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Fundsachen

26.07.2006, 01:54 Uhr

Heatwave

We´re having a heat wave,
A tropical heat wave,
The temperature´s rising,
It isn´t surprising,
She certainly can can-can.

She started a heat wave
By letting her seat wave
In such a way that
The customers say that
She certainly can can-can.

Gee, her anatomy
Makes the mercury
Jump to ninety-three.

We´re having a heat wave,
A tropical heat wave,
The way that she moves
That thermometer proves
That she certainly can can-can.

Marilyn Monroe zum 80. Geburtstag, am 1. Juni 2006

From There´s No Business Like Showbusiness (1954)
Marilyn Monroe: Heatwave. Irving Berlin Heatwave Lyrics
http://lyrics.duble.com/lyrics/I/irving-berlin-lyrics/irving -berlin-heat-wave-lyrics.htm

Marilyn Monroe Biography
http://www.marilynmonroe.com/about/bio.html

Irving Berlin starb am 22. September 1989 im Alter von 101 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts.

Irving Berlin. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Irving_Berlin

Marilyn Monroe mit dem Deutschen Billy Wilder:

Obwohl Billy Wilder mehrmals mit Marilyn Monroe zusammenarbeitete und mit "Manche mögen´s heiß" oder "Das verflixte siebte Jahr" maßgeblich zu ihrer Karriere beitrug, ließ er in Interviews kein gutes Haar an ihr. Sie sei chronisch zu spät gekommen, habe ihn zu unkontrollierten Wutausbrüchen gebracht und sei unfähig gewesen, in seinen Filmen auch nur vier Worte am Stück herauszubringen.

100. Geburtstag von Billy Wilder. Born to be Wilder. Von Chris Tomas. kultur.ARD.de, 22. Juni 2006
http://www.ard.de/kultur/film-kino/billy-wilder/-/id=8328/ni d=8328/did=422880/1x6e7zp/index.html


21.07.2006, 17:50 Uhr

Rote Fahnen auf dem Campus - Der Dhimmi José Luis Rodríguez Zapatero im Palästinenser-Look

Bis zum 23. Juli dreht sich auf dem Campus der Universität Alicante in Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops alles um die politischen Ideen der jungen Linken in Zeiten der Globalisierung. "Wir müssen alles dafür tun, um Leuten, die immer noch an Gewalt als Mittel zur Lösung von Konflikten glauben, aufzuzeigen, dass es auch einen anderen Weg gibt", so der 33-jährige Südafrikaner Fikile Mbalula, Präsident der Sozialistischen Jugend-Internationale (Iusy).

Am Mittwoch besuchte Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero den Kongress. Seine Idee von der friedlichen "Allianz der Zivilisationen" gehört zu den Leitideen des Treffens. Gleich fünf Minister der Regierung Zapatero sowie Ex-Premier und Sozialisten-Ikone Felipe González gehören zu den Teilnehmern. Spaniens Vizeministerpräsidentin Teresa Fernández de la Vega schließt den Kongress am Sonntag gemeinsam mit dem Präsidenten der Sozialistischen Internationale, dem ehemaligen griechischen Außenminister Georgios Papandreou, ab.

Rote Fahnen auf dem Campus. Von Bernhard Hampp, Costa Blanca Rundschau, 20. Juli 2006
http://www.cbrundschau.com/secciones/noticia.jsp?pIdNoticia= 4456&pIdSeccion=4

Zapatero minimiza las críticas del PP al ´proceso de paz´ porque su objetivo es evitar muertes de ETA. Por MARTA SUAREZ/ALICANTE, 20 de Julio de 2006
http://servicios.lasprovincias.es/valencia/pg060720/prensa/n oticias/Espana/200607/20/VAL-ESP-125.html

Präsident Zapatero legt sich gestern das typische Palästinensertuch in Alicante an: drei schöne Fotos vom Dhimmi-Präsidenten:

El presidente Zapatero se coloca el típico pañuelo palestino, ayer, en Alicante.
http://servicios.lasprovincias.es/valencia/pg060720/prensa/f otos/200607/20/9510175.jpg

Ungefähr um 1936 begann der als Mufti von Jerusalem bekannte Amin el-Husseini, das sogenannte Palästinensertuch bei der Bevölkerung durchzusetzen. Gefoltert und/oder getötet wurden diejenigen, die sich dem allgemeinen Zwang nicht beugen wollten und weiterhin europäische Hüte spazierentrugen oder einen westlichen Kleidungsstil pflegten. El-Husseini war einer der engsten Verbündeten der Muslimbruderschaft, die bis heute den ideologischen als auch den organisatorischen Kern der islamistischen Bewegung bildet, die Gruppen wie al Qaida oder eben Hamas umfasst.

»Ist Dir kalt oder hast Du was gegen Juden?!«
http://www.jd-jl-rlp.de/lmv/feb_04/ist_dir_kalt.html

In Madrid marschierten derweil auf einer Demonstration, die weder der Außenminister Moratinos noch Zapatero zu untersagen wünschten, wie es der PP, die bürgerliche Partei, gefordert hatte, Führer des sozialistischen PSOE lachend mit Postern, die Juden und "Yankees" mit den Nazis gleichstellten.

Man hörte laute Rufe wie "Zionistenstaat, Terroristenstaat". Pedro Zerolo, der Stadtverordnete der PSOE von Madrid und Sekretär für soziale Bewegungen und Beziehungen mit den Nichtregierungsorganisationen, nannte Bush "den Herrn der Scheiße". Für den Botschafter Israels Victor Harel ist der Protest der PSOE "eine Belohnung für die Terroristen".

Ein einsamer Bürger, der mit einem Poster auftrat, das auf der einen Seite hervorhob, daß Hezbollah und Hamas Terroristen sind, und auf der anderen, daß Israel Frieden will, wurde von der Menge gehetzt und mußte von der Policía Nacional geschützt werden.

In diesem Artikel kann ein Video angesehen werden, auf dem der einsame Bürger von der Menge vertrieben sowie er und Israel als Nazis beschimpft werden:

Lemas antisemitas en la marcha convocada por el PSOE contra Israel. Actualidad. PD/Agencias. PeriodistaDigital.com, 21 de Julio de 2006
http://blogs.periodistadigital.com/ultimahora.php/2006/07/21 /lemas_antisemitas_en_la_manifestacion_co

Pedro Zerolo. Secretario de Movimientos Sociales y Relaciones con las ONG´sl
http://www.elsocialista.es/pzerolo2.html


21.07.2006, 17:45 Uhr

81 Prozent für - 75 Prozent gegen die israelische Militär-Offensive

Gudrun, Dov haette den heutigen Tag nicht ueberlebt. Ich war im Kaenion im Sportcenter, ploetzlich wurden von Sicherheitskraeften alle Menschen in null Sekunden rausgeholt. Die Kaffeehaeuser und Geschaefte wurden geschlossen. Einen Terroristen hat man bald gefasst.

Die lieben Deutschen wuerden anders abstimmen, wenn diese Sache ihnen passiert waere. Ich bin mit dem Schrecken nach Hause gekommen.

Liebe Gruesse Hanah, Kfar Saba/Israel, 19. Juli 2006

GUDRUN . was machst du dir gedanken ueber auswandern?? momentan befindest du dich doch auf einem schoenen platz. mal sehen, was im naechsten jahr bei uns sein wird, die chance, dass es sehr gut wird, ist gross.

In memoriam Dov Amir, 13. August 1922 bis 23. November 2005
http://www.eussner.net/fundsachen_2005-11-29_16-49-54.html

For Nasrallah´s information, the public has buttressed support for the government: according to the Dahaf survey performed by Dr. Mina Tzemach for Yedioth Ahronoth, 81 percent of the public is for a continuation of the fighting in the north.

Poll: 81 percent back fighting in north. Ynet.com, July 18, 2006
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3277594,00.html

Der jüdische Staat ist nun ganz direkt mit jenen konfrontiert, die nicht eine Verständigung suchen und dies auch nicht vorgeben, sondern Israel vernichten wollen. Das ist das Ziel der Hamas und des Hizbullah. Ihre Hintermänner in Teheran und Damaskus fördern dies, ohne sich selber zu exponieren.

Europa findet eine Sprachregelung. H.K., NZZ Online, 19. Juli 2006
http://nzz.ch/2006/07/19/al/kommentarEB7UO.html

In Bezug auf Syrien und Iran hat Israel keine Interessen, die Operationen über den Gazastreifen und den Libanon hinaus auszuweiten, sondern ist sich im Klaren, dass die beste Reaktion auf die Terrorbeteiligung Syriens und Irans gemeinsamer diplomatischer Druck ist.

Behind the Headlines: Israel´s counter terrorist campaign. Frequently asked questions. Israel Ministry of Foreign Affairs, July 18, 2006
http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Behind+the+Head lines/Israels+counter+terrorist+campaign+-+FAQ+18-Jul-2006.h tm

Drei Viertel der Bundesbürger (75 Prozent) sehen ebenfalls kein Problem darin, daß Israel vernichtet werden soll. Auch sie halten sich im Hintergrund, wie ihre iranischen und syrischen Freunde im Geiste. Wenn es aber zu einer Umfrage kommt, dann outen sie sich im STERN.

Drei Viertel der Bundesbürger (75 Prozent) halten die militärische Offensive der israelischen Armee im Libanon sowie im Gazastreifen für unangemessen. Nach einer Umfrage des Hamburger Magazins stern billigen nur 12 Prozent die Angriffe auf palästinensische und libanesische Siedlungen, nachdem die radikale Hisbollah-Miliz zwei israelische Soldaten entführte

stern-Umfrage. Bundesbürger halten Israels Militär-Offensive für unangemessen. stern-Artikel aus Heft 30/2006
http://www.stern.de/presse/vorab/565919.html?q=umfrage

I love Germany
http://www.stern.de/sonst/564104.html?file=ilovegermany_ster n.zip


15.07.2006, 13:30 Uhr

Scheich Hassan Nasrallah, Gast der Konferenz "The World without Zionism"

Auf der Konferenz in Teheran (26. Oktober 2005), wo Ahmadinejad erklärt hat, "Israel von der Landkarte auszuradieren", hat der Chef der Hezbollah eine Nachricht verlesen lassen, von der niemand so recht hat sprechen wollen. Hassan Nasrallah sagte darin: "Wir vereinen alle Mittel, um das Regime zu vernichten, daß Jerusalem besetzt."

Der Vertreter der palästinensischen Hamas in Teheran, die Botschafter von Syrien und der Palästinensischen Autorität waren anwesend. ...

Aber für die französische Diplomatie, die sich in einem delikaten Versuch befindet, der darin besteht, Syrien aus dem Libanon zu entfernen, und gleichzeitig, so gut es geht, den geopolitischen Gewinn zu beschränken, den die USA aus der Schwächung Syriens ziehen könnten, handelt es sich darum, eine Organisation rücksichtsvoll zu behandeln, die den Interessen der USA in der Region mit aller Kraft schadet.

Das zynische französische Kalkül ist sehr wohl von der Hezbollah bemerkt worden, die sich ebenfalls befleißigt, Frankreich rücksichtsvoll zu behandeln und somit eine auf Gegenseitigkeit beruhende Nachsicht zu bekunden. Am letzten Freitag (28. Oktober 2005) während des jährlichen al-Qods-Tages (eingeführt von Khomeini, um die "zionistischen Verbrechen" anzuprangern, und den die Hezbollah im Libanon fördert), hat Nasrallah gerade eine unter dem Aspekt sehr interessante Rede gehalten.

In dieser Rede hat er den Ton verschärft in seiner Verteidigung Syriens, und er hat Salven losgelassen gegen die UNO und ihre Mehlis- und Roed-Larsen-Berichte, wie auch gegen die USA und Israel, die "instrumentalisierten", "manipulierten", "profitierten" usw. Frankreich, obgleich völlig gegen Syrien, und ohne das in der UNO nichts laufen könnte in der Angelegenheit, wurde ganz einfach von Nasrallah nicht erwähnt!

Man kann sich deshalb fragen, ob es einen Nichtangriffspakt zwischen der Hezbollah und Frankreich gibt, worin jede Seite sich entschieden hat, auf die andere Rücksicht zu nehmen.

Hezbollah : inexcusable indulgence de la France. Politique arabe de la France, October 31, 2005
http://politiquearabedelafrance.blogspot.com/2005/10/hezboll ah-inexcusable-indulgence-de-la.html

Terror

Die politische Rhetorik der Hezbollah hat sich auf den Ruf nach Zerstörung des Staates Israel konzentriert. Ihre Definition israelischer Besatzung hat auch die Idee umfaßt, daß ganz Palästina besetztes muslimisches Land ist, und hat argumentiert, daß Israel kein Existenzrecht hat.

Die Partei wurde lange vom Iran unterstützt, der sie mit Waffen und Geld versorgte. In ihren frühen Tagen stand die Hezbollah einem Kontingent von etwa 2000 iranischen revolutionären Garden nahe, die im Bekaa Tal stationiert waren und 1982 dorthin gesandt worden waren, um den Widerstand gegen Israel zu unterstützen. In dem Maße, wie die Hezbollah ihre Terrorattacken ("guerilla attacks") auf israelische Ziele in Südlibanon ausweitete, stieg die Militärhilfe für sie aus dem Iran an.

Who are Hezbollah? By Kathryn Westcott, BBC News, 4 April 2002
http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/1908671.stm

Der Hezbollah schreibt man die Erfindung der modernen Art und Anwendung von "Selbstmordattentaten" zu. Von ihr sagt man, daß sie Terroristengruppen der Hamas und des Palästinensischen islamischen Djihad (PIJ) trainiert hat. Ihr berüchtigster Anschlag ist das Selbstmordattentat auf eine US Marinekaserne in Beirut, wobei 241 US- und 56 französische Soldaten den Tod fanden.

Research Note no. 42 2002-03 Hezbollah in Profile. Nigel Brew, Foreign Affairs, Defence and Trade Group. Parliament of Australia, 2 June 2003
http://www.aph.gov.au/Library/pubs/rn/2002-03/03rn42.htm


14.07.2006, 17:36 Uhr

"Die Wut der Moslems wird die Weltmächte vernichten, die Israel unterstützen ..."

TEHERAN, 13. Juli (RIA Novosti). "Die Wut der Moslems wird die Weltmächte vernichten, die Israel unterstützen", erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Donnerstag in der nordiranischen Provinz Ost-Aserbaidschan.

Die Weltmächte sollten "auf die Unterstützung der Zionisten verzichten", sonst werde es zu spät sein, warnte Ahmadinedschad. "Denn der Hass der Moslems gegen sie verdoppelt sich von Tag zu Tag."

"Wenn die Unterstützung fortgesetzt wird, dann bricht die Wut der Moslems wie Vulkan aus und vernichtet sie", sagte der iranische Präsident.

"Diejenigen, die das zionistische Regime ins Leben gerufen haben und für Freiheit und Demokratie werben, müssen dem palästinensischen Volk die Wahl der Art seiner Staatsmacht überlassen."

EILMELDUNG - Ahmadinedschad droht Unterstützern Israels. RIA Novosti, 13. Juli 2006
http://de.rian.ru/world/20060713/51320267.html

Anstatt also immer wieder über "Israel tut dies oder das" zu berichten, sollten die Medien klar und deutlich die schweren Angriffe auf Israel hervorheben, anstatt sich primär auf die Reaktionen und Verteidigungsmaßnahmen zu konzentrieren. Die Darstellung von Israel als dem mächtigem "Goliath", der seine schwachen Nachbarn unprovoziert angreift, mag sich zwar gut verkaufen lassen, entspricht aber keinesfalls der Realität! Gleichzeitig fordern wir die Verteidigungsmaßnahmen eines souveränen Staates Israel genauso anzuerkennen, wie die Verteidigungsmaßnahmen jedes anderen Landes. Hierbei gilt es den von den jeweiligen Regierungen geduldeten und z.T. unterstützten Terrororganisationen in Gaza und im Libanon Einhalt zu gebieten.

Sonderausgabe. Israel wird angegriffen: Erst die Entführung von 2 Soldaten, nun Raketeneinschläge u.a. in Haifa, Tzfat und Nahariya... Honestly Concerned, 14. Juli 2006
http://honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=PR9706&Cat egory=pr&Subcategory=16


09.07.2006, 00:28 Uhr

Das Arabische Haus in Madrid und das Institut für arabische Studien in Córdoba

Die Casa Árabe, das zukünftige Arabische Haus, und das Internationale Institut für arabische und für Studien der islamischen Welt werden eine über mehrere Jahre, von 2006 bis 2008, gewährte regionale finanzielle Zuwendung in Höhe von drei Millionen Euro erhalten.

Der Rat der Regierung hat eine Vereinbarung getroffen, die diese Zusammenarbeit gemeinsam mit dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Entwicklung, der Spanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit, dem Rat von Andalusien und dem Stadtrat von Madrid begründet ...

Die Stadt Madrid wird sich somit an der Schaffung eines öffentlich-rechtlichen Konsortiums beteiligen, dessen Ziel die Durchführung von Veranstaltungen und Projekten ist, die zu einer besseren Verständigung zwischen den arabischen, spanischen und europäischen Gesellschaften beitragen.

Das zukünftige Arabische Haus regt auch die Beziehungen zwischen Spanien und diesen Ländern an, wird Madrid und Córdoba als Städte der Begegnung fördern und die Präsenz der arabischen Kultur in unserem Land befördern. (1)

Was tut die am 3. Juli 2006 eröffnete Fundación para el Análisis y los Estudios Sociales (FAES), die Stiftung des ehemaligen Ministerpräsidenten José María Aznar derweil? Webislam weiß es - und was Daniel Pipes wirklich sagt:

Die FAES, die Stiftung des ehemaligen Ministerpräsidenten José María Aznar fährt fort mit ihren Einladungen an Persönlichkeiten aus dem neokonservativen und ultrazionistischen amerikanischen und israelischen Spektrum. Nach der Einladung an Richard Perle und Nathan Sharansky ist jetzt das "Prinzip der Islamophobie" an der Reihe, der nordamerikanische Kommentator Daniel Pipes, der den Campus der FAES in Navacerrada besichtigte, wo er eine leidenschaftliche Verteidigung der Invasion des Irak und der "Kapitulation einer der beiden Parteien" im palästinensisch-israelischen Konflikt unternahm ... (2)

Eine neokonservative Vorstellung von der Zukunft des Greater Middle East, der geopolitischen Großregion von Marokko bis Pakistan, lautet die Überschrift seines Referates.

... Die Einrichtung eines demokratischen Systems muß der Höhepunkt des globalen Prozesses sein. Das Gegenteil davon allein würde den Weg des radikalen Islams an die Macht ebnen. Pipes hat auch auf die Bedeutung hingewiesen klarzumachen, ob es sich beim Kampf gegen den Terrorismus um einen Krieg handelt oder nicht, denn abhängend von der Schlußfolgerung, die sich aus dieser Debatte ergibt, ändert sich die Art, der jihadistischen Gewalt gegenüberzutreten, wesentlich. Außerdem fügte er an, daß "Spanien das der illegalen Immigration am meisten ausgesetzte westliche Land ist, was es besonders verwundbar macht ... Diese Frage wird in Zukunft vorherrschend sein". (3)

Die aus Ägypten stammende Jüdin Bat Ye´or, die Tochter des Nils, hat diese Hoffnungen nicht mehr. Sie gründet ihre neuesten Forschungen auf das Verhalten von Institutionen in der EU, und hauptsächlich auf die Protokolle des Euro-arabischen Dialoges (EAD), von denen sie sagt, daß sie darauf zielen, durch Verstärkung von politischen, wirtschaftlichen, diplomatischen und kulturellen Bindungen eine strategische Allianz zu schaffen. Das Ergebnis, sagt Bat Ye´or, ist europäischer Selbstmord. (4)

Das Arabische Haus in Madrid und das Institut für arabische Studien in Córdoba sind solche Institutionen, die zum Selbstmord Europas beitragen.

Originalzitate (kursive Einschübe und Ergänzungen von mir)

(1) La Comunidad participará con tres milliones en el consorcio de la Casa Árabe. Comunidad de Madrid, Diario del Henares, 30 de Junio 2006
http://www.diariodelhenares.com/Htm/noticia.php?id=4464&cate goria=Noticias&tematica=Cultura

Se crea en Madrid y Córdoba la Casa Árabe y el Instituto Internacional de Estudios Árabes y del Mundo Musulmán. El Día de Córdoba/Webislam.com, 5 de Julio 2006
http://www.eldiadecordoba.com/eldiadecordoba/articulo.asp?id art=3041433&idcat=1441
http://www.webislam.com/?idn=6360

(2) La FAES de Aznar invita a su Campus de Navacerrada al comentarista islamófobo norteamericano Daniel Pipes. Redacción Webislam, 5 de Julio 2006
http://www.webislam.com/?idn=6362

(3) Fundación para el Análisis y los Estudios Sociales (FAES)
http://www.fundacionfaes.es/index.cfm

Pipes: "España es el país más vulnerable ante la inmigración, con los riesgos que eso conlleva". El Futuro de la Democracia Liberal, Campus FAES 2006, 4 de Julio 2006
http://www.fundacionfaes.es/documentos/NOTAPIPES040706.pdf

(4) ´The protocols of the elders of Brussels´. By Ari Schwartz, Haaretz, June 20, 2006
http://www.haaretz.com/hasen/objects/pages/PrintArticleEn.jh tml?itemNo=728863


07.07.2006, 19:29 Uhr

Vive la France, que vive le Général Charles de Gaulle !

  • 1. Juli 1962: Referendum über die Selbstbestimmung Algeriens. 99,7 Prozent für die Unabhängigkeit
  • 5. Juli 1962: Unabhängigkeitserklärung Algeriens
  • Am 5. (Juli 1962) war durch das Radio Anordnung gegeben worden, die Ladengeschäfte und die Büros zu öffnen und die Arbeit wieder aufzunehmen. Nun zog vom Morgen an über die Place Kargentah zur Place d´Armes eine Menge aus den arabischen Vierteln in Richtung auf die europäischen Viertel, "zu einer friedlichen Parade".
  • Wie aber war zu erklären, daß die Männer fast alle bewaffnet waren, und viele Frauen unter ihren Umhängen ein Messer versteckten?
  • Um 11 Uhr ertönte ein Gewehrschuß auf der Place d´Armes, ohne Zweifel ein Signal, Schreie erklangen: "Die OAS, das ist die OAS, die auf uns schießt".
  • Alle wußten aber, daß die Kommandos der OAS Ende Juni die Stadt verlassen hatten, und wer wäre so verrückt, eine solche bereits aufgebrachte Menge zu provozieren?
  • Jedenfalls war das der Anfang einer fürchterlichen Schlächterei: eine Jagd auf Europäer begann wild und systematisch ...
  • General Katz hatte den Befehl gegeben, die 18 000 französischen Soldaten, die sich in Oran befanden, in den Kasernen zu lassen, ohne einzugreifen.
  • Katz rief de Gaulle an, um ihn über die Ausmaße des Massakers zu informieren. Der Staatschef antwortete: "Rührt euch nicht!" ...
  • Man sprach in den folgenden Wochen von 3000 Toten und Verschwundenen.

Vive la France, vive le Général Charles de Gaulle !

Quelques repères de l´histoire de l´Algérie
http://www.el-mouradia.dz/francais/algerie/histoire/histoire .htm

Le 5 juillet 1962 à Oran
http://nice.algerianiste.free.fr/pages/5juillet.html


06.07.2006, 17:27 Uhr

Islam or death

I read Le Roy Barnett´s letter ("Muslims, speak up," June 26) about Muslims´ opinion on Abdul Rahman´s conversion to Christianity.

Islam is not only a religion, it is a complete way of life. Islam guides Muslims from birth to grave. The Quran and prophet Muhammad´s words and practical application of Quran in life cannot be changed.

Islam is a guide for humanity, for all times, until the day of judgment. It is forbidden in Islam to convert to any other religion. The penalty is death. There is no disagreement about it.

Islam is being embraced by people of other faiths all the time. They should know they can embrace Islam, but cannot get out. This rule is not made by Muslims; it is the supreme law of God.

Please do not ask us Muslims to pick some rules and disregard other rules. Muslims are supposed to embrace Islam in its totality.

Nazra Quraishi

Wednesday´s letters to the editor. Lansing State Journal, July 5, 2006
http://lsj.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20060705/OPINION02 /607050335&

Is this a joke or a hoax? It could be, but I doubt it ...

Islam or death. Robert Spencer, Jihad Watch, July 5, 2006
http://www.jihadwatch.org/archives/012109.php

The school teaches Quran, Hadith, Seerah, Islamic ethics and moral values ...
Die Schule lehrt Koran, Hadith, Leben Mohammeds, islamische Ethik und moralische Werte ...

Contact Information. Kindergarten. Nazra Quraishi. The Sunday School. The Islamic Society of Greater Lansing
http://lansingislam.com/sunday.htm

Lansing, Michigan
http://archives.cnn.com/2000/US/05/12/big.game.03/michigan.l ansing.lg.jpg


20.06.2006, 14:29 Uhr

Der Lindenbaum

Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum:
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.
Ich schnitt in seine Rinde
So manches liebe Wort;
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immerfort.

Ich mußt auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht,
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht.
Und seine Zweige rauschten,
Als riefen sie mir zu:
"Komm her zu mir, Geselle,
Hier findst du deine Ruh!"

Die kalten Winde bliesen
Mir grad ins Angesicht,
Der Hut flog mir vom Kopfe,
Ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von jenem Ort,
Und immer hör ich´s rauschen:
Du fändest Ruhe dort!

Johann Ludwig Wilhelm Müller, geboren am 7.10.1794 in Dessau; gestorben am 1.10.1827 in Dessau: Der Lindenbaum. Die Winterreise
http://gutenberg.spiegel.de/muellerw/winterrs/winterrs.htm

Johann Ludwig Wilhelm Müller. MDR.de, 5. Dezember 2005
http://www.mdr.de/geschichte/personen/136389.html

Ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen. Ich bin begierig zu sehen, was ihr dazu sagt. Sie haben mich mehr angegriffen, als dies bei anderen der Fall war. Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und sie werden euch auch noch gefallen. Franz Schubert: Winterreise. Songs Articles, Recordings, Links
http://www.gopera.com/winterreise/

Der Lindenbaum, Franz Schubert, Opus 89 Nr. 5, Deutsch-Verzeichnis Nr. 911-5, als MP3-Download. Kultur umsonst! (bzw. kostenlos)
http://www.kulturumsonst.com/volkslieder/der_lindenbaum.php

Thomas Quasthoff, Bariton, Charles Spencer, Klavier: Schubert Winterreise. Rca Red S. (Sony BMG), 5. Oktober 1998
http://images-eu.amazon.com/images/P/B00000DFKL.03.LZZZZZZZ. jpg


07.06.2006, 18:55 Uhr

Die typisch arabische Frage "Wer hat uns das angetan?"

1. Im Orient wird die eigene Schuld und Unzulänglichkeit verdrängt und anderen zugeschoben. Selbstkritik ist selten zu finden. Die Korrekturfähigkeit ist daher begrenzt.
2. Im Orient wird die Opferrolle bevorzugt. Zur Begründung dieses Verhaltensmusters werden Verschwörungstheorien geschmiedet.
3. Der Islam kennt keine Erbsünde und daher keine historisch tradierte Kollektivschuld.
4. Der Islam begünstigt nicht die Gestaltung des freien Willens und der eigenen Verantwortung. Im islamischen Menschenbild steht der freie Wille neben der allumfassenden Vorherbestimmung Allahs, ohne dass die islamischen Theologen bisher beide Grundsätze miteinander in Einklang bringen konnten.
5. Im Okzident neigt man zum Schuldbekenntnis, ob zu Recht oder zu Unrecht. Daher wird häufig die Täterrolle übernommen.
6. Die Schuldkultur im Okzident begünstigt die Selbstkritik, aber auch die eigene Korrekturfähigkeit.
7. Im heutigen Okzident ist die religiös begründete Vorstellung von der Erbsünde teilweise säkularisiert und drückt sich in Schuldbekenntnissen auch gegenüber der islamisch-arabischen Welt aus.
8. In dem offenen oder verdeckten Konflikt zwischen beiden Kulturen kann der Okzident nicht frei handeln, und zwar aufgrund selbst auferlegter moralischer Zwänge. Diese Selbstbeschränkung wird von der aggressiven Schuldzuweisungskultur des Orients als Schwäche wahrgenommen. Sie wird in Konfliktsituationen nicht honoriert, sondern ausgenutzt.

Nimm meine Schuld auf dich. Wie tief ist der politische Riss zwischen Orient und Okzident? Die Religionsgeschichte gibt Antworten. Von Mordechay Lewy. Die Zeit - Politik, 04/2003
http://zeus.zeit.de/text/2003/04/Schuld_im_Islam

Hitzköpfe und Radikale sind auf beiden Seiten. Ich meine, in der israelischen Gesellschaft sind sie noch marginaler als in der palästinensischen. In palästinensichen Kreisen wagt keiner heute gegen Gewalttätigkeit einzutreten. Das ist so ein Konsens , ein Mobilisierungsfaktor geworden. Ich habe keine selbstkritischen Stimmen aus dem palästinensischen Lager gehört...

...aber es hat auch Untersuchungskommissionen gegeben, auf palästinensischer Seite...

...nein, die Palästinenser machen meinen, immer alles richtig zu machen. Sie haben nie Fehler begangen und die Verantwortung liegt immer bei den anderen!

Das sagen sie selbst doch gar nicht - die Palästinenser. Sie geben zum Beispiel zu, dass dieser fürchterliche Lynchmord an den beiden israelischen Soldaten verabscheuungswürdig ist; er wird untersucht.

Ich meine jetzt auch politische Fehler - nicht nur solche Lynchmorde; das erübrigt sich. Ich meine, das wäre ja noch schöner, wenn wir da noch um gewisse Beileidstelegramme bitten müssten!

Das Streitgespräch. Ein Gespräch mit mit Mordechay Lewy, Geschäftsträger der israelischen Botschaft in der Bundesrepublik, geführt von Christiane Graefe, die ZEIT, und Annette Riedel, DeutschlandRadio Berlin. (20.10.2000 / 18.05 im Deutschlandradio Berlin). Die Zeit - Politik, 43/2000
http://www.zeit.de/archiv/2000/43/200043_tacheles.xml?page=3

"Nicht zufällig nennen die Palästinenser ihren Trauertag ´Naqba´, was soviel heisst wie ´Katastrophe´. Ein neutraler Begriff, so, als ob man sich über eine Naturkatastrophe unterhalten würde. Was aber den Palästinensern 1948 widerfuhr, war das Resultat einer politischen Entscheidung ihrerseits, und politische Entscheidungen haben Konsequenzen."

Diesen Ansatz gibt es in kaum einem deutschen Beitrag zum palästinensischen Flüchtlingsproblem. Sie bedauerten, diesen von Anfang an totalen Krieg gegen die Juden verloren zu haben, und nicht nur gegen diese, sondern auch den gegen den UN-Beschluß Nr. 181, vom 29. November 1947, "die internationale Legitimierung dieses Staates", erklärt Shlomo Avineri, und weiter:

"Sogar heute weigern die Palästinenser sich, zu akzeptieren, dass wir von Rechten gegen Rechte sprechen. Für sie geht es, wie schon 1948, um Rechte gegen Unrecht. Darauf basiert auch ihr Beharren auf dem Recht auf Rückkehr. Diese Haltung verhindert tragischerweise jeden Kompromiss". (5)

(5) Moralische Verantwortung übernehmen. Shlomo Avineri zur Lage in Israel. Tachles, 23. Mai 2003 (Dieser Artikel ist kostenpflichtig.)
http://www.tachles.ch/print_artikel.php?id_art=716

Flucht und Vertreibung der Palästinenser in deutschen Online-Medien. Der Staat Israel erklärt feierlich sein Bedauern ... 22. Oktober 2003
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-15-07.html


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