denn praktisch die Solidarität mit den Opfern von Auschwitz und Treblinka aus, die so schamlos zur Unterstreichung der antifaschistischen Selbstdarstellung benutzt werden? Mit der Nulldiät, die Gremliza bei Wasser und Knäckebrot unternimmt, um das bei seinen diversen Solidaritätsübungen angesetzte Übergewicht wieder loszuwerden? Oder mit der auch von KONKRET geteilten und verbreiteten Einsicht, die Juden würden den Palästinensern heute genau das antun, was ihnen von den Nazis angetan wurde? (6)

Ende Juli 2005 bekommt Ingo Way von Konkret einen Newsletter ...

... darin bezeichnet Hermann L. Gremliza den Autor des Klassikers Der ewige Antisemit als einen dürftigen Polemiker, weil der anscheinend einen Satz sprachlich ruiniert hat. Dieses als vielleicht damals schon kritikwürdiger Satz verniedlichte vernichtende Urteil über Israel habe ich in der Neuauflage nicht gefunden, wie man an obigem Zitat ablesen kann, non modo ... sed etiam, und das garniert mit dem gemythvollen leider, ist nicht mehr erhalten, "...´s ist leider Krieg". (7)

In derselben Kolumne von 1983 hatte Gremliza geschrieben, "daß der Staat Israel nicht nur ein Ort ist, an dem Juden endlich frei von der Angst vor Pogromen leben können, sondern leider zugleich ein Außenposten der westlichen, ausbeutenden Welt mitten in einem Teil der ausgebeuteten. Israel ist auch das staatsförmige Eingreifkommando der USA im Nahen Osten." Ein vielleicht damals schon kritikwürdiger Satz, den sein Verfasser heute nicht wiederholen würde. Broder aber streicht seit 1986, als er sich zum erstenmal drüber hermachte, dem "sondern leider auch" des Satzes das den Gedanken konstituierende "nicht nur" weg. Die Fälschung wurde in KONKRET mehrfach aufgeführt. Broder aber bleibt dabei. Er kann nicht anders. "Wir dürfen", beschwor Berti Vogts seine Kloppertruppe, "den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen." So auch dürftige Polemiker - sie dürfen den Gegner nicht ausreden lassen. Die grellsten Zitate, die sie bringen, sind Erfindungen. (8)

Das kommentiert Ingo Way: Auch nach mehrmaligem Lesen des Gremliza-Zitats will mir nicht einleuchten, was daran denn nun gefälscht bzw. erfunden sein soll. Gremliza nennt 1983 Israel "das staatsförmige Eingreifkommando der USA im Nahen Osten", Broder zitiert es 1986 korrekt, und Stein zitiert 2005 ebenso korrekt nach Broder. Gremliza hat es wortwörtlich so geschrieben: Israel ist "das staatsförmige Eingreifkommando der USA im Nahen Osten". Schön, das Zitat ist "aus dem Zusammenhang gerissen", wie jedes Zitat. Aber der Zusammenhang macht´s nicht besser. ...

In Wirklichkeit ist es Gremliza wohl einfach peinlich, daß man ihm draufgekommen ist und ihm seinen "vielleicht damals schon" kritikwürdigen Satz noch einmal ins Gedächtnis ruft. Nun distanziert er sich freilich nicht von seinem antizionistischen Quark von 1983, sondern verteidigt seine Äußerung noch heute (auch wenn er sie "nicht wiederholen würde") - will sie vielleicht sogar als damals allein mögliche Form der Israelsolidarität verkaufen. Als würde der antisemitische Schmarren vom imperialistischen US-Außenposten durch den Hinweis geadelt, daß dort auch Leute leben, die keine Angst vor Pogromen mehr haben wollen. (9)

Wenn das der Rote Webmaster wüßte, hätte er sich die Schläge auf Hermann L. Gremliza erspart, und daß dieser mit 2) Käuflich [2] reagiert wie ´n aufgescheuchtes Huhn, zeigt, wie sehr ihm die Meinung von Kommunisten-online am Herzen liegt: suum cuique.

29. März 2009

Quellen

(1) Der "Konkret"-Lügner. Kommunisten-online, 3. Februar 2009
http://tinyurl.com/c6vhbh

(2) Der Satz lautet im Original: Gremliza gehört ins Lager der sog. Antideutschen, also argumentationsresistenten Pro-Zionisten ... "gehört ins Lager" gibt bei Google 932 000 Angebote. Ganz Deutschland leidet unter Freudscher Fehlleistung, und der Rote Webmaster von Kommunisten-online will den Hermann einbuchten, fragt sich nur noch, ob ins Arbeits- oder doch gleich ins Vernichtungslager, das arme mißverstandene Opfer, das soviel besser deutsch kann als seine Häscher.
http://tinyurl.com/dbj4ye

(3) KONKRET Newsletter 04/09 vom 27. März 2009

(4) Die Sätze, die Gremliza 1983 schrieb, würde er wohl heute nicht mehr drucken, vermutet ein Verehrer des Hermann L. Gremliza.
30 Jahre KONKRET mit Gremliza. Viel Feind, viel Ehr - eine Eloge.
Von Sven Oliveira Cavalcanti (sopos), März 2004
http://www.sopos.org/aufsaetze/40463ba7de3f8/1.phtml

(5) Wie der tapfere Knut Mellenthin, der dafür geehrt wird.
Linksextremismus in Deutschland - Mut gegen linke Gewalt? 16. Mai 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-05-16_18-49-15.html

(6) Henryk M. Broder: Der ewige Antisemit. Mit einem aktuellen Vorwort von
Henryk M. Broder. Berliner Taschenbuch Verlag, Juli 2005, S. 96-100
http://tinyurl.com/cp6vs4

Hannes Stein rezensiert die Neuauflage des Buches.
Die Dummheit ist immer aktuell. Von Hannes Stein, WeltOnline, 9. Juli 2005
http://tinyurl.com/cf99a7

(7) Matthias Claudius: Kriegslied, 1778
http://www.musicanet.org/robokopp/Lieder/sistkrie.html

(8) Von konkret. Heft 08 2005
http://tinyurl.com/cjuyam

(9) Hermann L. Gremlizas lebenslanger Kampf gegen die israelfreundliche Springerpresse. Von Ingo Way, By the Way, 29. Juli 2005
http://tinyurl.com/c8ovro


19.02.2009, 09:44 Uhr

Andreas Gryphius: Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes

Wir sind doch numehr gantz/ ja mehr alß gantz vertorben.
Der frechen Völcker schar/ die rasende Posaun/
Daß vom Blutt feiste Schwerd/ die donnernde Carthaun/
Hat alles diß hinweg/ was mancher fawr erworben/

Die alte Redligkeit vnnd Tugend ist gestorben;
Die Kirchen sind vorheert/ die Starcken vmbgehawn/
Die Jungfrawn sind geschänd; vnd wo wir hin nur schawn/
Ist Fewr/ Pest/ Mord vnd Todt/ hier zwischen Schantz vñ Korbé

Dort zwischen Mawr vñ Stad/ rint allzeit frisches Blutt
Dreymal sind schon sechs Jahr als vnser Ströme Flutt

Von so viel Leichen schwer/ sich langsam fortgedrungen.
Ich schweige noch von dehm/ was stärcker als der Todt/
(Du Straßburg weist es wol) der grimmen Hungersnoth/
Vnd daß der Seelen-Schatz gar vielen abgezwungen.

Andreas Gryphius: Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes.
Lissaer Sonnette. Erstdruck: Sonnete, Lissa (Wigand Funck) [1637].
http://tinyurl.com/cb89nd

Andreas Gryphius: Vanitas; Vanitatum; et Omnia Vanitas. Zeno.org
http://tinyurl.com/bn92vx

Andreas Gryphius (1616 - 1664). Zeno.org. Meine Bibliothek
http://www.zeno.org/Literatur/M/Gryphius,+Andreas

Andreas Gryphius (1616 - 1664). Biographie. Zeno.org. Meine Bibliothek
http://www.zeno.org/Literatur/M/Gryphius,+Andreas/Biographie

Beschreibung von buecher.de

Andreas Gryphius, den wohl bedeutendsten deutschen Barockdichter, hat man oft in falschen Alternativen interpretiert: entweder war er ganz der Lyriker des Vanitas-Motivs oder ganz der konfessionelle Propagandist lutherisch gefärbten Märtyrertums oder der modern-absolutistische Staatsrechtler der Königsdramen oder aber der ständisch-konservative Komödienverfasser. Nicola Kaminski unternimmt eine neue Gesamtansicht des Werks, auch seiner weniger bekannten Teile. Sie interessiert sich für die alles bündelnde Frage, warum Gryphius seine Erkenntnisse über die höchsten und letzten Dinge in Glauben, staatlicher Ordnung und Herrschaft gerade den so schillernden Medien des uneigentlichen Sprechens in der Literatur oder dem ganz illusionistischen barocken Theater anvertraute.

Nicola Kaminski: Andreas Gryphius. Reclam, Ditzingen, buecher.de
http://tinyurl.com/ammzoc

Andreas Gryphius bei Reclam, Ditzingen
http://www.reclam.de/search?query=gryphius&suchen=los%21

19. Februar 2009


26.01.2009, 15:31 Uhr

Dietrich Bonhoeffer: Von guten Mächten

Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
Das Heil, für das du uns bereitet hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Aus: Gebete der Dichter, ausgewählt von Alois Weimer.

Gebete der Dichter: Grosse Zeugnisse aus 12 Jahrhunderten (Gebundene Ausgabe). Von Alois Weimer (Redakteur). Patmos, Düsseldorf 2006
http://tinyurl.com/amepzv

Internationale Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft (ibg)
http://www.ekir.de/esz/ibg/

Von guten Mächten wunderbar geborgen. Politically Incorrect, 26. Januar 2009
http://www.pi-news.net/2009/01/von-guten-maechten-wunderbar- geborgen/


12.01.2009, 09:49 Uhr

Aranjuez, mon amour

Mon amour, sur l´eau des fontaines, mon amour
Ou le vent les amènent, mon amour
Le soir tombé, qu´on voit flotté
Des pétales de roses

Mon amour et des murs se gercent mon amour
Au soleil au vent à l´averse et aux années qui vont passant
Depuis le matin de mai qu´ils sont venus
Et quand chantant, soudain ils ont écrit sur les murs du bout de leur fusil
De bien étranges choses

Mon amour, le rosier suit les traces, mon amour
Sur le mur et enlace, mon amour
Leurs noms gravés et chaque été
D´un beau rouge sont les roses

Mon amour, sèche les fontaines, mon amour
Au soleil au vent de la plaine et aux années qui vont passant
Depuis le matin de mai qu´il sont venus
La fleur au cœur, les pieds nus, le pas lent
Et les yeux éclairés d´un étrange sourire

Et sur ce mur lorsque le soir descend
On croirait voir des taches de sang
Ce ne sont que des roses !

Aranjuez, mon amour ...

Aranjuez, mon amour. Chanté par Richard Anthony
Paroles : Adap : Guy Bontempelli / Musique : Joaquín Rodrigo, 1967
http://lyricsplayground.com/alpha/songs/a/aranjuezmonamour.s html

Aranjuez, mon amour. Richard Anthony. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=4FKcSXFdzhM

Richard Anthony. Le site officiel
http://richardanthony.com/

Aranjuez, mon amour. Chanté par Amália da Piedade Rebordão Rodrigues.
Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=GlufLKsYot8&NR=1

Amália da Piedade Rebordão Rodrigues (1920 - 1999), la Rainha do Fado
http://www.amalia.com/

Guy Bontempelli (*1940)
http://fr.wikipedia.org/wiki/Guy_Bontempelli

Joaquín Rodrigo (1901 - 1999). Homenaje al Maestro
http://www.joaquin-rodrigo.com/indexf.html

Concierto de Aranjuez (1939), 20´. Audio. Joaquín Rodrigo. Obras
http://www.joaquin-rodrigo.com/obras003.htm

Narciso Yepes. Guitarra española. 5 CDs, Deutsche Grammophon,
September 2003
http://tinyurl.com/9k8h6k

Narciso Yepes (1927 - 1997), maestro de la guitarra clásica
http://platea.pntic.mec.es/jgarci1/naryepes.htm

Rodrigo composed the Concerto de Aranjuez in 1940 on his return to Spain after the Civil War and debut performance of the work in Barcelona founded his international reputation. Concerto de Aranjuez is a musical reverie on the gardens of the Baroque summer palace of Aranjuez that only a blind composer, like Rodrigo, could have produced. This work immediately became the most recognisably Spanish work of the twentieth century.

Joaquin Rodrigo: Concierto De Aranjuez (Guitar Part)
http://www.musicroom.com/se/ID_No/0159999/details.html?kbid= 1070

Ayuntamiento de Aranjuez
http://www.aranjuez.es/sql/default.asp?id=1296

El Palacio Real de Aranjuez
http://www.aranjuez.com/Monumental/Palacio/default.htm

Für Werner und seine Familie, in Palma


02.01.2009, 14:40 Uhr

Mubahala oder: das Muß zum Handeln

Der Märtyrer Husayn als Symbol der realen Tat

Das Martyrium der beiden ersten Imame (Hasan und Husayn) ist jedoch kein isoliertes Ereignis, "sondern verpflichtet die Schiiten der Gegenwart zur Nachahmung".

Husayns Opfertat ist das Vorbild für alle Zeiten und Generationen. Indem er sich dem Despoten ohne reale Erfolgsaussicht stellte, wurde er zum Symbol der realen Tat, zum Revolutionär schlechthin. Für die Schiiten gibt es somit nur das Muß zum Handeln, das jedes Nichtkönnen überschreitet. Damit durchläuft der Gläubige eine übernatürliche Verwandlung, die ihn in das Sein des Husayn gleiten, den verborgenen Imam vorwegnehmen sowie den Tyrannen und seine korrupten Vasallen überwinden läßt ...

Nicht nur das Gebet, sondern die Politik sei (laut Ayatollah Ruhollah Khomeyni) der eigentliche Lebenssaft des Islam. Die Kolonialisten dürfe man keineswegs unterschätzen, denn sie zielten darauf ab, die Muslime auf das Gebet zu beschränken und sie am Nachdenken über Regierung und Verwaltung zu hindern. Solange sie sich darauf einließen und mit dem beschieden, was ihnen die fremden Ausbeuter zuteilten, wären diese zwar zufrieden, nicht aber Allah, der ihre diesseitige Passivität im Jenseits hart vergelten würde ... (1)

Der geballte Vernichtungswille, getarnt als "Gebet"

"Erstmals ist jetzt auch in Deutschland eine Morddrohung von fanatischen Islamisten aufgetaucht. Ausgesprochen gegen einen deutschen Wissenschaftler. Wie ernst das zu nehmen ist, wissen wir spätestens seit der Ermordung des holländischen Regisseurs Theo Van Gogh." (2)

Hier ist der ungekürzte "Gebetsvorschlag" des Dr. Yavuz Özoguz an Herrn Dr. Hans-Peter Raddatz. Leider zitieren die meisten Autoren von Artikeln zum Thema nur den zweiten Teil; deshalb betone ich jetzt den ersten Teil, aus dem eindeutig der Vernichtungswille hervorgeht. Da Muslime wie Dr.Yavuz Özoguz ihre Religion für die absolut wahre halten, kann er gut seine Glaubensbrüder und -schwestern zur Disposition stellen, immerhin mehr als eine Milliarde Menschen; denn er weiß ja, daß der Islam nicht "so ist, wie Herr XXX es immer wieder vorstellt". Nun richtet sich die Strafe automatisch an den Gegner. Das Strafmaß ist vorgegeben: Vernichtung. (3)

[Anfang]
Wir machen Ihnen einen einfachen Vorschlag, wie Sie für sich selbst Ihre eigene Glaubwürdigkeit prüfen können: Lassen Sie uns doch gemeinsam folgendes Gebet beten: "Wenn der Islam so ist, wie Herr XXX es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr XXX ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Herrn XXX, immer noch darauf bestehen, auch.
[Ende des Gebetsvorschlags]

Eröffnung eines Verfahrens gegen Herausgeber von Islam-Portal abgelehnt

Das Landgericht Oldenburg hat ein Verfahren gegen den Herausgeber des Internet-Portals «muslim-Markt» abgelehnt. In der Pressemitteilung des Landgerichts Oldenburg, vom 7. August 2006 heißt es: (4)

Die Kammer hat die Eröffnung des Hauptverfahrens gemäß § 204 Absatz 1 StPO aus tatsächlichen Gründen abgelehnt, da das Ergebnis der Ermittlungen eine Verurteilung des Angeschuldigten nicht wahrscheinlich macht, insbesondere nicht den hinreichenden Verdacht einer öffentlichen Aufforderung zu einer Straftat trägt.

Dazu meint Henryk M. Broder: Hoffen wir, dass auch die Oldenburger Islamversteher der gerechten Strafe G´ttes nicht entgehen. (5)

Mubahala. Das Fluchgebet

"Die Christen blieben starrköpfig und weigerten sich, von irgend etwas überzeugt zu werden (daß Christus ein Prophet wie Adam war, aus Staub geschaffen und nicht Sohn Gottes. G.E.). Daraufhin wurde der folgende Vers Nr. 61 der Sure Nr. 3 offenbart: Aber wer auch immer mit Euch über diesen Fall streitet nach allem, was zu Dir (Mohammed) an Kenntnis gekommen ist, dann sage: Komm, laß uns unsere und Euere Söhne, unsere und Euere Frauen, uns und Euch rufen, dann laßt uns ernsthaft sein im Gebet und den Fluch Allahs auf die Lügner beschwören (invoke). 3:61. (6)

Nun gab der Heilige Prophet den koranischen Spruch vor der Abordnung der Christen wieder und erklärte die Herausforderung von ´Mubahala´. Der Begriff ´Mubahala´ ist abgeleitet von seinem arabischen Radikal ´Bahlah´, was ´Fluch´ bedeutet. So meint ´Mubahala´ wörtlich, einander fluchen. Die Christen berieten miteinander und verkündeten schließlich die Annahme der Herausforderung."

Der Prophet kommt zu dem angegebenen Platz des "historischen Ereignisses" "mit Imam Hussein in seinen Armen und die Hand Imam Hassans haltend und die hochwürdige Fatima, gefolgt von seiner Hoheit Ali (zusammen ´Holy Panjetan´ die Heiligen Fünf genannt). Der Heilige Prophet befahl ihnen dann, ´Amen´ zu sagen, wenn er zu Gott betete.

Kaum war die heilige Karawane des Heiligen Propheten im Gesichtskreis der opponierenden Gruppe der Christen von Najran erschienen, da waren sie entsetzt und gebannt. Abdul Haris Ibne Alqama, der größte Lehrer unter ihnen, wandte sich an sein Volk:

´Fürwahr, ich sehe ein göttliches Licht auf den Gesichtern unserer Kombattanten, ich erblicke solche Gesichter unter ihnen, die Berge von ihrem Platz versetzen können, wenn sie zu Gott beten. Hütet Euch! Versucht niemals, sie herauszufordern, sonst werdet Ihr zu Grunde gehen, und die ganze Nation der Christen wird der Auslöschung verfallen!´

Daraufhin wiederholte der Heilige Prophet: ´Bei Gott! wenn die Christen von Najran gegen uns angetreten wären, wären sie in Affen und Schwäne verwandelt worden. Feuer wäre über sie vom Himmel geregnet, und sie wären verloren gewesen.´

Als die Christen von ´Mubahala´ Abstand nahmen, brachte der Prophet zwei Alternativen vor sie: entweder zum Islam zu konvertieren oder auf die Kapitulation vorbereitet zu sein. Aber die Christen willigten nicht ein, bis die Angelegenheit endlich durch ein Vertragsangebot ihrerseits entschieden wurde. So wurde ein Friedensvertrag unterzeichnet unter der Bedingung, daß die Christen von Najran somit verpflichtet waren, dem Heiligen Propheten einen jährlichen Tribut zu zahlen, zweitausend Kostüme, wert 40 000 Dinar, 30 Pferde, 30 Kamele, 30 Rüstungen und 30 Speere. (Meraj-un-Nabuwat)"

Das nennt man bis in unsere Zeit Jizyah, die Kopfsteuer ...

"Das Ereignis der Mubahala ist aus folgenden Gründen bedeutend:

01. Es bewies, daß es eine Lektion des Mundtotmachens für alle Christen Arabiens war, die nicht länger einen Wettbewerb mit dem Heiligen Propheten (pbuh) wagten. ....." (7)

"Fakir gegen Faschist"

Komm! Sieh diesem Fakir ins Auge auf der Grundlage des Mubahala. Komm! Öffne Deine Augen und sieh offen, wie das Schauspiel der Bekundung der fürchterlichen Wut und Entrüstung meines freundlichen Meisters auf Dich fällt. Allahs Prophet (pbuh) sagte, wenn die Christen von Najran zum Mubahala herausgekommen wären, hätte nicht ein Vogel auf ihren Bäumen überlebt. Komm! Komm heraus, um noch einmal das Wunder von Katme Nubawwat, Allahs Prophet (pbuh) auf der Grundlage von Mubahala zu sehen. Aber ich zweifle, daß Du kommst. Weil Du weißt, was es bedeutet, wenn Du ins Inferno des prasselnden Feuer springst, das alles umzüngelt. Im Gegensatz dazu würdest Du sicherlich vorziehen zu sterben, wie Dein Vater und Dein Großvater starben, als in die Arena des Mubahala zu steigen, gegen diese bescheidene Gemeinschaft von Allahs Prophet (pbuh)." (8)

20. Oktober 2005

Update. "Es soll ihrer nicht gedacht werden!"

Man wird sich ja noch was wünschen dürfen und darauf vertrauen, dass der allmächtige Schöpfer sich der Sache annimmt. Und so wünschen auch wir uns etwas. Es ist so ziemlich das Schlimmste, das man jemand wünschen kann. "Es soll ihrer nicht gedacht werden!" (9)

Kein hinreichender Tatverdacht eines öffentlichen Aufforderns zu Straftaten, wenn in einem Internet-Forum in der äußeren Form eines Gebets ("Mubahala") die Bestrafung eines Islamkritikers vom "allmächtigen Schöpfer" erfleht wird. Beschluss, 1 Ws 422/06. StGB § 111. (10)

However, another writer and academic on Islam from Utrecht University, Hans Jansen, believes the sermon went much further than the usual rhetoric heard in Dutch mosques,

  • "It is simply incitement to violence. I can´t judge the legal angles, but somebody who hears this sermon would get very excited and would want to do anything in the cause of Islam."
  • "I´ve heard fire and brimstone sermons before, one long speech which builds up tension and when you leave the mosque after having heard such a sermon, especially when you´re young, you´ll be very excited, almost ready to do anything."
  • "This sermon is much worse than anything in mosques, certainly worse than anything presented in mosques in the Middle East." (11)

4. November 2006

Update: Mubahala gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel

Und ich bete zum Allmächtigen - und noch ist es in diesem Land erlaubt dafür zu beten - dass Sie eines Tages auch vor einem irdischen Gericht Rechenschaften ablegen müssen für Ihre Unterstützung dieses Massakers.

Mit gebührender Verachtung

Dr. Yavuz Özoguz
Autor, Journalist und Wissenschaftlicher Leiter der Ezyklopädie des Islam, Delmenhorst (12)

Karl Marx und seine Anhänger vom islamisierten Verband Deutscher Schriftsteller spenden auch ´n Tässchen. Sie kennen sich aus mit der Judenfrage. Prost! (13)

2. Januar 2009

Quellen

(1) Hans-Peter Raddatz: Iran. Persische Hochkultur und irrationale Macht. Herbig Verlag, München 2006, S. 146f. und S. 149
http://dynamic.herbig.net/autor/autordetail.php?id=204354
http://tinyurl.com/7wlc6z

(2) Mordaufruf im Internet - Wie ein Islamismuskritiker bedroht wird. Moderation: Fritz Frey, Report Mainz, vom 17. Oktober 2005. Der Beitrag ist als RealMedia-Stream abrufbar.
http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/051017/05/frames.h tml

(3) Erklärung zur Löschung eines eigenen Textes. Vom Muslim-Markt-Team,
am 15. September 2005. Fussball-BuLi.de
http://www.fussball-buli.de/23881-post170.html

(4) Pressemitteilung vom 07. August 2006. Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Mitbetreiber des Internetforums. Landgericht Oldenburg
http://tinyurl.com/88ha7u

(5) Freifahrtschein für Hobby-Killer - Der Herr wirds richten. Von Henryk M. Broder, Online-Tagebuch der Achse des Guten, 8. August 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=3007&ref=0

(6) In meinem Pons-Globalwörterbuch steht, auf Seite 614, zur Erklärung von "invoke": "evil spirits", böse Geister beschwören; to invoke God´s blessing: Gottes Segen erbitten.

(7) The Prophet (S.A.W) goes for Mubahala (Imprecation).islamicoccasions.com. Truth, Wisdom &Justice (!)
http://www.ezsoftech.com/islamic/mubahila.asp

(8) Reply to Mirza Tahir´s Challenge of Mubahala. Idara Dawat-o-Irshad, USA, Inc.
http://www.irshad.org/exposed/mubahala.php

(9) Wünsch!Dir!Was! Henryk M. Broder, Tagebuch der Achse des Guten,
3. November 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=3686&ref=0

(10) Oberlandesgericht Oldenburg, 1. Strafsenat, 23. Oktober 2006
http://app.olg-ol.niedersachsen.de/efundus/volltext.php4?id= 4262&ident

(11) Theo Van Gogh´s Killer Inspired by Sermon. little green footballs,
November 1, 2006
http://tinyurl.com/89xvck

Did imam´s sermon incite Van Gogh murder? By Barry Thorne and Claire Cavanagh, Radio Netherlands, October 31, 2006
http://www.radionetherlands.nl/currentaffairs/ima061031mc

(12) Brief des Dr. Yavuz Özoguz, 31. Dezember 2008. Aktion "Eine Tasse Blut für
die Bundeskanzlerin". Von Jürgen Cain Külbel, 30. Dezember 2008
http://tinyurl.com/9hbzvq

Dr. Yavuz Özoguz schenkt Merkel eine Tasse palästinensisches Kinderblut. Fakten&Fiktionen, 2. Januar 2009
http://fact-fiction.net/?p=1622

(13) "Eine Tasse Blut von palästinensischen Kindern" für Kanzlerin Merkel.
Proteste gegen den Kotau vor Olmert. Von Peter Kleinert,
Neue Rheinische Zeitung, 2. Januar 2009
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13310

Rolf Stolz und der islamisierte Verband Deutscher Schriftsteller.
19. Dezember 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-12-19_14-42-27.html

Karl Marx: Zur Judenfrage. Geschrieben August bis Dezember 1843.
Karl Marx/ Friedrich Engels - Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1.
Berlin/DDR. 1976. S. 347-377
http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm


18.12.2008, 05:21 Uhr

Chag Chanukkah Sameach

I have a little dreidel
I made it out of clay
And when it´s dry and ready
With dreidel I shall play

Oh dreidel, dreidel, dreidel
I made you out of clay
Dreidel, dreidel, dreidel
With dreidel I shall play

Oh dreidel dreidel dreidel,
With leg so short and thin,
Oh dreidel dreidel dreidel,
It drops and then I win.

My dreidel´s always playful.
It loves to dance and spin.
A happy game of dreidel,
Come play now let´s begin.

Oh dreidel dreidel dreidel,
It loves to dance and spin.
Oh dreidel dreidel dreidel,
Come play now let´s begin.

I have a little dreidel.
I made it out of clay.
And when it´s dry and ready,
My dreidel I shall play ...

Dreidling Jews on Chanukkah

Chanukah, December 21-29, 2008. Chabad.org
http://www.chabad.org/holidays/chanukah/default_cdo/jewish/H anukkah.htm

Chanukah Sameach poster (3152-2). Israel Connection
http://www.myhebrewbooks.com/prodView.asp?idproduct=210

I Have A Little Dreidel. Just Playing
http://www.smart-central.com/HolidayPages/dreidel.htm

Swingin´ Dreidel. Kenny Ellis sings his hit single. Video. Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=gpYZIktK2Yg

The (Disney Animal Sequel) Dreidel Song. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=-lAAfPvOD7s&feature=related

The Dreidel Song. Klez Kids. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=RybogQdn8pQ&feature=related

Dreidel, auch Trendl, draydel, s´wiwwon
http://www.institut-fuer-kreiselforschung.de/dreidel/index.h tml

The Secret of the Dreidel. By Yaakov Asher Sinclair, Ohr Somayach
http://ohr.edu/yhiy/article.php/1309

Why no lonely Jew on Christmas anymore:

The suffering Jew is the property of the rescuing goyim; the successful Jew is not. Moreover, once the dependent party becomes independent of his benefactors, we can readily see the consequence: How dare you!

Why I hate movies about Jews. By John Lalor, Jerusalem Post,
December 17, 2008
http://tinyurl.com/4grfyx

You still like suffering? Watch Kyle Broflovski on YouTube, please. Thank you!


06.12.2008, 11:30 Uhr

Ja oder nein, das kann das Glück für dich sein! Wer hört, gewinnt!

Ja oder nein,
das kann das Glück für dich sein,
und nicht für dich nur allein,
es kommt zu vielen Tausend Menschen wieder,

ja oder nein,
das gilt für Groß oder Klein,
vielleicht fällt morgen ein Schein
von diesem Glück auf dich hernieder.

Drum spitz´ die Ohren,
mach mit bei dem Spiel,
hilf uns zu helfen,
aus wenig wird viel.

Ja oder nein,
das kann das Glück für dich sein,
drum reich´ mir heute die Hand,
schlag ein!

Daß auch der hamburgische Staat durch die Funk- und Straßenlotteriesteuern von der Spendenfreudigkeit seiner Bürger profitiert (insgesamt vereinnahmte er von der DHG 725 000 DM), fand selbst Bürgermeister Brauer bedenklich. (1)

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind noch nie anders gewesen als heute:

Wenn auch die Gerüchte nicht,stimmen*, denen zufolge das Niveau der bisherigen Funklotterie des NWDR so gehalten gewesen wäre, daß sogar die Mantelpaviane von Hagenbeck richtige Lösungen einsandten, so gibt der neue Start am 1. April doch zu denken. Die größten Chancen auf den 10 000-DM-Hauptgewinn hat nämlich nur der Hörer mit dem derzeitigen Normalgeschmack. Die Methode, mit welcher der NWDR den Durchschnittsgeschmack seiner Hörer erforschen möchte, um auch die banausischen Ansprüche an das Programm befriedigen zu können, ist denkbar einfach. Seit dem 1. April werden nun an den letzten Rest von Intelligenz keine Anforderungen mehr gestellt. Der Hörer setzt von den jeweils gesendeten drei Musikstücken oder Werken der Literatur das, was ihm am besten gefiel, an die erste Stelle. Und wer nun mit der Einsendung, der Dokumentierung seines Geschmacks, dem Durchschnitt des Allgemeingeschmacks am nächsten steht, wird dafür belohnt. Alldieweil sich Bach und Shakespeare im Brummkreiseltempo in ihren Grüften umeinanderwirbeln, werden Ganghofer und Paul Lincke aus den himmlischen Gefilden dankbar auf Just Scheu herablächeln ... Was "Kraft durch Freude" nicht fertigbrachte — die Funklotterie schafft es: "Lilly- Marlen", "Mamatschi" und "Glühwürmchen" werden nun bald die letzten Rudimente eines Bach, Beethoven oder Hindemith aus unseren Ohren gebannt haben. (2)

Es war ein Nachruf auf den allerersten deutschen Rundfunk-Entertainer nach dem Krieg, auf Just Scheu. Peter Frankenfeld war ein scharfer Konkurrent von Scheu. Die beiden waren so etwas wie Ideal-Feinde. Meinen Scheu-Nachruf haben mir viele als Schleimscheißerei übelgenommen. Wohl zu Recht; ich hatte mit der in solchen Fällen oft geübten gedankenlosen Lobhudelei, dem Katalog seiner enormen Vorzüge und Stärken, aus dem Dahingeschiedenen einen Über-Menschen - in Wahrheit also einen Un- Menschen - gemacht. Ich habe ihn nachträglich um Wesentliches gebracht, nämlich um seine Persönlichkeit. (3)

Wegen seiner Mitwirkung in Propagandafilmen der Nazis und auch wegen sonstiger Nähe zu denen ( Die Stunde x- mit Panzern in Polen und Flandern- Nazi- Kriegspropagandabuch) denken wohl viel Leute, dass man seinen Namen besser verschweigen sollte. (4)

Der deutsche Rundfunk hat mit der Neigung, gut ankommende Sendungen einfach abzustellen, weil sie "zu lange laufen", nach dem Kriege schon manche erfolgreiche Sendereihe kaputtgemacht.

Noch heute jammern viele Hörer einer Sendung aus der Steinzeit des Rundfunks nach: den Kölner "lustigen Gesellen". Was sich jetzt bei "Adrian und Alexander" tat, geschah ähnlich vor Jahresfrist, als Just Scheu seine alteingeführte Funklotterie völlig auf den Kopf stellen wollte. Die stille Revolte der Hörer erzwang, daß die alte Form beibehalten wurde. (5)

Auch ich jammere noch heute der Sendung "Adrian und Alexander" nach! (6)

Aus dem Radio des Hilfsfahrzeugs, das mich mitnimmt, höre ich den beschwingten Singsang: "Ja oder nein, das kann das Glück für dich sein …" und dann: "Der Reinertrag dieser Funklotterie wird den Hochwassergeschädigten zur Verfügung gestellt." (7)

Ich wünsche allen ein schönes Nikolausfest! Demnächst gibt´s hier mehr solcher Erinnerungen ...

6. Dezember 2008

Quellen

(1) Bilanz der Hilfsbereitschaft. Zerstörte Altersheime sollen wieder aufgebaut werden. Hamburger Abendblatt, 8. Oktober 1949
http://tinyurl.com/6fag8x

(2) Just scheut sich nicht. Die Zeit, 12. April 1951
http://www.zeit.de/1951/15/ZEIT-Feuilleton

Scheu, Just. Felix Bloch Erben GmbH.
http://tinyurl.com/69z9lo

Gesellschaft: "Hier spricht Hamburg". Ausschnitte aus der Funklotterie
"Wer hört gewinnt" ..., HHtipps
http://hhtipps.de/modules/news/article.php?storyid=1366

(3) Geliebt, gehaßt, gequält. Von Henri Regnier, Die Zeit, 12. Januar 1979
http://www.zeit.de/1979/03/Geliebt-g-gehasst-gequaelt

(4) Woher stammt das Lied "Wir lagen vor Madagaskar"? tuwat, meta-re-search,
4. März 2005/ 14. Januar 2006
http://www.metaportal.at/cgi-bin/ikonboard/topic.cgi?forum=1 4&topic=52

(5) Blubbern mit dem Mund, Spiegel 42/1953
http://tinyurl.com/5ksnjo

(6) Wolfgang Menge: Hallo Nachbarn! Mit Adrian und Alexander ... 7. August 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-08-07_22-53-45.html

(7) Als die grosse Sturmflut kam. Von Ortwin Fink, Die Zeit, 23. Februar 1962
http://www.zeit.de/specials/zeit_dokumentation/archiv_sturmf lut


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